„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 11. Oktober 2022

Fußnoten zum Dienstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Die grüne Stinkefinger-Sigi hat die Vorhersagen der Schwurbler nur eine knappe Stunde nach dem Schließen der Wahllokale wahr werden lassen und kaum, dass der greise Gelbzahn wie bestellt wiedergewählt wurde, die baldige Wiedereinführung der Maulkorbpflicht angekündigt. Sie haben exakt bis zur Wahl so getan, als wäre Corona kein großes Thema mehr und sogar über den Standard eine Nebelgranate gespielt, dass ja nur ein Bruchteil der "Corona-Patienten" wegen der Symptome dieser Infektion im Spital liegen und nicht nur eine bedeutungslose Nebendiagnose durch Pflichttestung vorliegt. Wissen wir eh, genauso wie wir wissen, dass fast alle wirklich wegen Corona-Symptomen im Spital liegenden Patienten brav Duchgeboosterte sind und dass Fakten irrelevant sind und die wahren Gläubigen und Propheten der Coronareligion ihren Kampf gegen die Ungläubigen exakt in dem Moment wieder aufnehmen werden, wenn lästige Wahlkampf-Zwangspausen beendet sind. Und es wird auch der "Druck auf Ungeimpfte", die ja inzwischen nach Ablaufen der zweiten und dritten Spritze die Mehrheit bilden, wieder so erhöht werden, dass zumindest die schon dreimal Eingeknickten auch ein viertes Mal am "Impfzentrum" Schlange stehen um sich den mehrfach umetikettierten "kleinen Pieks" abzuholen...

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Andererseits: Was soll das Gesumpere ob Van der Bellen oder nicht? Es ist irrelevant, ob da jetzt ein mumifizierter Gandalf Gelbzahn oder irgend ein anderer Politclown sitzt, am Ende wird die Tagespolitik nicht vom Bundespräsidenten gemacht. Er könnte zwar eingreifen, Stellung beziehen und gegen die Spaltung, Verhetzung und Diskriminierung von Teilen jenes Volkes, dessen Präsident er ist, gegen verfassungsfeindliche und menschenrechtswidrige Übergriffigkeit des Staates und dessen sogar international anerkanntem Abrutschen aus der Demokratie in Richtung einer Wahlautokratie das Wort erheben – und das er das nicht getan hat sondern sich lieber mit Plüscheisbären lächerlich gemacht, für Kopftücher eingesetzt, die Spaltung sogar noch befeuert und den Leuten arrogant zum Zähnezusammenbeißen geraten hat nehme ich VdB ausreichend übel, dass ich ihm eine ordentliche Watschen gegönnt hätte – aber dass er wirklich aktiv bestimmte Punkte der Tagespolitik nach seinem Gutdünken lenken kann, das wage ich zu bezweifeln.

Gegen einen ins Autokratische abgleitenden übergriffigen Bonzenstaat hilft keine Bundespräsidentenwahl. Dort hilft nur Aktivität, zivilier Ungehorsam, Widerstand und der Aufbau einer besseren solidarischen Gemeinschaft mit all jenen, die es noch ertragen können, mit Menschen unterschiedlichster Ansichten und Ideologien, aber der Gemeinsamkeit des unbändigen individuellen Freiheitswillens zusammenzuleben, die es wagen, für sich individuelle Entscheidungen zu treffen und sich nicht krampfhaft und selbstverratend in ein Kollektiv als funktionierende Drohne assimilieren zu lassen.

Ob meine Wahl Bundespräsident wird oder nicht, kann mir also am Ende vollkommen egal sein. Wichtig ist nur, wen ich als Freund gewählt habe und welche radikalen Hetzer und Spalter, kollektivistischen Hassprediger und kriecherischen Blockwarte ich mir erfolgreich von der Backe halten kann. Meine Familie, meine Freunde, ich selbst und meine Kollegen und Nachbarn – genau in dieser Reihenfolge – sind wichtig. Der Rest soll geliefert bekommen was er bestellt hat, aber mich damit in Ruhe lassen, ihre Kröten zu fressen. Erstickt selbst dran, mir egal.

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Tipp zum kommenden Winter: Wenn es in der Wohnung kalt wird, zwei Gesichtswindeln umschnallen, die halten dann wenigstens den unteren Gesichtsbereich warm.

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Wer immer noch nicht erkennen will, dass wir in einer blutigen Posse leben: die USA fordern schnellstmögliche Milliardenhilfen der EU für die Ukraine. Denn sonst können sie die die Waffen nicht mehr leisten, die sie von den Amerikanern geleast haben.

Tja, der Sam ist nicht so doof wie der Michel, der seine Waffensysteme und Munition verschenkt, sondern vermietet die und lässt sich wahrscheinlich bei Verlust sogar schadlos halten. Zahlen soll alles die EU und damit hauptsächlich der deutsche Steuerzahler. Gefickt eingeschädelt.

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Putzig finde ich ja die in den Medienforen und Blogs herumwuselnden Selenski-Anhänger, die nicht nur ihrem Idol sogar dann noch blaugelbe Herzlein schicken, wenn er seine Soldaten mit SS-Totenkopfbildchen besucht, sondern auch hohnlachend verkünden, dass Russland bald am Ende mit seiner militärischen Kraft sei, obwohl die Russen noch nicht einmal eine ihrer modernen Waffen eingesetzt haben sondern bisher genauso wie die Amerikaner auf der Gegenseite ihr altes Kriegsgerät verbrauchen um die Hangars für das Neue leer zu bekommen, das bereits im Bau ist. Warum Deutsche, die sich nach 230 Tagen Krieg darüber erheitern, dass eine der Kriegsparteien Verschleißerscheinungen zeigt, so lächerlich sind? Na, weil ausgerechnet die Deutsche Bundeswehr laut Auskunft der Wehrbeauftragten des Bundestages, Eva Högl, im Ernstfall gerade mal für zwei Tage Munition hätte.

Wer nicht einmal einer Invasion der freiwilligen Feuerwehr von Luxemburg etwas entgegenzusetzen hätte, wirkt halt schon etwas ulkig, wenn er tönt, die weltgrößte Atommacht wäre ein Lercherl und man bräuchte auch vor deren 6500 Atomwaffen keine Angst zu haben. Muss der weltbekannte deutsche Größenwahn sein.

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Wozu auch Munition? Die Bundeswehr stellt ein buntes Regiment unter Führung einer Darkroom-Queen im schwangerentauglichen Kampfpanzer mit Regenbogen-Einhorn-Camouflage auf und schickt ein Bataillon Genderbeauftragte und Gleichstellungsüberwacher aus, die Mikroaggressionen und latenten Rassismus an der Front dokumentieren. Der Feind lacht sich derweil tot.


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