„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Montag, 25. Juni 2018

Na — da kommt doch Freude auf ...

von LePenseur




Blogger-Kollege Luzifer-Lux ergänzt zur Graphik: »In Deutschland wählen diese Türken, insofern sie wahlberechtigt sind, vorzugsweise die Grünen, die SPD, die CDU und die Linkspartei. In Österreich sieht es nicht anders aus. «

Na — da kommt doch Freude auf ...


Es MUFLt in Deutschland ...

von LePenseur

Am Freitag, 22.06.2018 kam es gegen 20 Uhr in einem Jugendhaus in Ottobrunn zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei dort untergebrachten sog. unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und zwei Betreuerinnen.

Der 20-jähriger Eritreer und sein 17-jähriger äthiopischer Freund hatten gegen das Alkoholverbot des Jugendhauses verstoßen. Darauf angesprochen ging der 20-Jährige die Betreuerinnen körperlich an, indem er sie mit der Faust schlug. Diese erlitten dadurch Kopfverletzungen. Während die Betreuerinnen die Polizei verständigten, flüchteten die beiden Heranwachsenden aus dem Jugendhaus.
Und so geht's munter weiter in Merkelstan, wo ebenso pigmentbevorzugte wie rechtgläubige Goldsstücke Buntheit ins dröge Schlandleben bringen. Zum Schluß — wie man in der Folge lesen kann — wird eine Notärztin mit Schädel-Hirn-Trauma ins Spital eingeliefert.


DANKE, MUTTI!


Nur eine Frage ans Schicksal, wenn's gestattet ist: warum treffen die Verbrechensfolgen meist völlig unschuldige Dritte, statt ihre Verursacher? Obwohl zu bedenken ist: ein Schädel-Hirn-Trauma ist bei der Verursacherin der heutigen Misere angesichts der (bloß machtinstiktgetriebenen) Hirnlosigkeit ihrer Vorgangsweise ohnedies ausgeschlossen ...


Kopftuch

Nun bin ich ja nicht immer unreflektiert einer Meinung mit allem, was Feministinnen so absondern, aber die Frauenrechtlerinnen der Alten Schule, die sich noch nicht geistig nackt vor den frisch importierten Araberhengsten und schlampenverachtenden Rappern im Staub suhlen, haben den Bezug zur Realität noch nicht ganz verloren. Sie müssen nur gerade feststellen, dass der böse weiße Mann, den sie lebenslang bekämpft haben, nun nicht mehr ritterlich zur Seite springt, wenn das Weibchen in Gefahr gerät. Sie haben ihren eigenen Mann entweder weichgeklopft und zum Pudel degradiert oder gleich in irgend einem Darkroom entsorgt und sehen sich jetzt besorgt in der Situation, dass vergewaltigungsbereite heißblütige Einbrecher mit dem Brecheisen vor der Tür stehen und das Handy kein Netz hat. Während die Jungfeminsitinnen in dieser Situation mit feuchtem Höschen einen süßen Schauder zu verspüren scheinen, sehen die alten ein Problem.

Jedenfalls hat Seyran Ates, selbst Muslima und Frauenrechtlerin und bekannt geworden durch die „liberale Moschee“ in Berlin (genau, dieser Einzelfall, der von der Politik gerne zum Normalfall erklärt wird, während der Normalfall so aussieht, dass diese Moschee von verschiedenen Moslemgruppen bekämpft wird und die Frau unter Polizeischutz leben muss, weil es Todesfatwas gegen sie gibt und alle Islamverbände die Moschee für illegal erklärt haben…), also diese Seyran Ates, hat in der „Presse“ sehr wahre und weise Worte gesprochen, die sie für unsere Linksgestrickten wahrscheinlich zur rechtsextremen islamophoben Hetzerin machen:

"Wenn man Mädchen ein Kopftuch aufsetzt, nimmt man ihnen die Kindheit und sexualisiert sie. Man drängt sie in die Rolle eines Sexualobjekts und schränkt sie in ihrer Entwicklung ein, das ist für mich Kindesmissbrauch."

So etwas nennt man Indoktrination, Konditionierung, Gehirnwäsche.
In muslimischen Ländern werden den Menschen über Lautsprecher fünfmal am Tag die Hirne weichgeplärrt, vom ersten Lebenstag an, permanent, ohne Unterlass. Die religiöse Hirnwäsche setzt frühestmöglich ein, zuhause, von allen Seiten, in der Schule, immer und immer wieder wird wiederholt, dass eine brave Muslima einem Mann gehört, sein Eigentum ist, erst dem Vater, dann dem Gatten, und sie für jeden anderen wohlverpackt und keusch sein muss, sich verhüllen, kuschen, die Augen nicht heben, die Knöchel nicht zeigen, unterwürfig sein, eine Sklavin. Mit drei, mit vier, mit fünf… jahrein, jahraus wird es eingebläut und vorgelebt und das mahnende Beispiel der am Marktplatz Gepeitschten oder nach der Gruppenvergewaltigung in den Fluss geschmissenen Hure verfestigt das Ganze dann endgültig in den Hirnwindungen.

Die betroffenen Kinder würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen, eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich.“

Absolut richtig! Es tut gut, mal eine solche Stimme der Vernunft zu hören.
Und die Expertise kann man dieser Frau nun auch nicht gerade absprechen.
Deshalb noch so ein kleiner Nachschlag von mir zum Thema Heuchelei der linken Femanzen, die mit dem klassischen Feminismus einer Seyran Ates nichts mehr am Hut haben und sich im „#metoo“ ergehen, wenn einer „Schätzchen“ zu ihnen sagt, es aber kichernd als Folklore zur Kenntnis nehmen, wenn einer „Ficki ficki!“ will:

Wenn eine westliche Frau sich freiwillig entscheidet, daheim zu bleiben, das Geldverdienen dem Mann zu überlassen und lieber Kinder zu bekommen und sich um diese zu kümmern statt in der Tretmühle der Industrie verschlissen zu werden, dann ist sie vom Patriarchat zu einer ewiggestrigen Fortschrittsverweigerin gepresst worden, die gar nicht weiß, wie sehr sie sich versklaven lässt von einer frauenverachtenden Männerwelt. Sollte sie nach linksgrüner Belehrung immer noch trotzig ihrem ewiggestrigen Rollenbild anhängen, kann sie froh sein, nur als „Nazischlampe“ tituliert zu werden.

Wenn aber eine muslimische Frau nach lebenslanger Hirnwäsche im Stoffsack mit ihren sieben Kindern hinter ihrem Besitzer herhuscht, wenn er zum Sozialamt geht, die Staatskohle abzugreifen, von der er die ganze Familie ernähren lässt, dann ist das verteidigungswürdige Freiheit der Frau, eine stolze Muslima zu sein, für die unser sandlergleicher UHBP („Unser Hoferverhindernder Bellen-Präsi“) sogar gern die Kopftuchpflicht für Alle ausrufen möchte. Eine Frau, die wirklich in einem patriarchalischen System von Kindheit an in ihre Rolle gebügelt wurde, die wird zum Idealbild erhöht.

Sonntag, 24. Juni 2018

Gratulation!

Herzlichen Glückwunsch den Türken zum Wahlsieg ihres geliebten Führers!
Ich hoffe, sie feiern noch mal so richtig den letzten Tag Leben in Demokratie.
Mit Wahlen werden sie so bald nicht mehr belästigt werden.

»Wo liegt der Unterschied zwischen der Türkei und Deutschland?«

von LePenseur



... fragt Michael Mannheimer. Und mit voller Berechtigung:
  • Bei der Türkei weiß die Weltöffentlichkeit, dass sie sich von ihrer kemalistisch-demokratischen Demokratie verabschiedet hat und zu einer Diktatur geworden ist.
  • Bei Deutschland denkt die Weltöffentlichkeit immer, noch, es handele sich um eine Vorzeigedemokratie.
Doch im Prinzip gibt es keinen Unterschied mehr zwischen beiden Ländern.
Merkel regiert Deutschland wie Erdogan die Türkei: Vorbei an Gesetzen, vorbei am demokratischen Geist.  Diesen hatte Merkel noch nie – ebensowenig wie ihr Busenfreund Erdogan, dem sie immer noch in den Hintern kriecht.
Das System der Scheindemokratie hat sich in Deutschland seit dem Amtsantritt der ehemaligen FDJ-Sekretärin und mutmaßlichen Stasi-Mitarbeiterin endgültig in Richtung DDR gewandelt. Was in der früheren »Zone« noch recht naiv und offensichtlich über Einheitslisten mit 99,x% veranstaltet wurde, das kommt jetzt im Deckmantel der »wählerfreundlichen« Einführung der Briefwahl und der geschickten (und auch weniger geschickten — man denke an Bremen!) Manipulation der Auszählung daher. Wenn gleichzeitig eine faktisch gleichgeschaltete »öffentliche Meinung« vorgeblich objektiv berichterstattender Systemmedien für Dauer-Gehirnwäsche sorgt, regelmäßige Bestechung weiter Wählerschichten diese faktisch an einer tatsächlich freien Wahl hindert, und durch systemische Hindernisse die Etablierung einer Konkurrenz zu den Systemparteien faktisch fast verunmöglicht wird, dann kann man mit Recht sagen: das sind getürkte Wahlen (oder mit größerer Berechtigung: »gedeutschte Wahlen«).

IM Erika wird sicherlich die Gelegenheit wahrnehmen, dem Sultan Größenwahn zu seinem getürkten Sieg zu gratulieren (Honni schickte bei jeder Wahl im Warschauer Pakt schließlich auch Telegramme an die »siegreichen« Verbündeten).

Wenn man an die Vorfälle bei Österreichs letzter Bundespräsidentenwahl denkt, muß man als »Ösi« allerdings gestehen: bei uns ist es kaum besser! Auch hier wird geschummelt, was das Zeug hält, die Briefwahl ermöglicht Manipulationen in geradezu dreister Manier, und dagegen unternommen wird — nichts! Ein von Konsumismus vertrotteltes und durch PC-Zwänge mundtot gemachtes Volk wagt längst nicht mehr aufzubegehren und die System-Politruks dorthin zu befördern, wohin sie längst gehören: vor Gericht — bzw. (angesichts der Korrumpiertheit hiesiger Justizstysteme) gleich an die Laterne.

Nein, es ist nicht schön, in solchen Zeiten zu leben (außer für die Systemparasiten, die an den Trögen der vermentlichen Macht schmatzen). Und mit jeder Verlängerung, in die dieses korrupte System geht, wird die Fallhöhe wieder ein Stück höher, was den finalen Crash von Mal zu Mal für noch weniger Menschen überlebbar macht. Wir leben in interessanten Zeiten, zweifellos! Und wie man weiß: jemandem zu wünschen, in interessanten Zeiten zu leben, ist im Chinesischen ein besonders heimtückischer Fluch ...


Salto linkswärts

von LePenseur



Der aktuellen Wochenendausgabe der rosa Linkspostille »Standard« liegt das folgende Magazin bei:


Das Magazin der SOS-Kinderdörfer, SALTO, klärt auf. Die Erwachsenen (von denen man sich Spenden erhofft) über die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen. Wie schön: endlich erfahren wir alles, was die schon immer über Sex wissen wollten und wir uns nicht zu sagen getrauten!
Was hat ein Hot Dog mit Sex zu tun? Oder eine Melanzani oder ein Pfirsich? Das Team von SALTO, dem Magazin von SOS-Kinderdorf, hat bei der Produktion der aktuellen Ausgabe selbst einiges gelernt: Jugendliche benutzen Essens-Emojis, wenn sie per WhatsApp über Sex „reden“ – und lassen mit ihren Codes ratlose Erwachsene zurück, die sich fragen: Wie spreche ich mit meinem Kind undogmatisch und unpeinlich über Liebe und Sexualität? SALTO lässt Kinder und Jugendliche ebenso zu Wort kommen wie Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie finden junge Menschen in ein glückliches, selbstbestimmtes Sexualleben?

Neben Tipps für vermeintlich unangenehme Gespräche und sehr konkreten Antworten darf bei dem Thema auch gelacht werden. So spricht der Kabarettist Thomas Stipsits in SALTO mit dem Wiener Journalisten Wolfgang Kralicek über sein erstes Mal: „Toll war’s nicht, ich hatte eher das Gefühl: Gottseidank ist es vorbei. Beim zweiten Mal ist es dann schon besser gegangen.“ 

Weiters in dieser Ausgabe: Ein Auszug aus Niki Glattauers Buch „Ende der Kreidezeit“; Kinderzeichnungen zum Thema Liebe und Sex, gesammelt vom deutschen Autor und Lehrer Jan Kuhl; Buchtipps von Standard-Journalist Peter Mayr; und Sex-Kolumnistin Heidi List schreibt über das richtige Timing für heikle Gespräche mit dem eigenen Nachwuchs.
rezensiert APA/OTS.

Nun kann man ja – die empörten Reaktionen katholibanischer Kreise auf seinem Blog bestätigen es – LePenseur schwerlich übergroße Prüderie nachsagen. Aber, bitteschön,  muß es unbedingt eine Auswahl aus dem linken bis linksextremen Meinungsspektrum sein, die da präsumptiven Spendern für SOS aufs Aug gedrückt wird? Mal abgesehen von der zum Fremdschämen penetranten Peinlichkeit, mit die Autoren versuchen, à tout prix »fortschrittlich« und jugendlich-cool rüberzukommen.

Ich habe in der Vergangenheit mäßig, aber regelmäßig für SOS Kinderdorf gespendet. Weil ich das Wirken von Hermann Gmeiner für achtens- und fördernswert hielt. Wenn ich nun sehe, daß diese Spenden in Richtung linker Desinformation und Zeitgeistigkeit investiert werden, erlaube ich mir, von einer weiteren Unterstützung Abstand zu nehmen, und werde das auch in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis offen kundtun. Pech für SOS Kinderdorf — aber wenn die halt glauben, sich in Genderisierung und »Diversity«-Gutmenschlichkeit & Co. ergehen zu müssen, dann sollen sie sich auch die Sponsoren suchen, die das goutieren.




Meldungen zum Tage

Es wird eng für Erdogan. Er muss um die Absolute zittern, es könnte zu einer Stichwahl kommen. Das scheint die deutschen Grünen einigermaßen zu stören, deshalb hat der kunterbunte Heißluftballon Claudia Roth zusammen mit dem lebenden Augenaufschlag Cem Özdemir ein Propagandavideo gedreht, in dem die beiden den Türken nahelegen, Erdogans Widersacher zu wählen. Das dürfte dem Sultan die Absolute auf Anhieb bringen.

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Kern will ein Volksbegehren gegen den 12-Stunden-Tag lostreten. In einem internen Schreiben der ÖBB an ihren ehemaligen Chef versucht ein Personalvertreter vergeblich, ihn noch einmla daran zu erinnern, dass 12-Stunden-Tage bei den ÖBB seit Jahren Standard sind und auch unter Kerns oberster Fahrdienstleitung gang und gäbe waren. „“Das glaube ich nicht“, soll Kern daraufhin gesagt haben, „ich habe nie jemanden länger als acht Stunden arbeiten sehen!“
Uninformierte Kreise bestätigen, dass das daran liegen könnte, dass er selbst nie länger als acht Stunden im Haus war.

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Was ist der Unterschied zwischen Spanien und Deutschland?
In Spanien gehen die Feministinnen auf die Straße, um Härte gegen Vergewaltiger zu fordern.
In Deutschland gehen die Feministinnen gegen jene auf die Straße, die Härte gegenüber Vergewaltigern fordern.

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Im Libanon stehen, um den Verkehrsfluss zu beruhigen, knackige junge Polizistinnen in Hotpants am Straßenrand. In Deutschland will man jetzt nachziehen und Claudia-Roth-Doppelgängerinnen im Bikini an den Straßenrand stellen, um Staus schneller aufzulösen.

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Macron hat erneut die sture Haltung renitenter Flüchtlingsgegner angeprangert und das Beispiel Spaniens hochgehalten, das weitere im Mittelmeer herumirrende Rettungsschiffe aufnehmen möchte, da deren Kapitänen die Lage der Häfen Tripolis und Tunis nicht bekannt zu sein scheint. Orban hat sich beschämt und zerknirscht zu Wort gemeldet und sofort den Hafen Siofok für Flüchtlingsschiffe geöffnet.

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Ach ja, Melania Trump hat eine Jacke angezogen.
Ist mir vollkommen egal, und dir?

Samstag, 23. Juni 2018

Meldungen zum Tage

Der BND soll angeblich auch die österreichische Wirtschaftskammer ausspioniert haben. Bei der WKO ist man besorgt und fragt sich, welche sensiblen Daten der deutsche Geheimdienst wohl abgreifen wollte. Aus gut informierten Kreisen im BND wird nun verlautbart: „Ach was, sensible Daten – wir wollten einfach auch mal lachen!“

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Google hat eine KI entwickelt, die den Todeszeitpunkt eines Menschen errechnen kann. Angeblich wurde diese bereits in den Autopiloten von Tesla integriert. Das würde die seltsamen Unfälle erklären: bei manchen Menschen sagt die KI zum Autopiloten: „Für den brauchst nicht mehr bremsen, das lohnt sich nicht mehr...“

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Nachdem in den letzten Monaten durch rücksichtslose Porschefahrer zwei unschuldige Verkehrsteilnehmer dahingerafft wurden, ist aus Kreisen des ADAC zu hören, man dürfe aber jetzt nicht alle Porschefahrer unter Generalverdacht stellen. Immerhin hätten die beiden auch von Migranten erstochen werden können.

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Die SPÖ tobt über die Wirtschaftsfeindlichkeit der Bundesregierung. Statt, wie von ihr gewünscht, vormittags am Wochenbeginn, muss die Sondersitzung des Nationalrates zum Zwölf-Stunden-Tag jetzt am Freitag Nachmittag stattfinden. „Wenn alle sozialistischen Abgeordneten“, so soll es im Büro des Parteivorsitzenden zu hören gewesen sein, „am Freitag Nachmittag im Parlament sitzen müssen, entgehen den städtischen Gastronomen enorme Einnahmen!“

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Erdogan tobt. In einer türkischen TV-Diskussion wurde bereits drei Tage vor der Wahl das endgültige Wahlergebnis eingeblendet. Erdogan wird die Wahl mit 53% der Stimmen im ersten Durchgang gewinnen. „Das ist ungeheuerlich!“, tobte der Sultan, „ich habe mindestens 57% bestellt, da werden Köpfe rollen!“

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Oliver Paschulke aus Bräsenheim konnte jetzt aus einer spanischen Flüchtlingsunterkunft fliehen und wurde zuhause im Kreis der Familie empfangen. „Ich bin bei meinem Tunesien-Urlaub halt nur auf der Luftmatratze eingeschlafen und dann auf das offene Meer hinausgetrieben. Nachdem mich ein italienisches Boot aufgefischt und zusammen mit einer Handvoll Afrikanern an die spanische Küste gekarrt hatte, wurde ich von begeistert klatschenden Horden empfangen, in Decken gewickelt, gefüttert und in eine Sammelunterkunft gebracht. Alle waren ganz nett zu mir, aber irgendwie wollte ich doch nur Urlaub machen. Das hat keiner verstanden.“

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Sehr schnell endete das Praktikum von Anna-Lena D. aus B. in der Redaktion der renommierten Zeitung „Sport Blöd!“. Bei der Aufnahmeprüfung der Praktikanten wurde den Prüflingen die Erklärung von Mesut Özil vorgespielt, er würde deshalb die deutsche Hymne nicht singen, weil er in dieser Zeit ein Gebet an Allah schicken würde. Welche Frage sie ihm daraufhin stellen würden lautete die Aufgabe für die Sportjournalisten in spe. Fast alle fragten nach dem Wortlaut des Gebetes und nach seinem Gefühl, ob er meine, das würde helfen. Nur Anna-Lena nicht. Sie fragte: „Und wieso sprechen Sie das Gebet nicht fünf Minuten früher, dann geht sich doch auch noch die Hymne aus?“

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Die integrationsbegeisterte Studentin und Schwester eines Grünen, die nach dem Einsteigen in einen marokkanischen LKW spurlos verschwand und erst als Tote in Spanien wieder auftauchte, wurde natürlich auch von ihren Freunden gesucht. Diese reagierten aber äußerst besonnen und zeigten sich über die Tatsache, dass die junge Frau mit Wellkammistenhintergrund zu einem Fahrer mit Marokkanerhintergrund eingestiegen war, weit weniger besorgt als über die aufbrandende ultrarechte Hetze, deren Protagonisten genau das Schlimmste vermuteten, das auch eingetreten ist.
„Wir sind davon überzeugt, dass es für Sophia wichtig ist, sich in diesem Moment klar gegen rechte Hetze und Rassismus zu stellen...“ schrieben sie. Wer jetzt glaubt, dass die junge Frau, als sie mit dem Messer am Hals vergewaltigt wurde, vielleicht andere Prioritäten hatte was „wichtig“ ist, muss ein rechter Hetzer sein.
Der Wellkammismus frisst seine Klatscher.

Freitag, 22. Juni 2018

Eine bisweilen keifende, dafür stets »gute« Meinl-Reisinger

... will also mit „konstruktiver Härte“ gegen Kurz & Strache punkten!

von LePenseur


 ... informiert uns DiePresse.
Die Neos wählen am Samstag Beate Meinl-Reisinger zu ihrer neuen Parteichefin. Sie hat bei der Mitgliederversammlung in der Stadthalle zwar einen Gegenkandidaten, den 66-jährigen Vorarlberger Kaspar Erath, aber an ihrer tatsächlichen Wahl besteht kein Zweifel. 

Sie wolle die Neos „relevanter und bedeutender“ machen, kündigte Meinl-Reisinger nun vorab in einem APA-Interview an. Gleichzeitig wolle sie einen Kurs der „konstruktiven Härte gegenüber der Regierung“ fahren. Man wolle „hart in der Kritik“ sein, aber auch konstruktive Vorschläge machen und Zusammenarbeit anbieten.

Sorry, NEOS — so wird das nix! Meinl-Reisinger, die schon im früheren Wien-Wahlkampf ihre bedingungslose Bereitschaft, mit Rot/Grün ins Bett zu steigen (wenn sich dafür ein Stadtratssitz ausgeht), völlig glaubhaft machte, ist einfach keine ernstzunehmende Konkurrenz für die derzeitige Regierung. Und wenn die Neos sich als Morgengabe auf eine ersehnte Linkskoalition auf Hellrot umfärbten, wäre es zwar ehrlicher, aber wird wohl auch kein Leiberl reißen (wie der Wiener so plastisch sagt) bei den Wählern. So wird das nix.

Einer der wenigen Sager von Prof. Filzmaier (seinem Vater verdankt er den überaus »sprechenden« Namen in Anbetracht seiner Verfilztheit mit allen maßgeblichen Mainstreamkreisen, v.a. den leicht links»liberal« angehauchten und transatlantischen ...), der es wert ist, nicht vergessen zu werden, fiel in einer Fernsehdiskussion vor ca. zwei Jahren: »Bei den Neos bin ich mir nicht sicher, ob sie eine ernzunehmende Partei sind, oder eine Neigungsgruppe. Momentan neige ich zu letzterem.«

Touché, Herr Professor! Mit penetranter gutmenschlichkeit kann man vielleicht eine Organisation wie die Caritas mißbrauchen — aber gewinnt damit noch keine Wahlen. Wenn man bedenkt, daß bei der letzten Nationalratswahl eine »unabhängige« (und gescheiterte) Präsidentschaftskandidatin Griss auf der NEOS-Liste antrat — wobei das pinke Trüppchen sich mit einem Kotau vor ihr eilfertig in »NEOS – Das Neue Österreich gemeinsam mit Irmgard Griss, Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung« umbenannte —, und die Partei dennoch praktisch stagnierte (von 2013: 5,0% auf 5,3% in 2017), dann kann man sich über die künftigen Chancen der Partei ja unschwer ein Bild machen.

Inzwischen kam ihr überraschend der Gründer abhanden (was aus LePenseurs Sicht für Österreich ein Gewinn, für die NEOS aber eher fatal sein dürfte), und auch Frau Dr. Griss dürfte angesichts ihrer Betagtheit politisch doch eher zu den Auslaufmodellen gehören (sie wäre bei einem regulären Termin im Jahr 2022 bereits 76).

Meinl-Reisinger hingegen kann schon mit 40 Jahren auf eine reiche Polit-Apparatschik-Karriere der ganz alten Art zurückblicken:
Zu Beginn ihrer Karriere absolvierte sie das „Traineeprogramm für EU-Akade-miker_innen der WKÖ“. In diesem Rahmen war sie auch bei der Europäischen Kommission tätig und auch als Assistentin bei Othmar Karas im Europäischen Parlament. 

Nach dem Traineeprogramm arbeitete sie als stellvertretende Geschäftsführerin bei „Frau in der Wirtschaft“, einer Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich. Weitere Stationen waren das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und dann das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. In weiterer Folge war sie als Referentin für Frauen-, Familien- und Integrationspolitik im Kabinett von Staats-sekretärin Christine Marek (ÖVP) tätig. Ab 2009 folgte sie dieser als politische Referentin in der ÖVP Wien. 

Nach der Geburt der zweiten Tochter im Jahr 2012 kehrte sie der ÖVP den Rücken zu und engagierte sich bei NEOS, zu deren stellvertretende Vorsitzende sie gewählt wurde. Mit NEOS schaffte sie bei der Nationalratswahl 2013 auf Listenplatz 3 den Sprung in den Nationalrat.
... informiert Wikipedia über sie. Na ja, der cursus honorum (?) a.k.a. Ochsentour, die jeder typische Berufspolitiker in Österreich seit jeher durchläuft: eine Pseudobeschäftigung in der Entourage von »wichtigen« Politikern, und unter Vermeidung jeglichen Anstreifens an eine realwirtschaftliche oder gar — wo denkt man hin! — selbständige Erwerbstätigkeit.

Sorry, Leutchen! So wird das nix: wenn eine Partei (oder doch Neigungsgruppe?), die, ohne schamrot dabei zu werden, sich »NEOS – Das Neue Österreich [...]Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung« benamst, und dann eine gesichts- und konturlose Politusse ältester Apparatschik-Schule zur Chefin wählt, hat sie ganz einfach die Zeichen der Zeit und den Unmut der Wähler nicht kapiert.

Deshalb: so wird das nix!




Meldungen zum Tage

In Deutschland sind auf immer mehr Bahnhöfen und auf der Berliner S-Bahn künftig Messer verboten. Es soll Schon-länger-hier-Lebende geben, die noch immer glaubten, das wäre sowieso verboten; das wurde inzwischen neu ausverhandelt.
Doch die Bundespolizei warnt: Es ist mit einer Zunahme von Gabelstechereien zu rechnen.
Man prüft noch die Gefährlichkeit von Suppenlöffeln, dann kann ein komplettes Besteckverbot umgesetzt werden.

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Die österreichische Arbeiterkammer hat einen neuen Weg gefunden, wie man mit Zwangsbeiträgen Gutes tun kann: Die bekannte antifaschistische Widerstandstruppe „Graue Wölfe“, die für Weltoffenheit und Toleranz steht, wurde als förderungswürdig erachtet und mit AK-Geldern gestopft. Begeisterte Mitglieder haben angeblich bereits eine Eingabe an die Kammerführung gemacht, dass man auch auf Al-Nusra und Al-Qaida nicht vergessen soll und auch die Muslimbruderschaft etwas Geld von ihren Beiträgen abbekommen soll. Immerhin ist es besser, die Hälfte der Zwangsbeiträge irgendwelchen Kriminellen und Terroristen in den Hintern zu stopfen, als sie durch die neoliberal-ultrarechte Drecksregierung halbieren zu lassen, damit den Arbeitern ein paar Kröten mehr in der Tasche bleiben, mit denen die Proleten eh nichts anzufangen wüssten.

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Die Universitätsklinik Hundsbrügel hat Angela Merkel für den Fall ihres politischen Karriere-Endes eine lukrative Stelle als Chirurgin angeboten. „Sie sind eine wahre Meisterin der Skalpellkunst“, heißt es in dem hoch dotierten Angebot, „denn Sie haben etwas geschafft, an dem sich jeder andere Chirurg ob der Größe der Operation die Zähne ausgebissen hätte: Mit nur einem Schnitt haben Sie aus dem Herzen Europas den Arsch der Welt gemacht!“

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Merkel hat derweil in Berlin eine bewegende Rede gehalten, in der sie die Menschen zu mehr Empathie mit armen Geflüchteten eingeschworen hat. Nachdem ihr Redenschreiber ihr mehrmals vergeblich versucht hat, zu erklären, was dieses Wort bedeutet, soll sie abgewunken und gesagt haben: „Ich les‘ es einfach vor, passt schon.“

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In Merkels Schublade soll sich schon das Entlassungsschreiben für Seehofer angefunden haben. Man musste nur einige andere durchwühlen, die die komplette Regierung, die CDU-Parteispitze, das Bundesverfassungsgericht, Diplomaten, Amtsleiter, Staatsanwälte, Richter und Claude Juncker betreffen.

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In Köln hat ein Tunesier versucht, aus Rizin-Samen eine Giftbombe herzustellen, bei deren Einsatz es grausamen Todesfällen hätte kommen können. Hätte er sich mehr für die deutsche Küche interessiert, hätte er gewusst, dass man dafür nur Kohleintopf mit Linsen und Bohnen zu essen und eine halbe Stunde später in eine Straßenbahn zu steigen braucht...

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In Spanien müssen Studenten jetzt ihre angemieteten Zimmer im Studentenwohnheim binnen 24 Stunden verlassen, weil die Unterkünfte schnell für ankommende, als junge afrikanische Männer verkleidete vor Not und Krieg flüchtende Frauen und Kinder benötigt werden. Auf einigen Zimmern sollen die Toiletten übel verstopft gewesen sein, man fand dort zusammengeknüllte Flugblätter und Transparente mit der Aufschrift „Refugees welcome!“.

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Die geplante berittene Polizei für Wien gerät einmal mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Immerhin soll der Betrieb mehr als Einhunderttausend Euro pro Jahr kosten. „Das ist eine unsägliche Steuergeldverschwendung!“, poltert der Einhornverantwortliche der SPÖ, Christian K,. „immerhin würde man für dieses Geld sogar einen energetischen Schutzkreis um eine ganze Krankenhausbaustelle bekommen, und der hält sicher länger!“

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Archäologen haben im Keller des Berliner Stadtarchivs einen sensationellen Fund gemacht: der erste Bauauftrag für einen sogenannten „aeronautischen Abfertigungsbau“, der 1498 an einen einheimischen Steinmetz erging. Auf den beiliegenden Architekturzeichnungen ist deutlich ein Mangel an „Schutzmaßnahmen gegen Drachenfeuer“ zu erkennen. Wann die Grundsteinlegung genau erfolgte, ist bisher noch nicht bekannt.