„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 1. November 2018

Das Licht der Guten

Die Gutmenschlichkeit, Toleranz und Friedensliebe unserer Weltenretter und Vorzeigehumanisten wird täglich immer deutlicher sichtbar und ihr heller Glanz überstrahlt die Finsternis, ihre Wärme vertreibt den Frost der dräuenden Dunkelheit. Sie sind die Guten. Sie sind die Besten. Aus ihrer selbstgefühlten moralischen Überlegenheit schöpfen sie die Legitimation, zu entscheiden, wer zu brennen hat und wer nicht.


Solche Typen hatten wir schonmal.
Vor 80 Jahren.
Sie wollten was Anderes, doch sie taten das Gleiche.
Sie glauben, über allen anderen zu stehen, egal ob sie das aus ihrer Blutlinie, ihrem Gott oder ihrem verzerrten Weltbild ableiten.
Sie kommen immer und immer wieder.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Einen exzellenten Artikel

von LePenseur


... über die politischen Nachwirkungen der Hessen- (und Bayern-)Wahl hat Peter Helmes auf Conservo veröffentlicht:
Hessenwahl: Klatsche für CDU und SPD, Triumph für Grüne und AfD – aber keine Partei kann sich mehr auf die Wähler verlassen
(www.conservo.wordpress.com)
Ein Kommentar von Peter Helmes
Hessens Ministerpräsident Bouffier zahlt die Zeche für die Bundespolitik
Nach Bayern nun auch Hessen: Wähler entscheiden inzwischen so wechselhaft, daß bestimmte Ereignisse einen viel größeren Einfluß auf das Wahlergebnis bekommen als früher. Stammwähler bröckeln mehr und mehr ab. Und die Alt-Parteien, so scheint es, stehen der Entwicklung fassungs- und hilflos gegenüber.
Landtagswahlen in Hessen – in einem schwarz-grün regierten regierten Bundesland. Das wäre in „normalen Zeiten“ – so es denn solche gibt – nicht weiter allzu aufregend. Doch diesmal ist alles anders
Einfach eine präzise, klare Analyse! Der Artikel ist ziemlich lang — aber es lohnt sich! Die Frage, warum man solches in unserer Systempresse schon seit langem nicht mehr liest, verkneife ich mir wegen ihrer offenkundigen Zwecklosigkeit ...


Manche Lügen haben recht kurze Beine

von LePenseur


Geradezu Stummelchen, könnte man sagen ...


Tja — eine glaubwürdige terroristische Attacke sieht wohl ein bisserl anders aus. Mehr dazu kann man in einem recht amüsant zu lesenden Artikel auf Château Heartistewhere pretty lies perish«) erfahren.

Die Methoden der Edlen

Nachdem das Genehmigen und vom Staat geförderte Einsetzen von sogenannten „Gegendemonstrationen“ der Gesinnungsedlen mitten auf den angemeldeten Demonstrationsrouten von Bürgern, die es wagen, eher unedel gegen das Merkel-Regime eingestellt zu sein, nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat und es immer noch dieses dunkeldeutsche Merkelmusswegpack wagt, sich auf offener Straße zusammenzurotten und die unausweichlichen Kollateralschäden kultureller Bereicherung und täglichen Neuverhandelns der (Über-)Lebensregeln in Deutschland nicht mit demütiger Freude und als willkommene Möglichkeit zum Lindern der historischen Schande zu bejubeln, selbst wenn man ihnen Provokateure einschleust die Plastikflaschen nach Polizisten werfen, damit die die Versammlung mit Wasserwerfern duschen und mit dem Räumschild abtrocknen können, müssen neue Methoden her. Da eine Steigerung des körperlichen Einsatzes der Polizei gegen friedlich demonstrierende Bürger, die es wagen, sich den Abgang einer Politikerin zu wünschen, durch deren Fehlentscheidungen aus einem Land der Gartenzwerge und gerichtlichen Streitereien um Heckenhöhen ein Land der Gruppenvergewaltigungen und Messerstechereien wurde, die von eben dieser Politikerin, die kein Problem mit Leichen in Vorstadtgebüschen aber ein großes Problem mit ihrem Bildnis in den Medien hat, erst ermöglicht wurden, eben dieses Bildnis in den Medien ankratzen könnte, setzt das Merkel-Regime nicht auf noch mehr Polizei gegen die renitenten Dunkeldeutschen, sondern auf weniger. Am Besten gar keine.

Und wann ist der entscheidende Moment?
Richtig: Wenn der reguläre Demonstrationszug durch geduldete Straßensperren der „Gegendemonstranten“ in eine kleine Innenstadtstraße ausweichen muss, wo man dann die edlen moralischen Sturmtruppen der Linken, vollvermummt und mit Eisenstangen sich nur (noch?) durch die Abwesenheit von Macheten und Maschinengewehren von den IS-Schergen unterscheidend (jedes Regime hat eben seine Leute für‘s Grobe), aus den Seitengassen heraus ihre ganze energiegeladene Friedensliebe, Toleranz und moralische Überlegenheit an Demonstranten, auch Frauen, Kindern und Alten, abarbeiten lässt.

Das Signal des Regimes ist klar: Wenn unsere reguläre Polizei es nicht schafft, euch davon abzuhalten, euch gegen die Regentin zu stellen, dann müssen eben die Sturmtruppen übernehmen. Und der grüne Bürgermeister von Freiburg, ganz im Sinne der herzverbundenen linksradikalen Hasser der Bewohner dieses „miesen Stückes Scheiße“, also all der „Nazischlampen“ und „stiernackigen Pimmel“ der „Köterrasse“, kopiert den offenbar vom Staat zur Verfügung gestellten Floskeltext ab, Blablabla Betroffenheit blabla keine Schuldzuweisung an Geflüchtete blablabla politische Instrumentalisierung blabla – mitleidtriefend für die Gang des sich inzwischen als Intensivtäter entpuppenden vergewaltigenden „Geflüchteten“ aber ohne ein Wort des Bedauerns über auf offener Straße mit Eisenstangen von Antifanten zusammengeschlagene Bürger, die das in einem demokratischen Rechtsstaat, aber anscheinend nicht mehr unter Merkels Knute geltende Recht auf freie Versammlung und freie Meinungs- und Unmutsäußerung wahrzunehmen wagen.

Die Methoden der Edlen treten immer offener zu Tage:

Wage es, im Internet nicht konform zu meinen, und morgens kommt eine Spezialeinheit, verwüstet deine Wohnung und führt dich in Handschellen ab vor den Augen deiner Kinder und der Nachbarschaft. Auch wenn du eine Stunde später wieder zuhause bist, das bleibt kleben.

Organisiere dich in einem Verein, der sich gegen das Regime stellt und du wirst von „Aktivisten“ über Flugblätter, Mails und Medien bei der Nachbarschaft, dem Arbeitgeber, Partnern oder Kunden verhetzt und als Demokratie- und Verfassungsfeind und mit krankhaften Phobien ausgestatteter Psychopath dargestellt.

Widerstehe dem stasinesken Psychoterror und du wirst dein Auto morgens ausgebrannt vorfinden, dein Haus mit Nazisymbolen beschmiert, dein Büro mit Asphalt ausgegossen, Fäkalien an die Tür geschmiert und Fenster eingeschlagen.

Wage es, auf die Straße zu gehen und eine Position einzunehmen, die der Regentin nicht genehm ist, und du wirst von ihren Stiefeltruppen, diesen Vorzeige-Edlen vom linken Rand, die sich nicht mehr damit begnügen ihren aufgestauten und mit Staatspropaganda angeheizten Hass nur herauszuschreien, mit Eisenstangen niedergeknüppelt.

Ich befürchte, der Tag ist nicht mehr fern, da wird unweit eines Tatortes eines schrecklichen Gewaltverbrechens am Rande eines Trauerzuges um das Opfer im Namen der Guten und Edlen bei dem wutschäumenden Angriff gegen die Demonstranten ein Mensch sterben. Egal ob ein sich selbst als wehr- und wahrhaften Antifaschisten fühlender Linksfaschist einen unbescholtenen Bürger, den er zum Nazi erklärt hat, einfach totschlägt wie einen Hund (die geistige Vorarbeit dazu leisten die ja auch bei mir und LePenseur immer häufiger auftauchenden dauerhetzenden linksradikalen Lügenschleudern), oder ein starker Mann es schafft, dem Prügelproll den Knüppel aus der Hand zu reißen und ihm selbst drüberzuziehen – egal ob Angriff oder Notwehr (die garantiert in der Berichterstattung exakt gegenteilig behauptet werden), es wird irgendwann Blut fließen.
Im Namen der Edlen und Guten.
Und die, die das ganze zu verantworten haben, werden wieder ihre Krokodilstränen vergießen über die „Spaltung der Gesellschaft“, die sie selbst herbeigeführt haben, und die „Radikalisierung“ beweinen, auf deren Funktionieren sie dann hinter der Bühne eine Flasche Schampus auf die alten Römer trinken, die ihnen gelehrt haben: Divide et impera!

Dienstag, 30. Oktober 2018

Was für eine Frage?!

von LePenseur


Ramin Peymani schreibt auf MMNews:
Wollten Medien Freiburg verschweigen?
Ähnlich wie bei den Vorfällen in Köln Silvester 2016 dauerte es ziemilich lange, bis die Umstände der Gruppenvergewaltigung in Freiburg bekannt wurden. Immer neue grauenvolle Details kommen erst heute ans Licht.
 
von Ramin Peymani
 
Die Unmoralischen: Heuchelnde Politiker und schutzbefohlene Vergewaltiger

Es ist wieder passiert. Nicht zum ersten Mal liegt der Schauplatz eines schrecklichen Sexualverbrechens durch polizeibekannte Asylbewerber in Freiburg, wo man sich so gerne der eigenen Willkommenskultur rühmt. Vorhersehbar waren einmal mehr die Reaktionen, die sich nur oberflächlich und kurz mit dem Entsetzen über die furchtbare Tat und dem Mitgefühl für das Opfer aufhielten. Das laute Dröhnen der “moralisch Überlegenen”, die bei genauer Betrachtung überhebliche Unmoralische sind, übertönt alles.
(Hier weiterlesen)
Ein trefflicher Artikel — nur die Schlagzeile verstehe ich nicht: was ist das denn für eine Frage?! Natürlich wollten die Medien die Rudelvergewaltigung durch irgendwelches Ausländergesindel in Freiburg totschweigen. 

Nur funktioniert das halt in Zeiten von Internet immer schlechter (und v.a.: kürzer). Gott sei Dank!



Irgendwie ist das jetzt .... ungünstig

von LePenseur



Also: für die NGOs und die »Zivilgesellschaft«. Und die Flüchtilantenindustrie sowieso. Was machen die jetzt bloß?! Ein Poster auf politikforen.net zeigt die Probleme auf, die sich jetzt stellen:
Nach Jahrzehnten der Feindschaft gibt es nun einen Friendensvertrag zwischen den Shitholecountries Eritrea und Äthiopien.
Im Stadtbild sehe ich nach wie vor tausende dieser Ethnien.
Sie lachen, daddeln am Smartphone herum, saufen sich die Hucke zu, kloppen sich wie die Kesselflicker, pöbeln sich durch das Bahnhofsviertel und durch die Bordelle und verkaufen Drogen an Nordseite.

Aber nicht mehr lange, oder???

Die gehen bestimmt demnächst wieder zurück. Oder was meint ihr!?
 Aber ja, sicher! Ganz sicher sogar ...


Indexierung

Karas, der wohlversorgte Wurmfortsatz der ÖVP aus schwächeren Zeiten in den Wandelhallen des Brüsseler Kaiserhofes, schleimt sich mal wieder bei den Hofschranzen ein und singt das Lied des Machtapparates, der es nicht erträgt, wenn eine Provinz souveräne Ideen entwickelt. Mahnend erhebt er den fürstlich von unserem Steuergeld vergoldeten Zeigefinger und mahnt die böse ultrarechtsextrempopulistische Wiener Regierung, von der ihm anscheinend entgangen ist, dass sie von seiner eigenen Partei geführt wird, von diesem bösen rassistischen, ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Kurs abzurücken, das Kindergeld nach den wahren Kosten am Wohnort der Kinder zu indexieren. „Widerwärtig“ nennt er das, „rechtswidrig“ und „diskriminierend“, also die volle Breitseite der propagandistischen Stalinorgel an Floskeln, die der linke Boulevard so liebt, dass sich Medien wie die linksextreme Online-Filterblase des „Standard“ mit orgiastischer Begeisterung darauf stürzen und den Helden feiern – ob jemand mit der ÖVP in der richtigen Partei ist, wenn ihn der linke Rand abfeiert, sollte sich der Herr mal überlegen.

Bereits vergangene Woche hatten die Europaabgeordneten aller österreichischen Parteien mit Ausnahme der FPÖ die Indexierung angeprangert. Vertreter von SPÖ, Neos und Grünen sprachen in einem Protestbrief an Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) von einer "schwarzen Stunde für die Republik Österreich".“

Illustre Gesellschaft, diese permanent Schwarzstunden Sehenden. Und sehr bemerkenswert, wie wir gleich sehen werden.

Die EU-Kommission hatte in einer ersten Stellungnahme unterstrichen, dass eine Indexierung nach europäischem Recht nicht erlaubt sei. Sie drohte mit einem Vertragsverletzungsverfahren.“

Ach, man „droht“ Österreich wieder? Viel Spaß, die FPÖ braucht noch ein paar Stimmen.
In Deutschland, angeführt vom Deutschen Städtebund, der die Verhundertfachung der Kosten für im Ausland lebende Kinder von Pendelarbeitskräften in den letzten Jahren nicht mehr stemmen kann, strebt inzwischen sogar die Bundesregierung die Indexierung an.

Mehrere Stadtchefs rufen nun die Bundesregierung auf zu handeln. Der Deutsche Städtetag fordert eine Indexierung des Kindergeldes. Vor allem der Oberbürgermeister von Duisburg hat sich medienwirksam zu dem Trend geäußert. „Die Bundesregierung verschläft dieses Problem, sie muss endlich etwas dagegen tun, dass es Armutsflüchtlinge in Europa gibt“, klagte Sören Link von der SPD der Deutschen Presse Agentur.“

Ach. Haben die Genossen von der SPÖ auch einen empörten Brief an Frau Nahles geschrieben, die sich auch, ihren Dusiburger Genossinnenundgenossen unterstützend, offen für die Indexierung ausspricht? Oder ist ihnen entgangen, dass sogar ihre angebetete uckermärkische Walküre des Humanismus diese „widerwärtige diskriminierende“ Forderung stellt? Oder ist es nur dann widerwärtig und diskriminierend, wenn man es zum von „begeisterten Europäern“ so oft geübten Anpatzen des eigenen Staates nutzen kann?

Die (Anm.: deutsche) Bundesregierung strebt nach einem gescheiterten Alleingang Anfang 2017 eine EU-Lösung an. Der damalige Finanzminister Wolfgang Schäuble versuchte ein entsprechendes Gesetz – noch vor ähnlichen Plänen der türkis-blauen Regierung in Wien – durchzusetzen und 160 Millionen Euro zu sparen. Doch er scheiterte an SPD und der Europäischen Kommission: Sozialkommissarin Marianne Thyssen lehnte mit Verweis auf EU-Recht ab und wies darauf hin, dass betreffende Arbeitnehmer schließlich ihre Sozialbeiträge in Deutschland zahlten.“

EU-Recht ist nicht in Stein gemeißelt und kann geändert werden; wenn ausgerechnet Deutschland sich dahintersteckt, kann das schnell gehen. Juncker weiß genau, dass er ohne Merkel inzwischen nur ein bedeutungsloser abgehalfterter Provinzpolitiker mit Alkoholproblemen wäre. (Dass sie dafür den deutschen Roten Schulz hat über die Klinge springen lassen, hat ihr dieser nie verziehen. Deshalb hätte der auch nie mit seiner Intimfeindin Merkel in einer Koalition kooperieren können.) Und die SPD torpediert das nicht mehr sondern ist auch schon auf Pro-Indexierung geschwenkt.

Auch das Argument mit den Sozialbeiträgen ist bei Weitem nicht so wasserdicht. Denn eine Sozialleistung kann man sehr wohl ohne Rechtsverletzung am Bedarf festmachen. Jemandem, der nur den halben Aufwand hat, trotzdem die volle Leistung zukommen zu lassen, widerspricht nämlich sogar dem Solidaritätsprinzip einer Sozialleistung massiv. Außerdem zahlt in Österreich das auch nicht der betreffende Arbeitnehmer, ob gegendert oder nicht, sondern einzig und allein der Dienstgeber über den Familienlastenausgleichfond. Die geleisteten Sozialabgaben haben also absolut nichts mit dem Kindergeld zu tun.
Man kann sehr wohl die Leistung am Bedarf orientieren, denn wie man eine Sozialleistung aus einem reinen Transfertopf verteilt, kann sehr wohl festgelegt werden.
Es liegt auch keine Ungleichbehandlung vor, wenn das Kindergeld am wohnortüblichen Index festgemacht wird. Ganz im Gegenteil, es liegt eine Ungleichbehandlung vor, wenn Eltern mit geringerem Aufwand trotzdem die volle Sozialleistung bekommen. Die Höhe der Sozialleistung nicht vom Ort des Bedarfes abhängig zu machen sondern vom Ort des Einzahlens ist idiotisch.

„Sobald das Gesetz endgültig verabschiedet und bekanntgemacht sie, werde die Kommission nicht zögern, von ihren Möglichkeiten als Hüterin der Verträge Gebrauch zu machen.“

Und was zu tun?
Sanktionen zu verhängen? Nichts gelernt?
Die Kavallerie schicken? Am Besten die Deutsche, das hat Tradition.
Oder eine Klage einreichen? Nun ja, dann werden wenigstens die Hosen runtergelassen und es wird eindeutig festgestellt, ob alle Staaten vor dem europäischen Recht gleich sind. Denn das wurde schonmal ausjudiziert, wie die wohl eher nicht im Verdacht ein rechtsrechtes Hetzblatt zu seiende „Zeit“ berichtete.

Der Europäische Gerichtshof sieht in den Vorschriften zwar eine Diskriminierung von EU-Bürgern. Diese sei jedoch gerechtfertigt, da die Staatsfinanzen zu schützen sind.

Aber egal, Hauptsache die linke Filterblase tobt und die EU-phoriker sehen mit feuchtem Höschen ihrer großen Chance entgegen, Österreich international als frühfaschistisch-nazionales Alpenmordor anzupatzen. Die Elite des nach Brüssel abgeschobenen Politprekariats vergangener Wahlniederlagen kann sich Hand in Hand mit versorgungspostenbeglückten Parteiadelssprösslingen ohne verwertbare Kompetenz noch einmal wichtig fühlen. Und die ob ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit an irgend einem Popanz abarbeiten müssenden Sinnsuchenden in den linksgestrickten Online-Foren der knallroten Verlautbarungsorgane können sich ihre tägliche Portion „Effen“ /“Blaune“ / “Basti“ / “Bumsti“ - Gekreische abholen. Lassen wir ihnen den Spaß. Sie haben sonst anscheinend nichts, was ihrem Leben einen Sinn gibt.

Montag, 29. Oktober 2018

Too little too late ...

von LePenseur



»Abschied auf Raten von der Stasi-Hexe. Zu spät und zu langsam«, schreibt, wenig enthsiasmiert, ein Poster im »Gelben Forum«. Kann man's ihm verdenken?

Jetzt gibt IM Erika also den CDU-Parteivorsitz auf — aber im Kanzleramt müssen offenbar doch noch schnell ein paar Sachen auf Schiene gebracht werden. »Hat sie noch so viele To Do's für die NWO auf der Liste?« fragt ein anderer Poster im selben Forum.

Dabei ist es letztlich völlig egal, ob IM Erika a.k.a. Mutti jetzt noch im Amt ist. Die Atlantikbrücke hat offenbar in Gestalt des Herrn Merz schon für den nächsten willfährigen Satrapen des East-Coast-Establishments gesorgt. Deutschland schafft sich seit Jahrzehnten ab, zugegeben: seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts und erst recht seit besagter Stasi-Hexe in zunehmend rasanter Geschwindigkeit. Die vielbewunderte »re-education« der Deutschen hat offenbar fast voll gegriffen, und aus einem Volk von — einst — nicht unbedingt kuschelig-schmiegsamen, besserwisserischen Arbeitstieren und (wenn's sein mußte) Berserkern ein Volk von kuschelig-schmiegsamen, besserwisserischen Hausschweinen mit eingezogenem Schwanz und trittempfangs-bereitem Arsch gemacht.

Wenn nach dieser Katastrophenfrau Merkel sich das Volk tatsächlich wieder einen fremdgelenkten Regierungschef andrehen läßt, ist ihm nicht zu helfen — und die Wahlergebnisse der letzten Monate beweisen, daß wenigstens 3/4 der Deutschen noch immer nicht behirnt haben, worum es bei dieser Flüchtilanten-Schlepperei eigentlich geht: um nicht mehr und nicht weniger als um die ganz gezielte Zerstörung Europas von seiner Mitte her: und diese Mitte ist nun mal Deutschland und das deutsche Volk, seine Kultur, seine Geisteswelt, seine Geschichte, seine Gesellschaft, seine Wirtschaftsordnung.

All das soll nach den Vorstellungen der NWO-Propagandisten zu einem für für sie — nicht für die anderen! — höchst profitablen und bestens beherrschbaren Welteinheitsbreit vermantscht werden. Mit atomisierten Arbeitsameisen, die nicht aufmucken können, und die »Eliten« ohne Probleme die fetten Profite aus ihren weltweiten Raubzügen einstreifen lassen. Und sich, gehirngewaschen, noch glücklich schätzen, wenn ihnen neben einem Taschengeld noch ein »gutes Gefühl« vermittelt wird, auf der rechten, will heißen: fortschrittlichen, linken, sozialen, humanistischen Seite zu stehen.

Der große, alte Konrad Lorenz wurde für seine Begriffsprägung von der »Verhausschweinung« der Menschen gescholten — und doch trifft die Bezeichnung so genau ins Schwarze! Übrigens auch ins Grüne, Rote und Gelbe ...

Irgendwann freilich werden auch die dümmsten Schafe ihre Scherer erkennen — und am Weg zur Schlachtbank quieken auch die bequemsten, ruhig-gestelltesten Schweine. Nur eben zu spät.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, und so wollen wir doch hoffen, daß das deutsche Hausschwein doch noch intelligent genug ist, sich wenigstens nicht  zur Schlachtbank zu drängen. Obwohl: bei wenigstens den 20%, die jetzt Grün wählen, bin ich mir nicht einmal da so sicher ...


Splitter

Es sind über die letzten Wochen mal wieder ein paar kleine Splitter angefallen, die ich hier mal lose in den Blog werfe:

Was ist die größte Sorge, wenn im Keller eines Mehrparteienhauses ein Wasserrohr bricht und den Keller flutet?
CDU: Wir würden den Wasserrohrbruch gerne reparieren, aber wir machen uns nicht gern die Hände schmutzig. Mal sehen, ob jemand im Nachbarhaus den Haupthahn der Straße abdrehen kann.
SPD: Nachdem endlich für jeden eine gerechte Wasserverteilung sichergestellt ist, fordern wir eine Sonderabgabe der reichen Mitbewohner, um den Mehrverbrauch zu bezahlen.
Grüne: Wir reden nicht darüber, denn das spielt nur den wasserscheuen Hetzern von „#wirhassennass!“ in die Hände!
Linke: Das ist die Revolution, lasst Wasser fließen bis alle Nazis ersoffen sind!
AfD: Wir stellen eine wasserdichte Mauer um unser Kellerabteil und halten das trocken.
FDP: Wasser ist ein wichtiges Gut… äh, Keller? Welcher Keller?
Nichtwähler: Hat jemand die Nummer vom Klempner?

***

Das virtuelle Zeitalter ist ein Geschenk für Diktatoren.
Früher mussten sie kritische Stimmen mühsam ausfindig machen, Spezialeinheiten ansetzen die sich darin auskannten, es wie einen Unfall aussehen zu lassen, Lager mit Stacheldraht und Sicherheitspersonal irgendwo im Nirgendwo aus dem Boden stampfen, Deportationszüge auf die Gleise stellen, Schaugerichtsprozesse mit gefinkelten Propagandaplädoyers abhalten, sich irgendwelche kreativen Begründungen ausdenken, warum man gerade diesen Menschen dem Strick überantwortet – heute reicht der Vorwurf „Hass“ und eine „Delete“-Taste. Schon ist wieder einer verstummt.

***

Lesen wird wahrscheinlich bald als Abendkurs an der VHS angeboten, wo es im Kursangebot dann neben Stricken, Klöppeln, Kartoffeldruck und Deckchenhäkeln angeboten wird, also in einer stolzen Phalanx jener von der Enkelgeneration milde belächelten geheimnisvollen frühhistorischen Handwerkskünste mitmarschiert, die nur der Nostalgie anhängende Hausfrauen, die die nach dem Auszug der Kinder aufkeimende innere Leere der Wohnstatt und des Herzens bekämpfen möchten, anlocken.

***

Wie will man gegen die heutige Zeit rebellieren? Wie rebelliert man gegen Stumpfsinn?
Vielleicht indem man sich, wenn ein neues i-Phone rauskommt, zwei Tage vorher mit dem Zelt vor dem Apple-Store den ersten Platz sichert und am Morgen des Erscheinens der Gottesmaschine der Church of Apple, den heißen Atem hunderter Tiefgläubiger und auf Erleuchtung vom Display Hoffender im Nacken, als Allererster in den Laden stürmen und dem verdutzten Verkäufer lautstark verkünden: „Ich brauche nur ein neues Ladekabel!“

***

Neue individuell bewertete Führerscheinprüfung in Deutschland:
Frage 12: Was müssen Sie tun, wenn Sie eine Polizeistreife anhält und nach den Fahrzeugpapieren fragt?
a) Behaupten, es wäre ein Akt politischer Diskriminierung, als Linksaktivist von der Polizei eines neoliberalen Stückes Scheiße gefilzt zu werden, und dann den Anwalt der Ortsgruppe der „Linken“ anrufen. (RICHTIG wenn der Prüfling Deutscher und Linksaktivist ist.)
b) Die Papiere herzeigen und freundlich die Beamten bei der Kontrolle unterstützen. (RICHTIG wenn der Prüfling Deutscher und kein Linksaktivist ist.)
c) Aussteigen, sofort auf den Boden fallen lassen und so, dass es möglichst viele in der Nähe hören, die es mit ihrem Handy mitfilmen können, schreien: „Rassist, Rassist! Warum du mich schlagen, Nazi?“ (RICHTIG wenn der Prüfling kein Deutscher ist.)

***

Was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau laut feministischer Doktrin?
Wenn ein Mann beleidigt wird, dann weil er ein Armleuchter ist, jemandem etwas angetan hat, eine Charakterschwäche besitzt oder etwas anderes, das Neid hervorruft. Er wird angegriffen wegen dem, was er denkt, sagt oder tut.
Wird eine Frau beleidigt, dann nur, weil sie eine Frau ist.
Feministinnen reduzieren Frauen nur auf das, was zwischen ihren Beinen liegt, und fordern dann mehr Respekt für das Wesen der Frau. Finde den Fehler.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Die wundersame Wandlung

Es scheint, dass das Wording der Propagandisten sich ändert. Bei dem Bericht über die gerade durch Mexiko ziehenden (und dort ein Asylangebot ausschlagenden, so groß scheint die Not doch nicht zu sein) Kolonnen selbsterklärter Invasoren (na wer wird die wohl propagandistisch aufhussen, um kurz vor den Midterms Trumps Mauer zu testen und „bad pictures“ zu produzieren?) schafft es gerade noch das Fischblatt „Zeit“ in der Überschrift das Wort „Flüchtlinge“ zu verwenden, um im gesamten Artikel nur noch über „Migranten“ zu berichten, als ob das eben das Gleiche wäre. Das austriakische linke Schwesterblatt „Standard“ verwendet den Begriff „Flüchtlinge“ gar nicht mehr.

Auch Merkel redet schon eine ganze Weile nicht mehr von „Flüchtlingen“ sondern immer häufiger von „Migranten“. Optimisten sahen darin ein Zeichen für ein Umdenken, ich vermute eher ein Umdeuten, denn das Verhalten den Einwandernden gegenüber hat sich ja an keiner Stelle geändert.
Nein, das Wort „Migrant“ soll mit dem Bild des „Flüchtlings“ verkoppelt werden; der „Migrant“ ist ein armes, schutzerflehendes Opfer widriger Umstände, die vorzugsweise von uns verschuldet sind, was uns in moralische Pflichten fesselt, und dem wir deshalb uneingeschränkt Vollversorgung und unsere Herzen zuwerfen müssen, gutmenschlich getreu dem Ausspruch von Dushan Wegner:

Ein Gutmensch ist ein radikalisierter Gesinnungsethiker, das heißt, dass er nicht die Folgen seiner Handlungen zum ethischen Maßstab macht, sondern das ethische Bauchgefühl, das ihn bei der Handlung erfasst.“

Der „Migrant“ ist ein armer, von den Umständen vertriebener Mensch, dem wahre Humanisten mit weit offenem Herzen die Hand reichen und nur kaltherzige menschenverachtende Rassisten mit solch eisigen bürokratischen Scheinargumenten wie „geltendem Recht“ die Tür vor der verzweifelten Nase zuschlagen. Und deshalb ist der „Migrant“ der neue „Flüchtling“, abgekoppelt von der eigentlichen Begriffsbedeutung. Wer ihn ablehnt, ist ein Nazi, ein Monster, ein Trump.

Warum aber ist eine solche Umdeutung überhaupt notwendig? Weil der „Flüchtling“, der erfunden wurde weil der „Asylant“ sich bereits einen viel zu miesen Ruf erarbeitet hatte, inzwischen ebenso als Synonym für jemanden mit negativem Ruf verwendet wird? Ach was, das ist egal. Es geht um etwas ganz anderes.

Es geht um den „Migrationspakt“ der UNO.
Das Wort „Migration“ muss untrennbar an Güte, Hilfe, Humanismus gekettet werden. Es darf nicht mehr mit illegaler Einreise und widerrechtlichem Ersitzen eines faktisch lebenslangen Bleiberechtes mit erschlichener schmarotzter Sozialleistung in Verbindung gebracht werden sondern muss das neue Synonym werden für die herzliche Aufnahme der Ärmsten der Armen, der Gepeinigten der Welt, der Schutzerflehenden und Hilfeerbettelnden.

Allein schon der Passus dieses Machwerkes, dass Medien faktisch mit staatlichem Druck überzeugt werden sollen, Migration positiv zu beschreiben und nur positive Meldungen herauszustreichen, macht diesen „Pakt“ zu einem demokratie- und verfassungsfeindlichen Vertrag, dessen Unterzeichner eigentlich hinter Gitter gehören.
Dass es beim Berichten nicht darum geht, positiv oder negativ zu filtern, sondern eben zu berichten, wird dabei vollkommen ausgeblendet. Nein, wer dagegen ist, dass ausschließlich positiv über Migration und Migranten berichtet wird, weil es in einem Land mit funktionierender Meinungs- und Pressefreiheit eben keinen Ausschluss geben darf, der kann mit dem irrsinnigen Totschläger aus der Manege gefegt werden: Darauf, dass Negatives berichtet werden soll, bestehen nur die, die nur Negatives über arme und verzweifelte Hilfesuchende berichten und den fremdenhassenden „Rechten“ in die Hände spielen wollen. Damit ist jeder, der darauf besteht, dass auch negative Aspekte der Großen Völkerwanderung benannt werden dürfen, automatisch ein menschenverachtender fremdenhassender rassistischer Rechtsextremer.
Und dass es gegen Menschen, die in diese Schublade gesteckt werden, künftig eine immer härtere Vorgehensweise geben wird, darüber besteht zumindest in Merkeldeutschland für mich kein Zweifel. Merkel hat in guter Diktatorenmanier eine Punzierung für Staatsfeinde gefunden, und wer im Weg steht bekommt den Stempel; um den Rest kümmern sich die Stiefelknechte, die medialen ebenso wie die realen.

Wenn der Innenminister von Österreich wegen der reißerischen und verhetzenden Art der Berichterstattung einiger besonders linksdrallender Medien seinen Beamten empfiehlt, mit denen nur im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen zu kooperieren, dann wird sich bis ins ferne Brüssel ernste Sorge über die Pressefreiheit gemacht, obwohl die Regierung keinem einzigen Medium irgendeine Art der Berichterstattung vorgeschrieben hat. Wenn aber die UNO über eine „nicht rechtsverbindliche Absichtserklärung“ kraft der Unterzeichnung durch alle Staaten der Welt ein völkerrechtlich bindendes und damit über den nationalen Gesetzen stehendes Regelwerk schafft, in dem Medien die Art der Berichterstattung vorgeschrieben wird und die Hintertür der Strafandrohung bei abweichendem Handeln weit offen steht, also die Freiheit der Presse, alles zu berichten und das genau so, wie sie es für richtig hält, faktisch komplett abgeschafft wird – dann herrscht Schweigen im Blätterwald. Und, wie man bei Danisch und Klonovsky nachlesen kann, behaupten dann die Chefs der „Tagesschau“ und des „ZDF“ auch noch, nichts davon zu wissen, dass in nur wenigen Tagen mit einem Federstrich die Pressefreiheit beerdigt wird.
Unter Anderem.
Von der staatlichen Souveränität und dem Recht eines Volkes auf Selbstbestimmung ganz zu schweigen.

Deshalb müssen „Flüchtlinge“ jetzt nahtlos und fast unbemerkt zu „Migranten“ umgedeutet werden.
Um die wenigen, die den Beschiss bemerken, mundtot machen zu können.