„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 8. April 2023

Fußnoten zum Fleischweihesamstag


Unvaccinated lives matter.

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Sehr viele Transmenschen leben unter uns.

Besonders weit verbreitet ist das Phänomen der Transintelligenz: Menschen, die stockblöd sind, sich aber als intelligent identifizieren. Sie stellen in der herrschenden Transdemokratie, die zwar eine reine autokratische Despotie ist, sich aber immer noch als Demokratie identifiziert, des Transrechtsstaates die Mehrheit der Wähler und damit in translogischem Umkehrschluss auch die Mehrheit der Regierenden.

Sie halten sich Transjournalisten. Bezahlte Mietmäuler gekaufter Redaktionen, die sich als Journalisten identifizieren. Oder Transhumoristen. Hass und Hetze herausbrüllende Propagandisten, die sich selbst als Satiriker identifizieren. Sie verbreiten eine Transmeinung, die nur aus dem Wiederholen der immer gleichen Kampfparolen und Propagandafloskeln besteht, sich aber als Meinung identifiziert.

Verbreitet sind auch die Transleister, die unter üppiger Versorgung mit dem anderen Menschen abgepressten Geld sinnlosen Bullshitjobs nachgehen und sich dabei als Leistungsträger identifizieren.

Oder Transmoralisten, die nur dem eigenen Vorteil nachhecheln und in bester Heuchlertradition weinsaufend Wasser für alle fordern, sich dabei aber als eine Art moralische Herrenmenschen identifizieren. Meist aktiv unterstützt von Transantifaschisten, die sich aufführen wie lupenreine Faschisten, sich selbst aber als Antifa identifizieren.

Transgeflüchtete werden auch immer mehr, die zwar aus der Mittelschicht ihrer Heimatländer in westliche Sozial-Abgreifsysteme eingewanderte Glücksritter zur Wohlstandsversorgung der daheimgebliebenen Restfamilie sind, sich aber als traumatisierte Kriegsflüchtlinge identifizieren. Sie gehören in die inzwischen riesige Gruppe der Transopfer, die ihre Umwelt beschimpfen, diskriminieren, ausplündern und terrorisieren, sich dabei aber selbst als Opfer identifizieren.

Das größte Sammelbecken dieser Leute sind die Transgrünen. Eine Partei, die romantischen ewiggestrig-mittelalterlichen Idealen anhängend den größten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und Umweltschaden anrichtet, sich dabei aber als progressiv und lebensschützend identifiziert. Gewissermaßen Translinke, die als nützliche Idioten einer billionenschweren transhumanen Finanzelite agierend sich selbst als Verteidiger der kleinen Leute identifizieren.

Transidentitäten rundherum. Und alle identifizieren sich selbst als irgendwas. Die einzige Ausnahme sind Transrechte. Die stehen jenseits politischer Ideale einfach kopfschüttelnd neben dieser wahnsinnigen Transnormalität und werden dafür von den sie umgebenden Transidentitäten als „Rechte“ identifiziert.


Wie ich darauf komme? Heute ist der Karsamstag, morgen Ostersonntag, da geht wieder der Transhase um. Ein bunte Eier legendes Huhn, das sich als Hase identifiziert und darauf besteht, auch nur als solcher abgebildet zu werden. Ich wünsche allen ein frohes Transostern, das verbreitet nur noch eine auf heidnischer Folklore beruhende Mischung aus Tradition und Kommerz ist, sich selbst aber als katholisches Hochfest identifiziert. Und esst nicht zu viele Transeier, das sind die, die nie ein Huhn von innen gesehen haben sondern aus Schokolade gegossen werden, sich aber als Eier identifizieren...


Freitag, 7. April 2023

Fußnoten zum Freitag


Unvaccinated lives matter.

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Liebe Klimakleber, heute ist Car-Freitag, ihr müsst dringend aktiv werden!

(Liebe Polizei, lasst sie kleben bis Montag.)

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Wenn man ohne staatlichen Auftrag zum Privatvergnügen und auf Wunsch eines Regisseurs mit drei Mitarbeitern für eine Woche nach Hollywood zu den Oscar-Verleihungen fliegt und sich die fast 35.000 Euro für den Spaß auch noch aus der Steuerkasse plündert, vom vielbebrüllten CO2-Fußabdruck mal ganz abgesehen, während man den Verzicht predigt und gegen Interkontinentalflüge ankreischt, dann muss man entweder strunzdumm, verlogen, verheuchelt, boshaft oder einfach nur kaltschnäuzig sein oder, wie im Falle von Claudia Roth, die genau das ablieferte, mutmaßlich alles zusammen.

Da der sie wählende Teil des Wahlpöbels aber entweder mental zu untertalentiert ist oder sich von Steuergeldplünderern nicht bedroht sondern eher geistig mit ihnen verbunden fühlt, wird es dem verlogenen grünen Haufen auch weiterhin gesichert möglich sein, hohnlachend zu heucheln und zu plündern, was geht.

Ein Volk, das sich von solchen Gestalten widerstandslos ausplündern lässt, hat es irgendwie auch verdient.

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Ein weiteres Beispiel linksextremer Kompetenz liefert Faeser ab. Da, so schwurbelt die konsequent jeden Kontakt mit der Realität vermeidende Antifa-Innenministerin, in Flugzeugen Messer verboten wären und es dadurch offensichtlich nur selten zu Messerattacken in Flugzeugen komme, dieses Verbot also hoch wirksam wäre, müsse man im Kampf gegen die Messerangriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln einfach nur in Bus und Bahn auch Messer verbieten, und schon würde dort nichts mehr passieren. Dass das Messerverbot in Flugzeugen nur wirksam sein kann, weil Gepäck und Menschen penibel in Sicherheitsschleusen durchleuchtet werden, blendet sie als lästige Realität einfach aus. Wie sie das mit den Sicherheitsschleusen, Taschenkontrollen und dem bewaffneten Wachpersonal zum Durchsetzen des Messerverbotes an jeder einzelnen der 217.000 Bushaltestellen und jedem einzelnen der 5.700 Bahnhöfe in Deutschland durchziehen will, wird ihr ewiges Geheimnis bleiben. Wie sie ohne solche Maßnahmen ein „Messerverbot in Verkehrsmitteln“ wirksam durchsetzen will, auch.

Wie bereits erwähnt: Ein Volk, das sich von solchen Gestalten widerstandslos ausplündern lässt, hat es irgendwie auch verdient.


Donnerstag, 6. April 2023

Fußnoten zum Donnerstag


Unvaccinated lives matter.

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Wie sich das Signal, dass man bis dreizehn eigentlich alles machen kann ohne Strafverfolgung befürchten zu müssen, weiter auswirken wird, dürfte spannend werden.“ Das schrieb ich am 25.3., also vor nicht einmal zwei Wochen. Und schon kracht der nächste Fall durch die Medien. In einem Waisenhaus in Wunsiedel wird eine Zehnjährige tot aufgefunden, die Polizei findet Hinweise auf Missbrauch, und im Fokus der Ermittlungen stehen drei Burschen, von denen zwei gerade mal elf Jahre alt sind.

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Der deutschen Klima-Kleberin, die berühmt wurde, weil sie in Wien vor laufender Kamera auf dem selbst verschütteten Öl auf der Straße ausrutschte, was sie für den Stella-Award qualifizierte, muss jetzt damit rechnen, aus Österreich abgeschoben zu werden. „Ich lebe hier und sehe es als mein Recht an, hier auf die Straße zu gehen“, tobt das trotzige Kind. Tja, im Prinzip hat sie Recht, aber wenn sie beim Auf-die-Straße gehen Öl verliert, war es das mit der TÜV-Zulassung. Und es gibt auch eine wichtige Einschränkung.

§8 des Versammlungsgesetzes besagt:

"Ausländer dürfen weder als Veranstalter noch als Ordner oder Leiter einer Versammlung zur Verhandlung öffentlicher Angelegenheiten auftreten."

Und, wenn man Öl auf die Fahrbahn kippt und damit Menschenleben gefährdet:

§55 Absatz (3) des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes weiß:

"Besteht das Aufenthaltsrecht gemäß §§ 51, 52 und 54 nicht, weil eine Gefährdung aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit vorliegt, [...] hat die Behörde den Betroffenen hievon schriftlich in Kenntnis zu setzen und ihm mitzuteilen, dass das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl hinsichtlich einer möglichen Aufenthaltsbeendigung befasst wurde."

Und im §66 Absatz (1) des Fremdenpolizeigesetzes steht festgeschrieben:

"EWR-Bürger, Schweizer Bürger und begünstigte Drittstaatsangehörige können ausgewiesen werden, wenn ihnen aus den Gründen des § 55 Abs. 3 NAG das unionsrechtliche Aufenthaltsrecht nicht oder nicht mehr zukommt [...]"

Im §66 Absatz (1) geht es weiter:

"Die Erlassung eines Aufenthaltsverbotes gegen unionsrechtlich aufenthaltsberechtigte EWR-Bürger, Schweizer Bürger oder begünstigte Drittstaatsangehörige ist zulässig, wenn auf Grund ihres persönlichen Verhaltens die öffentliche Ordnung oder Sicherheit gefährdet ist. Das persönliche Verhalten muss eine tatsächliche, gegenwärtige und erhebliche Gefahr darstellen, die ein Grundinteresse der Gesellschaft berührt."

Tja, dass es zu einem gesellschaftlichen Grundinteresse gehört, nicht durch schwerwiegende Eingriffe in den Straßenverkehr durch religionsfanatische endzeitsektierer und hysterische Klimaterroristen an Gesundheit und Leben bedroht zu werden, sollte Konsens sein.

Und wenn die "Klima-Shakira" nicht aufpasst, landet sie ruckzuck in Schubhaft und wird mit Staatsgewalt außer Landes gebracht. Denn sie hat ja schon lauthals getönt, sie werde auf keinen Fall eine Beendigung ihres Aufenthaltstitels anerkennen und schon gar nicht der Aufforderung, das Land zu verlassen, nachkommen. Man muss nicht allzu viel Klugheit besitzen, um sich im Recht zu wähnen (was nicht von ungefähr dem Worte "Wahn" entstammt), alle Mittel einsetzen zu dürfen, um die Welt zu retten. Dass das nicht nur über das selbst verschüttete Öl, sondern auch über den selbst gepflegten Wahn gefallene Mädchen ausgerechnet Psychologie studiert, ist daneben nur noch ein Treppenwitz der Geschichte.

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Ach ja, an die im Falle dieser verwirrten Maid durchaus rechtens handelnden Behörden sei die Erinnerung notiert: Eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, die Grundinteressen der Gesellschaft berührt, liegt auch vor, wenn jemand Drogen vertickt, Einbrüche und Raubzüge unternimmt, sich Messerstechereien liefert oder Frauen vergewaltigt. Und bei Nicht-Unions-Bürgern liegt die rechtliche Schwelle zur Abschiebung tiefer. Die gesetzlichen Möglichkeiten zur Ausweisung und Abschiebung sind entgegen linksradikalen Gebrülls nämlich da, sie müssten nur angewandt werden. Nur so als Tipp.

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Apropos gefallene Mädchen. Die in Wien immer wieder auf der Straße auftauchende und inzwischen öffentlich recht bekannte militante Veganerin, die Passanten aggressiv angeht, zieht sich jetzt auf der Hobby-Pornoseite „Onlyfans“ für ihre Bewunderer aus und törnt sie im roten String mit Sprüchen wie: „Das ist nicht nur die Farbe der Liebe, sondern auch des Blutes geschlachteter Tiere“, an. Worauf manche eben so abfahren. Und wie tief man eben so für seinen Fanatismus sinkt.


Mittwoch, 5. April 2023

Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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Grüne Berliner Verkehrspolitik. Sie fordern den Umstieg der Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel, bremsen die Busse dann aber mit Tempo-30-Zwang und blödsinnig auf der Straße herumklebenden Pattexianern aus. Sie fordern Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland, obwohl die Stadt bereits geflutet ist mit Leuten, die aber keinen Anreiz um Arbeiten haben. Denn kommen sie als „Asül“-Forderer, bekommen sie Essen, Kleidung, Wohnraum und Bürgergeld geschenkt, kommen sie aber als Busfahrer-„Fachkraft“, finden sie keinen bezahlbaren Wohnraum mehr und werden ausgeplündert für das Wohlleben der „Asül“-Kollegen. Wer arbeitet ist der Dumme, und deshalb fährt in der Hauptstadt der Sozialleistungen keiner die Busse, in die die zur Arbeit Fahrenden umsteigen sollen, damit sie das Klima retten. Und der Muhammad mit dem schwarzen BMW („Bürgergeldbezahlter Moslem-Wagen“) freiere Fahrt in die Shisha-Bar hat.

Und diese Grünen wollen den Planeten retten...

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Der „Focus“ hat mit einer Schlagzeile die Politik der Grünen perfekt beschrieben. „Experten fällen vernichtendes Urteil über Habecks LNG-Pläne – dem ist das egal“

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Gilt das Verbrennerverbot auch für Kampfpanzer? Dann muss der Putin ja nur noch auf Zeit spielen und ein paar Jahre Geduld haben, und die Nato-Truppen werden ihre Pfeil-und-Bogen-Ausrüstung mit dem Lastenfahrrad an die Front bringen müssen.


Dienstag, 4. April 2023

Fußnoten zum Dienstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Oje, in Deutschland verwundert sich die „Welt“, dass der grüne Kinderbuchminister Habeck in den ihm leibeigenen Ämtern eine Postenrochade nach der anderen vornimmt und statt, wie es Respekt vor der Demokratie und dem Rechtsstaat gebieten würden, diese Posten wenigstens gesetzeskonform auszuschreiben, diese in feudalherrschaftlicher Tradition per persönlicher Weisung mit eigenen Vertrauten, treuen Weggefährten und loyalen Kampfgenossen besetzt. Eine weitere Entlarvung der Haltung der Grünen zum Thema Rechtsstaat und Demokratie.

Hier im Operettenstaat Österreich ist dieses Vorgehen gelebte Tradition und gehört faktisch zur Nachwahl-Folklore: Beamte mit Nähe zum Vorgänger oder politischen Gegner werden auf Nullposten versetzt, also in ein Büro gesetzt mit Null Aufgaben und reiner Anwesenheitspflicht für eine üppige Apanage, während der neue politische Herr seine „Vertrauten“ in die Entscheidungspositionen hebt. Das führt natürlich zu einer wahlergebnisabhängigen Ämterrotation, wobei jede Umbesetzung nach Beamtenrecht mit einer Beförderung einhergeht. Erst wird man rausbefördert auf den Nullposten, dann wieder zurückbefördert wenn es einen Machtwechsel gab.

Das nennt sich hier „umfärbeln“, weil die Postenbesetzung jedes Mal der regierenden Parteifarbe angepasst wird und ist, no na, eine von allen schweigend geduldete Politfolklore, solange es nicht die eklen schwefelriechenden Blauen tun. Dann heult die Medienmeute unisono auf und ortet Machtmissbrauch und Korruption. Werden die FPÖ-nahen Beamten aber wieder in das besenkammergroße Büro für Positionen „ohne besondere Verwendung“ und ohne WLAN-Zugang verfrachtet und durch rote, grüne oder schwarze ersetzt, dann herrscht wieder eitel Frohsinn und man kümmert sich lieber darum, welche Schuhe Frau Svarovski auf irgend einem Wohltätigkeitsball trug. Tu Felix Austria!

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Ach ja, apropos „Welt“. Da schreiben auch zwei FDP-Fuzzys, die begriffen haben wie man aus der zärtlichen Affäre mit den grünen Weltenrettern noch ordentlich Profit schlagen kann, einen Gastbeitrag unter der Schlagzeile:

Das effektivste Instrument für Klimaschutz ist der Zertifikatehandel“

Typisch für eine Schlagzeile ist das natürlich recht verkürzt formuliert, denn richtig müsste es heißen:

Das effektivste Instrument für das Befüllen der eigenen Taschen mit Abermillionen aus Unternehmens- und Staatskassen unter dem Vorwand Klimaschutz ist der Zertifikatehandel“

Man ruft eine drohende „Klimakrise“ aus und wendet sie ab, indem man mit Zertifikaten handelt und dabei mitverdient. Wo bleibt da der eben noch dröhnende Aufschrei der Grünen und Linken, man dürfe sich nicht an einer Krise bereichern? Oder gibt es gute Krisen und böse Krisen? Krisen, an denen man sich nicht bereichern darf und Krisen, in denen es gut und edel ist, sich die Taschen vollzustopfen?

Wie sagt Danisch immer so schön über die doppelten Maßstäbe?

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Apropos doppelte Maßstäbe. Als die FDP beschloss, sich doch mit den Grünen ins Bett zu legen, seufzten die Medien auf, dass „endlich“ dieses „Blockieren“ ein Ende hat. Beschließt allerdings eine Partei, die AfD auch nur nicht als dämonische Widergänger auszugrenzen, brüllen auch die Medien nach konsequenter „Abgrenzung“ und sieht das Überschreitenroter Linien“.

Haltungsjournalismus“ ist nur ein anderes Wort für „Heuchelei“.

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Da wird in Sankt Petersburg ein begeisterter nationalistischer russischer Kriegspropagandist im Kreise seiner Wagner-Freunde zerbombt, und schon weiß „der Westen“, dass das garantiert der Putin war. Der natürlich jetzt sogar seine eigenen Kriegstreiber detonieren lässt, um das dann böswillig der armen, engelsgleichen Ukraine anzuhängen. Man muss nur ganz, ganz fest dran glauben.

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Ach ja, ein kleiner Tipp auch für alle, die immer noch hoffen und glauben, Putin wäre der Erlöser, der uns aus den Fängen der NWO und der WEF-Agenden retten könnte: Seit Samstag befindet sich der „digitale Rubel“ im Einsatz. Am Ende wird es auch in Russland nicht anders zugehen wie in China oder der EU. Die ganze Welt wird gleichgebügelt, und alle machen mit. Auch Putin.



Montag, 3. April 2023

Fußnoten zum Montag


Unvaccinated lives matter.

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Der Samstag ließ mich ratlos zurück. Ich wollte so gerne in den April schicken, aber dann las ich die Schlagzeilen, die ich für April-Fakes hielt. Zigtausende Euros teure Holz-Plumpsklos, die als neue Innovation mitten in Berlin aufgestellt werden. Die Expertinnenundexperten beraten, ob die Vogelgrippe wieder zur Pandemie ausgerufen werden soll. Ein royal aufgebügeltes britisches Königspaar trifft in Berlin auf ein peinlich billig verwursteltes Präsidentenpaar im Reigen abgehalfterter C-Promis, es fehlt zum „Bankett“ mit Spinat und Pumpernickel nur Begleitmusik von „Feine Sahne Fischfielt“, zur Speisekarte und den Gästen täte es passen. Die grüne Chef- Ernaährungsexpertin hat Hochzeitspläne, was für die hauptstädtischen Konditoreien einen bedeutenden Wirtschaftsschub bedeutet, die kleine Trampolina erklärt in bekannter sprachlicher Eloquenz Deutschlands Heizungskeller zu Zentralen der nationalen Sicherheit und der einfache Mann des Volkes Friedrich Merz richtet aus der Opposition den Bürgern rügenscher Ostseebäder aus, sie hätten es gefälligst hinzunehmen, wenn ihnen die Regierung umweltkatastrophale LNG-Terminals vor den Strand knallt. In Oberösterreich reagiert ein Moslemkind „verstört“, weil im Klassenzimmer wie zu Ostern üblich Palmzweige aufgestellt werden, und als Reaktion wird die Lehrerin von der Direktorin zusammengebügelt, das wäre „unsensibler katholischer Fundamentalismus“. Ob der kleine Nachwuchs-Mohammed auch beim Verzehr von Eiern katholisch traumatisiert wird, weiß ich nicht. Aber was soll man da noch bringen? Dass Trump vor der Verhaftung steht wegen den unbewiesenen Aussagen eines Pornosternchens? Oder ein Moslem neuer Premierminister von Schottland ist? Es geht einfach nix mehr.

Harte Zeiten für Aprilscherze.

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Ach ja, harte Zeiten auch für Kabarettisten. Der Chef der berühmten Berliner „Stachelschweine“ kommentiert den bekannt geschmacklosen und primitiven Frontalangriff Böhmermanns gegen Nuhr mit: „Wir persiflieren keine Kollegen“. Da ist der sonst recht intelligent wirkende Mann/Frau/divers aber einem Irrtum aufgesessen. Böhmermann ist kein Kollege von Nuhr. Nuhr ist Kabarettist, nicht der Beste aber einigermaßen erträglich, Böhmermann nur eine bezahlte linksradikale und unerträglich humorlose Agitpropsirene und Hassschleuder. Für den der bekennende Linke Nuhr, der es geschafft hat aus der juvenilen linken Anarcho-Szene herauszuwachsen, natürlich mindestens ein „Rechtsextremer“ ist, denn für Ultralinke Hassbrüller auf Indymedia-Niveau ist jeder ein Rechtsextremer, sogar Leute wie Nuhr oder Wagenknecht.

Wenn am am Nordpol steht, sind alle anderen im Süden. Wenn man da steht, wo Böhmermann steht, sind alle anderen rechts.


Sonntag, 2. April 2023

Video zum Sonntag

 

Wenn man in einer Zeit lebt, in der man keine Meldung zum 1. April mehr absetzen kann, weil alle Kuriositäten wahr sind, kann man sich auch gleich einen Clown anschauen. Oder Musik hören. Oder beides...