„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 29. September 2020

Fußnoten zum Dienstag

Wer vorhersehen will, wie unsere Zukunft aussieht, kann sich nach den französischen Banlieus auch in „Gestern Abend passierte nichts in“-Schweden nette Inspirationen holen.

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Gestern im TV am Rande aufgeschnappt: Wenn jetzt das Licht ausgeht und ich im Dunkeln zum Lichtschalter tappe und den Schalter umlege, kann ich nicht behaupten, dass ich das Licht ausgeschaltet habe. Genau das behauptet die Politik aber über den Lockdown im März, der erst einsetzte, als die Infektionszahlen bereits sanken.

Guter Vergleich. Sagt eigentlich alles.

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Das RKI geht davon aus, dass in Deutschland im Haushalt jährlich 2,8 Millionen Unfälle mit Verletzungsfolge passieren, 8000 davon enden tödlich. Es ist also rein statistisch schädlich und potentiell tödlich, in einem Lockdown in der Todesfalle Haushalt eingeschlossen zu werden.

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Die Veganer tönen so gerne „Du bist, was du isst!“ Auch zwischen den Ohren? Dann halte ich die Strategie, mich von Stroh zu ernähren, nicht für klug.

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Der Sozialismus ist eine Idee, die genau an jene Wand gemalt wird, gegen den der Karren dann knallt.

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Wenn es angeblich kein unendliches Wachstum geben kann und der Glaube an dieses der Grundfehler des Kapitalismus ist, wieso fordern dann Sozialisten das unendliche jährlich Wachstum der Löhne und Sozialleistungen?




Montag, 28. September 2020

Fußnoten zum Montag

Die Diskussion, ob die Messerstecher von Paris „psychisch gestört“ seien, halte ich für überflüssig. Wer sich aus einem mittelalterlichen orientalischen Märchenbuch voller gewaltverherrlichender und zum Töten aufrufender angeblicher Sprüche eines Wüstenkriegers Anleitungen zum Handeln in der heutigen Realität holt, der ist ganz sicher psychisch gestört. Nur Geisteskranke glauben, sie müssten töten, um einer Phantasiegestalt zu gefallen.


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Die Ausrede für die Messerattacken kam wie erwartet: Es sind die tristen Umstände eines Lebens in Armut, die die Ärmsten zu Terror und Mord treiben.

Komisch finde ich nur, dass bei fernöstlichen Asiaten Armut und Hunger zu Solidarität und Fleiß führen, bei nahöstlichen Asiaten oder Afrikanern aber zu Plünderungen, Terror und Mord. Es scheint also doch nicht so ganz allein an der Armut zu liegen, Ursache und Wirkung könnten zwischen persönlicher Einstellung und persönlicher Armut durchaus genau umgekehrt zusammenhängen wie politisch korrekt vermutet.


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Wie erkennt man die Wirksamkeit der Corona-Mundnasenschutzplacebos? Ganz einfach: an der Beliebtheit. Im postfaktischen Zeitalter spielt es keine Rolle mehr, dass Stoffmasken ebenso nutzlos sind wie Plastikschilde, nein, es gibt einfach Stoffmasken, weil die so schön bunt sind und zeigen, wie brav und konform und „verantwortungsvoll“ ich bin, und außerdem habe ich auch schon welche gekauft und das sollen gefälligst alle tun müssen, und deshalb werden jetzt Leute mit Faceshield „abgelehnt“ und auf Twitter niedergeblökt.

Warum?

Ganz einfach, weil sie eine Minderheit sind und die Herde durch permanentes Verbreiten von Angst und Panik bereits in den Zustand jener Hysterie abgleitet, der zur Stampede führt und bei der alles Nichtkonforme totgetrampelt wird.

Der „Feind“ ist der „Maskenverweigerer“, und er bleibt auch dann der Feind, wenn er sich einen Ersatz für den Stofflappen vor das Gesicht hält. Die Rotte ist wieder im geistigen Mittelalter angekommen, und als Treppenwitz der Geschichte kreischen ganz vorne jene am Lautesten, die sich für die progressive Elite halten.


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Ich bin Religionen gegenüber generell eher distanziert eingestellt, aber ich verdamme sie nicht pauschal. Generell nicht. Solange eine religiöse Regel, die den Konsum von Alkohol und Drogen zur Todsünde erklärt, die Menschen davon abhält, sich mit solchem Zeug das Hirn wegzuballern, ist sie sinnvoll und gut. Wenn aber auf der Basis religiöser Regeln Menschen unterdrückt, versklavt, abgestochen oder geköpft werden, dann muss das bekämpft werden wie eine Seuche.


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Komisch, dass ausgerechnet jene, denen bei der Bekämpfung einer Lungenseuche jedes Mittel recht ist, um Tote und Verletzte zu vermeiden, keinerlei Maßnahmen zur Bekämpfung einer religiösen Kopfseuche zulassen wollen, die weit mehr Todesopfer fordert. „Corona-Superspreader“ sollen weggesperrt werden, aber „Islam-Superspreader“ bekommen von uns sogar noch einen Tempel zum Verbreiten der Hirninfektion geschenkt.


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Das Tragen einer Maske schützt mein Gegenüber vor dem Verbreiten meiner Viren etwa so stark wie das Tragen einer Burka das Gegenüber vor dem Islam.




Sonntag, 27. September 2020

Video zum Sonntag

Die Wahrheit über Sterblichkeitsquoten, Infektionen und die Funktion von Immunität. Für diese Wahrheit wird man in Merkeldeutschland gefeuert:












Samstag, 26. September 2020

Fußnoten zum Samstag

Das schariakonforme Schächten von Ehebrechern zur Rettung der persönlichen Ehre nennt sich jetzt „Eifersuchtsdrama“.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


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In einem Kaff in NRW blitzte ein einheimisches Ehepaar mit der Klage ab, sie würde sich durch den laut in ihr Haus schallenden Muezzin-Ruf religiös genötigt fühlen. Der Muezzin darf weiterhin verkünden, dass es nur einen wahren Gott gibt der alle Ungläubigen niederwerfen wird.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


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In einem anderen Kaff im grünen Vorzeigeland Baden-Württemberg demonstrierte ein „Hochzeitskorso“ aus Nobelkarossen die Landnahme durch das Erzwingen der Vorfahrt durch Schusswaffengebrauch. Schuld sind alte weiße Männer, denn ohne die hätten die betreffenden Söhne anatolischer Rechtgläubiger statt Nobelkarossen und Schusswaffen nur Esel und Krummsäbel und keine Vorstellung davon, was der Begriff „Vorfahrt“ überhaupt meint.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


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Ihr seid die Zukunft dieser Stadt. Darum habt Ihr es verdient, mit daran zu arbeiten, wie diese Stadt gestaltet werden soll. Das möchte ich mit Euch gemeinsam machen, wenn es um Themen wie den Muezzin-Ruf, wie zum Beispiel Frauenschwimmen, sportliche Teilhabe oder auch preisgünstiges Wohnen geht.“

Also wendet sich ein knallroter Bürgermeisterkandidat um Stimmen flehend an die muselmanische Jugend in seinem Kaff.

Eine Islamisierung findet nicht statt.


Freitag, 25. September 2020

Fußnoten zum Freitag

Die EU präsentiert stolz ihre neuen Pläne für „sichere Transferrouten“ Einwandernder, deren sofortige Personenfreizügigkeit in ganz Europa und schnellste Anerkennung ihres Bleiberechtes. Der sich immer wieder als linksextremes Propagandablatt entpuppende „Standard“ betitelt diesen Migrationspakt 2.0:

EU-Kommission schlägt Asylverschärfungen vor“.

Dass bezahlte Schreibhuren dem Pöbel Sand in die Augen streuen ist ja nichts Neues, ist ja immerhin ihre Aufgabe, aber mit dieser Umdeutung haben sie das Kunststück vollbracht, ganze Viertausender in das Gesicht ihrer Leser zu wuchten.

Immer wenn man denkt, verlogener geht es nicht mehr, kommen von irgendwo „Falter“ und „Standard“ daher...


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Dazu mal wieder was aus der Mottenkiste gegrabbelt, fast genau vier Jahre alt, aber irgendwie zeitlos:


Wer in seinem "Gastland", in dem er auf Kosten der Gesellschaft "Schutz sucht" und sich verwöhnen lässt, kriminell wird, egal ob groß oder klein, oder sich sicht- und hörbar gegen diesen Staat und seine Gesellschaft deklariert, der hat ausnahmslos sofort jedes Recht auf Anwesenheit, Schutz und Versorgung verloren. Wenn ich mich vor Angreifern hinter einem Stärkeren verstecke, ist es eben keine gute Strategie, diesem in den Hintern zu kneifen. Nein, sofortige erkennungsdienstliche Erfassung (Fingerabdruck und DNA) und Abschiebung auf Lebenszeit. Wohin? Kann uns komplett egal sein, ist nicht mehr unser Problem.

Bei allem Gesudere über unsere völkerrechtlichen Pflichten wird gerne über ein völkerrechtliches Recht vergessen, nämlich dass wir keinerlei Verpflichtung haben, jemanden als Gast in unseren Grenzen zu dulden, der uns Schaden zufügt oder uns hasst. Egal ob der behauptet, irgendwo verfolgt zu werden. Das ist nicht unser Problem. Wir besitzen die Güte und übernehmen es sogar als Verpflichtung, Hilfesuchenden zu helfen. Wir haben aber nicht die Verpflichtung, dafür Kriminalität, Betrug, Hass und Terror in unsere Gesellschaft tragen zu lassen und unser Haupt demütig vor jedem aggressiven Rotzlöffel zu beugen.

Wir sind nicht einmal verpflichtet, den Islam zu akzeptieren.

Mir graust nur vor dem Tag, an dem die Menschen die Handlungsunwilligkeit von Staat und Behörden als Aufforderung betrachten, das Recht gewissermaßen basisdemokratisch und faktenbasiert zurück in den Staat zu bringen. Dann wird es zu spät sein für feinsinnige Diskussionen über das Zusammenleben mit alternativlos Unkritisierbaren.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Politik überhaupt schon begriffen hat, wie explosiv das Fass ist, das sie uns da unter den Hintern geschoben hat.



Donnerstag, 24. September 2020

Eine kleine Gutentagsgeschichte zum Donnerstag

Wochenlang lungerte ein Obdachloser auf der Straße vor meinem Anwesen herum und schlich sich jeden Tag näher heran. Irgendwann stand eine rastabezopfte Demonstrantin neben ihm und hielt ein Pappschild hoch, auf dem die Forderung stand, ich solle den Ärmsten doch gefälligst in mein Haus aufnehmen, das wäre groß genug und ich hätte auch genug zu essen, um ihn mitzuversorgen. Und ich hätte ja auch schon einen Koch, einen Gärtner und ein Zimmermädchen von der Straße aufgenommen, da wäre es ja eine Schande, wenn ich den Ärmsten der Armen nicht auch aufnehmen würde.


Ich war nicht bereit, ihn aufzunehmen, da ich diese Forderung für überzogen hielt, bot ihm aber an, ihm jeden Tag etwas zu Essen zu geben. Von dem Moment an campierte er in meiner Einfahrt. Innerhalb weniger Tage kamen etliche seiner Kollegen und gesellten sich zu ihm, sodass mein Koch schon bald jeden Tag extra für diese Versammlung kochen musste.


In einem unbewachten Moment schlüpften die inzwischen von mir auch mit frischer Kleidung versorgten Camper durch das Tor und setzten sich auf meinen Rasen. Vor dem Tor versammelten sich derweil die Anhänger der Rastabezopften und schrien unter erwachendem medialen Interesse, ich solle doch endlich dafür sorgen, diese Menschen alle in mein Haus aufzunehmen, mein Zögern wäre eine Schande und würde meine Menschenfeindlichkeit demonstrieren. Meine Gegenfrage, warum sie niemanden von den Gestalten auf meinem Rasen mitnehmen und versorgen, erfolgte bestialisches Wutgeheul und die Drohung, mein Haus anzuzünden.


Da mir die Obdachlosen immer noch irgendwie leid taten, obwohl sie offensichtlich von denen, die mich hassen, instrumentalisiert wurden, um mich medial anzugreifen, ließ ich ihnen ein Zeltlager in meinem Vorgarten errichten, stellte ihnen ein Dixi-Klo dazu und eine Campingdusche und nahm einen Angestellten auf, der sich nur um die Versorgung dieses Zeltlagers kümmern sollte.

Doch egal, wie viele Zelte ich aufstellen und wie weit ich die Wasserleitung legen ließ, jeden Tag kletterten mehr und mehr über meinen Zaun und zogen in das Zeltlager ein.


Als ich eine Security einstellen wollte, die meine Grundstücksgrenzen besser schützt, würde diese mit Wutgebrüll und Steinewürfen verjagt und die Medien schrieben, ich würde mein Anwesen in eine unmenschliche Festung verwandeln und meine wahre Fratze als widerlicher Menschenhasser offenbaren, dem es egal wäre, wenn an seinem Gartenzaun Menschen erschossen würden oder Kinder verhungerten. Meine Entgegnung, ich würde niemanden erschießen lassen und nachweislich wohl niemanden verhungern, denn ich belieferte das Zeltlager inzwischen mit mehreren Gerichten, um niemanden zur Ernährung mit seinen religiösen Gefühlen widersprechenden Nahrungsmitteln zu zwingen, wurde in den Medien als billige Ausrede eines reichen Egoisten verrissen, dessen menschenfeindliche und rassistische Fratze täglich immer deutlicher zum Vorschein käme.


Während in einer Sondersendung die Frage diskutiert wurde, wie man mich per Gesetz und mit Staatsgewalt dazu zwingen könnte, endlich mein Haus zu öffnen und den Bewohnern des Zeltlagers einen Rechtsanspruch auf mein Eigentum zu schaffen, fackelten vom täglich lauter werdenden Geschrei der Rastazopfigen und ihrer Mitdemonstranten aufgepeitschte Terroristen mein Auto ab und schickten mir Drohbriefe, sie wüssten, wo meine Faschistenkinder in die Schule gehen und ich solle nur gut aufpassen, dass ihnen kein Unfall passiert, denn das könne bei Nazischweinen schon mal vorkommen.

Die folgende Anzeige bei der Polizei wurde mit der lakonischen Bemerkung, ich solle mir keine Hoffnung auf Aufklärung machen und bräuchte ja nur mehr Menschlichkeit zeigen, dann wäre das Problem erledigt, abgetan.


Letzte Woche wurde das Zimmermädchen, von ihrem freien Tag heimkommend, bei dem Versuch, an dem Zeltlager vorbeizugehen, von einer dort lungernden Gruppe junger Männer in die Büsche gezerrt und vergewaltigt. Sie bat mich unter Tränen, nichts davon zu erzählen, denn die Demonstranten hätten sie eh schon als rechtsextreme Nazischlampe niedergebrüllt, weil sie über Belästigungen gesprochen habe.

Ich forderte daraufhin von den Insassen des Zeltlagers, das inzwischen mein Haus fast umschloss und aus dem täglich Gebrüll mit der Forderung, sie endlich ins Haus zu lassen, ertönte und Steine gegen meine mittlerweile panzerverglasten (ein weiterer Beweis meiner Unmenschlichkeit) Fenster fliogen, sich zu benehmen, sonst müsse ich sie alle von meinem Grundstück schaffen lassen.


Die folgende Demonstration gegen Polizeigewalt und mich als widerlichen, alle Obdachlosen unter Generalverdacht stellenden, faschistischen Menschenfeind und herrenmenschlichem Nazidenken Verhafteten füllte die gesamte Straße und endete erst, als die Polizeikette sich entschuldigend niederkniete und den Demonstranten einen heiligen Schwur leistete, niemals einen Finger gegen die Anwohner des Zeltlagers zu rühren, das inzwischen mein Haus umschloss.

Inzwischen lagerten dort so viele Menschen, dass allein deren Versorgung nicht nur meine Küche sondern auch meine finanziellen Möglichkeiten überforderte. Die Demonstranten vor meinem Anwesen schleppten fast jeden Tag irgend jemand Obdachlosen von irgendwo auf dieser Welt an und schoben ihn durch die inzwischen in meinen Gartenzaun geschnittenen Löcher. Die Medien hatten auf der anderen Straßenseite ein Studio aufgebaut und berichteten permanent von den menschenunwürdigen Zuständen in dem angeblichen KZ, das in meinem Garten stand, obwohl es doch ganz Un-KZ-like jedem frei stand, dieses jederzeit unbehelligt zu verlassen (was als weiterer Beweis meines menschenfeindlichen Zynismus angesehen wurde) von dem Müll und Dreck, den die Anwohner selbst produzierten und nicht wegräumten und meiner hässlichen Fratze als widerlicher Menschenfeind.


Gestern dann eskalierte es vollkommen. Unter Geschrei und Gesängen zündeten sie das vorher auf wundersame Weise in die restlichen leeren Plätze des Parks evakuierte Zeltlager an und tanzten zwischen den brennenden Zelten. Die Medien überschlugen sich in der Berichterstattung über meine Schande, mit meiner faschistischen Abschottung und Menschenfeindlichkeit die Ärmsten zu solchen Verzweiflungstaten zu treiben und massenhaft Tote zu provozieren. Die anrückende Feuerwehr wurde von den Demonstranten blockiert und mein Koch, der löschen helfen wollte, von einem Pflasterstein ins Koma befördert.

Nach einer Sondersendung, die sich mit dem Thema befasste, wie man mich endlich dazu zwingen könnte, meine menschenverachtende rassistische Verweigerung, alle Ärmsten dieser Welt in mein Haus aufzunehmen, zu verköstigen und mit Wohlstand zu versorgen, bekam ich die Nachricht, dass meine Faschistenkinder von der der Toleranz und Haltung verpflichteten Schule gefeuert wurden und gezwungen, mit einem Pappschild „Ich bin ein weißer Nazi“ vor dem Schultor zu knien und die Welt um Entschuldigung für ihre Erbschuld zu bitten.


Ich habe aufgegeben.

Nachdem in der Nacht marodierende Horden die letzten Reste des Zeltlagers niedergebrannt hatten und eine rußverschmierte alte Oma ihr angeblich durch meine Schuld leidendes Enkelkind kreischend in die begierig die Szenerie aufnehmenden Kameras hielt, bin ich durch die Hintertür geflohen. Inzwischen haben die Demonstranten das Tor aufgebrochen und mein Haus zur Plünderung freigegeben. Ich weiß nicht, was aus dem Koch und dem Dienstmädchen geworden ist. Für die interessiert sich keiner. Nur dass man in meinem Haus nichts finden konnte, das die Plünderer interessierte, was ein weiterer Beweis meiner Widerlichkeit wäre, denn die Tatsache, dass ich die längste Zeit pleite bin durch meinen verzweifelten Kampf gegen die Vernichtung meines Rufes und meines Anwesens, interessiert auch niemanden und wird deshalb gern verschwiegen.


Ich habe meine Kinder abgeholt und wir haben uns von deren verbliebenen Taschengeld ein altes Zelt gekauft. Mit dem campieren wir jetzt unter neuer Identität in der Einfahrt des reichen Vaters der rastabezopften Anführerin der Demonstranten, der selbst noch nirgends durch besondere Nächstenliebe aufgefallen ist. Mein ehemaliger Gärtner hat sich bereit erklärt, als Demonstrant mit einem Pappschild zu fungieren. Jetzt warten wir nur noch, dass ein Medienvertreter vorbeikommt, dann kann die Show beginnen.




Mittwoch, 23. September 2020

Fußnoten zum Mittwoch

Die Chinesen toben über den TikTok-Deal in Amerika.

"Wenn dieser durch US-Manipulationen vorangetriebene Umbau von Tiktok Schule macht, wird jedes erfolgreiche chinesische Unternehmen, sobald es sein Geschäft auf die USA ausdehnt und wettbewerbsfähig wird, von den USA ins Visier genommen", hieß es. Durch "Tricks und Zwang" werde es dann in eine amerikanisch kontrollierte Firma verwandelt.“

Was für ein Treppenwitz.

Die Chinesen lassen kein einziges ausländisches Unternehmen in ihr Reich, außer es löst sich in einem Joint-Venture mit einem chinesischen Unternehmen auf, das zwangsweise mindestens 51% halten muss. Kein Unternehmen darf ohne direkte staatliche Kontrolle in China auch nur ein Büro aufmachen. Und die, ausgerechnet die, plustern sich auf, wenn die Amerikaner ihnen in den USA in die Suppe spucken?

Was für eine köstliche Show!


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Das Anschober-Ermächtigungsgesetz, das mit schwammigen und definitionsfreien Bestimmungen nicht nur Grundrechtseingriffe ohne parlamentarische Beschlüsse ermöglicht sondern auch am Parlament vorbei durch die Regierung verlängert werden kann, wird nun wohl doch mit den Stimmen der SPÖ ohne irgendwo anzustreifen durch den Nationalrat gewunken. Es hat sich also gelohnt, den roten Vorfeldorganisationen durch milliardenschwere „Bildungsoffensiven“ Berge an Steuergeld in den Rachen zu schaufeln. So geht das am Nordbalkan.



Dienstag, 22. September 2020

Fußnoten zum Dienstag

Wer noch Zweifel hatte, dass es beim Zwang zum Tragen der Maske um ein Konformitätsabzeichen geht, das zum Ausfiltern von Kritikern und Dissidenten dienen soll, dem kann hier geholfen werden.

Von China lernen heißt diktatorisch herrschen lernen.


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Ein Nasenspray, das Coronaviren abtöten soll und in Minutenschnelle wirkt, wurde von Innsbrucker Forschern entwickelt. Seine Zutaten sind bereits als pharmazeutische Wirkstoffe und für Lebensmittelergänzungsmittel zugelassen und daher als nebenwirkungsfrei bekannt. Trotzdem wird selbst mit tiefstem Optimismus mit einer Zulassungszeit von mindestens zwei Jahren gerechnet.

Nur ein Gentechnikexperiment am Menschen, ein vollkommen neuartig wirkendes Medikament, kann im Eilverfahren innerhalb weniger Monate durchgepeitscht werden. Nicht darüber nachdenken!


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Der „Haltungsjournalismus“ der Wahrheitspresse ist in guter Stürmer-Tradition dem volkserzieherischen „Anleitungsjournalismus“ gewichen. Und so veröffentlicht die Relotiuspresse eine „Anleitung für Angehörige“, wie sie mit „Verschwörungsgläubigen“ umgehen sollen.

Ich erwarte in Kürze auch die Veröffentlichung der behördlichen Stellen, bei denen man diese Fälle, sollte sich der Umgang trotz Anleitung schwierig gestalten, gemeldet werden können. Und wo man Fotos zum Abgleich der Daten mit der oben erwähnten Gesichtserkennungs-Software hinschicken kann, denn wer weiß, vielleicht ist der Verschwörungskranke ja bereits amtsbekannter Maskenverweigerer?

Es lebe die Corona-Diktatur.


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Nach heutigem Satireverständnis hätte Eulenspiegel die Gegner des Fürsten lächerlich gemacht und dessen Politik gepriesen.


Montag, 21. September 2020

Fußnoten zum Montag

Auf Trump wurde ein Giftanschlag versucht. Nach deren eigener, oft offenbarter Logik, müssen die SPD, die Linke und die Grünen sich vorwerfen lassen, sie hätten mitzumorden versucht. Keine Sorge, dass die den Unsinn ihrer eigenen Propagandaschiene erkennen, erwarte ich nicht.


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So funktioniert Statistik:

Von KW 31 bis KW 37 Entwicklung der positiven Testzahlen von 0,98% auf 0,86%, also weiteres Sinken der Quote, obwohl bereits unterhalb des Fehlerrauschens.

In absoluten Zahlen Steigerung von „harmlosen“ 5.661 auf „alarmierende“ 9.675 positiv Getestete durch Verdoppelung der Anzahl der Tests.

Wenn man den „irren Idioten“ Trump mal wieder dabei erwischt, Recht gehabt zu haben, sieht das auf „Statista“ mit den Daten des RKI so aus:

 

Für Österreich habe ich eine solche Grafik nicht gefunden, aber eine Übersicht der Entwicklung der Testzahlen.

Der Rest ist, nun ja, eben Statistik.

Die Politik „reagiert“ nicht auf steigende Zahlen. sondern schafft steigende Zahlen, um ihre Aktionen zu rechtfertigen. Das sollte inzwischen jedem klar sein, der sein Hirn einschaltet.


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Wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und dass im Durchschnitt des Krankheitsverlauf auch weniger schädlich sein könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege.“

Also spricht der maskenleugnende Covidiot und Verschwörungstheoretiker Chris… äh, wie bitte? Ja. Christian Drosten. Am 9. September 2020.

Medial unbeachtet wie seine Aussage, dass eine Fünf-Tage-Quarantäne im Zweifelsfall vollkommen ausreichend wäre, vom Reitschuster mal abgesehen.

Aber der kommentiert das ja auch besonders kernig:

Während man inzwischen selbst den Papst hinterfragen darf, ist nun offenbar die Weltgesundheitsorganisation, die von einem Äthiopischen Ex-Kommunisten geleitet wird, unfehlbar.“


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Ein Glück, dass Corona eine Erkrankung der Atemwege ist. Wäre es eine Darmgrippe, hätten wir jetzt Windelpflicht.



Sonntag, 20. September 2020

Video zum Sonntag

Wenn die „Schwefelpartei“ (c Klonovsky) in den fast leeren Hallen des Bundestages den wenigen Anwesenden die unangenehme Wahrheit um die Ohren bügelt, dann ist es mal wieder Zeit für lautes Gekreisch. Man ahnt, wie Claudia Roth, für die es wohl die größte Strafe ihres Amtes ist, nicht empört mitkreischen zu dürfen, solange sie ihr voluminöses Gesäß in den engen Sessel der Macht quetscht, die „Beschlussfähigkeit“ im Bundestag feststellt: sie lässt jemanden von der AfD eine Rede halten, und wenn das Gebrüll und Gekreische der Getroffenen den Lärmpegel des Normalbetriebes bei mehr als fünfzig Prozent Anwesenden überschreitet, ist der Bundestag beschlussfähig.

So auch zu hören bei dieser entlarvenden Rede zur Moria-Politik Merkeldeutschlands:





Dazu passend die Bilder von der „Rettung“ der „Kinder“ auf das griechische Festland.

Die künftigen „Kinder“ der „Partyszene“ von Stuttgart:

https://twitter.com/i/status/1304463469039816713


Schlimm, wenn satirische Bilder mehr Wahrheit beinhalten als ganze Monatsausgaben genau jener Systemblätter, die sich über den „Rassismus“ darin aufplustern: