Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur
Pflicht.
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Was passiert, wenn
ein amtierender US-Präsident der Marke „alter weißer Mann“
einer CNN-Journalistin ruppig auf kritische Fragen antwortet: „Wenn
Sie das nicht verstehen, sind Sie im falschen Job!“?
Nun, hieße der Mann
zum Beispiel Trump, dann würden sich die Haltungsmedien und
Politpropagandisten geradezu überschlagen und mindestens eine Woche
lang durch alle Kanäle ihren Hass und ihre Verachtung über diesen
offensichtlich sexistischen Feind der Pressefreiheit kippen.
So aber heißt der
Mann Joe Biden, und in unseren Medien kommt… nichts. Schweigen.
Oder eine Randnotiz im Relotiusblatt mit der geradezu zärtlichen
Einschätzung: „Biden wirkte souverän und belehrend…“.
Aha. Dann war Trump aber ein Musterbeispiel für Souveränität und
Belehrung. Und Putin erst.
Deutlicher als durch
das verschämte Verniedlichen oder gar Verschweigen solcher
Vorkommnisse kann man die Heuchelei und Widerwärtigkeit der
selbsternannten „Haltungs“-Volkserzieher nicht entlarven.
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Irgendwo habe ich am
Wochenende gelesen, dass etwa 40% der von der „Delta-Mutante“
Dahingerafften in Großbritannien bereits vorbildlich Geimpfte waren.
Wenn die Durchimpfungsrate bei etwa 50% liegt und die Todesrate der
Geimpften bei 40% liegt, dann frage ich mich in statistischer
Ratlosigkeit, woher jetzt genau die überall getrommelten
Werbeangaben kommen, dass die Impfstoffe einen Schutz von über 90%
bieten. Da müssten die Todeszahlen doch viel niedriger sein und
Geimpfte kaum 5% der Gesamtzahl ausmachen.
Aber ich weiß,
Mathematik ist ein Mythos, ein Unterdrückungsinstrument alter und
toxisch männlicher weißer Suprematisten. Man muss im postfaktischen
Zeitalter einfach das Gefühl haben, das die Impfung etwas
besonders Beglückendes und Rettendes, also das Richtige ist,
dann sind Fakten und Zahlen nur noch Scheinargumente schwurbelnder
Covidioten.
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Danisch hat sich
impfen lassen (nu ja, jeder wie er will) und festgestellt, dass er
nicht magnetisch geworden ist. Es gibt ja solche Idiotenvideos
von am Arm klebenden Löffeln und so. Abgesehen davon, dass die
meisten Löffel in unseren Küchen aus nickelhaltigen rostfreien
Stählen wie dem WMF-Topfstahl 18-10 hergestellt werden, die bei
Raumtemperatur austenitisch bleiben und damit im unmagnetisierbaren
kubisch-flächenzentrierten Gitterkonstrukt verharren (um mal ein
bisschen klugzuscheißen), also schlicht nicht magnetisch sind, halte
ich diese ganzen Voodoo-Märchen für ausgefeilte Aktionen und
künstlich gehypte Shows, um bei jeder sich bietenden Gelegenheit
einem Zweifler am Nutzen der Gesegneten Impfung mit lächerlichen
Argumenten in die Kiste mit spinnerten Magentismusgläubigen und
reptiloidenängstlichen Chemtrail- und 5G-Schamanen zu sperren. Man
verbreitet vollkommen krude Meme und schreibt sie dann seinem
argumentativen Gegner zu, um ihn lächerlich zu machen. Inzwischen
ganz normaler Satz: „Wer glaubt, dass die Impfung Schäden
verursacht, glaubt auch, dass sie magnetisch macht und kleine Roboter
von Bill Gates einspritzt.“
Nein, an die Schäden
glaubt er nicht, sondern weiß es aus EMA-Statistik und
WHO-Studien, dass die Gefäße angegriffen werden und das vom eigenen
Körper produzierte Protein erst die Symptome (also die Krankheit)
auslöst, aber das Narrativ wird angeklebt wie ein Etikett, ach was,
mit Schwung eingeschlagen wie eine Punze: Impfkritiker =
Impfverweigerer = magnetismusgläubiger Schwurbler.
Wenn Mielke noch
leben täte, der hätte eine helle Freude an der Arbeit seiner
Nachfahren.
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Und als kleine
Draufgabe hier ein
interessanter Bericht, wie es einem so ergehen kann, wenn man
die für „sicher“ und „harmlos“ erklärte Impfung nicht so
gut verträgt: Kein Arzt glaubt an irgendwelche „Impfnebenwirkungen“,
bis der Patient fast tot ist und noch Glück hat, „nur“ das Bein
zu verlieren.
Aber zumindest hat
er keinen Schnupfen bekommen, da wäre ja wohl etwas mehr Dankbarkeit
für die Gratis-Impfung angesagt...