„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 7. Oktober 2017

Liebe SPÖler: erklärt uns doch, was der Unterschied ist

... zwischen euren »Kanzlerberatern« und irgendwelchen Mafiosi:

 von LePenseur



"Sie müssen sich bitte ansehen, was da jetzt abläuft", zeigt Annas Freundin auf die Textnachrichten, die von der Telefonnummer +43 699 153 2x xxx kommen. Es ist die Handy-Nummer von Rudi Fußi, einem Berater und Redenschreiber des Kanzlers der Republik Österreich.
[...]
Seine Handy-Nachrichten an die Kronzeugin des Wahl-Krimis lassen darauf schließen, dass die Nerven des Vertrauten der SPÖ-Parteiführung kurz nach dem Auffliegen der ganzen Schmutzkübel-Affäre blank liegen. So schreibt Fußi am Donnerstag um 13.13 Uhr: "Anna, ich will nur verstehen: Warum?" Dann um 13.14 Uhr: "Du versenkst die ganze Partei. Warum?"
[...]
Ab 13.20 Uhr werden die Textnachrichten dann rauer: "Du kommst da auch nimma raus. Du bist die Einzige, die alle Mails bekommen hat." Fußi wird direkter: "Glaub mir, so ein Leben willst nicht führen. Oder glaubst du, die Partei lässt dich in Ruhe, wenn du sie versenkst? Die klagen dich in Grund und Boden und zerren dich durch die Arena."
[...]
Da alle Überredungsversuche scheitern, schickt der Kanzler- und Wahlkampfberater der SPÖ um 15.35 Uhr ein Schweigegeld-Angebot: "Egal, was dir die VP dafür gegeben hat. Ich gebe dir das Doppelte und sorge dafür, dass dir rechtlich nichts passiert."
In Mafia-Filmen nennt sich das: »Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.«

Wie nennt ihr SPÖler sowas? Wie würde es ein Staatsanwalt nennen — wenn die Staatsanwaltschaft in Wien (und überhaupt in Österreich) nicht seit Brodas Zeiten tiefrot unterwandert wäre?

Fragen, auf die es bis zum 15. Oktober keine Antwort geben wird. Nun, hoffentlich gibt's (d.h.: geben wir!) am 15. Oktober eine Antwort ...


Symbolik

Oh, die SPÖ (oder Agentur Silberstein, keine Ahnung) hat neue Plakate gedruckt.

Schauen wir uns die Symbolik an: Unten der kleine Kern, der selbst auf die Zuarbeit kindlicher Gemüter angewiesen ist, um denen da oben die Brillanten zwecks Umverteilung wegzunehmen. Er will sich holen, was ihm zusteht.
Doch obwohl er alles tut, um vom glänzenden Schatz da oben „seinen“ Anteil abzupflücken, er erreicht nichts außer einem Schaden oben und einem wertlosen Stück Glas unten.
Besser hätte man sozialistisches Streben nach Enteignung und dessen „Nutzen“ nicht bildlich darstellen können.

einfach köstlich...



Time to say goodbye

Das Kernchen landet ein Interview im „Standard“. No na. Jede Reichshälfte hat eben ihre verlässlichen Medienpartner. Den ORF erwähne ich mal nicht.
Jedenfalls darf er mal wieder versuchen, die nächste Peinlichkeitsrunde zu überstehen.
Achtung Spoiler: Schafft er nicht.
Kann er auch nicht schaffen, denn die Glaubwürdigkeit ist final im Eimer. Die von Kern und die seiner ganzen Truppe.

Also schauen wir mal, was der Ungewählte so zu propagieren hat:

Um meine Popularität in der SPÖ mache ich mir keine Sorgen.“

Musst du auch nicht. Meine Oma macht sich auch keine Sorgen um ihre Jungfräulichkeit.

Wir haben nicht den besten Wahlkampf geführt, aber wir haben das beste Programm.“

Zwei mutige Aussagen. „Nicht den besten“ für die mieseste Dreckskampagne seit dem Schmutzhaufen, den die Roten über Waldheim geschüttet haben, ganz in der Tradition von Betteln um Sanktionen im Ausland gegen das eigene Land, das hat was von Verharmlosung. Kernchen, dein Wahlkampf war gelinde gesagt eine Katastrophe! Wer es schafft, einen Wahlkampf zu führen, der seinen Gegner stärker macht, obwohl der eigentlich gar nichts machen muss als abwarten, wie es die Roten von innen zerlegt, der hat sich einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Und nein, es ist kein Platz des Ruhmes, der glänzenden Bühne, des Auftritts als Pop-Idol im Slim-Fit-Hemd, sondern der Platz des Versagers, der seiner eigenen Partei beispiellos geschadet hat.
Und nein, um zur zweiten Aussage zu kommen, ihr habt nicht das beste Programm, ihr habt gar keines. Gut, da seid ihr in guter Gesellschaft, aber trotzdem: nicbts, was man nicht hat, kann gut sein, nur weil es andere auch nicht haben.

Was passiert ist, war inakzeptabel, aber nicht in unserem Auftrag.“

Genau, deshalb findet ihr den Vertrag mit dem, der das gebastelt hat, auch nicht mehr. Macht man ja so, dass man einen Vertrag über eine halbe Million abschließt, und dann verlegt man den eben irgendwo. Oder schreddert die Kopie aus Versehen. Gleich nach der Überweisung des üppigen sechsstelligen Betrages. Den ihr für etwas bezahlt, was ihr gar nicht in Auftrag gegeben habt, bei einem Menschen, von dem ihr als einzige auf dem ganzen Planeten (und das, obwohl er genau mit dieser Dienstleistung schon für euch gearbeitet hat) nicht wisst, was der eigentlich macht.

Nochmal zusammengefasst: Ihr schließt mit einem Menschen, von dem ihr nicht wisst, was er tut, einen Vertrag, den ihr nicht mehr finden könnt, über eine Leistung, die ihr nicht beauftragt habt, und zahlt ihm dafür eine halbe Million!
Also, wenn ihr nicht wegen Lügnerei und Dirty campaigning unwählbar sein wollt, dann seid ihr es wegen himmelschreiender Doofheit!

Warum sollten wir für ein Dirty Campaigning bezahlen, bei dem 80 Prozent der Motive den eigenen Kandidaten in den Schmutz ziehen?“

Weil es nicht um den eigenen Kandidaten geht sondern um die, die ihn angeblich in den Schmutz ziehen, denn die sollen als jene, die andere in den Schmutz ziehen, in den Schmutz gezogen werden. Deswegen heißt es ja „dirty campaigning“.
Beispiel gefällig? In Deutschland gab es vor einiger Zeit einen Junglinken, der behauptete Rechtsradikale hätten ihn angegriffen und verletzt. Er hatte Schnitte am Arm vom Messer eines der rechtsextremen Angreifer. Im Laufe der Ermittlungen platzte die Blase: der hatte sich selbst verletzt, um sich als Opfer „Rechtsextremer“ darzustellen und „Rechte“ pauschal zu blutrünstigen Monstern zu erklären. Ja, Kernchen, so geht das. Man bewirft dich mit Dreck und poltert dann empört, der Kurz wäre das gewesen und du das arme Opfer. Das hat dieser Silberstein nicht erfunden, der verkauft euch das nur für teures Geld.

Wenn es wer in der SPÖ für clever hält, den Kanzler in einer Fotomontage am Klo sitzend zu zeigen, dann halte ich den für einen Irren. Das ist alles so idiotisch, dass du dir an den Kopf greifst.“

Du selbst hast es für clever gehalten, dich selbst beim gefaketen Pizzazustellen zu zeigen, also da ist mir der Kopf schon zu schade zum Hingreifen. Bei euch kann man schon allgemein am Geisteszustand zweifeln.

Die SPÖ hat das weder beauftragt noch bezahlt.“

Natürlich nicht. Deswegen findet ihr ja den Vertrag nicht mehr. Aber das Bezahlen ist inzwischen erwiesen und auch von deiner Truppe bestätigt, immerhin schlappe 526.000 Euro. Also klingt der Satz am Ende ein bisschen, sagen wir es mal besonders vorsichtig und diplomatisch, extrem verlogen. Und ich tippe einfach mal ins Blaue, dass es nicht ganz billig sein wird, den Silberstein davon zu überzeugen, dass er seinen Vertrag auch nicht mehr finden kann.

Ich habe deshalb auch Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.“

Nein, nicht deshalb, sondern weil ihr die ÖVP anklagt, sie wollte „Betriebsgeheimnisse auskundschaften“. Ohne jeden Beweis. Fußend auf den Behauptungen eines Mitglieds des von euch bezahlten Dirty-campaigning-Teams. Das ist lächerlich. Geschenkt.

Woher nehmen Sie, dass Silberstein ein Spezialist für Dirty Campaigning ist?“

Äh, Chrissi, jetzt wird es peinlich. Ehrlich. Der macht das, und nur das, seit 15 Jahren regelmäßig immer wieder für euch. Es steht sogar in Wikipedia, das ihn auch mit diesem offenherzigen Ausspruch zitiert:

Wir müssen Negativkampagnen gegen ihn starten. Wir müssen ihn von einem sauberen in einen schmutzigen Kandidaten verwandeln. (...) Ich habe ihm gesagt: Alles, was du tust, darf in keiner Weise mit uns in Verbindung gebracht werden.“

Das ist es, was Silberstein tut. Dafür engagiert man ihn. Man engagiert keinen international bekannten Experten für Hetze und Vernaderung, damit dieser die Umfragen auswertet. Man engagiert ja auch keinen internationalen Spitzen-Koch, damit der den Dienstwagen fährt.
Aber man wird offensichtlich Parteichef, damit man Märchen erzählt.

...wir haben Referenzen eingeholt über seine Wahlkämpfe in Europa und Österreich, die waren einwandfrei.“

Beim Gusi? Beim Häupl? Natürlich, denn die damaligen Schmutzkampagnen waren ja sehr erfolgreich.
Meine Fresse, was für eine Heuchelei!
Selbst „Wikipedia“ beschreibt diese Doku und die Arbeit Silbersteins. Jeder, der googeln kann, findet in einer Minute raus, was der tut. Aber die gesamte SPÖ, vorneweg der sich eben noch als kompetenter Spitzenmanager eines Großkonzerns gerierende Kanzlerdarsteller, haben es nicht in Vorbereitung eines sündteuren Kampagnenvertrages geschafft, herauszufinden, was der eigentlich tut?
Mann Kernchen, du auf ewig Ungewählter Bleibender, für wie dumm willst du uns verkaufen? Kauft ihr auch bei einem Schulungsunternehmen eine monatelange Seminar-Dienstleistung, ohne einmal zu erfahren, zu welchen Themen die Seminare überhaupt gehalten werden?
Ich pack‘ dich einfach nicht mehr!

Unsere Wahlkampagne wurde systematisch unterwandert. Sobald wir im Aufwind waren, wurden gezielt Dinge gegen uns an die Öffentlichkeit gespielt – unser Schaden ist immens.“

Nein, nicht „Dinge“ sondern haufenweise Leichen aus dem Keller. Extrem stinkende noch dazu. Ihr führt euch auf wie nigerianische Ladendiebe, die an der Kasse mit den Taschen voller Diebesgut erwischt werden und sich dann als Opfer böser rassistischer Kaufhausdetektive hinstellen.
Kernchen, diese Masche zieht nicht mehr! Ihr seid nicht die Opfer, ihr seid die Täter! Hör auf mit dem peinlichen Mimimi!

Ich bin in tiefer Sorge über diese Vorgänge, das ist demokratiezersetzend. Da zeichnet sich der größte politische Skandal der Zweiten Republik ab.“

Ihr fahrt den dreckigsten Wahlkampf der Zweiten Republik, lasst euch dabei erwischen und wollt uns dann was von „demokratiezersetzend“ erzählen? Weil ihr erwischt wurdet? Weil es jemand gewagt hat, euch zu erwischen? Und eine Zeitung es gewagt hat, darüber zu berichten?

Der größte politische Skandal der Zweiten Republik ist euer Versuch, sich Medien durch Hetze und Strafandrohung gefügig machen zu wollen. Eure Interventionen bei Zeitungen, ansonsten ihnen Inserate gestrichen werden, die ihr seit Jahren als Bestechungsmittel einsetzt. Eure Schmutzwahlkämpfe, eure Steuergeldverbraterei für internationale Experten des Dreckwerfens, eure von Inhalten (weil keine da sind) abgekoppelten Anwürfe gegen eine Person, und nein, diese Person bist nicht du, kleiner Modellbahner in der viel zu großen Uniform.

Aber es fällt schon auf, dass wir bisher ständig nur darüber geredet haben, was bei uns falsch gelaufen ist...“

Mimimi. Warum sollen sie dich interviewen über das, was bei anderen „falsch gelaufen ist“?
Bist du jetzt (noch) der Chef von diesem Sauladen oder nicht? Bekommst du monatlich einen fünfstelligen Betrag für Verantwortung? Dann hör auf zu Dummquatschen und übernimm sie! Bei euch ist nichts „falsch gelaufen“ sondern nur „dumm gelaufen“. Ihr habt den Bogen überspannt, und jetzt fliegen euch die Trümmer um die Ohren.

Ich beschäftige mich lieber mit Zukunftsfragen.“

Ach. Mit der gerechteren Bezahlung von Pizzaboten? Oder den Immobilienpreisen von TelAviv? Oder einem Beratervertrag für Start-Up-Förderungen?

Dass er sich im Rest des Interviews mal wieder dumpf auf „die Reichen“, natürlich besonders „die ÖVP-Spender“ einschießt, ist nur noch billiges Gesumpere. Inhaltlich widerlegt, denn für jeden Menschen mit rudimentären Rechenkenntnissen ist die Behauptung von der Steuervermeidung Pierers bereits schon längst als Lüge entlarvt – Kern merkt es nicht einmal, dass er sogar in diesem Interview schon wieder in die persönliche Anpatzerei verfällt, die scheinbar sehr wohl zu seinem Stil gehört. Und die es durchaus wahrscheinlich erscheinen lässt, dass er eben keinen Genierer hat, Dreckskampagnen gegen eine Person, egal ob Kurz oder Strache oder wen auch immer, in Auftrag zu geben.

Auch nicht zu bemerken scheint er, dass er in zwei Sätzen die Förderungen an die Wirtschaft als mieses schwarzes Wahlgeschenk verdammt (womit er ja durchaus Recht hat) und gleichzeitig Förderungen für die Wirtschaft fordert, um diese besser zum Abmelken vorzubereiten (wie man an den Inseraten sieht aber eher, um sie erpressbar zu machen). Der Spagat zwischen Unternehmerbashing und einer Frau, deren Geschäftsmodell darin besteht, Unternehmen staatliche Förderungen zu verschaffen, muss zwischen den Beinen ganz schön weh tun. Immerhin muss er das Fördergebaren des politischen Gegners verdammen und darf gleichzeitig die Einnahmequelle seiner Frau nicht gefährden.

Das Parkett der Wiener Sozenschickeria aus „Unternehmern“ mit Parteifinanzierung ist ziemlich glatt. Denn, Kernchen, eines lass dir gesimst sein: die Schwarzen kann man mit dem Vorwurf der Unternehmerfreundlichkeit nicht anpatzen, denn von denen erwartet man das. Aber ihr Roten, die ihr immer so tut als wäret ihr die Partei der Arbeiter, lebt selbst in einer pseudokapitalistischen Filterblase und saugt mit geschickten „Geschäfts“modellen Steuergeld in eure Taschen ab. Und dinniert dann mit milliardenschweren korrupten Spekulanten, denen Blutdiamanten am Ringfinger blinken, samt „geliehenen“ Nobel-Uhren im Nobel-Schuppen um die Ecke Bobo-Nobel-Fraß. Und jammert dann über Unglaubwürdigkeit?

Meine Kritik an Kurz ist, dass er immer nur Geschichten erzählt, aber nie etwas passiert.“

Meine auch. An Kurz und an dir. Ihr erzählt beide nur, was ihr tun wollt, wenn ihr mal in der Regierung sitzt.
Sitzt ihr schon. Beide. Ihr habt es nur noch nicht mitbekommen. Zwei Spätzünder.
Wird Zeit, dass ihr da wegkommt.
Alle beide.
Time to say goodbye...

Freitag, 6. Oktober 2017

Krimis zur Volkserziehung

von LePenseur


Gestern war wieder mal ein Abendkrimi: bloß eine Wiederholung eines alten Streifens, dafür aber ganz nach dem Muster der öffentlich-rechtlichen Volkserziehungsanstalt! Der Tatort: ein Schulschiff der deutschen Marine. Uschi läßt grüßen. Und hach, wie schrecklich: ein armer, armer Schwuler wird von betrunkenen Kameraden festgehalten, dann setzt sich eine Seekadettin — Typ: stets vögelbereiter Mannschaftspokal — auf ihn drauf, und »vergewaltigt« ihn. Unter den festhaltenden Kameraden ein »Familienvater«, dem angekündigt wird, seiner Frau das mitgeschnittene Video zu zeigen, auf daß er ihr nicht mehr in die Augen schauen könne (wie die zutieferst schütterte Kriminalkommissarin mit schwankender Stimme erklärt), und — mit noch größerem Ekel in der Stimme wird’s vom proletoiden Kommissarinnenbegleiter erwähnt — ein »Mann von altem Adel«, der sich mit Hinweis auf die allgemeine Besoffenheit zu rechtfertigen versucht. Na klar, Familienväter und Aristos sind die Feinde der guten Diversity-Gesellschaft, die in Tränen ausbricht, wenn ein besoffenes Fräulein eine besoffene Schwuchtel »vergewaltigt«! 

Die Frage, wie der angesichts (bzw. –gefühls) einer eklen Kadettinnenmuschi überhaupt einen Steifen gekriegt haben kann, wo er sich doch eigentlich für Männleins & ihr Rektum interessiert, wollen wir mal außen vor lassen. Zuviel Logik tut einem Krimi-Drehbuch bekanntlich nicht gut — oder, wie meine Mutter nach so manchem Krimi zu seufzen pflegte: »Reineckermann macht’s möglich!« …

Geht’s eigentlich noch plumper, liebe Degeto? »Uschi befiehl, wir folgen«, lautet scheints die Devise der (beinahe) monopolitischen Content-Produzenten für die »Öffentlich-Rechtlichen«! Kaum will die »Verteidigungsministerin« Deutschlands, deren Hauptziel offenbar darin besteht, die Bundeswehr (und ihre Marine, wozu ihr behauptet »schreckliche« Mißstände auf der Gorch Fock gerade recht waren!) zur demoralisierten, gutmenschlichen Gurkentruppe umformen — mit brav apportierenden Hündchen in Generalität und leitenden Stäben, die mit Devotionsbücke und Dackelblick ihre schwangerengerechten Panzer umsetzen, und ihre Kindergärten für die sich eben vermehrt habenden Soldatinnen (gaaanz wichtig: genug Soldatinnen in jeder Truppe, damit keine »Diskriminierung« aufkommt, außer dort, wo am Hindukusch wirklich die Birne hingehalten werden muß: denn dort sterben dann komischerweise wieder nur Männer, weil die Uniformweibchen offenbar in der SoldatInnen-Kita gerade ihre Kinderchen stillen waren) — dann wird flugs ein Krimi gedreht, der diese Agenda bedient. Und natürlich wiederholt, wenn die Botschaft (siehe jüngstes Wahlergebnis) noch nicht hinreichend in den Köpfen der Längerhierwohnenden implementiert zu sein scheint …

Man kann dem Filmchen von anno dazumal nicht den Vorwurf machen, warum nicht das inzwischen weit naheliegendere und ungleich häufigere Thema von der Vergewaltigung bundesdeutscher Frauen durch bereicherndes Gesindel aus Süd und Ost aufgegriffen wurde, denn damals war die Situation halt noch nicht ganz so schlimm wie heute. Man kann aber die Chuzpe, mit der uns die seinerzeitige Volkserziehungs-Scheiße nochmals am Kopf verrieben werden soll, um damit von weit aktuelleren und wahrscheinlicheren Vergewaltigungsfällen abzulenken, dafür mit recht zum Kotzen finden. 

In Österreich haben wir's noch vor uns, Deutschland ist bereits einen Schritt weiter

von LePenseur


... und so ist ein Artikel mit dem hübschen Titel »Nachwahlprognosen« ein willkommener Anlaß, den Schmutzkübeln österreichischer Innenpolitik-Skandale kurz auszuweichen, und nach Deutschland zu blicken:

Nachwahlprognosen


Die Floskeln schenke ich mir – nach der Wahl ist vor der Wahl, Vorhersagen sind schwierig insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen usw.

Das Wahlergebnis ist interessant genug, um den weiteren Verlauf de Geschiche nicht mit ausreichend Sicherheit prognostizieren zu können. Also wage ich meine eigene Prognose, man könnte es auch „wilde Spekulation“ nennen.

Ich glaube nicht, dass wir eine Jamaika-Koalition (vulgo „Schwampel“) erleben werden. Der Grund ist das Spannungsdreieck CSU – Grüne – FDP. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass sich insbesondere CSU und Grüne auf einen gemeinsamen Nenner einigen können – denn der wäre so klein, dass ein gemeinsames Regieren schlicht sinnlos wäre. Die CSU muss im Angesicht des drohenden Verlusts der absoluten Mehrheit bei der nächstjährigen Landtagswahl in Bayern zwingend konservative Positionen in einen Koalitionsvertrag einpflegen – Seehofer hat oft welche in die Diskussion eingebracht, hat aber jedes Mal bei der Durchsetzung versagt. Das haben ihm die Wähler ziemlich nachgetragen, wie das desaströse CSU-Ergebnis nahelegt. Dem Kollegen Lindner traue ich genug Opportunismus zu, um die FDP auf Grünen-Linie einschwenken zu lassen, aber ich traue ihm auch genügend strategischen Weitblick zu um es nicht zu tun. Die Grünen hingegen werden nach dem recht guten Wahlergebnis, dass ja irgendwie vom Himmel gefallen ist, auf keinen Fall urgrüne Positionen zur Disposition stellen. Dann lieber Opposition und weiterhin Medienliebling bleiben. An der CDU wird das Bündnis logischerweise kaum scheitern – es gibt schließlich unter Merkel überhaupt keine CDU-Positionen mehr, die einem ganz beliebigen Bündnis im Weg stehen würden.
Exakt auf den Punkt gebracht — daher: absolute Leseempfehlung! Was übrigens nicht nur für diesen konkreten Artikel gilt, sondern für den Blog »hubersn.Politik« insgesamt.

Scharia-Polizei

Wenn sie zu viel weibliche Haut sehen, können sie sich nicht beherrschen und sind gezwungen, sie zu vergewaltigen.
Das ist die Denkwelt der integrationsfreudigen Bereicherer..
Ach, war das langweilig, als Frauen einfach oben ohne die Sonne am See genießen konnten.
Das muss dringend neu verhandelt werden!
Die Zukunftsösterreicher haben ihr Urteil scheinbar bereits gefällt und sind offensichtlich auch bereit, es zu exekutieren. Sie rotten sich, zumindest das ist die Schlussfolgerung aus diesem Geschehen, zusammen und ziehen als Scharia-Polizei durch das Land um den Kuffar klarzumachen, wie sie sich ab jetzt gefälligst zu benehmen haben, um den neuen Herren zu gefallen. Denn, um es mit Sebastian Kurz zu sagen: Der Islam gehört zu Österreich. Vielleicht nicht im Kindergarten, aber ganz sicher am Waldsee.

Den täglichen Kern gib uns heute

Kein Tag ohne neue Peinlichkeiten aus dem Hause Kern.
Jetzt ist seine Frau in den „Mimimi“-Chor eingestimmt und verliest im „Standard“ ein Pamphlet, das ich gar nicht kommentieren möchte.
Denn sie ist ja ein „erfolgreicher Start-Up“.
Ist sie?
Naja, das liest sich hier anders. Und man kann sich die Arbeit der angeführten Firmen auch auf deren Websites anschauen, auch Firmenbuchauszüge sind jedermann zugänglich, mir fehlt heute die Zeit zum Durchrecherchieren, da lasse ich jedem ein bisschen persönliche Freiheit in der Auswahl der Detailtiefe.

Na gut, dass die Frau glaubt, ein „Start-Up“ zu sein, weil sie mit ordentlich Polster ihres im soliden fünfstelligen Bereich monatlich Steuergeld „verdienenden“ Gatten im Rücken und der Beteiligung anderer, ganz sicher an keiner Stelle dem SPÖ-Umfeld zuzuordnenden (es gilt die Unschuldsvermutung), Teilhaber ein Netzwerk gestrickt hat, das offensichtlich als Dienstleistung die Versorgung von „Start-Ups“ mit Fördermillionen aus dem Steuertopf anbietet. No na, bei den Connections.

Ich könnte der Guten jetzt mal verklickern, was es bedeutet, ein wirkliches „Start-Up“ zu sein, ein Kleinunternehmen, das man vom Küchentisch mit Laptop startet und dann nicht mit Fördermillionen innerhalb eines Jahres in den Sand setzt sondern mit nichts als 18-Stunden-Tagen, Ehrgeiz, Begeisterung und Kompetenz innerhalb von zehn mühsamen Jahren vom Aufzehrer alter Bausparverträge und Abfertigungen zum Ernährer einer ganzen Familie aufbaut, zum Schaffer von Wohlstand und Vermögen. Und dass die höchste Förderung für solche Gründer oft die kostenlose Ausstellung des ersten Gewerbescheines durch eine Kammer ist, die dafür in den kommenden Jahren kräftige Zwangsumlagen kassiert.

Aber wer aus dem Netzwerk der roten Wiener Schickeria der Salonsozialisten mit ihren gegenseitig zugeschanzten üppigen Pfründen würde das kapieren? Richtig: keiner. Die bellen dafür vornherum in die Kameras, dass genau jene kleinen und ohne Hilfe auf die Beine gekommenen Unternehmer die bösen und streng abzumelkenden Klassenfeinde sind, während sie sich selbst an dem abgemolkenen Steuergeld gütig halten und dann noch so tun, als wären sie damit Unternehmer.
Nein, sie sind Plünderer. Sonst gar nichts.

Doch eines noch zu des Nochkanlzerdarstellers Gattin. Dass diese den Kurzen persönlich verantwortlich macht für die Auslassungen eines JVP-Zwerges aus der siebten Reihe, aber gleichzeitig ihren Mann bei der Verweigerung der Verantwortung für den riesigen Komposthaufen, der unter seiner Parteiführung produziert wurde, unterstützt, will die achso kompetente Start-Up-Consulterin nicht bemerkt haben? Wer Verantwortung vom Chef einfordert sollte vorsichtig sein an der Seite eines Chefs, der sich vor seiner Verantwortung hinter einer Dreckskampagne verkriecht.

Beim Thema Dreckskampagne, da war ja gleich nochwas: Der Herr Puller hat gesprochen, und zwar im „Falter“, no na, dass die ÖVP ihm 100.000 Euro geboten hätte für Insider-Infos zum SPÖ-Wahlkampf. Und schon toben die Roten los, jetzt wäre der Beweis erbracht…
Äh. Ist er nicht.
Denn erstens hat Puller ja behauptet, er wäre nicht auf den Deal eingegangen und so wäre das Märchen vom ÖVP-U-Boot ja geplatzt. Und zweitens gehört der saubere Herr zum „Dirty-Campaigning-Team“ des Herrn Silberstein, der ja über 500.000 Euro genau dafür kassiert hat, bis zum letzten Tag eine Schmuddelkampagne gegen die ÖVP zu fahren. Also nur eine brav gelieferte Dienstleistung, dieses weitere Anpatzen, denn einen Beweis bleibt auch diese Aussage schuldig.
Die Aussage eines überführten Lügners ist genau wieviel wert?
Aha.
Wann gibt es eigentlich Beweise? Bis jetzt gab es nur jene für die Zahlungen der SPÖ an Silberstein, Kerns Anwesenheit bei dessen Präsentationen Ende 2016 und die Entscheidungen eines Genossen aus Kerns Umfeld, nach Silbersteins Abgang weiterzumachen.
Der ganze Rest des roten Rundumschlages: keine Beweise, nur Behauptungen.

Ach ja, beim Thema Beweise, die uns der Kernige versprochen hat, kommt es noch besser: Die Roten können den Vertrag mit Silberstein nicht mehr finden. Bestätigen konnten sie nur die Zahlung. Schlappe 526.000 Euro, also mehr als eine halbe Million. Und den Vertrag hat angeblich wohl der Silberstein mit nach Israel genommen. (Oder vielleicht ist der Kurz mit dem Geilomobil in die Löwelstraße gefahren und hat die Durchschrift, während seine Schwarzgeilen Stuten die armen Genossen verwirrt haben, frech aus dem Parteichefbüro geklaut? Oder das Farbpapier mit Zaubertinte präpariert, und jetzt liegt da nur noch ein blütenweißes Blatt Papier, auf dem die Wahrheit erst zu Tage tritt, wenn die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes abbrennt?)
Jetzt mal echt, liebe Sozen: Ihr schließt einen Vertrag über eine halbe Million mit einem weltweit anerkannten Spezialisten für Drecksarbeit, und habt weder ein zweites Exemplar gefertigt noch wenigstens eine Kopie davon gemacht? Ich meine, wollt ihr uns verarschen?
Äh.
Die Frage zu stellen heißt die Antwort zu kennen.
Und die wollen, dass man den unbewiesenen Behauptungen der mit diesem Geld gekauften Leute Glauben schenkt.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Was uns mit Kurz blüht ...

Bspw. das hier:

EU-Parlament fordert Einigung auf gemeinsames Asylrecht


Das EU-Parlament fordert die EU-Staaten auf, sich auf eine gemeinsame Asylpolitik zu einigen. Dies müsse das "Topthema" bei dem nächsten Gipfeltreffen in zwei Wochen sein, betonte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber.
Derzeit mimt der türkise Wunderknabe ja den beinharten »Österreich zuerst!«-Recken, und fabuliert etwas von angeblichen Rückführungen von Migranten in ihre Heimatländer. Alles bloß erstunken und erlogen, nichts als Wahltaktik — nein: Valium! —, um die Bürger ruhigzustellen.

In Wahrheit wird in Brüssel bereits die totale Entmachtung der Mitgliedsstaaten vorbereitet: durch Schengen wurde ihnen die Kontrolle ihrer Staatsgrenzen (und damit ihrer territorialen Integrität und Souveränität) weitestgehend genommen. Durch das gemeinsame »Asylrecht« wird ihnen die Souveränität genommen, zu entscheiden, wer ihre Bevölkerung bildet. Der Zwangs-Euro und die Schulden-Union machen sie auch wirtschaftlich zu Bittstellern der EUrokraten.

Die Kurz*) wählen, wählen auch die ungehemmte Umvolkung Österreichs durch zivilisationsfernes Gesindel aus dem Orient und Afrika! Und ihnen wünsche ich von Herzen, daß sie — sofern weiblich — bereichernde Erlebnisse machen dürfen, bzw. — sofern »männlich« (d.h. alle, die etwas zum in-die-Eier-treten zu haben vermeinen) — von irasciblen Surensöhnen und/oder Pigmenbevorzugten durch Argumente »mit Hand und Fuß« klargemacht bekommen, daß sie einfach Scheiße sind, und nur zum Finanzieren von Sozialleistungen gut. Sie hätten es redlich verdient.


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*) gilt natürlich ebenso für die Wähler von Kern, Strolz, Lunacek  & Pilz — ich gehe aber davon aus, daß solche — fast hätte ich jetzt »Idioten« gesagt — Leute ihre Wahlempfehlungen nicht gerade auf dem LePenseur-Blog suchen werden ...

Spruch zum Tag

Gewidmet der SPÖ:
„Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, schwemmt es auch die Leichen aus dem Keller.“