„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 21. August 2021

Fußnoten zum Samstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute vor 81 Jahren starb der bei seinem Führer Stalin in Ungnade gefallene Leo Trotzki an den Folgen eines Mordanschlages in Mexiko. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben. Damit man nicht vergisst, wie der Kommunismus (und jedes andere kollektivistische Führersystem auch) mit seinen Anhängern umgeht, wenn sie bei den Herrschern in Ungnade fallen.

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Die Grünen und Linken können zufrieden sein: In Afghanistan wurde die Islamophobie endgültig besiegt!

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Zum Vorigen: sie sind auch zufrieden und zeigen es öffentlich:

Ich gratuliere dem Afghanischen Volk zu ihrem Sieg über die Ausländischen Besatzer (insbesondere zu jedem einzelnen der 37 von Ihnen eliminierten Bundeswehrsoldaten) und wünsche ihnen eine blühende Zukunft in Frieden und Freiheit.“

Na, das sind doch mal ehrliche und demaskierende Worte eines SED-Politikers. Sie haben ihre Geschichte nicht vergessen.

Medialer Aufschrei? Fehlanzeige. Es entspricht anscheinend genau dem Denken in den Redaktionsstuben...

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Und die nächste Verschwörungsschwurbelei ultrarechter Covidioten wird nahtlos in die Realität überführt: das Kennzeichnen von Geimpften und Ungeimpften mit für alle sichtbaren bunten Armbändern. Wird es niemals in einem demokratischen Deutschland mit dieser Vergangenheit geben, das können sich nur kranke Nazigehirne ausdenken, so tönte es.

Und es sind offensichtlich kranke Nazigehirne, die das in die Praxis umsetzen.

Dass der Europapark, der diese Stigmatisierung vorantreibt, trotzdem immer noch jeden Tag mit zigtausenden Besuchern überschwemmt wird, zeigt allerdings auch, dass die teutonische Untertanenseele kein Problem mit der Rückkehr in unselige Zeiten hat. Hauptsache Spaß und Rumtata.

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Nach sieben Monaten Amtszeit, peinlichen Auftritten, befremdlichen Szenen und einem vollkommenen Desaster in Afghanistan, scheint sich das Blatt in der US-amerikanischen Medienlandschaft gegen Biden zu wenden.

So poltert CNN in ungeahnter Härte:

Biden no longer gets credit simply for not being Donald Trump.“

Autsch, das sitzt tief. Und:

President Joe Biden is struggling against an intensifying examination of his judgment, competence and even his empathy over the chaotic US exit from Afghanistan.“

Klingt so ein bisschen wie die Vorbereitung seiner Absetzung wegen erkennbarer eingeschränkter Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Es riecht immer mehr nach einem geplanten kalten Staatsstreich: der gütige, wenn auch senile und gerne kleine Kinder tätschelnde Opa Biden wurde zur Wahl gestellt, weil die hart ultralinke Harris niemals eine Mehrheit der Wähler erreicht hätte, und wird jetzt abgesägt, um sie am Wahlvolk vorbei als Präsidentin zu installieren.

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Ramin Peymani, den ich schon seit der „Klodeckel“-Zeit immer wieder gern auf seinem inzwischen zur „Liberalen Warte“ umgetauften Blog besuche, feiert bald sein zehnjähriges Blog-Jubiläum.

Dazu herzliche Glückwünsche!

Aber sein Blogartikel dazu hat mich irgendwo auch betroffen gemacht. Denn er beginnt mit den Worten: „Ich bin müde.

Denn, so erkennt er:

Schöne neue Welt. Das Unheil hat seinen Lauf genommen und ich konnte es ebenso wenig verhindern wie die vielen Dutzend anderen Freien Autoren dieses Landes. Wir treffen auf Millionen von Menschen, mit denen es uns gelingt, die Totalitären auf ihrem Weg ein wenig zu bremsen. Doch wir können die gewaltigen Systeme nicht zum Stillstand bringen, die uns in jeder denkbaren Hinsicht überlegen sind, von der unbegrenzten Ausstattung mit Steuern und Lobbygeldern über die Kontrolle der verfassungsmäßigen Organe bis zur vollständigen Besetzung des öffentlichen Diskurses.“

Dem kann ich nur zustimmen, ich verstehe seine Müdigkeit. Ich kenne sie.

Aber die Kommentatorin „Ulla Steiner“ vom Blog „Die andere Sicht“ hat es ebenso treffend auf den Punkt gebracht:

Sie sind müde – das dürfen Sie zwischendurch ruhig auch einmal sein! Lassen Sie es einfach zu, und Sie werden sehen, schon beim nächsten Aufreger werden Sie wieder hellwach sein. Sie werden dann schreiben müssen, weil Sie sonst ersticken. Kritische Geister können nicht einfach aufhören, kritisch zu sein. Wenn Sie diese innere Stimme unterdrücken, werden Sie nicht nur unendlich müde bleiben, sondern eine gefährliche Depression entwickeln.“

Genau das ist es, was auch mich weitermachen lässt. Ich kann nicht einfach kommentarlos zuschauen. Ich bekomme sonst einen Kloß im Hals, der mir die Luft zum Atmen nimmt.


Freitag, 20. August 2021

Fußnoten zum Freitag

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute vor 53 Jahren rollten Panzer in die damalige Tschechoslowakei und schlugen den Volksaufstand gegen das kommunistische Regime nieder. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben. Weil es auch heute jedem klar sein sollte, was bei Volksaufständen so passiert und warum die EU-Verträge von Lissabon den gegenseitigen letalen Einsatz der Streitkräfte gegen Volksaufstände vorsehen. Muss man gelegentlich wieder dran erinnern.

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Weibliche Politik: Während in Afghanistan das Chaos ausbricht und eine Bundeswehrmaschine fast leer zurückfliegen muss, weil keiner der überhastet zu Evakuierenden zum Flughafen durchkommt, backt die deutsche Verteidigungsministerin seelenruhig Flammkuchen für den guten Zweck und die Europäische Kommissionspräsidentin relaxt mit Pferdchen. Da behaupten sie immer, böse alte weiße Patriarchen würden sich die Frauen in die Küche und den Stall wünschen, und wenn es dann brennt, findet man sie freiwillig genau dort.

Interessant in diesem Zusammenhang auch das mediale Gebrüll über Leute wie Bush oder Trump, wenn diese während Krisensituationen Golf spielten. Sie hätten wohl besser Flammkuchen backen sollen oder Pferde streicheln.

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Zum Vorigen: Man stelle sich Annalenchen „Trampolina“ Baerbock in einer solchen Krisensituation vor. Da wird man die „Völkerrechtlerin“ wohl im neu eingerichteten Trampolin-Springsaal des Bundeskanzlerinnenamtes suchen müssen...

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Hofer (der alpenländische Aldi-Ableger) ruft ein Süßwarenprodukt zurück, „da in einer Zutat ein gentechnisch veränderter Organismus nachgewiesen wurde.“

Aus „Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes“.

Merke: gentechnisch veränderte Waren dürfen nicht verkauft werden. Nur Kunden dürfen (und bald schon: müssen) gentechnisch verändert worden sein.

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Irgendwie seltsam: Die, die am Lautesten brüllen, wir müssten alle nur möglichen Opfer bringen, um jedes menschliche Leben auch jenseits der Neunzig vor einem Virus zu schützen, an dem es enden könnte, sind oft identisch mit denen, die das unbeschränkte Recht auf Abtreibung fordern und Tötungskliniken für Ungeborene feiern.

Aber es gibt ja auch Kettenraucher, die sich Gentechnik gegen eine Lungenkrankheit spritzen lassen, an der sie rein statistisch kaum sterben werden, weil das der Lungenkrebs weit früher erledigt haben wird.

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Zitat zum Tage, nochmal eines vom Klonovsky:

Der Glaube, andere wollten so sein wie wir, ist nicht nur größenwahnsinnig, sondern er zeugt von einer Geringschätzung des Anderen, die fremdenfeindlicher ist als jeder Skinhead.“


Donnerstag, 19. August 2021

Fußnoten zum Donnerstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute wird Bill Clinton 75 Jahre alt. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben.

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Alle regen sich auf, dass die Deutsche Bundeswehr es vor ein paar Tagen gerade mal geschafft hat, sieben Personen aus Kabul auszufliegen. Ich sehe das nicht so negativ. Immerhin haben sie es geschafft, ihren Flieger überhaupt wieder Richtung Deutschland starten zu lassen. Das ist beim derzeitigen Zustand des technischen Bestandes der Bundeswehr nicht immer so sicher. Also ein voller Erfolg.

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Die Frauen, so tönt es von überall her, sind jetzt die armen Opfer der Machtübernahme der religionsfanatischen Fusselbärte in Afghanistan. Das dürfte unbestreitbar so sein. Aber wie kommt es dann, dass die Bilder vom Flughafen Kabul nur fliehende Männer zeigen? Wie kommt es dann, dass wir wieder fliehenden Männern den Willkommensteppich ausrollen, die ihre Frauen und Töchter bei den Taliban zurücklassen?

Wieso setzen wir keine strikte Frauenquote bei „Geflüchteten“ um? Im konkreten Fall müsste sie sogar einhundert Prozent betragen. Wieso sind es nicht die Frauen, denen unsere Gesellschaft, in der schon der Blick in einen Ausschnitt als Schwerverbrechen zählt, Schutz anbietet, sondern nur deren Brüder, Väter und Männer, die ja nun gerade eine goldene Zeit des Patriarchats genießen dürfen? Und wieso schicken die angeblich ihre Frauen vor einem Patriarchat schützen wollenden Männer dann allein, anstatt, wie es der böse alte weiße Mann gelernt hat und tut, erst Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen?

Wer vor einem Krieg flieht, schickt seine Frauen und Kinder. Wer den Krieg bringen will, schickt seine jungen Männer.“

Weiß nicht mehr, wo ich das her habe, aber es fällt mir gerade wieder mal ein...

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Wenn man sich fragte, wie die Linken nach der immer offen propagierten Zerschlagung des Hassobjektes Polizei die Kriminalität in den Griff bekommen wollen, gibt New York nun die Antwort: Kriminelle sollen eintausend Dollar pro Monat bekommen, wenn sie sich gut benehmen und auf Straftaten verzichten.

Ein neuer Nebenjob für Geringverdiener: ein-, zweimal eine Autoscheibe einschlagen und dann erklären, künftig darauf zu verzichten, und schon sprudelt das staatliche Grundeinkommen… Zumindest die Sturmtruppen der Antifa und BLM haben ausgesorgt, wenn sie nur erklären, jetzt nicht mehr zu brandschatzen und zu plündern. Ein Schelm, wer da „Schutzgeldzahlung“ denkt. Der Unterschied zwischen linken Politikern und Mafia ist mikroskopisch...

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Zitat zum Tage, wieder einmal bei Klonovsky gefunden:

Aber ein Journalist träumt heute nicht mehr davon, einen Minister zu stürzen, sondern davon, Regierungssprecher zu werden.“

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Die Grünen sind auf eine neue Parole gekommen: „Das Klima ist außer Kontrolle!

Da drängt sich die Frage auf: Wer hat es denn bisher kontrolliert?


Mittwoch, 18. August 2021

Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute wird Robert Redford 85 Jahre alt. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben.

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Vier Jahre lang hat man das Märchen erzählt, Trump würde die ganze Welt destabilisieren, während er keinen einzigen Krieg angefangen hat. Endlich ist der Heilsbringer und Messias-Nachfolger Biden ein halbes Jahr im Amt – und Afghanistan ein Bomben-Erfolg (im wahrsten Sinne des Wortes).

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Die gleichen Politiker, die uns monatelang zur Sicherheitslage in Afghanistan im Brustton tiefster Überzeugung erklärt haben, dass die Taliban dort kein Leiberl reißen können und die Regierungstruppen bis aufs Blut die Islamisten bekämpfen werden, sind die gleichen Leute, die uns als Integrationsexperten erklären, dass wir von Millionen höchstgebildeten modernen Einwanderern profitieren werden und als Gesundheitsexperten, dass wir das Corona-Virus mit Wegsperr-Orgien und einer garantiert sicheren Gentechnik.Spritze endgültig besiegen werden. Da kann ja nix schief gehen.

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Karl Lauterbach will Corona-Impfstoffe nach Afghanistan liefern. Kann man positiv sehen: alles, was er aus dem Land schafft, wird hier nicht mehr zwangsweise verimpft. Aber eine Frage stellt sich schon: Darf man eigentlich gentechnische Biokampfstoffe an die Taliban liefern?

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Eine Idee mit Charme: Lauterbach bringt den Impfstoff persönlich zu den Taliban…

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Übrigens verstehe ich die Sympathie der Corona-Hysteriker vom Schlage des Klabauterbachs für die Taliban vollkommen: Immerhin haben die Zottelbärte bei der Eroberung der afghanischen Städte immer brav Gesichtsverhüllung getragen und sie haben sich auch voll und ganz dem besonderen Gesundheitsschutz aller Frauen gewidmet und achten penibel darauf, dass sich diese Corona-vermeidend mundnasenschützend verhängen..


Dienstag, 17. August 2021

Fußnoten zum Dienstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute würde Johann III. Sobieski 392 Jahre alt. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben. Passt irgendwie zum tagesaktuellen Geschehen.

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"...wir wollen Deutschland in goldene 20er-Jahre führen" – also schwurbelt der teutonische Gesundheitswendehals Jens „Mein-Wagen-meine-Villa-meine-Yacht“ Spahn in gewohnt kompetenzbefreiter Offenherzigkeit und fröhlicher Unbefangenheit in die ihm vor das maskenfreie Kinn gehaltenen Mikrofone.

Das glaube ich ihm gerne und sofort. Denn was den goldenen Zwanzigern folgte, das wissen wir, und den Weg dorthin haben Spahn und seine Spießgesellen bereits federnden Schrittes und voller Elan beschritten. Keiner soll sagen, sie hätten uns nicht ehrlich gesagt, was kommt...

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Der Islam gehört zu Deutschland. Nun auch wieder zu Afghanistan.

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Bundesinnenminister Seehofer (CSU) sieht den Bundeswehreinsatz als gescheitert an…“

Echt? Wieso? Immerhin gibt das seiner Herrscherin die Möglichkeit, die „Mitshuld“-Karte zu ziehen, wenn es um die Aufnahme der anrollenden „Flüchtlings“-Massen geht...

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Wir schaffen es, von der Meldung, dass die Taliban Ungläubige vom gesellschaftlichen Leben ausschließen werden, zu der Meldung, dass Ungeimpfte künftig vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden müssen, zu wechseln, ohne dazwischen Luft zu holen. Wenn man die Vorschläge der Hardliner, Ungeimpfte in Reservate oder Lager zu separieren und sie unversorgt krepieren zu lassen, weil sie es ja nicht anders wollen, mit dem gleichen Maßstab misst wie die Ansichten der radikalen Taliban, Ungläubige in Lager zu stecken oder einen Kopf kürzer zu machen, dann sind die messbaren Unterschiede inzwischen sehr mikroskopisch geworden. Die Impftaliban ist ebenso religionsfanatisch wie das Original.

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Der afghanische Präsident hat fluchtartig das Land verlassen – naja, kann man verstehen. Er hat auch logischerweise das wichtigste mitgenommen: den ganzen Hubschrauber voller Nobelkarrossen und Geldkoffer. Es wäre ja auch blöd gewesen, wenn man nach jahrelanger tiefster Korruption die ganzen gescheffelten Millionen hätte aufgeben müssen. Dass diese dem Volk abgepressten und von Hilfsgeldern abgezweigten Geldkoffer einer der Gründe sein könnten, warum die Streitkräfte schweigend ihre Uniform ausgezogen und die breite Masse die Taliban klatschend empfangen haben, darf vermutet werden.


Montag, 16. August 2021

Fußnoten zum Montag

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute ist der National Bratwurst Day in den USA. Spielt eigentlich keine Rolle, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben.

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Während unsere Medien immer noch verzweifelt versuchen, das Bild einer vorrückenden Taliban-Armee in Afghanistan zu zeichnen, die gewaltsam eine Stadt nach der anderen überrollt, sieht die Realität ganz einfach aus: Die Taliban ziehen von einer Stadt zur nächsten, wo sofort die anwesenden staatlichen Sicherheitskräfte entweder ihre Uniformen ausziehen und nach Hause gehen, während sie den Taliban sämtliche Waffen und Geräte schenken, die die NATO ihnen gegeben hat, oder sie schließen sich gleich nahtlos den Kampftruppen der islamistischen Stammesführer und Warlords an.

Nun kann man sich fragen, wie es kommen kann, dass nach Jahren und Jahrzehnten der Ausrüstung und Ausbildung hunderttausender Sicherheitskräfte diese schlicht und ergreifend keinen einzigen Handschlag tun, um die Taliban aufzuhalten. Aber die Antwort ist ganz einfach: Es hat (Nein – doch – oh!) nicht funktioniert, in eine mittelalterliche tiefreligiöse Stammesgesellschaft einen westlichen Demokratiedummie zu implantieren. Das wurde in der Masse der Bevölkerung nicht eine Sekunde wirklich gewollt, sondern nur akzeptiert, weil die Alternative mit Drohnen geliefert wurde und dazu führen konnte, dass man für eine ordentliche Beerdigung mit Besen und Schaufel zusammengekehrt werden musste. Also ertrug man die Fremdherrschaft ebenso wie die Herrschaft der heimischen Warlords oder der Religionsfanatiker. Jetzt, wo die Ungläubigen wieder abgezogen sind und ihre Bierkisten mitgenommen haben, betrachtet man sich einfach als von der Fremdherrschaft befreit und fügt sich wieder in die Heimherrschaft.

Die Frage, warum die ausgebildeten Sicherheitskräfte nicht kämpfen sondern einfach ihre Waffen abgeben, ist ganz einfach beantwortet: Erstens haben ihnen die Taliban angeblich Straffreiheit versprochen und zweitens gibt es keinen persönlichen Vorteil, für den es sich zu kämpfen lohnt. Warum abschießen lassen oder als Gefangener vor laufender Handykamera schariakonform geschächtet werden, wenn es am Ende keinerlei Vorteile für irgendwen bringt? Die einfachen Leute werden weiterleben wie bisher, denn, sein wir doch mal ehrlich: Wo waren denn im letzten Vierteljahrhundert im befreiten, demokratischen Afghanistan die noch vor siebzig Jahren normalen Straßencafes mit westlich berockten und unverschleierten Frauen? Wo war denn die freie offene Gesellschaft, die mit milder Rücksicht auf die Minderheit religionsfanatischer Fortschrittsverweigerer herablächelte? Es gab sie nicht, so wie es sie unter Herrschaft der Taliban nicht gibt. Für die einfachen Leute ändert sich genau gar nichts, egal wer gerade herrscht. Also wozu irgendwas gegen einen Machtwechsel unternehmen, wenn es sowieso egal ist, wer die Macht hat?

In Afghanistan kehrt man einfach wieder zur Normalität einer mittelalterlichen bäuerlichen Stammesgesellschaft zurück. Und mit den Taliban herrschen dort sogar religionsfanatische Kräfte, die aus einer amerikanischen Söldnertruppe hervorgegangen sind.

Die Frage ist, warum man jetzt genau verurteilte Straftäter nicht nach Afghanistan abschieben darf. Immerhin dürfte es bei den schariageleiteten Taliban ziemlich egal sein, wenn nicht sogar einen Pluspunkt bringen, die Ungläubigen und ihre gottlosen Gesetze so tief zu verachten, dass man sie für sich als ungültig und nicht vorhanden erklärt. Menschen, die ihrer angeblichen Schutz- und Aufnahmegesellschaft mutwillig schwer schaden und sie offen verachten, gehören in ihre Heimat zurückgeschickt, vor Allem dann, wenn sie mit ihren Handlungen sowieso eher den Geist der dortigen Machthaber widerspiegeln und sehr gut zu denen passen würden.

Gerade jetzt gehören alle, die Sympathien für Daesh oder Taliban zeigen, dorthin geschafft, wo sie hingehören: nach Kabul.

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Mal ein kleiner Denkanstoß, wie man mit Formulierungen den gleichen Sachverhalt vollkommen unterschiedlich darstellt:

1. Ich arbeite für einen festen Kunden und gebe regelmäßig meine Honorarnoten bei dessen Sekretärin ab, die das Geld dann überweist, von dem ich gut leben kann.

2. Ich kenne eine hübsche Frau, die besuche ich einmal im Monat und schon gibt sie mir so viel Geld, dass ich gut davon leben kann.

Fall eins ist die einfache Realität, Fall zwei… auch, nur so formuliert, dass es sich eher wie ein angenehmes Leben anhört. Weil der Teil mit dem Arbeiten einfach weggelassen wird und dafür die hübsche Sekretärin allein gezeigt wird.

Und dann läuft der Spot mit den tanzenden Mädchen „Baby, lass uns impfen!“

Impfgeschädigte, Gelähmte, Zuckende, nach einem Hirnschlag im Rollstuhl Siechende und Tote werden nicht gezeigt. Natürlich nicht. Werbung ist Realität – aber nur der gefilterte Teil. Die Medien lügen nicht, sie optimieren die Informationen...

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Nachtrag: Wie perfide das System arbeitet, konnte man gerade hier in Österreich betrachten: Im Wiener Stephansdom haben die Pfaffen eine „Impfstraße“ eingerichtet und die Wiener Polizei rückte sofort in voller Kampfstärke an, um medienwirksam diese „Impfstraße“ vor befürchteten „terroristischen Akten der Coronaleugner“ zu beschützen.

Bisher hat noch nirgends, niemals und an keiner Stelle irgend jemand einen Impfbegeisterten daran gehindert, sich seinen ersehnten Schuss zu holen. Impfskeptiker sind genau jene Leute, die kein Problem damit haben, wenn sich alle anderen niederspritzen bis zum Umfallen, wenn sie es denn wollen. Sie wollen nur selbst kein Teil des Gentechnik-Experimentes werden und für diese freie Entscheidung einfach in Ruhe gelassen werden. Impfpropagandisten und Impfgläubige hetzen permanent gegen Andersdenkende, jubeln begeistert über Restriktionen gegen sie, wünschen ihnen härteste Strafen bis Lagerhaft oder schlicht den Tod an den Hals, möglichst schmerzhaft natürlich, wie es sich für solidarische Humanisten gehört.

Politik und Medien drehen aber die Tatsachen um und framen ein Bild, in dem Horden brutaler „Coronaleugner“ gewaltsam „Impfstraßen“ stürmen und brave Bürger, die sich aus Solidarität mit der Gemeinschaft mit Gentechnik vollspritzen lassen, zusammenschlagen und mit einer Todesseuche anstecken. Wir werden mit Lügen und Bullshit zugemüllt, und das wirklich Erschreckende: die große Mehrheit, die breite Masse, der wahlberechtigte dumpfe Klumpen wohlstandsverwahrloster Biomasse, kapiert es nicht einmal. Die denkende Minderheit flockt in ihre Meinungsnischen aus und träumt davon, dass das Volk zur Vernunft kommt und solcher dumpfen Propaganda nicht mehr auf den Leim geht. Aber ich befürchte, das wird nichts mehr.

P.S. Auch auffallend: Kommentare, egal wie höflich und neutral formuliert, die darauf hinweisen, dass es keinerlei Hinweis auf eine reale Gefahr solcher „Angriffe“ gab und es daher schon seltsam ist, mit massivem Polizeiaufgebot eine Bedrohungssituation vorzugaukeln, die nicht existent ist, während existierende Orte permanent wiederkehrender Gewalt (die sattsam bekannt sind, wie der Praterstern) nicht permanent überwacht werden, werden konsequent mit Hinweis auf die „Forenregeln“ unter den Artikeln der Tagespresse gelöscht. Zu den „Forenregeln“ gehört offenbar, auf keinen Fall etwas zu schreiben, was das offizielle Narrativ ankratzen könnte.


Sonntag, 15. August 2021

Video zum Sonntag

 

Immer diese typischen rechtsradikalen Reichsbürgeraufmärsche.…