„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 22. Mai 2018

Realität und Wahrnehmung

Heute ist mal wieder die Alpenpravda dran. Mal so als Beispiel, wohin sich die einst als „linksliberal“ verstehende Presse hinentwickelt hat: tendenziös, urteilend, linksextrem. Und mit übelster Rabulistik und Faktenauslese meinungsmanipulierend.
Es geht um diesen Artikel. Ein Interview mit einer Kriminologin von der Hamburger Universität, die einen Hardcore-Wellkammisten-Twitterkanal betreibt. Man muss es sich schon verdienen, als unabhängige Expertin zum Interview in die „SZ“ gerufen zu werden; besonders wenn es um das Thema Migrantenkriminalität geht, ist jemand, der auf seinem Kanal vehement gegen die Kriminalität gegen Migranten polemisiert, die einzig brauchbare Koryphäe. Jeder andere könnte sonst dermaßen mit der Blattlinie kollidieren, dass am Ende das Interview gar nicht veröffentlicht wird und dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen. Und das will ja keiner. Also dann.

Warum sehen viele in aggressiven Migranten eine Bedrohung des Rechtsstaates, während es kaum Schlagzeilen macht, wenn Polizisten deutsche Jugendliche bändigen müssen? Die Kriminologin Nina Perkowski über unterschiedliche Wahrnehmungen.“

Zumindest der erste Teil lässt sich leicht beantworten: Aggressive Migranten sind genau dann eine Bedrohung des Rechtsstaates, wenn sie mit vorsätzlicher Gewalt eine Amtshandlung vereiteln und einen Gefangenen freipressen. Das sind nämlich nicht nur schwere Straftaten sondern auch direkte Angriffe auf den Staat. Das gewaltsame und aggressive Vorgehen einer Zusammenrottung von etwa 200 Bewohnern einer Asylunterkunft muss erstmal eine Entsprechung finden.

Und da haben wir auch eine: In Hitzacker haben sich, nachdem die persönlichen Daten eines Polizisten, der an der Entfernung eines kurdischen Propagandatransparentes an einem Gasthaus beteiligt war, auf linksextremen Hetzseiten veröffentlicht wurden, etwa 60 Vermummte auf dem Grundstück des Polizisten eingefunden und haben ihn und seine Familie aggressiv mit Gewalt bedroht. Linksextreme Terroristen gehen gewaltsam gegen einen Polizisten und in typisch kommunistischer Manier sippenhaftend auch gegen dessen Familie vor, und man liest gerade mal in der Lokalpresse davon.

Seltsam ist nur, dass genau dieses Beispiel, bei dem es ebenso um einen mit voller Absicht geführten Angriff gegen den Rechtsstaat geht, nicht als Vergleich verwendet wird. Man darf mutmaßen, ob es die Tatsache ist, dass es sich auch bei den vermummten Linksextremen um Zugewanderte handelt, oder die, dass es eben Linksextreme sind, die die „SZ“ hindert, diesen Fall heranzuziehen.
Nein, man sucht und findet ein anderes Beispiel, dem man einfach mal unterstellt, dass es so urtypisch deutsch sein muss, dass man es einzig weißen Männern zuschreiben kann, auch wenn in dem betreffenden Artikel kein Wort über Herkunft der Besoffenen, die sich gegenseitig keilen und auf die Polizei losgehen, verloren wird: Ebenfalls in Niedersachsen, gar nicht so weit vom nicht verwendeten Beispiel der vermummten Linksradikalen entfernt, läuft eine Herrentagsfeier aus dem Ruder und „Jugendliche“ gehen erst aufeinander los und dann auf die gerufene Polizei. Da stört es auch keinen, dass man das Ausrasten von Besoffenen nicht mit dem vorsätzlichen und geplanten Angreifen von Polizisten oder dem vorsätzlichen Begehen einer schweren Straftat wie einer Gefangenenbefreiung vergleichen kann; eine Kriminologin stört sich nicht an Logik. Wenn es um Propaganda geht. Und sowas hat einen Lehrstuhl.

Doch zurück zum „SZ“-Artikel:

Es war eine kleine Meldung in Regionalmedien, die vor einigen Tagen für Diskussionen sorgte: In Ganderkesee in Niedersachsen hatte die Polizei am Vatertag einen Großeinsatz bei einer Schlägerei zwischen Jugendlichen, die mit Flaschen die Beamten attackierten und beleidigten. Warum, fragten auch Journalisten, wird dieser Angriff von Jugendlichen auf Polizisten anders behandelt als ein ähnlicher Angriff Dutzender Flüchtlinge, die im baden-württembergischen Ellwangen eine Abschiebung verhindern wollten?“

Weil es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Vorgänge handelt. Ich kann einen Hasen nicht gleich behandeln wie einen Fisch, aber wenn man eine solche Antwort gewollt hätte, dann hätte man sich ja nicht besagte Wellkammisten-Twitterprofessorin geholt sondern hätte einen einfachen Streifenpolizisten fragen können. Hat man aber nicht, also endet an dieser Stelle auch jeder logische Bezug in dem Artikel.

Ellwangen und Ganderkesee sind nur ein Beispiel dafür, dass Rechtsverstöße von Migranten von Medien, Politik und Gesellschaft anders behandelt werden als die von weißen deutschen Männern.“

Plopp, da war sie weg, die Logik. Nur noch Propaganda und billige Hetze zur Bedienung der linksextremen und genderistischen Kernklientel. Denn erstens werden die Rechtsverstöße unterschiedlich behandelt, weil es unterschiedliche Rechtsverstöße sind (hätte sie einen ähnlichen haben wollen, hätte sie, siehe oben, andere Möglichkeiten gehabt) und zweitens steht nirgends, an keiner Stelle, auch nicht zwischen den Zeilen, in dem Artikel über die Prügelei, dass es sich um „weiße deutsche Männer“ handelt. Das entspringt einzig und allein der Phantasie der offenbar mit Begeisterung in rassistischen und sexistischen Schablonen denkenden Frau Professorin.

Ganz ähnlich war das nach den sexuellen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht. Sexuelle Gewalt, die von deutschen Männern ausgeht, wurde nie so intensiv debattiert wie die Gewalt der Migranten.“

Sie wurde nie so intensiv diskutiert, weil sie eben nie so intensiv aufgetreten ist. Das Beispiel, wann sich hunderte „weiße deutsche Männer“ zum lustigen Schlampen-Ausgreifen und „Ficki-Ficki“ zusammengerottet haben, bleibt sie leider schuldig. Anscheinend ist das Oktoberfest-Argument selbst dieser Propagandistin zu billig, oder sie hält es nicht mehr für nötig, ihre Behauptungen überhaupt mit irgendwelchen konkreten Beispielen zu unterfüttern.

Auch nach Köln hieß es übrigens: Der Rechtsstaat ist in Gefahr, das Vertrauen schwindet. Ein Narrativ, das insbesondere Politiker der CSU und der AfD gern aufgriffen und weiter verbreiteten. So war es ja auch jetzt nach den Vorfällen in Ellwangen.“

Jaja, ich weiß, ohne das übliche Bashing geht es in der Alpenpravda nicht, da muss die linksextreme Kernklientel in jeder Ausgabe ideologisch gefüttert und gegen AfD und CSU bei Laune gehalten werden, aber auch hier fehlt wieder die Begründung, warum man den Rechtsstaat nicht in Gefahr sehen soll, wenn nicht nur die Polizei komplett hilflos ist, sondern auch die Justiz nichts tut. Immerhin waren es über tausend Anzeigen. Ergebnis bis heute? Lassen wir‘s.

Es gibt eine große Verunsicherung in der Bevölkerung.“

Lies die täglichen Polizeimeldungen, dann weißt du, warum.
Oh je, diesen Ratschlag muss ausgerechnet ich ausgerechnet einer Kriminologie-Professorin geben...

Migration ist eine Tatsache, Grenzübertritte passieren.“

Natürlich, aber nur, weil es politisch so gewollt ist, weil das EU-Ansiedlungsprogramm der sechzig Millionen planmäßig läuft und Merkel eine stramme Erfüllungsgehilfin ihrer Herren ist. Das ist die Chuzpe dieser politischen Kaste: Sie schaffen Tatsachen und bügeln jede Kritik und jede Forderung nach Änderung kaltschnäuzig damit nieder, dass es nun einmal die Tatsachen gäbe, die sie selbst geschaffen haben. Nun sind sie einmal da. Fresse halten, Pöbel!

Die Illusion, dass wir unsere Grenzen schützen können, bröckelt.“

Nein. Die Illusion, dass wir unsere Grenzen schützen wollen, bröckelt. Können können wir, Deutschland hat sogar den Saudis einen antimigrantischen Schutzwall in die Wüste betoniert, auf den selbst Honecker neidisch werden würde, aber es kann seine eigene Grenze nicht schützen? Und die EU ihre Außengrenze nicht? Hallo, genau das war aber die Grundvoraussetzung für Schengen. Ungarn zeigt, wie es geht. Aber das Thema Ungarn wird ja auf dem Twitter-Kanal der Schildmaid des Willkommens auch als Verbrecherstaat hingestellt, weil es einen Zaun an seine Grenze gestellt hat, und zwar genau da hin, wo er hingehört.

Doch viele Politiker suggerieren immer noch, dass die Grenzen kontrolliert werden können.“

Oder machen es wie Orban und tun es einfach. Deshalb hassen ihn die Linken auch so leidenschaftlich, weil er ihnen genau dieses Argument mit ein paar Eisenstangen und ein paar Kilometer Maschen- und Stacheldraht zerbröselt hat. Ja, man kann Grenzen schützen, man muss es nur wollen. Und wer nicht will, soll sich gefälligst nicht darauf hinausreden, es nicht zu können, das ist verlogen.

Es gibt auch keine politischen oder gesellschaftlichen Debatten darüber, wie unser Rechtssystem und unsere Gesellschaft unter diesen Umständen funktionieren können.“

Und warum gibt es die nicht? Weil jeder Versuch sofort als rechtsextrem vom Tisch gewischt wird. Alles, was nach Änderung am von Ihrer Gloriosen Alternativlosigkeit herself medial ausgerufenen Status Quo auch nur riecht, wird sofort auf dem Altar der Willkommenskultur geschächtet und genüsslich ausbluten lassen. Nur das Thema anzusprechen führt zu pawlowschem Gegeifer. Und die „SZ“ ist da neben der „Zeit“ ganz vorne dabei. Erst jede Diskussion zum Thema abwürgen und dann aufregen, dass keiner darüber spricht. Wie verlogen.

Entwürfe dafür bräuchte es aber dringend. Die Menschen spüren schließlich, dass sich hier etwas verändert.“

Äh, bitte? Haben wir nicht gerade gelernt, dass sich gar nichts verändert hat, sondern nur die bösen Medien über die kleinen Hoppalas der die Regeln täglich neu Ausverhandelnden viel intensiver berichten als über die wahren schweren Verbrechen der hassenswerten „weißen deutschen Männer“? Und jetzt verändert sich hier doch etwas? Ja was denn?
Dass es zu mehr Kriminalität durch Migranten kommt, die keine „Flüchtlinge“ sondern Sozial-Invasoren sind? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD. Dass es zu massenhaften Fußabdrücken tribalistischer Horden im feinen Sand unserer fragilen auf Individualität setzenden Zivilisation kommt? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD. Dass es dazu kommt, dass alles, was man „typisch deutsch“ nennt, zermalmt, geschreddert und auf dem Scheiterhaufen der Multikulturalität zu Asche verbrannt wird? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD.
Puh, nochmal, und ich fange an mit copy&paste zu arbeiten.

Die deutsche Bevölkerung blendet oft den globalen Kontext der Migration aus. Also dass viele Migranten nach Deutschland kommen, weil in ihrem Land Armut, Krieg, Unterdrückung oder Gewalt herrscht. Die Rolle, die Deutschland bei diesen Migrationsgründe spielt, zum Beispiel durch Waffenexporte oder das Aufrechterhalten eines ungerechten Weltwirtschaftssystems, wird kaum thematisiert.“

Oh, kein Interview in einem linksextremen Blatt ohne Meaculpismus.
Erstens ist keiner der aufgezählten Gründe einer, der einen Menschen zur illegalen „Flucht“ nach Deutschland (oder Schweden oder Österreich oder Frankreich oder oder oder) berechtigt. Nicht einer. Null. Kein Genf. Kein Helsinki. Nix.
Zweitens ist auch ein „Aufrechterhalten eines ungerechten Weltwirtschaftssystems“ kein Grund, die Wanderstiefel anzuziehen. Vor Allem, da es auch dazu keinen „Gegenentwurf“ gibt außer einem, der bereits eine neunstellige Zahl an Toten produziert hat und auch in Venezuela gerade live und in Farbe beweist, wie super er Wohlstand schafft und zufriedene, glückliche Massen produziert. Es fliehen auch viele Leute aus Staaten, die nicht dem „ungerechten Weltwirtschaftssystem“ unterworfen sind, oder im Falle Nordkoreas: würden sie gerne fliehen, wenn sie könnten.

Die eigene vermeintliche Großzügigkeit hingegen, die Tatsache, dass man Menschen aufnimmt, wird sehr stark gewichtet. Deswegen erwartet die Gesellschaft von Migranten Dankbarkeit und ein unauffälliges Verhalten. Wenn Teile der Migranten sich nicht daran halten, dann ist das in den Augen vieler Deutscher ein enorm schlimmer Verstoß gegen das Gebot der Dankbarkeit, der oft auf die ganze Gruppe zurück fällt.“

Und was genau ist jetzt daran falsch, von einem armen Vagabunden, dem man in seiner guten Stube Unterschlupf gewährt und bewirtet, zu erwarten, dass er nicht randaliert, die Hausbewohner nicht mit dem Messer angreift, die Tochter nicht vergewaltigt und vielleicht sogar „Danke!“ sagt? Hier geht es nicht um eine kleine Meinungsverschiedenheit sondern um Hass und Verachtung, Schwerkriminalität bis hin zum Terrorismus. Ach je, der zickige Deutsche bockt halt ein bisschen, weil er angepisst ist, dass ihm ausgerechnet ein Migrant undankbar den Weihnachtsmarkt plattgefahren hat; bei einem anderen weißen deutschen Mann der sowas tut hätte er nichts gesagt, aber so, ts ts ts…

Ob die merkt, welche gequirlte Diarrhöe ihr da in die Tastatur fließt? Mit welchem Hohn und welcher Verachtung sie „die Gesellschaft“ übergießt, von der die Frau Professorin aus ihrem Hamburger Bobo-Viertel recht großzügig dafür entlohnt wird, an einer Universität in junge Menschen ihren ideologischen Schwachsinn zu kübeln? Entweder ist sie dumm genug, um es nicht zu merken, oder so gerissen, dass sie es weiß und trotzdem tut. Was ich schlimmer finde, kann ich nicht sagen.

Doch es kommt noch besser, denn die Erkenntnis darf nicht fehlen, dass Abschiebungen keine Probleme lösen. Dass wir hier nicht über Massenabschiebungen reden sondern darüber, zumindest jene, die zum Teil zigfach kriminell werden, reichsbürgerhaft den Staat ablehnen, terroristische Gefährder sind oder unsere Demokratie und Gesellschaft zutiefst verachten, wieder aus dem Land zu schaffen, wird sowieso ausgeblendet.

Die Unsicherheit hat gar nicht so viel mit der Frage zu tun, warum Menschen Grenzen übertreten. Sondern damit, dass viele in Deutschland immer noch nicht akzeptiert haben, dass wir längst ein Einwanderungsland sind.“

Das „Warum“ ist auch irrelevant, es geht um das „Dass“. Denn „viele in Deutschland“ sehen nicht ein, akzeptieren zu müssen, jetzt plötzlich auf Weisung ihrer Regentin ein „Einwanderungsland“ zu sein. Das wurde nämlich bisher weder vom Parlament beschlossen noch vom Deutschen Volk, das noch immer völkerrechtlich der Souverän des deutschen Staates ist, so gewünscht. Es besteht weder ein Grund noch eine Verpflichtung zu dieser Akzeptanz. Es gibt nur die eine Keule, die permanent auf jeden Kopf niederfährt, der das nicht akzeptieren will, und die packt die Parolendrescherin auch sofort im nächsten Satz aus:

Rassistische Vorurteile treffen deswegen auch Menschen mit legalem Aufenthaltsstatus, seien es syrische Flüchtlinge oder Familien mit sogenanntem Migrationshintergrund, die seit Jahrzehnten hier leben.“

Hat das jeder mitbekommen? So funktioniert Rabulistik. NLP vom Feinsten. Entweder Akzeptanz, ein Einwanderungsland zu sein, oder Rassist. Fertig ist das wellkammistische Weltbild, in dem jeder Migrant ein schützenswerter „Flüchtling“ ist, selbst nach der hundertsten Straftat, und jeder „weiße deutsche Mann“ das Böse an sich symbolisiert, aus dessen Fängen er sich nur befreien kann, wenn er zum Teddybärwerfer mutiert, der auch islamistischen Terroristen lieber den Willkommenskuss anbietet als sich zum Rassisten stempeln zu lassen.
Sorry, aber von so einer Propagandaschleuder als „Rassist“ bezeichnet zu werden, ist wie von Erdogan als „Nazi“ angeömöröt zu werden – ein Kompliment. Jetzt fehlt nur noch die Nazikeu…, äh, da ist sie schon:

Es gibt in großen Teilen der Bevölkerung eine Vorstellung vom Deutschsein, die man getrost als völkisch bezeichnen kann. Deutsch ist, wer deutsches Blut hat.“

Welche „großen Teile“ denn? Was für ein Schwachsinn. Es gibt Vietnamesen, die sind deutscher als diese mutmaßliche Deutschenhasserin.

Mir begegnen manchmal sogar Formulierungen wie "Er ist Türke mit deutschem Pass". Das beinhaltet die Vorstellung, dass jemand, der türkische Eltern hat oder in der Türkei geboren ist, aber inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, trotzdem kein Deutscher sein kann.“

Ja, das stimmt. Aber weißt du auch, von wem diese Vorstellung kommt, wer sie geradezu exzessiv auslebt? Nein, keine „Deutschen mit deutschem Pass“ sondern eben jene „Türken mit deutschem Pass“, sie verstehen sich nämlich selbst als Türken, fahren mit wehenden Türkeifahnen Autokorsos, rotten sich zu zehntausenden, Türkeifahnen schwenkend, vor einer Videowand zusammen, auf der ihr türkischer Sultan und geliebter Präsident, zu ihnen örömöböt. Und wenn das einen Türken anstinkt und der das genau so verarscht, wie es sich gehört, dann wird er von der linken deutschen Bobogesellschaft niedergemacht und sogar seine Katzenromane auf den Index der modernen Bücherverbrenner gesetzt. Wenn er aber die Deutschen als „Kötervolk“ bezeichnet, wird ihm auch noch der juristische Sanktus dazu erteilt. Das ist die Realität. Diese „Professorin“ wirft den rassistischen Nazi-Deutschen genau das vor, was die zugewanderten Islamfaschisten und Turknationalisten hier exzessiv ausleben. Hätte die NPD bei den Deutschen so viele Anhänger wie die osmanische AKP bei den Türken, würden diese Neonazis heute den Kanzler stellen. Nur mal so zum Thema, wer hier die wirklichen Rassisten und Nationalisten sind.

In den USA ist das ganz anders. Dort ist jeder Amerikaner, der in den USA geboren ist.“

Da ist eben gar nichts anders. Auch in Deutschland ist jeder ein Deutscher, der in Deutschland geboren ist. Das ist Völkerrecht, Mädchen! Schonmal davon gehört, Frau Professor? Wenn er sich selbst lieber als Türke sieht, weil er türkische Eltern hat, dann ist das eben so. In den USA gibt es ebenso Latinos, es gibt China-Towns und mehr als genug Probleme mit Stadtteilen, in denen viele Schwarze wohnen. Es gibt Ghettos und No-Go-Areas. In Deutschland wurden bisher noch alle Migranten mit Hilfsbereitschaft und Integrationsangeboten in Empfang genommen, die es in den USA so nicht gibt. Also nichts als Floskel-Bingo.

Aber in Deutschland fallen auf besonders auffällige Art und Weise die gesellschaftliche Wahrnehmung, die rechtliche Lage und die Realität auseinander.“

Ja, besonders auffällig ist das Auseinanderfallen zwischen der Realität, in der die einfachen Menschen alltäglich die Umgestaltung ihres Lebensraumes zum Schlechteren erleben, und der Wahrnehmung abgehobener Bobos aus ihrer abgeschirmten Filterblase, die nur ihre Meinung als einzig wahre, nichtrassistische, nichtnationalistische, nichtweiße akzeptieren und den Rest unter „Nazi“ abbuchen.

Den Rest spare ich mir und den geneigten Lesern. Es wird nur noch gesudert, dass doch alle Statistiken beweisen, dass Migranten absolut nicht krimineller sind als die wieder extra erwähnten „weißen Deutschen“, sondern nur die Polizei und die Medien besonders rassistische Vorurteile schüren und überhaupt CSU und AfD an allem Schuld sind und es endlich Zeit wird, der großen Mehrheit, die sich von Herzen danach sehnt, in einem offenen Einwanderungsland für halb Arabien und ganz Anatolien zu leben endlich endlich endlich ein Open-Borders-und -täglich-neu-ausverhandeln-Gesetz zu schenken.

Noch einmal, falls es irgend jemand bis hierher noch nicht mitbekommen hat: diese Frau ist Professorin an der Uni Hamburg. Die kippt diese geistige Gülle ihren Studenten zwischen die Ohren. Deren Weiterkommen im Studium ist davon abhängig, einem dermaßen ideologisch von der Realität abgekoppelten Menschen ausreichend nachzuplappern, um gut bewertet zu werden.
Über die Zeitung brauche ich nichts mehr sagen. Von der habe ich nichts anderes erwartet.

Montag, 21. Mai 2018

Wort am Montag: Versichern beruhigt

von LePenseur



... heißt es bekanntlich — und nicht: »Versichert sein beruhigt«! Und warum das so ist, wird in einem sehr informativen Video vorgeführt:


Und — sind Sie versichert? Na dann — Mahlzeit ...


Mitten in Wien

Robert K., dieser Name wird ja gerne verwendet, damit der Medienkonsument vergisst, dass es sich dabei um einen tschetschenischen „Burschen“ handelt, also dieser „Musterschüler“ anscheinend einer Koranschule, in der ein die Schriften des Islam eher wörtlich nehmender Imam seinen Wölfchen das richtige Schächten unislamischer Schäfchen gelehrt hat, ist einmal mehr in allen Schlagzeilen. Nachdem aus dem angeblich brutalen Schächter einer Siebenjährigen ein armer traumatisierter Kriegsflüchtling wurde, der mit zwei Jahren aus einem Land floh, in dem schon damals kein Krieg mehr herrschte, muss anscheinend die Vermenschlichung des Täters weiter vorangetrieben werden, vielleicht um ein mildes Urteil vorweg zu begründen. Jetzt trommeln alle APA-Medien, dass der Ärmste auch noch von bösen (man will wohl den Eindruck erwecken: islamophoben Rassisten; wahrscheinlicher scheint mir einfach: Vätern) Mithäftlingen ganz arg bedroht wird und deshalb ein Einzelzimmer mit Sonderbewachung und eine persönliche Security für den Hofgang braucht.

Doch ein paar Gedanken zu dem Fall.

Erstens wundert es mich sehr, dass es anscheinend keinerlei Ermittlungen gegen die Familie des angeblichen Täters gibt, die mutmaßlich bei der Beseitigung der Leiche und der Spuren der Tat aktiv mitgeholfen hat, oder zumindest eventuelle Komplizen gesucht werden. Der soll das also alles allein abgezogen haben und niemand hat etwas mitbekommen, während sein eigener Bruder im Hof spielte? Kommt nur mir das seltsam vor?

Zweitens zweifle ich den Tathergang an. Der soll also einfach so eine Siebenjährige in die Wohnung gelockt und dann brutal geschächtet haben, während man gleichzeitig bemüht ist, das Bild eines Areligiösen zu vermitteln. Kommentare meinerseits im „Standard“, als der Fall beschrieben wurde, die darauf hinwiesen, dass die Art des Mordens doch eher an IS-Methoden erinnert, wurden ausnahmslos gelöscht. Auch andere Kommentare solchen Inhaltes konnte ich dort nirgends entdecken; das Auslöschen jeglichen Zusammenhanges zwischen Religion und Mordmethode scheint Methode zu haben. Vielleicht existiert auch gar keiner. Aber welcher dann?

Drittens wird überall betont, dass er angegeben hat, er hätte einfach allgemein schlechte Laune gehabt, und ansonsten vollkommen gefühlslos, ja geradezu apathisch auf alles reagiert.
Was, wenn der es gar nicht war? Was, wenn sein vollkommen sinnfreies „Geständnis“ eine reine Schuldübernahme für jemand Anderen darstellt? Was, wenn der sich als heroisches Opfer für die Ehre seiner Familie sieht, das stumm und apathisch alle Pein über sich ergehen lässt, um ein guter Sohn zu sein? Was, wenn die Polizei gerade in die vollkommen falsche Richtung rennt und ein Bauernopfer im Knast sitzt, während der wahre Mörder noch frei herumrennt und der wahre Mordgrund niemals herauskommt?

Viertens sollen der Mutter und der Familie, wenn sie nach Tschetschenien reisen, dort Folter und Tod drohen. Na gut, die haben gelernt (oder es wurde ihnen empfohlen), dass sie das in der momentanen politischen Stimmung sagen müssen, wenn sie den Asylstatus nicht verlieren wollen. Trotzdem ist es mehr als verwunderlich, wenn diese Musterintegrierten ihre kleine Tochter und Schwester in einem Land begraben lassen, in dem sie weder geboren wurde noch am Grab besucht werden kann. Welche Mutter lässt ihr Kind an einem Ort der Welt verscharren, den sie selbst angeblich nie wird besuchen können? Welchen Grund könnte das haben, außer vielleicht die Angst, dass wenn die Wahrheit herauskommt die Leiche noch einmal obduziert werden könnte?

Fünftens ist es seltsam, dass jetzt die Familie des Opfers ebenso wie die Familie des Täters sofort neue Bleibe an geheimen Orten bekommen. Als wolle man das Ganze doch recht schnell aus dem Fokus der Öffentlichkeit bringen. Riecht irgendwie mehr als seltsam.

Wenn ich in Belgien wohnen würde, täte ich vielleicht an Kindesmissbrauch denken, vielleicht sogar an einen Ring, in den höhere Kreise verwickelt sind. Kinder aus sozial schwachen Familien leben da eher gefährdet. Wollte die Kleine etwas ausplaudern, gab es Streit und sie drohte es allen zu erzählen? Na zum Glück wohne ich in Österreich, wo so etwas ja niemals nicht passieren kann und im Zweifelsfall die Täter sofort Suizid begehen.

Möglich wäre auch, dass der zerstückelten Kleinen das eine oder andere innere Teil fehlt, man weiß ja nicht ob alles durchgezählt wurde. Hat letztlich jemand Wichtiges oder Reiches einen Fall in der Familie gehabt, wo eine junge Niere oder sowas gebraucht wurde? Für einen wie hohen Betrag würde eine kriminelle Familie das Kind einer Nachbarin opfern und den eigenen noch minderjährigen Sohn für ein paar Jahre in einem Hotel-ähnlichen österreichischen Knast einsitzen lassen? Das Wegschaffen der Leiche in ein Ausland, in dem es nie wieder Zugriff für hiesige Ermittler geben wird, würde allerdings implizieren, dass die Opferfamilie entweder beteiligt ist oder, noch schlimmer, dazu erpresst wird.

Vielleicht aber ist es auch ganz einfach: der liebe kleine Musterschüler Robert ist ein barmherziger strammer Radikalmuslim, der die Seele der vernachlässigten Kleinen retten wollte, die immer noch ohne Kopftuch wie eine Dhimmi-Schlampe unter dem ganzen Kuffar-Dreck spielte, und hat sie deshalb ganz im Sinne seines Menschenopfer fordernden Götzen geschächtet, bevor sie im irdischen Sumpf Höllenstrafen auf sich laden kann. Und man versucht genau das zu vertuschen, weil es eben das ist, was wir hier nicht haben wollen und das einen riesigen Aufstand gegen Muslime im Allgemeinen und Tschetschenen im Besonderen auslösen könnte. Es brodelt nämlich unter dem Deckel, und der könnte bald vom Topf fliegen.

Der einzige Mensch bei dem ganzen dreckigen Spiel, mit dem ich ehrliches Mitleid empfinde, ist die Kleine. Was muss das arme Kind gelitten haben. So etwas sollte kein Mensch mitmachen müssen. Aber es gibt leider Kulturen und Religionen, die so etwas Menschen antun, selbst kleinen Kindern. Und das mitten in Wien.
Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass wir so etwas hier nicht haben wollen?

Sonntag, 20. Mai 2018

»Das britische Königshaus ist letztlich im 21. Jahrhundert angekommen.«


So frohlockt heute DiePresse. Wie wahr, wie wahr …

Angekommen im Jahrhundert von BigBrother, Dschungelcamp und, last but not least, DSDS — welches beweisen will, daß nicht nur abgehungerte Gören ohne Ausstrahlung von einer Karriere als »Supermodel« träumen (wie auch die moppeligen couch potatoes, die sich derlei Schrott ansehen), sondern auch talentlose Schauspielerinnen, wenn sie dank des Producers, den sie zwischenzeitlich geheiratet hatten, »Karriere« gemacht haben, sich einen »Prinzen« angeln können. Oder, wie Andreas Unterberger es ausdrückte: »Die internationale Nachrichtenwelt wirkt derzeit, wie wenn sie den Märchenbüchern elfjähriger Mädchen entsprungen wäre ...«.

Ja, die Windsors sind letztlich angekommen im Jahrhundert von Fitneßtrainern, bekifften Party- & Pornoschlampen als »Royals«. Im Jahrhundert gehypeter Mulatten im Weißen Haus. Im Jahrhundert der Umvolkung. Im Jahrhundert der Niveau- und Stillosigkeit. Bravo! Weit gebracht!

Meinen etwas süffisanten Warnungen zum Trotz ließ es sich LaPenseuse gestern aber nicht nehmen, »THE WEDDING« in extenso bei verschiedenen TV-Stationen mitzuverfolgen. Hier das Destillat ihres Berichtes:

1. Es bringt nichts, einen Prediger nur nach der Hautfarbe auszusuchen. Ein solcher sollte nämlich auch wissen, daß man bei solchen Gelegenheiten nicht nur Unsinn daherschwafeln kann. Die »Predigt« war ebenso lang wie wirr, und zum Schluß des Ganzen nahm man v.a. die Belehrung mit, daß wir GOtt danken sollen, daß er Boeing geschaffen hat. Oder so ähnlich. LaPenseuse meinte freilich, daß Ihr spontaner Gedanke, er hätte besser eine abstürzen lassen können, vielleicht nicht christlich, aber durchaus verzeihlich war.

2. »Amen! Amen!! Amen!!! Amen!!!! …« chantende Nonnen kannten wir schon von Whoopi Goldberg — diesmal haben die pigmentbevorzugten Mädels wenigstens nicht dazu getanzt, aber das war auch schon der einzige Trost bei der Sache.

3. Diverse Einspielungen früherer »royaler Hochzeiten« ließen geradezu schmerzhaft den Unterschied erkennen, der zwischen »Meghan vs. Harry« und eigentlich allen anderen bestand: die Braut wirkte wie aus einem Film — und zwar aus keinem guten. Null echte Ergriffenheit, sondern nur schlecht einstudierter Wechsel von Zahnpastalächeln und schmachtvollem Blick zum Beutegam. Fremdschämen war angesagt.

4. Der traditionelle Ringwechsel (bei dem die Braut es sich bloß verkniff, ihrem künftigen Mann Gehorsam zu versprechen) wirkte bei dieser ganzen Veranstaltung fast schon unpassend traditionell. Vielleicht hätte statt dessen die Braut den goldenen Nasenring der Brautmutter ihrem Beutegam durch die Nase ziehen sollen um ihn daran aus der Kirche zu führen — es wäre irgendwie passender gewesen.

5. Succus von LaPenseuse: unsere Hochzeit kam unvergleichlich billiger, und war dennoch unvergleichlich stilvoller. Relata referro — da ich »THE WEDDING« nicht gesehen habe, kann und will ich nicht mitreden.

Wo ich aber durchaus mitreden kann (und was mich einigermaßen verblüffte), das ist bezüglich der Wahl des Titels, welcher Prinz Harry aus dem Anlaß der Hochzeit verpaßt wurde: »Duke of Sussex«. Irgendwie skurril, daß gerade ein uralter Würdetitel noch aus der Zeit der Angelsachsen — als es bekanntlich sogar ein Königreich dieses Namens gab! — ausgewählt wurde, wogegen sich z.B. Prinz William mit einem vergleichsweise nebbichten »Duke of Cambridge« zu begnügen hat. 

Angesichts des aus dieser Verbindung zu erwartenden (bzw. befürchtenden) Nachwuchses wäre ein »Prince of Zamunda« wohl angebrachter gewesen. Oder aber: in Anbetracht von Ms. Markle hätte für sie auch der seit langem verwaiste Titel einer »Duchess of Cleveland« wie angegossen gepaßt, der seinerzeit bekanntlich einer Dame vergleichbarer Talente verliehen worden war …

Gemeinsame Erklärung 2018

Die „Gemeinsame Erklärung“, die inzwischen von über 165.000 Menschen unterschrieben wurde, ist im Deutschen Bundestag gelandet und wurde vom Petitionsausschuss angenommen.
Wie es weitergeht, erfährt man bei Vera Lengsfeld:

Um diese öffentliche Anhörung durchzusetzen müssen aber mindestens 50.000 unserer Unterstützer innerhalb einer Monatsfrist erneut entweder per Brief, per Fax oder durch Eingabe in eine noch nicht freigeschaltete Maske des Petitionsausschusses Ihre Unterstützung bekunden. Dabei müssen Name und Adresse angegeben werden. Briefe und Faxe können mit Referenz zur Petition „Gemeinsame Erklärung 2018“ sofort abgeschickt werden.“

Liebe Freunde aus Deutschland: Dranbleiben und unterstützen!
Oder um es mit Guido Reil zu sagen: Es wird Zeit, Gesicht zu zeigen!

Video zum Sonntag

Heute mal Vera Lengsfeld. Ihrem Redefluss ist etwas mühsam zu folgen, aber wenn man kein Manuskript hat und einfach nur aus dem Nähkästchen plaudert, dann ist das kein großer Vortrag. Aber inhaltlich ist es sehr interessant, denn sie beschreibt aus der Position der Insiderin den Werdegang der unbedeutenden Pfarrerstochter Angela zur Regentin von Deutschland.

Dem Durchschnittsösterreicher und selbst einigen Deutschen werden einige Namen am Anfang nicht viel sagen, aber wer sich mit den letzten Tagen der DDR und dem unglaublichen politischen Geschehen der Jahre 1989 und 1990 etwas tiefer beschäftigt und einige Gespräche mit Dabeigewesenen führt (die man dann in Dresden oder Leipzig beim Spazierengehen treffen kann), dem wird es verständlicher sein.

Interessanter Fakt ist, dass Merkels Vater der Busenfreund vom ehemaligen Stasi-IM Lothar de Maiziere war, der später im Tausch für seinen leisen Abgang innerhalb der CDU die ihm angeblich unbekannte Angela in die Partei schleuste. Wer lügt, er würde die Tochter seines besten Freundes nicht kennen, dem ist auch zuzutrauen, sie als Stasi-Maulwurf eingeschleust zu haben. Das würde dann auch ihre aktive Duldung der Maasi-Stasi um Anetta Kahane erklären. Die Krähen hacken sich gegenseitig kein Auge aus.

Im Ganzen sieht es so aus, dass der „Aufbruch für Deutschland“, eine damalige „Bürgerrechtsbewegung“ der DDR, hauptsächlich aus den ausgeflockten Stasi-Leuten, die im evangelischen Systemkritiker-Milieu eingeschleust waren, bestand. Dass Angela Merkel ausgerechnet aus dieser Gruppe kommt und ihre Stasi-Akten bis heute ein Geheimnis sind, sollte jedem zu denken geben. Dass ihre Regentschaft zu einem System geführt hat, das direkt aus den Schulungsunterlagen der Stasi kommen könnte, ebenso. Dass Kritik an ihrer Person und ihrer Politik inzwischen mit Staats- und Verfassungsfeindschaft auf eine Stufe gestellt wird, ist nur aus Diktaturen bekannt.

Doch jetzt viel Spaß beim Ansehen. Durchhalten, für Interessierte lohnt es sich.


Samstag, 19. Mai 2018

Tja, da frißt einen als Autor schon der Neid ...

von LePenseur


... wenn man diese perfekt gebaute Liebesgeschichte bei Politplatschquatsch liest:
Tragische Liebesgeschichte: Sex mit rechts - ist das erlaubt?


Seit den ersten plötzlichen Wahlerfolgen der AfD besteht stellen sich im zwischenmenschlichen Bereich immer neue Fragen. Wie soll man umgehen mit den Menschenfeinden? Welches Maß an Nähe ist noch erlaubt, wo verläuft die Grenze zur widerrechtlichen Kollaboration? Wie scharf muss Ausgrenzung von Rechten, Rechtspopulisten, Rechtsradikalen und Rechtsextremen sein, damit sie wirkt?
Woher nehmen die PPQler ihre üppig blühende Phantasie? Ist das die späte Nachwirkung von vierzig Jahren grauer, dröger DDR-Erfahrung? Bedienen sie sich an Hanf, Coca, Mohn oder Designerpulver? Wir wissen es leider nicht — aber eines wissen wir: einfach genial, was die sich als Drehbuch einer Doku über Boboville ausgedacht haben ...

Leseempfehlung!



»Es kamen Fachkräfte fürs Ausplündern der Sozialsysteme«

von LePenseur


Treffende Formulierung von Dr. Gottfried Curio in seiner Bundestagsrede am 17.5.2018:


Ein weiteres »Schmankerl« (wie der Wiener sagt) ist: »Bei der Darstellung der Kriminalstatistik ist die Union wieder für Vollverschleierung«

Chapeau! Touché! — einfach »Grandioso«!

Religion ist keine Ausrede

Nachdem uns im Deutschlandfunk bereits eindrücklich erklärt wurde, dass der Ramadan ein alter deutscher Brauch ist, und zwar von einem gewissen Even Güvercin, was wahrscheinlich ein alter deutscher Name ist, zeigen uns nun die teutonischen Gebietsübernehmer, die streckenweise ja bereits die absolute Mehrheit zumindest in den urbanen Schulklassen übernommen haben, wo der Imam, der anscheinend ein alter deutscher Beruf ist, seinen Raki holt, dieses allbekannte altdeutsche Getränk. Außer natürlich im Ramadan. Denn wo die Muslime die Mehrheit erreichen, und in den urbanen Schulen sind wir inzwischen flächendeckend an diesem Punkt angekommen, fordern sie die sofortige Unterwerfung aller unter ihren vernunftbefreiten Götzendienst. Und man kann davon ausgehen, dass das Aufbegehren der Eiferer nur die Speerspitze ist, die die Wunde schlägt, durch die dann das Gift des Religionsfanatismus eingepumpt wird.

Und das sieht dann so aus, dass religionsfanatische muslimische Eltern (und das sind prozentuell weit mehr, als unsere Wellkammisten jemals wissen wollen) ihre Kinder zum strengen Fasten zwingen und dann fordern, die Schule dürfe auf gar keinen Fall irgendwelche Prüfungen oder Exkursionen durchführen. Kinder weigern sich, an Prüfungen teilzunehmen, weil sie durch das Fasten zu sehr geschwächt wären und manche klappen auch einfach zusammen. Und einige weigern sich auch, mathematische Gleichungen zu lösen, weil das Pluszeichen wie ein verhasstes Dhimmi-Kreuz aussieht.

Na gut, es gibt Recht und Gesetz und gäbe es noch einen Staatsapparat mit Eiern, dann gäbe es gar keine Diskussion darüber. Denn Religion ist und bleibt Privatsache und hat sich in keiner Weise auf die Umwelt auszuwirken. Und deshalb kann es nur folgende Antworten geben:

1. Wer an einer Prüfung nicht teilnimmt, schließt automatisch mit einem Fleck ab und darf diese entweder nachzapfen oder wiederholt die Klasse.
2. Eltern, die ihre Kinder dazu zwingen, sich Religionsregeln zu unterwerfen, die ihre Leistung einschränken oder gar ihre Gesundheit gefährden, gehören sofort hart sanktioniert.
3. Wer entkräftet oder gar kurz vor dem Kollaps ist und nicht mehr lern- und leistungsfähig, gehört sofort medizinisch versorgt und fallweise zwangsernährt.

Zur Zwangsernährung noch ein paar Punkte. Diese ist besonders bei Kindern vor der Pubertät sogar mit empfindlichen Strafen gegen die Eltern wegen Gefährdung der Gesundheit und des Wohlergehens ihrer Kinder zu koppeln. Denn die Aussagen dazu sind recht eindeutig:

Jeder Muslim entscheidet frei für sich selbst, ob und wie er die Gebote seiner Religion beachten möchte oder nicht.“
So weiß eine Website, die immerhin von der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird, zu berichten. Damit haben wir schon einmal sichergestellt, dass es sich eben nicht um eine unabänderliche, nicht antastbare religiöse Pflicht handelt, die fremdbestimmt über einen Menschen gestülpt wird und ihm keine Wahl bis zum Tode lässt. Jeder Muslim entscheidet für sich und für seine Kinder, wie fanatisch die Regeln eines frühmittelalterlichen Kriegstreibers eingehalten werden und wie weit man sich und seine Kinder martert. Das entspricht voll und ganz unserem Verständnis von Religion als Privatsache: Niemand darf dadurch beeinflusst werden, jeder entscheidet nur für sich selbst, wie weit er welcher Religion folgt. Das verschont ihn nicht vor den Folgen der eigenen Verantwortung gegenüber anderen und für seine Handlungen.

In „News“ findet man auch einige interessante Aussagen, die sich immerhin auf den IGGiÖ als Quelle beziehen:
Auch gilt immer, dass man sich durch das strenge Fasten keinen gesundheitlichen Schaden zufügen darf.“
Wer durch das Fasten so geschwächt wird, dass er unter dem Druck der Pflicht geschwächt oder gar krank werden könnte, hat also nicht etwa seine Pflicht zu verweigern sondern kann vom Fasten ausgenommen werden oder zumindest Einschränkungen vornehmen.
Wer den Ramadan nicht einhält beziehungsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht einhalten kann, der darf laut IGGÖ die Anzahl der nicht gefasteten Tage im Laufe des Jahres nachholen.“
Es gibt also keinen einzigen Grund, warum auf dem bedingungslosen Fasten dergestalt bestanden werden muss, dass dafür Prüfungen verweigert werden. Die Kinder, ja die ganze Familie kann sehr wohl das Fasten auch auf einen anderen Zeitpunkt, zum Beispiel die Ferien, verschieben.
Man darf nicht vergessen, dass auch Nichtmulsime die Schule besuchen, und mit welchem Recht soll für diese jetzt die komplette Schul- und Ferienplanung über den Haufen geworfen werden, weil einige religionsfanatische Eiferer glauben, die Welt müsse sich einzig und allein um ihre Befindlichkeiten biegen?

Und immerhin kommt auch das selbstgefühlte Schwergewicht der muslimischen Gemeinschaft Aiman Mazyek hier zu Wort: „Die körperliche Unversehrtheit ist ein religiöses Gebot und steht noch über dem Fasten.“
Das interpretiere ich aber locker so, dass also jene Eltern, die ihre Kinder in gesundheitliche Gefahr bringen, weil ihnen ihr Götzendienst wichtiger ist als das Befinden der Kinder, sich gerade ein Ticket zum Scheitan geknipst haben. Da scheint es eine Klausel zu geben, dass das Übertreiben religiösen Eifers selbst dem Götzen der Halsabschneider irgendwann zu viel wird. Und damit ist jede Ausrede auf die Erfüllung dieser idiotischen ewiggestrigen Verhaltensregeln aus tiefster Vergangenheit schlicht und ergreifend eine Lüge, ein Betrug, ein Versuch durch das Vortäuschen religiöser Zwänge sich von irdischen Pflichten zu befreien.
Und genau so sollte es behandelt werden, nämlich mit der Androhung von Sanktionen, sollten die Eltern nicht augenblicklich aufhören, solch dreiste Forderungen zu stellen, und mit dem gnadenlosen Durchfallen durch die Prüfungen, sollten diese verweigert werden.

Ein Zwang zum Fasten kann und darf nicht von Außenstehenden ausgeübt werden.“
Abschlusswort der ditib.
Und die muss es ja wissen.
Also bitte: Forderungen abschmettern, Frechheiten ignorieren, Renitenz sanktionieren und Verstöße bestrafen. Der Islam ist eine Religion, und da gilt: Religion ist immer eine Privatangelegenheit und niemals eine Ausrede.
Das sind unsere Regeln, und die gehören nicht täglich neu ausverhandelt sondern sind in Jahrhunderten der Emanzipation von der Kirche gewachsen. Wer bei uns leben will, muss diese Regeln akzeptieren und respektieren oder muss sich eine andere Bleibe suchen.

Freitag, 18. Mai 2018

An sich

von LePenseur


... wollte der LePenseur-Blog sich aus dem derzeit grassierenden britischen Rinderwahnsinn a.k.a. »THE WEDDING« heraushalten — aber diese Volte ist doch zu possierlich, um nicht wenigstens am Rande erwähnt zu werden:


Für gewöhnlich pflegt der Brautvater die Braut zum Altar zu führen, was aber im vorliegenden Fall Markle offenbar nicht gut möglich ist. Daß nun nicht ein anderer naher Verwandter der Braut, sondern der Bräutigamvater diese Rolle übernimmt, ist doch ... ähm ... bemerkenswert.

Sofern überhaupt Prinz Charles der Vater ... — aber lassen wir das. Das ist ein zu weites Feld, wie schon Theodor Fontane zu schreiben wußte ...