„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 6. Januar 2024

Fußnoten zum Samstag

 

Habeck war einmal mehr überraschend „von Realität umzingelt“. Ein „rechter Kartoffel-Mob“, so schnappatmen die Medien über demonstrierende Bauern, die mit gut hundert Traktoren angereist waren um den Wirtschaftsminister der Herzen zurück auf dem Festland zu begrüßen, habe den Bundesminister für Insolvenz und Kinderbücher nicht von einer Fähre aussteigen lassen und als diese wieder ablegen wollte, versucht, das Schiff zu stürmen. Gerüchten zufolge soll sich der grüne Dampfplauderer dabei gefühlt haben wie ein AfD-Politiker auf dem Weg zum Parteitag, wo ihn nur mehrere Polizeiketten davor bewahren können, von einem wutbrüllenden linksradikalen Mob gelyncht zu werden. Schaut so aus, dass sich immer mehr in den feinen Tellerchen unserer Hampelmännchen und -frauchen das gleiche Futter findet, das sie hohnlachend anderen vor das Maul werfen. Karma is nunmal a bitch und was man sät, das wird man ernten. Der seit Jahren von links gestreute Hass und die immer aggressivere Gewalt gegen Andersdenkende wird irgendwann zum Bumerang. Wie es scheint, ist irgendwann jetzt.

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Kleiner Tipp zur richtigen Sichtweise: Habeck saß nicht auf der Fähre fest. Er konnte sie nur nicht verlassen.

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Interessante Szenen auch aus den mitteldeutschen Hochwassergebieten, die neben Regenfluten auch solche aus reinem Klimawahn missgemanagten Talsperren genießen dürfen. Reporter, die vor der Kamera den Besuch des Bundeskanzlers ankündigen, werden von Anwohnern rüde unterbrochen mit „Den Idioten brauchen wir hier nicht!“ und der Kanzlerbesuch selbst mit „Verschwinde, du Verräter!“ und „Mach Platz für die, die arbeiten!“ kommentiert. Nicht, dass ich mir nicht sicher wäre, dass sowas an hochkriminellen Gestalten wie Scholz teflonesk abperlt, aber die Realität kann selbst aus Beiträgen der staatlichen Jubelmedien nicht mehr ganz herausgeschnitten werden.

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Übrigens hat auch Ricarda Lang die Hochwassergebiete besucht. Über die Gründe dafür wird spekuliert. Sie wollte sich vielleicht nur persönlich davon überzeugen, ob die Wassertiefe den Einsatz einer Boje notwendig macht. Oder persönlich ein paar aufgeweichte Deiche durch Begehen verdichten. Eine nette Geste.

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Interessant auch die geballte Heuchelblase der Regierungspolitik zu der Causa Habeck-Fähre: „Aggression gegen Politiker, das ist das Ende der Demokratie!“, plärren ausgerechnet haargenau jene, die seit Jahren Aggression gegen Politiker der Opposition mit Millionen finanzieren, mit Hassparolen aufheizen und mit Wohlwollen für die Angreifer und Hohn für die Opfer kommentieren. Ich erinnere an all die empörten Kommentare der gleichen Politiker zur Veröffentlichung der Personendaten aller AfD-Abgeordneten zum Bundestag und den Länderparlamenten samt den dazugehörenden Gewaltaufrufen – es waren exakt Null Kommentare. Genau gar niemand hat da einen Angriff auf die Demokratie verortet oder sich betroffen gezeigt über diese Gewaltaufrufe und Adressenlisten des linksterroristischen Randes. Niemand hat nach Polizei und Staatsschutz gebrüllt. Stattdessen wurde sogar bei konkreter linksradikaler Anschlagsgefahr gegen Weidel, die samt Familie eine Weile an einen geheimen Ort verbracht werden musste, hämisch ihre „Opferrolle“ lächerlich gemacht.

Gäbe es Heuchelei als olympische Disziplin, Deutschland würde mit seiner Regierung direkt wieder eine Chance auf eine Goldmedaille haben.


Freitag, 5. Januar 2024

Fußnoten zum Freitag

 

Jetzt ist es amtlich und offiziell. Beim Berufungsverfahren der „Letzte Generation“-Frontfrau Carla Hinrichs gegen ihre Bewährungsstrafe, das sie krachend verlor, plädierte ihr Anwalt ganz offen auf die Religionsfreiheit laut Artikel 4 des GG, weil seine Mandantin „im Glauben an die Klima-Apokalypse“ handelt und es sich somit bei der aggressiven Asphaltkleberei um eine Religionsausübung handle. Damit ist bewiesen, was ich schon seit Jahren schreibe: die „Letzte Generation“ ist eine Endzeitsekte. Und die „Klima-Apokalypse“ ist keine Wissenschaft, sondern ein Glaubensbekenntnis. Gott ist tot, es lebe der Klimawandel.

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In einer Berliner Klinik hat ein weiß-suprematistischer und mutmaßlich rechtsradikal-rassistischer Arzt einen betrunkenen Angehörigen der traumatisierten Geflüchteten-Gesellschaft einfach warten lassen, bis er an der Reihe war, was diesen zu einer vollkommen verständlichen folkloristischen Unmutsäußerung verleitete: Er drosch den Arzt einfach brutal nieder. Ich hoffe, die Klinikleitung wird sich zeitnah bei dem armen Patienten vorderasiatischen Phänotyps für diese provozierende Diskriminierung entschuldigen und den Arzt suspendieren. Wo kommen wir sonst hin? Etwa dahin, wo wir herkommen?

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Laut Apollo-News hat Maaßen jetzt bestätigt, dass die Werte-Union sich von der CDU/CSU abspaltet und eine eigene Partei wird. Mit dem Programm der Union, als sie noch eine konservative Partei war und einem Verzicht auf jegliche „Brandmaueern“ wird es interessant werden, wie viele vom Merkel-Merz-Kurs enttäuschte Unionswähler es nun wirklich gibt, die zu Maaßen überlaufen. Zumindest dürftee durch das Splitten der Unionsstimmen damit endgültig die AfD in vielen Länderparlamenten die größte Fraktion bilden. Das wird interessant. Und auch, wenn ich Maaßen, der lange zeit braver Hund seiner Herrin war und auch Merz im Wahlkampf intensiv unterstützte, immer noch mit Vorsicht betrachte, ist er zumindest glaubwürdiger als Merz und Konsorten. Und dass ein Ekelpaket wie der feiste Parteisoldat Elmar Brok die Werte-Union als „Krebsgeschwür in der Partei“ bezeichnete, lässt einen zumindest auf einen ordentlichen Erfolg für die WU hoffen.

2024 wird wahrlich ein interessantes Jahr, das erkennt man bereits in der ersten Woche.



Donnerstag, 4. Januar 2024

Fußnoten zum Donnerstag

 

Im Iran wurden bei einem Terroranschlag gegen begeisterte Anhänger der Mullahs, die gerade den Todestag eines ihrer Kriegsverbrecher begingen, über einhundert Menschen getötet. Im Gegensatz zu dem Terroranschlag gegen Juden finden dieses Mal auf unseren Straßen keine Freudenfeiern und Jubelorgien statt. Das sagt über die Denkweise vieler unserer Neubürger mehr aus, als diese sich vorstellen können.

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Wie kann es sein, frug meine Liebreizende, dass es diese Silvester neben den Böllerparties der erlebnisorientierten Neubürger gar nicht mehr zum kollektiven Ausgreifen und Anbaggern vorbeiflanierender Maiden kam. Die Antwort konnte man auf den Videos der Freudenfeiern und Dankbarkeitsbekundungen sehen: neben den Gruppen junger migrantischer Männer gab es weitere Gruppen junger migrantischer Männer und andere Gruppen junger migrantischer Männer. Frauen fielen keine auf. Die deutschen Jungfern scheinen inzwischen lieber im stillen Kämmerlein oder bei den Anverwandten auf dem Lande zu feiern, wo die Menge anwesender strammer Bauernlackel einen annehmbaren Schutz gegen antanzende Jungmännchengruppen versprechen. Und die familienzusammengeführten Wandelzelte und Kopftuchmaiden aus dem Orient haben sowieso gefälligst züchtig zuhause zu bleiben und die Brut zu pflegen, während Väter, Männer, Brüder, Vettern und Onkel auf der Straße den heidnischen Bräuchen der Kuffar frönen. Die Frauen in die Kemenate gesperrt und schon ist das Problem der sexuellen Belästigung vom Tisch. Ein wahrer Erfolg der feministischen Linkspolitik.

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Zum Vorigen: Woher die Aggressivität und tobende Frustration der Hereingeschneiten während der Böllerei? Nun, es könnte genau an dem Mangel an Möglichkeiten zum Anbaggern und Ausgreifen liegen, zu dem das Silvesterverhalten unserer Kulturbereicherer in den letzten Jahren geführt hat. Dumm gelaufen, irgendwie.

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Das neue Fußballtrikot der „Die Mannschaft“ ist rosa-lila. Jetzt spielen sie nicht nur wie eine Schwulentruppe, jetzt sehen sie auch wie eine aus. Das nenne ich konsequent.


Mittwoch, 3. Januar 2024

Fußnoten zum Mittwoch

 


Der CDU-Generalsekretär Linnemann verlautete, er vetraue darauf, dass Merkel im Wahlkampf aktiv unterstützen würde. Die Idee finde ich gut. Diese Wahlhilfe kann die AfD gut gebrauchen.

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In Bayern macht jetzt eine Chemiefabrik mit fast siebenhundert Angestellten dicht, weil für die Produktion nicht ausreichend energiegewendeter Strom bereitgestellt werden kann. Auch diese Wahlhilfe kann die AfD gut gebrauchen.

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Die SPD ist eine Erfolgspartei. In Sachsen hat sie bei der letzten Wahlumfrage nur noch drei Prozent erreicht. Darauf hat sie auch hart genug hingearbeitet. Die AfD hat siebenunddreißig Prozent erreicht. Auch darauf hat die SPD hart genug hingearbeitet. Ich wünsche den Roten auch im neuen Jahr weitere solche Erfolge!

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Die Berliner Polizei flehte untertänigst, sie möge doch bitte nicht angegriffen werden. Leider übersetzte sie ihr Flehen nicht ins Arabische, so konnten die, an die sich ihre wünsche richteten, leider nichts verstehen.

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Bagdad zum Jahreswechsel. Primitive Muselmanenbanden zerböllern die Stadt in der Silvesternacht und liberale Muselmanenkollektive rücken am Neujahrstag aus und räumen die Straßen wieder sauber.

Äh, sorry. Nicht Bagdad, sondern Berlin natürlich. Der Unterschied wird täglich kleiner.


Dienstag, 2. Januar 2024

Fußnoten zum Dienstag

 

Neulich in den Wandelgängen des Kanzlerpalastes:

Wie fandest du das letzte Jahr, Olaf?“

Zum Vergessen, Robert!“

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Das neue Jahr begann erwartungsgemäß heiter und beschwingt. Brennende Barrikaden, auf Menschen abgeschossene Pyrotechnik, gesprengte Fahrzeuge – alles dabei, was das multikulturell-woke Grünenherz höher schlagen lässt. Und nach regelrechten Straßenschlachten mit über 3.000 „Linksautonomen“ in Leipzig-Connewitz müssen wir mahnend festhalten: die Gefahr kommt von rächz! Denn die rechten Miesepeter wollen solch buntes erlebnisorientiertes Treiben unterbinden und nur normal-spießige Besäufnisse unter einem schnöden Feuerwerk zulassen. Dem muss auch in Zukunft mutig und entschlossen entgegengetreten werden!

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Solange die Polizei mutig und wehrhaft auf jene einprügelt, die friedlich gegen solche Verhältnisse demonstrieren, sollen sie nicht jammern, dass sie statt wie früher spießig mit der Familie zu feiern heute in der Silvesternacht Sonderschichten in feuerfester Schutzmontur bei buntwoken Party-Events schieben müssen.

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Die Ampel besitzt einen besonderen Sinn für Humor. Erst schaffen sie über Deindustrialisierung und Pleitewellen den Fachkräftemangel und die meisten offenen Stellen ab, und dann beschließen sie, dass Asylwerber über den Nachweis einer Arbeitsstelle Bleiberecht erringen können. So viel rassistische Bosheit hatte ich denen gar nicht zugetraut.


Montag, 1. Januar 2024

Prosit Neujahr!

 

Neues Jahr, neues Glück. Das erstere kommt automatisch, das zweitere wünsche ich pauschal in die Runde.

Was es bringen wird? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht habe ich in 365 Tagen wieder Lust, einen Jahresrückblick zu schreiben. 2023 verging mir das irgendwie. Es war alles ein bisschen zu viel.

Wir stehen an der Kippe. Nein, nicht weil „die Stimmung jetzt kippt“, wie in den alternativen Medien seit Jahren im Quartalsabstand verbreitet wird; die Stimmung kippt nicht im deutschsprachig besiedelten Gebiet Mitteleuropas, sie schwankt nur. Immer hin und her. Geht die Ampel, kommt die GroKo. Zu mehr reicht es nicht. Kippen könnte nur das bestehende politische System, und ich befürchte, es kippt final in die falsche Richtung.

Was ich für 2024 befürchte? Dass der Krieg eskaliert, die Inflation galoppiert und der Islam weiter aggressiv missioniert. Was ich für 2024 erhoffe? Dass ich mich irre. Denn irgendwie muss doch die Reihe wahrhaft beschissener Jahre mal durchbrochen werden, denke ich mir. Aber auf der sinkenden Titanic steigt nun einmal nur mehr der Wasserstand; auf eine Art göttliche Hand zu warten, die den Kahn aus dem Wasser zieht und mit magischem Sekundenkleber repariert, mag romantisch klingen, hat aber nicht viel Sinn. In der Realität kommen eher Idioten und kleben sich an die untergehende Titanic, während sie schreien: „Wir sinken!“ Klingt doof, ist es auch.

Es bleibt also wieder eine Menge zu kommentieren, während der Meinungskorridor immer aggressiver eingeengt und die „Grenzen des Sagbaren“ zu einem Nadelöhr gezogen werden. Langweilig, so vermute ich, wird es uns in diesem Jahr nicht. Der Irrsinn wird weiter galoppieren. Und das auf einem toten Pferd. Die Wettquoten sind astronomisch. Viel Spaß!