„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Sonntag, 8. April 2018

»… er soll Kontakte zur rechten Szene gehabt haben …«

von LePenseur


Ein »Jens« also, berichten die Systemmedien ... ... Seltsam, warum wolle die Leut' das einfach nicht schlucken? Die Leserkommentare unter dem Artikel in der Kronenzeitung sind da recht eindeutig – hier ein paar davon, pars pro toto:
tatamata
Sonntag, 8. April 2018 08:16
Interessant, wie wenig den offiziellen Angaben geglaubt wird. Letztendlich läuft es wie im wahren Leben ab: Kommt man einer nahe stehenden Person einmal drauf, dass sie (notorisch) lügt, glaubt man ihr kein Wort mehr …

lord17
Sonntag, 8. April 2018 08:18
Wie ich schon gestern nach Bekanntgabe der Identität des Täters anmerkte: „Ein rechtsextremer Hintergrund muss erst konstruiert werden – bitte warten“.

stevieWonder
Sonntag, 8. April 2018 08:26
Der Mann soll auch Kontakte zur rechtsextremen Szene gehabt haben – man will also Lichterketten anstatt der sonst üblichen „Betroffenheits“-Bekundungen …
crash57
Sonntag, 8. April 2018 08:33
Ich bezweifle, dass wir die Wahrheit erfahren werden….
hodtbw
Sonntag, 8. April 2018 09:00
Na also. Alles paletti. Endlich sind wir im richtigen Eck. Rechts natürlich.

kati123
Sonntag, 8. April 2018 09:08
nach david (münchen), jetzt jens und wie wird wohl der nächste heißen?

Michael4ever
Sonntag, 8. April 2018 09:29
Jens R. heisst laut CNN Samuel…
Na, solange er nicht Dean Martin L. heißt, oder David S., sondern ein Jens war, der »Kontakte zur rechten Szene gehabt haben« soll, ist das doch völlig irrelevant — bis auf die willkommene Möglichkeit für die Verfassungs»schützer«, endlich die lästige AfD-Konkurrenz zur Alternativlosen platt zu machen ...


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P.S.: zu diesem Thema gibt es einen Thread im »Gelben Forum«, den zu lesen sich lohnt. Da dürfen nämlich noch Fragen gestellt und Ungereimtheiten aufgezeigt werden. Da werden noch überaus interessante Details durchsickern ...








Ein Brief

Zu meiner Schulzeit gab es so einen kleinen Spruch zum Deutschunterricht:
Wie heißt es grammatikalisch richtig: ‚Lass mir arbeiten!‘ oder ‚Lass mich arbeiten!‘?“
Lass andere arbeiten!“
Wie ich später als Erwachsener und Steuerzahler bemerken musste, hat eine große Mehrheit, zu der auch ich gehöre, den Spruch vollkommen falsch aufgefasst. Nämlich als Witz. Am Ende lachen aber die, die ihn ernst genommen haben.
Doch heute übergebe ich das Wort auch einmal an jemand Anderen. Jemanden, der von sich behauptet, nicht aus der 21. Generation aus dem Schwarzwald zu stammen, sondern eher aus mediterranen Gefilden, aber einst nach Deutschland einwanderte, um ein Teil der deutschen Hochkultur werden zu dürfen, die es, wie wir inzwischen lernen durften, ja gar nicht gibt. Dieser Mann schrieb einen Brief an den hochgeschätzten Herrn Klonovsky, in dem er seine Sicht auf das heutige Deutschland darstellt, und ich möchte hiermit allen Besuchern meines kleinen Blogs eine eindeutige Leseempfehlung für diesen Brief geben.

Da lernte ich auf die harte Tour, wie zutiefst fremd mir dieser Aspekt der deutschen Seele ist, dass ich definitiv nicht Teil dieses Massenwahnsinns bin, dass mir völlig die Fähigkeit abgeht, so radikal der Wirklichkeit zu entgleiten, wie es die Deutschen tun.“

Wenn nicht einmal jene, die nicht auf der Suche nach Sozialversorgung und Rundumverwöhnung sich an die üppig mit Steuergeld gefüllten Zitzen der Amalthea Merkel hängen, sondern in hartem Kampf durch teutonische Bildungswege den Weg in die Hochkultur erkämpfen, zu Deutschen integriert werden können, weil ihnen einfach deren Lemming-Gen fehlt, wie soll dann der Rest je zu einem Teil dieser Gesellschaft integriert werden können? Oder ist das der Grund, warum die germanische Hochpolitik jene Volksteile der autochthonen Lemminghorde, die sich nicht freudig von der Klippe stürzen möchte, also dieses renitent sturköpfige Sachsenpack zum Beispiel, bevorzugt austauschen möchte gegen Angehörige dem Rudeldenken verhafteter Kulturen?

Dieser Brief spricht mir aus der Seele und ich glaube, der Verfasser weiß noch gar nicht, wie viele andere Menschen in Deutschland, auch Deutsche und da vor Allem aus dem Osten, ebenso denken und empfinden. Ich vermute, auch von den geneigten Lesern meiner kleinen Meinungsnische sind sehr viele darunter. Daher meine Leseempfehlung.

Samstag, 7. April 2018

Auto und Schirmständer

Erst vor ein paar Tagen hatte ich hier das Thema, dass unsere Medien immer dann, wenn hinter einer schlimmen Tat ein Mensch aus der Kaste der Unantastbaren steht, plötzlich das Ding zum Verantwortlichen erklärt wird.

Als Beispiel galt diese ausgesprochen dumme Schlagzeile aus „Österreich“:

Schirmständer bohrte sich in Hals“

Heute hat das nächste Ding zugeschlagen, wie man in der „FAZ“ lesen kann:

Auto fährt in Menschenmenge – Tote und Verletzte“

Böses Auto! Pfui!!
Leider habe ich keine „FAZ“ zur Hand, ich täte sie glatt zusammenrollen und das Auto damit verprügeln!

Münster

Diesmal hat es Münster erwischt. Die Zeit der Weihnachtsmärkte ist vorbei, doch jetzt zieht es die Menschen in die Freiluftgaststätten, die noch nicht von Merkel-Lego und Stahlpollern geschützt sind.
Aktueller Stand 3 Tote und 30 Verletzte.

 
Aha. Und ich Dummie dachte, wir müssen jetzt erstmal zusehen, dass es nicht noch mehr Tote und Verletzte gibt. Man lernt nie aus.

Der toiflische Putin

Irgendwie habe ich mich schon gefragt, wann das absolut tödliche russische Nervengift, mit dem der toiflische Putin angeblich höchstpersönlich seinen ehemaligen Doppelagenten aus dem Weg räumen wollte, auch wirklich tödlich wirkt. Bisher sah es da ja ziemlich mau aus.
Dabei handelt es sich bei den Novichok-Giften, von denen ja angeblich eines für das Attentat verwendet wurde, um extrem hochtoxische Nervengifte. Und Nervengifte sind keine Blähungen verursachende Substanzen, von denen man sich wieder erholt. Wie der angeblich vergiftete Polizist, der schon am nächsten Tag aus dem Krankenhaus nach Hause gehen durfte oder auch die Tochter des Herrn Skripal, die die gleiche angeblich mit Nervengift bestrichene Klinke angefasst haben soll und sich jetzt schon wieder pudelwohl fühlt.

Ist ja schon eine Weile her, dass ich während meiner Zeit bei den uniformierten Streitkräften ein bisschen Unterricht über Nervengifte hatte, aber ein paar Dinge sind mir hängengeblieben. Man wollte ja wissen, was einen so erwartet, wenn man sich den Schnuffi umschnallen muss weil ringsum die Leute zuckend und mit Schaum vor dem Mund zusammenbrechen. Die auch den Schnuffi aufhaben. Weil das Ding eh für die Fisch‘ ist, weil diese Gifte bereits als winzigste Tröpfchen auf der Haut absolut tödlich wirken und schon längst mit ihrer Arbeit fertig sind, bevor man sich die Gummihaut übergezogen hat.

Nervengift-Kampfstoffe dringen über alle Wege, also auch die Haut, in den Körper ein und beeinflussen sofort das Nervensystem, indem sie, wenn ich mich recht erinnere, jene Enzyme, die als Neurotransmitter die Informationsweitergabe über die Synapsen regeln, chemisch zersetzen. Durch den Blutkreislauf verteilen sie sich im ganzen Körper, durchdringen auch die Blut-Hirn-Schranke und zerstören auch dort die Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Und zwar, das ist der Clou, meist irreparabel.
Was bedeutet das jetzt?

Wer von einem Nervenkampfstoff vergiftet wurde, bekommt epileptische Zuckungen, Muskelerschlaffung, Funktionsstörungen der Organe und am Ende wird die Schaltzentrale kaltgestellt und knipst die Lichter aus. Dauert je nach Konzentration nur wenige Sekunden bis wenige Minuten oder gar Stunden und ist sehr unangenehm, weil es bei vollem Bewusstsein beginnt und erst nach dem Überwinden der Blut-Hirn-Schranke zur Formatierung der Festplatte führt.

Es gibt faktisch keine Unterkonzentration, kein zu wenig. Es kann zu wenig sein zum Sterben, ist aber niemals zu wenig für Schäden. Und zwar meist irreparable Schäden. Das Zeug wirkt so, dass man sich eben nicht mal für ein paar Tage in ein Bett legt, vielleicht ein Gegenmittel schnupft und dann ist alles wieder gut. Nein. Es kommt zu schweren Funktionsstörungen in der Muskulatur und den Organen, die nur durch eine sehr langwierige Dauertherapie mit chemischen Substanzen, die die Arbeit der Neurotransmitter übernehmen, abgemildert werden können. Hat es die Blut-Hirn-Schranke einmal überwunden, schädigt es das Hirn irreparabel. Da bleibt ein sabbernder Haufen Elend übrig. Funktioniert wie bei den harten Drogen, die ja bekanntlich auch Nervengifte sind und dauerhafte Schäden anrichten, auch wenn man damit wieder aufhört.

Mag sein, dass man uns als kleinen Soldaten einen Haufen Ekel und Angst eintrichtern wollte, aber im Großen und Ganzen ist bei mir hängengeblieben, dass Nervengift kein Gift ist, von dem man Bauchweh bekommt, das dann wieder vergeht, sondern eben darauf baut, dass solche komplizierten Dinge wie Verdauung übergangen werden und der direkte Weg in die Schaltzentrale gegangen wird.
Und da in Salisbury, direkt neben einem chemischen Forschungslabor, was natürlich ein zu vernachlässigender Faktor ist und nur Zufall sein kann, greifen mehrere Menschen angeblich eine mit einem solchen Nervengift kontaminierte Türschnalle an und erholen sich nach ein paar Wochen wieder? Bei dem Banker Kiwelidi genügte ein leicht mit einem Novichok-Gift benetzter Telefonhörer, um nicht nur ihn zu töten sondern auch seine Sekretärin, die die Rettung damit gerufen hat und sogar den Gerichtsmediziner, der die Leiche obduzierte. Bei Skripal kommt die Tochter, die angeblich in direkten Kontakt mit dem Gift kam, nach ein paar Wochen, und der Polizist, der den Vergifteten angegriffen hatte, sogar am nächsten Tag wieder pumperlg‘sund daher? Ich bin kein Chemiker, habe nur ein bisschen veraltetes Soldatenwissen. Aber für mich klingt das alles absolut nicht glaubwürdig.

Aber wie eingangs erwähnt, gibt es jetzt doch noch Todesopfer. Nämlich die Haustiere der Skripals. Zwei Meerschweinchen und eine Katze, wobei man diese gnädigerweise im erwähnten Chemielabor einschläferte. Bei uns macht sowas ein Tierarzt, in Großbritannien wird gleich mal ein chemischer Kampfstoff bei der Gelegenheit getestet. Die beiden Quieker fand man schon tot.
Dahingerafft vom toiflischen Putin und seinen toxischen Schergen?
Nein, vom Hunger.
Man hat die armen Viecher in dem ganzen Trubel einfach im versiegelten Haus verrecken lassen.
Ob das jetzt auch auf das Konto der Kriegsgründe gebucht wird, weiß ich nicht, aber schuld ist auf jeden Fall zweifelsfrei nur einer: der toiflische Putin!

Freitag, 6. April 2018

Bello revisited

von LePenseur



Ein Sittenbild österreichischen Polit-Filzes entrollen der Blog »Ceiberweiber« unter dem treffenden Titel:

Wie vergeßlich ist unser Bundespräsident?


In der Schlußphase des Bundespräsidentenwahlkampfes waren Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer am 1. Dezember 2016 zu Gast im ORF zu einem Streitgespräch. Dabei konfrontierte Hofer den Konkurrenten mit Aussagen, an die dieser sich nicht mehr erinnern will bzw. wo er inzwischen seine Position verändert hat. Van der Bellen fand dies untergriffig und viele seiner Fans kritisierten den ein wenig herablassenden Tonfall Hofers nach einem Jahr voller aufgeschaukelter Emotionen offline und online. Als Hofer Van der Bellen auf eine Stelle in Michael Sikas „Mein Protokoll“ hinwies, wo es um Spionageverdacht im Kontext einer Rüstungskonversionsstudie des Peter Pilz 1984 bei Van der Bellen ging, war der Kandidat besonders empört. So etwas Mieses habe er schon lange nicht mehr erlebt und er höre zum ersten Mal davon. Damit stellt Van der Bellen sein selektives Gedächtnis unter Beweis, da es mehrmals in Büchern erwähnt wurde und in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung dazu im Jahr 1985 vom damaligen Wissenschaftsminister Heinz Fischer auch ein Schreiben des einstigen Professors beilag. Unten sieht man die Aufzeichnung dieser TV-Diskussion, wo ab Minute 10:20 Hofer auf das Buch des ehemaligen Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit und das Kapitel „Wer spionierte für den Osten?“ hinwies. Bei Sika haben die Alarmglocken geschrillt, wenn Van der Bellen, Pilz und jemand mit dem (Stasi-) Decknamen „Emsig“ zum Thema Rüstungskonversion forschten.
Tja, ab einem bestimmten Alter pflegt die Hirnleistung, insbesondere das Gedächtnis, bei vielen Menschen abzunehmen — aber das ist kein Grund, sich vor dem Alter zu fürchten! Denn wie singt man doch schon so schön in der »Fledermaus«?


Und, Hand aufs Herz: ist der Bello nicht zum Vergessen ...?

Nix mit nix

Immer wenn man darauf hinweist, dass die buchstabengetreue Befolgung der Werke einer Herren Marx und Lenin zu Hungersnöten und Massenhinrichtungen geführt haben, dann wird man sofort belehrt, diese Praxis hätte nun aber nichts mit dem richtigen Kommunismus zu tun gehabt.
Kommt das nur mir irgendwie bekannt vor?

Wenn eine Frau sich von einem Manager in den Whirlpool einladen lässt, mit ihm Schampus trinkt und einen Porno schaut, hat das nichts mit freiem Willen der Frau zu tun. Der Mann wird nur vom Schwanz gesteuert, die Frau nur vom Mann – was sagt das über die Machtkonstellation zwischen Frau, Mann und Schwanz aus und wen von den Dreien sollte man per Quote in Aufsichtsräte quetschen?

Wenn eine Frau ein Ungeborenes in einem Alter, wo es noch nicht autark lebensfähig ist, aus ihrem Bauch schneiden und im Mülleimer entsorgen lässt, dann hat das nichts mit Mord zu tun.

Wenn ein sozialistischer Möchtekernganzler gegen den Zuzug von osteuropäischen Lohnarbeitern wettert, dann hat das nichts mit Abschottung des Arbeitsmarktes und Fremdenfeindlichkeit zu tun.

Ach ja:
Wenn jemand in einer Wehrmachtsuniform „Heil Hitler!“ plärrend einen Juden erschießt, und dann wird erklärt, das hätte aber nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun – wie glaubwürdig klingt das?

Donnerstag, 5. April 2018

Nicht mehr ganz aktuell, diese Liste

von LePenseur


... aber ein Gutteil — oder sollte man nicht lieber sagen: »ein Schlechtteil«? — der dort angeführten Namen sind noch immer präsent in der Medienlandschaft. Und diese Liste liest sich so:

Folgende Journalisten sind Mitglied der Atlantikbrücke:

Schönenborn Jörg ARD – Chefredakteur WDR-Fernsehen
Deiß Matthias ARD – Hauptstadtstudio
Roth Thomas ARD – Korrespondent New York
Mikich SonjaSeymour ARD – Leiterin der Programmgruppe Inland des WDR - Monitor
Wabnitz Bernhard ARD – Moderator Weltspiegel
Hassel Tina ARD – Studio Washington seit 01.07.2012
Zamperoni Ingo ARD – Tagesthemen, Nachtmagazin
Ehni Ellen ARD – WDR Fernsehen - Leiterin der Programmgruppe Wirtschaft und Recht
Jahn Frank ARD- Korrespondent London
Löwe Rüdiger Bayrischer Rundfunk
Wilhelm Ulrich Bayrischer Rundfunk – Intendant
Schröder Dieter Berliner Zeitung – Herausgeber bis2001, seither Leitartikler, Autor
Schoeller Olivia Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau – Leiterin Ressort Panorama zuvor USA Korrespondentin
Diekmann Kai Bild Zeitung – Chefredakteur
Kessler Katja Bild Zeitung – Klatschkolumne
Blome Nikolaus Bild Zeitung – Leitung Hauptstadtbüro
Kallen Paul-Bernhard Burda Media – Vorstandsvorsitzender
Pleitgen Frederik CNN, davor ZDF, RTL, NTV

Die ganze Liste ist etwa viermal so lang, und liest sich wie ein Verzeichnis der Meinungsmacher Deutschlands.

Will sagen: wir werden flächendeckend informiert. Von Lobbyisten einer ausländischen Macht. Und da gibt's noch Scherzbolde, die über RT die Nase rümpfen, weil es »fremdgesteuert« sei. Was beim Namen »Russia Today« ja überhaupt keiner jemals annehmen könnte ...

Feierland

Endlich hält Lebensfreude Einzug in Deutschland. Deutschland wird zu Feierland Nicht diese miesepetrig zum Gasthaus trottende Gartenzwergparade, die frisch eingekehrt sich resttäglich dem Fressen und Saufen widmet und nach einer Runde „Reise nach Jerusalem“ zu Klängen von Helene Fischer irgendwann zu schlüpfrigen Beinzeige-Spielen mit Klaus und Klaus wechselt, bis Onkel Rudi besoffen unterm Tresen liegt, die sich in Teutonistan „Hochzeit“ nennt. Zu der der frisch aus der Waschstraße gerollte Opel Corsa Diesel mit Plastikblumengebinde auf der Motorhaube auch mal den Fuchsschanz von der Radioantenne verliert. Nein. Heute werden Hochzeiten richtig gefeiert. Die Frauen werden bekopftüchelt auf den Rücksitz geschnallt oder bleiben gleich zuhause, wo sie das Futter herrichten und die Fresse halten, wie sich das für ein züchtiges Weib gehört. Die Testosteronbomber lassen derweil die Sau raus. Und peitschen ihren Porsche und ihren Audi zünftig türkenbeflaggt über die teutonischen Asphaltschneisen. Kafir als Kollateralschaden? Tja, Spaß kost‘ was.

Deshalb muss es auch nicht bei lustigen Rennspielchen bleiben, nein, auch ein bisschen lebensfrohes Geballere darf sein. Ist einfach nur ein Zeichen der Lebensfreude, auch wenn das die vergartenzwergten Kartoffeln nicht begreifen. Anstatt zu feiern, dass sie die Kugeln nicht gleich zwischen die Augen bekommen, miesepetern die Schweinefresser blöd herum oder jammern irgendwas von diffusen Ängsten, nur weil lebensfrohe Türken es mal ordentlich Rauchen lassen.

Also, liebe Germanen, freut euch, dass es bunt ist auf euren Straßen. Genießt das Gejohle und Geballere, zur eigentlichen Feier werdet ihr eh nicht eingeladen.
Das ist das Buntland, auf das sich die Grünen so gefreut haben: Boliden voller Gummifetischisten, die auf Umwelt scheißen und mit scharfen Waffen um sich ballern. Wurde bestellt, wurde geliefert. Und wenn dem depperten Michel sein Diesel-Kleinwagen in der Innenstadt verboten wird, haben der Ömer und der Ahmed endlich freie Bahn für ihren benzinbefeuerten Stern und ihre Niere.

Mittwoch, 4. April 2018

Eine Klarstellung

von LePenseur



... trifft in »Zettels Raum« der geschätzte Blogger-Kollege Llarian:
Wir haben in Deutschland, und das ist ja kein Geheimnis, die beste Presse der Welt. Fake-News gibt es hier nicht, Journalisten kämen nie auf die Idee persönliche Meinung mit der Sache zu verwechseln. Die Hitler-Tagebücher waren das Werk böser Menschen. Der Fall Sebnitz nur eine unglücklicher Fehler. Die Hunderte von Handtaschen die 2015 gefunden wurden: Alles Realität. Und wenn aus Aleppo ein Kind, das kaum ein Wort Englisch spricht, perfekte PR-Statements auf Twitter abliefert, dann ist das kein Grund und schon gar keine Rechtfertigung die Nachricht als eventuelle Lüge zu bewerten. Zumindest so lange man keine Lust hat mit der Rechtsprechung des Landgerichts Hamburg konfrontiert zu werden.
(Hier weiterlesen)
Diese Klarstellung datiert, wohlgemerkt, vom 2. April — und nicht vom Tag davor. Sie inspiriert mich ebenfalls zu einer Klarstellung: nämlich hinsichtlich der wiederholt gestellten Frage, warum denn bspw. der LePenseur-Blog strikt pseudonym und ohne Impressum erscheint. 

Die Antwort ist klar und einfach: weil man sich nicht mit irgendwelchen Idioten herumärgern will, Lebenszeit und Geldmittel in div. Talarlöchern versenken will, und (hier zitiere ich der Einfachheit halber)
... zumindest so lange man keine Lust hat mit der Rechtsprechung des Landgerichts Hamburg konfrontiert zu werden.
Der Art. 5 Abs. 1 GG postuliert bekanntlich:

»Eine Zensur findet nicht statt.«

Davon aber, daß Verhandlungen vor dem Landgericht Hamburg nicht stattfinden, ist im Grundgesetz leider keine Rede ...