„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 16. Juli 2019

Doppelte Maßstäbe

Man vergleiche bitte einfach mal die Berichterstattung über die Militärparaden zu den Nationalfeiertagen.
USA: Trump lässt sich feiern, protzt mit pompöser Militärmacht wie Putin oder andere Diktatoren, hat seine Spießgesellen um sich geschart und lässt den vergangenheitsempfindlichen Deutschen kalt erschauern.
Frankreich: Macron bietet eine tolle Vorstellung europäischer Verteidigungsmacht mit einer imposanten Militärparade, feiert mit seinen europäischen Freunden, Merkel würdigt seine große Geste.
Man erinnert sich an die Pressemeldungen der TASS, über die immer der Witz kursierte, sie würde über ein Rennen zwischen dem sportlichen Schauspieler Reagan und dem altersklapprigen Breshnew berichten: „Der dekadente Ableger des Imperialismus konnte nur mit Mühe den vorletzten Platz belegen, während unser geliebter starker Vater der Nation mit Leichtigkeit einen imposanten zweiten Platz belegte!“

Fakt ist: Beide sind gewählte Präsidenten ihrer Staaten und begehen, wie alle ihre Vorgänger auch, den Nationalfeiertag mit einer Militärparade. Kann man zu stehen wie man will, ist dort eben Tradition. Aber die Medien entblößen ihre Gesinnung offen, indem sie nicht einmal halbwegs versteckt geradezu ekelerfüllt über Trump herziehen und nur wenige Tage später die gleichen Fakten über Macron voll Jubel und Zärtlichkeit berichten. Immer mit dem Anspruch, faktenbasiert und wertneutral zu sein. Eine neue Umschreibung für verlogen und heuchlerisch, wie es scheint.

Ach ja, ein Treppenwitz am Rande: der böse Trump „lässt sich feiern“, und das offensichtlich mit Erfolg, denn die versammelten Amerikaner jubeln ihm zu. Der gute Macron bietet seinem geliebten Volk eine imposante Vorstellung und wird dafür gnadenlos von diesem ausgebuht.

Montag, 15. Juli 2019

Die schrecklichen Folgen menschlicher Dummheit

Ich kann es nicht fassen. Man wird ja immer wieder mit der laut Einstein bekanntlich unendlichen menschlichen Dummheit und deren schrecklichen Folgen konfrontiert, aber manchmal schießen solche Ausreißer über das normale Blödheitslevel, dass es einfach nur mehr weh tut und unsägliches Leid entsteht.

Wenn Erwachsene ihre Dummheit ausleben und dabei Schaden erleiden, ist das einfach gelebte Eigenverantwortung. Für die harten Fälle gibt es in den USA den „Darwin-Award“ für jene, die sich so grenzdebil bekloppt anstellen, dass sie dabei ums Leben kommen und damit nicht nur den durchschnittlichen IQ der Restbevölkerung dieses Planeten erkennbar anwachsen lassen, sondern auch noch dafür sorgen, dass sich das entsprechende Erbgut eines Vollidioten nicht weiter durchsetzt. Evolution bei der Arbeit, daher Darwin-Award.
Aber leider trifft die Dummheit nicht immer sie selbst sondern manchmal auch andere Menschen. Und ganz schlimm wird es, wenn es Kinder sind.

So haben in Bayern Eltern ganz offensichtlich ihren Dreizehnjährigen nicht nur allein mit dem Traktor herumfahren lassen, sondern ihn auch noch mit anderen Kindern in der Ladeschaufel eine abendliche Spritztour über Waldwege machen lassen. Mit verheerenden, tödlichen Folgen.

Erstens: Der Lenker war dreizehn. Es hat einen Grund, das Dreizehnjährige keinen Führerschein bekommen, nicht mal für ein Moped. Nicht umsonst gelten Dreizehnjährige noch als straf- und auch sonst unmündig sowie schutzbedürftig. Sie fliegen alterstechnisch weit unterhalb des Radars der Eigen- oder sonstwelcher Verantwortung. Die dürfen noch nicht einmal einen Handyvertrag allein abschließen, nicht einmal wenn sie monatliches Taschengeld nachweisen können, und das hat seine Gründe. Sie sind nicht verantwortlich für ihr Tun, das sind ausschließlich die Eltern und andere Erwachsene in ihrem Umfeld. Weil man in diesem Alter weder die geistige Reife noch das Können und die Kompetenz voraussetzt, um solchen Aufgaben gewachsen zu sein.

Zweitens: Drei Kinder in der Ladeschaufel. Es hat einen Grund, dass Ladeschaufeln weder Sitze noch Gurte und auch keine Angaben über die höchstzulässige Passagierzahl besitzen. Es sind eben keine Passagiermodule sondern Ladeschaufeln. Gebaut für Holz, Dreck und Mist, aber nicht – Zettel raus und mitschreiben, hier kommt eine wichtige Information – für Menschen! Auch nicht, wenn sie noch klein sind. Generell nicht. Das sollte nicht nur ein Dreizehnjähriger wissen, weil es ihm die Erwachsenen beigebracht haben, sondern das sollten vor Allem die Erwachsenen gut genug wissen, um solche Touren erst gar nicht zuzulassen.

Drittens: Abends um 21 Uhr auf einem Almweg. Es hat einen Grund, warum in der Dämmerung nicht nur die meisten Einbrüche und Raubüberfälle, sondern auch die meisten Unfälle passieren. Es hat etwas mit der Sichtbarkeit zu tun, bei den Unfällen besonders der Sichtbarkeit von unerwarteten Hindernissen. Also konkret der nicht vorhandenen Sichtbarkeit.

Wie konnte es zu so einem Unfall kommen?
Dreizehnjährige machen das, was man ihnen zulässt. Hätten die Erwachsenen, die eigentlich für ihn und die anderen Kinder verantwortlich sind, seine „schon hundert Mal“ ausgeführten Ausflüge mit dem Traktor unterbinden wollen, hätten sie bereits nach dem ersten Ausflug seine Ohren schwarzpädagogisch verlängert und die Schlüssel für den Traktor verschlossen und für die nächsten neunundneunzig Mal unerreichbar aufbewahrt. Aber sie haben es offensichtlich „schon hundert Mal“ zugelassen.

Man muss sich das vorstellen: Diese Idioten erlauben ihren Kindern, Russisch Roulette zu spielen, und händigen ihnen dafür auch noch die Waffe aus. Und sind dann ganz erschrocken und erstaunt, dass es plötzlich „Bumm!“ macht und Blut spritzt. Da muss ich auch an diese Bekloppte denken, die in den USA beim „Schisser“ spielen ihren eigenen dreijährigen Sohn mit dem SUV plattgewalzt hat, weil der eben ganz mutig war und zu lange vor der heranrasenden Mutter stehengeblieben ist, anscheinend im tiefen kindlichen Vertrauen, dass seine Mutter ihm nie wehtun und ihn immer beschützen und rechtzeitig bremsen wird.
Nein, das tun nicht alle Eltern und Erwachsenen.

Manche fahren ihre eigenen Kinder mutwillig platt, andere geben ihren Kindern die Schlüssel für ein 110-PS-Arbeitsgerät mit einem Drehmoment von 360 Nm, das seine Schwungmasse von vier Tonnen immerhin auf bis zu 37 km/h beschleunigen kann. Für eine Spritztour in einer Ladeschaufel, spätabends auf Waldwegen.
Als das Hirn verteilt wurde, müssen einige Leute wirklich so weit hinten in der Reihe gestanden haben, dass einfach nichts mehr übrig war. Selbst wenn der Herr, einem Stoßgebet nachgebend, Hirn regnen lassen würde, säßen die wahrscheinlich mit einem Schirm im Keller.

Sonntag, 14. Juli 2019

Video zum Sonntag

Lisa Fitz über Journalisten, die nüchtern lügen und Politiker, die besoffen die Wahrheit sagen:


Samstag, 13. Juli 2019

Kleines Netzfundstück



Manchmal wundert es mich nicht, wenn Merkel beim Abspielen der Nationalhymne das große Zittern bekommt. Wer sich so wendet und dreht, der verliert irgendwann den Stand.

Freitag, 12. Juli 2019

Nochwas zur Herrschaft der Inkompetenten

Weil doch gerade in Deutschland laut darüber phantasiert wird, eine Rot-Rot-Grüne Allianz zu bilden, also die intellektuell ausgebluteten Sozen zusammen mit den dumpfen kommunistischen Mauerschützen-Fans und den hochgradig inkompetenten ultralinken Grünen zu einer neuen Sozialistischen Einheitsparteiregierung zu verschmelzen, möchte ich doch nochmal den Blick auf die Grünen richten.

Das mit der Umweltpartei war von Anfang an eine Farce. Umweltaktivisten wurden am Anfang an Bord geholt, um ausreichende Mannschaftsstärke für eine Parteigründung zu erhalten und einen ökologischen Tarnanstrich zu bekommen, aber nach dem Erfolg auch schnell wieder rausgeekelt. Linke Kampftruppen strömten in die grün camouflierte tiefrote Neupartei und verhetzten die umweltorientierten Bürgerlichen als Rechtsextreme und Nazi-Nachkommen, die hinter ihrem angeblichen Umweltbewusstsein in Wirklichkeit Blut-und-Boden-Volkstum verstecken. Die Mittel der Linksradikalen waren schon immer die gleichen, sie waren niemals anders; man hat sie gewähren lassen, jetzt haben wir sie an der Backe.

Wo liegen denn die Wurzeln dieser Partei? Damals waren ja auch ein paar Studierte dabei. Otto Schily, linksextremer Anwalt und aus Überzeugung glühender Verteidiger der RAF-Terroristen. Petra Kelly, eine Friedensbewegte 68erin, der die SPD zu rechts war und die nicht umsonst auch in die DDR einreisen durfte und Honecker traf.
Joschka Fischer, ein „Aktivist der Studentenbewegung“, hat in seinem Leben nicht nur keine Sekunde studiert, sondern nach dem Schulabbruch nicht einmal seine Lehre als Fotograf abgeschlossen. Der hat keinen Abschluss in irgendwas außer Linksradikalismus mit extremer krimineller Energie; ein Hardcore-Marxist, der mit Intelligenz und Umweltschutz nichts zu tun hat, aber bis heute den Dunst einer Mordbeteiligung nicht wirklich ablegen konnte.
Oder die aus der linksradikalen Anarcho-Szene ausgeflockte Claudia Roth, die zwar noch ein Studium der Theaterwissenschaften begann, aber schnell wieder abbrach. Sie schaffte es bis zur „Managerin“ einer linksextremen Punk-Band, die schlussendlich pleite ging, was tief auf die Managerfähigkeiten der Kreischboje blicken lässt.

Wie sieht es aktuell aus, wo junges Blut die meisten Alten ersetzt hat, bis auf die intelligenzbefreite und zu Schreianfällen neigende Managementversagerin Roth?

Katrin Göring-Eckardt – Studium der evangelischen Theologie – abgebrochen.
Volker Beck – Studium Kunstgschichteschichte, Germanistik – abgebrochen.
Omid Nouripour – Studium Philogie mit Nebenfächern Politik- und Rechtswissenschaft sowie Soziologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre – abgebrochen.
Daniela Wagner – Studium Germanistik, Anglistik, Politik- Rechts- und Wirtschaftswissenschaften – abgebrochen.
Frank Schwabe – Studium der Volkswirtschaftslehre sowie Landespflege, Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie – abgebrochen.

Ja, gibt es denn gar keine Vollausgebildeten bei den Grünen? Doch doch, so ist es nicht.

Robert Habeck: Philosophie, Germanistik und Philologie.
Ska Keller: Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik.
Axel Vogel: Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften.
Michael Kellner: Politikwissenschaften.
Gesine Agena: Politikwissenschaft und Soziologie.
Sandra Detzer: Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre.
Sigi Hagl: Politikwissenschaften.
Nina Stahr – Englisch und Geschichte auf Lehramt.
Anna Gallina – Politikwissenschaft, Philosophie und Öffentliches Recht

Die Liste kann man beliebig fortsetzen. Also gibt es sie doch, die studierten und intelligenten Grünen!
Es bleiben aber zwei Fragen.

Erstens: Warum lassen diese sich von intelligenzbefreiten Peinlichkeiten wie Roth, Beck und Göring anführen? Wieso spült es aus den ganzen Studierten ausgerechnet die Unfähigsten nach oben, die nicht einmal Ablese- und Geschwätzstudien ohne jeglichen praktischen Forschungs- und Entwicklungsanspruch packen? Zählen Intriganz, Kaltschnäuzigkeit und Machtstreben doch mehr als Abschlüsse und Leistungen?

Zweitens: Wenn es denn eine Partei der Umwelt-Verteidiger und Zukunftsweiser ist, die Digitalisierung und technologischen Fortschritt fordert, warum sind dann, egal wie tief man gräbt, ausschließlich Abgänger von Geschwätzstudien zu finden? Weder Naturwissenschaftler wie Mathematiker, Physiker, Biologen, Geologen oder Astronomen, noch Ingenieure, Konstrukteure, IT-Fachleute.

Nein, ausschließlich Politikwissenschaftler, Philosophen und Turkologen, deren einziges verbindendes Element mit den restlichen Studienversagern ein Amalgam aus stolz vorgetragener Inkompetenz, abgehobener Arroganz und linksradikalem Gedankengut ist. Im Inneren zutiefst fortschritts- und technikfeindlich sowie in genau jenen Punkten, die sie wie eine Monstranz permanent vor sich hertragen, zutiefst inkompetent.
Um es mal mit Danisch zu fragen: Wer wählt sowas?

Donnerstag, 11. Juli 2019

Glaubet oder seid Nazis!

Der Irrtum, der in der kollektiven Willkommensbesoffenheit zum Dogma erklärt wurde, das anzuzweifeln schwere Ketzerei und mindestens latentes Nazitum bedeutet, ist ein ganz einfacher, simpler und sich eben auf tiefgrünem Geistesniveau bewegender, nämlich der, dass die Art und Weise, wie Menschen leben und ihr Schicksal in die Hand nehmen, nicht von den Menschen abhängig ist, sondern vom Ort. Als gäbe es geheimnisvolle Erdstrahlen oder von bösen alten weißen Männern installierte Tesla-Spulen, die Menschen leistungsunwillig, bildungsresistent, denkträge und empfänglich für Herrenmenschenreligionen machen und ihnen kulturelle Eigenarten faktisch von außen aufzwingen, und man müsse diese Menschen nur an einen anderen Ort bringen, wo fleißige und wissbegierige Vorfahren eine prosperierende Wirtschaft und ein Armut abfederndes Sozialsystem geschaffen haben, und schon würden diese Menschen zu ebensolchen pensionssichernden Arbeitsbienchen mutieren, ihren Tribalismus, ihre Gewalt und tiefe Verachtung dem Anderen gegenüber und andere unerwünschte Denk- und Verhaltensmuster ablegen und zu dem werden, was man wünscht, nämlich einem Abziehbild des deutschen Arbeitsroboters, dessen höchstes Glück darin besteht, durch Fleiß und Sonderschichten nach dem Abzug des größten Teiles seines Verdienstes durch einen gierigen Staat einen kleinen Schrebergarten, ein Haus mit ausgebautem Hobbykeller und ein Auto aus deutscher Produktion sein Eigen nennen zu können.

Und während sie genau jene deutschen Schrebergartenmentalitäten schallend auslachen, zu toxischem Gedankengut erklären und von deren Erarbeitetem schmarotzen, wollen sie doch das geradezu mirakulöse Werk vollbringen, das geliebte Exotische ins Land zu holen, aus dessen Anderssein eine ominöse „Buntheit“ zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, mitten in Berlin, München oder Hintertupfingen durch orientalische Märkte und Viertel mit afrikanischem Flair zu flanieren, ohne dass es irgendwie orientalisch oder afrikanisch bei der Auswahl der Waren oder dem Kampf um die besten Standorte für deren Feilbieten abgeht, sondern die Orientalen und Afrikaner mit genau jener teutonischen, geradezu verbiesterten Korrektheit ihr Anderssein auf exakt jene Bereiche der Bereicherung beschränken, die den Besserweltträumern den Wunsch erfüllen, mitten in Deutschland durch eine teutonisierte Kopie, so eine Art gesellschaftlichen Zoo, der Herkunftsorte ihrer Goldgeschenke zu flanieren, während diese allerdings, der latenten Gefahr des Rückfalls in negative Verhaltensweisen ihres früheren Lebens eingedenk, zumindest ihren Wohnort eher in zugewiesenen Ghettos außerhalb der eigenen Siedlungsblase finden und deren Kinder auch in der Privatschule des eigenen Nachwuchses, in der Multikulturalität bedeutet, dass es einen wöchentlichen Sesselkreis gibt, in dem die hundertprozentig deutsch-assimilierte Kinderschar Lieder aus fremden Weltgegenden zu einer Power-Point-Präsentation vom afrikanischen Regenwald und den Slums von Johannesburg singt, eher nicht anzutreffen sind.

Es ist der ultimative Auswuchs der postfaktischen, auf reine Emotionalisierung und Tagträumerei ausgerichteten Denkwelt von logikbefreiten und wohlstandsverwahrlost dekadent der Rationalität entkernten Dumpfhirnen. Es ist eine Politik des laut Singens im dunklen Keller, die im Löwenkäfig fortgesetzt wird. Denn wenn der im Schatten hinter der Kellertür hausende Schwarze Mann, den man wegen Verwechslungsgefahr mit anderen schwarzen Männern gar nicht mehr so nennen darf, auch wenn andere Farben im Schatten unlogisch wären, besänftigt davon ablässt, das verängstigte Kind zu schrecken, wenn er dessen falschen Gesang hört, dann lässt sicher auch der Löwe von der Verteidigung seines Reviers ab. Und wenn ich dieses Lied dem Taliban vorsinge, versteckt dieser verschämt seinen Bombengürtel und mutiert zum freundlichen Nachbarn. Kumba ya! Kumba ya! Halleluja!!
Und dieses Weltbild und dessen Verbreiter, die mit geradezu religiösem Eifer auch Verletzte und Tote bei dessen Durchsetzung in Kauf nehmen und voller Hass und Wut kreischend über jeden ihnen dabei im Weg Stehenden oder auch nur den eigenen Irrtum unter die Nase Reibenden herfallen, soll ein normal denkender Mensch ernst nehmen und gar unterstützen? Echt jetzt?

Die Zukunft wird den Sehenden und Mahnern Recht geben. Deshalb hasst man diese bereits jetzt abgrundtief und bastelt sich selbst das Märchen, dass diese Sehenden und Mahner das Unglück erst herbeigeredet haben, es durch den Sprechakt erst ermöglicht haben. Eine anscheinend zutiefst archaische Denk- und Handlungsweise, denn schon die alten Griechen erzählten die Geschichte der Kassandra.
Nicht der, der so dumm war, zu glauben, singen würde im Löwenkäfig helfen, ist am Ende daran schuld, dass das Tier satt und der Käfig blutüberströmt ist, sondern der, der daran gezweifelt hat, dass es funktionieren könnte, der nicht fest genug daran geglaubt hat, das Löwen durch Gesang zu Veganern werden. Oder durch Blockflötenklänge oder vorgelesene Weihnachtsgeschichten.
Schulschwänzern und Unterbelichteten kann man das erzählen.
Selbständig rational denkenden Menschen nicht.
Deshalb sind diese der natürliche Feind der vernunftentkoppelten Buntheitsreligion und ihres Dogmas, dass die Lebensart des Menschen nicht vom Menschen abhängt, sondern davon, ihn an einen Ort zu karren, wo er von den richtigen, den guten Gedanken umsungen wird. Und deshalb schreien die Hohepriester dieser Religion: Glaubet, oder seid Nazis!

Dass „Nazi“ mal zu einem Ehrentitel für Menschen mutiert, die noch selbständig denken können, ist ein wirklich erstaunliches Werk dieser Neureligiösen. Aber es verdeutlicht auch die mittelalterliche Denkwelt dieser einfachen Gemüter, deren Denken anscheinend einfach nicht dem Fortschritt folgen kann, weshalb sie auch glücklich Mittelalter importieren. Denn früher nannte man solche Menschen eben Ketzer und Hexen. Heute eben Populisten und Nazis. Es ändert sich nichts.
Die Masse hasst die Vernunft und das Wissen, erklärt Schuleschwänzen zur Heldentat und Dummheit zur Tugend. Amen.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Geschlechtergerechtigkeit

Viele der reichsten Männer der Welt haben sich ihr Vermögen selbst erarbeitet durch Innovation, Disziplin und Härte gegen sich und andere. Bezos, Gates, Zuckerberg, Ellison, Ortega – allein fünf der sieben reichsten Männer der Welt starteten aus dem Nichts. Der Rest erbte ein vergleichsweise kleines und machte ein riesiges Vermögen daraus.

Die meisten reichsten Frauen der Welt haben ihr Vermögen vom Papa oder Gatten geerbt oder aus einer Scheidung.
Man muss die reichsten Frauen bis auf Platz 16 durchgraben, um zur ersten (und einzigen) Selfmade-Milliardärin zu kommen. Und das ist eine Chinesin, die von der armen Wanderarbeiterin zur Milliardärin die asiatische Version des Tellerwäscher-Mythos befeuert: Zhu Qunfei. Bei unseren superbesten weißen Überfrauen: keine. Null. Nada.

Komischerweise schreien die Enteignungs-Kevins, jubelnd umkreischt von Gerechtigkeitsfeministinnen, dieser Welt immer nach einer Erbschaftssteuer, weil nach deren Gedankenwelt ja ohne eigene Leistung kassiertes Geld eigentlich dem Staat gehören soll, außer sie selbst kassieren es vom Staat. Dann müssten aber die Scheidungsmillionen ebenso hoch besteuert werden, oder soll das die Bezahlung für Prostitutionsdienste sein? Und dann würden Frauen extrem benachteiligt werden, denn während immer wieder Männer aus eigener Kraft vom Garagenbastler zum Multimilliardär aufsteigen oder auch kleine Erbschaften vervielfachen, schaffen Frauen Reichsein anscheinend nur durch Erbschaft oder Scheidungsentschädigung.
Eine Erbschafts- und Scheidungssteuer wäre also extrem frauendiskriminierend.
Und die plärren immer nach „Geschlechtergerechtigkeit“...

Dienstag, 9. Juli 2019

Migrantenrettung ist kein Verbrechen!

Migrantenrettung ist kein Verbrechen! Wer Migranten hilft, darf nicht kriminalisiert werden!
So tönt es durch die Medien und wird es bis in höchste politische Kreise gebetsmühlenartig wiederholt. Na, dann wird es wohl hoffentlich zu einer Entschuldigung und vollkommenen Rehabilitierung jener Duisburger Jungpolizistin kommen, die vom repressiv-faschistischen Polizeiapparat vom Dienst suspendiert und angezeigt wurde, weil sie offensichtlich von zivilgesellschaftlich-humanistischer Courage getrieben traumatisierte und Schutz erflehende junge leistungsorientierte Migranten, die sich ihren Lebensverdienst hart durch den innergemeinschaftlichen Handel mit gesundheitsfördernden und menschenerfröhlichenden Substanzen (wir haben ja erst vor Kurzem gelernt, dass Kiffen gesünder ist als Bier trinken) erarbeiten, vor dem Zugriff durch das rassistische Bullenpack gewarnt und damit vor Repressalien, Kerker und Polizeifolter gerettet hat.
Migrantenrettung ist kein Verbrechen! Wer Migranten hilft, darf nicht kriminalisiert werden!
Oder?

Montag, 8. Juli 2019

Die Erde verglüht

Zum stark abgekühlten Montag noch einmal eine Erinnerung an die vergangene Hitzewelle.
So etwas gab es früher nämlich noch nie. Eine Hitze, die so heiß ist, dass sie selbst Wetterkarten glühen lässt. Man beachte bitte nicht die Temperaturen, bei denen handelt es sich um willkürlich von Rechtspopulisten eingeblendete Klimaleugner-Fakes.

Sonntag, 7. Juli 2019

Deutsche Gruppenvergewaltiger

Man hat irgendwie das Gefühl eines Déjà-vu. Nach dem erfolgreichen Ignorieren diverser sexueller Übergriffe durch Migrantengruppen – worüber nicht berichtet wird, das fand eben auch nicht statt – hatte man endlich eine Gruppe „deutscher Jugendlicher“ die Mädchen in ihr Auto lockten und dann gemeinsam vergewaltigten. Man orgelte diese Gruppe in den Medien auf und ab, denn man hatte endlich den Beweis, dass die Deutschen selbst es sind, die die Kultur der Gruppenvergewaltigung pflegen, und man deshalb über jene Migranten, die so etwas auch tun, gar nicht berichten muss, denn die hätten sich eh nur gut integriert. Dass mit dem teutonisch gescheitelten blonden „Dean Martin“ auch noch optisch alles passte, machte das Märchen zur Titelstory.
Als aufflog, dass die „deutschen Jugendlichen“ allesamt Zigeuner waren, folgte peinliches Schweigen, nur unterbrochen von gelegentlichem hysterischem Kreischen, dass man Zigeuner nicht sagen darf, wohl weil sich die Vergewaltiger sonst ethnisch diskriminiert fühlen könnten.

Haben die Medien daraus gelernt?
Ach was.
Nun wurde nach weiteren Schweigemonaten, in denen diverse Vorkommnisse mit an Haaren in die Büsche gezerrten, hinter Grabsteinen niedergeschlagenen oder mit KO-Tropfen gefügig gemachten und durch Bereicherungsgangs brutal vergewaltigten jungen und auch alten Frauen nur äußerst vorsichtig formuliert in lokalen Polizeimeldungen und auf bösen rechtsrechten Hetzportalen, die Fake News produzieren indem sie lokale Polizeimeldungen verlinken, auftauchten, endlich (was ein Jubel muss in einigen Redaktionsstuben ausgebrochen sein, dass sie wieder alles vergessen haben) eine Meldung gefunden, in der es hieß: „Vier Deutsche vergewaltigen junge Frau auf Mallorca“.

Man orgelte es wieder durch alle Medien, öffentlich-rechtlich vorneweg, der Rest wie in euphorischem Taumel hinterher. Permanent wurde darauf hingewiesen, dass es vier Deutsche sind, von denen zumindest zwei das Mädchen vergewaltigt haben sollen. „Deutsche Jugendliche“. Hurra!

Und was sickert jetzt über böse rechtsrechte Fake-News-Hetzkanäle durch, die man leider immer noch nicht geschafft hat zu verbieten, sodass zwar die Benko-„Krone“, die voll des Jubels über das beendete „Flüchtlingsdrama in Kärnten“ und das Anlegen des nächsten „Rettungsschiffes“ in Lampedusa die mühsam geschürte Stimmung nicht versauen möchte, noch immer politkorrekt das Märchen von den „Deutschen“ schreibt, dessen Enttarnung durch hetzeverhindernde Deaktivierung der Kommentarfunktion unterbunden wird, aber ausgerechnet das Billig-Boulevardblatt „Österreich“ aufgreift?

Hier die Namensliste der vier „Deutschen“:
Serhat
Azad
Yakub
Baran

Wie lang müssen jetzt in einigen Redaktionsstuben die Gesichter sein!
Mal sehen, wie sie es dieses Mal schaffen, die Kurve zu bekommen.

Möglichkeit eins: sofortige Einstellung der Berichterstattung und so tun, als wäre nichts gewesen.

Möglichkeit zwei: einmal draußen die Namen bestätigen als hätte man eh nie etwas anderes behauptet und so tun, als wäre nichts gewesen.

Möglichkeit drei: über die Hetze der rechtsrechten Hassnetzwerke berichten, diese mit Klagen überschütten (im Fall Lübcke sollen es inzwischen mehrere tausend sein, die in Vorbereitung sind – die deutsche Justiz hat zwar keine Mittel mehr, gegen Araberclans, Drogendealer und Antänzer vorzugehen, aber ausreichend um sich um Postings zu kümmern, die ihnen vermutlich durch Heerscharen glücklicher linksradikaler Blockwarte zugeschickt werden) und fordern, ihnen sämtliche Bürger- und Menschenrechte abzuerkennen.

Möglichkeit vier: die Berichterstattung korrigieren und sich entschuld… äh, nein, es gibt wohl nur drei Möglichkeiten.
Sonst müssten die „Faktenchecker“ ja zugeben, dass sie nur Faktenverdreher sind, und wenn die Fakten so scheinen, dass sie ins Bild passen, müssen sie nicht aktiv werden.