Dass die Silversterballerei nicht nur Freunde hat und ganz besonders
Tiere unter dem Krach leiden, ist ja nichts Neues. Dass das aber für
jedes heftige Gewitter auch gilt, ebenso.
Auffällig fand ich nur eines: nach der Posse um die überdrehte Frau
Petrovic, die trotz dreimaligem Anrollen der Polizei, die nichts
besonderes bemerken konnte, weiterhin dabei bleibt, ihr Tierheim wäre
von ganzen Hundertschaften aggressiver Batterieböllerer geradezu
kleinkartätscht worden, und nur sie selbst konnte durch mutiges
Auftreten gegen ganze Hundertschaften aggressiver Raketenschießer
Schlimmeres verhindern, tobte selbst die nicht gerade Grün-affine
FPÖ-Seite „unzensuriert.at“
über die brutalen Tierquäler, deren Existenz nicht erwiesen ist.
Wie kann das sein?
Die Erklärung ist ganz einfach:
Einer der Hunde in diesem Tierheim, der jetzt ganz traumatisiert ist
von der Ballerei, ist der Patenhund
von Blondie Strache.
Frage: Hätte es die FPÖ-Propagandaseite sonst interessiert? Hätte
die sich nicht eher mit gewohntem Spott der grünen Hysterie
gewidmet? Tierschützer sind doch eher deren Hohnfiguren, und wenn
die Polizei sagt, die hätten in der gleichen Nacht zur gleichen
Zeit, wo angeblich ein massiver und stundenlanger Angriff von
böllernden Kompanien gegen diese Festung der Gutmenschlichkeit
stattgefunden haben soll, den das weibliche Gegenstück zu Chuck
Norris mit bloßen Händen abwehren musste, nicht einmal einen
Angestellten vom Tierheim dort vorgefunden, dann hätten die
Blauen normalerweise gefragt, was die in dem Tierheim so getrunken
und geraucht haben in der Silvesternacht. Die Hütte war leer, die
waren wahrscheinlich alle selbst feiern, und kein Mensch kann
nachweisen, ob die nicht Märchen erzählen. Die Polizei behauptet
jedenfalls, da war nichts. Wird die Polizei extra gelogen haben?
Würde man die Polizei tränenrührend der Lüge zeihen, wenn der
Hund nicht Straches Patenhund wäre?
Was für ein Kabarett!