„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 21. März 2019

Die Tradition des Gesinnungsterrors

Was passiert, wenn ein Pfarrer feststellt, dass eine Veranstaltung in seiner Gemeinde sich mit Christenverfolgung beschäftigt und die Gastrednerin, immerhin eine international bekannte und engagierte Ordensschwester, ehemals katholische Standpunkte vertritt? Freut er sich?
Im besten Schland aller Zeiten untersagt er sofort die Veranstaltung, tritt eine Hetzkampagne in den Medien los, erklärt das Ganze zu AfD-Propaganda, schaltet die Polizei ein und sorgt mit seinen Hasstiraden für gewaltsame Aktionen der Antifa.
Es wird von der Kirche über die Medien, die örtlichen Vertreter der Staatsgewalt bis hin zu antifantischen Schlägertruppen alles in Bewegung gesetzt, um eine Veranstaltung zu verhindern, bei der es um Gewalt gegen Christen geht.

Erstaunlich, nach all dem Betroffenheitsgeplärr und Empörungsgewinsel nach Christchurch.
Und es zeigt deutlich, wie gut geölt die Maschine des Merkel-Regimes bereits läuft. Es bedarf keiner Anweisungen mehr, es bedarf keiner Order von oben, nur irgendein anonymer Hinweis oder die Erkenntnis, dass das Thema nicht der Regimedoktrin entspricht, und schon greift ein Zahnrad ins andere und der orchestrierte Gesinnungsterror läuft in gewohnt deutscher Gründlichkeit an. Diederich Hessling lässt untertänigst grüßen.
Kirchen waren in Diktaturen schon immer kriecherische Diener der jeweiligen weltlichen Herren. Man lebt also seine Tradition begeistert fort.

Mittwoch, 20. März 2019

Das hat man in Brüssel halt nicht bedacht ...

von LePenseur


rst vor kurzem wurde ich, vor einer Verhandlung wartend, Zeuge eines Gesprächs unter Kollegen, die recht lebhaft über den Brexit diskutierten. Einer der Gruppe, der sich offenbar in den britischen Verhältnissen besonders gut auskennt, äußerte Gedanken, wie sie auch in dem folgenden Artikel erörtert werden:

Die Iden des März: UK-Parlament “zu selbstbewusst” für die EU?

Der Sprecher (Vorsitzende) des britischen House of Commons, John Bercow, hat angekündigt, ein drittes Meaningful Vote über das von Theresa May und Michel Barnier verhandelte Austrittsabkommen zu verhindern, sollte die May-Regierung versuchen, einen unveränder-ten Text dem Parlament vorzulegen. Von John James, erstmals erschienen bei b.com.

Diese Entscheidung illustriert vorbildlich, warum die politischen Institutionen des Vereinigten Königreichs (VK) mit dem politischen System der Europäischen Union nicht kompatibel sind. Das politische System Großbritanniens wird “bottom up”, das System der EU “top down” gelenkt.
In der EU steht das Ergebnis politischer Auseinandersetzungen schon am Anfang fest. Man sucht politische Prozesse, die die getroffenen Entscheidungen legitimieren. 
Leseempfehlung!

Nächstenhiebe

Oh, wie haben wir vor Nächstenliebe zu zerfließen, predigten uns landauf, landab jahrelang die Heiligen Männer über die Medien, auf dass wir unsere verstockten Herzen den Ärmsten der Armen von den Karpaten bis zum Balkan öffnen und Mildtätiges tun, sie akzeptieren, sie freudig empfangen, speisen und herzen. Und wehe, wehe! es tönten böse Hetzer ihre offenbar erfundenen Fake-News- und Hass-Ergüsse über gar nicht so Ärmste und Hilfserflehende sondern eher aggressiv bettelnde, pöbelnde und auch mal zuschlagende finstere Gestalten, kreischende und spuckende Weiber, abkassierende Mafia-Clans mit sterngeschmückten Familienkarossen – sofort wurde der xenophobe, rassistische und an dunkelste Zeiten erinnernde Wohlstandsfaschist entlarvt und an den Pranger gestellt!

„Empfindet Mitleid!“, so beteten uns die Kuttenträger vor, „denn Geben ist seliger denn Nehmen und wir empfangen so viel Liebe und Dankbarkeit von jenen, denen wir mit Edelmut begegnen!“

Doch Ach und Weh! tönt es durch die Alpentäler. Die Speisung der Armen wird beendet. Was ist geschehen? Sind die warmherzigen Brüder und Ärmstenspeiser vom Wahren Glauben der Mildtätigkeit abgefallen, haben sie den schlangengleichen Verlockungen der toiflischen rechten Hetze nicht mehr widerstehen können, sind Kickls satanische Reiter über sie gekommen oder sind sie, was auch bei vermeintlich ausreichender Entrückung in esoterische Höhen des Wahren Glaubens schon mal passieren kann, einfach mit der Nase brutal auf die Realität geknallt?
Es scheint Letzteres zu sein.

Wenn Gewalt an Mitbrüdern im Spiel ist, hört sich alles auf“, klagen die Franziskaner in Salzburg über zunehmende Aggressivität unter Bettlern.

Bei Gewalt an Mitbürgern hatten sie bisher kein Problem. Sollten sie nicht, anstatt zu jammern, ihrem Heiland folgend auch die andere Wange hinhalten? Seit wann machen die Franziskaner einen auf Schneeflöckchen? Wenn normale Bürger mal eins auf die Fresse bekommen haben, alten Frauen auch mal ein Bein gestellt und die Handtasche weggerissen wurde, sich normale Bürger bedroht und belästigt gefühlt haben, dann kamen doch immer mahnende Worte besonders von den Kirchenmännern, man möge mehr Vergebung im Herzen tragen und Mitleid mit den Armen.

Das Beste ist ja, dass es der Barmherzige selbst war, der als Erster eine Anzeige ausgefasst hat.
Da haben also nach deren Erklärung ein paar Ärmste der Armen sich ein bisschen über die milden Gaben gefreut und waren wohl etwas fröhlich und laut dabei, haben die Brüder beim Beten gestört und daraufhin tobte Don Camillo raus und erklärte den „Armutsmigranten“ schlagkräftig ihre Rechte und auch ihre Linke? Zwei Fäuste für ein Halleluja, das sind gelebte Nächstenhiebe! Muss so gewesen sein, denn die Ärmsten tun doch niemals lügen, oder? Das sind doch arme unschuldige Engelchen, so voller Dankbarkeit und Güte, nicht wahr? Wer etwas anderes behauptete, entlarvte sich dadurch selbst bisher zielsicher als Nazi.

Ein Pater schlägt jetzt Alarm, dass er vor der Kirche von Bettlern angegriffen und getreten worden sei. Die Rumänen zeigten den Kirchenmann dann bei der Polizei wegen Körperverletzung an. „Und das nur, weil ich mich gewehrt habe“, so der Franzsikaner.“

Mimimi, „gewehrt“ gegen die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Gesellschaft, die Gefallenen, die wir auffangen müssen und über denen wir unseren Schirm spannen müssen. Irgendwie passt deren ganze bisherige Argumentation nicht zu dem Geschehen. Sind die angeblich friedfertigen Franziskaner nun in Wahrheit ein xenophober Prügelorden oder handelt es sich bei den angeblich Ärmsten der Armen doch um eine aggressive, präpotente Bettelmafia, die um ihren Unantastbarenstatus wohl wissend auch noch die Dreistigkeit besitzt, jene anzuzeigen, die es wagen, sich gegen sie zu wehren?

„„Sie belagern schon seit Jahren die Franziskanerkirche und das Kloster“, schildern die Pater.“

Wenn ihr wissen wollt, oh Heilige Brüder, woher die kommen, dann fragt doch mal euren Kollegen aus Graz, Pfarrer Pucher. Oder euren Großen Schirmherrn in Wien, das Rotkäppchen Schönborn. Vielleicht reicht aber auch der Herr Mautner, seines Zeichens Mitglied der „Katholischen Aktion“ und Mitglied in jenem „Runder Tisch Menschenrechte Salzburg“, der sich beim ersten Versuch, in Salzburg ein sektorales Bettelverbot durchzusetzen, in einem „Offenen Brief“ bitterlich darüber beklagte, dass den Ärmsten der Armen die Menschenrechte beschnitten würden, wenn man ihnen das Betteln an bestimmten Orten verbieten will.
Und noch besser, fragt mal die Grazer, warum dieses dafür natürlich als rechtsextremes kaltherziges Dreckspack bezeichnete Völkchen so froh war, als endlich das Bettelverbot in der Innenstadt durchgesetzt wurde?
Ihr habt bestellt.
Euch wurde geliefert.
Und einmal, ausnahmsweise, wurde an die Richtigen zugestellt.

Und eines kann man hier im Kleinen noch beobachten, was im Großen durch sogenannte „Flüchtlingsströme“ und deren ebenso herzliche Aufnahme passiert: Wenn man mit Barmherzigkeit und Geschenken lockt, dann kommen am Anfang vielleicht zögernd ein paar wirklich Ärmste der Armen, aber sowie die überzuckert haben, wo es was gratis gibt, rollen unweigerlich die Arschlöcher an, die kriminellen Abzockerclans, die Lügner und Betrüger, die Aggressiven und Verachtenden. Die wirklich Armen werden von denen schnell verdrängt. Der Stärkere siegt am Futtertrog, nicht der Ärmere! Geht‘s einmal in Venedig Tauben füttern, und ihr versteht, was ich meine und was jedes Kleinkind begreift.

Stadtchef Harald Preuner muss über den aktuellen Vorfall schmunzeln.“ - Kann ich verstehen, ich habe schallend lachen müssen! - „Schließlich wurde das sektorale Bettelverbot nach der gekippten Erstverordnung bewusst in der Franziskanergasse und im letzten Teil der Sigmund-Haffner-Gasse aufgehoben. „Und jetzt wollen ausgerechnet die Franziskaner, dass dies wieder rückgängig gemacht wird. Was haben wir uns von ihnen immer anhören müssen ...“, zeigt sich der Bürgermeister fassungslos.“

Täte ich nicht wieder einführen. Sie sollen ihre Goldgeschenke schön weiter selbst an der Backe haben, denn erst alles reinholen und wenn man feststellt, dass die Falschen gekommen sind, mit denen man keine Freude hat, die einfach beim Rest der Gesellschaft abgeben, das spielt sich nicht.
Liebe Mönche: Ihr habt die bestellt, euch wurden sie geliefert, jetzt zahlt auch die Rechnung!
Zeigt die Vergebung und Nächstenliebe, die ihr immer vollmundig von anderen fordert!
Und noch viel Spaß dabei!

Dienstag, 19. März 2019

1.222

Seit Tagen werden wir mit allen möglichen Daten über die 50 Opfer von Christchurch versorgt; Name, Bilder, Lebensgeschichten. Etwas, was wir nicht nur nach dem Terroranschlag vom Breitscheidplatz vermissen durften, sondern auch bei den anderen 1.197 Todesopfern. Also nur mal die, die laut offizieller unvollständiger Wikipedia-Aufzählungsliste für das Jahr 2019 in den ersten Wochen dieses Jahres weltweit durch muslimische Terroranschläge ums Leben gekommen sind. Vor drei Wochen kamen 25 in Mogadischu hinzu, die wurden von der Wikipedia noch nicht einmal mit aufgenommen. Vergessen, wie so viele. Also mindestens 1.222.
Ach, von denen wusste keiner so wirklich was?
Ja, das ist die Normalität der Einzelfälle, jeden Monat gibt es mehrere hundert Opfer muslimischen Terrors auf der Welt. Doch wenn man die linke Presse vom Format rosafarbener Propagandablättchen oder Hamburger Fischeinwickelpapiere liest, dann könnte man glauben, in Neuseeland ist der seit Jahren erste Terroranschlag weltweit passiert, und der letzte liegt acht Jahre zurück und war in Norwegen.
Es lebe die Einseitigkeit der Berichtbestattung. Die Heuchelei und Verlogenheit der jetzt hinter dem Feigenblatt geheuchelter Trauer ausgequetschten Propaganda ist offen sichtbar. Sie hat eine konkrete Größe.
1.222.
Also heute.
Morgen sind es wahrscheinlich ein paar mehr.
Und das Abschlachten von Zivilisten durch irgendwelche „Rebellen“ ist da noch gar nicht erfasst...

P.S. eine sich immer wieder aktualisierende Liste der letzten 30 Tage findet sich hier. Wenn man das mit Wikipedia abgleicht, erkennt man, dass dort nur die Spitze des Eisberges gezeigt wird. Es sind weit mehr, über die wir nichts erfahren, wegen denen keine Medien im Sperrfeuer der Emotionen explodieren und keine kreischenden Islamisten von ihrem irren Sultan auf die Straße gehetzt werden. Ganze Legionen Namenloser, zigtausende Opfer hunderter muslimischer Terroranschläge jedes Jahr. Hat diesen Mount Everest aus Einzelfällen bisher ein einziges der jetzt im Sensationstaumel vor sich hintorkelnden Medien auch nur eine Sekunde lang jemals thematisiert?

Und zum Abschluss ein Zitat des ehrenwerten Rechtspopulistenberaters Klonovsky:

Britische Elitetruppen haben in der syrischen Stadt Baghuz die abgeschnittenen Köpfe von fünfzig jesidischen Frauen gefunden, die dem IS als Sexsklavinnen dienen mussten (hier). Da die Täter keine weißen Rassisten waren (und sich nicht für die Chats rechtsextremer Bundeswehrsoldaten interessierten), hat der Zwischenfall nur regionale Relevanz.“

Dem ist dann nichts weiter hinzuzufügen.
Ergeben wir uns wieder der täglichen Heuchelei in den Qualitätsmedien, auch wenn es, eingedenk der Anfangsbuchstaben, manche Tage eine ganz besondere Qual darstellt.

P.S. Und während ich diese Zeilen schreibe, montags in Vorbereitung auf die dienstägliche Früh, hat in Holland ein Türke in einer Straßenbahn um sich geballert. Ich lass die Zahl jetzt trotzdem stehen, denn ein einfacher kleiner Blogger braucht nicht glauben, immer aktuell sein zu können. Setzen wir einfach gedanklich ein „mindestens“ davor und gehen von steigenden Zahlen aus...

Montag, 18. März 2019

Cyberfeminismus

von LePenseur


(nicht zu verwechseln mit »Ceiberweiber«, einem höchst verdienstvollen Polit- und Aufdeckungs-Blog aus Österreich, der u.a. zu den Morden in Neuseeland einen gut recherchierten und informativen Artikel gebracht hat)

... ist das hier:

„Die Klitoris ist eine Direktverbindung in die Matrix“

Wie kommt der Feminismus in den Cyberspace? Und was ist so neu an der Konstruktion weiblicher Idealkörper? Eine Ausstellung in Zürich zeigt bizarr markierte Geschlechtsöffnungen und führt ein ins Östrogen-Hacking. 

Zumindest zwei Grundannahmen sollte man akzeptieren, im Zürcher Migros Museum für Gegenwartskunst und der Ausstellung zum „Post-Cyber-Feminism“. Achtung, jetzt nur keinen Sternchenfehler machen. Erstens: Die Künstler*innen gehören in der Mehrheit der sogenannten „Post-Internet-Ära“ an. Was meint, dass ihnen von Geburt an keine andere als die digital aufgerüstete Welt zu Füßen oder zu Händen lag.

Woraus folge, dass man von einer „menschlichen Doppelexistenz im Realen wie im Virtuellen“ auszugehen habe und „unsere Realität als computermedial erzeugter Sinnhorizont definiert“ werden müsse. Das kann man so stehen lassen.
Kann man so stehen lassen? Aha. »Take it or leave it«, heißt es bekanntlich — doch bevor ich sowas nehme, lasse ich es lieber stehen, ehrlich! Und was nimmt eigentlich ein WELT-Journaillist, bevor er bspw. schreibt:
Womöglich war es ja doch etwas zu optimistisch entworfen, wenn „VNS“ auf einem großen Transparent ankündigen: „We are the virus of the new world“ ...
»Virus of the new world« zu sein, das wäre »optimistisch«? Sorry: gegen diesen mental-medialen Rinderwahnsinn gibt es offenbar weder präventive Impfung, noch wirksame Medikamente, also kann man diese Krankheit nur isolieren, bevor sie epidemisch wird.

Was aber offenbar jenseits des intellektuellen Horizontes eines WELT-Journaillisten liegen dürfte, was auch seine Schlußsätze beweisen:
So wünscht man sich am Ende doch ein wenig mehr Cyberskepsis. Jedenfalls solange der Feminismus noch dringend in der analogen Welt gebraucht wird.
 Ja, ganz drigend wird der gebraucht. Etwa so dringend, wie die 54 (oder 622?) Geschlechter unserer TransLeBiQueerdingsbumser. Fast! Denn auch in der Dekadenz müssen Prioritäten gesetzt werden ...


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P.S.: immerhin habe ich einem Link beim Artikel entnehmen dürfen, daß Männer »Periodenneid« haben. Man lernt halt immer dazu ...

Gelbwesten und Braunhemden

Inzwischen braucht der Schwarze Block keine G20-Zusammenrottungen mehr, um sich auszutoben. Man versammelt sich in Paris, vermummt sich und lebt seinen antikapitalistische Klassenkampf praxisorientiert aus. Banken, Cafe‘s, Boutiquen, ein Svarovski-Nobelschuppen – die typischen Ziele der Linksradikalen wurden demoliert, geplündert und ausgebrannt. Eine junge Mutter mit Baby musste von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden, andere Familien mit Kindern konnten sich rechtzeitig aus brennenden Häusern retten; der Linksterror in Paris steht kurz davor, die ersten unschuldigen Todesopfer zu fordern.

Selbst die Tatsache, dass die meisten der inzwischen 240 Festgenommenen dem linksradikalen Schwarzen Block zuzurechnen sind, hält die fanatischen Linken nicht davon ab, eine rechte Unterwanderung der „Gelbwesten“-Bewegung herbeizufabulieren. Ich sehe das nicht so, denn links und rechts haben keine Bedeutung, denn bei radikalen Sozialisten ist es unter dem Strich vollkommen irrelevant, ob sie nationalistisch angehaucht sind oder nicht; in allen anderen Punkten sind sie eine Blaupause ihrer Selbst.

Gibt es eigentlich noch irgend einen Unterschied zwischen Gelbwesten und Braunhemden?
Wenn man sich die Ziele ihres Furors anschaut – nein. Eigentlich nicht. Billig uniformierte „Rächer der Armen“, die die Luxustempel des bösen Finanzjudentums und Großkapitals abfackeln, Verletzte und Tote dabei billigend in Kauf nehmend – das, liebe sonst so schnell mit solchen Vergleichen aus den Löchern kriechende Berufsempörer, erinnert nun wirklich an die finstersten Zeiten des vorigen Jahrhunderts.

Sonntag, 17. März 2019

»Zum Anschlag in Christchurch«

von LePenseur



... liest man auf »Deprivers« eine überaus passende Stellungnahme:
Die Relotius-Presse und die Born-Medien sind hellauf begeistert : Endlich können sie wieder über das Einzige berichten, worüber sie noch den User umfassend informieren! In dieser Hinsicht dürfte das Attentat in Neuseeland das reinste Gottesgeschenk gewesen sein. Ja, Brenton Tarrant ist ein wahrer Segen für all die linken Propagandisten, Ideologen, Rechtsextremismusforscher und Politikwissenschaftler!

All die Zeilenstricher und Medienhuren können sich nun wieder über ihre Lieblings-themen von Rassismus bis Rechte ergehen, und was noch schöner ist, die Muslime allen als Opfer präsentieren. Natürlich wird der Anschlag von Christchurch auch dazu benutzt gehörig gegen die AfD zu agieren. Aber das kennt man ja schon.
Prompt fand in Wien gestern eine Demo »gegen Rassismus« statt (als ob die Muselmanen eine Rasse wären — um es auf Wienerisch auszudrücken; höchstens »a Packlrass'«*), wenn ich an die unzähligen muselmanischen Attentäter in Nizza,  im Pariser Bataclan, am Berliner Weihnachtsmarkt, auf die Londoner U-Bahn (um nur ein paar bekannte anzuführen) denke ...

Vorgestern schulschwänzende SchülerInnen auf einer Demoparty »für Klimaschutz«, gestern dann »gegen Rassismus« ein grölender, fanatisiert Parolen skandierender Mob, der sich über die Wiener Ringstraße wälzte — na, das werden ja noch heitere Zeiten, denen wir entgegengehen!

Dieser Brenton Tarrant ist natürlich ein Trottel — oder ein agent provocateur bzw. nützlicher Idiot der OneWorldOrder-Fraktion, die die »disziplinierende« Wirkung des Islam auf eine sonst allzu freigeistig und selbstbewußt werdende Gesellschaft durchaus zu schätzen weiß. 

Dabei ist es doch völlig klar: den Islam kann man nur durch konsequentes Lächerlich-machen und soziale Ausgrenzung effizient bekämpfen. Und lächerlich genug ist ja jede Religion, die ihre Inhalte auf einer rein äußerlichen »Kultur der Scham« aufbaut, und ganz besonders eine, die in der »heiligen Schrift« (von Gott via Erzengel Gabriel himself wörtlich diktiert) einen unsinnigen Widerspruch, eine haarsträubende Ungeheuerlichkeit an den anderen reiht!

Ernstgemeinte Einladung an alle Atheisten: lesen Sie unmittelbar hintereinander eines der Evangelien (so ziemlich egal, welches) und dann den Koran. Sie werden ziemlich fassungslos sein, was für ein substanzlos-repetitives, haßzerfressenes Gewäsch letzterer ist — und trotz kindlich-naiver Legenden die Evangelien dagegen an geistigem Gehalt turmhoch überlegen finden (wenn Sie zu sich ehrlich sind). Das wird ihnen nicht gefallen, weiß ich, aber ist ganz heilsam! Man muß deshalb ja nicht Christ werden (oder überhaupt religiös), aber einen Sinn für unterschiedliche Qualität sollte man sich auch bei der Beurteilung seiner Gegner bewahren. Und da kann man wohl nur sagen: »Beides gelesen — kein Vergleich ...«

Der derzeitige Medien-Tamtam ist allerdings auch eine Bestätigung der alten Journalisten-Weisheit, daß die Titelzeile »Hund beißt Mann« getrost zu vergessen ist, wogegen »Mann beißt Hund« einen echten Knüller darstellt. Unzählige mitsamt darin befindlicher Christen angezündete oder zerbombte Kirchen in Pakistan, Ägypten, Irak oder Indonesien sind halt nichts Neues. Das hat der Islam schon immer so gemacht: eine Blutspur zieht sich seit den Anfängen in Arabien bis heute (bspw. im sogen. »Islamischen Staat«) durch die Geschichte — was ist also daran der Neuigkeitswert? Das ist ja etwa so, wie wenn man mit einem Bericht über die gesundheitlichen Nachteile von Übergewicht punkten wollte. Ja, wissen wir doch längst — abgehakt!

Aber wenn einer zur Abwechslung nach abertausenden abgeschlachteten Christen in musel-manischen Ländern in einem (mehr oder weniger) christlichen Land vier Dutzend Muselmanen tötet: na dann ist das eine Sensation!

Journaillismus funktioniert halt so. Und er funktioniert ganz besonders gut so, wenn sich nämlich mit der Schagzeile (die sich gut verkauft) in einem Aufwasch auch eine Agenda der Meinungsmacher im Hintergrund (die einen gut schmieren können ...) bedienen läßt. Da macht Berufsempörtsein gleich doppelt Spaß: man fühlt sich gut, und es macht sich noch dazu bezahlt ...


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*) Packl|rass, die; -, kein PL: [1. Bestandteil: Packl im Sinn von Bündel in Anlehnung an Lumpen-pack, 2. Bestandteil: Rasse] (mundartl., derb): Lumpenpack, Gesindel (vgl. Robert Sedlaczek, Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs)


Video zum Sonntag

„Die Geburtsstunde der Lügenpresse“ titelt ein Buch über den Fall Eva Hermann, zu dem sich Robert Stein mit der bis heute als ewiggestrige und ultrarechte Nazi-Verharmloserin diffamierte Eva Herman zu einem Gespräch traf:


Wer sich nicht mehr erinnern kann oder nicht genau weiß, worum es geht, dem sei ruhig auch die angesprochene Kerner-Show aus 2007 nochmal empfohlen. Aber Vorsicht, man sollte einen starken Magen und einen ruhigen Puls haben. Selten durfte man einem Volksgerichtshof live im TV dabei zuschauen, wie er ein bereits vorab gefälltes Urteil vor laufender Kamera vollstreckt, damit der Pöbel vor den Volksempfängern zum Schnauze halten erzogen wird. Über die Rolle der Anwesenden muss man nichts sagen, die erklärt sich aus deren Wortmeldungen und Mimik ganz von selbst.

Anmerkung nur zu dem aufbrausenden Historiker Wolfgang Wippermann: es ist bezeichnend, dass Kerner als einzigen „Experten“ einen glühenden Linken eingeladen hat, der selbst in Historikerkreisen umstritten ist, weil er sich weigert, die Verbrechen Hitlers mit denen eines Stalin oder Mao auch nur zu vergleichen. Er ist ein erbitterter Gegner der Arbeit des „Forschungsverbund SED-Staat“ und Verharmloser kommunistischer Verbrechen; putzigerweise ist dieser Advocatus Diaboli vor diesem Volksgerichtshof im Gegensatz zur mehrmals frontal angegriffenen Angeklagten wirklich ein Verharmloser von Verbrechensregimes.
Ein glühender Feind übrigens des jüngst geschassten Erben der Gauck-Behörde Hubertus Knabe und jedes anderen, der den gelobten Kommunismus mit dem Nationalsozialismus auch nur zu vergleichen wagt.

Mit Eva Herman begann etwas, was wir auch bei Sarazzin oder Pirincci oder Matussek oder Maaßen (um mal die Bekannten zu nennen, wie viele „Kleine“ schon geschächtet wurden, werden wohl einst Historiker aufarbeiten müssen) erleben durften, nämlich die mediale Hinrichtung politisch Inkorrekter unter dem Regime Merkel. Es ist nicht so, dass der Totalitarismus der Exkommunistin Merkel erst heute beginnt, nein, seine Hinweise ballen sich nur erst heute so stark, dass man sie nicht mehr übersehen kann.

Damals erschien einem der Fall Eva Herman als pittoresker Einzelfall, als aufgebauschtes Missverständnis; da ich ihre Bücher nie gelesen habe und naturgemäß auch keine katholischen Kirchentage besuche (allerdings ohne Kerners angedeutete Meinung zu teilen, dass bereits dort aufbrandender Applaus für seine Ideen ein Zeichen für Schrecklichkeit sein muss) war ich zuwenig mit dem Inhalt vertraut, habe aber schon damals genau erkannt, warum sie geschlachtet wurde: es war der Angriff auf die 68er. Herman hat die Pervertierung der Familie unter Hitler und die Zerschlagung der Familie durch die 68er auf eine Stufe gestellt und damit den Hass des gesamten durch die Institutionen marschierten linksgrünen Establishments fokussiert auf sich gezogen.

Heute wissen wir, es war nur der Auftakt.
Wir sind schon mittendrin.
Das dicke Ende kommt erst noch, und ich befürchte, es dauert nicht mehr lange, wenn man sich die Einschlagdichte und -heftigkeit anschaut.

Samstag, 16. März 2019

Die Eskalationsspirale dreht sich

Es ist erstaunlich, mit welcher Freude und welchem Genuss linksradikale Kreise jetzt den angeblich „Rechtsextremen“ von Christchurch feiern, weil er doch beweist, dass alle, ausnahmslos und generalisierend, die nicht stramm mit der linken Backe an der Wand kleben oder es sogar wagen, den Islam als Einzig Wahre Friedensbringende Religion nicht jubelnd zu feiern, finsterste Mordsgesellen und Brüder im Geiste eines Massenmörders sind. (Differenzierung fordert man nur von anderen, selbst ist man dazu nicht gewillt und in der Lage.)

Nun denn, lassen wir ihnen ihre nekrophile Freude. Acht lange Jahre mussten sie warten, dass einer in die Fußstapfen des Irren Breivik tritt. Einer, der in seinem Manifest die Volksrepublik China lobt und den Friedensnobelpreis fordert, weil Nelson Mandela auch einen hat. Ein typischer Neonazi eben.

Sorry, ich kann dazu nichts sagen, es ist einfach zu dumm, was da momentan abläuft, und das politische Kleingeld, das linksradikale Hetzer medial aufgepusht gerade auf den Leichen von hingerichteten Männern, Frauen und Kindern schlagen, stinkt meilenweit in den Himmel. Erst vor zwei Wochen hat eine Serie von Terroranschlägen und Straßenkämpfen in Mogadischu 25 Menschen das Leben gekostet. Eine mediale Randnotiz. War da von den linksradikalen Hetzern irgendwas zu hören? Nein, denn aus diesen Toten islamischen Terrors ist kein politisches Kapital zu schlagen, die lassen sich nicht für Hasstiraden gegen alles Nichtlinke und verhasste rechte Politiker instrumentalisieren.
Da schweige ich lieber. Das haben die armen Opfer dieses geistig implodierten Volltrottels und Massenmörders mehr verdient als das peinliche Gekreisch derer, die einen solchen Anschlag ganz offensichtlich regelrecht herbeigesehnt haben, um wieder Munition für ihre Hasspropaganda zu haben.

Besonders peinlich übrigens der „Standard“, der in einem Artikel ohne jede beweisbare Aussage krampfhaft versucht, ein internationales Netzwerk zu konstruieren, in dem alle „Rechte“ zu einer Waffen bei Fuß stehenden Invasionsarmee mit Zentrale in Österreich erklärt werden. Als einziger Hinweis dient ihnen, dass „die Attentäter“ (der „Standard“ weiß jetzt schon mehr als die Neuseeländischen Behörden, die erstmal von einem Einzeltäter ausgehen und noch ermitteln) vielleicht auch in einem Chatroom gelesen haben könnten, in dem angeblich ein deutsches Neonazi-Netzwerk irgendwelche kruden Pläne geschmiedet hat. Hätte könnte würde täte, und der Kickl hat den sicher persönlich angewiesen, und die linksradikale Filterblase tobt und rubbelt sich gegenseitig einen runter…

Dieser Mann unterscheidet sich in Nichts von einem Amokläufer, der in eine Schule rennt und alle Schüler abknallt oder in eine Firma rennt und alle Mitarbeiter jagt. Da ist es (logisch, was sonst?) jedesmal ein Geisteskranker, aber wenn er in eine Moschee rennt, dann nicht? Doch. Der ist um keinen Zacken weniger ein geisteskranker Amokläufer wie der von Graz damals.
Wie gesagt, sie haben sich sooo sehr danach gesehnt, dass es endlich, endlich! Tote gibt, dass einen nur mehr das Kotzen kommt. Dieser hämische Jubel aus Hass und Elend ist schlimmer als der Anschlag selbst, und die linken Hetzer merken es nicht einmal mehr, dass sie sich gerade auf der gleichen Wellenlänge befinden wie ein wieder seinen Hass und seinen Geifer auskotzender Irrer vom Bosporus und seine empört kreischenden Radikalmuslime, die vor der Hagia Sophia kreischen, das müsse nun endlich wieder eine Moschee werden. Linksradikale und radikale Islamisten sind die einzigen Gewinner dieser abscheulichen Tat.
Hoffentlich schreibt sich das jeder hinter die Ohren, der glaubt, mit solchen Taten irgendwas zu erreichen: Sowas geht immer nach hinten los. Immer! Man erntet nicht nur in den Kreisen derer, zu deren Interessenvertreter man sich ohne jedes Mandat aufgeschwungen hat, jene wohlverdiente Verachtung, die einem Schächter Wehrloser zusteht, sondern spielt denen, die man eigentlich schwächen will, in die Hände.
Das macht die Opfer doppelt sinnlos.

P.S. Unter den Opfern soll auch ein Dreijähriger sein.
Es gibt Momente, da bedaure ich, dass jemand nur festgenommen und nicht gleich eliminiert wurde.

Nachtrag: Und es geht schon los mit der Hetze:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Nach-Moscheen-Anschlag-in-Neuseeland-IGGOe-kritisiert-Strache-als-unglaubwuerdig/372123323

Verzicht auf alle Rechte

Dass die Evangelen nicht alle Kerzen am Kandelaber haben, ist ja nichts Neues. Mir fällt immer spontan der Name „Käßmann“ ein, diese ulkige Schnapsdrossel mit der seltsamen Rassenarithmetik („[deutsche Oma + deutscher Opa] + [deutsche Oma + deutscher Opa] = Nazi“), und dann bin ich mit dem Verein und seinen Ablegern eigentlich schon fertig.

Doch sie schaffen es immer wieder, mich zu erstaunen.
Inzwischen schließen sich in meinen Augen Vernunft und Evangelische Kirche komplett gegenseitig aus. Ein Betverein, aus dessen Reihen eine lichtdurchseelte und von Vorfreude auf das tägliche (meist gewalttätige, messernde und vergewaltigende) Neuverhandeln der Regeln des Zusammenlebens erbebende Göre Eckhart oder gar eine Blockflöten gegen Islamterrorismus herbeisehnende Mutti Merkel ausflocken, kann nichts mit der Realität an der Backe haben. Deshalb können Realisten, rationell denkende Menschen, vernunftbegabte Tiere über dem Level einer Amöbe, nicht wirklich Ambitionen besitzen, bei denen auch nur ansatzweise anzustreifen.
Trotzdem glauben diese Clowns, sich jetzt vor innerer Zersetzung durch logisch denkende Menschen, vulgo „Rechte“, schützen zu müssen.

In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg wird es künftig eine Überprüfung der politischen Gesinnung geben. Die Gemeinden sind dazu aufgerufen, niemanden mehr in ihren Vorstand zu wählen, der politisch zu weit rechts steht.“

Und woher wissen sie das? Zapfen sie das bewährte Antifa-Archiv an? Lassen sie sich die Listen der AAS geben? Oder haben sie eigene alte Stasi-Spitzel in ihren Reihen? Da sind ja besonders in dieser Landesorganisation sicher noch einige verfügbar oder seit 1989 immer noch aktiv tätig.

Die Kirchenleitung hat zu diesem Zweck eine „Handreichung für Gemeindekirchenräte“ herausgegeben. Dort sind die „Kriterien für den Ausschluss von der Leitung einer Kirchengemeinde“ beschrieben.“

Nach der „Apothekerzeitung“ und der „AAS“-Stasi, dem ARD und einigen städtischen Vereinen wie Schul- und Kita-Trägern, gibt jetzt also auch die EKD ihre „Handreichung“ heraus, wie man „Rechte“ entlarvt, die schwere Verbrechen begehen.
Wie etwa, „Sympathisant der AfD“ zu sein.
Erkennt man wahrscheinlich am scheelen Blick, oder angewachsenen Ohrläppchen, oder Krawatten mit Hunden drauf, ich weiß es nicht. Blondbezopfte Kinder zu haben, die sich benehmen können, ist ja bereits anerkanntes Merkmal für Nazitum. Vier deutsche Großeltern zu haben auch. Also wird schon noch irgendwas dazukommen.

Die EKD Berlin-Brandenburg, damals ein brav apportierendes, Stasi-durchsetztes geiferndes Hündchen ihrer kommunistischen Herren, wagt es auch heute nicht, wenn schon politische Vorgaben zu machen, dann diese auch konsequent durchzusetzen. Denn obwohl allein schon Sympathie mit der AfD ausreicht, um mit Acht und Bann gestraft zu werden, sind antifantische Umtriebe bis hin zur Verherrlichung von Gewalt gegen Menschen und deren Eigentum überhaupt kein Problem für den Betverein.

Auch Mitglieder von Initiativen, die sich „gegen die Aufnahme von Geflüchteten wenden“ sollen einer Prüfung unterzogen werden.“

Kirche und Prüfung, da muss ich schon an bewährte Methoden denken. Fingernägel rausziehen und dann fragen, was man so denkt über Gott und die Welt. Sie können es bis heute nicht lassen.

Wie sieht nun eine solche Politische Überprüfung aus? Die Gemeinden sollen „gut dokumentieren“, was gegen einen Kandidaten spricht. Wenn sie sich nicht sicher sind, sollen sie Pfarrer Heinz-Joachim Lohmann anrufen, den „Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum“. Der gibt dann sein „Votum“ ab. Außerdem sollen sich die Gemeinden „Rat und Hilfe“ bei Aktivisten holen, wie zum Beispiel beim „Bündnis tolerantes Brandenburg“.“

Sprich: Es werden Stasi-Akten angelegt („gut dokumentieren“), wahrscheinlich unter Hinzuziehung vertrauenswürdiger Informanten, und dann wird der Oberste Blockwart, der Richter über die Gesinnung, der Imam des Vertrauens, der Inquisitor des Linkglaubens (denn Rechtgläubige will diese angebliche Kirche nicht sehen) angerufen, den Stab zu brechen über den Delinquenten. Rat und Hilfe bringen der Ortsverein der „Linken“ und ihre Freunde von den schlagenden Antifaschaften. Vereine, deren Randgestalten auf „Indymedia“ feiern, wenn sie einen AfD-ler zusammengeschlagen haben, dürfen beratend der Evangeleninquisition beistehen, wenn ein mutmaßlicher AfD-ler dabei erwischt wird, eine Gemeindefunktion anzustreben.

Sag mir, mit wem du ins Bett gehst, und ich sage dir, was ich von dir halte.
Liebes evangelisches Pfaffenpack von Berlin-Brandenburg (und wenn sich der rest von solchen Umtrieben nicht distanziert, dürfen sich alle „mitgemeint“ fühlen), vor mir braucht ihr keine Angst haben, ich werde euren blasphemischen Verein nicht einmal mit der Kneifzange anfassen, geschweige denn irgend eine Funktion darin anstreben. Und ich kenne auch keinen normal denkenden Menschen, der noch irgendwas mit so einem Verein anfangen kann. Wer mit euch noch zu tun haben will, nun ja, der kann anscheinend nicht normal denken oder will es nicht. Ich wünsche euch all die Austritte, die ihr mit dieser Aktion verdient; auf dass der Letzte endlich aufwacht und begreift, dass egal ob unter Hitler oder unter Honecker, ihr eben niemals ein Hort des Widerstandes und der Freiheit sondern immer nur schleimende Arschkriecher und widerliche Anwanzer an die Macht wart. Fähnchen im Wind. Eine Schande für den Gott, für den ihr euch anmaßt, das Bodenpersonal spielen zu wollen.

Und falls sich da irgend jemand religiös gebauchpinselt fühlt: Wer an Gott glaubt und Seine Worte gelesen hat, dem fällt auf, dass in all Seinen Offenbarungen keine evangelische oder sonstwie geartete Kirchenorganisation auftaucht. Der Glaube an Gott und Seine Größe ist das Eine, ein Haufen degeneriertes, raffgieriges und psychopathisches Bodenpersonal etwas vollkommen Anderes. Ein menschlicher Verein hat nicht das Recht, sich als legitime Vertretung des Schöpfers des Universums auszugeben; wenn ihr beleidigt seid, weil ich eure Autorität nicht anerkenne, dann kann ich auch nichts dafür.

Der Prophet Jesus selbst hat die Maxime ausgegeben, dass der Glaube an Gott in jedem Menschen wohnt und Gottes Reich nichts mit dem Reich des Kaisers zu tun hat. Er hat den Samen gelegt für die absolute Trennung von Kirche und Politik. Im Tempel Gottes ist jeder Mensch gleich.
Wenn ihr jetzt die politische Einstellung eines Menschen für wichtiger haltet als seinen Glauben an Gott, dann habt ihr euren eigenen Heiland (wieder mal) verraten.
Gratulation!

Und nebenbei seid ihr verfassungsfeindlich unterwegs, weil ihr gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßt. Und solange ihr von Staatsknete und abgepressten Steuern lebt, habt ihr euch an die Verfassung zu halten, ihr seid kein privater Fußballverein.
Wenn ihr schon auf alle „Rechten“ verzichten wollt, dann verzichtet gefälligst auch auf all die euch besonders zuteilwerdenden Rechte!