„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Sonntag, 26. März 2017

Sommerzeit



Das vollkommen sinnlose, gesundheitsschädlich Menschen wie Tiere zweimal im Jahr aus der Bahn ihres Tagesablaufes werfende und am Ende der Sommerzeit auch wirtschaftlich sündteure Herumkurbeln an den mitteleuropäischen Uhrzeigern ist das beste Beispiel dafür, dass eine politische Entscheidung niemals so sinnlos und schädlich sein kann, dass irgend jemand der Verantwortlichen jemals auf die Idee käme, diesen Quatsch einfach zu beenden. Egal wie falsch eine politische Entscheidung ist, sie ist unumkehrbar, denn Rückschritt darf nicht sein, auch dann nicht, wenn der Fortschritt direkt an der Klippe stattfinden soll.

Feuer am Dach



In einem Asylbewerberheim in Kirchberg an der Pielach ist der Dachstuhl niedergebrannt.
Bevor die örtliche Antifa aufgeschreckt eine Lichterkette organisieren und den Obersten Fahrdienstleiter zu einem Kampfgegenrechtsevent einladen muss, kann die Polizei Entwarnung geben:

„Es gebe jedenfalls keine Hinweise auf Brandstiftung von außen, so ein Polizeisprecher.“

Na, ein Glück. Dann ist ja nichts gewesen.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass es einen ganz genauen Grund gibt, warum der Zusatz „von außen“ in dem Satz vermerkt ist. Kleinigkeiten…

Peanuts



Würde es um wirklich beträchtliche Beträge gehen, würde man ja besondere Sorgfalt walten lassen, aber wenn es um Peanuts geht, so ein paar läppische Milliarden, wen kümmert das.
Aber wehe, Lieschen Müller füllt ihre Einkaufsreserve um zehn Euro zu wenig auf…

Bodensatz



Wenn es eines weiteren Beweises bedurfte, dass das Asylrecht in seiner heutigen Form unverzüglich entsorgt und durch ein Gesetz ersetzt wird, bei dessen Entstehung auch Hirn beteiligt ist, dann wurde er letzte Woche geliefert.

Außer Spesen nichts gewesen, aber die dürften üppig ausfallen.
Ein Land, das Terroristen und Mördern Asyl in seinem Sozialsystem schenkt, weil sie Terroristen und Mörder sind, die dort, wo sie gemordet haben, mit Strafen rechnen müssen, kann nicht erwarten, noch von irgend jemandem auf der Welt für voll genommen und etwas anderes gesehen zu werden als ein Sammelbecken des Bodensatzes dieser Welt. Das Signal ist klar: Egal, was immer ihr verbrochen habt, kommt nach Deutschland und werft den Pass weg, und solltet ihr auffliegen, werdet ihr genau deswegen geschützt, weil ihr Verbrecher seid.

So zieht man Fachkräfte an.
Man kann sich auch denken, wofür die Fachkräfte sind.

Operettenstadl



Was in keinem Unternehmen funktionieren würde, funktioniert in einem zwangsfinanzierten Proporzstadl voller überbezahlter Diven. Wenn man mal nicht weiß, wofür die GIS einem eigentlich unter permanenter Klagsdrohung die Kohle aus der Tasche zieht: bitte, hier ein kleiner Einblick in das von uns finanzierte knallrote Affentheater.
Und diese verhaltensoriginellen Komiker wollen einen auf „Qualitätsmedien“ und „Professionalität“ machen und ernst genommen werden…

Der Beitrittsantrag der EU zum Osmanischen Reich…



…muss wohl bald neu gestellt werden. Dann werden Juncker und Merkel wohl beim Ziegenfreund auf der goldenen Matte stehen und darum betteln, sich doch bitte untertänigst als Provinz unterwerfen zu dürfen, um den Kampf gegen die westliche Inzucht und das Fortbestehen des widerlichen weißen Mannes nicht noch zu verlieren.

Jetzt will der Vorzeigedemokrat und Meinungsfreiheitsverteidiger nämlich sein geliebtes Volk abstimmen lassen, ob es das Ansinnen der Dhimmis, sich an das herrliche Kernvolk der Umma anbiedern zu dürfen, noch zu ertragen bereit ist oder die ungläubigen Schweine nicht lieber vor der Tür sitzen lässt.

Mental vorbereitet hat er sein Volk ja auf eine unabhängige, neutrale Abstimmung. Europäer sind ungläubige Hunde, Faschisten und Nazis, die Türken unterdrücken und diskriminieren, sich als Feinde aller Türken gerieren, der Türkei den Krieg erklärt haben und es verdient haben, auf offener Straße nicht mehr sicher zu sein und permanent mit dem Meucheln durch aufrechte stolze Osmanen, der Herrenrasse der Umma, bedroht zu sein. Also könnte man sich die Frage der Volksabstimmung etwa so vorstellen:
„Wollt ihr, stolze Osmanen, euch von den ungläubigen räudigen Kötern, die euch unterdrücken und vernichten wollen, weiterhin Bedingungen diktieren lassen, nur um euch weiterhin an der Nase herumführen zu lassen?“

Das Ergebnis wäre jetzt erwartbar keines, das ich betrauern würde. Ich finde es nur absolut lächerlich und komplett bezeichnend, dass nicht eine starke EU dem frechen Rotzlöffel die Kelle zeigt und ihm erklärt: Recep, so lange du hier den Diktator spielst, ruht die Kiste und werden alle Gelder gestrichen. Nein, der Totalversagerladen von Brüssel kriecht bis zur letzten Sekunde dem Türken in den Hintern und bettelt darum, das Geld abliefern und sich dem Osmanischen Reich anbiedern zu dürfen. Nein, Erdogan spielt nicht den starken Mann, weil sich ihm mutige oder wahlkampfverzeifelte europäische Politiker entgegenstellen, wie die Schleimerpropagandisten realitätsverdrehend behaupten, sondern weil genau dies nicht alle europäischen Politiker getan haben und sich lieber untereinander streiten und weiter vor dem Sultan im Staub liegen.

Erdogan muss nichts tun, nur ein bisschen Hetzen und Kotzen. Den Rest erledigen die Politidioten hier für ihn. Und selbst jetzt, wo er offen damit droht, über ein getürktes (Hahaha, woher kommt das Wort wohl?) Referendum den Spieß umzudrehen und den Kötern die Bedingungen zu diktieren, unter denen sie beim türkischen Volk darum betteln dürfen, sich um einen Beitritt anzustellen, haben die nicht genug Eier, um ihm auszurichten, dass die Meinung der Türken sie nicht mehr interessiert weil die Europäer die Einladung zurückziehen. Nein, sie stellen sich wie genau jene unterwürfigen schleimkriechenden Schlappschwänze dar, die der Sultan in aller Öffentlichkeit verlacht. Und überweisen ihm weiterhin Millionen und Milliarden.

Eigentlich ist der Irre vom Bosporus der Eulenspiegel unserer Tage, der dem faulenden EU-Apparat, der sich gerade in Rom vom Marxistenpapst hat salben lassen, den Spiegel vor die Stirn prügelt.