„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Freitag, 12. März 2021

Fußnoten zum Freitag

 

Lange habe ich mich gefragt, warum der Zirkus immer seltener kommt. Inzwischen wird mir klar: die haben keine Clowns mehr. Die sitzen alle in der Regierung.

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Rechtsradikale Fake-News-Verbreiter streuen Zweifel an der Göttlichkeit des heiligen Saftes der Impfbegeisterten und Realitätsleugner, indem sie unbequeme Fakten zu vermehrten Fällen plötzlicher Lungenembolien nach der Astra-Zeneca-Impfung verbreiten. Obwohl diese Fälle der Realität entsprechen, verbreiten diese staatsfeindlichen und unverantwortlichen Hetzer sie, als wären sie die Wahrheit.

Auf den Leim sind diesen realitätsextremistischen Impfgegnern und Spinnern inzwischen die Regierungen Dänemarks, Norwegens und Islands, dort wurde inzwischen aus Sorge um die Gesundheit der Geimpften die Verteilung des Astra-Zeneca-Gebräus ausgesetzt. Die lesen eben weder Correctiv noch Mimikama.

Ach ja, politisch sind diese Länder ja recht durchmischt: in Norwegen regieren die Konservativen, in Dänemark die Sozialdemokraten und in Island die Linken. Also an der Partei kann es nicht liegen...

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In Vorarlberg werden probeweise die Gasthäuser geöffnet. Die Tische müssen zwei Meter auseinander stehen, die Gäste müssen negative Testbeweise vorlegen und sich vorher anmelden, trotzdem auch am Tisch weiterhin Maske tragen außer zur direkten Nahrungsaufnahme, mit spontanen Polizeirazzien ist zu rechnen – ich bin mal gespannt, wie viele Leute das nutzen werden. Sollten es nur wenige sein, dann war es das für die Wirte, denn die Staatshilfe für Zwangsschließung wird es dann wohl nicht mehr geben – jetzt sind sie ja offen.

Sollten diese „Öffnungen“ österreichweit kommen (was ich nicht glaube, wir testen je gerade die „dritte Welle“ herbei) werde ich weiterhin die Gastronomie meiden.


1 Kommentar:

Fiona hat gesagt…

Wieder einmal danke für die treffende Beschreibung dieser perversen Aktionen des Bundesmaturanten und seiner Clique! Wir fördern die Wirtshäuser, indem wir uns fast täglich das Essen abholen und den Wein vom Weinbauern dazu genießen.

Mit den geschilderten Schikanen werden wir es auch in Zukunft so machen.