„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 9. April 2020

Fußnoten zum Feria quinta in coena Domini

Böser, böser klumpfüßiger Federkiel der Blaukehlchen, dessen Schreibstube so tief im Keller der Schwefelpartei liegt, dass es aufrechten Zivilgesellschaftlern schon als Dachkammer der Hölle durchgeht! Klonovsky hat mich verleitet, ihn zu zitieren, es muss einfach sein:

Liebe zur Natur ist ein Stockholm-Syndrom. Die ganze – derzeit: grüne – Naturromantik ist mir lächerlich; in der wirklichen Natur, im Busch etwa, hielten es diese Helden ja keine 24 Stunden aus, und unter den Arten interessieren mich im Grunde nur die essbaren. Natur, das bedeutet Krebs, Viren, Mücken, Parasiten, Zahnweh, Kälte, Sturm, Lawinen, Pollenflug, sogar beim Sterben gefressen werden, Asteroideneinschläge, Entropie, kosmischer Wärmetod; was sollte daran liebenswürdig sein?“

Wie meinerseits bereits angemerkt: Wenn uns Brandschutz vor Bränden schützen soll, Hochwasserschutz vor Hochwasser und Virenschutz vor Viren, dann bedeutet Umweltschutz auch, dass wir vor der Umwelt geschützt gehören und nicht andersrum. Deshalb bauen wir möglichst feste steinerne Häuser, heizen diese wohlig warm und füllen sie mit Essbarem, denn in der Umwelt würden wir winters schlicht erfrieren und verhungern. Das tun wir sein zehntausenden Jahren mit Erfolg so, und auch wenn uns die Technologie dabei inzwischen ein hohes Erfolgslevel beschert hat, ist das Grundprinzip bis heute das gleiche. Man merkt es ganz besonders jetzt, was man wirklich braucht: Essen, Trinken, ein Dach über‘m Kopf und idealerweise was zum Wärmen im Bett. Wenn es ein Fasan an Preiselbeeren ist, mit einem erdigen Chateauneuf du Pape im Kristallbecher, eine Villa und ein Model – naja, auch nicht schlecht. Aber sonst das Gleiche wie immer, nur auf höherem Level.
Keine Sorge, bei Fragolins gibt‘s heute Spinat. Tradition muss sein. Zum Glück nur einmal im Jahr.
(Die Zugabe von Lachs und Burgunder macht den kompostähnlichen Fraß genießbar.)

***

Erst, wenn die Kommunisten gelernt haben, dass man Geld nicht essen kann, werden sie den Unsinn des Bedingungslosen Grundeinkommens begreifen und lernen, dass „die Wirtschaft“ nicht „Menschen tötet“ sondern versorgt.

***

Nachdem wochenlang mangels „Rettungsschiffen“ das Geflüchten kriegsverfolgter bärtiger Kinder und Frauen aus Afrika wundersam versiegte, setzte es pünktlich zur Ankunft des Schlepperdampfers „Alan Kurdi“, benannt nach einem fotogen am Strand drapieren Kinderleichnam, auf ebenso wundersame Weise wieder ein. Und damit das Wundersame noch wundersamer wirkt, trafen die einzigen über das Mittelmeer schippernden Geflüchteten justament in jener Sekunde auf das einzige Seenotrettungsschiff im gesamten Mittelmeer, als sie selbst wundersam in Seenot gerieten. So konnte das Seenotrettungsschiff 150 Seenotgeflüchtete seenotretten und wird sie jetzt an den einzigen sicheren Ort auf der ganzen Welt bringen: das wegen einer angeblich Millionen Menschen wie die Fliegen sterben lassenden Seuche zusammenbrechende Europa.
Da behaupte mal einer, Wunder gäbe es nicht!

***

Hui, Morgen ist nicht nur Karfreitag, sondern auch der Gebetsruf von der im Berliner Verfassungsschutzbericht wegen ihrer freiheits- und demokratiegefährdenden Umtriebe lobend erwähnten Moschee der Muslimbrüder in Neukölln wegen der letzthin zunehmenden Zusammenrottungen ihrer Fanboys verboten worden. Ich bin mal gespannt, ob sich die Moscheebetreiber mit ihrem freiheitlich-demokratischen Rechtsverständnis brav an diese Anweisung halten und vor Allem, wie die bereits siegesbesoffenen Eroberer des Abendlandes dieses Abdrehen der Siegesverkündigung aus ihrer Kaserne aufnehmen werden. Mal die Ohren spitzen, wie weit man den Knall hören kann, wenn da der Korken aus der Flasche fliegt.

Mittwoch, 8. April 2020

Fußnoten zum Mittwoch

Etwas Gutes hat die Pflicht zur Schutzmaske schon. Laut dem feinsinnigen liberal-demokratischen Vertreter der Mitte und Kanzleusendarling Bodo Ramelow steigert sie die Akzeptanz für islamische Stoffsäcke und antifantische Gesichtsvermummung. Alle Gesichter werden verhüllt, nur dem von Ramelow fällt die Maske ab.

***

Deutschland hat tonnenweise Geheimvorräte an medizinischer Schutzkleidung und Atemschutzmasken. Anders ist es nicht zu erklären, dass ein Angebot eines AfD-Politikers mit Geschäftsverbindungen nach Hongkong, 50 Millionen Schutzmasken zu beschaffen, vom Merkel-Regime kalt ignoriert wird (Motto wohl: „Wir sterben lieber, als eine Nazimaske zu tragen!“) und gleichzeitig tonnenweise als „Hilfsgüter“ vom linksradikalen Maas-Männchen an die Palästinenser und seine Judenhasser-Freunde bei der Hizbollah geschickt werden. Damit ist erwiesen, dass Deutschland locker überversorgt ist und die Klagen von Ärzten und Spitälern, ihre Masken auswaschen und wiederverwenden oder wegen Mangels eben ihre Praxen schließen zu müssen, nur rechtsradikales Mimimi und staatszersetzende Hetze sein kann.

***

Gegen Corona zu kämpfen ist rassistisch. Denn jeder Wissenschaftler, Experte, Arzt, Virologe, Epidemiologe der letzthin im Kampf gegen das Virus im TV erschien, war ein weißer Mann. Und die einzige Ausnahme eine weiße Frau. Keine Gendergerechtigkeit, Durchquotung, Transgender, keine demonstrative Repräsentanz von Muslimen, keine People of Color – das beweist: der Kampf gegen Corona ist eine rassistische Werbeveranstaltung alter weißer Männer, die sich wichtig machen wollen! Antirassistische, antisexistische und antiheteronormative progressive Linke haben deshalb das Virus als rechtsradikale Verschwörung entlarvt.
Noch eins drauf setzt nur die wissenschaftliche Enthüllungspresse „Spiegel“, die zu der Erkenntnis kommt: „Der Mensch ist schuld an Covid-19!“ Zu kurz gedacht, liebe Relotiden! Die richtige Schlagzeile hätte geheißen: „Die AfD ist schuld an Covid-19!“
Wieder eine Chance vertan, auf der Förderliste eins nach oben zu rutschen.

***

Wer statt verzweifelten kriegsflüchtenden Frauen und Kindern glücksritternde junge Männer sieht und deren Wanderbewegung nicht unterstützen will ist ein Menschenhasser, rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker und will massenweise Menschen ertrinken sehen.

Wer statt einer weißmenschgemachten Erdverbrennung eine naturwissenschaftlich erklärbare Klimaveränderung sieht und die Propaganda ablehnt ist ein Klimaleugner, rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker und will massenweise Menschen im Fieber der Erde verbrennen sehen.

Wer statt eines alles verschlingenden Killervirus eine Viren-Epidemie vom Ausmaß einer schweren Grippe sieht und die Reaktionen für unverhältnismäßig erachtet ist ein Coronaleugner, rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker und will massenweise Menschen wie die Fliegen sterben sehen.

Es ist immer das gleiche Muster. Immer ein Horrorszenario entwerfen, dass massenweise Menschen sterben könnten, Nächste, Liebste, man selbst, um die Leute dazu zu bringen, sich begeistert ihrer Grundrechte zu entledigen. Und wer dagegen die Stimme der Vernunft und des Zweifels erhebt ist ein Leugner, Verschwörungstheoretiker und Mörder. Immer die gleiche Leier. Immer Schema F.

Dienstag, 7. April 2020

Fußnoten zum Dienstag

Faktotum Igor, unser knautschiger grüner Vizekanzler, knotete sich brav im Nationalrat das hellblaue Spuckläppchen um, als die offiziellen Kameras auf ihn gerichtet waren. Blöd nur, dass er danach beim Einkaufen, als nicht offizielle Kameras heimlich schnappschossen, bargesichtig herumlief. Kommt blöd, wenn man erst die Menschen ermahnt, nicht ohne Gesichtslappen und nur zum Erwerb des Lebensnotwendigen zum Einkauf zu gehen und dann erwischt wird, wie man sich ohne Mundschutz Snacks kaufen geht.
Jaja, Österreichs Vizekanzler und die versteckten Kameras, das ist eine besondere Beziehung...

***

Pressekonferenz unseres Verteidigungspummelchens über ORF 3, alle dürfen eine Frage stellen und man kann die Antwort empfangen, aber in genau der Sekunde, in der die Moderation um die Frage von „Servus TV“ bittet, wird ausgeblendet. Cut und weg. ORF vollumfänglich, neutral und objektiv wie immer.
Aber wen wundert es, wenn bei Mateschitz derhier zu sehen ist...

***

Die kontrollierte Durchseuchung nimmt Fahrt auf. Nächste Woche werden die Baumärkte aufgemacht, damit die Hobbygärtner sich eindecken können – und es wird umgehen, als gäbe es dort Klopapier und Trockenhefe geschenkt. Eine Woche später werden die Corona-Zahlen wieder steigen und wir nach dem Reißen der „Notbremse“ wieder für vier Wochen eingeschlossen. Ich befürchte, an diesen Rhythmus werden wir uns gewöhnen müssen. Bei der derzeitigen Reproduktionsrate für einen tödlichen Zeitraum.

***

Da wundern sich die Leute, warum erst die Baumärkte und dann die Friseure wieder öffnen sollen. Dabei ist das doch ganz logisch: Die Friseure müssen sich im Baumarkt erst die Gardena-Verlängerung für ihre Haarschneidemaschinen kaufen, damit sie dann mit einem Meter Sicherheitsabstand die Köpfe rasieren können.

***

Die Ex-Außenministerin Kneissl befindet sich derzeit in einem „emotionalen Ausnahmezustand“ und ist deshalb laut Medienberichten hysterisch kreischend und prügelnd auf ihren Mann losgegangen, der ihr darob eine Watschen verpasst hat. Zwei Dinge sind bemerkenswert: Erstens wurde der Mann angezeigt und des Hauses verwiesen, denn selbst Abwehr von Gewalt durch die Frau ist immer Schuld des Mannes und zweitens ist sie in jenem Ausnahmezustand, weil Familie Luxusweibchen „Null Einkommen“ hat und „keinen Cent aus dem Härtefallfonds“ bekommt.

Da kann man nur sagen: Willkommen im Club!
Tausende Selbständige bekommen momentan weder ein Einkommen noch, wegen irgend einem der vielen Ausschlussgründe, einen Cent vom Staat. Und die wenigsten davon hatten auch nur ansatzweise jemals Bezüge in Höhe der Einkünfte von Frau Kneissl aus dem Staatssäckel. Was die als Ministerinnengehalt in nur einem Monat bezogen hat, gilt bei Selbständigen als jahrelang mühsam angesparter Notfallpuffer, der jetzt über Monate verteilt langsam aufgezehrt werden muss. Die hat anscheinend alles schneller verjubelt, als es reinfließen konnte, und daher jetzt keinen Cent auf der Kante.

Wenn auch nur jeder Zehnte von den kleinen Selbständigen am Rande der Existenz in dieser „emotionalen Ausnahmesituation“ hysterisch losprügeln würde, gäbe es inzwischen ganze Zeltstädte voller betretungsverbotener Männer. Und dahinter wahrscheinlich reihenweise Bäume, aus deren Frühjahrslaub Füße baumeln.
Und ich möchte nicht wissen, wie viele von denen wegen genau solcher Reaktionen hinausgeworfen werden, während die Akteurinnen weiter im Haus bleiben wie die hysterische Millionärsgattin in ihrer Villa.
Reiß dich zusammen, Herrschaftszeiten, du wirst es überstehen, wenn man dir den Zweitporsche und das Aktienpaket pfändet!

Montag, 6. April 2020

Fußnoten zum Montag

Die „Bild“-Zeitung spekuliert auf das, was ich bereits seit ihrer letzten Wahl prophezeie: Merkel werden wir erst los, wenn sie das Kanzleramt im hölzernen Pyjama mit den Füßen voraus verlässt. Weil sie nur noch Luschen um sich geduldet hat, wird es keinen Sieger im Kampf um ihre Nachfolge geben, denn wer das Zeug zu einem Sieger hätte, wurde von ihr eh schon längst wegintrigiert. Also muss sie sich alternativlos opfern und noch eine Amtszeit anhängen.
Und noch eine.
Und noch eine.
Angela Putinskaja.

***

Eine neue Studie hat eindeutig herausgefunden: Sterben ist die Todesursache Nummer eins!

***

Statistik auf Corona: Um den durchschnittlichen Anteil an Kindern herauszufinden, werden gezielt nur in den Schulen alle Menschen unter 1,30 Meter erfasst…

***

In Berlin gab es am Wochenende zwei Fälle von Menschenaufläufen. Das Eine war eine Zusammenrottung einer Handvoll offensichtlich rechtsgerichteter Staatsgehorsamsverweigerer vor der Volksbühne (der Name allein...), die mit Masken versehen im Zwei-Meter-Abstand stehend Pappschilder gegen den Abbau der Bürgerrechte und mit Artikel 5 des Grundgesetzes hochhielten und offensichtlich reichsbürgerliche Hassparolen wie „Grundgesetz!“ brüllten. Das Andere war eine Versammlung sich über den Finalen Sieg über die Affen und Schweine vor der Moschee in Neukölln versammelnder und sich umarmender und feiernder Muslime, weil dort itzo der Muezzin regelmäßig den Sieg des Propheten über die Ungläubigen laut schallend verkündet.
Bei einer dieser Veranstaltungen kam es zum gewaltsamen Auflösen durch die Polizei, Personenfeststellungen und Strafanzeigen, bei der anderen die höfliche Bitte, nicht zu lange zu feiern. Und jetzt dürfen alle mal raten, bei welcher Veranstaltung was passierte.
Wer richtig rät ist ein ultrarechtspopulistischer Hetzer.
Wer falsch rät ein linker Idiot.

***

Laut „Kurier“ kommt die ÖVP momentan auf 45% der Stimmen. Wenn der Kurze jetzt die Schrauben noch enger anzieht (ich würde ja Lebensmittelmarken ausgeben und das als Versorgungsgarantie einer um ihre Bürger besorgten Regierung verkaufen) dann bekommt er glatt die Absolute. Ein Masochistenvolk, das kurz davor steht, auf die in das Mikro gebellte Frage, ob sie ihrem Messias nicht die totale Macht überlassen wollen, um vor Corona beschützt zu werden, begeistert „JA!“ zu brüllen.

***

Früher war es verpönt, wenn jemand Bedenken äußerte, mit einer HIV-infizierten Person zusammenzuarbeiten. Da hieß es, das wäre eine Stigmatisierung, eine Diskriminierung, menschenverachtend und widerlich. Heute diskutiert man, dass alle verpflichtend eine App nutzen müssen, die jeden überwacht und Kontakte mit Corona-Infizierten meldet. Es wird diskutiert, Menschen, die sich dieser Handy-Totalüberwachung entziehen, unter Hausarrest zu stellen. Es wird diskutiert, die Polizei Handydaten kontrollieren zu lassen und bei Verstößen saftige Verwaltungsstrafen zu verhängen. Es wird diskutiert, jede Bewegung jedes Einzelnen komplett zu überwachen, aufzuzeichnen und auszuwerten.
Man bastelt inzwischen ganz offen am totalen Überwachungsstaat. Und alle machen mit, außer Neos und FPÖ. Grün und Rot tragen begeistert diese Entwicklung mit.

Mal ein kurzer Hinweis zur politischen Vernetzung: alle Gründungsmitglieder des ECFR waren neben den üblichen Finanzhaien (auch der, dessen Namen man nicht nennen darf) Politiker der Schwarzen, Roten und Grünen. Gerald Knaus (ja, rein zufällig genau der), Hannes Androsch, Cem Özdemir, Strauss-Kahn, Zu Guttenberg – ein Schwarzrotgrüner Reigen. Wer gehört in Österreich heute dazu? Ulrike Lunacek, Wolfgang Schüssel, Hannes Swoboda und, no na, Sebastian Kurz.
Jetzt werden die Machtgelüste der Schwarzen begeistert mitgetragen von Rot und Grün, also genau dem Spektrum, das man im ECFR findet, während jene, die in dieser illustren Runde nicht willkommen sind, die einzige Opposition spielen.
Überraschung?
Es wird auch immer deutlicher, warum die Blauen entzaubert und zerrissen werden mussten. Niemand will eine starke Opposition oder gar Mitspracherecht von Leuten, die nicht zum Club gehören.

Willkommen im Überwachungsstaat. Und das ist erst der Anfang.
Und nein, diese Handy-Totalüberwachung (die bei Migranten noch menschenverachtend war) wird nicht wieder zurückgenommen werden. Denn die Bullshit-Bingo-Kiste ist prall gefüllt mit Begründungen: Wir brauchen das, um gewappnet zu sein für die nächste Pandemie, wachsam sein, gut aufgestellt sein, Leben schützen, und Gegner riskieren Berge von Toten, ach was, wollen Menschen jämmerlich sterben sehen, Blablablablupp...

Sonntag, 5. April 2020

Video zum Sonntag

Panikbremse bei Lanz:


Das Ergebnis einer umfangreichen Studie in hochinfizierten Haushalten ist also, dass es fast keine Schmierinfektion gibt. Wenn also alle Abstand halten und in Geschäften Mundschutz tragen, um Tröpfcheninfektion zu vermeiden, gibt es keinen Grund, warum Friseurgeschäfte, Baumärkte oder Schuhläden geschlossen bleiben.
Warum bleiben sie es trotzdem?
Warum fährt man die ganze Wirtschaft in den Abgrund, zerstört hunderttausende Arbeitsplätze und zehntausende Existenzen, verschuldet den Staat und die Wirtschaft auf Jahrzehnte, wenn es bereits eine Menge Fakten gibt, die aber von einem Herrn Drosten ignoriert werden?

Der beste Kommentar darunter:
Das Coronavirus hat gestern versucht Chuck Norris zu infizieren. Das Virus befindet sich nun für 3 Wochen in Quarantäne.“

Samstag, 4. April 2020

Fußnoten zum Samstag

Faktotum Igor Kogler sekundiert seinem Sebastian Dracula auf der täglichen Pressekonferenz und phantasiert vor laufender Kamera von hunderttausenden Toten in Österreich, und alle nicken betroffen und bestürzt über die damoklesische Gefahr des teuflischen Killervirus. Wenn Eines immer mehr auffällt: Die Grünen machen im Rausche der Macht im Schatten des Heiligen Basti genau das, was sie den Blauen und „Rrrächten!“ immer vorwerfen (weil sie es erstens niemals anderes gemacht haben, egal ob Umwelt, Klima oder Migration, und weil sie nichts anderes können, als von sich auf andere zu schließen): sie malen Horrorszenarien, sie verbreiten Ängste und Panik, sie beschwören Bilder brennender Erde, fließenden Blutes und verröchelnder Menschen, um sich im Windschatten dieser Horrorszenarien als einziger Retter vor diesen aufzuspielen und die Entrechtung und Ausplünderung des Bürgers sowie die Aufgabe seiner Bürgerrechte als Gnadengeschenk und kleinen Preis für die Errettung vor dem sicheren Weltuntergang zu verkaufen. Und wenn ihre Horrorszenarien nicht eingetreten sind, der Wald nicht gestorben ist, die Migranten nicht in Scharen verhungert sind und das Klima weiter Scheißwetter mit Nachtfrost im April produziert, dann stolzieren sie auf und ab und lassen das als ihren Verdienst bejubeln, auf dass der Bürger weiter auf ihre Siegesstärke setzt und weitere Beschneidungen und Plünderungen freudigst über sich ergehen lässt, um auch weiterhin gerettet zu werden.
Und 14% sind aktuell so doof, denen diese Show abzukaufen.

***

Lokalen in Österreich wird es wieder erlaubt, Speisen zu verkaufen, nur müssen die vorbestellt und abgeholt werden und dürfen nicht im Lokal konsumiert werden. Offiziell haben viele besorgte Wirte angerufen und die phantastischste Rettungsregierung aller Zeiten angefleht, ihnen dieses zu ermöglichen. Dass es sich dabei eher um eine Intervention der mächtigen Fast-Food-Ketten mit ihren Drive Ins und der lieber nicht in Unruhe zu versetzenden Dönerbudenfraktion handeln dürfte, bleibt zu vermuten, wäre aber wieder nur böse Hetze und Verleumdung, von der ich mich deshalb deutlich distanziere.

***

Die Republik Österreich hat die höchste Arbeitslosenquote seit dem letzten Weltkrieg, eine zusätzliche Bereicherung um über einhunderttausend Fachkräfte und im Marchfeld werden händeringend Erntehelfer gesucht, weil keine Ungarn und Slowaken einreisen können. Finde den Fehler.

***

Ich verstehe die Zählweise der „Covid-19-Toten“ nicht. Niemand würde auf die Idee kommen, jeden Toten, der positiv auf Herpes-Zoster-Viren getestet wird, als „an Windpocken gestorben“ zu bezeichnen.

***

Langsam könnte man täglich Videos einstellen, so viele Stimmen der Vernunft versuchen sich mahnend Gehör zu verschaffen.


Statistisch betrachtet sind die veröffentlichten Zahlen unauswertbarer und zu keiner Schlussfolgerung führender Datenmüll, außer jener, dass es sich um unauswertbaren Datenmüll handelt. Die Frage ist: Sind die Regierenden wirklich so dumm, dass sie ihre Entscheidungen auf Basis von statistisch unbrauchbarem Datenmüll treffen oder haben die Regierenden ihre Entscheidungen bereits getroffen und glauben nur, dass der Pöbel so dumm ist, dass man ihm Datenmüll als Begründung verkaufen kann?
Und dann kommen sie mit einem „Rettungspaket“:

Tipp 1: Wer Zeit zum bildschirmen hat, sollte sich ruhig auch die Aufzeichnung vom gestrigen „Talk im Hangar 7“ anschauen. Sehr sehenswert. Vor Allem der ob der an den Haaren herbeigezogenen Argumenten des Regierungsgetreuen geradezu in Verzweiflung und Depression stürzende Virologe...
Tipp 2: die Schwindelambulanz Sinsheim stellt auch nach drei Löschungen weiter Videos auf ihren Youtube-Kanal. Immer mal wieder reinschauen und auch gleich mal eine Sicherung downloaden lohnt sich.



Freitag, 3. April 2020

Fußnoten zum Freitag

Noch am Montag orakelte ich, dass der Herr Münch, seines Zeichens Leiter des BKA, aufgrund der anmaaßenden Attitüde, sich nicht an die kanzleusische Deutungshoheit zu halten, nach dem Wink mit dem antifantischen Baseballschläger aus dem „Süddeutschen Beobachter“, baldigst den Kotau vor ihrer Hoheit machen und die ketzerische Aussage, der Psychopath von Hanau wäre doch gar kein verlängerter Arm der AfD gewesen, untertänigst widerrufen und durch lautstarke Skandierung des Gegenteils ersetzen würde. Nun denn, es brauchte nur drei Tage. Endlich ist der durchgeknallte Amokläufer wieder ein rechtsextremer Terrorist. Wo kommen wir denn da hin, wenn irgend eine Ermittlungsbehörde den Erkenntnissen linksradikaler Hetzmedien zu widersprechen wagt?

***

Ich musste an eine neckische Geschichte meiner Altvorderen denken, als ich dieser Tage den kunstvollen Schwung von „Masken bringen eh nichts“ zu „Masken für alle!“ erleben durfte: Dass der Verzehr von mehr als zwei Eiern pro Woche für Erwachsene die tödliche Gefahr extremster Cholesterin-Verklumpung der Herzarterien berge, war ein Märchen, das man nur deshalb permanent durch die Wirtschaftswundermedien trommelte, weil für den Nachkriegs-Heißhunger der Ausgemergelten einfach zu wenige Hühner da waren. Mangel erzeugt Ausreden.
In der DDR galt Butter als Herzverfetter und Infarktförderer. Es klang eben besser, dass man freiwillig auf einen Zerstörer der Volksgesundheit verzichtet, als zugeben zu müssen, einfach nicht genug für die Versorgung der eigenen Leute übrig zu haben, nachdem man den Rahm an Leute verscherbelt hat, die mit Westgeld bezahlen.
Deshalb gestern: „Atemschutzmasken sind wirkungslos und reine Attrappe“, und heute: „Atemschutzmasken zu tragen muss Pflicht werden!“
Die alten Mechaniken wirken bis heute.

***

Der seit langem ins Linksextreme abgeglittene Koalitionssteigbügelhalter Merkels wartet mit einer unerwartet frischen und fortschrittlichen Idee auf: Um die Kosten vollmundiger Rettungsversprechen vor den Folgen der eigenen Politik stemmen zu können, fordert die Führungsmarionette mit dem IQ des Wahlergebnisses ihrer Partei, Saskia Esken, die Einführung einer saftigen Vermögensteuer. Nach der Logik von strammen Sozialisten federt man eben die Verluste von Unternehmen dadurch ab, dass man ihnen eine Substanzabgabe aufbrummt.
Da sieht man wieder am lebenden Beispiel, warum Sozialismus immer in marode Wirtschaft und Bankrott führt.

***

Kriegen gebären Helden. Nach den Verkäuferinnen, denen man in einer Zeit, wo drei Viertel der Arbeitsfähigen in den Genuss monatelangen bezahlten Müßiggangs kommen, die schwere Bürde aufladet, weiterhin für ihr Geld ihren Job zu machen, machen nun Legenden die Runde von neunzigjährigen Omas, die schwerst erkrankt auf die intensivmedizinische Versorgung verzichten und dadurch ein paar Tage früher sterben, um jüngeren Menschen das Leben zu schenken. Wahrhafte Heldinnen, diese Corona-Kamikaze-Omas – denn abgesehen davon, dass der Wahrheitsgehalt dieser Märchen irgendwo zwischen nullkommaneun und einem Relotius liegen dürfte, ist es erstens nicht gerade heldenhaft, auf ein Gerät zu verzichten, das noch immer frei zur Verfügung steht, zweitens unsinnig, weil im Falle eines wirklich jüngeren Patienten bei Bedarf sowieso die Oma abgehängt worden wäre und drittens die nun Verblichene niemals erfahren wird, ob an dem so freigehaltenen Gerät nicht jetzt ein Siebenundneunzigjähriger hängt.
Rein von der Logik her also absoluter Nonsens, verbreitet zeitnah dem ersten April von irgendwelchen Twitter-Quasslern und in die Medien gepusht, um die Emotionen in den Einzelhaftzellen der Medienkonsumenten auf das Kätzchen-Welpen-Regenbogeneinhorn-Niveau eines Bild-und-Krone-Forums zu peitschen. „Sehet her, ihr, die ihr jammert über die Ausgangsbeschränkungen – wahre Helden sterben für euch, also raunzt net!“
Wie peinlich geht es eigentlich noch?
(Eigentlich eine rein rhetorische Frage, aber ich befürchte, sie wird trotzdem bald beantwortet werden können.)

***

Ich empfehle drei Klassen von Atemschutzmasken:
Klasse Eins, staubundurchlässig, für alle Bürger, -rinnen und -iXe.
Klasse Zwei, virenundurchlässig, für Ärzte und Gesundheitspersonal.
Klasse drei, geräuschundurchlässig, für Politiker und Journalisten.

***

Heute kam, man solle auch mit Abstand und Maske Gespräche mit anderen nicht länger als eine Viertelstunde führen. Abgesehen davon, dass diese Clowns meine Liebreizende nicht kennen, bei der alles unter einer halben Stunde nicht als Gespräch sondern kurzer Wortwechsel gilt, frage ich mich, warum zum Beispiel in den publikumsentleerten Plapperstudios eines Herrn Lanz einer Frau Käßmann dann nicht nach diesen fünfzehn unerträglichen Minuten einfach der Saft abgedreht und sie aus dem Studio entfernt wird? Was für ein schlechtes Vorbild.

***

Die Techniker tüfteln, die Firmen kalkulieren und der Staat schläft. An der TU Wien haben Techniker eine Lösung entwickelt, wie man aus einem einfachen Kompressor, einem PSA-Stickstoffabscheider und ein paar Meter Schlauch eine Station zur Versorgung von 20 Patienten mit sauerstoffangereichter Luft bauen kann. Einige Firmen haben wohl schon Interesse gezeigt, das umzusetzen. Nur leider brauchen sie dafür Geld bzw. gesicherte Aufträge.
Was Luft mit 40% Sauerstoff für das Überleben mit einer geschädigten Lunge bedeuten kann, welche vergleichsweise geringen Kosten eine solche Anlage verursacht, was es bedeutet, dass nicht permanent Sauerstoffflaschen überwacht und transportiert werden müssen, wie man so etwas mit bereits geringen Förderzusagen schnellstmöglich umsetzen kann und was man prinzipiell unter einer lösungsorientierten Handlungsweise versteht, muss man nun nur noch einem hilflosen Volksschullehrer beibringen. Da speilt es sich.

Donnerstag, 2. April 2020

Video zum Donnerstag

Heute aus drei Gründen ein Video.
Erstens: ich habe gerade keine Zeit.
Zweitens: Keine Ahnung, wie lange dieses Video sichtbar bleibt.
Denn drittens sind die öffentlich-rechtlichen Erklärbären bereits ausgeritten, um die zweifellose Expertise des Mannes in den Keller zu schreiben und in journalistischer Allwissenheit seine Thesen zu zerpflücken. Denn wer ist dieser renommierte Mikrobiologe schon, dass er einem „#Faktenfuchs“des BR auf seiner Mission um eine steilere Karriere und mehr Geld aus der Schatulle Ihrer Alternativlosigkeit irgendwas weismachen könnte? *)


*) Kleines Schmankerl:
Sein Forschungsgebiet waren zum Beispiel Atherosklerose, bakterielle Toxine, Malaria und Dengue. (Wikipedia, Researchgate). Epidemiologische Fragen, wie er sie rund um das neuartige Coronavirus in seinen Videos thematisiert, standen nicht im Zentrum.“
Malaria und Dengue, aber keine epidemiologischen Fragen.
So wie Kepler, der beschäftigte sich mit Sonne und Planeten, aber nicht mit Fragen des Rechnens mit Logarithmen.
Das ist der Wikipedia-erleuchtete Erklärbär „#Faktenfuchs“ beim BR...


Mittwoch, 1. April 2020

Fußnoten zum April! April!

Heute ist der erste April. Nein, das ist kein Scherz.

***

Die Stadt Berlin will Griechenland mit drei Millionen Euro pro Jahr unterstützen, um zweckgebunden die Versorgung im Lager Moria zu verbessern.
April, April – das ist natürlich ein Scherz!
Die pleiteste Hauptstadt, die das beste Schland aller Zeiten je hatte, will nur 1.500 „Geflüchtete“ aus Moria holen. Kostet spätestens nach dem erwarteten Familiennachzug weit mehr als die Unterstützung der Griechen, aber man will ja nicht das Schicksal der Lagerbewohner verbessern, die medialen Bilder braucht man noch, sondern wahrscheinlich vorsorglich jenen Bevölkerungsschwund bei den Alten kompensieren, der durch die bereits jetzt überlasteten Krankenhäuser zu erwarten ist.

***

Ab heute haben alle Geschäfte wieder offen und der Normalbetrieb… nein, das wäre selbst für einen Aprilscherz zu dick aufgetragen.
Aber dafür gilt beim Einkaufen Burka für Alle! M/W/D! Den greisen Gandalf Gelbzahn wird es freuen, geht es über seinen Herzenswunsch, allen Frauen Kopftücher aufzusetzen, doch weit hinaus.

***

Modeempfehlung für die moderne Hausfrau:





Dienstag, 31. März 2020

Fußnoten zum Dienstag

Nun ist es also fix: mit Lockerungen wird es nix. Wusste jeder, der die Umfragewerte verfolgte. So angehimmelt, verehrt und geradezu angebetet wurde Kurz noch nie; medial wird er als Krisenmanager, Retter und Staatsmann gefeiert. Welchen Grund soll ein Narziss haben, das, wofür die Leute ihn anhimmeln lässt, abzustellen?

***

Beim Zappen gestern dachte ich, ich hätte einen Vampirfilm erwischt, mit Dracula und Igor. Es war aber nur die Pressekonferenz mit Kurz und Kogler. Trotzdem frage ich mich seither, ob Kurz ein Spiegelbild hat und aus wie vielen Leuten man Kogler zusammengesetzt hat.

***

Gestern habe ich den Wocheneinkauf erledigt. Noch ganz ohne Verschleierungsverbotsgesetzesbruch. Als ich die Schuhe anziehen wollte, entdeckte ich Staub darauf. Das habe ich noch nie geschafft.
Ein letztes Mal habe ich vor dem Kauf an den Rispentomaten gerochen. Das werde ich vermissen, wenn künftig alles nur noch nach billig konserviertem chinesischen Mundschutz müffelt.

***

Meine Liebreizende hat sich beschwert. Ich habe sie schon seit zwei Wochen nicht mehr angerufen.

***

Der Vorteil des Home-Office bei Unternehmern: Videokonferenz mit zwei anderen CEO‘s, und alle Beteiligten tragen Hemd, Krawatte, Jogginghose und Schlapfen.

***

Noch ein Vorteil im Home-Office: Es gilt kein Alkohol-Verbot.

***

Der Vorteil des Home-Office bei Antifanten: Sie brauchen beim Zusammenschlagen ihres Mobiliars keine Vermummung, und die faschistische Prügelpolizei müssen sie auch nicht fürchten. Und hinterher sieht es in der Bude ebenso aus wie vorher.

***

Und zum Abschluss noch ein Zitat des ansonsten von mir eher als verzichtbar empfundenen Fakälclowns Ingo Appelt, das durch die Rekorderfolge von Sex-Plattformen bestätigt wird:
Das Los des Single-Mannes in der Corona-Krise ist ein Rubbel-Los.