„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 18. Juni 2019

Der Fake-Fake

Kaum hat sich das Gelächter über die Segnung des Erlösungsbastis gelegt, tritt der in die ungewohnte Messias-Rolle Gedrängte schnell vor die Mikrofone und verkündet ein neues Opfer-Narrativ. Ablenkung muss sein und bei dieser Gelegenheit kann man gleich ein neues streuen: alle angeblichen Beweise, dass die ÖVP unter dem Erlösungskanzler Kurz, der nun vorhat, im September zum alleinherrschenden Gottkanzler aufzusteigen, bereits im Vorfeld über das Ibiza-Video informiert war und es vielleicht wirklich, wie damals angeboten, von den Machern gekauft (wenn diese nicht gar beauftragt) hat und jetzt mutwillig zum Sprengen der Koalition verwendet, sind Fake. Weil eine Überprüfung ergeben hat, dass es Fake sein muss. Also steht der Nichtwahlkämpfende da und erläutert, dass alle lancierten Mails Fake sind.
Schauen wir uns die vorgelegten Beweise an.

Die ÖVP hat nach eigenen Angaben (Achtung, in der gesamten „Beweiskette“ gibt es ausschließlich eigene Angaben der ÖVP, das Wort der Partei des künftigen Gottkanzlers ist Beweis genug, Amen!) zwar nicht die den Medien zugespielten (Von wem? In letzter Zeit spielt sich ab und zu nicht nur eine Menge ab, sondern auch eine Menge zu.) E-Mails, aber Screenshots davon gesehen und diese zur Überprüfung an Deloitte gegeben.
Äh.
Also ich hätte da jetzt Profi-Informatiker drauf angesetzt, aber bitte, wenn man meint, die IT-Experten eines Steuer- und Wirtschaftsberatungsdienstleisters mit ausreichend Parteinähe reichen aus, um glaubwürdig zu erscheinen, dann ist es auch okay. Nimmt nur keiner für voll. Sorry.
Und diese Eitih-Koniferen haben denn auch ein Pamphlet verfasst, dessen Kostenpunkt mich übrigens sehr interessieren würde, nur mal so am Rande, in dem eindeutig bewiesen wird, dass diese Mails Fake sein müssen.
Das haben die aus Screenshots erkannt.
Sogar die Threadketten, obwohl noch nicht einmal klar ist, welche Rohdaten den Screenshots zugrunde liegen und ob da nicht mit Tor und Proton ein bisschen um die Ecke geschoben wurde. Es gibt nämlich mehr als Outlook und Internet Explorer, besonders, wenn sich Leute über illegale Aktionen absprechen wollen.

Na gut, dann nehme ich mal auch einen Screenshot, wie man ihn hier machen kann, wo das Papier im Original vorgestellt wird.


Das Protokoll TLS1.2 wurde nach Auskunft der ÖVP, no na, also erst seit 2019 unterstützt.
Nur mal so zum mitschreiben: Ich habe ja schon lange den Verdacht, dass die verknöcherten Altparteistrukturen dazu führen, dass die erst vor wenigen Jahren vom System Steinplatte und Meißel zum System Papyrus und Feder gewechselt haben. Nur so ist es erklärbar, dass ein Protokoll zur Datenverschlüsselung, das bereits 2008 auf den Markt kam, seit etwa 2012 von allen Webbrowsern unterstützt wird und im Jahre 2018 bereits vom neuen, sichereren Protokoll TLS1.3 abgelöst wurde, erst 2019 den Weg auf die ÖVP-Server fand. Wahrscheinlich haben die erst seit 2019 Server. Das Internet als unbekanntes Neuland.

Ich meine, das muss man sich jetzt wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen: Weil der ÖVP-Datenfuzzi behauptet, ein seit 10 Jahren aktives und inzwischen sogar durch eine neue Version ersetztes Verschlüsselungssystem wäre bei ihnen 2018 noch gar nicht aktiv gewesen, müssen die Mails, von denen es auch nur Screenshots gibt, Fake sein. Für wie blöd halten die uns eigentlich? Ich hoffe ja, dass sich da mal ein paar versierte Hacker draufschmeißen; ich halte von deren Machenschaften ja eigentlich nicht allzuviel, aber so wie uns die Schwarzen jetzt hier einen vom Pferd erzählen, wird es langsam skurril. Was erklären die uns als nächstes? Dass sie erst der Basti auf Türkis umfärben konnte, weil sie vorher nur Schwarzweiß-Nadelplotter in den Büros hatten?

Den Nachsatz mit der Serverkonfiguration, den ich einmal schlüssig begründet sehen möchte, kann man schon nicht mehr kommentieren. Spätestens hier weiß man, dass es bei diesem ganzen neuerlichen Opfer-Ausritt des Mimimi-Exkanzlers auf seinem Nichtwahlkampf selbst um einen astreinen Fake geht, um eine Nebelgranate, die gezündet wurde, um allfällig auftauchende Beweise von vornherein zu diskreditieren und sich immer tiefer in die Rolle des armen Verfolgten einzugraben. Mahnend fordert Kurz deshalb:
Es ist wichtig, allen Informationen in sozialen Medien kritisch gegenüberzustehen.“
Genau, besonders denen, die am Lack des Gesalbten kratzen, nicht wahr? Man sieht deutlich, um was es wirklich geht: Kurz baut einen Puffer auf, an dem die zu erwartenden Aufdeckungen abprallen sollen, da pauschal erst einmal zu Fakes erklärt, die alle nur dem armen kleinen Opferbasti weh tun wollen. Schön langsam wird dieser weinerliche Opferwahlkampf skurril.

Montag, 17. Juni 2019

Wien, Wien, nur du allein...

Was haben vor zehn Jahren die Medien getobt, die österreichischen Kellernazibehörden müssten endlich ihren bösen Rassismus ablegen und Migranten in ihren Reihen aufnehmen, um endlich die bunt gemischte Gesellschaft widerzuspiegeln, deren Existenz zu behaupten natürlich auch schon wieder Rassismus ist, so wie es Rassismus ist, Menschen anderer Rassen, die es aber nicht gibt, weil die Behauptung von Rassen auch Rassismus ist, nicht „teilhaben“ zu lassen an Allem. Also ließ man „teilhaben“ und bejubelte endlich, endlich den ersten in die Wiener Polizei aufgenommenen gebürtigen Afrikaner, dieses Vorzeigeobjekt, an dem man von Stund‘ an alle Afrikaner in Österreich zu messen hatte, denn er war der Beweis: Alle Afrikaner sind lieb, nett, fleißig, voll integriert und Teil unserer Gesellschaft! Von einem auf alle zu schließen ist im positiven Aspekt nicht nur erlaubt, sondern gefordert.

Doch wehe, man macht es anders herum. Denn jetzt hat man den einen, diese wundervolle Vorzeige-Integrationsfigur, diesen Neo-Österreicher mit Wurzeln, die ihn zur Lichtgestalt qualifizieren – und der soll genau das gemacht haben, was böse ultrarechtsrechte Hetzer einem Afrikaner in entsprechender Position böswilliger- und rassistischerweise unterstellt hätten: er hat mutmaßlich einen Millionenbetrug begangen und die Uniform missbraucht, um Geschäftsleute zu erpressen. Nun, dass diese ehrenwerten Geschäftsleute erpressbar sind, hat auch gar nichts damit zu tun, dass es sich um Araber handelt. Wir wissen: die wahren Verbrecher sind österreichische Wirte und Metzger. Wir lassen uns ja das Weltbild jetzt nicht durch Fakten verhageln.

Außerdem, so muss festgehalten werden, ist diese ehemalige Lichtgestalt der Integration, deren reines Vorhandensein bereits alle Zuwanderer aus Afrika reingewaschen und jeden Kritiker an dieser Gruppe als xenophoben Nazi entlarvt hat, nun plötzlich selbstverständlich kein typisches Beispiel für Zuwanderer generell. Denn Generalisierungen sind zu vermeiden und wieder mal ein typisches Mittel rechtsrechter Gesellschaftsspalter. Außer man erklärt am Beispiel eines Zuwanderers, der ehrlich und fleißig ist und mit 37 eine Bäckerlehre angefangen hat, zu der er gelegentlich sogar pünktlich erscheint, dass alle Zuwanderer ehrlich und fleißig sind. Das geht. Der Rest: Gaga.

Ach ja, eines noch: der heute unbenannte und verpixelte Vorzeigepolizist hat sich wohl schon früher recht kreativ benommen, wie dieser Artikel aus 2017 beweist, der immer noch versuchte das politisch korrekte Bild des Unschuldslämmchens zu zeichnen:

Weil Spitzenpolizist Embe Kandolo (40) beruflich ein zweites Standbein wollte, stolperte er in eine wilde Affäre...“

Achso, sorry, natürlich nicht nur Vorzeige- sondern sogar Spitzenpolizist! Obwohl nicht wirklich klar wird, worin er jetzt Spitze ist. Außer mutmaßlich im Betrug. Aber das wäre dann ja eher ein Spitzenkrimineller, oder? Oder ein Spitzenstolperer.
Nur so als Tipp: Im Mai wurde ein nichtspitzenschwarzer Polizist zu einem geballten Jahr auf Bewährung verknackt, weil er privat für seine rumänische Ehefrau eine illegale Personenabfrage aus der Datenbank gemacht hat. Es wird interessant werden, die Ergebnisse der Ermittlungen und die daraus folgenden Strafmaße miteinander zu vergleichen. Wegen dem oben erwähnten Rassismus warats.

Kandolo geknickt: „Alles Unsinn. Ich habe mich nur mit falschen Partnern eingelassen.“
Sein Verhängnis: Um auch als Beamter den Kitzel des Wettbewerbs zu spüren, gründete Kandolo 2013 ein Transportunternehmen. Und 2016 glaubte er einer Türkin und deren Lovern: „Die sagten, sie haben gute Drähte zu Fuhren aus der Türkei.“Aber die gemeinsame GmbH erwies sich als Tohuwabohu. Kein einziger Auftrag, dafür ständig Streit. Ein übereilt gekaufter Lkw bekam keine Kennzeichen.“

„Die sagten, sie haben gute Drähte“ - ja, so klingen aufrichtige und auf dem Boden des österreichischen Rechts fest verwurzelte Geschäftsleute. Mein Metzger sagt auch immer, seine Wurst sei zu hundert Prozent aus Bio-Rindfleisch, denn er hat gute Drähte zu wirklich ganz ehrlichen Lieferanten in Kasachstan. Das ist dann der Kitzel des Gaumens.

Ermittler klärten rasch: Polizist Kandolo hat eine weiße Weste und macht weiter Dienst.“

Naja. Jetzt erstmal nicht mehr. Und ist ja auch rassistisch, von wegen „weiße Weste“ und so. Und vielleicht erscheinen seine damaligen seltsamen Ambitionen, als Beamter der Tatortgruppe und „Spitzenpolizist“ den „Kitzel des Wettbewerbs“ mit dubiosen Türkentruppen zu suchen, auch noch mal im Scheinwerferlicht.

***

Ach ja, da wir gerade bei Wien und seinen Vorzeige- und Spitzenmigranten sind: Es gab einmal mehr einen Fall eines in den Hals gerammten Messers. Und die entsprechenden Kommentare, dass es das schon immer gab und die Kriminalitätsstatistik eindeutig aussage, dass es immer weniger Verbrechen gäbe und jede andere Behauptung nur ultrarechte Hetze sein, habe ich mir die Statistik mal ein bisschen angeschaut.

Morde in Österreich:
2014: 38, davon mit Messer: 9
2015: 40, davon mit Messer: 14
2016: 49, davon mit Messer: 19
2017: 62, davon mit Messer: 17
2018: 76, davon mit Messer: 22
Aber eine Steigerung findet trotz Verdoppelung natürlich nicht statt! Und dass von den 76 Morden im Jahr 2018 immerhin 35 von Ausländern begangen wurden, ist zwar ein Fakt, aber trotzdem ultrarechte xenophobe Hetze. Deshalb fiel dieser kleine Ausschnitt aus der Statistik beim Versuch, im Kommentarbereich der „Krone“ zitiert zu werden, auch der politkorrekten Schnippelschere der Selbstzensur zum Opfer.

Würde der gleiche Bevölkerungsanteil österreichischer Staatsbürger morden wie zum Beispiel der Kosovarische, der immerhin auf 7 Täter kommt, hätte es sage und schreibe 2033 Morde durch Österreicher geben müssen. Die Chance, von einem Kosovaren ermordet zu werden, ist also um den Faktor 50 größer, als die, durch einen Österreicher ermordet zu werden - und das sagt über dessen Herkunft noch gar nichts aus, denn da werden natürlich auch "Passösterreicher" als Inländer erfasst. Wer jetzt aber bei der Begegnung mit Kosovaren meint, vielleicht eine erhöhte Aufmerksamkeit zeigen zu müssen, ist natürlich ein von ultrarechten diffusen Ängsten getriebener xenophober Hetzer.

Um eines gleich mal klarzustellen: Man muss als Österreicher jetzt keine gesteigerte Angst haben, denn die meisten Morde passieren innerhalb der entsprechenden Gruppen, und solange man sich xenophob und rassistisch einfach von denen fernhält, hat man rein statistisch schon wieder viel bessere Karten. Und wenn die sich untereinander meucheln, nun ja, dann nehme ich das mal als folkloristisches Ausleben heimischer Gefühle. Es ist denen hier nur das passiert, was ihnen auch zuhause passiert wäre. Das, wovor sie hier Schutz suchen, hat eben nichts mit dem Ort zu tun sondern mit dem, was zwischen ihren Ohren passiert. Und dass dort keine Integration stattfinden kann, zeigt uns nun schon die dritte Generation der ehemals Eingewanderten mehr als deutlich.

Multikulti ist gescheitert“, sagte einst eine deutsche Politikerin, bevor man ihr beibrachte, welch Denken richtig und welches falsch zu sein hat. Und es ist gescheitert, weil eben die Conclusio aus der Statistik, die auch nur die Lebensrealität widerspiegelt (meine Familie wurde in den letzten drei Jahren zweimal verbal und körperlich angegriffen, und beide Male waren es keine Österreicher), die ist, dass man sich von diesen Leuten einfach fern hält, weil die Gefahr, an oberstübchenkranke Gewalttäter zu kommen, da einfach statistisch weit größer ist. Das ist kein Rassismus, das ist Vorsicht. Es ist ja auch kein Sexismus, kleine Kinder davor zu warnen, mit Männern mitzugehen, die einen mit Bonbons locken.

Sonntag, 16. Juni 2019

Video zum Sonntag

Was ist der Unterschied zwischen DDR-Staatsbürgerkundelehrern und den Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?
Richtig: es gibt keinen!
Beide werden vom Staat dafür bezahlt, auf Steuerzahlers Kosten diesen zu einem richtig gepolten Wahlschaf zu erziehen. Journalisten sind nach deren Selbstverständnis eben keine Leute, die Informationen liefern, sondern Leute, die den Pöbel erziehen müssen. Das ist ihre vordringliche Aufgabe, genau dafür werden sie bezahlt.
Und nein, das ist nicht die krude Meinung einer abgehobenen Mediendarstellerin, sonst wäre die nach diesen Ausdünstungen gefeuert worden. Gefeuert werden nur die, die nicht in die richtige Richtung erziehen oder den Erziehungsauftrag negieren. Da kann man Eva Hermann fragen – und die tat das nicht einmal vor dem Bildschirm sondern privat in einem Buch.
Ein Sittenbild, das sprachlos macht:


Samstag, 15. Juni 2019

Die Falken fliegen schon

Ich habe ja schon eine Weile über zwei Fragen gerätselt, nämlich erstens ob ein Krieg gegen den Iran kommt und zweitens, mit welcher Farce er diesmal losgebrochen wird. Nun, seit einiger Zeit schon hat sich das „ob“ in der ersten Frage in ein „wann“ verwandelt, denn spätestens seit den letzten Ausritten der US-Politik gegen den Iran war klar, dass das auf kaltem Wege nicht mehr gelöst werden soll. Der Munitionsverbrauchsstau in den Lagern des militärisch-industriellen Komplexes ist zu groß, als dass man da noch lange warten kann, um Platz zu machen. Und dem Präsidenten haben seine Strategen sicher bereits gesteckt, dass der Film „Wag the dog“ mehr dokumentarischen Inhalt über das Funktionieren der größten Rummelplatzgesellschaft der Welt besitzt, als er glaubte. Und auch die zweite Frage ist beantwortet: der böse heimtückische Iran greift zivile Schiffe an, völlig grundlos und auch noch unter neutraler Flagge fahrend, aber so sind sie nun mal, die Bösen, gelle? Tun etwas völlig sinnloses und sie selbst schädigendes, weil sie eben nicht anders können. Eine Argumentationskette Goebbelscher Klarheit.

Nun ist die Wahl des Gegners ja nicht grundsätzlich abzulehnen, sind die terroraffinen Schiiten-Schlümpfe mit ihren kauzigen Hirnwindeln, unter denen sich radikalislamisches Weltmachtsstreben und tiefste Verachtung gegenüber dem Westen, den Andersgläubigen, Frauen, Schwulen und eigentlich dem ganzen Rest der Welt zu einer Giftbrühe verquirlen, unter deren Gestank Millionen Menschen in ihrem Herrschaftsgebiet leiden müssen, doch nun wirklich keine Sympathieträger, auch wenn sich in der Region der ganze Rest da auch anbieten würde, wenn man mal ehrlich ist. Außer vielleicht für unseren Gandalf, über dessen Sinnieren, man müsse alle Österreicherinnen zum Tragen des Kopftuches verpflichten, in Teheran lauter Jubel ausgebrochen ist. Aber normale Menschen können dieses Regime nicht wirklich sympathisch finden und tun es auch nicht.

Aber trotzdem bleibt es so, dass der Iran den Amerikanern gegenüber genau gar nichts getan hat. Er ist auch nicht aus dem Atomabkommen ausgestiegen, das haben die Amerikaner einseitig gekündigt. Es gibt also keinen Grund für einen Krieg, außer:
1. Die Amerikaner brauchen einen, weil die Rüstungsindustrie Arbeitsplätze sichern muss.
2. Trump braucht einen, weil es im Wahlkampf wichtig ist, als starker Mann dazustehen.
3. Teheran packelt mit dem Russen und hat den Amerikanern den Spaß in Syrien versaut.
4. Die Falken in Washington haben den feuchten Traum, dass sich Russland als Schutzmacht einmischt und diesmal, im Gegensatz zu Syrien, in eine direkte Konfrontation mit US-Einheiten gerät, was den von diesen Wahnsinnigen lange ersehnten Atomschlag gegen Russland auslösen könnte.
5. Israel hat die Nase voll von den ewigen Judenvernichtungsphantasien der hitlerverehrenden Mullahs und der gefährlichen Nähe ihrer Truppen seit deren Stationierung in Syrien.
6. Die wahhabitischen Saudis, in ihrem Streben nach Anerkennung als Einzig Wahre Führer und Kalifen des Weltislam, wollen den Zweifrontenkrieg gegen ihre beiden Nebenbuhler, die Eingewickelten in Teheran und den Größenwahnsinnigen in Ankara, auf einen Gegner reduzieren. (Die innerislamischen Konflikte erinnern an die innerchristlichen zur Zeit des 30-jährigen Krieges, als verschiedene Religionsströmungen zum Auslöser brutaler Machtkämpfe und der ersten dokumentierten schweren Kriegsverbrechen wurde. Der Fall von Magdeburg war sogar für die damalige, nicht sehr zimperliche Zeit sehr brutal und jenseits jeglichen Kriegsrechtes.)

Wer also immer sich einen Nutzen von einem heißen Krieg verspricht – er sitzt nicht in Teheran.
Womit haben das die Iraner verdient? Jetzt haben sie nicht nur seit Jahrzehnten eine radikalmuslimische Terrorherrschaft zu ertragen sondern bekommen als Strafe dafür auch noch Bomben auf den Kopf? The American Way Of Bringing Democracy? Hat ja bisher wirklich erstaunlich gut funktioniert das Ganze, also weiter so…
Ich vermute, wenn sich jetzt nicht noch ein paar mächtige Stimmen der Vernunft melden, werden die ersten Bomben bereits in den nächsten Tagen fallen. Und selbst dann, wenn sich die Eskalation noch vermeiden lässt, wird es in kurzer Zeit die nächsten „Beweise“ geben. Irgend eine Meldung irgend einer Beobachtungsstelle, dass die Mullahs kleine Kinder fressen. Wenn es um den Krieg geht, ist keine Meldung zu blöd, die Erfahrung haben wir oft genug gemacht. Diesen Sommer ist der Krieg nicht mehr vermeidbar. Die Falken fliegen schon.

Die Experten von Gandalfs Gnaden

Es wird immer putziger bei der Posse um unsere „Expertenregierung“ von Gandalfs Gnaden.

Erst versucht der persönliche Adjutant und ideologische Wegbegleiter des Grünpräsidenten als Dankbarkeitsgeste für die Ernennung zum Verteidigungstruchseß ein wegen FPÖ-Urheberschaft natürlich urböses und widerliches Projekt zu schreddern. Damit ist er jetzt gescheitert. Die Art und Weise, mit der hier versucht wurde, die Entscheidung einer aus einer demokratischen Wahl hervorgegangenen Regierung durch eine eigentlich nur als Notverwaltung eingesetzte Übergangsregierung wieder zu zertrümmern, hinterlässt eine demokratiebedenkliche Duftmarke, aus der gewohnt grüne Dämpfe aufsteigen.

Dann beschließt das Parlament (verständlicherweise und endlich) das Ende der „nicht jeden Freitag wird gesteinigt“ König-Abdullah-Farce, gegen die natürlich nur die ÖVP stimmte, der jetzt ein paar Pfründefelle wegzuschwimmen drohen, wofür sie aber wieder Munition für ihren „Mimimi eine rot-blauen Hasskoalition verfolgt unseren armen süßen Bastiwasti!“-Wahlkampf bekommt. Und der von Gandalf Gelbzahn ernannte Außenministertruchseß ist nicht in der Lage, das an diesem Zentrum organisatorisch beteiligte Spanien darüber zu unterrichten, was dazu führt, dass die Spanier erst aus den Medien erfahren, dass ein von ihnen mitorganisiertes Zentrum geschlossen wird. Haben wir nicht genau dafür einen solchen Minister-Dummy eingesetzt bekommen, damit eben solche diplomatischen Ärgernisse nicht passieren? Für was ist der jetzt gut, wenn er offensichtlich nicht weiß, was zu tun ist?

Vorgestern saß dafür die von Gandalf ernannte Elfenkönigin Brigitte die Vielfältige mit dem unvergleichlich betonierten Lächeln in der ZiB, wo ihr die von schwarzen und blauen Regierungsbeteiligten meist eher sichtbar angeekelte Dittelbacher-Lulu ganz handzahm Schnütchen ziehend das Versprechen entlockte, niemals zuzulassen, dass das Recht der Politik folge. Was ich mutig finde, denn die Politik in Gestalt des Nationalrates wurde von den Wahlberechtigten genau für die Aufgabe gewählt, Gesetze zu beschließen, also das Recht zu formen. Nun muss sie das als von Gnaden des Hofburgmagiers in das Amt Gezauberte nicht wissen, wie Demokratie funktioniert und was die Aufgabe der Politik ist, aber für eine ehemalige Chefin des Verfassungsgerichtes ist das schon recht armselig.
Aber nach den Ergüssen einer Frau Griss hat man da eh schon eine mentale Elefantenhaut aufgebaut.

Das Gesamtbild dieser „Experten“ ist ein mehr als trauriges. Jeden Tag ein neuer Fall geballter Inkompetenz. Kurz hat aus machtpolitischem Kalkül eine funktionierende Regierung gesprengt, und sein Versuch, eine Alleinregierung mit unbeschränkter Machtbefugnis zu generieren konnte nur noch gestoppt werden durch den kompletten Austausch der Mannschaft. Jetzt haben wir das, was uns erwartet, wenn ein Grüner in Alleinherrschaft ihm genehme „Experten“ beruft, die alle roten, schwarzen oder grünen Duft versprühen wie in einer Super-GroKo.

Freitag, 14. Juni 2019

Die Liebe zum interreligiösen Dialog

Jetzt macht also der Saudi-Propaganda-Bunker dicht; das Todesurteil gegen einen Achtzehnjährigen, dessen größtes Verbrechen darin bestand, als Zehnjähriger mit seinen großen Geschwistern gegen die Diktatur jener sich selbst als von ihrem Götzen persönlich auf die Welt gesetzten Kalifennachfahren zu protestieren, denen unsere Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit bis zum Anschlag backbords unter den Kaftan kriechen, hat jetzt auch die Linken endgültig überzeugt, dass dieses Zentrum einer wahhabitischen Monarchie untragbar geworden ist.
Und wer stellt sich quer? Die Partei von „Es wird ja nicht jeden Freitag gesteinigt“ Bandion. Von „Ich habe die Balkanroute geschlossen“ Kurz.

Seitens der ÖVP wolle man einen eigenen Antrag einbringen der „viel klarer und präziser“ sei, wie man gegenüber krone.at bestätigte. Dieser macht sich für ein neues Zentrum stark, welches unter Obhut der UNO ebenfalls in Österreich angesiedelt sein und sich dem interreligiösen Dialog widmen soll.“

Ach ja, die UNO. Inzwischen dominiert von der Gemeinschaft islamischer Staaten. Wenn die ihre Koryphäen für Frauen- und Menschenrechte loslassen, ist ja alles gut. Dann wird dieses „interreligiöse Zentrum“ eben nicht von radikalmuslimischen Saudis im Namen ihres Königs sondern von radikalmuslimischen Saudis im Namen der UNO betrieben – toll. Sicher gibt es auch wieder ein paar nette Versorgungsposten für Kurz-Schranzen und gute Geschäfte mit den Wahhabiten für seine Sponsoren.
Wastl, nur mal so zum Mitschreiben: Wenn die Kalifensöhne interreligiösen Dialog wollen, sollen sie ein Diskussionszentrum im Vatikan aufmachen. Oder noch besser: Am Tempelberg in Jerusalem. Wo auch Juden Zutritt haben und christliche Bischöfe nicht das Kreuz abnehmen müssen, um keine tödlichen Zornesstürme heraufzubeschwören. Da fangt‘s mal an. Oder bei einem intergeschlechtlichen Zentrum mitten in Riad, wo die Frauen ohne Kopftuch mit dem Auto hinfahren dürfen. Na, wäre das nichts für das außenpolitische Supertalent?

P.S. Dass dieses „interreligiöse Kulturzentrum“ in seinen Hinterzimmern ein Knotenpunkt geheimdienstlicher Informationsflüsse sein könnte und die Schwarzen als Hausherren im endlich nicht mehr von neugierigen Blauen bedrohten BVT ein vitales Interesse daran haben, diese Tätigkeiten nicht zu erschweren, ist eine durch nichts bewiesene Behauptung, von der ich mich aufs Schärfste distanziere. Wie kann man so etwas auch nur denken?! Pfui!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Mathematura

Die Politik ist hoch erfreut und jubelt ob der hohen Kunst, die Anforderungen der im vorigen Jahr mit diskriminierender Leistungsanforderung gestarteten Mathematik-Zentralmatura so weit nach unten geschraubt zu haben, dass auch die niedersten geistigen Pantoffeltierchen, die man irgendwie durch die Gymnasien gezerrt hat, nicht daran scheitern.

Mathematik-Matura am Scheich-Mustafa-Gymnasium Favoriten 2030:

Im Koran von Ahmed befinden sich 600 Seiten. Er hat die Hälfte bereits gelesen. Wie viele muss er noch lesen?“

Antwort zur Note 5: Er muss noch 300 Seiten lesen.

Antwort zur Note 4: Man stellt keine Rechenaufgaben über das Wort des Propheten!

Antwort zur Note 3: Als Wahrer Muslim achtet er bei dem Studium des Propheten nicht auf Seitenzahlen!

Antwort zur Note 2: Als Wahrer Muslim hätte Ahmed das Wort des Propheten schon mehrmals zur Gänze gelesen und verinnerlicht, bevor er so hohe Zahlen rechnen kann!

Antwort zur Note 1: Der Koran hat 604 Seiten! Nicht 600, sondern 604!! Das verräterische Schwein hat 4 Seiten herausgerissen, das Heilige Wort des Propheten geschändet, Allah, Mohammed, alle Muslime und mich zutiefst beleidigt, wo wohnt das Dreckschwein, ich will ihn umbringen, SOFORT!!!!

Mittwoch, 12. Juni 2019

DDR 2.0

Die Parteigänger der alten Mauerschützen- und Verbrecherbande SED, in deren Reihen sich auch nach Umbenennung in „die Linke“ genügend alte Stasi-Verbrecher tummeln, die trotz des Wissens um ihre Taten während der kommunistischen Diktatur heute sogar statt im Gefängnis im Bundestag sitzen, und die sich gerne als aufrechte Zivilgesellschaft gerieren, können vor lauter Edelmut und Gutmenschlichkeit kaum laufen und sehen sich deshalb nicht nur im Recht, mit aggressiver Gewalt gegen Andersdenkende vorzugehen, sondern auch, gewohnt ist gewohnt, an anderen Baustellen auf Recht und Gesetz zu pfeifen.

In Honeckers alter Heimat, dem Saarland, wo er von seinen Fans bis heute als großer Staatsmann gefeiert wird, treiben sie es anscheinend besonders bunt. So soll sich der stellvertretende Landesvorsitzende eine falsche Promotionsurkunde der Uni Lancaster gekauft haben. Und der Vorsitzende der Landesschiedskommission wurde schon vor einem halben Jahr eingekastelt, weil er mit Rauschgift dealt. Für die zwei Kilo Hasch, die man bei ihm gefunden hat, muss er für drei Jahre in den Knast. Keine Sorge, er hat sich das Zeug nicht selbst reingezogen und dann vor einer scharfen Russin herumgebalzt, deswegen prallt das an der Partei vollkommen ab und gefährdet in keiner Weise deren Salonfähigkeit.

Für ihre Randale- und Gewaltveranstaltungen müssen die Anhänger der Kommunisten aber auch weiterhin keine Strafverfolgung fürchten. In Berlin, wo regelmäßig Autos ausbrennen, „rechte“ Parteibüros zwischen AfD und SPD (!) verwüstet und auch mal nach „Miet-Haien“ riechende Busse von der Antifa angegriffen werden, auch wenn da nur Krebskranke auf einem Ausflug drin sitzen, ist die stellvertretende Vorsitzende des parlamentarischen Innenausschusses ausgerechnet die ultralinksradikale Antifa-„Aktivistin“ Anne Helm.
Man kann sich nur wundern, was alles möglich ist in Merkels DDR 2.0.

Dienstag, 11. Juni 2019

Nix neues unter der Sonne

Das neue Militärgymnasium, das in Niederösterreich entstehen sollte, wurde von dem Übergangs-Verteidigungsexperten geschasst. Nicht etwa aufgeschoben bis zur Meinungskundegebung des Wahlpöbels im September, wen interessiert schon das Demokratische Prinzip, sondern schlicht und ergreifend ausradiert. Ich will das jetzt nicht werten, ob diese Schule wichtig und notwendig war oder nicht, ich maße mir nicht an, Experte dafür zu sein, aber es geht mir weniger um den Anlassfall als vielmehr die Vorgehensweise. Wie gesagt: es hätte genügt, bis zur Wahl auszusetzen, man hätte das Projekt nicht vernichten müssen. Die letztgültige Entscheidung steht doch wohl immer noch einer gewählten Regierung zu, oder?

Aber der aktuelle Verteidigungstruchseß, der sich offenkundig für den legitimen Erben des Amtes hält ohne es zu sein, ist offen grün-affin (was das seltsame Demokratieverständnis erklären könnte und nebenbei treppenwitzigerweise sogar zu der pittoresken Situation führt, dass der Sympathisant einer Partei in einer Regierung sitzt, die nicht einmal in den Nationalrat gewählt wurde), ein Freund des präsidialen Altgrünen und dessen offizieller Adjutant, und er ist Vertreter der Abschaffung der Wehrpflicht und der Schaffung eines Berufsheeres. Angeblich wäre seine Aufgabe wie auch jene der ganzen restlichen Bierlein-GroKo, das Bestehende bis zur Formulierung des Volkswillens vulgo Wahl zu verwalten, und nicht, seine Interessen mit Gewalt durchzuboxen.

Wenn man sich die Liste der Beschlüsse der bisherigen Ü-Regierung aber anschaut, dann steht das "Ü" aber nicht für Übergang, sondern für Überraschung. Die angeblich reinen "Verwalter" nehmen fröhlich drauflos alle möglichen Regelungen zurück, die irgendwie blau riechen, und formen in alter GroKo-Manier alles im Interesse ihrer Parteien um. Demokratische Legitimation? Pfeif drauf - es gilt, sich ein Land wieder zur Beute zu machen und alle blauen Spuren radikal auszuradieren. Wen interessiert da der Pöbel?

Würde es sich bei Starlinger nicht um einen Intimus des gelbzähnigen Gandalf handeln, wäre ich bereit, diesem die Unschuldsvermutung zuzugestehen, erweitert um eine durchaus gütig gemeinte Altersdemenzvermutung. Aber so vermute ich eher gezielte Politik im Sinne des Grünen aus der Hofburg. Und damit kann ich seine Aussage, es würde sich um neutrale Experten handeln, die ganz sicher nur verwalten und nichts entscheiden, nur als gezielte Lüge interpretieren.
Liebe Österreicher und -rinnen, ihr wurdet nach Strich und Faden verscheißert.

Nein, ich habe nicht behauptet, hier mit einer Neuigkeit zu enden…

Montag, 10. Juni 2019

Heuchelei und Doppelmoral

Man erkennt immer deutlicher, wie in Merkeldeutschland Straftaten gewichtet werden.
Zwei Seniorenpaare, die sich in Berlin in Gegenwart zweier muslimischer Teenager des schweren Hassverbrechens schuldig gemacht haben, sich „abfällig“ über das Kopftuchtragen zu äußern, wurden vom Staatsschutz einkassiert und vorübergehend festgenommen. Man ließ sie mit einer Anzeige wieder frei. (Es darf von Heuchelei und Doppelmoral ausgegangen werden, denn wenn Türken „Kartoffeln“ beschimpfen und bespucken, wird weder ein Staatsschutz noch irgend ein anderer Polizist aktiv.)
Die haargenau gleiche Vorgehensweise (festnehmen, Identität aufnehmen, Anzeige erstatten und wieder freilassen) kann man auch bei einem anderen Verbrechen beobachten, das anscheinend den gleichen Stellenwert besitzt: dem Besitz und Transport von illegalem Kriegsgerät. Natürlich gefunden bei einem traumatisierten Schutzerflehenden auf der Durchreise nach Schweden und daher ohne weitere Folgen und mediale Aufmerksamkeit, man muss ja die Maulkorbregeln des Migrationspaktes in vorauseilender Unterwerfung einhalten.
Was passiert wäre, wenn es sich bei dem Sturmgewehr-Schmuggler um einen Reichsbürger gehandelt hätte, kann man sich bildhaft vorstellen. Auch hier die gleiche Heuchelei und Doppelmoral.