„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 5. August 2017

Das Neo-Osmanische Reich…

...bereitet sich auf weitere Landnahme im Süden vor. Es gilt, alte Gebiete zurückzuerobern. Das schafft dem selbstgefühlten Großsultan Punkte bei der Legitimation seines Versuches, sich auch zum Khalifen aller Muslime auszurufen.
Wie war das mit Russland und der Krim? Aber eine "islamistische" Diktatur kann ins Nachbarland einmarschieren und gleichzeitig „wichtiger NATO-Partner“ sein. Und falls es jemand vergessen haben sollte: Die Beitrittsverhandlungen mit der EU laufen noch und auch die Milliarden unserer Steuergelder für den Großsultan und sein Projekt Neo-Osmanisches Großreich sprudeln unvermindert weiter...

Die Richtung...

...ist klar.

Erkenntnisse

Der gestrige Tag hat mal wieder einige Erkenntnisse gebracht. Abgesehen von der, dass die Motivationskurve zu körperlicher wie geistiger Betätigung umgekehrt proportional zur Temperaturkurve auf der heimischen Terrasse verläuft. Anders gesagt: Ich bin für die Einführung von Hitzefrei. Und allen Das-macht-der-Klimawandel-deshalb-müssen-wir-alle-Elektrofahrrad-fahren-Dolmen in das biologisch abbaubare Stammbuch gemeißelt: den Begriff kenne ich aus meiner Kindheit. Da gab es auch Hitze im Sommer. Hat sich aber jeder drüber gefreut, weil wir das noch mal erleben durften, denn die Medien prognostizierten uns eine baldige Eiszeit. So ändern sich die Säue, die schwitzend durch das tropisch brütende Sommerloch gejagt werden. Heute bin ich froh, dass die sich damals geirrt haben, und mit einem innerlichen Lachen muss ich daran denken, wie meine Kinder, wenn sie dann mal mein Alter erreicht haben, an einem verregneten kalten Sommerabend ihren Kindern erzählen, dass man ihnen damals was von menschgemachter Erderwärmung, ersaufenden Eisbären und einer Küste nahe dem Kalifat Magdeburg vorgeflunkert hat.

Eine andere Erkenntnis ist die, dass ein Studium in Wien zum Leben dazugehört wie das Atmen oder das Urinieren – wenn man damit aufhört, hat man nur noch eine sehr begrenzte Zeit zu leben. Wie der „Standard“, das niveauvolle Wahrheitsorgan des politisch interessierten Magistratsbeamten, zu berichten weiß. Anlass ist die himmelschreiende Ungerechtigkeit der Wiener Uni, die Deutschkursabschlüsse irgendwelcher privater Anbieter nicht mehr einfach akzeptieren zu wollen sondern eine profunde und in einer anerkannten Studienberechtigungsprüfung nachgewiesene Kenntnis der deutschen Sprache, ohne die zu beherrschen das Folgen des Lernthemas mühsam sein dürfte, zur Voraussetzung der Anerkennung der gesamten Studienleistung macht. Nun gibt es einige ausländische Gaststudenten, als Beispiel wird eine Kosovarin genannt, die damit ihren Aufenthaltstitel verlieren könnten. Die linke ÖH wäre nicht die linke ÖH, wenn sie nicht sofort Alarm schlagen würde, dass nun brutale Abschiebungen drohen würden; man kann davon ausgehen dass die nach dem zweiten Joint wirklich daran glauben, dass jetzt Sondereinsatzkommandos der Fremdenpolizei die Studentenheime stürmen und arme wehrlose Studenten brutal an den Haaren in die gepanzerten Busse zerren, mit denen sie zur Hercules am Schwechater Rollfeld gekarrt werden. Und so schwadroniert ein Vertreter der GRAS, nomen est omen, im Brustton der eingerauchten Überzeugung:

"Ohne diese zusätzliche Prüfung bekommen die Studierenden keine ordentliche Zulassung zum Studium, was zum Verlust ihres Aufenthaltstitels und damit zur Abschiebung führen kann. Das bedroht Menschenleben."

Erstens brauchen sie nur eine Prüfung ablegen, die ihre Kenntnis der Sprache, in der sie studieren, nachweisen soll und zweitens ist diese Prüfung ja angeblich sogar leichter als die mancher privater Anbieter – also wo ist das Problem? Es kann ja nur jene treffen, die diese Kenntnisse nicht haben und den Umweg über externe Anbieter nur gewählt haben, weil sich dadurch einiges vertuschen ließ. Es kostet ja nix, also wo liegt das Problem bei dieser Prüfung? (Abgesehen davon, dass selbst den muttersprachlich Ö-Deutschen das Beherrschen einfacher Formulierungsregeln abhanden gekommen ist; „Studierende“ sind Menschen, die sich in diesem Moment beim Studium befinden, bereits während einer Pause sind es Studenten, die gerade keine Studierenden sind sondern Mittagessende, Spazierengehende oder Unsinnlabernde. Kein Mensch käme auf die Idee einen Maurer als „Mauernden“ zu bezeichnen oder einen Fußballer als „Balltretenden“. Dass Menschen, die kein Deutsch mehr beherrschen sondern nur mehr Politisch Korrekt, Angst vor Deutschprüfungen haben müssen, sehe ich ein. Aber sowas hat an Unis auch nichts verloren.)

Drittens finde ich den letzten Satz bezeichnend. Wir haben uns doch schon oft gewundert über diese ewigen Studenten, die im achtzehnten Semester nach dem vierten Studienfachwechsel kurz vor den Abschlussklausuren jetzt Politologie und Orchideenzucht studieren und schon nach dem nächsten Fach schielen, das sie noch vor dem vierzigsten Geburtstag schaffen wollen. Was treibt die an? Warum wollen die nicht von der Uni weg und endlich wie erwachsene Menschen leben? Hier haben wir die Antwort: die glauben, wenn sie von der Uni weg müssen, fallen sie tot um. Wer die Wiener Uni verlassen muss, zum Beispiel um wieder in Belgrad weiterzustudieren, überlebt den Auszug aus der Studentenbude nicht. Die bekommen ihren Schrieb, dass das Studium nicht anerkannt wird, weil sie nicht mal die Sprache richtig beherrschen, um überhaupt zu verstehen, was sie da studieren, und baff! liegen sie sofort am Boden. Da versagt selbst der Defi. Ende, Aus, Vorbei.
Erstaunlich, was Drogen aus Menschen machen.

Und noch eine Erkenntnis bringt der gestrige Tag: Bei manchen aufmüpfigen Kindern aus gutbürgerlicher Wohnstube dauert es etwas länger, bis sie sich wieder mit ihren Eltern versöhnen. So wurde die Niedersächsische Grüne Elke Twesten 54 Jahre alt, bis sie den Kindergarten der Öko-Revoluzzer und trotzigen Dumpfbacken verließ und in den politisch schwarzen Schoß des Bürgertums zurückkroch. Dass sie bei der Merkel-CDU inzwischen etwas besseres vorfindet als einen knatschigen Kindergarten rund um eine Kerntruppe geistig unterbelichteter Größenwahnsinniger darf bezweifelt werden.
Besonders pikant ist ihre Heimkehr in die gutmenschliche Eiapopeiawelt protestantischen Gutbürgertums, weil sie die eine Stimme war, die es Rot-Grün in Hannover überhaupt ermöglichte, zusammen zu regieren. Die Kiste kippt jetzt. Die Mehrheit ist weg, es riecht nach Neuwahl. Rot-Grün wird es ganz sicher nicht wieder, da geht das Gespenst vom „Rechtsruck“ um.
Als ob die Muttitruppe „rechts“ wäre.

Ein anderer Grüner, der auch schon mal aus den eigenen linksextremen Reihen als der „Grünen-Sarrazin“ angerotzte Boris Palmer, hat eine neue Kritik am Asylunwesen verfasst und sich damit erwartungsgemäß zur Zielscheibe der Empörungsbeauftragten aus den eigenen Reihen gemacht. Putzig ist ja, wenn ein amtierender Bürgermeister einer Stadt mit massiven Migrantenproblemen aus den Hinterzimmern der eigenen Partei, wo die realitätsfernen Strategen im Dunste ihrer Joints die Pippilangstrumpfisierung der Realität betreiben, angepöbelt wird, er hätte eben keine Ahnung. Nee, wie auch. Der ist ja nur jeden Tag draußen, während die Politik-Nerds in ihren Ideologie-Kellern jeden Tags aufs neue jeden als Lügner niederkreischen, der frech behauptet, der Himmel wäre blau, wo doch in ihrem Wahlprogramm eindeutig festgeschrieben sei, der wäre grün.
Ausgerechnet einer, der froh sein sollte über jede Sekunde, die ihm die Öffentlichkeit keine Aufmerksamkeit schenkt, aber es wie sein Freund Hofreiter nicht fertigbringt, zu irgend einem Thema einfach mal die Klappe zu halten, nämlich Volker Beck, trötet süffisant:

Schön für Boris Palmer, dass er Zeit hat ein Buch zu schreiben.“

Tja, jeder nutzt seine Freizeit anders. Der eine rollt abends gedankenlos mit einer kleinen Motivationspackung Crystal Meth zu seinem Strichjungen und macht sich eine tolle Nacht, der andere macht sich eben Gedanken und sitzt die halbe Nacht am PC und schreibt diese Gedanken nieder.
Jetzt weiß auch jeder, warum meine herzensgute Fragolina es akzeptiert, wenn ich abends noch etwas blogge.
Es könnte auch blöder für alle Beteiligten laufen…

Freitag, 4. August 2017

Ritterschlag


»Hier wird nachgewiesen, dass es ungerecht sei, wenn nur Männer im Stehen urinieren dürften, Frauen aber nicht.«

von LePenseur 


... meint B.Z. Online. Ein Online-ServicebH der B.Z. Ullstein GmbH in der »Schupelius-Kolumne«. Falsch! 

Hier wird nachgewisen, daß die Berliner rot-rot-grüne Stadtregierung ein Haufen von femen/gender-ideologisch verblendeten, und in Anbetracht der katastrophalen Finanzlage der Stadt völlig verantwortungslosen Vollidioten ist. Meint — freilich weit diplomatischer formuliert, auch Gunnar Schupelius: 
»Na prima! Darauf haben wir alle gewartet. Dafür bezahlen wir die öffentliche Hand mit unserem Steuergeld.«

Frage

Als ich diesen Artikel sah, stellte sich mir eine Frage:
Wofür holt man bei einem Geiselnehmer, der einem achtjährigen Kind ein Messer an den Hals setzt, ein Sondereinsatzkommendo der Polizei, wenn die dann nur blöd mit dem Idioten labert anstatt die Situation durch einen gezielten Kopfschuss zu klären? In dem Moment, wo der das Kind loslässt und sich die Mutter als Geisel greift, wäre der richtige Augenblick gewesen, alle außer dem Arschloch Anwesenden außer Lebensgefahr zu bringen. Aber die Beamten hatten wohl mehr Angst vor den unweigerlich folgenden Berichten und Untersuchungen wegen der offensichtlich rassistisch motivierten Gewaltorgie gegen einen armen Geflüchteten als um das Leben der Geiseln.

Arschlochkultur

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet über ein Vorkommnis, welches inzwischen zu den Normalitäten der Großen Party gehört, zu der Angela die Alternativlose eine Million Gäste zu ihren Untertanen eingeladen hat. Man gewöhnt sich dran, frau wahrscheinlich nicht. Oder doch, aber nur später. Es gab ja schon vor Jahrzehnten einen Schlager, der das Schicksal der von strammen Testosteronbereicherern Gruppenvergewaltigten besang: „Beim ersten Mal tat es noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr...“
Jedenfalls titelt die „NOZ“:

Flüchtling belästigte Frauen am Rubbenbruchsee“

Hm. Ja. Also. Irgendwie nichts Besonderes, oder? Ist das schonmal wem aufgefallen, dass diese täglichen Einzelfallmeldungen über „Flüchtlinge“, „Männer“ oder „Deutsche mit xxx Wurzeln“ keinen mehr hinter dem Ofen hervorlocken? Mein Gott, sind halt mal wieder ein paar Mädels angegangen worden, ist halt so. Meine Tochter geht jetzt nicht zum Ballett sondern zum Taekwon Do, aber so sind halt die Zeiten.

Doch irgendwie hat der Artikel doch was Besonderes. Es wird interessant.

Nach den Belästigungen von Frauen am Rubbenbruchsee hat sich ein Opfer an unsere Redaktion gewandt. Die Frau sieht sich in ihrem Bild von Flüchtlingen erschüttert. Bislang engagierte sie sich für Asylbewerber, jetzt ist sie verängstigt, weil ein 21-jähriger Flüchtling sie bedrängte.“

Wie nennt man das jetzt, was die Willkommensklatscherin erlebt hat? Eine Blitzradikalisierung? Erst fühlt sie sich bestätigt, wenn sie sich „aufopfert“ für die armen, armen „Flüchtlinge“, und kaum will mal einer, ein bedauerlicher psychisch labiler Einzelfall, ein bisschen „Ficki-Ficki“ gegen den unausweichlichen Samenstau , ist sie so verängstigt, dass sie keinem „Flüchtling“ mehr trauen kann? Ist das nicht der klassische Fall von Generalverdacht? Böse hetzerische Stimmungsmache gegen Schutzerflehende? Rassistisch und islamophob?
Und nein, ich möchte jetzt nicht hören, dass sie das eben nicht besser verdient hat. Verdient hätten es ganz andere. Aber es hätte auch noch Falschere treffen können.

Es gab eine Anzeige wegen sexueller Belästigung und eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung. Die Polizei hatte auf Anfrage unserer Redaktion zudem berichtet, dass von derselben Person bereits zwei Tage zuvor Frauen am Rubbenbruchsee belästigt wurden.“

Also nicht unerwartet sondern wiederholt. Das Goldstückchen wollte seine tiefe Dankbarkeit über den zuteilgewordenen Schutz und die Güte von Amalthea Merkel nicht nur einem ihrer kleinen Zicklein zukommen lassen und sie einmal so richtig kulturbereichernd durchvögeln, wie es die schlappschwänzigen schwulen Michel-Eunuchen eben nicht mehr fertigbringen. Doch das verstockte nordische Matratzchen weigerte sich und entfleuchte.

Weil die Tatvorwürfe sich laut Polizei nur auf eine versuchte Körperverletzung und eine sexuelle Belästigung beschränken, lägen keine Haftgründe vor und die Beamten hätten den 21-Jährigen Donnerstag und Samstag nur kurz in Gewahrsam nehmen können.“

Eben, ist ja nichts passiert. Kein Grund zum Einkasteln. Dazu müsste er erst Erfolg haben. Also wer sich jetzt wünscht, dass der schnell hinter Gitter kommt, wünscht sich eigentlich, dass er doch mal bei einer Erfolg hat. Krank? Irgendwie schon. Auf die einfachere Lösung, nämlich das kleine Arschloch einfach hochkant aus dem Land zu schmeißen und ihn postwendend wieder bei seinen Eltern abzuliefern, kommt ja keiner.

Bestürzt berichtet die Frau, die ihren Namen hier nicht genannt wissen will...“

Och, warum denn nicht? Hat sie Angst um ihren sozialen Status innerhalb ihrer Gruppe der Willkommens-Girlies? Für die ja jede Vergewaltigte, die das zur Anzeige bringt, gleich eine hetzerische Nazi-Schlampe ist?

...davon, dass es sich bei dem Beschuldigten um einen Asylbewerber aus dem Flüchtlingshaus am Natruper Holz gehandelt hat, das in der Nähe des Rubbenbruchsees liegt. Das Opfer begegne Flüchtlingen sonst immer positiv: „Ich kam sogar schon mal zu spät zur Arbeit, nur um noch schnell zu helfen, einen Asylantrag auszufüllen, doch das hat sich nun schlagartig geändert.“ Durch den Übergriff hätten sich aber Ängste entwickelt: „Wenn ich jetzt mit dem Fahrrad in die Stadt fahre, nehme ich ein Messer mit.““

Ach so, wegen illegalem Führen einer Stichwaffe in der Öffentlichkeit will sie ihren Namen nicht veröffentlichen. Sonst kümmert sich nämlich die Polizei mehr um sie als um den armen traumatisierten Neubürger mit Fluchtbiographie. Immerhin muss sie den Ärmsten jetzt vor den aggressiven Messerattacken einer rassistischen und von diffusen Ängsten getriebenen Walküre schützen.

Wäre ich der Arbeitgeber, und die würde zu spät kommen wegen solchem Blödsinn, könnte sie morgen ihre Papiere abholen. Zu spät zur Arbeit kommt man durch unbeeinflussbare Notfälle, Anfälle von Gutmenschlichkeit sind keine Begründung. Einen Antrag ausfüllen kann sie auch nach der Arbeit noch. Ich würde ihr genug Zeit für ihre wichtige moralische Selbstbestätigung geben und ab dem nächsten Tag bis zum Ende der Kündigungsfrist bezahlt dafür freistellen.

Die Frau, die nach dem Übergriff wegen des Traumas krankgeschrieben wurde, kritisiert: „Es ärgert mich, dass ich nach den Belästigungen am Donnerstag nicht schon gewarnt wurde. Warum wurde darüber nicht schon vorher berichtet?““

Ach, wer sollte denn wovor warnen? Sollten die Medien vielleicht schreiben: „Achtung, es geht ein sexbesessener Neger um, der Frauen angreift!“? Der Redakteur hätte sich ruckzuck in einer Telefonkonferenz mit Maas und Kahane wiedergefunden, während deren Stiefeltruppen sein Auto anzünden oder die Redaktion aufbrechen und mit Asphalt ausgießen. Die kleine Messerwalküre hätte wahrscheinlich bei der unweigerlich losbrechenden Protestdemo der Bestmeinenden vor der Hass verbreitenden Hetzredaktion in erster Reihe gestanden.
Es wird nie darüber berichtet, und wenn dann im Lokalblatt auf Seite 5, kleingedruckt. Man findet die Sachen nur durch die unermüdliche Arbeit von Bloggern und Facebook-Gruppen. Und selbst die müssen inzwischen mit maasgeschneiderten Strafaktionen wie illegalen Hausdurchsuchungen oder Hausbesuchen durch ihre SA rechnen, wenn sie zu genau recherchieren. Und „junge Frauen“ wie die, die sich jetzt plötzlich als Opfer sieht und die Welt nicht mehr versteht, die sie selbst so mitgestaltet hat, stehen in der Verantwortung solcher Zustände an erster Stelle.

Das Gesülze der Behörden, warum es keine Pressemitteilung gab und warum eine Beschreibung des Täters unnötig sei und warum niemand gewarnt werden müsse und warum der auch in Zukunft frank und frei herumlaufen wird kommentiere ich hier gar nicht erst. Das vermittelt schon das richtige Bild von der Arbeit der Beamten, von ihrem Amtsverständnis und den dahinterliegenden Anweisungen von oben.

Aber ein Schmankerl muss ich noch rauspicken, weil es einfach zu schön ist. Es ist so… augenöffnend. Man erkennt in aller Brutalität, was läuft. Neugierig? Bitte:

Als Sofortmaßnahmen führen Sozialarbeiter der Diakonie ein erneutes Einzelgespräch über die Situation vom Wochenende und machen nochmals die Rolle der Frau und Verhaltensregeln in Deutschland deutlich.“

Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht, das steht da wirklich. Genau so.
Und nach einem gemeldeten Diebstahl führen die Sozialarbeiter ein erneutes Einzelgespräch über den Wert des persönlichen Eigentums? Oder nach einem Drogendeal über die Gesundheitsgefahren nach EU-Normvorgabe? Da wundert es mich absolut nicht mehr, dass Nafris mit über hundert Anzeigen in Deutschland herumrennen, die haben wahrscheinlich alle drei Tage ein „erneutes Einzelgespräch mit einem Sozialarbeiter der Diakonie“ und fertig.
Man fasst es nicht.
Man glaubt, das ist die Krönung.
Doch eines kommt noch.

Nach Einschätzung der Ermittler und Rücksprache mit den Sozialarbeitern ist die Tat vermutlich eher kulturell bedingt. Die Tat scheint eher aus diesem Antrieb heraus begangen worden zu sein und nicht aus einem inneren Sexualtrieb heraus.“

Ach, der wollte gar nicht Vögeln sondern nur aus „kulturellem Antrieb“ Frauen vergewaltigen? Was für eine Kultur ist das? Eine Arschloch-Kultur?
Ich vermute, diese Frage zu stellen heißt die Antwort zu geben.

Donnerstag, 3. August 2017

Danke

Danke, Jouwatch, für dieses Bild! Es gibt noch Hoffnung... ;-)

Dummokratie


Die NZZ macht sich Sorgen

von LePenseur


... über die Meinungsfreiheit im russischen Internet:

Russland baut Online-Überwachung aus

von Benjamin Triebe, Moskau
Mit zwei Gesetzen verschärft Moskau erneut die Kontrolle über das Internet. Rechtzeitig vor den Präsidentschaftswahlen schaffen sich Behörden die Grundlage, jeden Protest zu unterbinden.

Die russische Regierung versucht beständig, das Internet stärker zu kontrollieren und mehr Nutzerdaten zu erfassen. Präsident Wladimir Putin unterzeichnete Ende Juli zwei Gesetzesänderungen, welche den Spielraum für anonymisierende Internetdienste einschränken und die Überwachung von Kommunikation über Nachrichten-anwendungen ausweiten. Dies sind nur die jüngsten Schritte in einer Reihe von Verschärfungen, die Parlament und Kreml in den vergangenen Jahren vorangetrieben haben. Ob die in den neuen Paragrafen festgezurrten Regeln auch schnell und umfassend angewandt werden können, ist allerdings unklar.
(Hier weiterlesen)
Nicht auszudenken, wenn sowas etwa in Deutschland versucht würde! Mit nie gesehenen Einsatz würde unser »demokratischer Rechtsstaat« dazu ... schweigen.

Was heißt »würde«?! Er tut es längst — Sekt & Brötchen beim »Ehe für alle«-Büffet waren den Volksverrätern wichtiger als eine Kontrolle des grundgesetzlich erforderlichen Abstimmungsquorums beim neuesten Zensurgesetz aus der Feder von Maasmännchen & Consorten.