„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 2. Juli 2022

Fußnoten zum Samstag

 

Unvaccinated lives matter.

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In der „Bild“, ehemaliges (und eigentlich auch gegenwärtiges) Tittenblatt und in Zeiten gleichgeschalteter Systemmedien fast schon investigatives Vorzeigemedium, geht gerade ein Video von einer Massenschlägerei bei einer Kreuzfahrt um. Kreuzfahrt, da denkt jeder an weiße Pensionisten und nach langjährigem Sparen gerne mal für ein paar Tage Oberschicht spielen wollenden White Trash. Blöd nur, dass das Video ganz was anderes zeigt. Wer das sieht, was er sieht, ist ein Rassist.

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Die deutsche Bundesregierung hat eine Expertenkommission eingesetzt, die die glorreichen Erfolge und den unbestreitbaren Nutzen der Corona-Maßnahmen bestätigen sollte. Leider konnte sie beim besten Willen (und nur wer diesen nachweisen konnte, kam überhaupt in diese Expertenrunde hinein) keinen solchen Nachweis erbringen. Jetzt pöbelt der Fanatiker Lauterbach gegen diese Kommission und spricht ihnen die Expertise ab.

Immer mehr Leute erkennen, dass es sich bei der Corona-Religion und ihren Lockdown-Masken-Spritzen-Fanatikern um Realitätsverweigerer, Faktenleugner und Ignoranten härtesten Kalibers handelt. Diese Gestalten sind der Überzeugung, dass all die hunderten Lichter, die ihnen entgegenkommen, die wahren Geisterfahrer sind, während sie allein auf der richtigen Spur unterwegs sind. Ich befürchte, man wird die nie zur Verantwortung ziehen können, weil es sich nachweislich um Psychopathen handelt. Statt hinter Gitter kommen die zu einer Therapie und das war‘s.

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Bei einer Veranstaltung in Wien zückte eine Frau ein Messer, schnitt damit eine Regenbogenfahne weg und ging dann mit dem Messer auf die Grüne Abgeordnete Sigrid Maurer los. Ich wunderte mich, warum das zu keinem medialen Sturm gegen Rechts führte, keinen Sondersendungen, keinen Demonstrationen und keiner Betroffenheitserklärung des Räuchermännchens – doch dann kam die Erkenntnis: Es handelte sich gar nicht um eine Regenbogenfahne und auch nicht um Sigi Maurer sondern um eine FPÖ-Fahne und die Nationalratsabgeordnete der Blauen Petra Steger. Deshalb kam als einzige Reaktion auch nur ein „Jaja, mimimi, die blaue Opferrolle“…

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Apropos Räuchermännchen. Der twitterte stolz, wie er umwelt- und klimafreundlich mit dem Zug nach Graz reiste. Was er dabei vergaß zu erwähnen: Dass ihm für die dortige Verwendung die komplette Entourage mit fünf fetten gepanzerten Dienslimousinen und überhöhter Geschwindigkeit dorthin folgte.

Die grüne Heuechelei hat inzwischen einen Grad erreicht, wo sie sich nicht einmal mehr die Mühe geben, es wir einen warmen Regen wirken zu lassen, wenn sie uns auf den Kopf pinkeln.


Freitag, 1. Juli 2022

Fußnoten zum Freitag

 

Unvaccinated lives matter.

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Julibeginn. Jahresmitte. Die Hälfte haben wir rum, und wenn man sich anschaut, was da abging, mag man sich gar nicht vorstellen, dass das die ruhigere und einfachere Hälfte dieses Jahres war...

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Mein Sohn fragte mich, was Steuern sind. Ich nahm ihm seinen vom eignen Taschengeld gekauften Schokoriegel weg, biss die Hälfte ab und sagte: „Wenn du mir von dem Rest auch noch die Hälfte gibst, darfst du die andere selbst essen! Wenn nicht, behalte ich zur Strafe alles!“

Er weinte bitterlich. Ich glaube, er hat das Prinzip verstanden.

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Seltsame Welt 2022:

Es wird heiß, wir werden alle sterben!

Es wird trocken, wir werden alle sterben!

Es kommt ein Virus, wir werden alle sterben!

Der Russe droht mit Atomkrieg – na dann, auf geht‘s!

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Die typische Grünwählerfamilie: Das Gemüse am Tisch muss ungespritzt sein, aber jeder Mensch, der daran sitzt, mindestens drei Mal.

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Wenn eine Kuh in einen Palast trampelt, wird nicht die Kuh zur Königin sondern der Palast zum Stall.


Donnerstag, 30. Juni 2022

Fußnoten zum Donnerstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Gestern hab ich hitzefrei genommen. Bitte um Verzeihung, aber nachdem ich gelesen habe, dass in dieser „menschgemachten Glut“ jede Mühe zu vermeiden sei und schon leichteste Anstrengungen zum sofortigen Klimatod führen können, habe ich meine Kinder aus ihrem Mini-Pool geworfen (wofür hat man den großen?) und es mir mit der Liebreizenden und einer Grundversorgung aus dem Weinkeller gemütlich gemacht. Man kann in den Dingern bequem sitzen, halb liegen eigentlich, und den Kopf auf den luftgefüllten Randwulst legen und dem Hitzestress entgehen, und das stundenlang…

Naja, schauen wir mal, wann der nächste Hitzeschub kommt bis sich wieder dumme Kinder auf die Straße kleben, dann werden wir das wiederholen. Der Weinkeller hat noch was im Angebot und in meinem Alter muss man sich schonen...

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Wer im kommenden Kriegswinter keinen Strom braucht, der soll Geld vom Anbieter bekommen, weil der sich so freut, dass er nichts verkaufen muss… oder so. Jedenfalls bietet das ein britischer Stromnetzbetreiber an.

Ein Kommentator hat die richtige Idee dazu geliefert:

Tipp an den Verbund: zahlt mir einen Südafrika-Urlaub von Oktober bis März und ich verspreche, den ganzen Winter gar keinen Strom zu verbrauchen. Deal?“

Gute Idee. Bin dabei!

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Die verfassungsfeindliche allgemeine Impfpflicht, erkennt das österreichische Verfassungsgericht in einem neuerlichen Skandalurteil, ist verfassungskonform, weil – und jetzt kommt der Brüller des Monats – sie eh nicht exekutiert wird. Sprich: ein Gesetz darf ruhig verfassungsfeindlich sein, aber solange der Part der strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt ist, gibt es ja kein Problem.

Da es nicht kommt, dürfte es kommen; nur wenn es käme, dann dürfte es nicht. Oder so.

Der zusätzliche Witz an der Sache: sollte überraschend ein verfassungsfeindliches Gesetz, das vom VfGH einen Persilschein bekommt, weil es nur in der Warteschleife hängt, doch scharf gestellt werden, gibt es weder die Möglichkeit eines Eilantrages (den man in Österreich nicht kennt) noch die Hoffnung auf ein Verwaltungsgerichtsurteil, denn nach dem neuen Epidemiegesetz steht der Gesundheitsminister ab morgen weit außerhalb des Rechts- und Verfassungsbogens und kann ohne demokratischen Entscheidungsprozess und ohne Rechtsmittel für die Betroffenen willkürlich fast alles entscheiden, was ihm in den Sinn kommt oder, mit Berufung auf das letzte Skandalurteil des VfGH, „Experten empfehlen“.

Der nächste Stein aus der Verteidigungsmauer des Bürgers gegen einen übergriffigen Staat purzelt zerbröselt zu Boden. Bei dem momentanen Tempo der Erosion ist von dem demokratischen Rechtsstaat, der schon jetzt nur noch rudimentär existiert, bis zum Ende des Sommers nichts mehr übrig.


Dienstag, 28. Juni 2022

Fußnoten zum Dienstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Der Klitschko, mit dem die bekannt kompetenzallergischen Politkapazunder Giffey und Ludwig in Berlin und Wien „konferierten“, soll ein computergeneriertes „Deep-Fake“-Konstrukt gewesen sein.

Wenn die Computertechnik bereits so gute Täuschungen ermöglicht, dass damit komplette Fake-Konferenzen möglich sind, die von den teilnehmenden Politikern nicht erkannt werden, was sind dann für weitreichende Deep-Fake-Beschisse des einfachen Gevölkes durch technisch aufgerüstete aber mental recht simpel gestrickte Medienvertreter möglich? Wenn schon Leute wie die Berliner Oberbürgermeisterin und der Wiener Bürgermeister dermaßen verscheißert werden können, welchen Grad der Verscheißerung erlebt dann die einfache Masse?

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Apropos. Die einen Medien melden, der toiflische Putin habe aus reiner Bosheit eine Rakete auf ein Einkaufszentrum geworfen. Die anderen Medien melden, diese Rakete wäre auf eine militärische Einrichtung gezielt gewesen, aber von den Ukrainern über der Stadt vorher abgeschossen und damit in das Einkaufszentrum gelenkt worden.

Das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Sie wird wohl irgendwo dazwischen liegen und an akuter Propaganda verbluten.

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In Wien gab es gestern partielle Stromausfälle. Das Jammern war groß. Irgendwie hatten die Wiener wohl die Aufforderung ihrer grünen Umwelt- und Energieministerin falsch verstanden und bereits gestern versucht, die Temperatur in ihren Wohnungen aus Solidarität mit der Ukraine um weitere zwei Grad zu senken. Unter dem geballten Betrieb tausender Klimaanlagen brach dann das Stromnetz zusammen.

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Die NATO will ihre Angriffstruppen von derzeit 40.000 schnell auf 300.000 Soldaten erhöhen. Bei den Falken des westlichen Kriegsbündnisses geht momentan einer nach dem anderen ab wie eine Rakete, denn eine solche rasante Aufrüstung und Bereitstellung von Angriffspotenzial haben sie sich immer gewünscht. Endlich riecht es so richtig nach Weltkrieg, diese Chance sollte man sich ja nicht entgehen lassen…

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Das nächste Eigentor des Westens: russisches Gold darf im Gegensatz zu afrikanischen Blutdiamanten nicht mehr gekauft werden. Nur hat Russland seine Währung aus dem Fiat-Money-System genommen und an das Gold gekoppelt, was neben den anderen „Sanktionen“ dem Rubel momentan nicht nur einen Höhenflug beschert sondern ihn auch noch äußerst interessant für Anleger macht, die besonders aus den USA gerade in sichere Währungen flüchten. Denn den Systemen Euro und US-Dollar droht nach der katastrophalen Geldvermehrungspolitik der letzten Jahre der finale Kollaps. Renminbi und Rubel dagegen sind stabil wie nie. Was für ein Zufall...


Montag, 27. Juni 2022

Fußnoten zum Montag

 

Unvaccinated lives matter.

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Der Spruch „unvaccinated lives matter“ wäre doch nun wirklich veraltet, monierte ein lieber Freund per Mail. Abwarten. Erst kommt der Sommer, doch dann folgt unweigerlich der Herbst. Und so wie die Schwerkraft eine Angewohnheit ist, die sich der Apfel nicht abgewöhnen kann, wenn er sich vom Baume löst, sind auch die Korruptheit, die Gier und das Streben nach Macht und Einfluss Angewohnheiten unserer „Eliten“ und der von ihnen gesteuerten „Politiker“, die sie sich nicht abgewöhnen werden, nur weil ein obsolet gewordenes Gesetz durch eine viel weitreichendere Ermächtigung ersetzt wurde. Wir sprechen uns zu dem Thema nochmal im November. Ich vertraue den Naturgesetzen.

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Nachdem ich das gesamte Wochenende samt Übernachtung im steirischen Kapfenberg verbracht habe (ich bin ja der Familienchauffeur und Met verträgt sich nicht mit der Straßenverkehrsordnung, die sich seit Eselskarren und Pferdewagen weiterentwickelt hat – auch wenn sich der Straßenverkehr bald wieder in diese Richtung zurückentwickeln wird), geht es heute ans Ausnüchtern. Nein, nicht so arg, denn aus dem Alter lärmender Gelage bis zur Betrachtung der Unterseite der Tischplatte und temporärer Festplattenformatierung bin ich lange heraus. Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass kein Rausch wirklich so schön ist, dass er den Kater am nächsten Tage wert ist. Und die Viecher werden mit dem Alter kratziger.

Außerdem muss man den Kindern ja auch ein Vorbild sein, und wenn man mitten in der Nacht den Kopf in die Muschel steckt und ein Löwentelefonat führt, kann man das nicht wirklich seriös am Frühstückstisch erklären. Also ließ ich es bei einer überschaubaren Menge bleiben und bin deshalb auch heute in der Lage, ohne Blogpause durchzukommen.

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Apropos Blogpause. Kann sein, dass es in den nächsten Tagen mal hitzefrei gibt. Denn im Gegensatz zu unserer heutigen Jugend, die sich vor Entsetzen über angekündigtes Badewetter bei 30 Grad im Schatten an den Asphalt klebt (was allerdings auch eine lehrreiche Wirkung haben kann), freuen ich und meine Kinder sich auf den pipiwarmen Pool und werden diesen bis zum späten Abend ausgiebig genießen.

Wir sind altmodisch und feiern Badewetter, statt es zu beweinen.

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Irgendwie war es verwunderlich, dass über das Attentat in einer Osloer Schwulenbar so schaumgebremst berichtet wurde. Gar keine „Breivik“-Schreie, auch nicht von den sonst sofort aus ihren Löchern kriechenden Linkstrollen im Penseur-Blog, absolute Funkstille. Man konnte ahnen, was kommt. Und richtig: es ist ein Iraner und amtsbekannter Islamist gewesen. Na sowas Blödes aber auch, lässt sich nicht gut instrumentalisieren ohne Wasser auf Mühlen zu gießen. Also schnell Tuch drüber und fertig. Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen!


Sonntag, 26. Juni 2022

Video zum Sonntag

 

Tag zwei des rauschenden Mittelalterfestes auf der Burg Oberkapfenberg. In Gesprächen lernt man so viele gentechnikfreie Menschen kennen, dass wir es bereits unter uns als „Schwurblerfestival“ bezeichnen und sicher sind, dass eine erkleckliche Menge der Besucher dienstlich anwesend ist.

Die Vernunft und Geradheit der einfachen Menschen (und mit „einfach“ meine ich ohne jeden Bezug auf den Bildungsgrad das Gegenteil von „kompliziert“ und nicht das, was arrogante Halbgebildete mit Dunning-Kruger-Psychose darunter verstehen) lässt die Intriganz der Macht ins Leere laufen. Mehr von dieser klaren Einstellung zum Leben und zum Tod, und wir hätten die ganze „German-Angst-Pandemie“ nicht erleben müssen:




P.S.
Der Tod sollte kein Grund sein, zu trauern, dass jemand gestorben ist, sondern ein Grund, zu feiern, dass dieser Mensch gelebt hat und man glücklich ist, ihm begegnen zu dürfen.

Samstag, 25. Juni 2022

Fußnoten zum Samstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Ärzte behandelten zehnmal mehr Nebenwirkungen, als dem PEI Verdachtsfälle bekannt sind.“

Die nächste Schwurbelei, diesmal von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. 2,5 Millionen ärztliche Behandlungen von Impfnebenwirkungen. Mal sehen, wie lange deren Chef noch seinen Job hat...

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Heute findet auf der steirischen Burg Oberkapfenberg endlich wieder das berühmte Mittelalter- und Ritterfest statt. Von der dortigen Greifvogelschau stammt auch das Bild zu meinem Blog. Damit ist das Wochenende gegessen. Oder besser getrunken.

Also dann: Wir saufen den Met bis keiner mehr steht!

Prost!


Freitag, 24. Juni 2022

Fußnoten zum Freitag

Unvaccinated lives matter.

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Die Deutsche Bahn wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung verdonnert, weil ein angeblich „nicht-binäres“ Etwas ohne Zuordnung sich beleidigt fühlte, immer wieder als Mann angesprochen zu werden. Denn wegen seines Geschlechtes (welches auch immer, da kann sich ja jeder aussuchen was gerade hip ist) beleidigt zu werden ist ganz ganz böse. In Ordnung ist nur, Menschen wegen ihrem Impfstatus oder ihrer politischen Einstellung zu beleidigen, anzupöbeln, niederzubrüllen, zu diskriminieren, verächtlich zu machen, zu verhöhnen, zu bedrohen, auszusperren, einzusperren, zu nötigen, zu rechtlosen Untermenschen zu degradieren, aus dem Land zu jagen oder sogar mit Strafandrohung zu verfolgen. Das ist alles OK.

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Ach ja, die österreichische Lauterbach-Karikatur hat gestern auf der Beerdigung der durch die absolute Machtfülle des neuen Epidemiegesetzes obsolet gewordene Impfpflicht (die bis Herbst eh wieder durch die EU-Hintertür zurückkommt, dafür wird die Biolaborchefsgattin schon sorgen) salbungsvolle Worte geschwurbelt, dass „die Gesellschaft“ Gräben aufgerissen habe, die jetzt zugeschüttet werden müssten und blablablupp.

Der Haken ist: die Gräben hat nicht „die Gesellschaft“ aufgerissen sondern die Regierung, mit dem Bagger mit der extra großen Schaufel, angefangen bei den inzwischen abgetauchten Hetzern Kurz und Mückstein bis zu den autokratischen Demokratie- und Verfassungsfeinden und quasi wiederbetätigenden Dollfußanhängern Nehammer und Schallenberg. Das antike Dampfkraftwerk in der Hofburg nicht zu vergessen. Da wurde fröhlich gehetzt und aufgehusst, verächtlich gemacht und gedroht, verbal bespuckt und verhöhnt, Hass und Lügen verbreitet auf Teufel komm raus.

Und jetzt, das hat gestern ein Poster in einer Kommentarspalte der „heute“ so treffend formuliert, können die sich allesamt gerne in die tiefen Gräben reinlegen, nur dann wäre es eine Freude, diese zuzuschütten. Ihr habt so viele rote Linien überschritten, das ist mit einem „samma wieda gut“ nicht erledigt. Niemals.

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Der Original-Lauterbach hat derweil unter den für jeden Dunning-Kruger-Patienten unverständlichen Buhrufen der von ihm ebenso beschimpften, bedrohten und verächtlich gemachten gentechnikfreien Pflegekräfte derweil gebrüllt, deren Arbeit hätte nichts beigetragen und wäre komplett wertlos gewesen. Damit reiht er sich nahtlos in die Riege der politischen Hassverbreiter ein, zu der auch die steirische Gesundheitslandesrätin gehört, die verbal dreist entgleiste, Pflegepersonal ohne Gentherapie wären „Todesengel“ und für reihenweise sterbende Patienten verantwortlich. Nein, wir haben und werden die wahren Hetzer und arroganten Menschenfeinde nicht vergessen, nie wieder!

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Apropos arrogante Menschenfeinde: Das österreichische Volksbegehren „Rücktritt der Bundesregierung“ kann heute noch unterschrieben werden. Nur so als Tipp.


P.S. Ich habe ja darauf gewettet, dass die Impfpflicht bleibt. Endlich einmal eine Wette, die ich verloren habe. Und ich bin sogar froh darüber.


Donnerstag, 23. Juni 2022

Fußnoten zum Donnerstag

Unvaccinated lives matter.

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Eine schwere Energiekrise kommt auf Österreich zu. Oder sagen wir mal so: Österreich hat sich eine Energiekrise selbst gebastelt, weil die Politik tatenlos zugesehen (und vielleicht auch mitgeschnitten) hat, als die im Februar bummvollen Gasspeicher mit der ersten Preisexplosion leergeräumt wurden, weil die Versorger das billig aufgekaufte Russengas jetzt teuer am Weltmarkt verscherbeln konnten. Aber die mit bekannter grüner Tiefenkompetenz ausgestattete Quotenministerin Gewessler hat bereits Lösungen parat, sollte der jetzt komplett überteuerte Ankauf von Gasreserven an Putins Bockigkeit und der eigenen Unfähigkeit scheitern:

Erstens natürlich das Frieren für die Ukraine. Die Heizungen in den Wohnungen und Büros der Untertanen sollen ab Herbst um zwei Grad abgesenkt werden. Sie geht sicher mit bestem Beispiel voran und senkt in ihren Büros schon jetzt die Temperatur um weitere zwei Grad – die Investition von über 140.000 Euro Steuergeld in eine Klimaanlage für ihr Büro muss sich ja lohnen.

Zweitens sollen wir beim Kochen unbedingt den Deckel auf dem Topf lassen, das spart eine Menge Energie. Diesen Tipp hat sie sicher von ihrer rumänischen Haushälterin oder einer Hilfsöchin der Parlamentskantine. Auf Kochtipps einer typischen grünen Quotenministerin, die in ihrem ganzen Leben nicht eine Sekunde in der freien Wirtschaft einem Job nachgegangen ist und kaum jeden Tag eine Familie bekocht wie die nichtgrüne Durchschnittsuntertanin (junge Grünwählerinnen benutzen meist nur Mensa oder Mikrowelle), würde ich mich ebenso verlassen wie auf Gesundheitstipps von einem adipösen Alkoholiker. Wiener, die darin eine Anspielung finden, dürfen sie behalten.

Drittens kommt Tempo 100 auf der Autobahn. Denn auch wenn das nun irgendwie noch weniger mit den leeren Gasspeichern zu tun hat als Topfdeckel oder Solidaritätsfrieren, passt es doch in die Agenda der ehemaligen „Umweltaktivistin“, die sich deren Umsetzung dann aus der Luft anschauen kann, wenn sie wieder mit dem Privatjet in den Urlaub geflogen wird, während unter ihr der Pöbel mit 100 über die Autobahn schleicht.

Leonore, wie wäre es denn mal, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Klimaanlage stillzulegen? Machen wir doch mit ganzen Kraftwerken und Gaspipelines, also bitte, mach kein Gewese und schalt ab. Nicht nur frieren, nein auch schwitzen für die Solidarität mit der Ukraine! Auch am Fahrrad, das den Dienstwagen ersetzt. Strampeln für die Ukraine, na los! Oder sind deine ganzen sinnfreien „Tipps“ wieder nur das übliche Einschwören der Untertanen auf Wasser, während man selbst feinsten Schampus schlürft?

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Lokführer, das war doch mal der Traumberuf aller kleinen Buben. Ist auch nicht mehr das, was es mal war im besten Schland aller Zeiten.

Besonders knuffig hat der spagaterprobte Journaillist, der zwischen dem Vermelden der Tatsachen und dem Wasseraufdiemühlengießen immer wieder einen Hodenbruch riskiert, folgende Sentenz formuliert:

Dort wurde er von drei Männern aufgefordert, ihnen sein Handy und seinen Geldbeutel auszuhändigen. Als der 46-Jährige dieser Aufforderung nicht nachkam, entwickelte sich ein Handgemenge, in dessen Verlauf einer der Angreifer mit einer halb vollen Whiskyflasche auf den Oberkörper des Opfers einschlug.“

Man kann sich diese Situation so richtig vorstellen, wie die drei „MännerTM“ ihn „auffordern“ und der renitente Kartoffeling „dieser Aufforderung nicht nachkam“, woraus sich dann ein „Handgemenge entwickelte“. Hätte der Köterrassige einfach seine Geldtasche und sein Handy denen übergeben, die eh schon sein Land, seine Gesellschaft und seine Zukunft okkupiert haben – als ob es da auf schnöden Mammon und Technikspielzeug noch ankäme –, dann wäre doch alles gut gewesen.

Die Angreifer werden wie folgt beschrieben: Alle drei Männer hatten dunklen Teint.“

Wisst ihr, was an dem Verbot des Wortes „Neger“ so fein zu beobachten ist? Dass sich Sprachverbote eben nicht auf die Realität auswirken, sondern einfach neue Sprachkonstrukte entstehen, die die gleiche Realität nur in anderen Worten abbilden. Und so weiß trotzdem jeder, was mit „Männer mit dunklem Teint“ beschrieben wird. Ein einfaches Experiment, sogar so leicht, dass es die linksradikalen Kreischtrolle für sich durchführen können, auch wenn die daraus folgende Erkenntnis den mentalen Ideologieblocker nicht überwinden kann:

Man schließe die Augen und stelle sich ein Bild zu „Mann mit dunklem Teint“ vor.

Dann stelle man sich ein Bild zu dem verpönten Begriff „Neger“ vor.

Und jetzt suche man die eklatanten Unterschiede zwischen den beiden Bildern.

Viel Spaß. So einfach kann man die Irrlehre widerlegen, dass die Realität der Sprache folgt. Es wird immer umgekehrt sein.



Mittwoch, 22. Juni 2022

Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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Auf der diesjährigen „Documenta“ wollte man „die Kunst des globalen Südens“ besonders darstellen und lud „Künstlerkollektive“ von der Südhalbkugel ein, ihre Kunstwerke auszustellen. Eine indonesische Gruppe wollte sich politisch korrekt und für diese Ausstellung akzeptabel linksradikal geben und schuf ein palästinensersolidarisches Großgemälde, das wohl ein wenig über das gesteckte Ziel, den linksradikalen Judenhass als „Israelkritik“ zu verbrämen, hinausschoss. So schnappatmet selbst der sonst den linken Rand der Antifa-Schlägertruppen immer wieder gern mit Propagandafutter versorgende „Standard“:

In Details der Darstellung fand sich stereotype antisemitische Bildsprache, wie man sie seit dem Mittelalter und aus der NS-Zeit kennt. Ein Soldat mit Schweinegesicht trägt ein Halstuch mit Davidstern und dem Schriftzug Mossad (Israels Geheimdienst) auf dem Helm. Eine andere Figur im Businessanzug ist mit Schläfenlocken, Vampirzähnen, blutunterlaufenen Augen, Schlangenzunge und einem Hut mit SS-Emblem dargestellt“, und das Gemälde musste aus der Ausstellung entfernt werden.

Tja, liebe indonesische Palästinenserfreunde, das war etwas zu dick für Krautland. Dort darf man zwar gerne schweinegesichtige Soldaten mit Deutschlandfahne und Aufschrift „Bundeswehr“ darstellen, aber nicht so wie ihr das gemacht habt! Und wenn die Business-Figur blond und blauäugig wäre, so ganz ohne Schläfenlocken, hätte das auch keinen Kritiker hinter dem Ofen hervorgelockt, wenn sie sonst wie ein Zombie aussieht und SS-Embleme trägt.

So ist das in dem Land, in dem man nicht einmal Kritik an einem Menschen üben darf, dessen Eltern sich als Juden gesehen haben, auch wenn er selbst sich als Atheisten bezeichnet, wenn er nur zum Liebkind des linken Randes avanciert ist, ohne mit der Antisemitismus-Keule erschlagen zu werden, während importierte stramme Jugendliche auch mal Kippaträger auf offener Straße verprügeln und niedertreten dürfen, ohne dass es zu anderen Reaktionen führt als dem Niederbrüllen der Kritiker daran als Nazis. Denn wer in Deutschland gegen importierten offenen Judenhass auftritt ist mindestens Nazi und Antisemit. Und da ich wie meine jüdischen Freunde, die ich zu haben wage, das Existenzrecht des Staates Israel als unantastbar betrachte, werde ich auch hier gerne als Rechtsextremer und Antisemit angebrüllt von ausgerechnet jenen linken Zecken, die blind vor Hass gegen jeden Andersdenkenden und emotionsgesteuert bar jeder Vernunft ihren Judenhass kaum zügeln können und bei „Juden ins Gas!“-Rufen auf pro-palästinensischen linksradikalen Aufmärschen heiße Tränen der Solidarität mit islamistischen Terrorgruppen vergießen.

In Wahrheit stört die Linksradikalen nur eines: dass es irgendwo Gruppen geben könnte, die Juden noch mehr hassen und verachten als sie selbst. Das hat man nun hoffentlich auch in Indonesien begriffen.

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Um dem Putin eins auszuwischen, so salbadert die tiefgrüne österreichische Umweltministerin, die gerade das Comeback der Steinkohle abgesegnet hat, wir sollen unbedingt die Temperatur in unseren Wohnungen um weitere ein bis zwei Grad senken. Dass das im Moment zu einer Überlastung der Klimaanlagen führen würde, kann die Maid als typisch schlichte Intellektuellgrüne nicht erfassen, auch nicht nachdem sie ihre Amtsräume selbst mit einer Klimaanlage für über 100.000 Euro hat aufpeppen lassen. Denn der Steinkohlestrom muss ja irgendwo bleiben, also nutzen wir ihn für die Klima-Abkühlung. Zumindest im eigenen Büro.

Man kann ja nicht die ganze Welt retten...

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Was ist Optimismus?

Wenn man morgen zur Bank geht und einen Bausparvertrag eröffnet.