„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 26. September 2017

Weiter so!

Variante 1: Schwarz-Gelb-Grün. Wird ja gerade gehypet bis zum Abwinken. Muss aber nichts heißen, denn wenn es nach dem Medienhype ginge, wäre Schulz heute neuer Kanzler einer Rot-Dunkelrot-Grünen, also gelinde formuliert linksfaschistischen Regierung. Aber der selbsternannte Merkelator hat‘s vergeigt. Aus dem angesetzten Roundkick wurde ein hilfloses Stolpern über die eigene Kompetenzfreiheit. Warum er sich jetzt nicht schnell schnurrend an Merkels üppigen Busen kuschelt kann jeder verstehen, der sich an die Vorgeschichte um die Kür des EU-Kommissionspräsidenten erinnert. Schulz wollte es werden. Er sah sich als glänzenden Sieger, als neuen Kaiser Europas, der mit güldenem Zepter und einer Kaiserkrone aus schütterem Kranzhaar die direkte Nachfolge Karls des Großen übernimmt, gekrönt zu Strasbourg und auf den Thron zu Bruxelles gehoben vom Jubel seiner glücksbesoffenen Untertanen, der ultimative Sieg – und dann machte ihm Merkel, die als Deutsche Staatschefin traditionell den Deutschen hätte fördern müssen, die Blutraute und setzte ihren nicht nur vor Glück sondern auch sonst recht oft ziemlich trunkenen luxemburgischen Truchseß Juncker auf den Thron. Was blieb war der als eitler Geck und kompetenzfreier Trottel verschriene Hofnarr Martin, zur Lachnummer im eigenen Stall abgesunken und mit Groll und Zorn auf Merkel geladen. Schulz und Merkel können und werden niemals nebeneinander in einem Kabinett sitzen.

Also „Jamaika“.

Lindner ist vom Comeback der Gelben so glücksbesoffen, dass er komplett übersehen hat, dass erstens Merkel für den Machterhalt mit jedem ins Bett steigt und zweitens die Gelben schon einmal von ihr zerrieben wurden, als Westerwelle es keck wagte, ihr in die transatlantische Suppe zu spucken. Bekannt ist die Legende um den vom Guido in den Koalitionsvertrag geschriebenen Abzug der US-Atomraketen aus Deutschland, der Merkel bereits am nächsten Tag beim amerikanischen Botschafter anschleimen ließ, dass das eh nicht ernst zu nehmen wäre. Für den Machterhalt geht diese Frau zumindest politisch über Leichen. Ganz besonders die FDP weiß das. Ob das alle Funktionäre vergessen haben und sich wirklich an eine CDU unter Merkel binden wollen, bleibt abzuwarten. Aber da Lindner bereits beim „Bilderberger“-Treffen gebrieft wurde, wird er schon wissen, was zu tun ist.

Göring-Eckardt versteht sich mit Merkel glänzend. Beide alte FDJ-Funktionärinnen aus dem Osten, beide aus evangelischem Haus, also beide mit gutmenschlichem Sendungsbewusstsein geschwängerte alte Schachteln aus dem honeckerschen Laufstall. Da wächst zusammen, was zusammengehört, und nach dem vollen Programm von Energiewende über Deutschlandablehnung bis hin zu Migrationsbegeisterung hat die CDU die Grünen in ihrem eigenen Stadion um Längen geschlagen, da müssen die sich nur noch ankoppeln um zuhause zu sein. Aber auch da bleibt abzuwarten, ob die Basis, vor Allem der dem linksextremen Rand der Linken und der SPD zugetane Flügel der autonomen bis radikalen Fundis einverstanden ist. Man kann sich wirklich nur schwer vorstellen, dass es irgend ein Blatt Papier dieser Welt gibt, das Seehofer und Hofreiter gemeinsam unterschreiben können.

Dass die eben erst noch für Rot-Rot-Grün gehandelten Grünen, die keine Berührungsängste zu einer Koalition mit der SED-Nachfolgepartei gezeigt haben, jetzt glaubwürdig mit Schwarz und Gelb ins Bett steigen können, ohne als Polithure verschrien zu werden, die es mit jedem triebt, wenn es nur um Pfründe geht, wird sich zeigen. Eine unabhängige Presse würde permanent und mit Genuss den Finger in diese Wunde drücken. So werden wir Blogger das wohl wieder übernehmen müssen.

Variante 2: Schwarz-Rot. Also „Weiter so“. Nach einer kurzen Atempause wäre das möglich.

Also doch wieder „GroKo“?

Naja, „Groß“ wäre an dieser Koalition nicht wirklich etwas. Aber sie hätte für beide Beteiligten einen großen Vorteil: Man kennt sich, man hat ein funktionierendes Regime aufgebaut, Strukturen geschaffen, von der geschickten Instrumentalisierung der quasifaschistischen Antifa-Sturmtruppen, die sich als nützliche Idioten in der Bekämpfung von Opposition bewährt haben, mit einem linksextremen Pitbull vom Schlag eines Heiko Maas, der vor keiner Repression gegen das eigene Volk zurückschreckt um das Regime zu schützen bis zu Strukturen wie dessen Privatstasi, die die Drecksarbeit der Vernaderung und sozialen Hinrichtung von Dissidenten übernimmt. Man hat die stramm linken Kampfblätter wie „Zeit“ und „SZ“ hinter sich und muss keine journalistischen Angriffe befürchten. Das Einzige, was dem im Weg steht, ist die beleidigte Diva Schulz, der schon wieder von Merkel geschnitten wurde. Aber der ist nicht alternativlos. Das hat er scheinbar noch nicht begriffen.

Warum nicht gleich heute? Weil es noch eine Wahl zu schlagen gilt. Wenn die Roten jetzt sofort den Dampfplauderer aus Würselen absägt, den Dicken wiederholt und sich wieder an Merkel ankuschelt, dann haben sie jede Glaubwürdigkeit verloren und die Klatsche für die Roten würde noch heftiger ausfallen als sowieso zu erwarten ist. Also müssen sie noch drei Wochen warten, dann können sie Schulz den Schwarzen Peter zuschieben und wieder zu Merkel pilgern, die bereits lockende Flötentöne Richtung der Roten aussendet. Wenn der einzige Poller zwischen den Roten und der Macht Martin Schulz heißt, dann wird es den nicht mehr lange geben.

Es wird also lustig die kommenden Wochen. Beide Koalitionen sind möglich. Es wäre sogar noch etwas anderes möglich, nämlich das totale Scheitern Merkels. Wenn Jamaika nicht ausverhandelt werden kann weil die Basis der Grünen oder der Gelben dagegen aufsteht, wenn die Roten sich wirklich hinter Schulz verbarrikadieren um der AfD die Rolle als offiziell stärkster (und faktisch einzig wirklicher) Opposition zu verhageln, dann kann es zu einer Minderheitsregierung oder gar sofort zu Neuwahlen kommen.
Aber vielleicht will man das sogar. In der Hoffnung, die AfD dann wieder zu schwächen, deren U-Boote gerade den Hafen verlassen und bei der gerade ein innerer Säuberungsprozess läuft, was bei Wählern erfahrungsgemäß nicht gut ankommt.

Montag, 25. September 2017

Eine interessante Lektüre

von LePenseur


... — wenngleich, zugegeben, keine besonders beruhigende! — ist der aktuelle Bericht von »Swiss Propaganda Research«

Die Propaganda-Matrix: 
Wie der CFR den geostrategischen 
Informationsfluss kontrolliert

Eine Studie von Swiss Propaganda Research 

September 2017

" Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, 
 so erschaffen wir unsere eigene Realität ." 
Karl Rove , ehemaliger Leiter des Büros für
Strategische Initiativen der US - Regierung


Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Berichterstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüsselrolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

In der folgenden Studie wird erstmals dargestellt, wie der CFR einen in sich weitgehend geschlos-senen, transatlantischen Informationskreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugspunkte von Mitgliedern des Councils und seiner Partnerorganisationen kontrolliert werden. 

Auf diese Weise entstand eine historisch einzigartige Informationsmatrix, die klassischer Regierungs-propaganda autoritärer Staaten deutlich überlegen ist, indes durch den Erfolg unabhängiger Medien zunehmend an Wirksamkeit verliert.

Aber das sind sicherlich alles nur Verschwörungstheorien, die Zeitungs- und Fernsehredaktionen sind vielmehr mit nie gesehenem Einsatz damit beschäftigt, die Wahrheit herauszufinden und den Lesern bzw. Sehern zu vermitteln.

So ist es doch, oder?


Nur noch AfD

Erstmal: Herzlichen Glückwunsch an das Deutsche Volk! Es hat dem Parlament, das zur Mauschelbude eines Einheitsparteienblocks verkommen ist, die Kontrollfunktion zurückgegeben. Es waren noch zu wenige, aber aus dem Stand auf Platz 3, und das trotz aller Möglichkeiten der kreativen Briefwahlauszählung und Ungültigkeitserklärung, das hat was.

Die Klatsche für Merkel, immerhin Minus ein Fünftel zum letzten Mal und schlechtestes Unionsergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik (unterstützt durch den fulminanten Absturz der Seehoferschen CSU in Bayern, die auch über 10% zur AfD abgeben durfte, weil es immer mehr CSU-Wählern mit dem hilflosen Zappeln Seehofers in Merkels Hintern genug ist), schallt genauso laut wie die für Schulz, ebenso Minus ein Fünftel und ebenso historisches Tief, wird sie aber weiter in ihrem Sessel kleben lassen. Im Gegensatz zum erhofften Gottkanzler, der nach der missglückten messianischen Rettung Deutschlands durch eine ultralinke Koalition mit den Melonen und den alten kommunistischen Mauerschützen wohl den Sessel wieder für seinen Kumpel mit dem dicken Stinkefinger räumen darf. Man wird den, mit einer kleinen Prise Häme gewürzten, Verdacht nicht los, die Roten haben den ganz bewusst an der Front verheizt. Alter Politversager, der nicht einmal mehr in Brüssel gebraucht wird, was wirklich was heißen will, wird einfach mit Jubel und Klatschen ins Kreuzfeuer gejagt, und der mutmaßliche Depp hat das auch noch geglaubt und sich vom Hype getragen gefühlt, dabei war er von Anfang an vielleicht nur als die Strohfigur geplant, die das politische Überleben des Dicken zu sichern, denn der Absturz war vorhersehbar.

Ohne Schulz ist dann auch wieder Schwarz-Rot möglich. Aber die Roten werden sich erstmal zieren. Erst müssen sie die Wahl in Niedersachsen schlagen und nebenher den Stoßdämpfer nach Brüssel zurückschicken, dann geht es wieder. Also die nächsten Wochen wird ein bisschen Jamaika-Verhandlung gespielt, der Cem und die Karin dürfen von Umwelt- und Integrationsministerium träumen und Claudia Roth wird weinen. Lindner darf sich überlegen, ob die FDP sich nochmal von Merkel demontieren lassen will. Aber vielleicht hat er auch nicht vor, freche Bedingungen in den Koalitionsvertrag zu schreiben wie Westerwelle damals, als dieser den Abzug der amerikanischen Atomraketen in den Vertrag reklamierte.

Fakt ist zumindest Eines: Merkel bleibt die Alternativlose, egal wie abgeklatscht. Sie kann sich aussuchen, mit wem es weitergeht, und die Roten garantieren wenigstens den gezielten Einsatz der Sturmtruppen und die Treue der von ihnen eingesetzten Verfassungsrichter. Das Deutsche Volk hatte noch nie einen so lange herrschenden Kanzler, nicht mal der mit der Rotzbremse. Ja , Merkel ist länger im Amt als der Tausendjährige. Und es kommt einem auch so lange vor.
Aber wir haben ja nichts anderes erwartet.
An ein Ende von Schwarz-Rot kann ich nicht glauben. Warum soll Merkel auf Pitbulls wie Maas und seine Privatstasi sowie den verlässlichen Einsatz der Sturmtruppen vom linksextremen Rand verzichten? Sie mögen Idioten sein, aber sie sind nützliche Idioten. Im Gegensatz zu den Grünen. Die sind nur Idioten. Nützlich ist an denen nichts.

13% für die Alternative sind keine Mehrheit. Aber sie sind ein fulminanter Start. Hoffentlich nicht zu spät.
Interessant wird es in den nächsten Monaten. Der Umgang mit der wahrscheinlich stärksten Oppositionskraft wird zeigen, was den angeblichen „Demokraten“ die Demokratie wirklich wert ist.
Es bleibt zu vermuten: nicht viel.

Ach ja, eines noch: Den ganzen gestrigen Abend auf verschiedenen Sendern, und den ganzen Abend hieß die „AfD“ einfach nur „AfD“ und nicht „die rechtspopulistische AfD“. Ob da dem einen oder anderen verantwortlichen Redakteur spät aber doch das Lichtlein aufgegangen ist, dass in Zukunft auch Blaue im Rundfunkrat sitzen werden?

Und noch eines: die sogenannten „Neuen Bundesländer“ haben die AfD sogar zur zweitstärksten Kraft gewählt. Das Nazi-Kernland, die Pegida-Heimat, nicht umsonst im Blickfeld den Volkstod in Brandbomben herbeisehnender Linksfaschistinnen, hat die SPD in die Bedeutungslosigkeit niedergewatscht und hinter die AfD geprügelt; das Ergebnis ist fast reziprok zum Bundes-Gesamtergebnis. Auch ein historischer Vorgang: der Osten lehrt dem Westen Demokratie.

Sonntag, 24. September 2017

Proteste

Unter dem Titel „Lautstarke Proteste gegen die AfD“ verharren Korrespondenten vor der Wahlparty der Blauen am Berliner Alex. Man hofft auf interessante Bilder, wenn die Antifa ausrastet.
Und stellt klar, wer, sollte es zu Ausfällen kommen, daran Schuld hat: die AfD selbst.
Sie können ihrer linken Logik nicht entsagen: Wer von der Antifa zum Ziel der Aggression erkoren wurde, muss etwas getan haben, um sich das verdient zu haben.
Dass man sich argumentativ da auf der gleichen Schiene befindet wie islamistische Imame, die bei Vergewaltigungen der aufreizenden Provokation barbeiniger Schlampen die Selbst-Schuld geben, den armen muselmanischen Testosteronbomber eben mit körperlichen Reizen so lange provoziert zu haben, bis der gar nicht mehr anders konnte als sich lüstern auf sie zu stürzen, begreifen diese Berichtbestatter gar nicht mehr.
Auch nach dem fulminanten Abwatschen haben die nichts gelernt. Gar nichts. Sie quatschen die gleichen Parolen weiter und verdrehen die Tatsachen wie gehabt.
Wirklich geändert hat sich nichts.

Jamaica also ...

haben die Deutschen bestellt. LePenseur schüttelt bedauernd den Kopf und wagt die Prognose: es wird nicht halb, ach was sag' ich: nicht einmal 1% so lustig, wie das Video ...


Also: Herzliches Beileid, ihr Deutschen! Ihr habt es wieder mal leicht vergeigt ...


Der war gut!

Schulz in seiner Abschiedsrede (er weiß es nur noch nicht): „Wir sind das Bollwerk der Demokratie!“
Und ruft sich selbst zur Opposition aus.
Tschüss Martin!

Es ist amtlich!

Erste Wahlprognose: Merkel ist Sauer.

Mittagstisch am Wahltag

Ich saß im Restaurant und studierte die Karte.
Es gab Kürbisknödel mit Sojasoße. Ich finde Kürbis grauslich.
Aber es gab ja auch Spinat mit Erdäpfeln. Altes Kindheitstrauma: nie wieder Spinat!
Möglich wäre auch Obst gewesen, aber die Äpfel waren faulig, die Bananen schwarz und schleimig und die Weintrauben sahen aus wie gammelige Rosinenknödel.
Es gab laut Karte auch Backhendl mit Reis. Lecker. Genau das, was ich mag.
Der Ober kam und frug mich grinsend, ob ich gewählt hätte.
Ich wollte schon ansetzen und „Ba...“ sagen, da setzte er nach: „Essen Sie was immer Sie wollen, aber auf keinen Fall Backhendl! Nur durch die konsequente Wahl aller anderen Gerichte können Sie vermeiden, dass auch morgen noch arme Hühner für die primitive Fleischfressergier lebensverachtender Unmenschen gekeult werden!“
Er sah mich streng an.
Die anderen Gäste, vor ihren dampfenden Mahlzeiten, die mich an Komposthaufen erinnerten, wandten sich zu uns um und musterten mich durchdringend. Stille umfing mich.
„Ich möchte“, begann ich leise und schluckte schwer, „trotzdem das Backhendl“.
Ein entsetztes Keuchen erfüllte den Speisesaal, der Ober wurde kreidebleich und entschwand wortlos in der Küche. Eine junge Frau am Nachbartisch spuckte auf den Boden und wandte sich angewidert von mir ab, ihr Begleiter machte mit dem Handy schnell ein Foto von mir und zog dann einen Notizblock hervor, in den er eilig etwas kritzelte. Einige tuschelten, ein älteres abgezehrtes Paar stand auf und verließ mit angewidertem Blick demonstrativ das Lokal. Ich fing Getuschel auf von „widerlich“ über „gehört selbst geschlachtet“ bis hin zu „ewiggestriger weißer Sack“.
Nach wenigen Minuten kam der Ober, knallte eine schmuddelige Schüssel mit rohen Hühnerteilen vor mich hin und schnauzte: „Hier haben Sie Ihre Leiche! Und jetzt verschwinden Sie und kommen gefälligst nie wieder!“
Ich habe gewählt.
In Zukunft werde ich mein Essen nur noch selbst zubereiten.

Njus

Heute voll fett Wahl bei de Mörkel. Gute Köter Kreuz macht bei Mutti. Scheiß Nazis Kreuz macht gegen Mutti. Gibt mehr gute Köter als scheiß Nazi, keine Sorge, alles reddi, Mutti Montag bleibt Chefin von Köterland. Köter geht malochen, Kohle von Hartzbude sicher.

Keine Sorge, ich übe nur. Getreu der Agenda 2035 muss ich mich ja auf die Integration in die Gesellschaft der Zukunftsdeutschen vorbereiten. Und nehme mir ein positives Beispiel an der BBC. Was der BBC ihr „Pidgin“ ist dem Fragolin „Kanaksprak“.
Man kann nicht früh genug anfangen.

Langeweile

Die menschenbeschenkte Hohepriesterin der Bereicherung, die sich in den letzten Monaten so sehr darauf konzentriert hat, die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens täglich neu auszuverhandeln, wahrscheinlich an einem Runden Tisch mit Vertretern aller Migrantenorganisationen plus Aiman Mazyek, um den es vor der Wahl sehr ruhig geworden ist, dass sie sich kaum noch darum kümmern konnte, mit öffentlichen Auftritten den letzten zweifelnden Grünwählern die Gewissheit zu geben, jahrelang falsch gewählt zu haben und das heute dringend korrigieren zu müssen, hat schnell noch ihr Versäumnis eingesehen und zum Abschluss des Wahlkampfes eine Begründung nachgeladen, warum es ruhig noch ein paar Prozente weniger sein dürfen:

Ohne den Islam wäre es langweilig in Deutschland“

Okay, damit hat sie sogar grundlegend Recht. Öde vergartenzwergte Spießigkeit würde sich breitmachen, sechzehnjährige Mädchen müssten auf Gruppenbereicherungsspiele verzichten, so mancher Knabe würde das wunderschöne Gefühl, wenn der Schmerz im zusammengetretenen Gesicht nachlässt, niemals kennenlernen, Stadtfeste wie in Chemnitz würden einfach nur blödes Geschunkel, ein paar Besoffene, zwei angekotzte Haustüren und vielleicht einen Polizeieinsatz, weil eine angefressene Ex ihrem abservierten Trottel das Bier über die Hosen gegossen hat und der Trottel jetzt ohne Hosen heimwärts torkelt, was Oma Hilde die Beamten rufen lässt, produzieren. Wir hätten keinen Boom der Hersteller von Merkel-Lego, Bauzäunen und Betonpollern, keine Befürchtungen vor Nagelbomben in Papierkörben oder „südländisch aussehenden Jugendlichen“ mit Rucksäcken, keine Sorge um Geldtasche und Handy, keine Hände zwischen den Beinen junger Mädchen und „Antanzen“ würden wir für einen neuen Tanzschritt halten. Mei, wie fad!

Und wenn sie dann anfängt, fast etwas Vernünftiges zu sagen, dann liefert sie im Nachsatz wieder den Beweis, dass ihr Mundwerk scheinbar ohne jede Direktverbindung zu irgend einer Form rudimentären Denkapparates funktioniert.

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich gegen ein generelles Verschleierungsverbot für Frauen in der Öffentlichkeit ausgesprochen.“

Ganz meine Meinung. Erstens soll jeder rumlaufen wie er will und zweitens auch die Folgen dafür tragen. Sprich: Wer sich demonstrativ von der Gesellschaft abkapseln will, soll das tun, aber hat keinen Anspruch darauf, in irgend einer Weise von dieser Gesellschaft akzeptiert zu werden. Von mir aus sollen sich die Leute einbetonieren und nur noch durch einen Strohhalm ernähren, solange mir keine Görings oder Roths damit auf die Nuss gehen, diesen Leuten würde ein Gänsebraten zustehen.

Außerdem bin ich gegen jedwedes generelle Verbot. Verbot von Diskriminierung, Verbot der Vertragsfreiheit, Verbot freier Preisgestaltung, Verbot von Glühlampen oder Verbot freier Meinungsäußerung. Alles Kernkompetenzen der Grünen. Aber plötzlich, wenn es um Verstoffsackte geht (Das Thema Unterschied zwischen einem Schleier und einem Stoffsack hatten wir zur Genüge), dann erfährt das Grüne Herz plötzlich die Freude der Ablehnung eines Verbotes.
Aber jetzt kommt es: Mit welcher Begründung?

Ein Verschleierungsverbot führe dazu, daß die Frauen nicht mehr auf die Straße gehen könnten, sondern zu Hause eingesperrt würden...“

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Die Grünen haben sich absolut damit abgefunden, dass Verstoffsackte ausschließlich so das Haus verlassen dürfen, unter der Androhung, bevor sie ihre Nase der Welt zeigen, würden sie eingesperrt bleiben oder den Ehrentod sterben. Die Grünen akzeptieren die Unterdrückung der Frau durch Mann oder Clan, die sie sonst daheim einsperren würden. Sie bekämpfen nicht die frauenverachtenden Handlungen dieser Clans und Männer sondern finden sich damit ab, den Frauen die Möglichkeit zur Aufnahme stoffgefilterter Frischluft allein dadurch zu ermöglichen, dass man ihnen erlaubt, vollversackt hinter ihrem Gebieter herzuhuschen.

Natürlich gehört der Islam zu Deutschland, und natürlich gehören Muslime zu Deutschland.“

Natürlich. Natürlich gehört auch der Nationalsozialismus zu Deutschland und natürlich gehören auch Neonazis zu Deutschland. Komischerweise findet da aber keiner was dabei, wenn man trotzdem was dagegen unternimmt. Es gehören viele Dinge zu Deutschland, gegen die man etwas unternehmen darf, wenn es aus dem Ruder läuft. Autobahnraser, Hooligans, Fußpilz – egal. Oder als Ökos getarnte Kommunisten.
Was sagt uns das jetzt?
Richtig: Nichts. Wenn man den Inhalt der Aussagen der Spitzen-Grünen hernimmt und sich vorstellt, dass weiter unten noch weniger passiert, dann weiß man, warum die heute um ihre 5% bangen müssen. So wie der „Weiße Riese“ früher „weißer als weiß“ waschen konnte, können die Grünen Zwerge heute hohler als hohl dampfplaudern.
Ach einen noch: Natürlich gehört die AfD zu Deutschland und natürlich gehören deren Anhänger zu Deutschland.

Und ich finde, darüber können wir ganz schön froh sein.“

Bin ich auch. Also was die AfD angeht. Sonst gäbe es gar keinen Stachel mehr im faulig gewordenen Fleisch der verwesenden Demokratiereste.

Es wäre sehr langweilig, wenn wir nur mit uns zu tun hätten.“

Finde ich nicht. Ich finde Frau KGE äußerst unterhaltsam. Wenn ich nur mit solchen Typen zu tun hätte, würde mir nie langweilig werden, da brauche ich keine fundamentalistischen Anhänger einer steinzeitlichen Wüstenreligion, die ihre Frauen in Stoffkäfige einnähen, damit man die Spuren der korangerechten Züchtigung nicht so sieht. Nicht in Deutschland und nicht in Österreich. Deshalb brauche ich auch kein Verbot der Verstoffsackung sondern einfach keine Menschen in meinem Heimatland, die glauben, es müsse eine Verstoffsackung geben. Wer solches glaubt oder verteidigt, hat hier einfach nichts verloren, der ist am falschen Ort. Was man korrigieren kann. Und sollte.

Ach ja, einen habe ich noch. Gegen die Langweiligkeit und für die Verstoffsackung: Eine österreichische Studie unter unseren muslimischen Zu-Uns-Gehörern hat die einigen unter uns nicht sehr überraschende Erkenntnis gebracht, dass die eher laxen und liberalen Gewohnheitsmuslime westlicher Prägung eine eher verschwindende Minderheit darstellen, die überwältigende Mehrheit als fundamentalistisch, im Schnitt jeder Dritte sogar als hochfundamentalistisch einzustufen ist. Guckstu hier.
Ich gehe mal davon aus, dass es in Deutschland nicht anders aussieht.