„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 17. Januar 2019

Ein »Teenager aus Mali«

von LePenseur


... um die freundliche Diktion der Kronenzeitung zu übernehmen, sorgte für ein kleines Erweckungs-Erlebnis im sonst so verschlafenen Mühlviertel:

Betreuerin in Asylheim krankenhausreif geschlagen

Ein 17-jähriger Asylwerber, der bereits mehrmals in Unterkünften aggressiv geworden war, ist nach einem neuerlichen Vorfall am Donnerstag in die Justizanstalt Linz eingeliefert worden. Der Teenager aus Mali hatte in dem Quartier im Bezirk Perg eine 40-jährige Betreuerin angegriffen und mit seinen Fäusten verprügelt.
Da die »Betreuerin« nicht tot ist, kommt dieser vergleichsweisen Quisquilie auch nicht jener Stellenwert zu, der zu einer Aufnahme in die Liste der Einzelfälle, die Kollege Fragolin zum geringen Entzücken linker Forums-Trolle seit Jahresbeginn führt, berechtigen würde.

So muß die 40-jährige Betreuerin damit leben, nicht zu Ehren ungezügelter Bereicherung durch div. Fremdvölker quasi per holocaustum zur Gänze aufgeopfert worden zu sein, sondern nur durch blaue Flecken oder Prellungen etc. einen höchstpersönlichen Erkenntnisfortschritt über die Natur unserer Bereicherer gewonnen zu haben.

Aber immerhin — genügend solcher Erlebnisse können ja durchaus zu einer »Fulguration« (im Sinne von Konrad Lorenz) in der Gesamtbevölkerung führen ...


Leseempfehlung

Heute mal eine kurze Leseempfehlung.
Im „Cicero“ findet sich dieser Artikel, der sich wohltuend dort bewegt, wo sich wirklich liberale Medien bewegen würden. Und der mit brutaler Deutlichkeit zeigt, dass lockere 90% der Medien nicht einmal mehr in Spurenelementen liberal sind. Von Politikern mal ganz zu schweigen.

Es ist einer der Grundpfeiler unserer westlichen Demokratie, dass in der politischen Auseinandersetzung niemand um sein Leben oder seine Sicherheit fürchten muss. Auch nicht jemand, dessen Ansichten als radikal oder extrem wahrgenommen werden. Die Grenzen für Meinungsfreiheit, Diskussionen und politische Auseinandersetzung dürfen ausschließlich Gesetze und unabhängige Gerichte festlegen. Niemand anderer darf sich zum Richter aufschwingen, schon gar nicht Politiker oder Parteien – das ist eine der wichtigsten Lehren, die uns Deutschen die Geschichte erteilt hat.“ (mehr)

Ja, die Lehre wurde erteilt.
Nichtsdestotrotz wurde sie nicht verstanden.
Mit der Parole „wehret den Anfängen“ auf den Lippen fängt man wieder einmal an.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Splitter

Wenn eine Regierung, die permanent die Verfassung bricht, eine Opposition, die das Einhalten der Verfassung fordert, vom Verfassungsschutz beobachten lassen will, dann ist das, als wenn Juncker von den Alkoholgegnern einen täglichen Alkotest verlangen würde.

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Regierende in einer Demokratie verstehen sich oft als Lenker des Staates. Das ist ein Irrtum.
Regierende Demokraten sind nur Chauffeure; regierende Lenker sind Despoten.

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Wenn ein Politiker früher versprach, auf das Begehr des Volkes zu hören und den Schwur, zu dessen Nutzen und Wohl zu agieren, ernst nahm, dann nannte man ihn Demokraten.
Heute nennt man ihn Populisten und Demokratiefeind.

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Wenn man darauf hinweist, dass man es zu akzeptieren hat, wenn eine demokratisch dazu legitimierte FPÖ regiert, dann kommt das Argument, auch Hitler wäre demokratisch gewählt worden. Von den gleichen Leuten kommt aber das Argument, dass jemand, der gegen eine demokratisch gewählte Frau Merkel auf die Straße geht, ein Demokratiefeind sein muss, der nicht begriffen habe, dass demokratische Entscheide zu akzeptieren sind.

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Die Donnerstagsdemos sind die Pegida von Wien: Beide wollen, dass die amtierende Regierung entfernt wird.

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In Deutschland wird man dafür kriminalisiert, dass man Kriminalität kritisiert.

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Rassismus soll sein, wenn man einer Menschengruppe Sühne für die Schandtaten einiger ihrer Angehöriger abverlangt.
Antirassismus soll sein, wenn wir uns selbst ständige Sühne für die Schandtaten einiger unserer Vorfahren abverlangen.

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Eine der größten Lügen der alle Weißen hassenden Rassisten ist es, zu behaupten, alle Weißen wären gleich und nur die Farbigen würden Buntheit und Vielfalt garantieren. Dabei gibt es keinen Kontinent, auf dem es mehr Diversität und Buntheit zwischen den Kulturen gibt als Europa.

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Seit Maaßen wissen wir, wie Merkel regiert.
Das „EDEKA“-Prinzip: Kritik an Ihrer Majestät = „Ende der Karriere“.

Dienstag, 15. Januar 2019

Einzelfall 4/19

Auch der Einzelfall des Niedermesserns von Frauen ist auf dem besten Weg, zum täglichen zu werden. Erst gestern habe ich festgestellt, dass 3 Morde in 13 Tagen ein ziemlich heftiger Jahresstart sind, und schon kommt heute an Tag 15 die Nummer 4 hinzu. Um es mit den Worten meines Lieblingstrolls im Penseur-Blog zu sagen: ein besorgter Bürger hat seine Schwester, um deren Seelenheil er ebenso besorgt war wie um den Ruf und die Ehre seines Stammes, niedergestochen. Wird diesem Troll und all den von der gleichen moralischen Überlegenheit strotzenden Idioten aber vollkommen am Hintern vorbeigehen. Solange der besorgte Neger beim Niedermessern seiner Schwester keine Zeilen aus Burschenschafter-Liederbüchern rezitiert, ist für diese geistigen Glühwürmchen alles in bester Ordnung.
Es darf gekotzt werden.

Vom Zwitschern und vom Mimimi

Hahaha, ein ganz besonderes Schmankerl aus dem (sich selbst als „liberal“ sehenden) rosaroten Kampfblatt der Linksextremen, dem „Standard“: es geht um Politiker, die beim Twittern „ausgerutscht“ sind, also irgendwie so ein bisschen was Blödes ins Netz gestellt haben und dafür von der Netzgemeinde ganz böse geschlachtet werden. Also so richtig brutale shitstorms erleben müssen. So 30 oder 50 Kommentare, von denen eine Handvoll negativ ausfällt, da kollabieren die Schneeflöckchen ja schon vollkommen und ihre Begleitpresse bauscht das zum Staatsakt mit Blasmusik auf.

Oh, dachte ich, kommt jetzt endlich selbstreflektierend zerknirschte Einsicht ob der genüsslichen Hetze, die bei jedem Trump-Tweet aufkocht oder wegen der teils wochenlangen Zerfleischung irgend eines Jahre zurückliegenden Tweets eines ehemaligen FPÖ-Mitglieds aus Hintertupfingen in der ultralinken Filterblase des eigenen Mediums?
Mit Nichten und Neffen.
Man beweint nur tränenreich den Twitter-Abgang des grünen Pöbelheinis Habeck, dessen Entgleisungen natürlich nur böse „Stolperfallen“ waren (ohne mal zu hinterfragen, wer ihm heimtückisch solche gestellt haben sollte), jammert über den unglücklichen Auftritt roter Rolex-Genossinnen und gräbt irgendwelche tanzenden Latinas in den USA aus, um nur ja einen möglichst großen Bogen um das Thema zu machen, wie man selbst mit Wortmeldungen jener Politiker umgeht, die einem nicht zum Gesicht stehen. Oh, Twitter ist ja so grausam und voller Hass und Hetze, alles böse Menschen, da sie auch gegen linke Politiker wettern, wenn sie entgleisen. Selbst natürlich lobt man über den roten Klee:

Dazu kommt, dass es unmöglich ist, Debatten auf Twitter zu moderieren – während dies für Facebook-Seiteninhaber theoretisch möglich und in klassischen Medien wie dem STANDARD auch tägliche Praxis ist.“

Ach. Der „Standard“ redigiert die Aussagen von Politikern? Interessant.
Oder meinen sie doch die Moderation der Antworten. Also den Blödsinn der Politiker stehen lassen, aber das, was darauf geantwortet wird, zensieren? Stimmt, das macht der „Standard“. Wer einen linken Politiker wegen Aussagen kritisiert wird gesperrt oder gleich rausgeschmissen, wer einen rechten Politiker wüst beflegelt, kommt trotzdem durch.
Aber Twitter ist böswillig und verbreitet Hetze?
Richtig: weil es eben auf links oder rechts pfeift und nicht politisch korrekt redigiert. Das ist ein Dorn im Auge der Linksextremen, die nur dann Meinungsfreiehit fordern, wenn es um ihre Meinung geht, aber jeder anderen schlicht das Existenzrecht absprechen.
Und täglich grüßt die Heuchelei.

Übrigens vergessen die Zensurbegeisterten eines, nämlich die Eigenverantwortung. Kein Wunder, ist bei den Linken ja ein Fremdwort mit unbekannter Bedeutung. Bei „Twitter“ kann man nämlich, wenn man merkt, dass man gerade etwas abgelassen hat, das man doch nicht so meint, das Ganze wieder löschen und eine Richtigstellung reinstellen. Im „Standard“-Forum hat nur die Moderation die alleinige Zensurmacht. Also das ElDorado der linken Meinungslenker.

Putzig auch der Schlusssatz des Pamphletes:
Und was, wenn trotzdem einmal etwas Dummes passiert? "Dann", sagt Journalismusforscher Meier trocken, "dann brauchst du eben ein dickes Fell."“
Seltsam. In der linken Filterblase tobte es wochenlang, dass nicht zu jedem dünnen Furz, der einem FPÖ-ler aus der sechsten Reihe vor Jahren auf Twitter entfleuchte, sofort die gesamte Regierung eine Sonderpressekonferenz einberufen und sich distanziert, empört oder auf Wunsch der Linken sofort aufgelöst hat.

Der beste Kommentar aus dem Forum kommt offensichtlich aus dem Lande Habecks:
Wer austeilt, muss auch einstecken können, ansonsten geht man nicht in die Politik, sondern wird Fahrkartenabreißer bei der Bundesbahn!“

Richtig. Ohne Fahrkartenabreißern jetzt zu nahe treten zu wollen; das ist ein ehrbarer Beruf, der momentan weniger der Gefahr bitterer Tweets als vielmehr des Angespucktwerdens oder Zusammengetretenwerdens ausgesetzt ist, was die Jammertanten vom „Standard“ aber weniger dazu bemüßigt hat, mutig dagegen „aufzustehen“, als lieber gegen jene zu hetzen, die solches überhaupt zur Sprache bringen. Aber das nur am Rande.

Bei Kritik am Blödsinn, den linke Politiker ablassen, in Mimimi verfallen, aber den tätlichen Angriff auf einen rechten Politiker achselzuckend oder gar verhalten zustimmend zur Kenntnis nehmen – ja, man ist im „Standard“. Ich vermisse den Wunsch an einen Herrn Magnitz oder auch andere seiner Parteikollegen, denen die Autos abgefackelt, die Fensterscheiben eingeschlagen oder die Häuser mit Hakenkreuzen beschmiert wurden, auch „trotzdem weiterzumachen“.

Montag, 14. Januar 2019

»Holy Shit!« oder: Der durch DiePresse wiedererweckte Grubenhund

von LePenseur


Was denken sich Journaillisten, wenn sie ihre Artikel schreiben? Offenbar nicht viel. Hauptsache, es klingt »gefällig« (für die Ohren ihrer Brötchengeber) und »witzig« — wenigstens für kultur- und bildungsferne GesellInnen (Gender muß sein!) wie sie ...

DiePresse, näherhin ein Herr Günter Spreitzhofer (dessen Namen man sich wohl nicht wird merken müssen, wenn all seine Artikel so fundiert sind), berichtet über die Hauptstadt der Dominikanischen Republik unter der Titelzeile:

Dominikanische Republik: Eine Stadt namens Heiliger Sonntag

Die Destination ist mehr als ein Badetraum unter karibischen Palmen. Das bemerkte schon Christoph Kolumbus, als sein Schiff Maria an der Nordküste strandete.
(Hier weiterlesen)
Holy Shit! »Eine Stadt namens Heiliger Sonntag« — solch blühender Unsinn muß einem erst mal einfallen! Warum, Herr Spreitzhofer, glauben Sie, daß die »Dominikanische Republik« auf Deutsch eigentlich so, und nicht etwa »Sonntagsrepublik« heißt? Weil sie vielleicht was mit »Dominikanern« zu tun haben könnte? 

Bingo! Denn: »Domingo« heißt auf spanisch nicht nur der Sonntag (der »Herrentag«, um es exakt zu übersetzen), sondern auch der Ordensgründer

Domingo de Guzmán

Domingo de Guzmán (Caleruega, Burgos; 1170 — Bolonia, Sacro Imperio Romano Germánico, 6 de agosto de 1221) fue un presbítero castellano y santo católico, fundador de la Orden de Predicadores, más conocidos como dominicos.  
... wie einen die spanische Wikipedia belehrt (wobei der Name »Domingo de Guzmán« auch in der deutschen Version des Lexikons ausdrücklich erwähnt wird). Also nix mit »Heiliger Sonntag«, Herr Spreitzhofer, sondern schlicht und einfach: »Sankt Dominik« ...

Und so geht's im Artikel munter weiter mit dem Pseudowissen!
Es war Christoph Kolumbus, der die Insel 1492 – Auftraggeber Spanien zu Ehren – Hispaniola nannte, kurz zum ersten Gouverneur der „Neuen Welt“ aufstieg und damit seine Schuldigkeit getan hatte: 1502 wurde er abgesetzt, sein Sohn Diego de Colón bald Vizekönig. Der Seeweg nach „Westindien“ war vermeintlich gefunden, auch wenn die angeblichen Indianer eigentlich Tainu, die lokale Urbevölkerung, waren.
Nein, Columbus glaubt keineswegs den Seeweg nach »Westindien« gefunden zu haben, sondern den westlichen Seeweg nach Indien — denn er wähnte sich an der Ostküste Indiens gelandet! Der Begriff »Westindien« wurde erst geprägt, nachdem klargeworden war, daß diese Territorien eben nicht im (seit der Antike bekannten) Indien lagen, weshalb man sie zur Unterscheidung »Westindien« — im Gegensatz zum »alten«, zum »echten« Indien (welches in der Folge dann zu »Ostindien« mutierte) — benannte.

Was sonst noch im Artikel steht, kann ebenso aus jedem Reisebüro-Prospekt entnommen werden. Mit einem Wort: ein klassischer Schwurbelartikel mit Halbwahrheiten für Halbgebildete. Mittlerweile typisch für »Qualitätsmedien«. Daß derlei — der von Karl Kraus genüßlich zitierte »Grubenhund« beweist's — auch früher schon vorkam, erklärt manches, aber entschuldigt nichts! Denn der typische »Grubenhund« soll zwar nicht, aber kann wegen seiner überzeugenden Gefinkeltheit einer Redaktion schon »passieren«. Gewisse Grundzüge von Bildungswissen hingegen darf man hingegen selbst heutzutage bei Mitgliedern einer Zeitungsredaktion voraussetzen — oder ist selbst das in Zeiten des grassierenden »Relotismus«bereits zu viel verlangt?


Schneeschaufeln

Jetzt beginnt es auf die örtlich meterdicke Schneeschicht auch noch zu regnen. Die Sicherheitslage wird immer brisanter, die Schneebruchgefahr steigt, Hausdächer drohen einzustürzen.
Neben den tausenden Rettern und Helfern sind auch große Gruppen fleißiger, hochmotivierter Geflüchteter unterwegs, die mit vollem Einsatz ihre grenzenlose Dankbarkeit für all die geschenkte Hilfe und den gewährten Schutz vor Krieg und Gewalt gegenüber ihren Gastländern bezeugen wollen, indem sie helfen, Schaden abzuwenden, Dächer und Straßen freizuschaufeln.
Leider ignorieren die Medien diesen selbstlosen Einsatz tausender dankbarer Flüchtlinge vollkommen und bringen keinen einzigen Bericht darüber.
Woran liegt das? Traut sich keiner, den Relotius zu machen?

Oh Herr, lass Hirn regnen

Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig.”
So tönte ein knallroter Wiener Ex-Bürgermeister, der offensichtlich den abendlichen Spritzwein mit den Genossen auch als Arbeitszeit definierte, den Lehrern entgegen.

Bei unserer Klientel ist teilweise der Eindruck entstanden, dass wir früher für jene da waren, die um sechs Uhr früh arbeiten gehen - und jetzt nur noch für jene da sind, die um sechs Uhr früh ihr erstes Bier öffnen.“
Diese Erkenntnis entfleuchte 2016 dem damals noch in Amt, auch ohne Würde, selbstdarstellenden knallroten Ex-Bundeskanzler Christian Kern.

Brennpunktschulen haben mehr Schüler, die die Sprache nicht ordentlich können und daheim keine Unterstützung bekommen, vielleicht sogar die einzigen sind, die in der Früh aufstehen.“
So ultrarechtelt der knallrote Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Alles für die Genossen hinnehmbare Aussagen.

Ich glaube nicht, dass es eine gute Entwicklung ist, wenn immer weniger Menschen in der Früh aufstehen, um zu arbeiten, und in immer mehr Familien nur mehr die Kinder in der Früh aufstehen, um zur Schule zu gehen.“
Eindeutig in Richtung von dauerarbeitsverweigernden Mindestsicherungsgenießern schießt der jetzige Bundeskanzler Sebastian Kurz diesen Korken ab.

Und was passiert?
Die linke Filterblase heult, die SPÖ (ja, die gleiche Partei, deren Genossen die oben stehenden Aussagen gemacht haben) schäumt, die knallroten Heuchler schnappatmen und, was das Allerbeste ist, rudelweise fühlen sich jetzt linksgepolte Arbeitende bemüßigt, den meistgehassten Kanzler dadurch zu widerlegen, dass sie twittern, wie früh sie aufstehen.

Und keiner der von aus all ihren Propagandablättern seit Monaten auf Hass gebügelten Leuten merkt, dass sie sich lächerlich machen. Kurz hat in der Debatte um die Mindestsicherung explizit jene angesprochen die eben nicht arbeiten gehen, also wie wollen die, die es dennoch tun, ihn widerlegen? Er hat ja nicht behauptet, niemand würde mehr irgendwas tun oder früh aufstehen. Also was will man erreichen?
Das ist, als ob jemand sich über Raucher aufregt, die am Spielplatz pofeln, und sich plötzlich alle Menschen, die weder an Spielplätzen sitzen noch rauchen, sich als Nicht-am-Spielplatz-Raucher outen, um die Aussage zu widerlegen, dass es eben doch solche Leute gibt.

Könnte der Herr in seiner unermesslichen Weisheit nicht mal ein paar Krümel mehr Hirn verteilen? Oder gibt es nur eine begrenzte Menge an Intelligenz für diese Welt, und die permanent steigende Zahl an Köpfen verwässert den verteilbaren Inhalt so stark, dass bald nichts mehr übrigbleibt?

Sonntag, 13. Januar 2019

13 Tage

Dieses Jahr ist erst 13 Tage alt und es gibt schon die dritte letale „Beziehungstat“ allein in Niederösterreich. Wir leben in bunten Zeiten und beim täglichen Neuausverhandeln der Regeln des Zusammenlebens scheinen besonders Mädchen und Frauen in einer schlechten Verhandlungsposition zu sein. Vor Allem jene, denen man eingebläut hat, dass Toleranz angesagt ist und der Vergleich von muslimischem Anbandeln mit russischem Roulette nur xenophobe Hetze.

Ich warte nur noch auf die mahnenden Worte unsere Bundesopas, dass man jetzt aber keinen Generalverdacht und überhaupt und man müsse viel mehr Kopftücher tragen. Die „Omas gegen rechts“ können derweil ein Konzert der Toleranz mit ein paar exhumierten Austropoplegenden in Niederösterreich organisieren, denn wenn es so weitergeht ist bald mit erstem Murren aus der Bevölkerung zu rechnen…

Meine Gedanken sind bei der Mutter. Es muss schrecklich sein, das eigene Kind so zu finden. Ich wünsche ihr Kraft und hoffe, dass sie, sollte sie in der emotionalen Extremsituation ein unbedachtes Wort äußern, nicht auch noch die geifernde Linkskamarilla an der Backe hat, bei der Mitgefühl und Verständnis nur für Täter, aber nicht für Opfer existieren. Die lauern jetzt nur darauf.

Schwangerschaftsabbruch

Einmal mehr ist eine jener Taten geschehen, wie sie laut linkem Narrativ immer wieder von Deutschen begangen wurden, ohne dass die Medien je darüber berichtet hätten: In Bad Kreuznach hat ein „Mann“ in einem Krankenhaus auf eine Schwangere eingestochen, die Frau lebensgefährlich verletzt und das Ungeborene ermordet. Sollten irgendwelche Bad Kreuznacher diese Tat als besonders verabscheuungswürdig erachten und der politisch inkorrekten Meinung sein, dass man früher nicht ständig so etwas erlebt hat und dass das irgendwas mit der Großzügigkeit der Kanzlerin der Herzen zu tun haben sollte, droht ihnen derAufschlag der gesamten kamerabewehrten linksmedialen Inquisition von Dunja Hayali bis Klaus Kleber und ein Gratis-Konzert von irgendwelchen Hassparolen grölenden Fischköppen aus der MP3-Sammlung des amtierenden Vizekanzlers.

Die „Kampf gegen rechts“-Walze würde auch Bad Kreuznach gnadenlos überrollen, also überlegt, wertes Gevölke, ob ihr in den Fokus der Antifa geschoben und durch Toleranzdemonstrationen befriedet werden wollt. Diese Inquisition wartet nur darauf, endlich wieder einen Mord instrumentalisieren zu können, um unter dem Vorwand, gegen einen sowieso nirgends geäußerten „Generalverdacht“ zu kämpfen, ihren aggressiven Gutterror auf eure Straßen zu tragen. Und wagt es ja nicht, im Angesicht der Kameras einen pöbelnden Kollegen des Messerstechers vom Platze zu jagen, sonst wird Bad Kreuznach erleben, wie schnell es geht, dass man auf Weisung der Regentin zu Chemnitz erklärt wird. Gehen Sie weiter, es ist nichts geschehen, sonst kommt die „Zivilgesellschaft“ vorbei, zur Not mit Bussen von den Grünen und der Linken auf eure Steuerkosten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengekarrt.

Neben der eigentlichen Tat des „afghanischen Asylwerbers“, dessen Werben in jedem noch halbwegs normalen Staat der Erde mit sofortiger Wirkung ein „ehemalig“ davorgesetzt bekommen würde, erregt auch das Menschenbild unserer Justiz Würgereiz. Um jeder Person, die mit dem Schlachtruf „Mein Bauch gehört mir!“ ohne nachzudenken alles darin herumstochern lassen kann, was ihr gerade zwischen die Beine kommt, selbst wenn sie zu blöd zum Pillefressen ist, auch die legale Möglichkeit zu geben, das eigene Kind zu ermorden, solange seine Augen noch kein Sonnenlicht gesehen haben, erklärt man Ungeborene einfach zu Dingen, denen man die elementaren Menschenrechte abspricht.
Und da sie keinerlei Existenzrecht besitzen, verhindert die Gesetzgebung damit, dass der brutale und kaltblütige Mörder eines Ungeborenen wegen Mordes belangt werden kann.

Und so wird der Afghane nicht nur lustig weiter um Asyl werben im die Regeln des Zusammenlebens täglich neu ausverhandelndsten Deutschland aller Zeiten, nein, er wird auch nur wegen „vollzogenen Schwangerschaftsabbruches“ und nicht wegen Mordes an einem ungeborenen Menschen angeklagt.
§ 218 StGB dazu:
1. Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handlungen, deren Wirkung vor Abschluß der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.
2. In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    • gegen den Willen der Schwangeren handelt oder
    • leichtfertig die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung der Schwangeren verursacht.“
Sechs Monate bis fünf Jahre. Folgt die Justiz weiter der bisherigen Schiene der Rechtssprechung (die bisweilen stark in Richtung Rechtsbeugung tendiert), dann wird der Gute wahrscheinlich in einem halben Jahr zu maximal zwei Jahren verknackt, davon 18 Monate auf Bewährung und die U-Haft voll angerechnet, so dass er keck lachend aus dem Gerichtssaal spazieren kann, sich vom Sozialamt die nächste Tranche Dhimmisteuer abholen und ein neues Messer kaufen als Ersatz für jenes, das bei der Polizei in der Asservatenkammer vor sich hin modert.

Mildernd wir die RichterIN auf Antrag der VerteidigerIN wohl anrechnen, dass es laut Medienaussagen schon vorher einen Streit mit der jungen Polin gegeben haben soll und die Folklore des armen traumatisierten Schutzerflehenden ihn zu einer Affekthandlung trieb, auf die er voll tränenreicher Reue mit Dackelblick zurückschaue...