„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Mittwoch, 27. Juni 2018

Melania und die Panzerfaust

Manchmal gibt es Meldungen, da weiß man: Das musst du ganz schnell speichern, bevor der Artikel „aktualisiert“ wird. Passiert mir im „Standard“ häufiger, und ich habe da auch schon einiges an Veränderungen und Manipulationen erlebt.

Kleines Beispiel: Als vorgestern in Bregenz ein Irrer seine Frau mutmaßlich aus dem Fenster geschmissen und dann mit einer Schreckschusspistole eine ganze Hundertschaft Polizei beschäftigt hat, war mehrmals von „der Mann“ die Rede. In einem Kommentar postete der übliche ultralinke Bodensatz, der regelmäßig in diesem Forum ausflockt, es würde sich nach einer Meldung einer (nicht existenten) Internetplattform um einen rechten Staatsverweigerer handeln. Das Posting wurde sofort freigeschaltet und sorgte für die erwartbare Empörungskommentare gegen Rechte, die täglich in dieser Filterbubble gefüttert werden muss. Eine Recherche von nicht einmal einer Minute brachte zu Tage, dass diese Internetplattform nicht existiert und „oe24“ bereits von einem 30-jährigen Rumänen schrieb. Sämtliche Postings, in denen ich darauf hinwies, wurden nicht freigeschaltet und geschreddert. Die dreiste Lüge jedoch stand noch eine ganze Stunde lang dort, bis sie auf eine hintere Seite im Thread rutschte und keinen mehr interessierte – dann wurde sie gelöscht. Außer auf meiner Festplatte.

Doch zurück zum heutigen „Standard“. Da steht, ziemlich weit hinten in der Reihung, der Artikel (auf „Google News“ erscheint er gar nicht erst, obwohl er in mehreren Medien steht) über einen Sprengstoffanschlag auf eine niederländische Tageszeitung. Oder besser, ein Vorkommnis. Wenn einer einen Silvesterböller gegen eine Baustellenwand schmeißt, hinter der ein Flüchtlingsheim oder eine Moschee gebaut werden sollen, dann wäre es ein Sprengstoffanschlag. Aber so…

Das Fahrzeug fuhr gegen eine Glasfassade des "Telegraaf" und ging in Flammen auf. Der Lenker befindet sich auf der Flucht.“

So, nochmal, denn den muss man erst dekantieren, faktisch ausrauchen lassen, und ihn sich dann tröpfchenweise über die Zunge laufen lassen bis er einem einen geradezu orgiastischen Abgang beschert:

Das Fahrzeug fuhr gegen eine Glasfassade des "Telegraaf" und ging in Flammen auf.“

Also dann, erstes Schlückchen: „Das Fahrzeug...“. Da kommt so ein kleiner Lieferwagen einfach so mich-nix-dich-nix angerollt. Hat gerade nichts Besseres zu tun. Der Lenker, wie wir oben erfahren durften, ist wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Flucht. Also ein Flüchtling. Wohin auch immer. Jedenfalls: „Das Fahrzeug fuhr...“ Nicht „ein Täter“ oder wie auch immer man den Menschen nennen will, fuhr mit dem Fahrzeug, sondern das Fahrzeug fuhr. Dem Foto nach zu urteilen eher keine solche Selbstfahrlafette von Tesla; also doch nur der übliche rabulistische Trick der Schmierfinken, wenn es danach riecht, dass bestimmte Angehörige einer bestimmten Bevölkerungsgruppe mit Religionshintergrund involviert sein könnten.

Nächstes Schlückchen: Das Fahrzeug, nun ist es einmal da, fuhr „gegen eine Glasfassade“. Ja, das tat es. Und zwar mehrmals, weil es selbige erst beim zweiten Mal durchbrach. Das hat die Qualität von „der Rammbock klopfte gegen die Eingangstür“. „Die Badehose sprang vom Turm mit einem doppelten Salto auf das Wasser.“ Man sieht das Bild einer zersplitterten Glasfront und eines explodierten Wagens, und liest dann, es fuhr „gegen eine Glasfassade“.
Liebe Standard-Wortakrobaten, den Unterschied zwischen „gegen“ und „durch“ möchte ich Flamenco tanzen können. Das muss ein recht unerfahrener junger Mann geschrieben haben, denn eine Frau kennt den Unterschied von dem Tag ihrer Defloration an.

Doch der dritte Schluck bringt erst das volle Aroma zum Blühen: „...ging in Flammen auf.“
Aha. Das Auto ging in Flammen auf. Einfach so. So wie es auch einfach gegen eine Glasfassade fuhr. Machen Autos einfach ab und zu, gehen in Flammen auf, erwärmen sich ein bisschen, kennen wir ja von Tesla. Die Tür fiel einfach so von allein aus dem Rahmen. Das Jungfernhäutchen zerriss von ganz allein, einfach so. Die WTC-Türme kippten plötzlich um. Die Titanic fuhr an einem Eisberg vorbei, dann ging sie unter. Die „Standard“-Schreiberlinge sollten Drehbücher schreiben.

Dass es ein Video gibt, auf dem man sehen kann, dass diesem „in Flammen aufgehen“ noch etwas vorangeht und auch etwas folgt, muss man als Qualitätsmedium jetzt nicht unbedingt erwähnen. Das Vorangehende ist ja nur das unwesentliche Detail, dass der Fahrer seelenruhig aussteigt, die Hecktür aufklappt und einen Brandsatz reinwirft, bevor er sich aus dem Staub macht. Sofort steht das Fahrzeug in Flammen, was darauf hindeutet, dass es mit Brandbeschleuniger präpariert war – und nicht nur das, denn kurz nach dieser spontanen Selbstentzündung kommt das Folgende und es explodiert ein Sprengsatz, der sich offenbar in diesem Wagen befand.
Kann man mit „ging in Flammen auf“ nur sehr mager beschreiben.
Über Hiroshima fiel „Big Ben“ aus dem Flugzeug, auf halbem Weg nach unten ging die Stadt kaputt.

Soviel Rabulistik muss man in einen einzigen Satz bekommen, alle Ehre!
Wenn ich das jetzt mit den Meldungen über brutale Brandanschläge vergleiche, wo Böller gegen leerstehende Asylunterkünfte geworfen wurden – naja, „Standard“ eben.

Aber gießen wir uns noch ein Gläschen ein, in dem Artikel gibt es noch etwas zu genießen:

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Mann mit einer Panzerabwehrwaffe auf ein anderes Gebäude in Amsterdam gefeuert, in dem ebenfalls Medienunternehmen untergebracht sind.“

Ah.
Ja.
Hat das jeder hier mitbekommen? Es ist etwa eine Woche her, da hat in Amsterdam jemand mit einer Panzerfaust, wie man sie bekanntlich beim Müller in der Spielzeugabteilung kaufen kann und wie sie jeder Hobbybastler zuhause herumliegen hat, auf ein Redaktionsgebäude gefeuert.
Mit einer Panzerfaust.
In Amsterdam.
Irgend eine Schlagzeile? Irgend eine Meldung? Irgend ein Hinweis in unseren Medien?
Es ist nichts geschehen, gehen Sie weiter!

Na gut, das muss man auch verstehen. Letzte Woche gab es ja viel wichtigere, weltbewegende und die Schlagzeilen beherrschende Themen. Allen voran die Jacke von Melania Trump.
Wenn die eine Jacke trägt – wen interessieren dann Angriffe mit Kriegswaffen mitten in einer europäischen Hauptstadt?

Ja, diesen Artikel habe ich sofort gespeichert und gesichert; wer weiß, wann er „aktualisiert“ wird und diese kleine Info wieder verschwindet. Denn sie ist ein Beweis für die Größe der Lücken, die die Medienagenturen aufreißen, um den Pöbel nicht mit Informationen zu versorgen, die er nicht erfahren soll. Hätte ja – unabhängig, wer später wirklich als Täter identifiziert wird – irgend eine Stimmung drehen können, und wer will das schon?
Die Frage, wer und warum das verhindern will und wieso derjenige genug Hoheit über die Medien hat, um so etwas konzertiert durchzuziehen, bleibt.

Dienstag, 26. Juni 2018

Eine interessante Prognose

von LePenseur


... stellt Dmitri Orlov über die Zukunft der U.S.A. an:
Die Kennzeichen eines imperialen Zusammenbruchs

 

von Dmitri Orlov, 19.06.2018

 

 

Wenn ich über den (derzeit noch) allmählichen Zusammenbruch des Amerikanischen Imperiums nachdenke, so ist der Zusammenbruch der UdSSR, der vor fast drei Jahrzehnten geschah, eine wahre Goldgrube nützlicher Beispiele und Analogien. Bestimmte Ereignisse, die während des sowjetischen Zusammenbruchs geschahen, können als nützliche Wegweiser für den amerikanischen Kollaps dienen. Das erlaubt uns eine bessere Einschätzung des zeitlichen Ablaufs von Ereignissen, die einen schrittweisen Zusammenbruch in einen jähen Kollaps verwandeln können.

 

Als der sowjetische Zusammenbruch geschah, da war die allgemeine Reaktion: „Wer hätte das gedacht?“
Lesesempfehlung!

Menschenfleisch

Die hofberichterstattende Merkeldeutsche Burda-Postille „Focus“ hetzt:

Für Innenminister Salvini sind die geretteten Flüchtlinge „Menschenfleisch“.“

Flankiert wurde das von einer Handvoll Einpeitschern im Forum, die sich sofort auf bekannt überhebliche linksgrüne Art empörten:

Herr Präsident, bitte entlassen Sie diese Gestalt!
Menschen, Mitmenschen, als "Menschenfleisch" zu bezeichnen und ihnen damit jegliche Würde abzusprechen, das ist eine Wortwahl, die man nur noch als ekelerregend bezeichnen kann. Solche Worte nimmt man als anständiger, zivilisierter Mensch nicht in den Mund - und als Politiker schon gar nicht. Salvini gereicht damit Italien zur Unehre, und daher, Herr Präsident Mattarella, bitte ich Sie: Rufen Sie diesen Minister zur Ordnung, oder entlassen Sie ihn, bevor er noch mehr Schaden für Italien anrichtet. Sie haben ihn ja auch ernannt.“

Ich finde es immer wieder erbaulich, wie Menschen, die ein Schlepper-Geschäftsmodell aktiv befeuern, das dadurch funktioniert, dass sich Menschen bewusst und geplant in Seenot bringen, weil „gerettet werden“ die Eintrittskarte nach Europa ist, und das zwangsweise Tote produziert, die es dann auch noch kaltschnäuzig für PR-Zwecke missbrauchen kann, anderen irgendwas von Ehre vorpalavern und sich selbst als „anständig“ empfinden. Da ist eindeutig eine Kompassnadel verbogen.

Ich empfinde eher Ekel, wenn sich moralisch aufgepimpte nützliche Idioten hinstellen und der Welt durch Vorzeigen von Menschen in Not und Elend ihren Willen aufzwingen wollen; wenn Gutmenschen für ihr eigenes Karma lächelnd in Kauf nehmen, dass sich andere mutwillig in Lebensgefahr begeben, damit sie sie dann für fünf Euro im Monats-Spendenabo retten lassen können, und die Verantwortung für alle Folgen ihres eigenen Handelns auch noch auf andere abwälzen und jene beschimpfen, die eben nicht einsehen, dass die einen Menschen zu sterben und die anderen die Folgen zu tragen haben. Ich spreche diesen Organisationen, die zum Zweck der Hilfe bei Schlepperei und illegalem Grenzübertritt gegründet wurden und jahrelang konzertiert im Einsatz sind, den Status einer Mafia-Organisation, eines kriminellen Vereines zu.
Doch zuzrück zu Salvini, über den der entrüstete „Focus“ schmiert:

Salvini, Chef der fremdenfeindlichen Lega, hatte am Donnerstag über Mission Lifeline hergezogen, die mehr als 220 Migranten aus dem Meer gerettet hatte. Die NGO aus Dresden hätte die Anweisungen der Behörden, dass die libysche Küstenwache die Menschen aufnehme, ignoriert.“

Also der einzige, der hier „herzieht“, ist der Schreibknecht des „Focus“ beziehungsweise, soviel Ehrlichkeit muss sein, denn auch die kopieren ja nur noch Meldungen aus Agenturen in ihr Käseblatt, der Schreibknecht der „dpa“, der das ausgekotzt hat. Salvini hat nur Fakten aufgezählt. Die NGO-Schlepper, denn als solche haben sie sich damit eindeutig positioniert, haben behördliche Anweisungen der Rettungs-Koordinationsstelle seerechtswidrig ignoriert und auf eigene Faust einen falschen Kurs eingeschlagen, um entgegen den Anweisungen der Behörden den Transit der angeblich Geretteten nach Italien zu erzwingen. Sie haben ihr Schiff und diese Menschen, für deren Versorgung sie nicht ausgerüstet sind, rechtswidrig und vorsätzlich in Gefahr gebracht und statt sie der libyschen Küstenwache zu übergeben, wie es eindeutig gefordert war, faktisch entführt.

Aber das muss man verstehen: Die Menschen an Bord befinden sich nur auf einer weiteren Etappe einer bezahlten Reise nach Europa, und die Aufgabe der NGO-Schlepper ist es, sie nach Europa zu bringen. Nicht nur heimlich und illegal, sondern ganz offen entgegen den Anweisungen der Seerettungskoordination und der Behörden zweier zuständiger Länder. Die Menschen haben bezahlt, verbracht zu werden, und sie erwarten, verbracht zu werden, sie sind eine Ware für die Schlepper und die NGO‘s.
Und genau das ist auch der Vorwurf Salvinis: Sie behandeln Menschen als Ladung Menschenfleisch, die es zu liefern gilt.

Sie riskieren das Leben der Migranten auf den Schlauchbooten, hören nicht auf die italienischen und libyschen Behörden und intervenieren, um diese wertvolle Ware von Menschen – von Menschenfleisch – an Bord zu laden.“

Er hat nicht die Flüchtlinge als Menschenfleisch bezeichnet, sondern den Schleppern und ihren NGO-Helfern unterstellt, diese wie solches zu behandeln und zu transportieren.
Wenn man jemandem unterstellt, er würde seine Kinder wie Dreck behandeln, bezeichnet man dann automatisch die Kinder als Dreck? Wenn man den Journalisten unterstellt, sie würden ihre Konsumenten wie Idioten behandeln, bezeichnet man dann alle Leser der Zeitung als Idioten? Wenn dann ein Roter sich beschwert, die FPÖ wolle Ausländer in Konzentrationslager deportieren wie Vieh, bezeichnet der dann Ausländer als Vieh? Also diese Argumentationslinie muss ich mir merken. Ich gehe jede Wette ein, dass dann sofort losgepoltert wird: „Man kann auch etwas mutwillig missverstehen und verdrehen!“ Richtig. Der „Focus“ bzw. die „dpa“ liefert hier das beste Beispiel dafür, und bedient sich dieses Mittels auch noch für billige Hetze. Und, da Agenturmeldung, transportieren alle anderen Medien diese Lüge willig mit.
Doch noch einmal zu Salvini im „Focus“:

Für ihn sind die NGO „Vize-Schlepper“, die Geld mit den Migranten machen wollen. Belege lieferte Salvini nicht.“

Wie auch, lassen sich doch die Spendenflüsse, die so üppig sind, dass man damit eine ganze Flotte von Schiffen auf Jahre angemietet hat, kaum nachvollziehen.
Die größten Spender dürften die Schlepper sein, denn wenn man sich die kolportierten Preise anschaut und die Menschenmassen der letzten Jahre, dann ist das ein Milliardengeschäft. Es braucht keinen Soros oder andere Popanze, der ist nur ein Puzzleteilchen, das mitnascht, eine PR-Maschine und ein Totschlagargument der Klatschhäschen. Dahinter steht eine Mafia, die Milliardenumsätze mit einem zynischen und menschenverachtenden Rennen um das Goldene Ticket nach Europa macht, und die NGO‘s sind ein Teil dieser Milliardenmaschine, die auch noch Gutmeinende als nützliche, weil kostenlose Idioten vor ihren Karren spannt.

Hier will sehr wahrscheinlich keiner "Umvolken" oder neue Menschen schaffen, auch wenn es sicher einige in der Politik gibt, die auch diese Intention haben und deshalb das Ganze unterstützen, nein, hier will nur ein mafiöses Netzwerk abcashen, und das ideale Geschäftsmodell ist das mit der Hoffnung der Glücksritter und überflüssigen Söhne und dem Mitleid der wohlstandsverwahrlosten und um ihr Karma besorgten gelangweilten kinderlosen Bobos, denn man kann jeden Kritiker als inhuman und Menschenfeind, xenophob und Nazi verhetzen - man sieht ja, wie toll das bisher funktioniert hat. Es musste erst bei einigen der Groschen fallen, dass es irrelevant ist, wenn man von den Propaganda-Heulbojen dieses Mafia-Netzwerkes als xenophob oder islamophob oder eben als Nazi bekreischt wird. Na und? Aus deren Mund ist das ein Kompliment, danke vielmals.

Witzig ist übrigens auch, dass nach der Androhung, „Rettungsschiffe“ nur noch nach Tripolis zurückzuschicken, einige von denen sofort den Dienst eingestellt haben und abdampfen. Das kann nur zwei Gründe haben:

Erstens, sie können den Auftrag nicht mehr erfüllen, für den sie von den Schleppern bezahlt werden, also bekommen sie keine Kohle mehr von denen und müssen aufhören.

Zweitens, sie haben Angst, dass ihre Ladung aus 90% jungen, kräftigen, zornigen Männern ausrastet, wenn die erfahren, in welche Richtung es geht, und befürchten, dass diese das Schiff entern, die Mannschaft über Bord werfen und auf eigene Faust einfach irgendwie Richtung Norden kuttern, bis sie irgendwo ankommen wo sie drohen können, ihre Handvoll Alibi-Schwangere und Mütter von Kleinkindern über Bord zu werfen, wenn sie nicht sofort in den nächsten Hafen einlaufen können.

Da ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass die herzensguten Menschenretter und Humanismusbeseelten auch nur einen leisesten Hauch solch dumpfrechten diffusen Angsttums haben können, muss es wohl doch der erste Grund sein.

Montag, 25. Juni 2018

Na — da kommt doch Freude auf ...

von LePenseur




Blogger-Kollege Luzifer-Lux ergänzt zur Graphik: »In Deutschland wählen diese Türken, insofern sie wahlberechtigt sind, vorzugsweise die Grünen, die SPD, die CDU und die Linkspartei. In Österreich sieht es nicht anders aus. «

Na — da kommt doch Freude auf ...


Es MUFLt in Deutschland ...

von LePenseur

Am Freitag, 22.06.2018 kam es gegen 20 Uhr in einem Jugendhaus in Ottobrunn zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei dort untergebrachten sog. unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und zwei Betreuerinnen.

Der 20-jähriger Eritreer und sein 17-jähriger äthiopischer Freund hatten gegen das Alkoholverbot des Jugendhauses verstoßen. Darauf angesprochen ging der 20-Jährige die Betreuerinnen körperlich an, indem er sie mit der Faust schlug. Diese erlitten dadurch Kopfverletzungen. Während die Betreuerinnen die Polizei verständigten, flüchteten die beiden Heranwachsenden aus dem Jugendhaus.
Und so geht's munter weiter in Merkelstan, wo ebenso pigmentbevorzugte wie rechtgläubige Goldsstücke Buntheit ins dröge Schlandleben bringen. Zum Schluß — wie man in der Folge lesen kann — wird eine Notärztin mit Schädel-Hirn-Trauma ins Spital eingeliefert.


DANKE, MUTTI!


Nur eine Frage ans Schicksal, wenn's gestattet ist: warum treffen die Verbrechensfolgen meist völlig unschuldige Dritte, statt ihre Verursacher? Obwohl zu bedenken ist: ein Schädel-Hirn-Trauma ist bei der Verursacherin der heutigen Misere angesichts der (bloß machtinstiktgetriebenen) Hirnlosigkeit ihrer Vorgangsweise ohnedies ausgeschlossen ...


Kopftuch

Nun bin ich ja nicht immer unreflektiert einer Meinung mit allem, was Feministinnen so absondern, aber die Frauenrechtlerinnen der Alten Schule, die sich noch nicht geistig nackt vor den frisch importierten Araberhengsten und schlampenverachtenden Rappern im Staub suhlen, haben den Bezug zur Realität noch nicht ganz verloren. Sie müssen nur gerade feststellen, dass der böse weiße Mann, den sie lebenslang bekämpft haben, nun nicht mehr ritterlich zur Seite springt, wenn das Weibchen in Gefahr gerät. Sie haben ihren eigenen Mann entweder weichgeklopft und zum Pudel degradiert oder gleich in irgend einem Darkroom entsorgt und sehen sich jetzt besorgt in der Situation, dass vergewaltigungsbereite heißblütige Einbrecher mit dem Brecheisen vor der Tür stehen und das Handy kein Netz hat. Während die Jungfeminsitinnen in dieser Situation mit feuchtem Höschen einen süßen Schauder zu verspüren scheinen, sehen die alten ein Problem.

Jedenfalls hat Seyran Ates, selbst Muslima und Frauenrechtlerin und bekannt geworden durch die „liberale Moschee“ in Berlin (genau, dieser Einzelfall, der von der Politik gerne zum Normalfall erklärt wird, während der Normalfall so aussieht, dass diese Moschee von verschiedenen Moslemgruppen bekämpft wird und die Frau unter Polizeischutz leben muss, weil es Todesfatwas gegen sie gibt und alle Islamverbände die Moschee für illegal erklärt haben…), also diese Seyran Ates, hat in der „Presse“ sehr wahre und weise Worte gesprochen, die sie für unsere Linksgestrickten wahrscheinlich zur rechtsextremen islamophoben Hetzerin machen:

"Wenn man Mädchen ein Kopftuch aufsetzt, nimmt man ihnen die Kindheit und sexualisiert sie. Man drängt sie in die Rolle eines Sexualobjekts und schränkt sie in ihrer Entwicklung ein, das ist für mich Kindesmissbrauch."

So etwas nennt man Indoktrination, Konditionierung, Gehirnwäsche.
In muslimischen Ländern werden den Menschen über Lautsprecher fünfmal am Tag die Hirne weichgeplärrt, vom ersten Lebenstag an, permanent, ohne Unterlass. Die religiöse Hirnwäsche setzt frühestmöglich ein, zuhause, von allen Seiten, in der Schule, immer und immer wieder wird wiederholt, dass eine brave Muslima einem Mann gehört, sein Eigentum ist, erst dem Vater, dann dem Gatten, und sie für jeden anderen wohlverpackt und keusch sein muss, sich verhüllen, kuschen, die Augen nicht heben, die Knöchel nicht zeigen, unterwürfig sein, eine Sklavin. Mit drei, mit vier, mit fünf… jahrein, jahraus wird es eingebläut und vorgelebt und das mahnende Beispiel der am Marktplatz Gepeitschten oder nach der Gruppenvergewaltigung in den Fluss geschmissenen Hure verfestigt das Ganze dann endgültig in den Hirnwindungen.

Die betroffenen Kinder würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen, eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich.“

Absolut richtig! Es tut gut, mal eine solche Stimme der Vernunft zu hören.
Und die Expertise kann man dieser Frau nun auch nicht gerade absprechen.
Deshalb noch so ein kleiner Nachschlag von mir zum Thema Heuchelei der linken Femanzen, die mit dem klassischen Feminismus einer Seyran Ates nichts mehr am Hut haben und sich im „#metoo“ ergehen, wenn einer „Schätzchen“ zu ihnen sagt, es aber kichernd als Folklore zur Kenntnis nehmen, wenn einer „Ficki ficki!“ will:

Wenn eine westliche Frau sich freiwillig entscheidet, daheim zu bleiben, das Geldverdienen dem Mann zu überlassen und lieber Kinder zu bekommen und sich um diese zu kümmern statt in der Tretmühle der Industrie verschlissen zu werden, dann ist sie vom Patriarchat zu einer ewiggestrigen Fortschrittsverweigerin gepresst worden, die gar nicht weiß, wie sehr sie sich versklaven lässt von einer frauenverachtenden Männerwelt. Sollte sie nach linksgrüner Belehrung immer noch trotzig ihrem ewiggestrigen Rollenbild anhängen, kann sie froh sein, nur als „Nazischlampe“ tituliert zu werden.

Wenn aber eine muslimische Frau nach lebenslanger Hirnwäsche im Stoffsack mit ihren sieben Kindern hinter ihrem Besitzer herhuscht, wenn er zum Sozialamt geht, die Staatskohle abzugreifen, von der er die ganze Familie ernähren lässt, dann ist das verteidigungswürdige Freiheit der Frau, eine stolze Muslima zu sein, für die unser sandlergleicher UHBP („Unser Hoferverhindernder Bellen-Präsi“) sogar gern die Kopftuchpflicht für Alle ausrufen möchte. Eine Frau, die wirklich in einem patriarchalischen System von Kindheit an in ihre Rolle gebügelt wurde, die wird zum Idealbild erhöht.

Sonntag, 24. Juni 2018

Gratulation!

Herzlichen Glückwunsch den Türken zum Wahlsieg ihres geliebten Führers!
Ich hoffe, sie feiern noch mal so richtig den letzten Tag Leben in Demokratie.
Mit Wahlen werden sie so bald nicht mehr belästigt werden.

»Wo liegt der Unterschied zwischen der Türkei und Deutschland?«

von LePenseur



... fragt Michael Mannheimer. Und mit voller Berechtigung:
  • Bei der Türkei weiß die Weltöffentlichkeit, dass sie sich von ihrer kemalistisch-demokratischen Demokratie verabschiedet hat und zu einer Diktatur geworden ist.
  • Bei Deutschland denkt die Weltöffentlichkeit immer, noch, es handele sich um eine Vorzeigedemokratie.
Doch im Prinzip gibt es keinen Unterschied mehr zwischen beiden Ländern.
Merkel regiert Deutschland wie Erdogan die Türkei: Vorbei an Gesetzen, vorbei am demokratischen Geist.  Diesen hatte Merkel noch nie – ebensowenig wie ihr Busenfreund Erdogan, dem sie immer noch in den Hintern kriecht.
Das System der Scheindemokratie hat sich in Deutschland seit dem Amtsantritt der ehemaligen FDJ-Sekretärin und mutmaßlichen Stasi-Mitarbeiterin endgültig in Richtung DDR gewandelt. Was in der früheren »Zone« noch recht naiv und offensichtlich über Einheitslisten mit 99,x% veranstaltet wurde, das kommt jetzt im Deckmantel der »wählerfreundlichen« Einführung der Briefwahl und der geschickten (und auch weniger geschickten — man denke an Bremen!) Manipulation der Auszählung daher. Wenn gleichzeitig eine faktisch gleichgeschaltete »öffentliche Meinung« vorgeblich objektiv berichterstattender Systemmedien für Dauer-Gehirnwäsche sorgt, regelmäßige Bestechung weiter Wählerschichten diese faktisch an einer tatsächlich freien Wahl hindert, und durch systemische Hindernisse die Etablierung einer Konkurrenz zu den Systemparteien faktisch fast verunmöglicht wird, dann kann man mit Recht sagen: das sind getürkte Wahlen (oder mit größerer Berechtigung: »gedeutschte Wahlen«).

IM Erika wird sicherlich die Gelegenheit wahrnehmen, dem Sultan Größenwahn zu seinem getürkten Sieg zu gratulieren (Honni schickte bei jeder Wahl im Warschauer Pakt schließlich auch Telegramme an die »siegreichen« Verbündeten).

Wenn man an die Vorfälle bei Österreichs letzter Bundespräsidentenwahl denkt, muß man als »Ösi« allerdings gestehen: bei uns ist es kaum besser! Auch hier wird geschummelt, was das Zeug hält, die Briefwahl ermöglicht Manipulationen in geradezu dreister Manier, und dagegen unternommen wird — nichts! Ein von Konsumismus vertrotteltes und durch PC-Zwänge mundtot gemachtes Volk wagt längst nicht mehr aufzubegehren und die System-Politruks dorthin zu befördern, wohin sie längst gehören: vor Gericht — bzw. (angesichts der Korrumpiertheit hiesiger Justizstysteme) gleich an die Laterne.

Nein, es ist nicht schön, in solchen Zeiten zu leben (außer für die Systemparasiten, die an den Trögen der vermentlichen Macht schmatzen). Und mit jeder Verlängerung, in die dieses korrupte System geht, wird die Fallhöhe wieder ein Stück höher, was den finalen Crash von Mal zu Mal für noch weniger Menschen überlebbar macht. Wir leben in interessanten Zeiten, zweifellos! Und wie man weiß: jemandem zu wünschen, in interessanten Zeiten zu leben, ist im Chinesischen ein besonders heimtückischer Fluch ...


Salto linkswärts

von LePenseur



Der aktuellen Wochenendausgabe der rosa Linkspostille »Standard« liegt das folgende Magazin bei:


Das Magazin der SOS-Kinderdörfer, SALTO, klärt auf. Die Erwachsenen (von denen man sich Spenden erhofft) über die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen. Wie schön: endlich erfahren wir alles, was die schon immer über Sex wissen wollten und wir uns nicht zu sagen getrauten!
Was hat ein Hot Dog mit Sex zu tun? Oder eine Melanzani oder ein Pfirsich? Das Team von SALTO, dem Magazin von SOS-Kinderdorf, hat bei der Produktion der aktuellen Ausgabe selbst einiges gelernt: Jugendliche benutzen Essens-Emojis, wenn sie per WhatsApp über Sex „reden“ – und lassen mit ihren Codes ratlose Erwachsene zurück, die sich fragen: Wie spreche ich mit meinem Kind undogmatisch und unpeinlich über Liebe und Sexualität? SALTO lässt Kinder und Jugendliche ebenso zu Wort kommen wie Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie finden junge Menschen in ein glückliches, selbstbestimmtes Sexualleben?

Neben Tipps für vermeintlich unangenehme Gespräche und sehr konkreten Antworten darf bei dem Thema auch gelacht werden. So spricht der Kabarettist Thomas Stipsits in SALTO mit dem Wiener Journalisten Wolfgang Kralicek über sein erstes Mal: „Toll war’s nicht, ich hatte eher das Gefühl: Gottseidank ist es vorbei. Beim zweiten Mal ist es dann schon besser gegangen.“ 

Weiters in dieser Ausgabe: Ein Auszug aus Niki Glattauers Buch „Ende der Kreidezeit“; Kinderzeichnungen zum Thema Liebe und Sex, gesammelt vom deutschen Autor und Lehrer Jan Kuhl; Buchtipps von Standard-Journalist Peter Mayr; und Sex-Kolumnistin Heidi List schreibt über das richtige Timing für heikle Gespräche mit dem eigenen Nachwuchs.
rezensiert APA/OTS.

Nun kann man ja – die empörten Reaktionen katholibanischer Kreise auf seinem Blog bestätigen es – LePenseur schwerlich übergroße Prüderie nachsagen. Aber, bitteschön,  muß es unbedingt eine Auswahl aus dem linken bis linksextremen Meinungsspektrum sein, die da präsumptiven Spendern für SOS aufs Aug gedrückt wird? Mal abgesehen von der zum Fremdschämen penetranten Peinlichkeit, mit die Autoren versuchen, à tout prix »fortschrittlich« und jugendlich-cool rüberzukommen.

Ich habe in der Vergangenheit mäßig, aber regelmäßig für SOS Kinderdorf gespendet. Weil ich das Wirken von Hermann Gmeiner für achtens- und fördernswert hielt. Wenn ich nun sehe, daß diese Spenden in Richtung linker Desinformation und Zeitgeistigkeit investiert werden, erlaube ich mir, von einer weiteren Unterstützung Abstand zu nehmen, und werde das auch in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis offen kundtun. Pech für SOS Kinderdorf — aber wenn die halt glauben, sich in Genderisierung und »Diversity«-Gutmenschlichkeit & Co. ergehen zu müssen, dann sollen sie sich auch die Sponsoren suchen, die das goutieren.




Meldungen zum Tage

Es wird eng für Erdogan. Er muss um die Absolute zittern, es könnte zu einer Stichwahl kommen. Das scheint die deutschen Grünen einigermaßen zu stören, deshalb hat der kunterbunte Heißluftballon Claudia Roth zusammen mit dem lebenden Augenaufschlag Cem Özdemir ein Propagandavideo gedreht, in dem die beiden den Türken nahelegen, Erdogans Widersacher zu wählen. Das dürfte dem Sultan die Absolute auf Anhieb bringen.

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Kern will ein Volksbegehren gegen den 12-Stunden-Tag lostreten. In einem internen Schreiben der ÖBB an ihren ehemaligen Chef versucht ein Personalvertreter vergeblich, ihn noch einmla daran zu erinnern, dass 12-Stunden-Tage bei den ÖBB seit Jahren Standard sind und auch unter Kerns oberster Fahrdienstleitung gang und gäbe waren. „“Das glaube ich nicht“, soll Kern daraufhin gesagt haben, „ich habe nie jemanden länger als acht Stunden arbeiten sehen!“
Uninformierte Kreise bestätigen, dass das daran liegen könnte, dass er selbst nie länger als acht Stunden im Haus war.

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Was ist der Unterschied zwischen Spanien und Deutschland?
In Spanien gehen die Feministinnen auf die Straße, um Härte gegen Vergewaltiger zu fordern.
In Deutschland gehen die Feministinnen gegen jene auf die Straße, die Härte gegenüber Vergewaltigern fordern.

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Im Libanon stehen, um den Verkehrsfluss zu beruhigen, knackige junge Polizistinnen in Hotpants am Straßenrand. In Deutschland will man jetzt nachziehen und Claudia-Roth-Doppelgängerinnen im Bikini an den Straßenrand stellen, um Staus schneller aufzulösen.

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Macron hat erneut die sture Haltung renitenter Flüchtlingsgegner angeprangert und das Beispiel Spaniens hochgehalten, das weitere im Mittelmeer herumirrende Rettungsschiffe aufnehmen möchte, da deren Kapitänen die Lage der Häfen Tripolis und Tunis nicht bekannt zu sein scheint. Orban hat sich beschämt und zerknirscht zu Wort gemeldet und sofort den Hafen Siofok für Flüchtlingsschiffe geöffnet.

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Ach ja, Melania Trump hat eine Jacke angezogen.
Ist mir vollkommen egal, und dir?