„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Barbie

Wessen Aufgabe ist es in Deutschland, kriminelle Asylwerber abzuschieben?
Richtig: Aufgabe der Länder. Wie Mecklenburg-Vorpommern.
Wer hat sich dagegen gestemmt, als der Bund solches forderte?
Richtig: Rote Länderchefs. Wie Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern.
Und wer fordert jetzt harte Abschiebungen krimineller Asylwerber?
Richtig: Manuela Schwesig.
Mensch, Barbie, nicht fordern, sondern tun! Da ist Deine Aufgabe, Mädel!

Pawlowsche Hündchen

Der Deutsche Bundestag ist zu seiner ersten „Alle Kinder gegen die Neuen aus der Schmuddelgruppe!“-Sitzung zusammengetreten und hat sich erwartungsgemäß blamiert.

Als erstes haben sie frohlockt und sich selbst gefeiert, weil sie der AfD den Posten eines Bundestagsvizepräsidenten verwehrt haben. Weil der das Grundgesetz missachte. Seine empörende Aussage, die zum großen Aufreger des islamophilen Linksblocks wurde:

"Wir sind nicht gegen die Religionsfreiheit. Der Islam ist eine Konstruktion, die selbst die Religionsfreiheit nicht kennt und die sie nicht respektiert. Und die da, wo sie das Sagen hat, jede Art von Religionsfreiheit im Keim erstickt. Und wer so mit einem Grundrecht umgeht, dem muss man das Grundrecht entziehen."

Oh, er hat „Jehova“ gesagt! „Keine Toleranz den Intoleranten“ ist eben ein Spruch, den die Linken für sich gekapert haben. Außerhalb derer Filterblase ist der Gebrauch dieser Worte Blasphemie.

Dass die Nationale Linksfront in voller Konfrontation zum Grundgesetz bereits forderte, der AfD das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und in voller Konfrontation zum Grundgesetz sogar das Abhalten ihres (gesetzlich vorgeschriebenen!) Parteitages zu entziehen, ist jetzt mal nicht so schlimm. Die sind es inzwischen gewohnt, dass in ihrer Abwesenheit ihre Autos zertrümmert und die Häuser demoliert und sogar angezündet werden, da halten sie das Toben der Entgeisterten auch noch aus.

Dass die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth vor laufender Kamera hysterisch kreischend einen Verfassungsjuristen zum Lügner stempelte, der ihr einen Grundgesetzartikel wörtlich zitierte, ist auch nur eine Randnotiz. Man darf sogar begeistert die Meinung vertreten, das Land, in dessen Parlament man madig speckt, sei ein mieses Stück Scheiße, das abgeschafft gehöre und dessen Fahnen man selbst bei Fußballspielen der Mannschaft (national wurde bereits entfernt) nicht mehr sehen dürfe. Alles brav grundgesetzkonform und super.

Anders sieht es damit aus, dass die Teutonische Regentin daselbst nicht nur die deutsche Fahne angeekelt von sich wirft, internationale Verträge und geltende Gesetze selbstherrlich und das Parlament ignorierend außer Kraft setzt und das Grundgesetz einfach ignoriert. Aufgabe eines Parlamentes wäre nämlich in einem demokratischen Rechtsstaat die Kontrolle über die Regierung. Nur in einer Diktatur versteht sich das Parlament als vereinigter Verteidigungsblock der Regierung gegen Opposition.

Dieses Parlament hat versagt, und das mit Pauken und Trompeten. Anstatt eine Regierung, die entgleist, auf die Spur des Grundgesetzes zurückzuführen, macht man Gesetzesbrechern die Mauer. Es verändert seine eigene Geschäftsordnung, nur um den politischen Gegner zu schneiden und seiner Regentin zu gefallen. Es hat vollkommen vergessen, was seine Aufgabe wäre, nämlich im Sinne der Wähler die Kontrolle über die Staatslenkung zu übernehmen, und hat sich überfüllt mit fettgesessenen und fettgefressenen Hofschranzen, die um die Gunst der Matrone buhlen und nur von Angst um den Verlust ihrer Pfründe getrieben werden. Diese Gestalten haben die Demokratie auf dem Altar ihrer eigenen Gier geopfert. Sie sind Berufsabgeordnete, das erkennt man auch an ihrem hochnäsigen und präpotenten Verächtlichmachen der „Neuen“. Sie sind keine Volksvertreter, sie machen den Job weil er volle Teller verspricht.
Von diesen Leuten abgelehnt zu werden, kann man als Lob betrachten.

Und dann kommt da auch noch einer dieser bösen bösen „Rächten“ und hält der ganzen Schmiere den Spiegel vor:

Baumann hatte im Bundestag gesagt, 1933 habe Göring die Regel gebrochen, dass der älteste Abgeordnete Alterspräsident wird, "weil er politische Gegner ausgrenzen wollte - damals Clara Zetkin". In der Tat war 1933 unter Göring als Reichstagspräsident die Regelung, dass der älteste Abgeordnete als Alterspräsident die Sitzung eröffnet, außer Kraft gesetzt worden.“

Und was das Schlimme ist, das natürlich zum kollektiven Toben und Ausrasten des Linksblocks führte: er hat recht! Sie wurden wieder einmal, nach all den Besuchen der linken Sturmtruppen, nach all den Attentaten auf AfD-Wahlhelfer, nach all den verbreiteten Lügen und Legenden, dabei erwischt, mit den Methoden von Hitler, Göring und Goebbels zu agieren, wenn es um ihren Machterhalt als Merkel-Block geht.
Und so toben sie wie die Rumpelstilzchen, und hängen dem verhassten Gegner wieder ihr eigenes von blindem Hass getriebenes Verhalten um.

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch warf der AfD "unterstes Niveau" vor. "Ich hoffe, dass das ein Ausrutscher war", sagte er "Phoenix".“

„Die Linke“, vormals „Partei des Demokratischen Sozialismus“ (was wohl als sich selbst aufhebende Wortkombination erkannt wurde), vormals „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands“. Genau, die realen Erben der Mauerschützen, der Stasi-Schnüffler, der Betreiber des Bautzener Knastes, die kommunistischen Diktatoren, die einen Teil Deutschlands vier Jahrzehnte lang in Not und Elend versklavten, melden sich über „Niveau“ zu Wort.
Die Aktivistin der „Linken“, die offen forderte, dass Bomber Harris wiederkommen und diesmal ganz Sachsen in Schutt und Asche legen möge, war hoffentlich auch nur ein Ausrutscher. Die Zurverfügungstellung Linker Parteibüros für Strategiesitzungen des gewalttätigen linksextremen „Schwarzen Blocks“ auch. Wenn die gewalttätige Ultralinke sich zum Thema „Ausrutscher“ und „Niveau“ melden, wird es putzig. Ihr seid in vollem Bewusstsein der Geschichte die Anhänger und Vertreter jener Partei, die auf ihr eigenes Volk schießen ließ, so es sich der Grenze zu nähern wagte, und die heute Gewalttäter hätschelt, die brandschatzend und zerstörend durch die Straßen Hamburgs, Berlins, Leipzigs und Dresdens marodieren. Haltet einfach die Fresse, ihr widerlichen Gestalten!

FDP-Parlamentsgeschäftsführer Marco Buschmann sagte in der Sitzung, dass die AfD sich mit den Opfern Görings vergleiche, damit habe sich die Partei "an Geschmacklosigkeit selbst übertroffen".“

Nein, sie haben sich nicht mit den Opfern Görings verglichen sondern eure Methoden mit denen Görings. Ihr habt es nicht einmal kapiert, ihr geistigen Flachwurzler! Geschmacklosigkeit ist es, andere für genauso dumm zu halten wie euch selbst. Nicht die AfD „hat sich“ irgendwas, sondern sie „hat euch“, und ihr seid so dämlich, es nicht einmal zu merken und sabbert herum wie ein Pawlowscher Hund, der sein Glöckchen gehört hat. Konditionierte Terrier, und sowas ist Parlamentsgeschäftsführer?! Gibt es da auch Leute mit Hirn?

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin sagte "Phoenix": "Wir sind mit einer Fraktion konfrontiert, die sich heute nicht mal entblödet hat, sich in eine Reihe zu stellen mit den Opfern des Nationalsozialismus." Dies sei in einem Haus, "das die Nazis mal niederbrennen ließen, ziemlich geschmacklos gewesen", fügte Trittin mit Blick auf den Reichstagsbrand von 1933 hinzu.“

Naja, von einem Grünen hätte ich jetzt auch nicht erwartet, dass er das mit der Zuweisung kapiert. Wo es der von der FDP wahrscheinlich nicht will, gehe ich bei Trittin davon aus, dass er es nicht kann. Der hat ja immer noch nicht mitbekommen, dass es heute durch gründliche Geschichtsforschung bewiesen ist, dass das Märchen, die Nazis hätten den Reichstag selbst angezündet, ein Propagandamärchen der Linken war, das vor Allem „die Linke“ bis heute weiter köchelt. Und Leute mit diesem Geschichtsbewusstsein werden von der FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda (nein, nicht die Göring-Eckardt, sondern die Merkel) sogar in die Regierung geholt.

Den Reichstag ließen nicht die Nazis niederbrennen, sondern es war ein Kommunist. Ein ziemlich durchgeknallter, heute würde man sagen „psychsich labiler Einzeltäter“, aber eben kein Nazi. Dass diese das Ganze zur Machtergreifung missbrauchten ist eine ganz andere Baustelle, aber wer nicht einmal die Fakten an der Basis akzeptieren kann ohne sich einen propagandistischen Watteball darum zu stricken, sollte lieber den Mund halten. Solche Wortmeldungen sind einfach peinlich.

Fast möchte man sich bei dem AfD-Redner bedanken. Hat er den Protagonisten der selbstherrlichen Überhöhung zum moralischen Herrenmenschen doch mit einem einfachen und kurzen Blick in den Spiegel die Möglichkeit gegeben, ihre Hasszerfressenheit und Dummheit zu demonstrieren. Und die haben das Stöckchen brav apportiert, von den Medien brav angefeuert.
Danke!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Innovation

Die weltberühmte Saudische Automobilindustrie hat auf die neue Herausforderung reagiert, die durch das fortschrittliche und wegweisende Recht der Frauen auf Autofahren auf den Wüstenstaat zukommt, und ein innovatives schariakonformes Auto für die moderne Frau entwickelt. Als Betriebsanleitung liegt ein Koran im Gebetsfach, ein in das Armaturenbrett integrierter Kompass ermöglicht das Einparken in Richtung Mekka.


Arme Würstchen

Der unter parlamentarischer Immunität stehende Abgeordnete P. Öztürk beschafft offenbar mit seinem Status Informationen über Förderungen, gibt die an seinen Vater weiter, der einen Verein betreibt, in dem nach regionalen Medienberichten bulgarische Illegale als Tagelöhner gehalten werden, fingiert deren Abrechnungen, sodass sie zu Aufstockern werden, fingiert Mietabrechnungen, fingiert schulische Nachhilfe – das volle üppigst geförderte linke Integrationsprogramm eben. Und richtet damit einen Schaden an, der auf 7 Millionen geschätzt wird, von dem ein Gutteil auf einem unauffindbaren Konto liegen dürfte.

Beamte wussten davon, hielten aber dicht, wohl wissend, dass das Vorgehen gegen Abgeordnete mit Migrationshintergrund politisch sehr karrieregefährdend wirken kann und auch das Anlegen mit ranghohen Politikern plus deren scheinbar gut vernetztem Clan auch gesundheitsgefährdend sein kann. Wer will schon als querulatorischer Rassist seinen Job verlieren, wenn es doch Staatsdoktrin ist, die Unantastbaren machen zu lassen, was immer sie wollen?
Es ist ja auch bezeichnend, dass der Aufmacher der Zeitung nicht ist, dass ein türkischstämmiger Abgeordneter mit seinem Familienclan den Staat und damit den deutschen Steuerzahler ausnimmt, nein, das würde ja Wasser auf Mühlen und so, nein, man echauffiert sich über die Beamten, die dem Treiben kein ende gesetzt haben.

Liebe Leute vom Weser-Kurier, ihr wundert euch darüber, dass sich die Beamten nicht mit einem ranghohen Politiker und seinem Familienclan angelegt haben? Nun, es wird der gleiche Grund sein, aus dem ihr selbst auf diese Beamten losgeht anstatt die eigentlichen Täter gleich in der Schlagzeile an die Wand zu nageln.

Auch bedenklich finde ich aber etwas anderes: Dass dieser Fall in der Regionalpresse diskutiert, aber nicht zu einem bundesweiten Thema wird. Handelt es sich doch um ein Symptom des Staatsversagens, das auf vielen Ebenen zu erleben ist und zu genau dem Erstarken einer AfD geführt hat, derer es in einem funktionierenden demokratischen Rechtsstaat gar nicht bedürfte.

Und so müssen diejenigen, die gegen jeden „rächten“ Facebook-Poster, der seinen Unmut über eine offensichtlich Deutschland ausplündernde Türken-Mafia outet, zivilcouragiert aufstehen statt sich wegzuducken, sich nicht deklarieren, wieso sie sich bei einer solchen Türken-Gang lieber wegducken statt aufzustehen. Wer nur auf schwache Gegner eindrischt, ist ein Würstchen. Ein armes Würstchen. Wahrscheinlich sogar das nur als veganes Abziehbild. Halal.


Montag, 23. Oktober 2017

Die dritte Möglichkeit

von LePenseur


Es ist nur ein kleiner Schatten (unter vielen) in Österreichs politisch-medialem Sittenbild, das sich mit Silberberg & Co. allmählich der Öffentlichkeit zu enthüllen begann. Eines Sittenbildes in (zumeist) rot, um die Farbschattierung korrekt zu benennen ...

Dieser kleine Göweil-Schatten, der — wenigstens nach Meinung des geschaßten Chefredekteurs — einen klaren Schlagschatten nach rechts wirft (»Die Abberufung nutzt einen bloßen Vorwand, es gibt meinerseits keine dienstliche Verfehlung«, so Göweil), nach der Meinung anderer hingegen nach links zeigt, und als Versuch der in der NR-Wahl gebeutelten SPÖ gesehen wird, noch schnell einen Chefredakteur nach ihrem Gusto zu bestellen, den »der neue Türkise« nicht so schnell austauschen kann (»... bevor Schwarz-Blau angelobt wird, wird Drozda noch einen getreuen roten Vasallen installieren«, wie ein Standard-Poster mutmaßt), beginnt zu irrlichtern, wenn man einen Artikel von Andreas van de Kamp dazu liest:
Die dritte Möglichkeit, meine Lieblingserklärung, läuft darauf hinaus, dass schwarz-rot doch kommt, entgegen allen unseren gut informierten Journos.

In diesem Fall hätte die SPÖ ihrem alten, neuen Koalitionspartner Reinhard “Harvey” Göweils beruflichen Kopf überreicht, als Morgengabe.
Nun, schon möglich, daß derlei Morgengaben etwas anbahnen sollen. Ob sie moralisch weniger anrüchig sind, als das diskrete Angebot, für einen Blowjob (et al.) einen Job zu bekommen, bleibe dahingestellt.

Aber genug spekuliert! Inzwischen versinkt Hollywood in angeblichen (oder wirklichen) Grabsch-, Blas- & Onanier-Skandalen — nur die Kinderschänder dieser Szene (wie auch der Wiener Sozen-Szene, die sich an Waisenkindern vom Wilhelminenberg bediente), die bleibt seltsamerweise von der Justiz (und warum bloß auch von den meisten Medien?) unbehelligt.

Was freilich einen ziemlich faden Geschmack hinterläßt ...

3/8-Witz

Es gab in der DDR sogenannte "3/8-Witze".
3 Jahre für den, der ihn erzählt und 8 Jahre für jeden, der darüber lacht.
Die kommen langsam wieder auf:

Eine Frau wacht auf, weil es irgendwo im Haus rumpelt.
Sie weckt ihren Mann: „Du Schatz, ich glaube es ist ein Einbrecher im Haus!“
Der Mann holt die Magnum aus dem Nachtkasten und schleicht sich aus dem Schlafzimmer.
Nach einer Minute schleicht er sich zurück, macht die Tür leise hinter sich zu und legt sich wieder ins Bett.
„Und?“, fragt die Frau.
„Ja, ein Einbrecher“, sagt der Mann.
„Und warum legst du dich einfach wieder hin??“
„Naja, er hat gesagt er ist syrischer Moslem, und wenn ich mich nicht sofort wieder hinlege, ruft er die Polizei und zeigt mich an, dass ich ein bewaffneter islamophober Neonazi bin.“

Vogelschredder

Die von den Grünen bis heute massiv bejubelte „Energiewende“, die, wie es eine „Wende“ auf der Autobahn nun einmal so mit sich bringt, Deutschland zum energetischen Geisterfahrer gemacht hat, hat auch noch andere Begleiterscheinungen: Wie der bekannte deutsche Tierfilmer und Tierschützer Andreas Kieling im Video erklärt, haben sich die Kaffeemühlen, mit denen die germanischen Ebenen zugepflastert werden, den Spitznamen „Vogelschredder“ mehr als redlich verdient.

Und die als „Umweltschützer“ getarnte feministisch durchseuchte Deutschlandhasser-Partie hat kein Problem damit. Die wirtschaftliche Vernichtung des Industriestandortes Deutschland hat Vorrang vor Artenschutz. Tote Vögel sind nur ein Kollateralschaden bei der Abschaffung Deutschlands.

ORF-Umbau

Im „Kurier“ wird gerade beschrieben, wie sich das die Blauen vorstellen mit dem „Umbau“ des ORF.
Ende des Gebührenzwanges, Entkoppelung von der Politik, Privatisierung und personelle Bereinigung.



Äh.



Kommen da nicht vor.


Wie zu erwarten, sie wollen das System nicht ändern sondern nutzen.

Umstritten

Der umstrittene Nischenkanal „N24“ des milliardenschweren „Springer“-Konzerns, der besonders durch die permanente Ausstrahlung von Hitler-Dokumentationen zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist, hat über seinen Printableger „Welt“ den Wahlsieg des konservativen und wirtschaftsliberalen Kandidaten Andrej Babis kommentiert.

Dieser erste Satz meines heutigen Beitrages kann als Spiegel betrachtet werden, und damit meine ich nicht das Käseblatt der Konkurrenz G&J sondern einen echten Spiegel. So schreiben die Federkielakrobaten der „Welt“ nämlich im Sinne ihrer Eigentümerin, die bekanntlich feste Busenfreundin der alternativlosen Kanzleuse ist, merkelergeben über jeden, der es wagt, die von dieser ausgerufene Staatsdoktrin der teutonischen Invasionsbesoffenheit mit kritischen Augen zu sehen. Ganz wichtig sind die Begriffe „umstritten“ (früher wurde auch „obskur“ verwendet, aber man passt sich an das Bildungsniveau des Durchschnittskonsumenten an, oder, um es in neumodischem Orchideensprech auszudrücken, muss die Bildungssystemopfer da abholen, wo sie zu finden sind: am unteren Rand der geistigen Ernährungskette, weshalb man Fremdwörter lieber vermeidet; nicht alles Fremde wird als Bereicherung anerkannt) und „populistisch“, aber auch der Hinweis auf „Milliardär“ darf nicht fehlen.

„Umstritten“ ist ja eine propagandistische eierlegende Wollmilchsau. Einmal mit diesem Stempel versehen, ist der scheele Blick vorprogrammiert. Wie muss man denn das aufnehmen, was jemand von sich gibt, der „umstritten“ ist? Dabei hinterfragt kein Mensch, was das Wort überhaupt bedeutet. Ist nicht jeder Mensch, der in seiner Position exponiert vor Volk und Medien steht, in diesen durchaus „umstritten“? Gibt es nicht verschiedene Meinungen über jede Regierung? Da fällt mir gerade die sehr umstrittene deutsche Kanzlerin ein, aber auch der obskure deutsche Justizminister, der linkspopulistische SPD-Chef Schulz und sein umstrittener Amtsvorgänger Gabriel. Und wenn in den Medien der milliardenschweren Kanzleusenfreundin Friede Springer explizit darauf hingewiesen wird, dass der Wahlsieger ein „umstrittener Milliardär“ ist, fällt hoffentlich nicht nur mir auf, dass das nicht einer gewissen Situationskomik entbehrt.

Der 63 Jahre alte Babis hatte sich im Wahlkampf als Euroskeptiker, Kritiker der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gegner einer tieferen EU-Integration profiliert.“

Allein damit hat er sich das Begriffstriumvirat „umstritten“, „populistisch“ und „Milliardär“ ehrlich verdient. In den Kreisen der Kritiker des moralischen Herrschaftsanspruches des postfaktischen rechtsbeugenden neuteutonischen Merkel-Regimes eine Art dreifacher Ritterschlag.

Die Sozialdemokraten (CSSD), die bisher den Regierungschef gestellt hatten, erlebten laut Zwischenergebnis ein Debakel. Sie stürzen auf 7,5 Prozent ab (2013: 20,5 Prozent).“

Scheint ein europaweites Phänomen zu sein, dass die Leute aufwachen und die Sozen in die Bedeutungslosigkeit abwatschen, in die sie gehören. Außer in Ländern wie Griechenland oder Österreich, wo die höchsten Raten an Staatsbediensteten zu finden sind und ein gewisser Prozentsatz daher dankbarkeitswählt, egal welche Sauereien die Sozen auch abziehen.

Die Partei konnte Politologen zufolge nicht von der boomenden Wirtschaft und der niedrigen Arbeitslosenquote von nur 3,8 Prozent profitieren.“

Tja, die Leute fallen auf den Schmäh nicht mehr rein, dass sich ausgerechnet die Sozen mit den Leistungen, die die Wirtschaft trotz dieser Saugmonster im Pelz erbringt, auch noch zu schmücken versuchen.

Kritiker vergleichen ihn mit US-Präsident Donald Trump oder dem Italiener Silvio Berlusconi und warnen vor einer nie dagewesenen Konzentration medialer, politischer und wirtschaftlicher Macht.“

Nein, nicht „Kritiker“, sondern die Schreiberlinge von Friede Springer selbst tun das, einer milliardenschweren Konzernerbin, die gleichzeitig Merkels beste Freundin ist. Und dieser politisch-mediale milliardenschwere Springer-Merkel-Komplex lässt in seiner Hauspostille die Konzentration politischer, medialer und wirtschaftlicher Macht aufdecken?!
Wenn das keine gelebte Situationskomik ist.

Babis präsentierte sich erfolgreich als Gegner des Establishments, obwohl seine Partei seit 2014 mit in der Regierung war.“

Nicht nur das. Er selbst nämlich als äußerst erfolgreicher Finanzminister. Naja, muss man ja nicht erwähnen. Die Kunst der Lücke.
Muss man sich mal vorstellen: Ein großer Teil des Wahlvolkes wählt den bisherigen Finanzminister mit ordentlichem Vorsprung zum neuen Regierungschef. Also wer das von diesem Amt aus schafft, der muss irgendwas grundsätzlich richtig gemacht haben.

Bei der Stimmabgabe versprach er einen Kampf gegen das „korrupte Klientelsystem“. Doch die Polizei ermittelt gegen ihn selbst wegen mutmaßlichen EU-Subventionsbetrugs in Millionenhöhe.“

Ich kenne jetzt nicht die Hintergründe, kann mir aber lebhaft vorstellen, wer die entsprechenden Anzeigen eingebracht hat. Wir kennen das hier in Österreich. Irgendwann nach Jahren wird alles aus Mangel an Beweisen eingestellt, aber Hauptsache, man hat genug Dreck auf den „umstrittenen populistischen Milliardär“ geworfen. Wird schon was klebenbleiben.

Übrigens hält sich die österreichische Presse mit solchen Zuschreibungen vornehm zurück. Bis auf den umstrittenen linkspopulistischen milliardenschweren Staatssender „ORF“, dessen Federführung im bisher von der SPÖ dominierten politischen Meinungskartell zu bröckeln beginnt.

Nachdem bisher nur zwei der vier Visegrad-Staaten massiv vom deutschen Regime angegriffen wurden, nämlich die von den jeweiligen Ablegern der EVP regierten Ungarn und Polen, werden es ab heute wohl drei sein.

Dass in Deutschland die offensichtliche Tatsache, dass in seinen angrenzenden Staaten hauptsächlich mit dem Argument, die deutsche Politik abzulehnen, Wahlen gewonnen werden, zu einem Denkprozess führt, kann erfahrungsgemäß ausgeschlossen werden. Die 13%, die es begriffen haben, haben in Deutschland entsprechend gewählt, der Rest will es nicht wahrhaben, dass sie eben nicht das Zentrum der Demokratie in der Welt darstellen, wie sich die Elite gerade selbstbeweihräuchert, sondern sich immer mehr abheben und abkapseln vom Rest der Welt. Wieder einmal ein deutscher Höhenflug, wieder einmal soll die Welt am deutschen Wesen genesen, wieder einmal taumelt der ganze Staat am Gängelband einer machtbesessenen Figur in eine Diktatur, wieder einmal klammert sich die Masse an eine vermeintlich starke Führerfigur. Wieder einmal nichts gelernt.

Italien 2018 wird interessant. Wer weiß, wie es dort, von unseren Medien weitgehend unbeachtet, besonders im Süden aber auch immer mehr schon im mit Afrikanern überschwemmten Norden zugeht, der ahnt, dass auch bei dieser Wahl kein Stein auf dem anderen bleiben dürfte.
Und den deutschen Systemmedien wird das Wort „umstritten“ nicht ausgehen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Reichserweiterung

Der Irre vom Bosporus hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Eigentlich kaum einer Erwähnung wert, denn den sollte man am Besten einfach ignorieren und ansonsten dafür sorgen, dass man ihm seine glühendsten Anhänger heim ins Reich schickt. Aber irgendwie finde ich es bezeichnend, wenn man die auch den EU-Granden wohlbekannte Denkweise des Bonsai-Sultans mit der Kalifen-Attitüde genauer betrachtet – und deren Reaktion darauf. Oder auch Nicht-Reaktion.

Die Türkei strebt nach den Worten ihres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan keinen Beitritt zur Europäischen Union mehr an. "Wir brauchen die EU-Mitgliedschaft nicht mehr", sagte Erdogan am Sonntag bei der feierlichen Eröffnung der jährlichen Sitzung des Parlaments in Ankara.“

Ja. Hm. Eigentlich kann man dazu nichts mehr sagen. Im Prinzip wäre es ja durchaus vernünftig, sich diese Mitgliedschaft in einem Konstrukt zu ersparen, dessen Herrscherkaste auf den Spuren Karolus Magnus‘ nach der Totalherrschaft über den ganzen Kontinent greift. Vor Allem, wenn man eigentlich gar nicht zu diesem Kontinent gehört, auch nicht wenn man einen vor Jahrhunderten eroberten Zipfel davon in seinem Reichsgebiet hat. Und wir wollen, um es mal diplomatisch zu sagen, zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Größenwahn des alkoholgeschwängerten Truchsess von Brüssel nicht auch noch einen cäsarenwahngetriebenen Muselherrscher am Hals haben.

Ach ja, nach dieser offiziellen Absage an Bestrebungen hin zur EU wird ja jetzt wohl endgültig jeglicher Geldfluss in die bodenlosen Taschen des Osmanenherrschers eingestellt, oder? Ich meine ja nur, wenn der die EU nicht braucht, braucht er das Steuergeld der EU-Bürger ja auch nicht. Und seine türkischen Fahnentruppen hier auch nicht. Die sollten sich lieber daheim um ihren vergötterten Kalif Größenwahn kuscheln.

Wenn aber die EU einen "großen Sprung nach vorne machen" wolle, müsse sie die Türkei als Vollmitglied aufnehmen.“

Der ist gut, oder? Wirklich herrlich.
Schauen wir mal, was für „große Sprünge“ die EU als Vollmitglied im Osmanischen Reich vollbringen könnte:
Ein Sprung in die Rekordverschuldung, weil der Geldbedarf der Türkei geradezu griechische Ausmaße annehmen dürfte.
Ein Sprung in die Islamisierung, weil die Türkei sofort die flächendeckende Islamverbreitung weiter forcieren würde.
Ein Sprung in die Verblödung, denn die in türkischen Schulen gelehrten Grundsätze, dass Evolutionstheorie und Islam-Ablehnung Geisteskrankheiten Ungläubiger wären und alles Wissen der Welt im Koran gesammelt ist, hebt die PISA-Fähigkeit Europas sicher erheblich an.
Ein Sprung in die nächste Invasionsstufe, denn sofort mit der Grenzöffnung zur EU werden Millionen „Geflüchtete“ der arabischen Welt via Türkei in die EU strömen, was die Türken kaum verhindern werden, kommt es ihnen doch bei der Wiederherstellung und Ausbreitung des Osmanischen Reiches entgegen.

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, kann ich auf jeden einzelnen dieser „Sprünge“ verzichten.

"Wir werden nicht diejenigen sein, die aufgeben", betonte Erdogan. Ankara wäre nämlich "glücklich", zur Zukunft der EU beizutragen, weil die türkische EU-Mitgliedschaft der Union eine "wirtschaftliche und kulturelle Expansion" ermöglichen würde.“

„Wirtschaftliche und kulturelle Expansion“ ist wirklich ein putziger Euphemismus für Rekordverschuldung und Quantensprung in der Islamisierung. Mehr Moscheen in der EU, die die Türkei mit Geld bauen lässt, das ihr die EU als Fördermittel schenkt. Wir zahlen uns die Einverleibung in das Osmanische Reich selbst. So blöd muss ein erobertes Land erstmal sein, dass es seine Eroberung selbst forciert und finanziert.

Für die Türkei selbst spiele es hingegen keine Rolle, ob sie EU-Mitglied sei oder nicht.“

Und warum will sie dann trotzdem weiter rein? Eben: Weil Erdogan und seine Cheerleader, die immerhin die Mehrheit in der Türkei stellen, den Beitritt wollen. Aber nicht als Beitritt der Türkei in die EU sondern als Beitritt der EU zum Osmanischen Reich.

Wie Türken so ticken erfährt man, wenn man dort unterwegs ist. Was ich für Stories gehört habe von Türken: Sie hätten die weltbesten Piloten, das Strahltriebwerk erfunden, Amerika entdeckt und würden faktisch die EU mit Milliarden stützen. Nein, die glauben das wirklich! Das ist deren feste Überzeugung! Und ihr Sultan liefert ihnen immer wieder neue Märchen über die Unterwerfung der lendenschwachen Westler unter die strammen Türken, die nicht nur Deutschland im Alleingang nach dem Krieg wiederaufgebaut haben sondern ganz Europa mit Fleiß und Weisheit bereichern. Wie man in den verschiedenen „Ischfickdisch!“-Areas deutscher Städte anschaulich bestätigt findet.

"Wir werden dann halt so weiter machen wie gewohnt", erläuterte der wegen seiner autoritären Amtsführung umstrittene Präsident laut türkischen Medienberichten.“

Naja, eigentlich hat er scheinbar gesagt, dass er nichts gesagt hat und man weiter die Kohle der blöden Dhimmis kassieren und sie dafür verhöhnen möchte. Putzig ist die Verrenkung des Schreiberlings, um noch irgendwie das Wieselwort „umstritten“ an den Irren vom Bosporus zu häkeln. Der Typ ist nicht „umstritten“ sondern irre. Aber egal.

Aus der EU, die das Ganze ja eigentlich betreffen sollte, hört man erstmal nichts. Die Krähen beäugen sich und überlegen, wie sie zum Anführer des Haufens werden können, aber gegenseitig die Augen aushacken – soweit gehen sie nicht. Und so fließt weiter unser Steuergeld in die Türkei und wird weiter um den Beitritt verhandelt (nein, die Verhandlungen sind nicht gestoppt, sondern es werden nur momentan keine neuen Kapitel eröffnet). Nur welcher Beitritt es ist, Türkei zur EU oder EU zur Türkei, hängt wohl allein vom Blickwinkel ab.