„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 3. Mai 2018

Der Wonnemond hat begonnen

Das Mauthausen-Komitee lädt dezidiert keine FPÖ-Politiker zu ihrem jährlichen Gedenken ein. Ich gehe davon aus, dass das Bedauern jener darüber auch nicht gerade aus tiefstem Herzen kommt. Man bleibt unter sich, in Mauthausen wie am Ulrichsberg. Störe nicht meine Kreise!
Das Auschwitz-Komitee geht einen anderen Weg. Es lädt die zwei Rüpelrapper mit dem letzten Echo dezidiert in die Gedenkstätte ein, um sich mal ein Bild zu machen. Man kann davon ausgehen, dass die dort eher nicht auftauchen werden. Trotzdem können die Leute vom Auschwitz-Komitee wenigstens von sich behaupten, sie würden die ihnen genau dafür zugeflossenen Gelder für das Lehren und Mahnen verwenden. In Mauthausen verwendet man es lieber für eine geschlossene Veranstaltung.


In der Ukraine kommt das Ringelzöpfchen wieder aus ihrem Loch gekrochen. Nur falls jemand glauben sollte, dass der nationalistische Hetzer Poroschenko den Ukrainern zu hart wäre, nein, er ist ihnen offensichtlich zu weich. Denn die nach dem Zerfall des Sowjetimperiums mit dubiosen Gasgeschäften zur Multimillionärin mutierte Oligarchin Timoschenko ist bekannt dafür, die ganz harte Schiene zu fahren. Nicht nur ihre Emotionsausbrüche, Putin in die Stirn schießen zu wollen, sind bekannt geworden, sondern auch ihr Bekenntnis, einen atomaren Genozid an ausnahmslos allen acht Millionen in der Ukraine lebenden Russen herbeizusehnen. Auf Youtube gibt es einen Mitschnitt ihres legendären Telefonates, über den einst sogar der Tagesspiegel berichtete, dass die deutschen Untertitel vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages als korrekt bezeichnet wurden. Genau, solche Typen brauchen wir in der Politik, die passen zu den anderen Armleuchtern. Die Nato wird es freuen, wenn sie nicht sowieso aktiv dahintersteckt.


Der alte Fatah-Tattergreis Abbas sabbert mal wieder den guten alten Zeiten nach, wo der nette Adi in Berlin den richtigen Umgang mit Juden pflegte und sinniert darüber, dass die Juden eh selbst schuld daran waren, dass man sie in Lager verfrachtete und dortselbst endlöste. Wäre ja nicht wirklich erwähnenswert, wenn man sich die Denkwelt dieser Pali-Hetzer so durch die Bank anschaut, die mit dem Geschäftsmodell „Opfer und Täter in Einem“ zu Millionären geworden sind, aber hier sind doch ein paar Punkte auffällig. Denn erstens gilt Abbas als gemäßigt und demokratisch, so dass man ein Bild davon bekommt wie der Rest da so drauf sein muss; zweitens gilt der greise Judenhasser mit der Holocaustleugner-Attitüde als Darling der Linken und darf schon mal applausbedachte Reden über brunnenvergiftende Juden vor dem Europaparlament halten, das derart in Stimmung gebracht auch mal Sanktionen gegen jüdische Siedler beschließt, und drittens sind es seine Anhänger, die auf deutschen Straßen im Pulk mit aufrechten Linksextremen „Juden ins Gas!“ skandierten.
Oder, um es mal mit einem Antifanten zu formulieren:

In Göttingen sind Linke oft gleichzeitig Antideutsche und Antiimperialisten. Sie (…) sind aber oft auch für Palästina-Solidarität – wohlgemerkt auf Seiten der laizistischen Gruppen wie Fatah oder DFLP und gegen die Hamas.“
Oh, nur auf Seiten von Holocaust-Relativierern, Brunnenvergiftungsmärchenerzählern und Judenhassern. Dann ist ja gut. Das hat ja mit Antisemitismus nichts zu tun. Immerhin haben die keine Liederbücher.


Ach ja, die Antifanten. Haben sich in Deutschland vorgestern wieder ausgetobt. Da haben wir es in Österreich doch ruhiger, hier blubbert sich nur ein adipöser tiefroter Altbürgermeister im Jubel seiner Fans in den Ruhestand und kotzt der Kern seinen bekannten Hass gegen alle Nichtsozialisten heraus und das war‘s dann. Außer ein paar roten Fahnen und ein paar Trillerpfeifen war da nix.
Aber in Deutschland ging es schon morgens rund, in Leipzig wurden von verniedlichend als „Mai-Zündler“ bezeichneten Unbekannten ein paar Nobelkarossen abgefackelt und in Chemnitz und Erfurt trafen sich Antifanten zum fröhlichen Polizisten- und Naziklatschen und wärmten sich dafür entsprechend und erwartbar mit Alkohol auf. Dass die bekloppten Neonazis vom „3. Weg“, die einen „deutschen Sozialismus“ wollen, wie er wohl dem Rotzgebremsten vorschwebte, die eigentlichen Traditionspfleger des ersten Mai als gesetzlichem Feiertag in Deutschland sind, ist da nur ein Treppenwitz. Dass die Polizei mit denen nicht wirklich was zu schaffen hatte, aber mit den für eine tolerante und liberale Demokratie einstehenden Fucking-for-virginity-Antifanten intensiv beschäftigt waren, liegt natürlich nur an der Nazi-durchseuchten Polizei. (Die Linksradikalen glauben das wirklich.)

Natürlich musste die Polizei auch aktiv gegen AfD-“Provokateure“ vorgehen. Guido Reil, schon mehrfach Opfer linksextremer Übergriffe geworden, wagte es eben nur mit Security zum Maifeiertag. Dass die Personenschützer auch Pfefferspray bei sich trugen, war dann der Polizei zu viel. Sie verhängte ein Platzverbot, nein, nicht für den Security sondern für Reil, und als dieser den Platz dann doch betrat, wurde er sofort festgenommen. Lasse ich mal unkommentiert, macht er eh nachvollziebar selbst. Nur als Zugabe: die in Hamburg und Berlin mit Böllern und Bengalos schmeißenden linksradikalen Randalierer bleiben weitgehend unbehelligt. Die Polizei ist verpflichtet, deeskalierend zu wirken, und das heißt konkret: keine Zugriffe, keine Maßnahmen, Ermittlungen werden auf später verschoben.

Straftaten würden zwar "beweissichernd" dokumentiert, sagte Polizeipräsidentin Slowik dem rbb. Im Sinne einer Deeskalation würden die Delikte aber erst zu einem späteren Zeitpunkt weiter verfolgt.“

Natürlich. Die Frau ist keine Polizistin sondern Juristin. Und kommt aus dem linken Lager. Das prägt.

So richtig rund ging es ja mal wieder in Paris. Die kulturell viel bunteren, verhalenskreativeren und wenn schon denn schon viel weiter links randalierenden Franzosen sorgten wieder für ausgebrannte Autos, geplünderte Geschäfte und haufenweise Verletzte. Alles in Allem ein stimmiges Bild von den liberalen Demokraten des linken Randes.

Von Randale, Brandstiftung und Körperverletzung durch Rechte ist nichts bekannt geworden. Muss an der systemgesteuerten Nazipresse liegen...

Mittwoch, 2. Mai 2018

Haben die ihn aufgeblasen?

von LePenseur


Es gibt wenig, was Sozen nicht können — bspw. die Wahrheit sagen. Lügen wie gedruckt können sie hingegen aus dem Efef!
Vielleicht ist daher auch eine Portion Nostalgie daran beteiligt, dass – laut SPÖ – so viele Menschen wie schon lange nicht mehr die Kundgebung besuchten, immerhin 120.000.
... berichtet DiePresse sichtlich beeindruckt. Das »laut SPÖ« ist taktisch geschickt angebracht. Man überliest es leicht, und doch kann nachher keiner sagen, DiePresse hätte diesen Schwachsinn selbst erfunden. Denn der Rathausplatz faßt nämlich maximal ca. 25.000 Besucher. Kann man z.B. hier nachlesen.

Entweder waren die Wiener Sozen also in der Lage, den Platz kurzfristig aufzublasen, daß dort knapp fünfmal soviel Besucher hinpassen, oder sie haben schlicht übertrieben, daß sich die Balken biegen!

Lügen wie gedruckt ...


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P.S.: wundert sich noch irgendwer in den Systempresse-Redaktionen, daß sie die Leute einfach nicht mehr ernstnehmen ...?


Die Demographie »is a Hund«

von LePenseur


... wie der Wiener sagen würde (man könnte es hochsprachlich (für Piefkes) so etwa mit »Die Auswirkungen der Demographie sind heimtückisch« übersetzen). Dazu gibt es im »Gelben Forum« einen ausgezeichneten — wenngleich alles andere als beruhigenden! — Artikel, dessen Lektüre allen (wirklich: allen!) zu empfehlen ist, die wissen wollen, was in den nächsten Jahr(zehnt)en auf uns alle zukommen wird:
Meine Prognose Bevölkerungsentwicklung Deutschland: Wer die Kinder macht bekommt das Land

Die zunehmende Anzahl der Postings hier in letzter Zeit zur Zukunft Deutschlands hinsichtlich der ungebremsten Zuwanderung und den gesellschaftlichen Auswirkungen ist deutlich angestiegen.

Bedarf und Interesse nach aussagekräftigen Statistiken/Grafiken sind da. Erst recht nach der Koalitionsverhandlung mit der jährlichen Obergrenze an Migranten von – je nach Sichtweise – 200.000 bzw. 210.000. Warum gerade diese Zahl und nicht 100.000 oder 300.000?
Zum Erhalt einer Population ist eine Geburtenziffer von 2,1 erforderlich. Wie sieht es da in den einzelnen Bevölkerungsgruppen aus?

Bei der Suche nach Antworten und aussagekräftigen Statistiken/Grafiken helfen deutsche Internetseiten praktisch kaum – wenig Verwertbares ist zu finden. Englischsprachige Quellen gehen viel offener und erkennbar unverkrampfter mit den Themen Migration, Bevölkerungsentwicklung, Religion etc. um.
Was nach 2050 passiert, kann mir (höchstwahrscheinlich, wie mir die aktuelle Sterbetafel verrät, sofern ich nicht Jünger'sche Altersregionen erreiche) eher egal sein — ich kenne allerdings genügend jüngere Leute, um deren Wohlergehen ich mich sorge, denen das dann vermutlich ganz und gar nicht egal sein wird!

Wir befinden uns im direkten Anmarsch auf eine Zukunft Mitteleuropas als eine Region klassischer shithole countries.

Danke, Mr. Soros!

Ihnen — und Ihnen gleichgesinnten Arschlöchern in Politik und NGOs — werden unsere Nachfahren ein Leben in zunehmender Unterdrückung, religiösem Fanatismus, wirtschaftlichem Niedergang, Bürgerkrieg, Kulturlosigkeit und steinzeitlicher Barbarei verdanken ...

May you rot in hell!

Es ist nichts geschehen in Toulouse

War da was in Toulouse? Wenn man nach unseren Medien geht, war da nichts in Toulouse.
Weil eine Nikabträgerin, was in Frankreich seit 2010 verboten ist, sich schreiend und schlagend einer Amtshandlung widersetzte, wurde sie jetzt wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verknackt. Was natürlich die übliche muselmanische Reaktion nach sich zog: Randale, Aggression, ausgebrannte Autos und Mülltonnen. Also nichts Besonderes.
Es ist nichts geschehen in Toulouse.
Gehen Sie weiter…

Even the prisons in Syria are better!

In den Niederlanden greift ultrarechter Faschismus um sich. Als neueste Grauslichkeit gegenüber Schutzerflehenden und vom toiflsichen Assad Verfolgten müssen diese jetzt nicht nur gegen Hinterlegen eines Pfandes einen Schlüssel vor dem Benutzen der Schüssel (also einen Schüsselschlüssel) besorgen sondern sind auch noch dafür verantwortlich, dass sie die Kackhütte sauber und ordentlich wieder verlassen. Wollen sie die Kaution wiedersehen, müssen sie die Muschel putzen. Selbst!
Nochmal: Man verlangt von strammen Jungmuselmanen, dass sie das Klo putzen, das sie vorher eingesaut haben. Ungeheuerlich! Haram!! Was verlangt man als Nächstes von den Ärmsten der Armen? Dass sie ihren Müll selbst rausbringen? Sich das Essen selbst kochen?
Ja, da hat der arme Schutzerflehende im faschistischen Folterstatt Niederlande wohl Recht, wenn er sagt:

Even the prisons in Syria are better!“

Da kann man nur sagen: You know the way! Bye!

Dienstag, 1. Mai 2018

Multikulturhauptstadt

Ausschlusskriterien für eine Nominierung zur europäischen Kulturhauptstadt:

§1 Es dürfen nicht allzu viele weiße Menschen zu sehen sein. Dass in einer europäischen Stadt hauptsächlich weiße Menschen leben darf nicht akzeptiert werden. Erst wenn ein genügend hoher Anteil an farbigen Menschen das Stadtbild prägt, hat man eine Chance. Eine Stadt, die damit wirbt, dass weiße Menschen in ihr wohnen, ist rassistisch.

§2 Die weißen Menschen dürfen nicht glücklich herumtanzen. Lebensfreude und Bereicherung gehen ausschließlich von Einwanderern anderer Hautfarbe aus. Weiße unter sich sind inzestuös, degenerativ und verbiestert; diese lachend und tanzend darzustellen ist eine Verzerrung der alternativen Realität.

§3 Es dürfen keine Kirchtürme und Kreuze zu sehen sein. Die Omnipräsenz mittelalterlicher Symbole katholischer Landnahme ist nicht ertragbar! Lustige weiße Menschen im Schatten bedrohlich aufragender Kirchtürme stellen eine Verzerrung des linken Weltbildes dar, die nicht geduldet werden kann!

§4 Die Präsenz von tiefschwarz Vollverstoffsackten und fusselbärtig Zugewucherten vor einer in fröhlichem Betongrau gehaltenen friedensreligiösen Moschee zeugt von Modernität und Lebensfreude; wer solches nicht vorweisen kann, wird disqualifiziert. Wer nicht einmal die Gratis-Verteilung Heiliger Schriften in der Fußgängerzone als moderne Form der Motivation zum Lesen vorweisen kann, hat auf einer Bewerbungsliste zur Kulturstadt nichts verloren!

§5 Monochromie ist Faschismus. Die Abwesenheit dunkelhäutiger Menschen zeigt, dass es für wahrhaft lebensfrohe und kulturbereichernde Menschen keinerlei Grund gibt, diese Stadt aufzusuchen. Weder arabische Marktbetreiber noch fröhlich durch die Straßen ziehende und frühlingshaft sexuellen Übermut demonstrierende lachende Afromagyaren sehen dort ihren Lebensmittelpunkt. Also kann diese Stadt niemals Kulturhauptstadt sein. Da gibt‘s wahrscheinlich nicht einmal ein Döner!

§6 Die Stadt sollte nicht in Ungarn liegen. Eine Stadt, die in einer Zone liegt, die vom Puszta-Despoten Orban künstlich gegen Schutzerflehende und Kulturbereichernde abgeschottet wird, ist automatisch disqualifiziert!

Székesfehérvár hat das nicht bedacht und wurde nun von der EU-Jury diszipliniert. Man muss den xenophoben rassistischen Magyaren leider immer wieder zeigen, dass sie sich selbst auf das Abstellgleis manövriert haben; sie sind einfach nicht mehr an Bord bei der rasenden Fahrt des Integrationsexpress in die schariakonforme Zukunft.

This is the propaganda film for white Christian Europe; everyone is white, happy and dancing in the streets.“
Da wendet sich der europäische Kulturbobo ekelgeschüttelt ab.

Ich habe meinen Urlaub dieses Jahr schon gebucht. Aber für das nächste Jahr merke ich mir eine interessante Destination vor: Székesfehérvár.
Mir ist die Stadt sympathisch.

Montag, 30. April 2018

Es gibt keine linksradikale Gewalt

In Berlin, der multikultibunten Metropole des Niedergangs, steht die Maifeier vor der Tür. Des Tags wird es noch friedlich ablaufen; Kinder in gut sitzenden Markenoutfits aus Bangladesh dürfen in Hüpfburgen herumspringen und Eis schlecken, die aus dem Windschatten ihrer fettgefressenen Bonzenmännchen devot hervorhuschenden Gewerkschaftsweibchen verteilen schüchtern lächelnd rote Nelken aus chinesischer Kinderproduktion und alle freuen sich, dass am Tag der Arbeit keiner arbeiten muss außer Lokführern, Ärzten, Polizisten und irgendwelchen keine Sau interessierenden Kindern in China. Irgendwelche Omas gegen rechts pfropfen sich mutig ein „Nie wieder Faschismus!“-Schildchen auf ihren Rollator und schieben den mit entschlossenem Gesichstausdruck durch den Pulk der sozialistischen Gewerkschaftsjugend, die höflich den Großmütterchen einen Blechkuchen mit Sahne anbieten. Mit sich honeckeresk überschlagender Stimme kreischt ein Andrea-Nahles-Klon irgendwas über Gerechtigkeit und Humanismus in‘s Mikrofon, was aber keinen interessiert, denn es lenkt die Mütter der hupfenden Kinder nur vom Checken der WhatsApp-Gruppe ab.

Je weiter der Tag fortschreitet, umso stärker wird der kapitalistische Getränkeverkauf der verteilten Hütten des Herrn Schnapper von Zitronen- und Koffein- zu Hopfenlimonade schwenken, um bis zum Abend, wenn zurecht besorgte Eltern ihre Kinder einsammeln und von den bunten Berliner Straßen weg in ihre mit dreifachem Türschloss und Alarmanlage gesicherten Kinderzimmer bringen, wo sie vom Tumult draußen mit ihrer neuen Nintendo Switch abgelenkt werden, zu einem gigantischen Victoriafall aus Alkohol zu werden. Friedliebende, tolerante und weltoffene Freigeister (in diesem Falle also Leute, die frei von Geist sind) marschieren, noch harmlose Parolen („Auf nach Strömen, denn dort fließt das Bier!“) skandierend, zu dem ersehnten Hochkulturereignis, wenn „Punk-Bands“ auftreten, also diese Gestalten, die zu hämmernden Rhythmen Unverständliches brüllen, so dass man nie weiß, ob das jetzt eine über die internationale Solidarität mit den geknechteten Massen oder den Endsieg der arischen Rasse über das Kanakenpack grölender Idiotenhaufen ist. Die sehen gleich aus, hören sich gleich an, und vielleicht sind das geschäftstüchtigerweise sogar die gleichen Typen, die nur unter anderem Namen an beiden extremistischen Rändern ihre nur inhaltlich leicht modifizierte Hirndiarrhöe in vollgesoffene und gewaltaffine Hohlschädel wummern.

Wenn dann grölende Schleimbatzen mit RAF-entlehntem Logo, auf deren Plattencover schon mal eine lustige Genickschussexekution dargestellt wird, in die besoffene Linksradikalenmeute krakeelen: „Deutschland muss sterben!“, dann klinkt das den mehr vom billigen Alk aus kapitalistischer Großkonzernproduktion als von antifaschistischem Widerstandskampf besoffenen Antifanten die letzte rudimentäre Hirnzelle aus dem Stirnlappen, und der blindwütige Hass auf alles Deutsche bricht sich einmal mehr Bahn in Gewaltexzessen, fliegenden Pflastersteinen, tanzenden Baseballschlägern und Eisenstangen, brennenden Autos, zertrümmerten Schaufenstern – und wieder einmal bekommt der Rest der Welt gezeigt, dass diese Idioten jedesmal dann, wenn sie auf die Jagd nach den angeblich existierenden prügelnden und brandschatzenden Nazi-Horden gehen, eigentlich wie bekloppt (was sie ja offensichtlich auch sind) auf ihr Spiegelbild eindreschen.

Und so gehört wieder einmal, wie jedes Jahr, die ganze Stadt dem Sozialismus. Beginnend mit hupfenden Bobo-Kindern und endend mit der Gewaltorgie ihrer besoffenen großen Geschwister. Wer kein strammer Soze ist, hat an diesem Tag auf der Straße nichts verloren.
Schon gar nicht, wenn er demonstrieren will.
Wie die CDU zum Beispiel.
Deren Demo „Gegen linksradikale Gewalt gegen Polizisten“ wurde auf Anraten der Polizei abgesagt. Sowas geht nicht, und am ersten Mai schon gar nicht!
Denn jeder weiß ja: linksextreme Gewalt gibt es nicht! Und wer etwas anderes behauptet, der kriegt aber sowas von auf die Fresse…

Es ist so durchschaubar

Es ist so ziemlich genau ein Jahr her, als ich das hier schrieb:

Meine Vermutung ist eher, dass die als „Rebellen“ bezeichneten Mujahiddin noch vor Assads Auslieferung aller Chemiewaffen einiges davon erbeutet haben und jetzt geschickt einsetzen. Man packe ein paar Fässer in ein Gebäude und stecke dann gegenüber vermeintlichen Zuträgern, dass dort zu einer bestimmten Zeit ganz besonders hochrangige Führer des Djihad gegen Assad ein Treffen hätten – schon schickt der seine Bomber los und macht die Bude platt. Genau das ist ja auch passiert, ein Bombenangriff auf Gebäude.
Und plötzlich sterben hundert Leute, mehrheitlich Zivilisten, an Sarin. Und die „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ die weder in Syrien noch eine Beobachtungsstelle ist sondern ein Assad hassender Klamottenverkäufer aus Mittelengland, posaunt wieder ihre (oft genug recht alternativen) Fakten in die Welt.“

Und in Nischensendungen von ZDF und ARD, also nicht zu laut ausgetrötet sondern eher als Alibi-Recherche versteckt, damit man später sagen kann, man hätte ja nichts gelogen oder verlückt, findet man dann sowas:



Aha.
Die hätten mich nur fragen brauchen. Oder mein Blog lesen. Oder beliebige Passanten auf der Straße fragen...

Sonntag, 29. April 2018

»Einfach lächerlich«

von LePenseur



... findet unser Hofbürger (a.k.a. Almsascha) die Aussage des FPÖ-Clubobmanns*) Gudenus, es gebe stichhaltige Gerüchte, wonach der US-Milliardär daran beteiligt sei, Migrantenströme nach Europa zu unterstützen. Schreibt DiePresse — angeblich redaktionell bearbeitet — von der APA ab.

Nun könnte man es sich leicht machen, und unseren Hofbürger schlicht als schon etwas dement (bzw. volkstümlicher: vertrottelt) bezeichnen, weil er vergessen hat, daß besagter Herr Soros exakt das, was ihm Gudenus vorwirft, in einem Artikel vom 29. September 2015, als dessen Autor Herr George Soros selbst zeichnete, geschrieben hat:
Da die aktuelle Krise in Syrien ihren Ursprung hat, muss das Schicksal der syrischen Bevölkerung oberste Priorität haben. Aber andere Asylbewerber und Migranten dürfen nicht vergessen werden. In ähnlicher Weise muss ein europäischer Plan von einer globalen Antwort begleitet werden, die von den Vereinten Nationen geleitet wird und ihre Mitgliedstaaten einbezieht. Dies würde die Last der syrischen Krise auf eine größere Anzahl von Staaten verteilen und gleichzeitig globale Standards für den Umgang mit den Problemen der erzwungenen Migration im Allgemeinen schaffen.
Hier sind die sechs Komponenten eines umfassenden Plans.

Mindestens eine Million Asylwerber jährlich

Erstens muss die EU auf absehbare Zeit jährlich mindestens eine Million Asylbewerber aufnehmen. Und um das zu tun, muss es die Last gerecht verteilen – ein Grundsatz, den eine qualifizierte Mehrheit schließlich bei einem Gipfel am 23. September festlegt.
Eine angemessene Finanzierung ist entscheidend. Die EU sollte für jedes der ersten zwei Jahre 15.000 Euro (16.800 USD) pro Asylsuchender bereitstellen, um die Kosten für Unterkunft, Gesundheitsfürsorge und Bildung zu decken und die Akzeptanz von Flüchtlingen für die Mitgliedstaaten attraktiver zu gestalten. Er kann diese Mittel durch die Ausgabe langfristiger Anleihen unter Nutzung seiner weitgehend ungenutzten AAA-Kreditaufnahmekapazität aufbringen, was den zusätzlichen Vorteil hat, der europäischen Wirtschaft einen gerechtfertigten fiskalischen Anreiz zu bieten.

Flüchtlinge dorthin bringen, wo sie hin wollen

Ebenso wichtig ist es, dass sowohl die Staaten als auch die Asylsuchenden ihre Präferenzen mit möglichst wenig Zwang äußern können. Flüchtlinge dorthin zu bringen, wo sie hingehen wollen – und wo sie gesucht werden – ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg.
Zweitens muss die EU die globalen Bemühungen um eine angemessene Finanzierung des Libanon, Jordaniens und der Türkei zur Unterstützung der vier Millionen Flüchtlinge in diesen Ländern vorantreiben.
Bisher wurde nur ein Bruchteil der für die Grundversorgung erforderlichen Mittel aufgebracht. Wenn Bildung, Ausbildung und andere grundlegende Bedürfnisse einbezogen werden, betragen die jährlichen Kosten mindestens 5.000 Euro pro Flüchtling oder 20 Milliarden Euro. Die EU-Hilfe für die Türkei, obwohl sie sich letzte Woche verdoppelt hat, beläuft sich immer noch auf 1 Milliarde Euro. Darüber hinaus sollte die EU auch dazu beitragen, Sonderwirtschaftszonen mit bevorzugtem Handelsstatus in der Region, einschließlich Tunesien und Marokko, zu schaffen, um Investitionen anzuziehen und Arbeitsplätze für Einheimische und Flüchtlinge zu schaffen.

(Hier weiterlesen)
Es ist also nicht der Vorwurf Gudenus' »einfach lächerlich«, sondern vielmehr die Stellungnahme des Hofbürgers dazu.

Nun — deutet das also auf eine Demenz unseres Staatsoberhauptes hin? Schön wär's! Er wäre nicht das erste oder gar einzige Staatsoberhaupt, in dessen Haupt ein — metaphorisches — Kalkbergwerk situiert (gewesen) wäre. Man denke nur z.B. an die UdSSR-Gerontokratie unter Breschnew, diverse erratisch agierende Staatschefs in Afrika etc. etc. ...

Ich glaube es bloß nicht! Van der Bellen ist zwar manchmal etwas verwirrt und verhaltensoriginell unterwegs (to put it mildly — um die Grenzen des § 115 iVm § 117 (ö)StGB nicht zu überschreiten), aber soviel Demenz, daß er nicht wüßte, was Soros und seine Tarnorganisationen im Schilde führen, traue ich ihm einfach nicht zu! Das Bestürzende ist vielmehr, daß er genau diese staatsgefährdende Soros-Agenda selbst unterstützt und fördert. Was eigentlich Grund für ein Amtsenthebungsverfahren (Art. 142 BV-G) sein müßte, denn daß die Förderung des rechtswidrigen Flutens mit unzivilisierten Wirtschaftsmigranten seine in der Angelobung bekundete Pflicht:
„Ich gelobe, dass ich die Verfassung und alle Gesetze der Republik getreulich beobachten und meine Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen werde.“  
gröblich verletzt, ist evident. Die Wahl, entweder einen senilen Trottel oder einen Verfassungsbrecher an der Spitze unseres Staates zu wissen, ist freilich von überschaubarer Erfreulichkeit ...



P.S.: einen ausgezeichneten Artikel zu diesem Fragenkomplex findet man im Blog »Ceiberweiber«. Höchst lesenswert!


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*) für Piefkes: Fraktionsvorsitzenden

Selbstdarstellung

Kennen Sie Peter Pilz?
Österreich hat dem Mann ja einiges zu verdanken. Also eigentlich bisher nur Eines: dass die Grünen endgültig aus dem NR geflogen sind. Die haben sich posthum mit der einzigen Keule gerächt, die den Pudelchen noch geblieben ist, nämlich der Anklage des schweren Verbrechens, eine Frau angebaggert zu haben. Als ehemaliger Selbstgrüner konnte Mister Mushroom natürlich nicht damit umgehen und katapultierte sich selbst aus dem Rennen.

Jetzt will er wieder zurück ins Rampenlicht und meldet sich mit einer Aktion, die einen Unwissenden den Herren fast in der Nähe von FPÖ, AfD oder FN sehen lassen würde: Er verklagt den türkischen Moscheeverein ATIB und fordert deren Auflösung. Erst wenn man die Begründung liest (oder einfach weiß, wer der Herr Pilz ist), weiß man, woher der Wind weht: Die Regierung, insonderheit der Herr Kickl, tut eben nichts gegen Erdogan und seine Schleimbeutel sondern tobt sich nur an armen traumatisierten Afghanen aus.

Grundsätzlich ist das, gelinde gesagt, falsch, um nicht zu sagen: eine dreiste Lüge. Denn seit dem Bekanntwerden der neuen Unappetitlichkeiten aus den Moscheevereinen des Sultanats lässt die Regierung intensiv rechtlich das Verbot der ATIB prüfen. Nur leben wir, auch wenn besonders Grüne damit immer wieder nicht ganz klarkommen, in einem demokratischen Rechtsstaat, und da gehört nun einmal dazu, dass ein unabhängiges Gericht prüfen und entscheiden muss, ob gesetzwidriges Verhalten vorgelegen hat und ein Verein verboten werden kann.

Pilz, schon immer ein begnadeter Selbstdarsteller Haiderschen Ausmaßes, fordert nun also vollmundig, dass Kickl endlich aktiv werden muss, in dem vollen Wissen, dass er erstens bereits aktiv ist und zweitens nicht einfach per Dekret einen Verein abservieren kann. Das wäre nämlich rechtswidrig und amtsmissbräuchlich und würde dazu führen, dass Kickl selbst ins Kreuzfeuer gerät. Und wer ihn kennt, der weiß, dass Pilz dann der erste ist, der lautstark durchlädt.

Kickl lässt also rechtlich prüfen und versucht einen Weg zu finden, den Verein zu verbieten. Derweil springt Pilz, einzig seine mediale Inszenierung im Sinn, auf den bereits rollenden Zug auf und erstattet medienwirksam Anzeige gegen den ATIB. Wieder einmal. In der berechtigten Hoffnung, zumindest ein offenes Ohr in der Justiz zu finden und einen Richter, der erstmal rechtswidriges Verhalten feststellt. Sollte Kickl dann den Verein verbieten, wird sich Pilz auf die Fahne schreiben, nur wegen ihm hätte der das schaffen können – und wenn nicht, steht er mal wieder als einsamer Streiter da, der nur an der Sturheit der Mächtigen scheitert.

Schön, mal wieder präsentiert zu bekommen, wie Politik funktioniert: Selbstdarstellung, Selbstbeweihräucherung, Selbstinszenierung, Selbsterhöhung. Pilz, Strolz, Kern sogar noch mehr als Strache und Kurz – nur noch Trommelwirbel und Scheinwerferstrahlen.
Peinlichkeit zuhauf.