„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Freitag, 22. Januar 2021

Fußnoten zum Freitag

 

Da hat man sich jahrelang jeglichen sprachlichen Verrenkungen hingegeben, um die Einwanderer als Geflüchtete und Asylsuchende hinzustellen, ist dann auf den Begriff Migranten ausgewichen um die Verwendung des Begriffes „Einwanderer“ als sicheren Indikator für Deutsch-affine Kellernazis und xenophobe Fremdenhasser zu offenbaren, und nun das: Es soll laut neuer Sprachregelung der Experten für politisch korrektes Neusprech nicht mehr „Migrationshintergrund“ heißen sondern… Eingewanderte. Yep. So wird aus der (nur von bösen rechten Hetzern beim richtigen Namen genannte) illegalen Einwanderung erst eine angebliche „Flucht“ konstruiert, denn „Geflüchtete“ und „Gerettete“ kann man entgegen Einwanderern ja nicht an der Grenze abweisen, da sie sonst keinerlei rechtliche Grundlage für das Übertreten selbiger mitbringen würden, und kaum im Lande, mutieren die eben noch statt illegal eingewandert Seienden schutzerflehenden traumatisierten Geflüchteten dann zu ganz normalen Einwanderern, denn, laut Muttisprech, sind sie ja nun mal da. Und als Einwanderer sind sie im Gegensatz zu temporär Schutz suchenden Kriegsflüchtlingen ja gekommen, um zu bleiben.

Und für diese Sprachakrobatik bezahlen die Steuerschafe jahrelang eine „Expertenkommission der Bundesregierung“ – und wie sowas zusammengesetzt ist, wissen wir spätestens seit Corona und den peinlichen Fragen eines Boris Reitschuster in der Bundespressekonferenz sehr genau. Die Personalien der Vorsitzenden dieser „Expertenkommission“ sprechen Bände: der CDU-Politiker und ehemalige Oberbürgermeister von Bonn Ashok-Aleksander Sridharan und die Berliner Abgeordnete der SPD Derya Caglar. Man besetzt die Kommission mit eigenen Parteigängern ohne jeglichen Beschäftigungshintergrund jenseits der eigenen Parteibüros, dafür aber mit für diesen Job richtig klingenden Namen, und verschafft denen im Nebeneffekt ein kleines Zubrot. Zum Dank bekommt man eine vorgebliche Legitimation von „Experten“ für sprachliche Lenkung der Manipulation der öffentlichen Meinung und einen Katalog der Triggerworte, an denen man Dissidenten und Falschmeinende erkennen kann.

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Wochenlang war die willkürlich eingerichtete „Corona-Ampel“ flächendeckend eine blutrote Kriegsflagge, von den Pandemietreibern und Impfbegeisterten wie eine Monstranz vor der Parade zur Hexenjagd auf Unverantwortliche und Coronaleugner hergetragen. Inzwischen hat die aktuelle Entwicklung dazu geführt, dass einige Bezirke wieder orange eingefärbt werden könnten, und weil diese Flecken auf der Panikstandarte den Hysteriefaktor senken und Wasser auf die Mühlen der renitenten Beschwichtiger gießen könnte, wurde mit sofortiger Wirkung festgelegt, die Arbeit der Ampelkommission einzustellen und auf Dauerrot zu schalten. Die Frage, wie es sein kann, dass sinkende Zahlen und entspannende Lage automatisch zu Verlängerungen und Verschärfungen des Hausarrestes führen, ist nicht erwünscht.




Donnerstag, 21. Januar 2021

Fußnoten zum Donnerstag

 

Amerika hat einen neuen, oder sagen wir mal so: einen anderen Präsidenten. Nachdem sich der weltumspannende Jubel gelegt hat wird es sich zeigen, wie lange es dauert, bis alle begreifen, dass ein US-Präsident vor allem immer eines ist: US-Präsident.

Mal sehen, wie lange es noch ohne Krieg geht. Einige Generäle lassen angeblich bereits die Kanonen putzen und das Deck der Flugzeugträger polieren.

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Die Regierung hat gestern offiziell verlautbart, dass die Wirtschaftshilfen für die wegen Corona zugesperrten Klein- und Mittelbetriebe bis Ende Juni weiterlaufen. Damit ist die Katze aus dem Sack, wie lange wir noch weggesperrt werden sollen.

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Da macht die Regierung millionenteure Werbekampagnen, dass sich auch wirklich alle schnell durchimpfen lassen sollen, und jetzt haben sie auch noch auf den falschen Impfstoff gesetzt: da AstraZeneca ja nur durch eine blöde Schlamperei überhaupt die richtige Wirksamkeit seiner Impfsuppe feststellen konnte, in der betreffenden Studie aber keiner über 55 war, wird das Zeug jetzt später, und dann auch nur für unter-55-Jährige zugelassen. Der Pfizer-Booster dagegen ist nur für über-65-Jährige vorgesehen und wird jetzt sogar noch weniger geliefert, weil wahrscheinlich andere besser zahlen und bevorzugt beliefert werden. Dazwischen – Fehlanzeige. Und so können sich nicht Impfwillige als Covidioten und verantwortungslose Asoziale anschreien lassen, aber selbst für die sehnsüchtigsten Impfbegeisterten und Pandemie-Junkies steht nicht einmal annähernd ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Was für eine Schmierenkomödie.

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Es gibt zwei Arten von Leuten, die offen zugeben, dass sie erst einmal abwarten und allen anderen den Vortritt geben, bevor sie sich selbst impfen lassen.

Die einen sind verantwortungslose Impfgegner, Impfleugner und Covidioten, die anderen sind unser Bundeskanzler und seine Regierungskollegen. Sich selbst als Letzte in die Schlange stellen und von dort jeden anschnauzen, der sich nicht vor Impfbegeisterung vordrängeln möchte – so kennen und lieben wir unsere Polit-Elite.


Mittwoch, 20. Januar 2021

Fußnoten zum Mittwoch

Was ich nicht nachvollziehen kann ist die Aussage, dass das Gesundheitssystem wegen zu vieler Corona-Fälle zusammenbrechen könnte. Das Gesundheitssystem bricht nicht zusammen, wenn man es überlastet, sondern es sterben Menschen, wenn das Gesundheitssystem einmal überlastet ist. Zusammenbrechen tut das Gesundheitssystem, wenn es nicht mehr finanziert werden kann. Weil die Wirtschaft an die Wand gefahren wird. Und diese Melange aus zertrümmerter Wirtschaft, massenhaft Privatinsolvenzen, folgender Not und Elend und zusammengebrochenem Gesundheitssystem wird künftig weit mehr Tote fordern, als das Virus schaffen könnte. Gut gemacht.

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In Tunesien haben sich Gegner der staatlichen Maßnahmen gegen die Pandemie des Corona-Killervirus auf den Straßen ohne Masken und das Einhalten vernünftiger Mindestabstände zusammengerottet. Zum Glück wurden diese Aufmärsche der Covidioten und Staatsgefährder mit der vollen Härte der Sicherheitsorgane auseinandergeknüppelt, bevor sie zu Superspreader-Events ausarten konnten. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

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Es ist monatelang nichts unternommen worden, um Alten- und Pflegeheime ordentlich auszurüsten und die gefährdeten Gruppen durch ordentliche Hygienekonzepte zu schützen. Dafür sperrt man die gesamte Bevölkerung weg. Das ist die von Weisheit geprägte Strategie der Pandemisten:




Dienstag, 19. Januar 2021

Fußnoten zum Dienstag

 

Die Grippe wurde laut unserer offiziellen Verlautbarungsorgane dieses Jahr fast vollständig eingedämmt, weil das Gevölke die hochwirksamen Corona-Maßnahmen so brav befolge. Corona verbreitet sich stattdessen laut unserer offiziellen Verlautbarungsorgane weiterhin rasant, weil das Gevölke die Corona-Maßnahmen so gar nicht richtig befolgen wolle. Beides gleichzeitig auf dem gleichen Planeten. Und da sage mal jemand, es gäbe keine Wunder!

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Auf Heise wird vermeldet, dass ein sogenannter Expertenrat (und wir wissen inzwischen, was für „richtige“ Experten man da so zusammentrommelt) nun in geradezu nationalistischer Vehemenz fordert, dass Deutschland dringend technologisch zurück an die Weltspitze müsse und innerhalb von zehn Jahren einen Quantencomputer „Made in Germany“ bauen. Die haben da irgendwas nicht richtig verstanden. Es muss richtig „Quotencomputer“ heißen. Denn wichtig ist vor Allem, dass in den an der Realisierung arbeitenden Forschungsgruppen die richtige antidiskiminierende Quote an Frauen und Migranten erfüllt ist. Was bei den massenhaft ins Land geströmten Superfachkräften und Quantenphysikern kein Problem sein dürfte. Was die Bauzeit betrifft könnte man es aber schaffen; immerhin ist so ein Quotencomputer kleiner als ein Flughafen.

Ach ja, um die Ambitionen der Merkelei zu berechnen braucht es inzwischen keinen Computer, egal welcher Bauart, mehr. Da reichen drei Finger. Als ich die Überschrift las, dachte ich mir neben dem „Quotencomputer“, dass in Deutschland so ein Ding sicher nur für neue Klima- und Coronapanikberechnungen benötigt würde. Und dann liest man ein paar Absätze weiter die in Letter gegossene Bestätigung:

Quantencomputer bieten ihnen zufolge das Potenzial, "hochkomplexe Systeme für die Entwicklung neuartiger Batterien oder für die Erforschung medizinischer Wirkstoffe zu simulieren". Ferner könnten sie "weitreichende Effizienzsteigerungen in zahlreichen relevanten Anwendungen ermöglichen, von der Optimierung von Verkehrsflüssen oder Produktionsabläufen bis hin zu Modellrechnungen in der Klimaforschung".“

Es braucht einfach ein neues Spielzeug, um den Skeptikern der aus den regierungstreuen Verlautbarungskanälen schallenden Verkündigungen ein donnerndes „Das hat ein Quantencomputer errechnet, du leugnender dumpfdödeliger Spitznasenaffe, der auch noch gendergerecht und diversityfördernd gebaut wurde, das ist unantastbare Wissenschaft!“ um die Ohren zu dreschen. Wie viele Geschlechter es gibt, wird man das Ding lieber nicht berechnen lassen, auf den Teil der Wissenschaft pfeifen wir gerne.

Wer glaubte, Hochtechnologie führe den Menschen in eine lichte Zukunft der Sorglosigkeit und des Wohlstandes, der hat vergessen, dass auch diese Hochtechnologie unweigerlich in den Händen machtgeiler und gewissensbefreiter Arschlöcher landet. Wo schon seit der Urmenschenhorde das fetteste Teil der Beute landete.


Montag, 18. Januar 2021

Fußnoten zum Montag

 

Ioannidis hat in einer von der WHO veröffentlichten Metastudie festgestellt, dass harte Lockdown-Maßnahmen durch ihre negativen Effekte weit höheren Schaden anrichten als ihre positiven Effekte nutzen. Unsere von Weisheit und Liebe zum Gevölke durchseelte Bundesregierung hat diese Erkenntnis zu Herzen genommen und sofort den Lockdown verlängert und verschärft.

Und das geht bis zum Sommer so weiter:


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Die Corona-Regeln folgen der biologischen Entwicklung. Galt am Anfang ein geforderter Mindestabstand von einem Meter, dem infantil-primitiven Pöbel zu besseren Verständlichkeit als „Babyelefant“ verkauft, ist dieses Tierchen natürlich gewachsen und weicht nun dem „Jugendelefanten“. Wir müssen fortan also zwei Meter Abstand halten. Wenn man sich das natürliche Wachstum der Tierchen so anschaut, kann man sich ausrechnen, wann wir vier Meter Abstand halten müssen. Oder für Stadtmenschen: einen Baby-SUV.

Der praktische Test wäre übrigens ganz einfach, ist aber blöderweise streng verboten: wenn beide gegenüberstehenden Personen den rechten Arm waagerecht ausstrecken, dann müsste zwischen den Fingerspitzen ein Abstand von mindestens 18 Zentimetern bleiben. Nur so bleibt mal heil. Holt sich aber auch den polizeilichen Staatsschutz an die Backe. Da ist das Bußgeld wegen Nichteinhaltung des Mindestabstands die eindeutig billigere Variante.

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Apropos polizeilicher Staatsschutz. Endlich hat uns eine Expertin des international hoch angesehenen, in der Terrorismusbekämpfung erfolgreichen, hochkompetenten und politisch zutiefst neutralen BVT die richtige Sicht der Dinge erklärt: Menschen, die gegen Maßnahmen auf die Straße gehen, die hunderttausende Arbeitsplätze vernichten, zehntausende Menschen in Armut stürzen, tausende Insolvenzen nach sich ziehen und die wirtschaftliche Infrastruktur nachhaltig zerstören, besitzen ein „staatsgefährdendes Potential“. Und ein Staat, der Maßnahmen durchsetzt, die hunderttausende Arbeitsplätze vernichten, zehntausende Menschen in Armut stürzen, tausende Insolvenzen nach sich ziehen und die wirtschaftliche Infrastruktur nachhaltig zerstören, muss vor Gefährdung geschützt werden. Wer künftig also gegen die von Weisheit, Güte und Menschenliebe geprägte Politik unserer Obertanen auf die Straße zu gehen wagt, muss mit Verfolgung durch den für Terrorismus zuständigen polizeilichen Staatsschutz rechnen. Genau so, als würde man den oben beschriebenen Corona-Abstandstest machen. Woran man erkennt: wer gegen Kurz ist, muss ein Nazi sein.

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Apropos Demo. Ich bin ja immer dafür, mal die Wortwahl der Medien genauer zu betrachten. Angefangen von dem Blödsinn, eine Demonstration gegen die Maßnahmen der Regierung als „Anti-Corona-Demo“ zu bezeichnen. Nach dieser Wortlogik wäre eine grüne Demo gegen Verbotsmaßnahmen der Regierung gegen Drogen eine „Anti-Drogen-Demo“. Man erkennt den Unsinn, und man erkennt auch ganz deutlich die Intention: es darf nicht „Anti-Regierungs-Demo“ oder gar „Anti-Kurz-Demo“ heißen, sonst wird die Sonderpresseförderung gestrichen.

Am Samstag fand ja eine solche Anti-Regierungs-Demo statt, die so aber nicht heißen darf, und da kam es auch zu der üblichen Antifa-Gegenaktion. Das liest sich in der „Kleinen“ dann so:

Eine Gruppe von etwa 15, 20 Gegendemonstranten hatte sich auf die Fahrbahn gesetzt und blockierte den Marsch. "Wir impfen euch alle", schleuderten sie den Anti-Corona-Aktivisten entgegen. Hooligans aus der Fußballszene versuchten sie zu attackieren, die Polizei trennte aber die beiden Gruppen. Die Hooligans richteten ihre Aggressionen auf Medienvertreter. Ein Kameramann der APA berichtete, dass die Aktivisten ihn anpöbelten und bedrohten. Der freie Journalist Michael Bonvalot schrieb auf Twitter, ein Fotograf sei geschlagen und getreten worden, auch er selbst wurde bedroht.“

Ist der nicht gut?

Nochmal so zum genau Mitlesen:

Die Hooligans richteten ihre Aggressionen auf Medienvertreter. Ein Kameramann der APA berichtete, dass die Aktivisten ihn anpöbelten und bedrohten.“

Herrlich, oder? Die natürlich bösrechten coronaleugnenden brutalen Hooligans richteten ihre Aggressionen gegen die Medienvertreter. Aber angepöbelt und angegriffen wurden sie von den Aktivisten. Muss man zweimal lesen, um das zu bemerken. Und wer liest schon zweimal?

Ach ja, „zahlreiche Rechtsextremisten“ nahmen auch an der Demo Teil. Beweis: der Neonazi Küssel reiste mit „zwei Bussen voller Gesinnungsgenossen“ an. Ob es sich bei den Bussen um Reisebusse handelte oder um Kleinbusse ist den Medien keine Erwähnung wert, also kann man von zweiterem ausgehen (ersteres wäre erwähnt worden). Und so werden irgendwas um die 20 angereisten Neonazis unter zehntausenden Demonstranten zu „zahlreichen Rechtsextremisten“.

Grundlagen Medienkompetenz: betrachtet diesen Artikel nicht als Versuch, die Konsumenten umfassend und realitätsnah zu informieren, sondern als Bewerbungsschreiben um Sonderpresseförderungsgelder und als Plattform für Regierungsinserate. Wenn man das einmal verstanden hat, fragt man sich nicht mehr, über welche Realität dort berichtet wird oder warum Tatsachen so seltsam verschraubt werden.


Sonntag, 17. Januar 2021

Video zum Sonntag

 

Monika Gruber blickt zurück auf 2020:




Man wähnt sich ja schon nicht mehr in einer Demokratie, sondern in der Domina-Abteilung von einem Open-Air-Swingerclub.“

Den Kopf kann man nicht treffender nageln. Oder so.

Wie es ausschaut, wird 2021 aber keine Erleichterung bringen sondern so, wie von den bösen „Verschwörungstheoretikern und Covidioten“ vorhergesagt, noch viel schlimmer kommen.

Samstag, 16. Januar 2021

Fußnoten zum Samstag

 

Vor nunmehr zehn Tagen stellte ich zum letzten Male die Frage: Wo ist Tiffany Dover? Bis heute weiterhin keine Antwort. Eine sonst auf mehreren Social-Media-Kanälen sehr aktiv Zwitschernde verstummt just an dem Tag, an dem sie die Pfizer-Spritze bekommt und vor laufenden Kameras bewusstlos zusammenbricht. Die erste Spritze, oder babyelefantisch: der erste Pieks. Müsste sie inzwischen nicht sogar schon die zweite bekommen haben? Das Rätsel um das spurlose Verschwinden einer Krankenschwester bleibt. Oder besser, wird sogar vom eigenen Arbeitgeber aufrecht erhalten, wenn auf den Anruf eines Journalisten im Krankenhaus, ob Tiffany Dover lebt, die seltsame Antwort kommt, nein, das könne man nicht sagen.

Ach ja, die Autopsie der zwei Tage nach der Impfung tot umgefallenen portugiesischen Krankenschwester hat angeblich ergeben, dass die Impfung keine Rolle spielte. Was dann die Erklärung für den plötzlichen Todesfall ist, wird allerdings nicht verraten. Es bleibt also einfach eine Normalität, mitten im Leben und bis eben noch kerngesund nach der ersten Impfung einfach mal so tot umzufallen, die jedem passieren kann und auf keinen Fall irgendwas mit der Impfung selbst zu tun haben darf.

Äh, kann.

Oder soll?

Egal.


Nachtrag: Das ist auch interessant. Auch alte Menschen kippen nach der Impfung einfach tot um. Scheint wirklich eine normale Folge dieses „Pieks“ zu sein...

Die rüstige Rentnerin, galt als allgemein fit und wurde noch 30 Minuten nach ihrer Impfung ärztlich beobachtet. Anschließend habe sie auch noch mit Angehörigen telefoniert und sei dann kurze Zeit später gestorben.“ Solches findet man aber nur noch im Webcache, denn die BZ hat es wieder gelöscht. Man möchte doch kein Wasser auf Mühlen gießen oder gar das Gevölke verunsichern...

Die Norweger gehen damit ehrlicher um: „Im Zusammenhang mit der Impfung wurden 23 Todesfälle gemeldet. Bisher wurden 13 davon bewertet. Häufige Nebenwirkungen können zu einem schweren Verlauf bei gebrechlichen älteren Menschen beigetragen haben.“

 


Freitag, 15. Januar 2021

Fußnoten zum Freitag

 

Die Schulen öffnen sicher am 18. Jänner. Über die Schulöffnung werden wir noch einmal gesondert beraten. Die Schulen öffnen sicher am 25. Jänner. Aber bis dahin muss ein „Schichtbetrieb“ und ein „Ausdünnen“ der Klassen stattfinden (nicht zu verwechseln mit dem „Ausdünnen des Bestandes“, eine solche Wortwahl z.B. von der FPÖ hätte laut rasselnden Nazialarm ausgelöst). Außer es kommt zu einer Verlängerung des Lockdowns. Zu dem es aber sicher nicht kommen wird. Außer er wird beschlossen, was bereits als sicher gehandelt wird. Denn zusammen mit der Studie des eben noch renommierten und heute schon zum Covidioten gestempelten Herrn Ioannidis über den geringen Nutzen und extremen Schaden von strengen Lockdowns tauchte wie durch ein Zufall plötzlich ein weit schlimmeres, aggressiveres, tödlicheres Virus auf. Und das zwingt uns nunmal, noch mehr downzulocken und uns einzumasken. Wir lassen uns doch von irgendwelchen sogenannten Wissenschaftlern nicht den Sadomaso-Spaß des Wegsperrens vermiesen!

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Masken sind Unsinn und helfen nichts. Aber Stoffmasken könnten doch was bewirken und sollten aufgesetzt werden. Stoffmasken müssen aufgesetzt werden. Sie brauchen aber nicht aufgesetzt werden, wenn man ein Gesichtsschild trägt. Das Gesichtsschild hilft aber auch nichts und muss deshalb verboten werden, damit doch jeder eine Stoffmaske trägt, die zwar auch nichts nutzt aber wen schert das schon? Denn jetzt wird es beschlossen, dass wir alle FFP2-Masken tragen müssen. Damit wir uns die Packungen mit den chinesischen OP-Masken, den teuren Gesichtsschilden und den lustigen Stoffmasken aufselchen können und neue Packungen mit FFP2-Masken kaufen.

Dass für die Verwendung zertifizierter Schutzmasken bei der Arbeit ein Arbeitsschutzgesetz gilt, nach dem jeder Träger einer FFP2-Maske diese nach 45 Minuten absetzen und wegwerfen muss, dann 30 Minuten Pause mit freier Atmung zusteht und erst dann mit einer neuen FFP2-Maske weiterarbeiten dürfte, interessiert uns nicht. Wir lassen uns doch von irgendwelchen sogenannten Arbeitnehmerschutzgesetzen nicht den Sadomaso-Spaß des Maulkorbverteilens vermiesen!

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Wir lassen alle testen! Aber nur, wenn sie freiwillig kommen. Wenn sie nicht freiwillig kommen, gibt es keine Konsequenzen, aber wir sperren alle einfach länger ein. Der Test muss nachgewiesen und der Nachweis mit sich geführt werden. Aber kontrollieren darf ihn keiner. Außer er wird kontrolliert. Von wem auch immer. Und dann gibt es ein Freitesten. Aber das geht nicht, denn „Testen macht frei!“ ist Nazi. Also nennen wir es Reintesten. Dann geht es doch. Aber dafür soll es jeden zweiten Tag stattfinden. Kann jeder bei sich zuhause machen. Soll er müssen. Was aber keiner nachweisen kann. Und wenn er positiv ist, soll jeder sofort zuhause bleiben und die 1450 anrufen sowie seinen Chef, damit der die Kündigungspapiere wegen Nichterscheinens zur Arbeit ausschreiben kann. Wenn er negativ ist, darf aber jeder raus. Wenn er die Lockdown-Regeln einhält, also zuerst einmal zuhause bleibt. Was auf das Infektionsgeschehen jetzt welchen Effekt genau haben wird? Keinen, aber egal. Wir lassen uns doch von irgendwelcher Logik nicht den Sadomaso-Spaß des genüsslichen tiefen Nasenbohrens mit einem Wattestaberl vermiesen!


Donnerstag, 14. Januar 2021

Fußnoten zum Donnerstag

 

Ioannidis schon wieder. Vor einem Jahr noch der gefeiertste und bedeutendste Virologe der Welt, inzwischen wegen seiner permanenten Weigerung, den Mächtigen nach dem Maul zu reden einer der meistgehassten und von den Medienknilchen niedergebrüllten. Hat mal wieder eine Studie gemacht – Datenmaterial gibt es inzwischen ja genug, nur haben unsere Politkasper kein Interesse daran – und ist zu einem, nun ja, für einen Menschen mit funktionierender Großhirnrinde nicht allzu überraschenden Ergebnis gekommen: Lockdowns bringen nichts, sie richten mehr Schaden an als Nutzen. Ach nee. Was für ein Coronaleugner, Reichsbürger, Putintroll! Das Virus möge ihn strafen! Und die Medien und die Politik – die tun es eh bereits, nämlich mit Ignoranz.

Fakten sind überbewertet. Emotionen regieren. Lockdowns bringen zwar nachweislich gar nichts, das ist jetzt bewiesen, aber wenn die Politik sagt, die Alternative wären Berge von Toten und Bergamo, dann ist das so und alle Fakten irrelevant. Wer glaubt, mit Argumenten noch irgendwas zu erreichen, der irrt. Dieser Punkt wurde schon lange überschritten.

Es wird nicht mehr lange dauern und die Erwähnung der Studie von Ioannidis wird zu massiven Löschungen führen. Die meinungsethnischen Säuberungsstürme und digitalen Bücherverbrennungen laufen ja bereits auf Hochtouren, und nachdem das Zuckerberg-Imperium seine Litfaßsäulen vom rechten Schmutz gesäubert hat, damit mehr Platz für islamistische Mordaufrufe und linksradikale Terrorwettkämpfe zur Verfügung steht, werden inzwischen die Betreiber digitaler Netzwerke direkt angegriffen, gehackt und zerstört. Freie Meinungsäußerung im Internet wird bald nicht mehr möglich sein.


Mittwoch, 13. Januar 2021

Fußnoten zum Mittwoch

 

Es ist verheerend. Endlose Fake News und Lügen führen dazu, dass Leute sich in Scheinwelten und Parallelwelten begeben. Es ist wie eine sektenähnliche Entwicklung. Die Leute werden wie einer Gehirnwäsche unterzogen.“

Also beschreibt der Södolf in der „Welt“ seine Geistesverfasstheit. Denn was für eine alternativfaktische Parallelwelt ist es, in denen die Zeugen Coronas sich verkriechen?

Corona ist wie die Pestilenz. Sie kriecht in jede Ritze.“

Letalität Corona: 0,25 Prozent. 97 Prozent der Todesopfer über 75 Jahre.

Letalität Pest: 60 bis 90 Prozent. Todesopfer durch alle Altersklassen.

Corona und Pest können nur im Paralleluniversum vollkommen Gehirngewaschener überhaupt vergleichbar sein. Die dafür laut kreischen, dass man Corona nicht mit der Grippe vergleichen könne. Die übrigens eine Atemwegserkrankung durch Viren ist, mit einer Letalität bis etwa 0,25 Prozent.

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Ach ja, nochmal der Södolf und seine feuchten Träume:

Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern, an einigen Stellen auch noch vertiefen“, sagte Söder. Es sei nicht seriös, jetzt zu sagen, im Februar sei alles vorbei. Die Pandemie werde das Land „noch Monate beschäftigen“.

Danke für die Bestätigung. Merkel hat sich ja auch schon in diese Richtung geäußert.

Da kommen wir vor dem Sommer nicht mehr raus. Das ist keine Option mehr.

Und was im Sommer dann ist, kann sich jeder an den Fingern abzählen, selbst der Vorarbeiter vom Sägewerk.

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Die Pleitewelle rollt an. Die Kleinen gehen krachen und die Großen übernehmen den ganzen Markt allein. Natürlich reiner Zufall. Hat nichts mit nichts zu tun, wenn am Ende der Lockdownpolitik nur noch jene am Markt existieren, die groß genug sind, um sich Lobbyisten und Politiker zu kaufen.

Dazu ein Zitat von Warren Buffet:

Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

Buffet ist kein Kommunist. Seine „Klassen“ teilen sich nicht marxistisch-philosophisch sondern nach Kontostand und Konkurrenzkraft. Für die Klasse der Reichen sind nicht die Arbeiter der Gegner, sondern der Mittelstand. Das kapieren die selbsterklärten „Linksintellektuellen“ aber nicht. Die Konkurrenz ist nie der Andere sondern immer der Gleiche. Den Großen geht es nicht darum, irgendwas gegen ihre Arbeitskräfte zu tun, sondern die unüberschaubar große Masse der kleinen Konkurrenten auszuschalten und deren gesammelte Marktmacht zu übernehmen.

Deshalb Lockdown noch für Monate, deshalb Pleitewelle, deshalb Spaltung und Hetze gegen die Gesellschaft, deshalb Hysterie und Panikverbreitung, deshalb Überwachungsstaat und Polizeiwillkür – und deshalb auch kein Rauskommen.