„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 3. Februar 2024

Fußnoten zum Samstag

 

Wie ist das jetzt eigentlich? Gibt es ein deutsches Volk oder gibt es das nicht, wie besonders der linke Rand permanent herausbrüllt und es unter dem aktuellen linksradikalen Regime Einheitsmeinung sein soll?

Die Frage ist angesichts der aktuellen Diskussion nicht ganz unerheblich, da es zwar Passdeutsche geben soll, aber keine autochthonen Deutschen. Und das Bekenntnis zu „unserer historischen Schuld“, dem sich ein Björn Höcke angeblich verweigert, brüllend eingefordert wird.

Was den Punkt „historische Schuld“ angeht, wäre es eigentlich schon nur zum Lachen, wenn die Auslegung dieses rabulistischen Unsinns nicht immer wieder an bestehendem Strafrecht anstreifen würde. Dass es eine Schuld gibt, die einen Diktator trifft, wenn er Millionen Tote produziert, braucht man nicht zu diskutieren; ich bestehe nur darauf, eine solche Schuld auch anderen Massenmördern wie Stalin, Mao oder Pol Pot zuzuweisen, deren Anzahl an Ermordeten sich vor den Toten des Naziregimes nicht verstecken braucht. Dass der Staat mit seinen Bürgern dies Schuld auf sich nehmen muss sehe ich bereits als diskussionswürdig an. Wenn die Schuld des Deutschen Reiches durch die demokratische Volksunterstützung der Mehrheit aufgeladen wurde, dann bürgt der Bürger – daher der Name – auch für die Folgen des Tuns seiner Anführer. Aber das würde bedeuten, dass der Nazistaat eine Demokratie gewesen wäre. Ich habe aber mal gelernt, und egal aus welchen Quellen ich mich informiere, ich bekomme auch nichts anderes heraus, dass Hitler eine astreine und brutale Diktatur aufgebaut hat, in der das Volk nichts zu melden hatte und in bis dato unbekanntem Umfang propagandistisch zugedröhnt und totalüberwacht wurde. Das Volk eines demokratischen Rechtsstaates, das eine solche Gräuelherrschaft gefordert und gefördert hätte, hätte eine unermessliche Schuld auf sich geladen, aber ein Volk, das in einer Diktatur als rechtlose Menschenmasse entweder an die Front oder zum Genickschuss kam, kann nun welche Verantwortung genau übernehmen? Wenn ich ein Volk, so ja immerhin die offizielle Lesart, von einer brutalen Diktatur befreie, dann kann ich es nicht auch noch zwingen, sich permanent für die Missetaten seiner Diktatoren zu entschuldigen. Hat es allerdings die Kollektivschuld auf sich genommen, weil es geschlossen hinter seinem Führer stand – dann kann man wohl kaum von einer Diktatur sprechen, dann wäre das ja eine lupenreine Demokratie gewesen. Was es meiner Meinung nach eindeutig nicht war. Diesen Widerspruch konnte mir bisher kein selbsternannter Linker anders erklären als mit der Hohlfloskel, man hätte eben selbst damals aktiven Widerstand geleistet und befände sich deshalb jetzt in der bequemen Position, die Menschen von damals für ihren mangelnden Mut zu verdammen. Aus dem Mund heute aalglatt in der Regierungspropaganda dahinschwimmender gratismutiger Windmühlenritter, die selbst Kampfparolen von der Internierung bis zur Tötung Andersdenkender begeistert mittragen, eine eher befremdliche Aussage. Die, die am lautesten brüllten: „Wehret den Anfängen!“, marschieren jetzt, wo es wieder anfängt, immerhin als Fahnenschwinger in der ersten Reihe mit.

Also die Frage der Kollektivschuld eines von einem Diktator in einen Krieg gezwungenen Volkes ist schon einmal nicht so leicht zu beantworten, denn Verantwortung kann ich als Mensch nur für das übernehmen, was ich selbst tue, nicht aber für das, wozu ich gezwungen werde. Übrigens auch dann nicht, wenn ich moralisch erpresst werde, ein Bekenntnis abzulegen. Ich bekenne freiwillig, ein liberaler Demokrat und Ablehner jeglicher Kollektivismen und Rudelgesellschaften zu sein. Das muss reichen.

Gibt es keine autochthonen Deutschen, wie wir vom ultralinken Rand und eingewanderten Fachexperten eingebläut bekommen, dann kann es auch keine kollektive Schuld des deutschen Volkes geben – wie kann sich etwas mit Schuld beladen, das es gar nicht gibt? Und wenn es damals ein deutsches Volk gab, wie kann es das dann heute nicht mehr geben? Sind die Nachfahren von Deutschen keine Deutschen mehr, weil es keine Vererbbarkeit der Volkszugehörigkeit gibt? Ich wäre dafür, zu diesem Thema mal einen Türken, einen Palästinenser, einen Japaner und einen Aborigine zu befragen. Es scheint das Alleinstellungsmerkmal des deutschen Volkes zu sein, seine eigene Existenz infrage zu stellen. Mir wären keine Diskussionen in den betreffenden Ländern bekannt, ob es so etwas wie Spanier, Franzosen, Finnen oder Ukrainer als souveränes Volk überhaupt gibt. Wenn es sie nicht gäbe, hätten sie auch keinen Staat. Und gäbe es keine Völker, gäbe es auch kein Völkerrecht und Völkerrechtsexpertinnen wären wieder nur einfache Trampolinhüpferinnen.

Ein Volk, das es nicht gibt, kann auch kein Schuld auf sich laden. Und gar kein Volk kann für die Schuld seiner Vorfahren in kollektive Sippenhaft genommen werden, eine Erbschuld auf sich laden, die nie getilgt werden kann. Wer dies trotzdem fordert und dafür sogar Rituale erfindet und Kultstätten errichtet, der tut sich schwer, mit Argumenten der Logik den Begriff „Schuldkult“ zu widerlegen. Es macht es zwar nicht appetitlicher, die Gräuel der damaligen Zeit zu instrumentalisieren, um deren heutige Instrumentalisierung zu entlarven, aber hier geht es nicht um Wertung sondern um Fakten. Und wer die völkerrechtlich eindeutig als schwere Kriegsverbrechen der Alliierten, von dem britischen Flächenbombardement der Stadtkerne von Großstädten bis zu den russischen Plünderungen und Massenvergewaltigungen, heute verleugnet und sogar deren Wiederholung fordert, hat moralisch schon mal gar kein Recht, über die Aussagen anderer Menschen irgend ein Urteil abzugeben.

Eine Frage finde ich aber auch noch interessant: Übernimmt man mit dem Pass die Erbschuld? Wird die Erbsünde also nicht nur vererbt, sondern kann man ihr auch beitreten? Und kann man sich von ihr lösen, indem man eine andere Staatsbürgerschaft annimmt? Ist das Kind eines nach Brasilien entwichenen Nazifunktionärs mit heute brasilianischer Staatsbürgerschaft also reingewaschen von der Schuld seines Vaters, das bis heute in Deutschland als Deutscher lebende Kind seines Opfers politischer Willkür aber mit der Erbschuld belastet? Muss das Kind des Opfers weiter und weiter bei der ganzen Welt für die Verbrechen des Täters um Entschuldigung bitten? Und warum genau soll es das tun müssen – es hat, selbst erst nach dem Ende dieser Schreckensherrschaft geboren, genau Null Verantwortung für das, was vor seiner Lebenszeit geschah. Es kann nur Verantwortung tragen für das, was es jetzt selbst tut.

Ich finde schrecklich, was unter der Naziherrschaft passiert ist und ich empfinde Mitleid für die Menschen, die in überwiegender Masse unpolitisch ihren täglichen Lebenskampf führend plötzlich in einer Diktatur des Schreckens aufwachen oder in sie hineingeboren werden, ohne etwas dafür zu können. Das Gleiche trifft auf Russen, Italiener, Spanier, Chinesen, Thais und andere Völker zu, die kommunistische oder faschistische Diktaturen (die in Wahrheit nur minimale Unterschiede in der Begründung ihrer Unmenschlichkeit kennen und ansonsten für den Insassen ein und das Gleiche sind) überstehen mussten und diese kaum von innen aufgelöst bekamen. Haben diese eine ewige Kollektivschuld auf sich geladen, weil sie sich lieber dem Kampf um das eigene tägliche Überleben und das ihrer Liebsten widmen als der Aufgabe, große heroische Taten vor der Weltgeschichte zu begehen und Reiche zu stürzen?

Heute gehen bürgergeldversorgte oder gewerkschaftlich dafür bezahlt von der Arbeit freigestellte Wohlstandskinder auf die Straße, um mutig zu verkünden, man würde Seite an Seite mit der heutigen Regierung jede Form des Extremismus bekämpfen. Neben sich überzeugte Anhänger kommunistischer Massenmörder, vermummte linksradikale Kampfgruppen und Träger von Transparenten mit Mordaufrufen gegen Oppositionspolitiker. Sie folgen einem Regime von Leuten, die „Vaterlandsliebe zum Kotzen“ finden und „mit Deutschland nichts anfangen“ können, die Deutschland als „mieses Stück Scheiße“ betrachten und sich wünschen, es würde „verrecken“.

Diese Leute verlangen von jedem Deutschen ein Bekenntnis zur immerwährenden Schuld, verleugnen dabei aber wahlweise die Existenz des „Deutschen“ oder legen sie durch Passbesitz fest.

Ich bekenne mich zu keiner Schuld für etwas, was andere Menschen dreißig Jahre vor meiner Geburt getan haben. Aber ich bekenne mich zu den Grundsätzen der Demokratie und des Liberalismus. Deshalb lege ich kein Bekenntnis vor Kommunisten und Faschisten ab sondern verachte sie, ebenso ihre Mitläufer und Fahnenschwinger. Mein Bedauern gilt nur denen, die unpolitisch bleiben wollen und dann doch wieder mitgerissen werden und denen, die dagegen ankämpfen, aber erfolglos bleiben müssen, weil sie eine zu klein Minderheit sind.

Wir haben keine Schuld an dem, was unter Hitler passierte. Aber wir haben Verantwortung für das, was heute passiert. Wem wir heute folgen. Und da heißt s, nicht nur die Aussagen von Höcke oder Weidel genau anzuhören, sondern auch die der aktuell regierenden Gestalten nicht zu vergessen, und die ideologischen und machtpolitischen Laufställchen, aus denen sie gekrochen kamen. Und mal den Tonfall und vor Allem die angewandten Methoden zu vergleichen mit damals.

Im dritten Flugblatt der Weißen Rose findet sich eine Bestätigung für Broders geradezu epische Aussage, dass sie damals so waren wie sie heute auch sind:

Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen.“

Wieder und wieder und wieder...


Freitag, 2. Februar 2024

Fußnoten zum Freitag

 

Der deutsche Bundespräsident vergleicht Oppositionswähler mit Ratten, eine Hassschleuder der Regierungspartei FDP nennt sie Schmeißfliegen - ach, das erinnert mich doch an ein von linker Seite immer gebetetes Mantra: "Erst kommt die Entmenschlichung, dann kommt die Vernichtung". Haben der Bundes-Uhu und die Sturmhaube Lindners da vielleicht schon konkrete Wünsche, wie die "Endlösung" für diese Wähler aussehen soll? Dass sie in Rhetorik und Methodik sich dem Faxxismus immer weiter angleichen fällt ihnen doch hoffentlich auch selbst auf.

***

Oh, wie sie dazwischenkreischen und herumbrüllen, weil sie argumentativ nichts mehr zu bieten haben. In zehn Minuten knackig aufgezählt, was in Deutschland abgeht – und nichts davon kann widerlegt werden:



***

Correctiv“ musste inzwischen zugeben, dass das „Deportations“-Märchen erfunden und erlogen war und nichts von dem, was durch die Medien und parteipolitische Hassbrüller verbreitet wurde, der Wahrheit entsprach, aber das ist inzwischen egal – der massiv geworfene Dreck hängt an der AfD und die verbreiteten Lügen werden in jedem Forum und in jeder Diskussion von den linksradikalen Trollen und Hetzern als angebliche Fakten getrommelt und als Totschlagargument auf alles niedergekeult, was mit der AfD zu tun hat.

***

Österreich wird immer bunter. Zumindest die Farbe Rot wird immer häufiger auf grauem Pflasterstein verteilt. Nachdem am Wochenende in dem einst verschlafenen mediterranen Provinzstädtchen Graz dreißig traumatisierte Geflüchtete mit Knüppeln und Eisenstangen das Nachtleben folkloristisch bereichert haben, führten in der Nacht auf Donnerstag im einst ebenso verschlafenen Salzburg eingewanderte exotische Aktionskünstler einen Messertanz auf, an dessen Ende in den Blutlachen eine Leiche lag. Und in Wien führte eine mit südländischem Temperament geführte kleine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Iranern dazu, dass der Eine in übersichtliche Teile zerlegt als Fischfutter in den Marchfeldkanal gestreut wurde.

Wie langweilig und verzopft war unser Leben doch vor dieser Buntbereicherung.


Mittwoch, 31. Januar 2024

Fußnoten zum Mittwoch

 

Um das mal korrekt einzusortieren: Bürger, die sich privat treffen, egal was sie dabei besprechen, können nicht verfassungsfeindlich handeln, weil die Verfassung den Staat bindet und nicht den Bürger. Aber Verfassungsorgane, die privat sich treffende Bürger ausspionieren und in Zusammenarbeit mit antidemokratischen Scheinorganisationen der Machthaber Hetzkampagnen forcieren, handeln verfassungsfeindlich, denn sie sind an die Verfassung gebunden. Damit mal klar ist, wer die Demokratie- und Verfassungsfeinde sind und wer nicht.

***

Sellner ist ein Provokateur. Bei Linken nennt man das "Aktivist". Nachdem auf höchstministerielle Weisung ein Einreiseverbot nach Deutschland verkündet wurde, war klar, dass er sich ins Auto setzte und an der Grenze direkt zur Polizei fuhr und sich brav anmeldete. Nach der Aufnahme der Personalien ließ ihn die Polizei trotz aller medial getrommelter Acht und Bann weiterfahren. Denn diese Weisung ist nach EU-Recht und Grundgesetz schlichtweg willkürlich, illegal und nichtig, solange er weder straffällig ist noch eine eindeutige Gefahr darstellt. Zu putinesker Beamtenwillkür ließen sich die ausführenden Organe doch nicht hinreißen, wohl wissend, dass ihnen dann nach folgender Anzeige und Verfassungsklage eine ungemütliche Lebensphase bevorstehen könnte. Und das weiß Sellner und genau das führt er lachend vor. Und die brüllenden Haltungsmedien, die sonst gern jeden seiner Rülpser genüsslich zerlegen und, so er nicht rülpst, eben Rülpser erfinden, schweigen diesmal still, denn er hat mal wieder die Herrschenden und ihren illegalen und verfassungsfeindlichen Machtkampf lächerlich gemacht. Man kann von Sellner halten was man will und manche seiner Aktionen sind so überzogen und überflüssig wie die seiner linksaktivistischen Widerparts, aber dieses Mal hat er den Nagel auf den Kopf getroffen und die großmäulige Antifantin in der Regierung peinlich auflaufen lassen. Einmal mehr nur linksradikales Gebrüll und warme Luft, das inzwischen offen illegale Agieren dieser Regierung erscheint immer kopf- und hilfloser.

***

Wie macht man ihnen nur klar, dass das Braune, das die linksfaschistische Antifa überall zu sehen glaubt, keine Nazis sind sondern nur die Scheiße im eigenen Kopf?

***

Mal wieder was von der „Weißen Rose“, heute aus ihrem dritten Flugblatt, einfach nur mal, um zu zeigen, wie sich die Jetztzeit reimend in den Lauf der Geschichte schmiegt:

Aristoteles, „Über die Politik“: „… ferner gehört es“ (zum Wesen der Tyrannis), „dahin zu streben, dass ja nichts verborgen bleibe, was irgendein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen, ... ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich. Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Maßregeln, die Untertanen arm zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Muße haben, Verschwörungen anzustiften... Ferner aber auch solche hohe Einkommensteuern, wie die in Syrakus auferlegten, denn unter Dionysios hatten die Bürger dieses Staates in fünf Jahren glücklich ihr ganzes Vermögen in Steuern ausgegeben. Und auch beständig Kriege zu erregen, ist der Tyrann geneigt …“

Ach, die armen Tyrannen damals, die hatten noch gar keinen Klimawandel, damit wäre einiges sicher eleganter zu lösen gewesen.

***

Übrigens endete noch jeder Versuch einer Demokratie seit tausenden Jahren in der Tyrannei. Ausnahmslos jeder. Es wäre mal interessant, herauszufinden, wo da der entscheidende Fehler im Strickmuster zu finden ist und warum man diese Hintertür für den Einfall der Tyrannen bis heute nicht geschlossen hat.


Dienstag, 30. Januar 2024

Fußnoten zum Dienstag

 

Nachdem der Schnee heutzutage viel heißer ist als früher, kommt nun auch noch eine Winterhitzewelle, bei der sich auch Tagestemperaturen von real fünf Grad wie fünfzehn Grad anfühlen sollen, besonders wenn man in die Sonne geht. Dass es in der Sonne wärmer ist als im Schatten, das gab es früher anscheinend auch nicht.

Mir scheint, die globale Erhitzung findet hauptsächlich bei einigen Menschen zwischen den Ohren statt. Ist 5G daran schuld, das Microplastik im Essen, Graphen in der Spritze oder doch nur einfach naturgegebene Dummheit?

***

Was für ein Leben ist mir doch vergönnt! Im letzten Sommer, dem heißesten seit 125.000 Jahren, saß ich bei kaltem Regenwetter im Hotelzimmer. In diesem Winter erlebte ich nicht nur massenweise Schnee sondern auch noch den wärmsten Schnee aller Zeiten. Und das, obwohl ich als Ungeimpfter schon seit fast zwei Jahren tot bin. Wer kann das schon von sich sagen?

***

All das Klagen über die argumentationsfreie Überheblichkeit und rotzige Arroganz grüner und linksextremer Politiker und ihrer Medienpropagandisten und Internettrolle ist jedoch müßig. Die höhnische Verachtung, mit der sie, selbst bar jeden Intellekts und jeder Kompetenz, jeden echten Demokraten und Realisten als „esoterischen Schwurbler“ und „hirnlosen Fascho“ verhetzen, die triefende Arroganz, mit der sie, selbst ohne nachweisbare Fakten und Argumente nackt stehend, jedem Kritiker unterstellen, ein bezahlter Putintroll oder, selbst damit verschwörungsschwurbelnd, Agitator geheimnisvoller faschistischer Verschwörungsnetzwerke zu sein, ist nichts als blindes Nacheifern ihres großen Idols, über den Zeitgenosse Carl Schurz schrieb:

Aber niemals habe ich einen Menschen gesehen von so verletzender, unerträglicher Arroganz des Auftretens. Keiner Meinung, die von der seinigen wesentlich abwich, gewährte er die Ehre einer einigermaßen respektvollen Erwägung. Jeden, der ihm widersprach, behandelte er mit kaum verhüllter Verachtung. Jedes ihm mißliebige Argument beantwortete er entweder mit beißendem Spott über die bemitleidenswerte Unwissenheit, oder mit ehrenrühriger Verdächtigung der Motive dessen, der es vorgebracht.“

Marxisten erkennt man daran, dass sie einfach nur sein wollen wie Marx: ein rechthaberisches, arrogantes Charakterloch, das statt zu argumentieren sofort sein andersdenkendes Gegenüber angreift und entmenschlicht, was in letzter Konsequenz bei denen, die seine Ideen praktizierten, jedesmal in Diktatur und Todeslager für die Gegner gipfelte. Man kann sich ausrechnen, wohin das führt, wenn die wieder ausreichend Macht haben, um ihre Arroganz frei auszuleben. Der Schoß ist nicht nur fruchtbar noch, aus ihm kriecht ständig Neues.


Montag, 29. Januar 2024

Fußnoten zum Montag

 

Die deutsche Parteienlandschaft wird um eine demokratische Partei reicher, die so wie die anderen demokratischen Parteien mit „der Demokratie“ so gar nichts am Hut hat, aber „unsere Demokratie“ repräsentiert. Wer den Namen „Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch“ hört, vermutet dahinter wohl kaum den radikalmuslimischen politischen Arm des Möchtegern-Khalifen und Bonsai-Sultans des Neuosmanischen Großreiches, das er gerade völkerrechtswidrig mit Panzern und Raketen in Syrien und Irak erweitert, aber genau das ist es. Der nächste „rechtsextreme und rassistische Verschwörungsmythos“ wird wahr, nämlich die Gründung einer eigenen muslimischen Migrantenpartei mit üppiger Wahlkampffinanzierung aus den Kassen der extremistischen Islam-Missionare, sobald sie eine Chance sehen, dadurch politischen Einfluss zu bekommen. Es dürfte interessant werden, wem jetzt die Wähler davonlaufen, um sich unter den Fittichen der Imame zu versammeln. Wie die „Linke“ unkt, ist es ja Schuld der Union, den „konservativen Muslimen“ keine „politische Heimat“ gegeben zu haben. Vermutet werden darf eher, dass diese „konservativen Muslime“ bisher Rot und Grün gewählt haben; nicht wegen deren Toleranz und Wokeness, sondern der Freigiebigkeit und Vollversorgung. Jetzt brauchen sie diesen Zug nicht mehr.

Gegründet von Erdogan-verehrenden oder in seinem direkten Sold stehenden Funktionären islamistischer Moscheevereine und ehemaligen SPD-Politikern, was sich, wie wir wissen, auch bei aktuellen SPD-Bonzen nicht gegenseitig ausschließt, orgelt man die komplette Tonleiter des NLP-Bingo rauf und runter. Demokratische Islamisten, das glaubt auch nur, wer in der SED eine demokratische Partei vermutet, nur weil sie sich umbenannt hat. Man stehe für „Vielfalt“ – natürlich, was sonst. Diese Vielfalt kennen wir. Moscheen erstrahlen im Regenbogenglanz und bei Schwulenparaden tanzen ganz vorne immer die „Muslime für Vielfalt“ mit, organisiert von der DITIB. Und man will eine „ideologiefreie Flüchtlingspolitik“ – also wenn Radikalmuslime neben Demokratie auch noch Ideologiefreiheit auf ihre Fahnen schreiben, dann entbehrt das nicht einer, wenn auch extrem sarkastisch angehauchten, Situationskomik. Man beschwört die böse rassistische Ausgrenzung in der deutschen Gesellschaft und fordert Antidiskriminierung. Ob das auch für Schwule und Lesben, für Juden und Kurden gilt, wird nicht näher beschrieben, aber es wird sicher lustig das herauszufinden. Außer wahrscheinlich für Angehörige dieser Gruppen.

Muslime pauschal zu Opfern erklären, ihr diskriminiertes Schicksal bejammern und mehr „Toleranz“, sprich Sozialleistungen und Vollversorgung, fordern – das dürfte bei etlichen, die gerne auf SMS ihres Führers fahnenschwingend und Siegesparolen brüllend durch deutsche Straßen marschieren, oder den als international anerkannte Opfer bereits geborene „Palästinenser“, die aktuell ihren Judenhass durch deutsche Straßen brüllen, auf fruchtbaren Boden fallen. Und es wird auch einige Überläufer geben, sobald die Islamisten die ersten Plätze an den politischen Futterkrippen erdrängelt haben. Claudia Roth als Ehrenvorsitzende – wenigstens das wäre konsequent.

***

Ich finde es seltsam, dass notorische Lügner und kriminelle Faktenvergesser pausenlos trommeln, sie wollten mehr „gegen Desinformation“ tun. Das wäre doch so einfach, sie müssten fürderhin nur einfach schweigen.

***

Eine einfache Aufforderung, die ich seit acht Jahren wiederhole und die bis heute nichts an Aktualität verloren hat, woran man auch erkennt, dass sich seither nichts zum Besseren gewendet hat: Liebe Lügenpresse, wenn es euch wirklich stört, dass man euch Lügenpresse nennt, dann hört doch einfach auf zu lügen.

***

Ach ja, Lügen mögen kurze Beine haben, aber sie führen auch zu prall gefüllten Geldbeuteln. Jetzt wurden die Gagen der ZDF-Moderatoren geleakt, und es wird wieder einmal deutlich: Mit Volksverdummung und Hetze im Sinne der Regierung kann man bequem Zwangsgebühren-Millionär werden.


Sonntag, 28. Januar 2024

Video zum Sonntag

 

Und die Wahrheit, die hat Zähne...