„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 21. Februar 2019

An der Reaktion merkt man, ob's stimmt ...

von LePenseur


Ein Artikel über die Soros-Verflechtung des Springer-Konzerns hat Alain Posener auf Facebook zu einer Wut-Tirade hingerissen:
Orbans antisemitische Anti-Soros-Kampagne greift nun auf Deutschland über. Der katholische Erzreaktionär David Berger lässt unter Pseudonym gegen Springer hetzen, und nicht zufällig steht ein Jude – Martin Varsavsky – im Zentrum der raunenden Verdächtigungen. Widerlich.
... und so weiter. Ein bisserl dünnhäutig, der gute Mann! Oder war's bloß eine von der Konzernleitung bestellte Entrüstungs-Inszenierung, die das konzerneigene Mietmaul auftragsgemäß übergehen ließ? Posener entblödete sich auch nicht, die Leser von Philosophia perennis als »stinkende Brühe« zu bezeichnen — na, na! Da mischt einer in der Liga von Sigi »Das Pack« Gabriel oder »Feine Sahne Fischfilet« mit, von dem man das eher nicht erwartet hätte.

Aber so sind unerwünschte Wahrheiten eben: demaskierend. Danke, Herr Posener, daß Sie sich mit Ihren Ausfällen »zur Kenntlichkeit entstellt« haben. Keinem anderen wäre das vermutlich so perfekt gelungen ...


Intelligenz-Gene

Die neofaschistische Populistenregierung unter der Nobelhure der Neonazis lässt das einst blühende Alpenland im braunen Sumpf eines finsteren Mordor versinken, nur der Zauberpräsident Gandalf Gelbzahn, die Rotelfenprinzessin JoyPam und der grüne Zwerg Pilzi widerstehen noch dem Ansturm der berittenen Orks des Sauron Kickl und der Geisterarmee des Finsteren Haceh.
Aus den Schatten kriechen schleimige Alchimisten, die nach der Machtübernahme durch die dunkelaustriakischen Fürsten der Finsternis in der Medizinischen Universität Innsbruck wieder ihr pseudowissenschaftliches Hexenwerk vollbringen; ungeläutert durch die wahren Wissenschaften der Soziologie und Genderologie brauen sie wieder wie in dunkelsten Zeiten ihre toxischen Tränke um sie in die aufnahmebereiten Gehirne der geistig Armen am rechten Rand der Gesellschaft zu gießen. Sie behaupten entgegen allen Erkenntnissen der Geisteswissenschaften und des Marxismus in typisch verstockter, ewiggestriger Manier, jene Gene gefunden zu haben, die, festhalten, es wird grausam, dafür verantwortlich sind, dass, man kann es kaum aufschreiben, es widerspricht einfach allem, woran die Menschheit zu glauben gezwungen werden soll, Menschen eine höhere oder geringere Intelligenz entwickeln.
Gene. GENE!! Und die sollen INTELLIGENZ beeinflussen!

Welch widerliches diskriminierendes faschistisches Gedankengut! Es soll also Gene geben, die etwas beeinflussen, von dem wir mit hunderzehnprozentiger und hyperabslouter Sicherheit wissen, dass es gar nicht existent ist sondern nur ein soziales Konstrukt ist, ein von alten weißen Männern mit dem Ziel Frauen, Ausländer, Neger, Geflüchtete, Indianer und Moslems zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden, erfundener Denkkäfig, den es zu sprengen gilt.

Warum sind manche Menschen intelligenter als andere?“ fragt provokant auch die bekannt ultrasondersuperrechtsaußenorientierte „Kronen-Zeitung“, von der man im Gegensatz zur links-progressiven hellösterreichischen intellektuell anspruchsvollen Qualitätspresse auch nichts anderes erwarten konnte als die Negierung der in Stein gemeißelten Erkenntnis, dass es eben keine Unterschiede in der Intelligenz gibt und alle Menschen gleich geboren werden und erst durch den renitenten Entzug der frühkindlichen Rohmasse aus der gütig erziehenden Hand staatlicher Menschenformer in die familiären Bruthöhlen der geistigen Inzucht und verderblichen Verblödung in ihre Schubladen als männlich oder weiblich, doof oder intelligent gezwungen werden. Wir wissen doch aus der roten Parteiakademie, dass der soziale Status und das Einkommen darüber entscheiden, ob Kinder intelligent werden, denn der Rückschluss, dass Kinder das ererbt haben könnten und die Eltern genau deshalb, weil auch sie intelligent sind, es zu Wohlstand und Stellung gebracht haben, ist ketzerisch und würde den Grundkonsens der Zweiten Republik aufkündigen, der da besagt, dass eben alle Menschen gleich sind und ausschließlich durch ihre Umwelt geformt werden.

Ein Grund dafür liegt auch in den Genen. Bisher ist allerdings nur wenig über die genetischen Grundlagen der Intelligenz bekannt gewesen.“
Weil es sie politisch korrekt auch nicht gibt. Das Ganze ist eine Lüge, ein Fake, ein rassistischer und ultrarechter Frontalangriff auf die Grundwerte unserer aufgeklärten humanistischen Gesellschaft!

Was brüten diese als Wissenschaftler verkleideten toxischen Propagandisten und selbstgewählte Opfer eines unterdrückerischen Patriarchates als nächste „Erkenntnis“ aus? Dass es in verschiedenen Gebieten der Erde unterschiedliche Häufigkeiten bestimmter Gene gibt, die nicht nur Hautfarbe oder Augenform sondern eben auch kognitive Fähigkeiten oder geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen? Na, da hört man doch den Gobineau aus der Gruft lachen und die Springerstiefel der SS durch die Korridore der soziologischen Fakultät stampfen!
Es wird Zeit, die Medizinische Universität des ultrafaschistischen Alpenmordor auszutrocknen, die am patriarchalisch-diskriminierenden Wissenschafts-Realismus verstockt Festhaltenden zu maßregeln und mindestens zwei Gender- und Diversity-Lehrstühle sowie eine konstruktivistische Fakultät einzurichten!
Nicht, dass noch einer auf die Idee kommt, per DNA-Analyse festzustellen, dass wir von Idioten regiert werden und die die sich als intellektuelle Elite selbstbeweihräuchernden Schreibknilche aus dem Oberstübchen der linken Redaktionsbunker in Wirklichkeit strunzdumme Vollpfosten mit ausgewachsenem Dunning-Kruger sind…

Mittwoch, 20. Februar 2019

Fr./Frl. Anja F. Plaschg entsetzt sich

von LePenseur


Und zwar derart:
Ich wurde diesjährig für den Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien „Album des Jahres“ sowie „Alternative“ nominiert.

Mich in derselben Kategorie sowie in derselben Veranstaltung mit einem Möchtegern-Magnat zu wissen, der sein reaktionäres, nationalistisches, chauvinistisches und sexistisches Lebenskonzept zu kommerzialisieren weiß und hier Anklang findet, entsetzt mich derart dass ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen werde.
(Hier weiterlesen)
Aha. Einmal davon abgesehen, daß es »Möchtergern-Magnaten« heißen müßte, weiters in der letzten Zeile ein Beistrich fehlt ... aber: wer in aller Welt ist Fr./Frl. Anja F. Plaschg? Doch zum Glück gibt es Kommentarposter, die einem weiterhelfen, z.B.:
istangl13

Na was wird die uns abgehen....
"...in den Kategorien "Album des Jahres" und "Alternative" nominiert...."
Aha, also unbedeutend.

Der Gabalier hat wahrscheinlich beim rülpsen unter der Dusche mehr Zuhörer als die Dame in ihrem ganzen Leben vor der Bühne zusammenkratzen wird können.


Aber vielleicht wird sie auch öfters zu Auftritten wie 2015 (Solidaritätskonzert für Asylsuchende "Voices for Refugees" ) eingeladen. Da hat sie dann die Möglichkeit ihre musikalischen Ergüsse vor Gleichgesinnten auszubreiten.
Und ein Poster Marc de Sarno meint treffend:
Nur unter uns ... ich würde auch keinen Preis annehmen, an dem Robert Menasse mit mir in der Schlange steht.
Aber das würde ich nie auf Instagramm verbreiten :) 
Touché!
 

Na, alles net so schlimm — denen hat nur bisher nie jemand gesagt, was richtig und was falsch ist!

von LePenseur


DiePresse (als Abschreibübung von APA) ist voll auf fassungslos-aber-empathisch-Modus geschaltet. Wie das Hohe Gericht übrigens auch:
"Wie kommt man auf die Idee, auf diese Weise seinen ersten Sex zu haben?", ist ein 14 Jahre alter Bub am Dienstag am Wiener Landesgericht gefragt worden. Der Bursch hatte sich am 17. September 2018 mit einer Mitschülerin getroffen, diese in einen Aufzug gedrängt und die Gleichaltrige vaginal vergewaltigt. Anschließend zwang er sie noch zur Vornahme eines Oralverkehrs.
(Hier weiterlesen)
Nun sind derlei Sachen sicherlich auch schon früher an Sonn- und Werktagen in Österreich zuhauf vorgefallen, wie uns Frau Dr. Griss sicherlich bald erklären wird, und daß das jetzt vom Sohn eines Mazedoniers auch gemacht wird, ist eindeutig auf den verderblichen Einfluß der »schon länger in Österreich Lebenden« zurückzuführen.

Doch immerhin:

14-Jähriger dürfte in wenigen Tagen freikommen

.. atmen DiePresse 
(und die APA) auf, und wir alle mit ihnen, denn es wäre doch schrecklich, wenn so ein »14 Jahre alter Bub« (als es drum ging, die päderastischen Neigungen unserer Homosexuellen zu entkriminalisieren, indem das Schutzalter massiv gesenkt werden sollte, da pflegte man derlei 14-jährige auch gern als »Männer« zu bezeichnen — tja, so ändern sich die Zeiten und Worte ...) durch eine Gefängnisstrafe verdorben und charakterlich gebrochen würde ...

Na, weil wir gerade beim Brechen sind: APA und DiePresse finden es in stiller Freude also durchaus okay, daß sich im Falle des Vergewaltigers in wenigen Tagen unter
... Berücksichtigung der in der U-Haft abgesessenen Zeit, die auf die verhängte Strafe anzurechnen ist, [...] die Gefängnistore auch für den 14-Jährigen in wenigen Tagen öffnen ...
dürften. Denn:
Er hat deutlich mehr als die Hälfte des unbedingten Strafteils verbüßt, womit einem Antrag der Verteidigung auf vorzeitige bedingte Entlassung nichts im Wege stünde. 
Na — isses nich schön! Und außerdem:
Bei beiden Burschen wurde Bewährungshilfe angeordnet. Außerdem wurde ihnen die Weisung erteilt, sich einer Sexualtherapie zu unterziehen.
Und das vergewaltigte Mädchen? Ach, da schweigt DiePresse (bzw. die APA) lieber — vermutlich aus Taktgefühl, und liefert nur eine Artikelzeile:
Die Betroffene hatte von der Vergewaltigung — vermutlich aus Scham — nicht einmal ihrer Mutter erzählt.
»Vermutlich aus Scham« ... ... ja, das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen! Es könnt' ja auch sein, daß das Mädel die Mama nicht gamsig auf ihre jungen, geilen Stecher machen wollte, oder wie?

DiePresse hat den Artikel zwar in der Leiste der »meistgelesenen« des Tages gelistet, aber interessant ist, daß es keinerlei Kommentare dazu gibt. Nicht einmal den Hinweis, daß die Kommentarfunktion leider wegen massiver Verstöße gegen die Forenregeln bla ... bla ... bla ....

Vermutlich tat sie das aus Zartgefühl. Gegenüber den Vergewaltigern, die doch nicht durch Vorurteile diskriminiert werden sollten. Oder so.

Ihr mieses Dreckpack in den Redaktionen! — ist euch noch immer nicht klar, warum euch die Leute mittlerweile schlicht und einfach zum Kotzen finden?!


#no_man!

Wie kommen unsere intoleranten rassistischen und lookistischen Medien überhaupt dazu, jedes mal von einem „Mann“ oder einer „Gruppe von Männern“ zu schreiben, wenn irgendwo eine bereichernde Neuverhandlung der Regeln des täglichen Zusammenlebens stattgefunden hat? Kaum steckt irgendwem ein Messer in den Eingeweiden, wird ein Supermarkt überfallen oder einem Sanitäter für den Versuch, eine Unantastbare zu berühren, eine Schnapsflasche auf der Schädeldecke zerdroschen, dann ist sofort klar: der mutmaßliche Täter ist zwar nur mutmaßlich ein Täter, aber nicht mutmaßlich sondern absolut sicher ein Mann.
Woher wollen die das wissen? Gehen sie vom Äußeren aus? Vom Klang der Stimme? Von der Frisur? Oder haben sie in der Hose nachgeschaut? Orientieren sie sich am Kleidungsstil? Oder um es mit dem Winsel-Gröni zu fragen: Wann ist ein Mann ein Mann?

Da lernen wir seit Jahren, dass es so etwas wie Männer und Frauen gar nicht gibt, dass das nur soziale Konstrukte sind und Biologie ein Unterdrückungsinstrument des Patriarchats, dass das Geschlecht unabhängig von körperlichen Merkmalen und Verhaltensstereotypen existiert und ausschließlich im Geist eines jeden Menschen konstruiert und definiert wird, und dann kommen uns die Medien permanent mit dem „Mann“, der eine Oma niedergeprügelt hat oder einer Dreizehnjährigen das Handy geklaut oder eine „Schnittwunde am Hals“ zugefügt hat, wie der politkorrekte Code für den Versuch einer schariakonformen Schächtung einer ungläubigen Hure lautet.

Wenn es schon einen Kodex der Medien gibt, selbst gesicherte Erkenntnisse über den mutmaßlichen Täter wie Hautfarbe oder Herkunft lieber zu verschweigen, um die höchstpersönlichen Rechte des mutmaßlich eventuellen Vielleicht-Kriminellen nicht anzutasten, dann gehört dort doch eigentlich auch hinein, geschlechtssensibel zu berichten und nicht in sexistischer Effekthascherei als Erstes immer die reine Vermutung des Geschlechtes des Tatverdächtigen hinauszuposaunen, als handele es sich um eine Gewissheit.

Warum also heißt es nicht einfach „eine Tatsverdachtsperson“ oder noch besser „ein Mensch“? Wie wollen wir aus einer mordversuchenden oder messerstechenden straftatsgemutmaßten Verdachtsperson einen besseren Menschen machen, wenn wir ihn/sie/es oder wasauchimmer bereits am Anfang aller Bemühungen in ein sexistisches, lookistisches Korsett stecken und ihm keinen Freiraum zur Entfaltung seiner eigentlichen sexuellen Bestimmung lassen? Vielleicht ist es ja gerade dieser unsensible, intolerante Geschlechtsfaschismus, dem derdiedas Traumatisierte entfliehen wollte, und nun ist ersiees in einer ebenso intoleranten, diskriminierenden Drecksgesellschaft gelandet, wie er entflohen ist. Ist es vielleicht die reine Enttäuschung, auch hier bei uns nicht als das anerkannt zu werden, was es sein möchhte, das diese armen Traumatisierten, die hier sexistisch zu „Männern“ schubladisiert werden, die sie erst verzweifelt und dann wutentbrannt kriminell werden lässt?

Bitte, liebe intellektuell anspruchsvolle Qualitätsmedien, gehet in euch und überdenkt eure hetzereische, diskriminierende und sexistische Berichterstattung! Verzichtet neben der Nennung des Namens, der Hautfarbe und der Herkunft gefälligst auch auf die Nennung des Geschlechtes und vor Allem auch auf die Nennung des Ortes und des dort angeblich begangenen Verbrechens. Dann können Meldungen lauten:
„In der Nähe des Wartehallengebäudes eines schienenbasierten Verkehrsknotenpunktes kam es zu einer interkulturellen Diskussion zwischen zwei Gruppen jugendlicher Personen, die zum Teil sehr emotional geführt wurde. Den Verletzten geht es dank des heldenhaften Einsatzes unserer Rettungskräfte inzwischen wieder gut.“
Das klingt doch besser als:
„Am Bahnhof XY kam es zwischen zwei Gruppen junger Männer zu einer Messerstecherei, drei Verletzte wurden mit Stichwunden in das örtliche Krankenhaus eingeliefert.“

Also, reißt euch zusammen, Irgendwasmitmedienschaffende! Sonst muss ich noch zu Twitter wechseln, was ich echt vermeiden möchte, und dort den Hashtag „#no_man!“ gründen.
Vor „shitstorms“ knickt ihr je immer gerne ein...

Dienstag, 19. Februar 2019

»Gibt es eine Soros-Springer-Connection?«

von LePenseur


... fragt Patrizia von Berlin in einem überaus lesenswerten Artikel auf »Philosophia perennis«:
Das Erscheinen eines Artikels in der Welt vom 12. Februar 2019 warf bei kritischen Lesern die Frage auf: Warum hofiert ein – sich als „konservativ“ verortendes – deutsches Medium einen politisch links stehenden US Multimilliardär wie George Soros, der mit Unsummen massiv auch die europäische Politik manipuliert?
Das einzige, was am Artikel falsch ist, ist das Fragezeichen im Titel (das aber bewußt als Sicherung gegen eine ruinöse Abmahnung eingebaut sein könnte). Sonst: chapeau! Touché!



Der Grüne Siegeszug

Bei den Grünen laufen die Vorbereitungen auf die Europawahl auf Hochtouren. Und sie setzen Marker, um den rechtspopulistischen Hetzern endgültig die Wähler abspenstig zu machen.
Was wissen die Grünen von den österreichischen Wählern? Nachdem sie sich jahrzehntelang um dieses Thema eher nicht gekümmert haben, weil sie glaubten, gewählt zu werden wäre ein von Inhalten und Menschenkenntnis abgekoppeltes elementares Grundrecht, haben sie durch geschicktes Einschleusen einer Spionin in einem Glücksspielkonzern nun herausgefunden, was die Menschen in Österreich am meisten wollen: gut Essen und die illegal Eingeschneiten wieder loswerden.

Und deshalb beginnt ihr Wahlkampf mit zwei Paukenschlägen:

Für das gute Essen präsentieren die Grünen Sarah Wiener. Ob ihre maghrebinischen Auberginenklumpen mit algengefärbten Körnerbällchen außerhalb der grünen Bobo-Blase wirklich ankommen, weiß ich nicht, aber man setzt in typisch grüner Einschätzung der Intelligenzquotienten des politischen Gegners fest darauf, dass der durchschnittliche Keller-Ösi eh nicht kapiert, dass Sarah Wiener nicht die Erfinderin des Wiener Schnitzels ist.
Als ob die Leute geglaubt hätten, der rote Exkanzler hätte das Kernöl erfunden.

Und um sich als Aktivisten der Rückführung illegaler Migranten zu gerieren, hat der Kärntner Grünen-Chef Matthias Köchl in einer Nacht-und-Nebel-Aktion persönlich und mit dem Privatauto einen illegalen Iraker über die Grenze nach Italien zurückgeschmuggelt und sich dort dann medienwirksam erwischen lassen.
Jetzt steht dem fulminanten Wahlerfolg der Grünen nichts mehr im Wege!
Was für eine ausgeklügelte Strategie!
Hätte ich den Melonen gar nicht zugetraut.
Oder um es mit Stefan Jürgens zu sagen: Gefickt eingeschädelt!

P.S: Meine liebreizende Fragolina hat eine eigene Theorie: Die Grünen setzen jetzt auf Sarah Wiener? Die wollen sich nur final einkochen lassen!“

Montag, 18. Februar 2019

»Ein spießiges, selbstgefälliges Arschloch«

von LePenseur


... so umschrieb es eine meiner Sekretärinnen, die ich um eine spontane Antwort nach dem visuellen Eindruck dieses Photos ersuchte. Nun, ich konnte ihr schwer widersprechen, nachdem ich las, welche Wortspenden dieser Interview-Partner des KURIER freihändig verteilte. DiePresse, die ganz servil die Kommentarfunktion abdrehte, berichtet wie folgt:

Philosoph Levy tritt für Sanktionen gegen Österreich ein

Der Philosoph kritisiert die Koalition aus ÖVP und FPÖ – und geht mit Kanzler Kurz ins Gericht: "Euer Kurz hat etwas von Donald Trump an sich, das ich nicht mag."
(Hier weiterlesen)
Nun könnte ich ja umgekehrt auch einiges sagen, was besagter »Philosoph« (eine Selbstbezeichnung, die einem das Zitat »si tacuisses ...« quasi auf die Zunge legt) an sich hat, was ich nicht mag — aber auf ein derart primitives Niveau wie das seine möchte ich mich nicht begeben.

Also besagter »Philosoph« befürwortet Sanktionen gegen Österreich. Hm ... aber warum eigentlich?
»Ich kann keine hohe Meinung von einem Kanzler haben, der in seiner Regierung Vertreter einer Partei, der FPÖ, hat, die von Nazi-Regime-Nostalgikern gegründet wurde.«
Und LePenseur wieder kann keine hohe Meinung von einem »Philosophen« haben, der Anteilseigner einer Zeitung — »Libération« — ist, die (wie die nazi-nostalgischer Umtriebe recht unverdächtige deutsche Wikipedia schreibt
... im Frühjahr 1973 als Sprachrohr der französischen 68er-Bewegung und der Neuen Linken
gegründet wurde. Spannend wäre auch die Antwort des »Philosophen«, ob er bei seinem Vergleich von Kurz mir Trump nicht konsequenterweise auch Sanktionen gegen die USA fordern müßte. Aber offenbar leuchtet sogar einem »Philosophen« (und der ihn interviewenden KURIER-Redaktion) ein, daß er sich damit heillos lächerlich machen würde.

So bleibt es also beim Sanktionswunsch gegen Österreich, was zwar ebenso hirnverbrannt ist, aber im linken KURIER auf offene — DiePresse sekundiert da bloß insgeheim — Begeisterung stößt.
Gegen die erste ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 seien "für Geringeres Sanktionen angestrebt" worden. "Diese Entschiedenheit müssten wir heute wieder haben. Europa ist kein Gasthaus, in dem man nur das bestellt, was einem passt. Daher, ja, bin ich für Sanktionen gegen das Österreich von Kurz", sagte Levy.
... zitiert DiePresse weiter. Das mit dem Gasthaus ist natürlich eine überaus treffliche Metapher des »Philosophen«, denn auch die Bestellungen, die einem »Philosophen« passen, werden der Realpolitik Europa mit Recht einfach am Allerwertesten vorbeigehen. Doch, Augenblick mal ... DiePresse ist so schön am berichten — lesen wir einfach weiter:
Der Philosoph, der im Frühjahr 2011 den damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy dazu gebracht hatte, die Anführer der libyschen Opposition zu empfangen und damit letztlich den Anstoß für ein militärisches Eingreifen in Libyen gegeben hatte, hatte Bundeskanzler Kurz bereits Ende Jänner kritisiert und in einem "Presse"-Interview als "Gegenteil" des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bezeichnet.
Muß Kurz jetzt fürchten, von der Opposition abgeknallt und am Abschlepphaken durch die Straßen geschleift zu werden? Denn exakt das ist in Libyen nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Frankreichs mit Gaddafi geschehen. Dieser »Philosoph« hat demnach also — doch eher selten in seiner Zunft — Blut an den Händen. Denn daß für ihn einfach nicht vorhersehbar war, daß ein von außen angezettelter Umsturz in Libyen blutig verlaufen würde, das kann er höchstens seiner blinden und tauben Urstrumpftante erzählen.

Er ist also — insofern verdient die Charakteristik durch die Sekretärin eine kleine, aber entscheidende Ergänzung — nicht nur spießig und selbstgefällig, sondern auch noch verantwortungslos und eiskalt verbrecherisch. Der Rest der Überschrift versteht sich dann von selbst ...


Diverse Mutterväter diverser Töchtersöhne

Der Gender-Irrsinn geht in die nächste Runde. Da man, wenn man die Himmelsrichtungen einmal zu Konstrukten erklärt, die keine Realität begründen und die man dekonstruieren muss um sich vom engen patriarchalischen Korsett eines Denkens in Raumkoordinaten zu befreien, einfach keinen Kompass mehr benutzen kann, der einem noch halbwegs die Richtung zeigen kann, verläuft sich das ganze Gender-Gedöns in immer verwinkelteren Labyrinthen aus Selbstwidersprüchen und Unsinnigkeiten.

Wie bei Jouwatch zu finden, hat es jetzt in Großbritannien, also da, wo ein inhaftierter Vergewaltiger nach seinem ausdrücklichen Wunsch, ab sofort als Frau betrachtet werden zu wollen, in den Frauenknast verlegt werden musste, wo er es sich entsprechend gut gehen ließ (wenn der Mops eine Wurst klaut und dann erklärt, er fühle sich als Brokkoli, sperrt ihn ja auch keiner in die Speis‘, aber so läuft Genderwahnsinn eben), also da in Großbritannien, das auch durch einen Brexit offensichtlich nicht vom Irrsinn zu heilen ist, hat eine Frau, die jetzt ein Mann sein will und also als Mann bezeichnet werden muss, aber vorher ein Kind geboren hat, gefordert, jetzt zum Vater des Kindes erklärt werden zu wollen, obwohl ihr Beitrag nun einmal nicht die Samenzelle sondern die Eizelle war, was den Fall jetzt erstmal so ziemlich klar macht. Das Blöde ist: Sie ist die Mutter des Kindes. Sie ist es, weil sie es ist. Einen Vater hat es schon, auch wenn es den wahrscheinlich nie kennenlernen wird. Sie ist ja auch ein Frau, weil sie es ist. Aber der Genderwahn lebt ja davon, das Geschlecht abgekoppelt von der Realität, die es ja laut konstruktivistischem Weltbild gar nicht gibt, zu betrachten und damit von realen Merkmalen abgekoppelt zu betrachten. Und es gibt ein erkleckliches Maß an Menschen, die sich anscheinend nur über ihr Geschlecht und ihre sexuellen Vorlieben definieren, bei denen sich das ganze Sein und die Bedeutung als Person auf eine Stelle unterhalb des Bauchnabels konzentriert, die ihren Wert und ihre Existenz davon abhängig machen, wie offen sie ihre möglichst weit von der Realität abweichenden Wünsche herumzeigen können und wie weit diese vom Rest der Welt anerkannt werden. Manisch sexgetriebene Egozentrik.

Aus dem Recht, sich selbst auch als alternder dicker glatzköpfiger mitteleuropäischer Stubenkater in seinem Kopf vorzustellen, er wäre ein sechszehnjähriges japanisches Cosplay-Model, leitet der Neo-Konstruktivismus das Recht ab, dies auch anzuerkennen und der Umwelt aufzuzwingen, ihn an Teenager-Verkleidungswettbewerben teilnehmen zu lassen, wobei beachtet werden muss, dass er auch einen Preis bekommen muss, da er in seiner Wahnvorstellung ja das perfekteste Kostümchen trägt und die schönste Frisur hat. Klingt bekloppt? Ist es auch, aber genau so funktioniert dieser kulturmarxistische Genderwahn.
Weil jemand mit manischer sexgetriebener Egozentrik die Realität nicht erträgt, muss diese Realität sich um ihn (oder sie oder es) biegen? Nein, die Welt muss nicht den Einzelnen akzeptieren, sondern erstmal muss der Einzelne lernen, die Welt zu akzeptieren.

Bei einer laufenden Gerichtsverhandlung wurde nun festgestellt: Der Begriff „Mutter“ ist nicht mehr länger an das weibliche Geschlecht gebunden.“

Das kommt dabei raus, wenn Abgänger der „geisteswissenschaftlichen“ Fakultäten auf Realität stoßen. Der Begriff „Mutter“ ist daran gebunden, ein Kind zur Welt gebracht zu haben. Beziehungsweise zumindest eine Eizelle beigesteuert zu haben. Das können rein biologisch nur Menschen, die gleichzeitig Frauen sind, also das weibliche Geschlecht besitzen. Deshalb können auch nur Frauen Leih- oder Adoptivmütter werden; ein Mann kann eben nicht Adoptivmutter werden, weil er auch biologisch keine Mutter werden könnte.
Es ist nämlich ein Trugschluss, dem auch „Jouwatch“ hier aufliegt, dass „Mutter“ von „Frau“ abgekoppelt wurde, denn eigentlich wurde „Frau“ von der „Mutter“ abgekoppelt. Die Klagende ist nämlich Mutter und bleibt es auch, sie ist damit eindeutig auch eine Frau, egal was sie denkt zu sein. Und ich nehme mir das Recht heraus, das mir laut Meinungsfreiheit auch zusteht, sie weiterhin als Frau zu betrachten und über sie als weiblichen Menschen zu schreiben, als der sie offensichtlich geboren wurde, egal ob ihr das nun gefällt oder nicht, denn die Fakten müssen sich nicht an Wünschen ausrichten sondern nur an sich selbst.

Geklagt hat eine Ex-Frau, die jetzt Mann ist.“

So ändern sich die Begriffe. Früher war eine Exfrau eine, die ihren Mann losgeworden ist, heute ist es eine, die sich selbst zum Mann erklärt hat.

Sie/Er wollte nach der Geburt ihres/seines Kindes in dessen Geburtsurkunde nur als „Vater“ geführt werden. Das Kind soll hochoffiziell als „mutterlos“ aufwachsen.“

Wird wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe haben, aber der Witz ist der: dadurch, dass eine Mutter mit dem eindeutigen Geschlecht Frau in ihrem Hirn beschlossen hat, ein Mann sein zu wollen, kommt man jetzt aus der Falle nicht mehr raus, dass dadurch die Mutter zum Vater mutiert, der sie ebensowenig ist wie ein Mann. Es gibt einfach keine logische Schnittstelle zwischen Wunsch und Realität; man kann zwar verweigern, die Realität anzuerkennen, aber man verändert sie damit nicht. Es ist die Logik der Idioten, die glauben, „Denken Sie sich reich!“ würde bedeuten, man muss sich nur vorstellen ein fettes Konto zu haben und schon hat die Umwelt die Pflicht, einem diesen Wunsch zu erfüllen. Es bedeutet aber im Gegenteil, sich unabhängig vom (realen) Kontostand trotzdem für reich zu halten, weil man eben anderes besitzt als Geld und für sich beschlossen hat, anderes als Geld für wichtiger zu erachten. Daraus begründet sich eben nicht das einklagbare Recht, ab sofort nur noch wie ein Reicher behandelt zu werden und in die Forbes-Liste aufgenommen zu werden.
Man ändert mit dem Denken nicht die Realität sondern seine Sicht auf die Realität. Diese Frau und Mutter kann für sich selbst beschließen, sich als Mann und Vater des Kindes zu fühlen, aber daraus das Recht abzuleiten, den Rest der Welt zu zwingen, dieses Gefühl permanent zu bestätigen, ist Irrsinn und führt, wie man am vorliegenden Beispiel sieht, in eine Sackgasse, oder besser, in ein Labyrinth aus Erklärungsversuchen, die sich sinnbefreit ineinander verknäulen und jeder Logik Hohn sprechen.

„„Mutter zu sein, ist nicht länger ein geschlechtsspezifischer Begriff. Ein Mann kann, wie in diesem Fall, eine Mutter sein. Er hat sich entschieden, ein Kind zur Welt zu bringen und es liebevoll aufzuziehen“, erklärte Regierungsvertreter Ben Jaffey laut Breitbart. In der Geburtsurkunde könnte in Zukunft „männliche Mutter“ stehen, so der Vorschlag.“

Nein, ein Mann kann eben nicht eine Mutter sein. Der Irrsinn beginnt nämlich an dem Punkt, wo eine Mutter behaupten kann, ein Mann zu sein. Nochmal: sie kann sich als Mann fühlen, als Mann denken, aber das ändert nichts an der Tatsache (auch wenn einige empfindsame Seelchen sich ob meiner rationalistischen Penetranz in Safe-Spaces voller Welpen- und Kätzchenfotos zurückziehen und ihren aufkeimenden Hass auf alle alten weißen Männer nur unter Tränen mühsam unterdrücken können) dass sie eine Frau und Mutter ist. Die Realität ist die Realität und alles Andere ist Wahn. Man kann den Wahn tolerieren und akzeptieren, aber man kann eben nicht per Gerichtsbeschluss festlegen, dass die Denkwelt eines einzelnen Menschen dazu berechtigt, die Realität um diesen Menschen zu biegen. Mit der Realität umzugehen und zu leben ist immer noch Aufgabe der Betroffenen. Sie ist kein Mann und sie ist kein Vater, denn die Realität entsteht eben nicht aus Begriffen. Sie kann sich fühlen wie sie will, aber nicht sein, was sie will. Das ist der Casus Knaxus.

Mutterschaft ist dann nicht mehr ein biologisches Privileg“

War sie auch nie. Privilegien sind nämlich, im Gegensatz zur Biologie, wirklich Konstrukte. Mutterschaft ist kein biologisches „Privileg“ sondern eine biologische Tatsache. Da es sich um Menschen handelt und nicht um Amphibien oder Schleimpilze (selbst wenn sie sich so fühlen), ist die Sache ganz einfach und klar.

Naja, hier hänge ich gleich noch meinen Kommentar bei „Jouwatch“ mit an:

"In der Geburtsurkunde könnte in Zukunft „männliche Mutter“ stehen, so der Vorschlag".
Die Geburtdsurkunde ist ebenso wie der Pass ein amtliches staatliches Dokument und hat sich ausschließlich an biologischen Tatsachen zu orientieren und nicht an der Geisteswelt des Betroffenen. Wer in der Klapse sitzt und glaubt, er wäre Napoleon, hat trotzdem einen anderen Namen im Pass stehen und kann als Beruf in offiziellen Papieren auch nicht "Kaiser" anführen. (Zusatz: Und wer in der Klapse sitzt und glaubt, er wäre eine Topfpflanze, kann von mir aus wollen, dass er jeden zweiten Tag gegossen wird und Mittwoch ist Substral-Tag, trotzdem wird er rein rechtlich weiterhin ein Mensch bleiben, einfach weil er einer ist. Das Recht hat sich an Fakten zu orientieren und nicht an Vorstellungen.)

Dieses linke System der Zerstörung der Realität durch die Akzeptierung des persönlichen Wahns als realitätsstiftender Grundlage muss als Waffe betrachtet werden. Es geht um die Zerschlagung aller historisch gewachsenen Systeme durch permanentes Negieren des Existenzrechtes einer logischen Realität. Reale Dinge werden einfach zum Konstrukt eines Denkaktes erklärt und damit von ihrem realen Sein entkoppelt.
Es soll sich doch jeder halten für was er will und in seinem Oberstübchen glauben, er wäre ein Außerirdischer mit acht Parallelgeschlechtern und Tentakeln am Rücken, der sich an sechsbeinigen lila Ziegen befriedigt, das ist sowas von egal. Aber es besteht kein Recht darauf, das von staatlicher Seite anerkannt zu bekommen oder gar einzuklagen, man wolle nur noch so behandelt werden. Hier wird Irrsinn zur Methode und zur Grundlage staatlichen Handelns, das ist vernunft- und verfassungswidrig, denn der Staat hat sich nicht am Einzelnen sondern der Gesamtheit zu orientieren.

Nachtrag: Die Großen Propheten der Bergschlange wussten es schon vor Jahrzehnten:


Sonntag, 17. Februar 2019

Der Malström

Wie ein Strudel zieht es die einst mächtige deutsche Presse nach unten; die Einbrüche bei Verkaufszahlen und Anzeigen führen zu einem Kreislauf, der, das haben andere Wirtschaftszweige vorgemacht, unweigerlich in den Abgrund führt: Weniger Gewinn > weniger und billigere Arbeitskräfte > Einstellung der Recherche und Zukauf der Informationen > Ausdünnung der Inhalte, Gleichschaltung und Informationslücken > weniger Interesse der Kunden > weniger Käufe > weniger Gewinn. Der Malström dreht sich und zieht alles ins nasse Grab.
Dass eine ideologische Gleichschaltung und der Verlust der Objektivität das Ganze nur beschleunigen, liegt auf der Hand.
Das Video zum Sonntag heute von Eva Hermann, die die Medienlandschaft von innen kennt und die wegen ihres sehr kritischen Umgangs damit auch eine der ersten war, die öffentlichkeitswirksam dafür medial geschlachtet wurde:

Samstag, 16. Februar 2019

Bloß »Eitle Provokation« ...?

von LePenseur


DiePresse in Gestalt von Rosa Schmidt-Vierthaler hadert etwas mit der Moderation einer Servus-TV-Sendung unter ihrem ehemaligen Chefredakteur Fleischhacker. Und mit Herrn Broder natürlich:

„Talk im Hangar“: Eitle Provokation zum Mord in Dornbirn


Während auf Servus TV deutlich wurde, dass viel zu viele Fragen zu Dornbirn offen sind, ließ der Publizist Henryk Broder jede Sachlichkeit vermissen.

[...] Wer sich von dem Querdenker Broder, der oft als eitler Populist gescholten wird, interessante Beiträge zur Diskussion erhoffte, wurde allerdings enttäuscht: Er verwirrte mit Aussagen, die nicht zur Sache passten und hatte ganz offensichtlich weder Ahnung vom Thema noch Interesse daran. So sagte er, die Politik müsse „die Bevölkerung schützen, nicht die Beamten“. Mit Betonung auf „nicht“ — und das wenige Tage nach dem Tod des Beamten in Dornbirn.
(Hier weiterlesen)
Nun, konzediert: Broder ist eitel (wie die meisten Journalisten). Und er ist provokant (ganz im Gegensatz zu vielen Journalisten, die höchstens pseudoprovokant sind — wenn sie ganz im Strom der allgemeinen Meinung schwimmend bissig zu sein vorgeben).

Aber ihm verdanken wir immerhin zarte Ansätze in dieser Diskussion in Richtung auf eine Realitäts-Wahrnehmung außerhalb der Filterblase des politisch-medialen Komplexes, der sich gegenseitig auf die Schulter klopft und versicher, wie kritisch und wahrheitssuchend sie doch unterwegs sind. Gegen solche unerwünschte Ansätze fordert DiePresse sogleich »Sachlichkeit« ein. Ein Kommentarposter findet dafür eine treffende Antwort:
Die Sachlichkeit soll also Menschenleben ersetzen. Die Realität ersetzt ja schon jede Sachlichkeit. Oder will man einen Mord an einer 16 jährigen oder an zwei über 80ig jährigen um nur zwei zu nennen auf die Grundlage von Sachlichkeit stellen. Ist ein Mensch der als Beamter gearbeitet hat und sein Leben verloren hat mehr wert als ein 16 jähriges Mädchen. Ist damit eine Sachlichkeit gemeint. Ist die Wahrheit bereits eine Provokation ?.
Herr Broda hat in allen seinen Ausführungen absolut recht.
Ist eine Verhinderung einer Veröffentlichung von Straftaten nicht bereits eine Gefährdung der Bevölkerung ?.
Alle Politiker ausser Kickel sitzen im selben Boot. Deshalb verteidigen sie in einer einer Agenda vorgebenen Vorgehensweise mit allen Mitteln. Die Bevölkerung wird mit fehlenden Aufdrucken auf Nudelpaketen uber die Kochzeit beschäftigt. Eine ehemalige Finanzministerin hat einen Fleischauer wegen Geruchsbelästigung heraugeklagt und dafür einen Dönerhersteller hineingenommen, ein Schmied hatte die Schnauze voll das er einen Papierkram erledigen mußte der sogar den Beweis verlangte aus welcher Erzmine sein Eisen gewonnen worden ist. Das mit einer 30jährigen Berufserfahrung. Ist das unter Sachlichkeit zu verstehen? Nein es ist glatter Irrsinn.  
Und die Einäugigkeit, mit der das gefordert wird, läßt auch tief blicken — kein Wort im Artikel über die flagrante Unsachlichkeit, mit der Griss unterwegs war. Doch auch hier sprang ein Kommentator in die Bresche:
Statt einen "Provokateur" in der Luft zu zerreissen, würde ich eher die unglaubliche Aussage einer Griss ins Visier nehmen, die da nämlich behauptete, dass in der Vergangenheit es nach Kirchgängen auf dem Land Messerstechereien gegeben hätte — es also in ihren Augen völlig normal ist, was derzeit abgeht.
Diese Aussage hat mich viel mehr empört! Ich bin in ähnlicher Umgebung wie Griss aufgewachsen (gar nicht so weit von ihrer Heimat entfernt), zwar ein wenig jünger, aber ich habe NULL Erinnerung oder Kenntnis von derartigen Vorkommnissen. Schlägereien ja, aber danach reichten sich die Burschen die Hand und hatten ihre Gaude. Griss verbreitet Geschichten, die einfach nicht stimmen. Für mich ist das mehr als bedenklich, da sie ja eigentlich der "Wahrheit" verpflichtet wäre. Diese "Geschichtslüge" darf man so nicht stehen lassen!
Sorry, liebe Mainstream-Journaille! Mit bloßer Wehleidigket über angebliche »Provokateure« werdet ihr den Untergang der Systemmedien nicht aufhalten können ...


Wollen sie uns verarschen? Natürlich wollen sie!

von LePenseur


DiePresse titelt über München:

„Russland will Nato in neues Wettrüsten treiben“

Der britische Verteidigungsminister übt zum Auftakt der Großveranstaltung Kritik an Moskau. Am Rande der Konferenz soll mit Russland aber auch über die Rettung des INF-Vertrages geredet werden.

München. Es waren harte Worte, die der britische Verteidigungsminister für Russlands Regierung fand: „Ein alter Gegner ist zurück“, sagte Gavin Williamson. „Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen, aber vor fünf Jahren hat Russland die Krim illegal annektiert.“ Russland sei eine Bedrohung für die Sicherheit, denn seine „illegale Aktivitäten“ gingen weiter.

Die verbale Attacke gegen Moskau war Teil seines Vortrags, den der britische Verteidigungsminister am Freitag zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hielt. Williamson eröffnete gemeinsam mit der deutschen Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, die Großveranstaltung im Hotel Bayerischer Hof.
(Hier weiterlesen)
Nicht einmal bei ihren durch jahrzehntelagen transatlantische Gehirnwäsche konditionierten Lesern kann DiePresse für derlei Propagandamüll noch viel Sympathien ernten. Die Kommentare reichen von süffisant bis verärgert, wie z.B.:
Lächerlich. Es genügt, die Verteidigungsausgaben Russlands und der NATO anzusehen. 

Die Amis steigen aus dem Vertrag aus, aber die Russen sind die bösen?  

Im kalten Krieg in den 80er Jahren haben beide Seiten spiegelbildlich hochgerüstet? Ja, bis der UdSSR die (finanzielle) Puste ausgegangen ist, dann ist sie implodiert.
Heute will Russland die NATO in ein Wettrüsten zwingen? Kann ich nicht glauben, denn wenn die russischen Bürger Gras zu fressen beginnen, werden sie auf die Strasse gehen und Ärger machen... 

Wenn der vormalige britische Kaminverkäufer etwas Sicherheitspolitisches behauptet, dann muss dies sicherlich pure Wahrheit sein und bedarf keiner Beweisführung.  
Natürlich gibt es ein paar Unentwegte, die noch immer den Kalten Krieg wiederbeleben wollen — aber die Glaubwürdigkeit der Systemmedien ist mittlerweile so ramponiert, daß das wohl nicht für eine Kriegsbegeisterung reichen wird. Die Gurkentruppe Deutschlands mit schwangerentauglichen (dafür gefechtsuntauglichen) Panzern wird trotz aller Martialität der Flintenuschi (ein Psychologe mutmaßte gesprächsweise, daß diese wohl an einem ausgeprägten Penisneid laborieren dürfte) wohl eher nicht gen Moskau marschieren — oder wenigstens nicht lange ...

Das alles wäre durchaus von einigem Unterhaltungswert, wenn nicht einige »Dr. Seltsams« bei dieser Münchener Konferenz unschöne — aber für ihre Hintermänner und Auftraggeber höchst profitable — Pläne hegen würden. Business as usual in der Welt der Politverbrecher, wird man jetzt einwerfen. Ja, stimmt. Nur macht das verantwortungslosen Wahnsinn auch nicht besser.




Glaskugeln

Mal wieder was vom virtuellen Dachboden gekramt, was vor drei Jahren dorthin verfrachtet wurde aber irgendwie aktuell geblieben ist:

Während hochbezahlte Glaskugel-Schwafler permanent daneben liegen, hat der "dumpfe" (ganz wichtiger Zusatz, ebenso wie "dubios" oder "primitiv") Stammtisch meistens Recht. Der Unterschied liegt eben darin, dass die Schwafler sich "Experten" nennen und ein jahrelanges Studium zur Optimierung des Selbstverkaufes absolviert haben (und natürlich das richtige Parteibuch, also mindestens ein rotes und ein schwarzes, man weiß ja nie...), weswegen andere Schwafler aus Politik und Wirtschaft (die ja auch keinen Eierschwamm auf ihr eigenes Geschwätz von vor dem Frühstück legen) ihnen glauben, während der Stammtisch "nur" praktische Erfahrung und bis zum dritten Bier einigermaßen gut geölten Hausverstand hat. Und eben "dumpf" ist, also "primitiv" und damit latent braun. Nach dem vierten Bier sagen die eben solche Sachen wie "Neger" oder "Zigeuner" oder auch "Jehova" und sind deshalb indiskutabel.

Es ist das Phänomen des Akademikers, wie wir es aus der Wirtschaft kennen. Nur während der studierte Techniker, mit stolz geschwellter Brust seinen Ing vor sich hertragend, nach der Übernahme in die erste Firma erstmal einen veritablen Bauchfleck absolvieren muss um schmerzhaft den Unterschied zwischen der aus geschützten Werkstätten vermittelten Theorie und gelebter Praxis zu begreifen, wenn er versucht einem älteren Facharbeiter zu verklickern, dass er die letzten Jahrzehnte uneffektiv und ineffizient gearbeitet hat, während er selbst die geistige Verkörperung höchster Produktivität darstellt, wenn er versucht, einen Nagel mit der bloßen Stirn in die Wand zu schlagen, wechseln Volkswirte und ähnliche Gestalten (man könnte jetzt auch Kommunikationswissenschafter und ähnliche Kernige Gestalten hernehmen) aus der einen geschützten Werkstatt in die nächste und brüten dort ihre Weisheit möglichst ohne störenden Realitätskontakt aus. Und während sich der Ing ein Pflaster für seinen Dipl auf der Stirn besorgt und lernt, brutzelt die geistige Inzucht in den virtuellen Realitäten der Master of Desaster fröhlich neues Selbstbewusstsein aus.

Man könnte eigentlich den ganzen Tag darüber lachen, wenn es nicht so wäre, dass aus diesen Kreisen genau jene selbstgefühlten "Eliten" ausflocken, die aus einigen klaren Hausverstandsregeln einen trübe Brühe pseudowissenschaftlicher Quasireligion mit schlammigem Schaum aus permanent aufgequirlter Selbstherrlichkeit kochen.

Durch das Einrühren von 400 Geschlechtern, Binnen-I's, diversity management, political correctness, Antidiskriminierung und Klimawandel wird das Ganze dann so gewürzt, bis nicht nur der Anblick sondern auch der Geruch Brechreiz verursachen und dann wird uns das Gebräu als Geistesnahrung angeboten. Und wer das dann ablehnt, der lässt sich - Brechreiz eben - nur von niederen Instinkten leiten und versteht nicht, dass Medizin eben bitter schmecken muss.
Volker Pispers, der weit neben dem linken Gleis schon über die schiefe Ebene des wohlbeschotterten Bahndammes holpert, hat es aber mal schön auf den Punkt gebracht, was es mit "Analysten" und "Wahrsagern" so sinngemäß auf sich hat: "Früher saß das betrügerische Gesindel am Jahrmarkt mit einer Kristallkugel in Zelten, heute hat es eine Professur an der Wirtschaftsakademie und die Kristallkugel auf einem Mahagonischreibtisch stehen."

Freitag, 15. Februar 2019

Unsere Medien

von LePenseur


»Ein mieses Stück Scheiße«, möchte man — eine verhaltensoriginelle Bundestagsvizepräsidentin zitierend — ausrufen! Nein, es ist nicht nur Relotius, der gelogen hat, daß sich die Balken biegen. Auch die ehrpusselige, alte Tante BBC kann's perfekt!
Ein Produzent der BBC hat eingeräumt, dass die Videoaufnahmen, in welchen vermeintliche Opfer eines Chemieangriffs im syrischen Duma gezeigt wurden, inszeniert waren. Dies hatte zu Vergeltungsschlägen durch Frankreich, Groß-britannien und die USA geführt.
Relotius war da ja noch eine Quisquilie! Denn ob irgendein Kaff in den USA mit größerer oder kleinerer Mehrheit Trump wählte, oder jahrelang einen Clint-Eastwood-Film sah oder nicht, kümmert in Wahrheit doch keinen, außer die sich vielleicht mißverstanden fühlenden Kaff-Bewohner.

In Syrien hingegen wurden Kriegshandlungen, Bombardements ausgelöst durch einen Falschbericht: das hat wohl eine andere Unrechtsqualität als die Verletzung des Egos einiger US-Provinzler. Wobei die Wahrheit wohl andersrum plausibler erklärbar wird: weil man in Frankreich, Großbritannien und den US Aendlich einen Vorwand für einen Bombeneinsatz haben wollte, hat die BBC die Fake-Bilder geliefert, die benötigt wurden.

So wächst zusammen, was zusammen gehört — die Scheißkerle in der Politik mit denen der Medien. Und wenn Herr Dr. Döpfner unlängst blumig meinte, Journalisten seien »Wahrheitssucher«, dann hätte er dazusagen müssen, daß er damit bloß meint, sie suchten alles Mögliche — und somanches Unmögliche — zusammen, um uns daraus eine »Wahrheit« zu basteln: denn das wäre der Wahrheit wohl weitaus näher gekommen ...


Balkan im Kopf

Nur mal so als Gedankenspiel: ein blauer Funktionär greift sich eine Kopftuchmadam, die mit Pro-Islam-Propaganda durchs Land tingelt, und rotzt sie an, sie sei ein Dreckstück, die nur mit ihrer Fut (für Piefkes: ja, es ist das Körperteil gemeint, wonach es klingt) Österreicherin geworden sei, eine dumme Kuh, ein Bauerntrampel, und wenn sie es wagen sollte, in seiner Stadt aufzutauchen, dann werde er kommen und sie „werde schon sehen“…
Holla, die Waldfee! Das gäbe Stimmung und das Standard-Forum würde toben, als Mindestes den kompletten Rücktritt der FPÖ-Regierungshälfte fordern, besser den Suizid von Strache und Kickl, möglichst zusammen mit Kurz, sich überschlagen in Vergleichen zum Fall Maurer, zu #metoo und wasweißichnoch, Interviews mit Siggi Maurer und eine handverlesene Offenbarung der Katzentreterin Sargnagel würden sich ablösen mit Wünschen nach Konzerten gegen Rechts und Aufmärschen der Zivilgesellschaft. Der knitterige Kopftuchfan müsste sich mit einschlägigen Kommentaren aus der Hofgruft melden. Dass der Absender wegen gefährlicher Drohung zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Polizeigewahrsam sitzen würde, wäre eine präventive Selbstverständlichkeit.

Aber zum Glück ist es ja kein FPÖ-ler, der auf eine Muselmanin losgeht.
Sondern ein grüner Mohammedaner, der eine FPÖ-lerin mit Hass überschüttet.
Hier wie da und dort zu lesen.
Also ist nichts weiter passiert.

Soll sich keiner so haben. Trifft mit Schuster eh eine „Rechte“, also alles in Ordnung was der Herr Kesetovic da auskotzt. Bezugnehmend auf deutsche Gerichtsurteile, darf man zwar eine Grüne nicht als „eklig“ empfinden, nicht mal wenn sie es in einem Ausmaß ist wie Claudia Roth, aber eine Alice Weidel ungestraft als „Nazischlampe“ bezeichnen. Und so schweigen all die üblichen Maulheldinnen, ist nichts zu hören von der Maurer oder der Sargnagel, die sich im umgekehrten Falle schon auf allen Kanälen um die Wette echauffieren würden. Man lehnt sich zurück und genießt die Fäkalauswürfe des kleinen Hetzers, den übrigens an der FPÖ-Frau nur zwei Dinge stören: dass sie gegen den politischen Islam auftritt und gebürtige Serbin ist. Dass er selbst Bosnier ist und der Balkankrieg seit 24 Jahren vorbei scheint in seinem Kopf noch nicht angekommen zu sein. Das zeigt auch die Tatsache, dass der sich, wenn man seine Anspielungen ernst nimmt, als wirklicher Österreicher fühlende Bosniake seine wüstesten Beschimpfungen gegen seine Intimfeindin in seiner eigentlichen Heimatsprache abgesondert hat. Der Kopf, mit einem gerüttelt Maß an Suren verkleistert, scheint noch immer fester am Balkan als am Hals verankert zu sein.

Und sowas darf sich von den Zwangsabgaben der Arbeiter in Österreich durchfressen. Die ihn mehrheitlich nicht einmal gewählt haben.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Apple läßt die Masken fallen

von LePenseur

Apple demands Natural News stop writing about abortions or Satanism; threatens to block Natural News app from all Apple devices

In a series of shocking “demand” emails containing screen captures showing lists of Natural News articles, Apple has demanded Natural News stop publishing articles critical of abortions or Satanism, threatening to block the Natural News app from all Apple devices if Apple’s demands are not met.
This is the first time that a dominant tech company has overtly come out in defense of Satanism while threatening to censor a prominent publisher that exposes the evils of Satanic influence. Many people will see this as yet more proof that Apple, along with other tech giants, is literally aligned with Satan and is exploiting its power of censorship to silence those who criticize Satanism.
With Democrats now openly pushing infanticide and the legalization of the serial killing of infants, tech giants like Apple are serving as the censorship “speech police” to silence all criticism of the gruesome practice. In threatening Natural News over our coverage of infanticide and abortions, Apple is staking out the position of being pro-infanticide, and anyone who dares to speak up for innocent children is deemed by Apple to be engaged in “hate speech.”
Zensur? »Och, ne!« werden uns die 150%-Libertären antworten, denn das macht ja nicht der pöhse Staat, sondern das ist doch das gute Hausrecht des Eigentümers. So, wie ein Kneipenbesitzer ja auch das Recht hat, Hunde nicht in sein Lokal zu lassen (womit Hundebesitzer schwerlich dort einen heben gehen können) — is ja alles nicht schlimm, oder vielmehr ganz suppi, oder nicht?

Der kleine Unterschied, daß die XY-Kneipe im Umkreis gleichstarke Konkurrenten hat, bei denen man sein Bierchen trinken kann. Bei marktbeherrschenden Giganten wie Apple, Google & Co. ist das jedoch nicht so: an denen kommt man nämlich nur höchst theoretisch vorbei! Dort heißt es nicht: dann geh mal einen Häuserblock weiter, sondern: schmeiße dein Iphone weg; höre auf zu bloggen; nimm in Kauf, daß du sozial ausgegrenzt und isoliert bist; akzeptiere berufliche Nachteile, weil du auf bestimmte Ressourcen nicht mehr zugreifen kannst (im Gegensatz zu deinen Konkurrenten).

Im Effekt ist es daher eneso Zensur, die hier geübt wird. So, wie in Somalia ein Mord durch einen Stammesältestens, der wegen seines Einflusses ungestraft bleibt, nicht weniger skandalös ist, wie in Deutschland die sanktionslosen Rechts- und Verfassungsbrüche durch unsere Politiker.

Aber das werden die 150%-Libertären auch anders sehen. Denn Somalia ist ja dem erstrebenswerten freier Markt der »privaten Rechtsagenturen« schon gaaanz nahe. Keine pöhsen staatlichen Gerichte, sondern frei ... hüstel ... gewählte »Schlichter« sind am Werke.

Manchmal glaube ich fast, mich in diesen Kreisen auf einem Sonntagsausflug einer Nervenklinik zu befinden ...

Annegret von Storch

A.K.K., Angelas Kleiner Klon, hat in einem „Werkstattgespräch“ (eine Beleidigung für alle ehrlichen Schlosser, aber solches Gespür haben diese Wichte ja nicht) mit ihren lieben „Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ von der CDU/CSU (ja, Freud lebt…) eine neue harte Linie in der Asylpolitik gefunden. Sie macht den Christgenossinnen und Christgenossen die Prinzessin von Storch und ruft als „ultima Ratio“ sogar das konsequente Abriegeln der deutschen Grenze im Falle eines neuerlichen Flüchtlingsansturms aus.

Abgesehen davon, dass nur die Tatsache, dass die CDU im Gegensatz zur AfD ihre Knechte im Verfassungsschutz sitzen hat, die CDU jetzt davor bewahrt, wegen dieser beispiellosen Hetze und Menschenverachtung gegenüber Geflüchteten Blablafloskel zum „Prüffall“ zu werden, würde ich mir das fast schon wieder gerne in der Praxis anschauen. Bei welcher Anzahl an Hereinschneienden will denn die kleine Rautenprinzessin die Grenze schließen? Denn mehrere Tausend bis Zehntausende pro Monat sind momentan der ganz normale Durchsatz, der in die Bunte Merkelrepublik einsickert. Vollkommen ungebremst und widerstandfrei. Und wenn sie dann Ernst machen will – wie will sie das tun? Ich erinnere an die Bilder von tausenden Anstürmenden, die Absperrgitter einfach niedergerissen und Grenzbeamte beiseitegeschoben haben. Will sie den ungarischen Weg gehen? Stacheldraht, Wasserwerfer und Gummigeschosse? Auf Frauen und Kinder schießen lassen? Grüß Gott, Frau Storch, das schau ich mir an!

Was bleibt ist der schale Geschmack im Mund, wenn man gerade verschaukelt wird und merkt, dass das nicht passen kann. Anni, die kleine Krampe, erzählt hier was vom Pferd, weil der Arsch vor den Europawahlen dermaßen tief auf Grundeis geht, dass sie nicht mehr wissen, wie sie die Kurve noch hinbekommen sollen. Es ist die (angekündigte) Offensive zum Zurückholen der AfD-Wähler zur CDU: Man erklärt denen einfach, die bessere AfD zu sein, die Grenzen dichtzumachen, die Kriminellen rauszuschmeißen, schon bei der ersten Anzeige konsequent abzuschieben – ohne zu erklären, wie man das machen will wenn man gleichzeitig Hunderttausende Illegale im Lande duldet, keine Identitätsnachweise und Papiere für die Leute hat, um sie überhaupt irgendwohinzuschieben, keine Handhabe hat, keine Polizei, keine Möglichkeit zur Produktion der „bösen Bilder“, die ja bis gestern per Definition an „die dunkelsten Kapitel“ erinnern und nur von bösen Nazis wie den renitent alles hinterfragenden AfD-Rebellen überhaupt angedacht werden dürfen? Wie will das Ännchen aus Püttlingen das schaffen, im Ernstfall so „rechts“ zu sein wie die AfD, die dafür immerhin pauschal zur Nazipartei erklärt wurde?

Nein, liebe Leute, das nimmt euch einfach keiner mehr ab. Das ist Theaterdonner; da darf Merkels Heckwellensurferin mal ein bisschen spielen, während die Rautenmatrone weiterhin am Steuer seelenruhig ihren Kurs fährt, um die Schlagworte zu liefern, die man für den Wahlkampf braucht. Das sind leere Floskeln, das ist alles, was man glaubt, dass AfD-Wähler das hören wollen, um die Sessel von Gestalten wie Elmar Brok nicht ins wohlverdiente Wanken geraten zu lassen. Da ist real gar nichts dahinter. Das ist einfach dreiste Lüge.
In diesen „Werkstattgesprächen“ haben die doch nicht besprochen, wie sie die Politik der nächsten Jahre neu gestalten und Deutschland in eine bessere Zukunft führen, wer das glaubt, gehört besachwaltet; die haben besprochen, wie sie die Wähler bis Mai einkochen können.
War es jemals anders?

Mittwoch, 13. Februar 2019

Die Lumpen sind unterwegs

Woran erkennt man, dass ein Blog wahrscheinlich systematisch durchgescannt wird? An den Zugriffszahlen. Die Statistik wirft dann solche Bögen:

Übrigens alle den Durchschnitt übersteigenden Zugriffe aus Deutschland, in dem ja gerade ganz massiv propagiert wird, man müsse das ganze Internet per KI auf „Hassrede“ durchscannen, wobei dann anscheinend die KI festlegt, was als solche zu gelten hat (juristisch gibt es ja keine Definition) und den Marker für die KI wahrscheinlich ein Mensch gesetzt hat – ein antifantischer Blockwart zum Beispiel.
Ja, diese Schlenker gab es nicht nur in meinem Blog, den haben auch andere erlebt. Sogar zeitgleich. Sehr zufällig, das.
Es werden wohl gerade wieder Dossiers gefüllt; mit massenhaft ehemaligen Stasi-Knechten hat Deutschland ja einen immer noch prall gefüllten Pool an Denunzianten, Spitzeln und Freiheitshassern, die sich bereitwillig in ein Stasi-System reintegrieren lassen.
Viel Spaß beim Sammeln, und damit ihr fündig werdet, liebe Denunzianten und Spitzel, hier ein bisschen Hassrede: Ich halte euch für ein widerliches und verachtenswertes Dreckspack, den übelsten Abschaum und Bodensatz. Aber ohne Groll, denn ich habe Verständnis für euch: Ihr seid eben so klein, unbedeutend und wertlos, dass ihr euch irgendwie über andere erheben müsst, und das aus der Anonymität heraus, denn ihr glaubt eure Kleingeistigkeit würde man dann nicht erkennen. Wenn man zu jenen gehört, ohne deren Existenz die Welt als Ganzes einfach ein besserer Ort wäre, dann muss man sich eben an den anderen dafür rächen.
Aber ich habe eine schlechte Nachricht für euch: Ihr bleibt trotzdem die unbedeutenden kleinen Arschlöcher, die ihr seid, auch wenn ihr jetzt Macht empfindet.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“
In diesem Sinne, das seid ihr:


Am Semmering heißt's: »Her mit dem Zaster!«

von LePenseur



Niederösterreichs proletoide Landes»hauptfrau« (wie sie sich ebenso zeitgeistkonform wie trottelhaft nennen läßt), Mikl-Leitner, hat in ihrem früheren Leben als Innenministerin mal kurz das Börserl des Steuerzahlers aufgemacht – und husch, husch sind ein paar Milliönchen herausgekullert. Verteilt über fünfzehn Jahre, wie man gerechterweise hinzufügen muß, aber eben doch: für nichts!

Semmering: Leeres Flüchtlingsheim kostet 45.000 Euro im Monat

Die Betreuerfirma ORS hatte mit Ex-Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) einen 15 Jahre langen Kündigungsverzicht vereinbart, weshalb der Vertrag bis 2029 bezahlt werden muss.

45.000 Euro Miete pro Monat für ein leeres Gebäude: Die Asylwerber-Unterkunft Steinhaus am Semmering ist zwar stillgelegt worden, wird aber in den kommenden Jahren noch eine Stange Geld kosten. Der Mietvertrag kann nämlich bis 2029 nicht gekündigt werden, weil ein 15-jähriger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, geht aus einer Anfragebeantwortung des Innenministeriums an die SPÖ hervor.
So etwas hat ein klein bisserl ein »G'schmäckle«, wie der Schwabe sagt, und dieses intensiviert sich, wenn man die — was DiePresse, oder genauer gesagt: die APA, von der sie abschrieb, ganz diskret ausblendet — Umstände etwas näher ansieht: wer ist denn der Liegenschaftsbesitzer in diesem Deal? Wem gehört  die »ORS Service GmbH«? Fragen, denen nachzugehen keine Geheimdienstaktivitäten erfordert, wie der sachdienliche Hinweis eines Kommentarposters beweist:
Da unterschreibt also ML einen 15 jährigen Vertrag , mit einem ehemaligen AK/ Gewerkschaftshotel*), das nun einem Betreiberpaar eines Wirtshauses Bierrutschn in Deutsch Altenburg (oder wars nur eine Firmenhülle zur Verschleierung?) gehört, einen Miovertrag - supersauber 
Und, damit die »neoliberalen« (d.h. vorzugsweise Steuergeld abzockenden) Kreise der Schwarzen auch ihre mentale (und pekuniäre?) Befriedigung finden, ist diese »ORS Service GmbH« eine Tochterfirma der Schweizer »ORS Service AG«, über die man hier Erbauliches und Edles lesen kann (bzw. hier halt auch weniger Erbauliches ...). Insgesamt ein perfektes Pendent zu den »NGOs«, die übers Mittelmeer Schlepperdienste leisten.

Da geht einem doch das Herz auf und der Mund über, bei diesen edelmütigen Seilschaften ...


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*) zur Info für Nicht-Ösis: »AK« = »Kammer f. Arbeiter u. Angestellte«, traditionell der »offiziöse« Arm des ÖGB — und mit der SPÖ bestens verbandelt.


Scheidung auf Wienerisch

Und wieder ein erschütternder Fall eines armen, schwachen zugewanderten Männchens, das, wie uns ja unlängst eine dralle nordgermanische Frauenmordexpertin erklärte, durch den Kontakt mit aggressiven, frauenverachtenden und traditionell mordenden Österreichern kontaminiert, statt des in seinem Herkunftsland üblichen sanften und verständnisvollen Weges einer einvernehmlichen Trennung von seiner Freundin den in Österreichs Kultur tief verwurzelten Weg der Hinrichtung gegangen ist. Man kann nur allen Männern und auch Frauen dieser Welt dringendst davon abraten, in diesen Pfuhl der Sünde und Brutalität zu ziehen, wo durch die bekannt brutale und menschenverachtende alpenländische Kultur die Gefahr exorbitant groß ist, vom bekanntlich weltweit einzigartig sanften südosteuropäischen Metrosexuellmännchen zur testosterongesteuerten machohaften mordenden Bestie zu mutieren oder als Frau, Opfer eines solchen austriasierten Monsters zu werden. Internationale Volksliedexperten durchforsten gerade die Texte des Herrn Gabalier auf codierte Frauenmordaufrufe.
Schrecklich, dieses Österreich.
Ich gehe jetzt erstmal wie jeden Morgen meine Kinder durchprügeln und meine Frau an den Haaren durch das Haus schleifen; macht zwar keinen besonderen Spaß, aber man muss ja alte Traditionen hoch halten und wer bin ich, dass ich eine pummelige Nordfemanze der Lüge zeihe. Danach kann ich dann, um unseren Forentroll zu bestätigen, in den Keller gehen und vor meinem Putin-Anbetungsaltar niederknien und dreimal das Wladimirunser und den Raketenkranz beten und dann die rituellen sto gram Weihwodka auf Ex kippen.
Falls meine Familie nicht mehr mitmacht, habe ich ja noch immer meine Magnum im Nachtkastl.
Denn jeder weiß ja, wie die weltberühmte Scheidung auf Wienerisch funktioniert.

Die Post-Leistungs-Elite

Eigentlich bin ich ja bei Danisch über diesen Spiegel-Artikel gestolpert, der von ihm bekannt meisterlich als der Unsinn zerlegt wurde, der er ist. Trotzdem möchte ich noch ein paar Gedanken dazufügen, weil mich bereits die ersten Sätze fast aus dem Sessel gehoben haben.

Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer Welt leben, in der Sie sich frei entwickeln können.“

Wieso? Wieso soll ich mir das vorstellen?
Ich lebe immerhin in einer Welt, in der ich mich frei entwickeln kann.
Meine Eltern waren einfache Arbeiter.
Ich habe einen einfachen Beruf erlernt.
Ich habe mich freiwillig nebenher weitergebildet, die Technische Universität belästigt, Büchereien durchgraben, Weiterbildungen, Schulungen und Seminare besucht. Das hat kein Arbeitgeber von mir gefordert, keine „Gesellschaft“ von mir erwartet, sondern das ist das, was ich selbst wollte. Heute bin ich selbständiger Unternehmer mit Haus und Auto, ernähre eine vierköpfige Familie, unternehme mit meinen Lieben Reisen und kann meinen Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen. Also was soll ich mir besseres vorstellen, bitteschön?

In einer Gesellschaft, in der Selbstverwirklichung einen höheren Stellenwert hat als Produktivität. In der Sie weniger arbeiten und dafür Ihren Sehnsüchten nachgehen.“

Wir leben in einer Welt mit 40- bis 35-Stunden-Wochen und einer Höchstzahl an Teilzeitarbeitsplätzen. Viele Frauen arbeiten – durchaus auch auf eigenen Wunsch – nur Teilzeit. Im öffentlichen Dienst boomt der Sabbatical, also nach drei Jahren mit 75% Verdienst ein freies Jahr zuhause. Ich als Unternehmer kann mich, durchaus saison- aber auch eigeninteressenabhängig, auch mal ein paar Tage oder Wochen ausklinken; der „Papamonat“ war bei meinen Kindern kein Thema, denn ich habe einfach ein paar Wochen meine Termine abgesagt, auf Verdienst verzichtet und die Zeit lieber meinen Kindern geschenkt.
Und ja, ich höre schon das Gemaule, dass das der einfache Arbeiter eben nicht kann, mimimi.
Irrtum. Kann er. Wenn er seine Freiheit wahrnimmt und sich für einen Weg wie meinen entscheidet, der vielleicht mühsam ist, mir aber mehr gebracht hat, als er kostete. Jeder entscheidet selbst, was und wieviel und in welchem Dienstverhältnis er arbeitet; genau wir leben genau jetzt in der einzigen Gesellschaftsform, die genau das ermöglicht.
Jeder kann lernen, studieren, leisten oder eben lieber selbstverwirklichen oder weltreisen was und wie er will. Er muss nur wollen. Als Erstes sich entscheiden wollen.
Denn meine Kollegen von früher, die mich beim Abendbier in der Kneipe auslachten, weil ich derweil auf eigene Kosten die Schulbank drückte, haben mich zwar später als Glückskind und Abtrünnigen betrachtet, aber deren Neid kann mir egal sein, denn jeder von denen hatte exakt die gleichen Möglichkeiten wie ich. Keine Gesellschaft ist (noch) so frei wie unsere und kein Gefängnis kerkert so fest ein wie das der eigenen Überzeugungen. Der dickste Käfig befindet sich zwischen unseren Ohren.
Doch noch ein Satz zur „neuen Welt“:

Und in der Ihre Mitmenschen Sie nicht nur tolerieren, sondern annehmen, wie Sie sind - mit Ihrem Lebenskonzept, Ihrer Hautfarbe, Ihrer sexuellen Orientierung.“

Ich will von meinen Mitmenschen aber nicht „angenommen“ sondern eben „toleriert“ werden. Sie sollen mich ertragen, wie ich bin (besonders linke Menschenformer und Gesellschaftsklempner können ja gerade genau das nicht), müssen mich aber weder in ihre Cliquen, Clans oder Kegelvereine aufnehmen. Mein „Lebenskonzept“ geht schlicht keinen was an und ich kehre das auch nicht permanent nach außen, da ich mich nicht darüber definiere. Auch nicht über meine Hautfarbe oder gar über meine sexuelle Orientierung, die einfach keinen Menschen was angeht. Ein weißer männlicher Hetero-Unternehmer zu sein wird mir permanent von anderen vorgeworfen, und zwar ausnahmslos ausgerechnet von den Parteigängern jener, die sich auch in diesem Spiegel-Machwerk als die höchstentwickelte Lebensform, den moralischen Herrenmenschen und Großmeister der Progressivität und Toleranz selbstbeweihräuchern.

Ich habe ja in jüngeren Jahren neben all den Perry-Rhodan-Heftchen und den dicken Science-Fiction-Schwarten amerikanischer Raumschlacht-Autoren sehr gerne sowjetische Autoren wie die Gebrüder Strugazki oder Sergej Snegow gelesen. Dort konnte man sehr gut sehen, was die staatliche Zensur für ein Zukunftsbild um die Handlung gelegt wissen wollte.
Das zukünftige Menschen- und Gesellschaftsbild des Kommunismus war grundsätzlich das Gleiche: Maschinen erledigen alle Arbeiten und Menschen müssen nur noch das tun, was sie gerade lustig sind. Und der kommunistische Mensch hat kein größeres Vergnügen als sich zu bilden, zu entwickeln und all sein Können freudig der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Einer der Punkte, warum der Kommunismus nicht so funktioniert, selbst wenn die Automatisierung fortschreitet. Denn der Mensch, „befreit“ von Arbeit und wohlversorgt mit allem, was er braucht, wird faul. Er degeneriert zum Haustier seiner Alexa, lässt sich füttern und streicheln, kommt nicht mehr aus der Couch hoch. Er wird das, was man im Kinderfilm „Wall-E“ passend beobachten kann: die in einem seit Generationen auf einem 5-Sterne-Vergnügungs-Raumschiff roboterversorgt dahindümpelnde Rest-Menschheit hängt nur noch faul in schwebenden Sesseln und hat einen Bildschirm vor die Nase geklappt. Anders als im Happy-End-verpflichteten Film würden diese verfetteten Stoffwechselklumpen auch nie mehr aus dem Schwebesessel steigen; würde man sie rausschmeißen, täten sie einfach verhungern wie ein verfetteter kastrierter Hauskater, den man im Wald aussetzt. Darwin ist gnadenlos.

In dem dümmlichen Spiegel-Pamphlet wird genau dieses sowjetisch-kommunistische Jubellied gesungen: Die geradezu faschistoid-rassistische Einteilung der Menschen in die niederen Entwicklungsstufen des dumpfen Konservativen und ewiggestrigen Progressivitätsbremsers, der maximal als in enge Schranken gewiesene Arbeitsbiene gehalten werden darf aber dem man möglichst die Zunge amputieren sollte, und die gottähnlich erhöhte allseits gebildete sozialistische Persönlichkeit als Krone der klassenkämpferischen Evolution, die überall die Führung übernehmen und die dumpfen Massen leiten muss, weil nur sie dazu überhaupt in der Lage ist. Fehlt nur der Hinweis, dass einige wenige eine noch höhere Stufe erreichen und dann als Große Vorsitzende, Väter der Nationen, Sonne des Balkans oder was auch immer für pharaonengleiche Erhöhungen dafür vorgesehen sind, die Lenkung der Massen übernehmen sollen.
Solche dumpfen faschistoiden Klassifizierungen stehen am Anfang einer Entwicklung, an deren Ende schon immer ein Stalin, ein Mao oder ein Kim gestanden haben.
Das ist das Niveau des „Spiegel“ heute. Die jetzige liberale Gesellschaft der unendlichen Möglichkeiten schlechtreden um sie mit kommunistischen Traumwelten und der Sehnsucht nach einer Gesellschaftsform zu füllen, die bisher jedesmal in Ozeanen aus Blut jämmerlich ersoffen ist.
Das sollte jedem klar sein, der diese Relotius-Schleuder überhaupt noch anschaut.

Ach ja, was mir zu der komischen Einteilungs-Tabelle im Artikel neben der Scientology-ähnlichen Schubladisierung der Menschen noch einfällt: Wie kommt diese komische Tussi überhaupt darauf, dass der „relativierende“, also eigentlich alles für bedeutungslos erklärende und ohne jeden Denk- und Zeithorizont einfach in den Tag hineinlebende Tachinierer die höchste Entwicklungsstufe darstellt? Dem einfach alles und jeder vollkommen gleichgültig ist? Ich habe ja schon eine Menge kläglicher Versuche erlebt, wie sich verkiffte Geisteswissenschaftlerdarsteller ihre geistig-moralische Überlegenheit selbst zurechtdefiniert haben, um nicht an der Erkenntnis der realen eigenen Bedeutungslosigkeit zu zerbrechen, aber das stellt wirklich eine besonders g‘schmackige Methode dar: statt wenigstens einen Nutzen der eigenen Existenz herbeizufabulieren, irgendwas mit angeblich für Wirtschaft und Gesellschaft überlebenswichtiger Genderinklusionsdiversitätsintegration, erklärt man sich selbst einfach mal so aus dem Handgelenk zur höchsten Entwicklungsstufe des Menschen.
Das ist wirklich pittoresk. Was muss man alles rauchen, dass einem sowas einfällt?
Was muss man sich spritzen, damit man das für ernst nimmt?
Und was erst, dass man es abdruckt?

Dienstag, 12. Februar 2019

Aussterbende Eisbären

von LePenseur


... wurden uns (so wie herbstlich-frühlingshafte Winter ohne Schnee) vorhergesagt, wenn nicht sofort jedwede Emission des teuflischen »Klimakillers« Kohlendioxyd beendet würde. Auch die Eisbären wären am Aussterben, weil es immer weniger Arktiseis gäbe. Und so.

Nun, wie so oft in der Realität sieht ebendiese anders aus, als die »Realität« der Ideologen in Medien und staatsalimentierten Organisationen. Was die Systemmedien natürlich nicht hindert, trotzdem so zu tun, als wäre ihre »Realität« real ...

So auch die KRONE, die sich zwar inzwischen in Sachen Ausländerinvasion von den ideologischen Vorgaben linker Gutmenschen freigemacht hat, jedoch in Sachen »global warming« immer noch brav im Mainstream  mitschwimmt:
Happy End in Sibirien
11.02.2019 11:12

Eisbären werden nach Invasion nicht erschossen

Nachdem am Samstag auf der sibirischen Arktis-Insel Nowaja Semlja wegen einer Invasion Dutzender hochaggressiver Eisbären, die auf der Suche nach Nahrung sogar in Wohnhäuser eindrangen, der Notstand ausgerufen werden musste, zeichnet sich nun ein Happy End ab. Den russischen Behörden zufolge hat sich die Mehrheit der rund 3000 Einwohner dagegen ausgesprochen, die Tiere zu erschießen. Die 52 Eisbären sollen so schnell wie möglich eingefangen und an anderen Orten wieder in die Freiheit entlassen werden.

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Verzweifelter Kampf ums Futter


Die beschleunigte Eisschmelze in der Arktis als Folge des Klimawandels führt dazu, dass Eisbären sich länger an Land aufhalten. Dort liefern sie sich einen Wettstreit um Nahrung. [...]
Was ein kritischer KRONE-Leser freilich zart bezweifelt:
Verzweifelter Kampf ums Futter?Wenn das Futter zu wenig wäre es gäbe nicht so viele Eisbären. In Churchill hat man genau dasselbe beobachtet, von den Mülleimern bzw. Müllhalden angelockt. Ist ja bequemer als Robben zu jagen.
Worauf natürlich sofort der absolut todsichere Einwand kommt:
Die Robben werden ja auch immer seltener!
Immerhin: der eine oder andere ist bereits aufgewacht. Weiter so!