„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 29. April 2017

Täter und Opfer

Kurz zur Causa: Im scheenen Arzjebirch, bekanntermaßen eine eher gemächliche Ecke Deutschlands, soll es zu rüden Benachteiligungen von und diskriminierenden Angriffen auf arme traumatisierte Geflüchtete gekommen sein. So gab es einen verzweifelten Aufschrei von „Flüchtlingshelfern“ über Busfahrer, die armen Migranten die Mitfahrt verweigerten, sie anpöbelten und trotz gültigem Fahrschein aus dem Bus warfen. Sofort engagierten sich die bekannten Empörungsbeauftragten der „Grünen“ und stellten eine Anfrage im Kreistag Aue, wie es sein könne, dass der erzgebirgische Regionalverkehr so rassistisch agiere.
Im weiteren Verlauf drehte sich aber alles komplett um. Schön dokumentiert hat das die „Freie Presse“.



Die „Freie Presse“ fragt unschuldig:

Wie rassistisch kann eine Fahrscheinkontrolle sein?“

Und gleich am Beginn eine Feststellung, die erst einmal zu Denken geben sollte und ruhig unter der Überschrift „Wie sexistisch kann Personenbeförderung sein?“ stehen könnte.

„Zwischen Aue und Schneeberg sieht man seit geraumer Zeit kaum noch Frauen hinterm Steuer der Linienbusse. Kein Zufall, sondern eine gezielte Maßnahme, sagt Roland Richter, der Geschäftsführer des Regionalverkehrs Erzgebirge (RVE). Als Grund nennt er Ärger mit Migranten, die mit abgelaufenen oder manipulierten Tickets mitfahren wollen. Erlaube das RVE-Personal dies nicht, würde es immer häufiger bedroht.“

Ach, von wem denn? Von Neonazis? Ziehen die im Stechschritt durch die Busse und verprügeln jede Kontrollorin, die einem armen Schutzerflehenden ohne Fahrschein, der bescheiden um einen kurzen Mittransport bettelt, den Zutritt zum Bus verweigert? Denn dass die armen traumatisierten Engelchen ausgerechnet jene Menschen bedrohen oder gar tätlich angreifen, denen sie ihre ganze Existenz in diesen Breiten zu verdanken haben, kann es ja nun nicht sein, oder?

Die Entscheidung, auf den vorwiegend betroffenen Linien keine Fahrerinnen mehr einzusetzen, solle bereits im Vorfeld deeskalierend wirken, sagt Richter: "Damit es nicht zu Extremsituationen kommt."“

„Im Vorfeld deeskalierend“ nennt sich das also, wenn aus einer akuten Gefährdungslage heraus der deutsche Regionalverkehr vor den Sitten von Kabul kapituliert?! Wobei ich sehr im Zweifel bin, dass Busse in Kabul großkotzige Sprücheklopfer ohne Fahrschein mitfahren lassen, aber das nur am Rande. Die würden ja auch keine unverschleierten Schlampen oder ungläubige Hunde mitnehmen, also hinkt der Vergleich sowieso.

Über die Probleme mit Flüchtlingen im Personennahverkehr informierte der RVE-Geschäftsführer kürzlich den Kreistag. Anlass war eine Anfrage von Kreisrätin Ulrike Kahl (Bündnis 90/Die Grünen), der es allerdings um genau entgegengesetzte Situationen ging: Migranten, die angeblich durch Busfahrer schikaniert werden. Flüchtlingshelfer hätten berichtet, dass Busse nicht stoppen, wenn an der Haltestelle Ausländer stehen. Oder die Leute würden abgewiesen, gültige Fahrscheine für ungültig erklärt. Kahl beklagte daher einen "latenten Alltagsrassismus im Erzgebirge".“

Typisch Grüne. Wenn es gegen ihre Lieblinge geht, muss man jeden Einzelfall penibelst prüfen und dokumentieren und beweisen und gegenchecken und wasweißichnoch. Aber wenn ihnen ihre Engelchen ein Märchen flöten, wird ohne Hinterfragen und Untersuchen pauschal erstmal allen Bewohnern des Erzgebirges „Alltagsrassismus“ unterstellt. Im Umkehrfalle nennt man das Generalverdacht. Ich nenne es Dummdreistigkeit.

Mit dem gleichen Recht könnte ich den „Grünen“ Alltagsdummheit, Alltagsdeutschenhass und Alltagsinkompetenz unterstellen, und dabei muss ich mich nicht einmal auf irgendwelche Erzählungen berufen sondern stütze mich auf ganz klare und dokumentierte Fälle permanenter zwangsillusorischer Ideologieneurose, die selbst in den sich selbst als seriös bezeichnenden Medienprodukten der anspruchsvollen intellektuellen Elite zu finden sind.

Und so setzt auch eine Argumentationsspirale ein, wie wir sie von den Tauben auf dem Schachbrett kennen, die großkotzig gurrend und das Brett vollkackend über das Schachbrett stolzieren und einfach alle Figuren umwerfen, als wäre außer ihnen nichts da und nur ihre reine Existenz bereits der Beweis ihres Sieges.

"Ich wollte, dass der RVE das Thema in einer Dienstberatung anspricht, damit so etwas nicht mehr vorkommt. Es hat solche Vorfälle gegeben, und es soll sie nicht wieder geben."

Ohne Beweis wird erst einmal eine Behauptung aufgestellt, die, soweit sei gespoilert, nicht bestätigt werden kann. Das Vorrecht der „Guten“; sie schaffen Fakten durch deren Aussprechen. Egal wie alternativ die dann zur Realität sind.
Der Chef des Regionalverkehrs antwortet:

Von dem Vorwurf, seine Leute würden Migranten schikanieren, distanziert er sich jedoch deutlich. Sollte so etwas bekannt werden, erfolge eine umgehende Auswertung unter Anwendung aller zulässigen arbeitsrechtlichen Konsequenzen.“

Er sagt damit, dass so etwas noch nicht vorgekommen sei, was ja nun auch rein von der Vernunft her Beweislastpflicht der Grünen wäre, es aber, sollte es doch vorkommen, Konsequenzen geben würde.
Und was kontert die Grüne Taube?

"Es hätte uns gereicht, wenn man sagt, wir nehmen es ernst, es kommt nicht wieder vor. Zu sagen, das gibt's nicht, ist eine bewährte Strategie im Landratsamt.“

Richtig gelesen. Er leifert weder einen Beweis nach oder gibt sich zufrieden, nein, er unterstellt gleich einmal Lüge und fordert dann etwas ein, was sowieso schon passiert ist: Es wird ernstgenommen und es wird nicht vorkommen. Das „wieder“ kann nicht funktionieren bei etwas, was noch nicht vorgekommen ist. Aber das ist einem Grünen wahrscheinlich schon zuviel der Logik.

Dass manche Migranten Probleme machen, stellt er nicht in Abrede. "Das sind Menschen wie du und ich, es gibt welche, mit denen man nicht unbedingt befreundet sein möchte." Konkrete Beispiele für Schikanen durch Busfahrer können die Grünen nicht beibringen.“

Ach was. Können sie nicht? Ebenso wenig wie einfach mal das Maul halten, wenn es nichts zu sagen gibt? Aber sie könnten diesen Satz, den sie da rauströten, mal eben nicht nur auf ihre Lieblinge anwenden, sondern auch auf Busfahrer, deutsche Fahrgäste oder von mir aus AfD-Mitglieder. Es gibt eben Menschen wie dich und mich und mit manchen möchte man einfach nicht befreundet sein. Mit Grünen zum Beispiel, die sich mit großkotziger Inkompetenz lächerlich und mit trotziger Überheblichkeit unbeliebt machen.

Ende März wandte sich eine hiesige Familie an den RVE. Sie behauptete, dass Kontrolleure auf der Linie Aue-Schneeberg in Markenkleidung aufgetreten sind, die unter Neonazis beliebt sei.“

Oh, da muss ich jetzt aber aufpassen. Ich trinke gerne Bier, und das ist ja bekanntermaßen auch unter Neonazis beleibt, vor Allem, wenn sie drei davon bestellen. Wie blöd geht es denn noch? Entweder waren eindeutige Nazisymbole zu sehen oder das Ganze ist so substanzlos wie das Geraunze der Grünen.

Das Einzige, was wirklich nachweisbar bleibt, ist die Antwort einer Anfrage der NPD aus dem Jahr 2015:

Auf eine Anfrage von NPD-Kreisrat Stefan Hartung zu Vorfällen in Bussen, listete die Kreisverwaltung im Jahr 2015 mehrere Fälle von Beleidigung, Bedrohung oder handgreiflichen Auseinandersetzungen durch Migranten auf. Die psychische Belastung für das Fahrpersonal sei gestiegen, hieß es bereits damals.“

Gab es da einen Aufschrei der Grünen? Nein?
Ach ja, ich vergaß: da geht es ja um alltagsrassistisch generalverdächtige Deutsche. Wenn es denen dreckig geht, ist das dem Grünen egal.

Irgendwie bleibt das Ganze trotzdem unbefriedigend, weil man sich denkt: Okay, da wird wohl was gewesen sein aber nicht so schlimm wie die linken Krakeeler es darstellen, aber von nichts kommt ja bekanntlich nichts, also irgendwie... naja, die „Freie Presse“ bleib dran und lieferte Folgendes:


Rassismus im Bus: Jetzt reden Fahrgäste“

Erst lässt man eine ehemalige Mitarbeiterin des Regionalverkehrs zu Wort kommen, die zu einem Schluss kommt, den man sich einrahmen und an die Tür tackern kann:

Die Grünen wüssten nicht, wovon sie da reden.“

Genau mein Eindruck bei so ziemlich jedem Thema. Es gibt kaum eine inkompetentere und von mehr Unwissen geplagte Menschengruppe, die sich selbst für so hochintellektuell und moralisch herrenmenschlich fühlt wie die Grünen. Die meisten Wähler haben das inzwischen überzuckert und die abgehobene Inkompetenz der Dauerempörten und Linkspöbler mit einer Wählerflucht quittiert, die es fraglich erscheinen lässt, ob die es im Herbst überhaupt schaffen, im Bundestag zu bleiben.
Was soll's, ich gönne ihnen von Herzen den Katzentisch und der Frau Roth eine berufliche Neuorientierung.

Doch weiter im Artikel. Es stellt sich heraus, dass permanent Migranten versuchen, ohne Fahrschein zu fahren und die Busfahrer, die Kontrollore und die Fahrgäste anpöbeln und beleidigen.

Weisen Busfahrer die manipulierten Tickets zurück, würden sie beschimpft und bedroht.“

Ein Fahrgast aus Alberoda erzählt, dass die Fahrer allein gegen Gruppen von Migranten stehen und schwerste Beleidigungen erdulden müssen. "Ich bewundere die Fahrer, weil sie trotzdem immer wieder ihren Dienst antreten", sagt er. "Ich denke, die Angst durch das, was man erlebt, muss man auch mal ansprechen."“

Oh, wer sind hier die Täter und wer die Opfer? Und, ehrlich gesagt, ich würde einen Busfahrer, der an einer Gruppe solcher Früchtchen lieber vorbeifährt anstatt sich der erwartbaren Tortur auszusetzen, eher verstehen als angebliche Schutzerflehende, die sich aufführen wie Arschlöcher, nur weil sie glauben, unsere Regeln gelten nicht für sie.

"Ich selbst wurde von ausländischen Mitbürgern mehrfach beleidigt und bedroht. Als ihre Fahrscheine nicht akzeptiert wurden, haben sie den Fahrer und die Einheimischen im Bus als Nazi-Schweine beschimpft. Man müsse uns alle aufhängen."

Von wem sie das Vokabular wohl haben? Zumindest halten sich die Grünen mit ihrem Protest sehr vornehm zurück, wenn unbescholtene Einheimische, die einfach nur ihren Job machen, von einem renitenten Mob Eindringlinge (denn wer sich so benimmt, hat jeden Status als Flüchtling, Gast oder auch nur vorübergehend Schutzbedürftigen verwirkt) beleidigt, verhetzt und sogar mit dem Tode bedroht werden.

Wir erinnern uns, Herr Tillich, nich?! Ein paar Demonstranten vor einem Bus mit angeblichen „Flüchtlingen“ sind Verbrecher und keine Menschen. Aber was sind dann aggressive Gruppen, die andere übel verhetzen und sogar mit Gewalt bedrohen? Na, finden wir da auch Worte? Oder ist das egal, weil es ja nur gegen die eigenen Landsleute geht, und was das für ein Pack ist, weiß ja eh jeder, gell?

Mehrere junge Flüchtlinge stürmten ohne zu bezahlen am Fahrer vorbei und stießen dabei auch einen Mann auf Krücken aus dem Weg, der ihnen nicht rechtzeitig ausweichen konnte.“

Haha, wie ich sage: Das Wort „Flüchtling“ wird schon lange nicht mehr als Bezeichnung für Menschen auf der Flucht genutzt, sondern als Synonym für Eindriglinge, egal wie dreist und aggressiv oder gar kriminell die sind. Nicht die Menschen stellen die Flüchtlinge unter „Generalverdacht“, sondern die realitätsverweigernde Zuerkennung dieses Status für jedes noch so kriminelle Arschloch hat dazu geführt, dass die Menschen den Beriff „Flüchtling“ generell mit jedem Südländer verbinden, vor Allem mit jenen, die auffallen. Und das tun sie leider meist negativ.

Da glauben die konstruktivistischen Klempner, mit Sprache die Realität verändern zu können, und stolpern doch immer wieder darüber, dass die Realität die Sprache verändert. Wenn man Zigeuner nur noch als Roma bezeichnen darf, dann weiß jeder, wenn man Roma sagt, ist von Zigeunern die Rede. Funktioniert auch mit Transiteuropäer. Egal. Nenne Neger nur mehr Farbige, und jeder weiß trotzdem, was gemeint ist. Funzt einfach so. Und die lernen es nicht.

"Einer steigt ein und zahlt. Dann läuft er zur Mitte und schiebt den Fahrschein durch die Gummilasche der Zieharmonikatür seinem Kumpel zu, der draußen wartet." Sagt der Fahrer etwas, werde er als Nazi tituliert. "An einen Satz erinnere ich mich gut: Nur Allah hat Recht, du bist ein Nichts."

Gut. Ohne Kommentar.
Aber das war es noch nicht, die „Freie Presse“ legt noch eins nach, denn in den regionalen Medien arbeiten ja noch Journalisten, die den Inhalt des Begriffes „Recherche“ kennen.


Bedrohung im Bus: Landkreis nennt Zahlen“

Oh. Aus Rassismus wurde inzwischen Bedrohung. Wer die vorigen Artikel verfolgt hat, weiß, warum.

Demnach wurden seit Januar 2016 keine Vorfälle angezeigt, bei denen Flüchtlinge benachteiligt worden sind.“

Keine. NULL. Aber die Grünen, siehe oben, fordern dreist und lautstark „Maßnahmen, damit sich so etwas nie wiederholt“. Fordern sie solche Maßnahmen auch dafür:

Im selben Zeitraum sind 24 Vorgänge aktenkundig geworden, bei denen Migranten Fahrer beschimpft oder bedroht haben. Es sei zu teilweise heftigen Diskussionen gekommen. Überwiegend konnten diese durch das Personal geklärt werden. In vier Fällen sei die Diskussion derart eskaliert, dass die Polizei gerufen werden musste.“

Ach nein, das interessiert die Grünen natürlich nicht.
Die haben ja auch andere Probleme, denn nachdem man sich als Angreifer selbst ins Abseits gestellt und offensichtlich mit den eigentlichen Tätern verbündet hat, verfällt man sofort in den Mimimi-ich-armes-Opfer-Modus:

Nach Berichten der "Freien Presse" über diese Vorgänge erhielten die Grünen in den zurückliegenden Tagen eine Reihe kritischer Schreiben und Anrufe, teilweise in einem beleidigenden Ton.“

Ach, sie verhetzen das ganze Land als „alltagsrassistisch“, beleidigen ehrlich arbeitende Menschen und unterstellen ihnen niederste Beweggründe, trampeln ehrabschneidend auf ihnen herum, solidarisieren sich mit beleidigenden aggressiven Kleinkriminellen und wenn ihnen dann einer die Meinung sagt, und das offensichtlich sehr zivilisiert, dann mutieren sie zu Mimöschen. Da sind sie wieder, unsere Schneeflöckchen, die austeilen was das Zeug hält, verhetzen, anklagen, herumschreien, aber wenn ihnen mal einer in den Weg tritt und den Spiegel vors Gesicht hält, müssen sie sich schnell in ihre Wohlfühlblase zurückziehen und Mandalas ausmalen, um mit der Härte der bösen Naziwelt klarzukommen.

Abschließend das Statement des Chefs der Busfahrer:

RVE-Geschäftsführer Richter sagte gestern, man dürfe in dieser Debatte nicht schwarz-weiß malen. Probleme mit Flüchtlingen konzentrierten sich auf Linien in der Nähe von Asylbewerberheimen. Schwerpunkt ist die Erstaufnahmeeinrichtung in der Kaserne Schneeberg. Auf anderen Strecken gibt es laut Richter kaum Ärger.“

Wahrscheinlich den gleichen „kaum Ärger“, den die Erzgebirgler noch aus den bräsigen Zeiten ohne bereichernde und das Leben bunter machende Flüchtlingsbunker kennen. Ach was waren das für langweilige Zeiten, als der größtmögliche Ärger von angetrunkenen Gästen aus dem FdGB-Ferienheim kam, die bei Tante Trude über den Gartenzaun kotzten.

Zum Schutz der Fahrer und der Fahrgäste gebe es in jedem Bus einen Überfall-Rufknopf, mit dem die Polizei alarmiert werden kann.“

Ein Alarmknopf schützt keinen. Das sofortige Aufgreifen und Außerlandschaffen eines jeden mit Gewalt drohenden und sich wiederholt kriminell gebärdenden „Flüchtlings“ würde einen größeren Schutz Unschuldiger vor den Kollateralschäden der Merkelschen Willkommenspolitik bedeuten als alle Alarmknöpfe in sämtlichen Bussen zusammen. Wir wissen, dass das Placebos sind, um den Pöbel ruhig zu halten und ihm vorzuspielen, die Lage wäre ernst aber nicht hoffnungslos.

"Wir haben eine Beförderungspflicht, der wir ohne Ansehen der Person nachkommen", so der RVE-Chef. "Das setzt einen gültigen Fahrausweis voraus. Wer keinen hat, kann ihn beim Fahrer kaufen. Wer das nicht macht, dem verweigern wir die Beförderung."

Richtig so. Und nur so. Und dem grünen Schneeflöckchen wünsche ich beim vorbildlichen benutzen des öffentlichen Nahverkehrs einen Busfahrer, der ihm lächelnd beim Einsteigen erklärt: „Du bist zwar ein veritables Arschloch und ich müsste dich eigentlich an den Griff zum Hinten-Mitlaufen verweisen, aber weil ich so ein rassistischer Nazi bin und du ein Weißer, lasse ich dich mal mitfahren.“


FAZIT:

Wann immer die Grünen den Mund aufmachen, wäre es rückwirkend betrachtet besser gewesen, sie hätten die Klappe gehalten. Aber das können sie nicht, weil sie die selbsterklärten Anwälte der Diskriminierten, die Kämpfer gegen Alltagsrassismus und vor Allem gegen jede Form von Realität sind, die platzen würden, bevor sie mal den Mund halten.
Und da fällt mir wieder dieser kleine Bonmot zu den Grünen ein, nur leider nicht die Quelle, aber egal:
Eigentlich müssten sie oben schwimmen, denn sie sind innen komplett hohl.
Aber sie gehen trotzdem unter, denn sie sind nicht ganz dicht.

Freitag, 28. April 2017

rechte Provokation

Ein bekennender rassistischer und Hass versprühender AfD-Faschist hat die bodenlose Frechheit besessen, sich provokant mitten in der Öffentlichkeit zu zeigen und die Atemluft aufrechter antifaschistischer Widerstandskämpfer mit seinem stinkenden gewalttätigen Nazi-Mief zu verpesten. Daraufhin sahen sich die Krieger des Friedens und der Liebe aufs Brutalste provoziert und mussten zu drastischen Maßnahmen greifen, um sich der ekelerregenden Gegenwart dieses Subjektes und seiner widerlichen Begleitung zu entledigen. Aufrechte Antifaschisten kämpfen gegen die Radikalisierung der Gesellschaft, bis Blut spritzt.
Das Dokumentationsarchiv des antifaschistischen Widerstandes wird diese rechte Provokation hoffentlich in die lange Liste der rechtsextremen Straftaten aufnehmen!

Ironie off.

In der Welt wird getitelt:
Linksaktivist attackiert AfD-Stadtrat mit Holzlatte“

Das ist einmal wieder ein hervorragendes Beispiel für neutrale Berichterstattung intellektuell anspruchsvoller Medien. Man stelle sich vor, einer der „Identitären“ hätte einem grünen Funktionär mit einer Dachlatte einen Scheitel gezogen. Würde die „Welt“ dann schreiben: „Rechtsaktivist attackiert mit Holzlatte“? Oder doch eher „Rechtsextremer Gewalttäter prügelt auf xxx ein!“?
Sie können es nicht lassen, sie müssen sich um die unangenehme Wahrheit herumbiegen.

Ganze dreimal(!) in dem kleinen Artikelchen wird erwähnt, dass es sich um eine Gruppe von „mutmaßlich dem linken Spektrum zugeordnete“ Menschen handelt, aus der heraus dem AfD-ler mit der Holzlatte über den Kopf gedroschen und seiner Begleiterin in den Rücken geboxt wurde. Ich warte auf den Tag, an dem man die Identitären oder Pegida-Demonstranten oder gar, um mal einen passenden Gegenpol zu den gewalttätigen linksradikalen Prüglern zu präsentieren, eine gewalttätige Truppe NPD-Glatzen als „mutmaßlich dem rechten Spektrum zugeordnet“ bezeichnet werden und nicht einfach nur als Rechtsradikale oder Rechtsextremisten.

Bis dahin bleibt für mich, egal wie die Medien das zu verschwurbeln suchen, die geifernde Meute gewalttätiger „Antifaschisten“ nichts anderes als eine linksradikale SA in unheimlicher und widerlicher Tradition, die sich mutig fühlt, wenn sie einfache wehrlose Bürger mit Holzknüppeln attackiert und Frauen schlägt.
Ganz im Sinne der Anleitung Stegners. Man muss halt das Personal der „Rechtspopulisten“ „attackieren“, hat er getwittert. Und seine nützlichen Idioten vom linksradikalen Rand folgen diesen radikalisierenden, aufhetzenden Parolen.
Wenn man die Worte und die Taten beobachtet, dann sieht man, wer die wirklichen Radikalisierer und Demokratiefeinde sind. Und wer die, die wirklich mutig für ihre Ideale einstehen müssen und wer die, die feige agieren.

Zweiklassenjustiz

Die Gemeinsamkeit:

In beiden Fällen, in diesem wie in diesem, werden Menschen einfach so mal eben auf ein Gleis getreten, kurz bevor ein Zug einfährt. In beiden Fällen besteht für das Opfer neben der Traumatisierung extreme Lebensgefahr. In beiden Fällen sind die Täter sturzbesoffen.

Der Unterschied:

In diesem Fall gehen die Täter, sogenannte „Flüchtlinge“, schon nach einem Tag wieder frei und werden auf freiem Fuß wegen „gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ angezeigt, da sie ja einen „festen Wohnsitz“ hätten und eine Tötungsabsicht nicht nachgewiesen werden könne (man schubst halt eben Leute aufs Gleis, um den Bahnverkehr zu stören und nicht um sie umzubringen). Die Frage, ob den Behörden die wahre Identität der Täter bekannt ist und was diese daran hindern sollte, einfach bei Nacht und Nebel abzuhauen und im nächsten Bundesland als „neuer Flüchtling“ wieder aufzutauchen, bleibt unbeantwortet.

In diesem Fall handelt es sich um eine Ungarin mit eindeutiger Identität. Ihr fehlt somit der „Flüchtlingsbonus“. Sie wird deshalb sofort in Untersuchungshaft genommen und wegen Mordversuch angeklagt.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.

Zugeben muss man, dass nur zwei Tage später auf Grund des medialen Echos und des unüberhörbaren Aufschreis aus der Bevölkerung die Täter aus Sachsen doch noch festgenommen wurden und in U-Haft sitzen. Die Staatsanwaltschaft, deren Ansehen extrem gelitten hat, änderte scheinbar erst auf Druck von außen den Tatvorwurf in „versuchten Totschlag“, was von Tatschwere und möglichem Strafrahmen trotzdem noch immer weit unter „Mordversuch“ liegt.
Aber ein unguter Geruch haftet der Causa an. Für mich ist beides versuchter Mord. Und nicht durch Suff entschuldbar.
Mal sehen, ob man irgendwann etwas über die Urteile erfährt...

Gästewünsche

Behandelt man so seine Gäste? Lädt zu einer großen Party und stellt dann zu wenig Gläser hin?
Im sächsischen Riesa, dort in den dunkeldeutschen Tiefen des Tals der angeblich Fremdenlosen, wenn man den höhnischen Gegnern der Pegida glauben will, müssen sich auf geradezu diskriminierende und menschenverachtende Weise die von Merkel persönlich eingeladenen muslimischen Partygäste beim Gebet in einer kleinen Immobilie drängeln, die sie auch noch über einen Verein selbst anmieten mussten.

Dabei ist doch sonnenklar, wie die „SZ“ schreibt:

Awad Al Mahamied vom SBS-Vorstand sieht dagegen die deutsche Regierung in der Pflicht. „Die Regierung hat die Leute hergebracht! Die wusste doch, dass 90 Prozent der Asylbewerber Muslime sind, die freitags beten müssen!“

Deshalb sei eigentlich die Regierung für geeignete Räume verantwortlich. Die könne froh sein, dass sich die SBS kümmere – und die Mietkosten für den Gebetsraum durch Spenden decke. „Wenn die Stadt ein Problem mit unseren Besucherzahlen hat, soll sie uns ein größeres Gebäude zur Verfügung stellen“, sagt Elgazar.“

Also bitte, ihr orkischen Dunkelsachsen, stellt eine der Verehrung Allahs würdige Moschee zur Verfügung, aber pronto! Eure gloriose Rautenkönigin hat erlassen, dass Gäste kommen und unterwürfigst zu bedienen sind, auf dass alle Bedürfnisse erfüllt werden!

Ach ja, putzig finde ich diesen Absatz:

Wir wollen unseren Leuten die deutsche Gesellschaft erklären.“ So verstünden Menschen, die aus dem Krieg kommen, oft keine Gesetze. „Die wundern sich, dass Autos hupen, wenn sie bei Rot über die Ampel gehen.“ In Dresden gebe man längst auch Deutsch-, Arabisch-, Englischkurse. In Riesa habe man mit einem Deutsch- und Arabischunterricht für 22 Kinder angefangen. Gibt es auch Koranunterricht? „Ja, natürlich.“

Nur eine ganz kauzige Eigenart der deutschen Gesellschaft haben sie vergessen, ihren ob der Farbenspiele an Ampelkreuzungen verwunderten Gästen zu erklären, nämlich dass die Ausübung der Religion, auch und ganz besonders dann, wenn der Gläubige der Meinung ist zu einer Art theokratischen Herrenrasse zu gehören, eine reine Privatsache ist und den Staat nicht nur einen feuchten Kehrricht angehen kann, sondern sogar muss. Die Gesellschaft der Schweinefresser und Köter pfeift nämlich auf die frühmittelalterliche Hetzschrift eines arabischen Kameltreibers ebenso wie auf andere religiöse Ergüsse. Oder will hier jemand den „Hexenhammer“ wieder in die Strafgesetzgebung integrieren? Nein? Eben, deshalb auch nicht die Scharia.

Wir leben hier nicht nach der Thora und nicht nach dem Neuen Testament, ebensowenig nach anderen religiösen Schriften, sondern einzig und allein nach den menschgemachten Regeln der Vernunft (reicht aus, dass die postfaktisch momentan eher der Emotion angepasst werden). Deshalb hat niemand den Pappst gefragt oder in der Bibel geforscht, ob das Queren einer Straße bei rotem Lichte gottgefällig ist oder nicht sondern einfach nur, ob es riskant für die Gesundheit des Menschen ist. Ja, selbst dieser dreiste Eingriff in die Gottergebenheit, dass man es nicht der Lenkung des Einen überlässt sondern mit Lichtgeblinker in die Vorsehung hineinpfuscht, ob jemand an der Kreuzung niedergebügelt wird oder gesund an der anderen Straßenseite ankommt, wurde nicht auf ihre theologische Einwandfreiheit untersucht. Potzblitz! Wo sind diese armen Schäfchen nur hingekommen!

So einfach wäre das. Wäre nett, das den Ankommenden mal zu erklären. Und nicht nur, warum Autos hupen, wenn man bei Rot über die Kreuzung latscht.

Brecht hat Recht

Noch was zu unseren Medien:

Demokratieverständnis

Wenn ein Parlament seine eigene Geschäftsordnung ändert, um zu verhindern, dass der Vertreter einer demokratisch in dieses Parlament gewählten Partei überhaupt eine Rede halten darf, sagt das mehr über das Demokratieverständnis der in diesem Club versammelten Berufspolitiker aus als denen lieb ist. Es ist nämlich genau das, weswegen Menschen lieber AfD wählen als ihre Stimme berufsmäßigen Blockadepolitikern zu geben. Und es dokumentiert die Schwäche dieses Parlamentes. Denn scheinbar gibt es keine Redekultur und keine argumentative Möglichkeit, jenseits von Geschrei, Parolen und verstockter Bockigkeit dem politischen Gegner Paroli zu bieten. Nur wer keine Argumente hat und weiß, wie angreifbar der eigene Glaube ist, muss sich die Finger in die Ohren stecken und laut blöken, wenn eine andere Meinung verlautbart wird.
Schneeflöckchen. Social Justice Warriors.
Und das nennt sich „Parlament“.

Kontrollverlust

Wie schräg ist das denn?

Teil 1: Die erreichbaren Fakten

Da gibt sich ein gebürtiger Deutscher als Flüchtling aus Syrien aus, ohne ein einziges Wort arabisch zu sprechen, sondern nur französisch. Und kommt damit nicht nur anstandslos durch, nein, er setzt auch noch eins drauf: Er beantragt Asyl. Und bekommt es! Zeitgleich ist der Mann Zeitsoldat der Bundeswehr, mit 28 bereits Oberleutnant, also Offiziersstudium und aktiver Dienst. Aktiver Dienst in der Bundeswehr und gleichzeitig in einer „Flüchtlingsunterkunft“ in Gießen registriert (wofür diese wahrscheinlich Betreuungsgelder kassiert hat – bei wie viel Anwesenheit, während der Mann im Elsass im Dienst war?) und ein Asylverfahren in Bayern laufend... Hä?

Und dieser Bundeswehroffizier reist mehrmals nach Wien (Dienstlich? In welcher Identität?) und versteckt dort eine Waffe im Flughafen, will die dann wieder holen, wird dabei erwischt, wobei auffliegt, dass er diese syrische Asylanten-Scheinidentität besitzt – und wird nach einer Vernehmung wieder laufen gelassen? Ein Betrüger der an einem Flughefen eine scharfe Waffe bunkert wird erwischt und freigelassen??

Na gut, wenn es aus dieser Geschichte eines zu lernen gibt, dann Folgendes: Die Behörden in Deutschland haben total versagt, die in Österreich zumindest veritabel. Da kann jeder kommen und jede Geschichte aufdrucken, vollkommen egal. Die berühmten zwei Worte „Aleppo“ und „Asül“ in einem Satz gestammelt und man kommt mit jedem Blödsinn durch.

Teil 2: Die mediale Deutungshoheit

Angeblich soll der Mann ja in Kontakt mit einem anderen gestanden haben, und bei deren abgehörten Telefonaten soll auch „fremdenfeindliches Vokabular“ verwendet worden sein. Also wenn ich sowas höre, gehen bei mir ja schon alle Alarmsirenen an. Da wird jetzt gelenkt und konstruiert was das Zeug hält.

Immerhin wird bei Welt/N24 geschrieben:
Am Flughafen Wien-Schwechat geriet der deutsche Soldat ins Visier der Fahnder. Die Pistole Kaliber 7,65 mm war bei Kontrollen aufgefallen. Der Soldat soll versucht haben, sie in einem Putzschacht zu verstecken. Möglicherweise um später damit einen Anschlag zu begehen.“

Also wurde er dabei erwischt, wie er die Waffe verstecken wollte, um möglicherweise Blabla...
Warum schreibt dann die NZZ:
Vielmehr hatte der 28-Jährige ... offenbar versucht, im Januar am Wiener Flughafen Schwechat in einer Toiletten-Wandverkleidung eine Pistole zu verstecken. Als er diese im Februar dort holen wollte, wurde er von den österreichischen Behörden gestellt und einvernommen.“

Also was jetzt, hat er sie versucht zu verstecken oder hatte er sie versteckt und wollte sie wieder holen? Mindestens eine dieser Aussagen ist nicht korrekt, und egal welche, was ist denn hier wieder in den qualitativ hochwertigen und intellektuell anspruchsvollen Medien los? Hat am Ende wieder keiner eine Ahnung aber jeder eine Geschichte?

Teil 3: Die Theorie

Da es unseren faktencheckenden und Fake-News-vermeidenden Medien, wenn sie eigentlich von nichts wissen, trotzdem unmöglich ist, einfach mal zu schreiben: Sorry, wir haben keine Ahnung!, müssen auf diese mehr als krude Geschichte noch krudere Theorien herbeiphantsiert werden, für die jede Privatperson als spinnerter Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker verlacht würde, wie hier bei Welt/N24:

Eine Theorie lautet: Der Soldat, der bislang nicht als Rechtsextremist aufgefallen war, könnte geplant haben, mit der Schusswaffe schwere Straftaten zu begehen. Aufgrund seiner Fingerabdrücke, die im Zuge des Asylverfahrens registriert wurden, wollte er womöglich Flüchtlinge diskreditieren und die Spur in Richtung Asylbewerber lenken.“

Kurze Analyse: „bislang nicht als Rechtsextremist aufgefallen“ suggeriert zwei Dinge, nämlich durch die Verwendung der Vokabel, dass er einer ist, und durch den Zusatz „bislang“, dass es ab jetzt sicher ist: Der Betrüger ist ein Rechtsextremist. Immerhin wurde ja „fremdenfeindliches Vokabular“ verwendet. Welches? Egal. Vielleicht „Scheiß-Neger“, vielleicht „Scheiß-Kuffar“, keine Ahnung, alles nur Kaffeesatz. Wenn man einer an Vogelgrippe verendeten Taube die Gedärme öffnet und aus dem Inhalt liest, hat man mehr Informationen.

Aber halbverdauter Vogelkot reicht unseren Medien bereits, um wilde Theorien aufzustellen. Selbst wenn man mal die tote Luftratte vollkommen außer Acht lässt und nur die Fakten betrachtet. Die im Zuge des Asylverfahrens genommenen Fingerabdrücke könnten natürlich auf einen Asylanten hinweisen. Aber außer die jedem aufquiekenden Schwein nachhetzende Medienmeute hätte sich niemand davon täuschen lassen können, denn nicht nur die Asylbehörden sondern auch die Bundeswehr besitzt eine Fingerprint-Datenbank ihrer international tätigen Offiziere.
Und die Fingerabdrücke eines Offiziers gleich denen eines Asylwerbers haben ja auch dazu geführt, dass nach dem Vorfall in Wien gleichzeitig der Verfassungsschutz und der Militärische Abwehrdienst eingeschaltet wurden und zu ermitteln begannen.

Was der jetzt wirklich mit der Knarre wollte, bleibt unklar. Vielleicht in Vorbereitung auf die Zeit nach dem Dienst eine für die Verteidigung zuhause haben? Vielleicht verkaufen? Vielleicht der russischen Mafia schenken? Auch hier: Taubengedärm enthält mehr Informationen. Aber das hindert keinen am Spekulieren. Und wenn schon spekuliert wird, dann nur in eine Richtung. Keine weiteren Theorien. Nur die Eine. Denn nur die enthält das Wort „Rechtsextremer“.
Passt.

Meine Theorie: Die deutschen Behörden müssen eine krude Terrorgeschichte um den Fall häkeln (denn Beweise gibt es ja scheinbar absolut keine), weil nach dem Vorfall in Wien die Peinlichkeit des Totalversagens der Behörden sehr wahrscheinlich an die Öffentlichkeit gespült würde, und man kann es so wenigstens noch hinstellen, als hätte jemand mit hochterroristischer Energie den Staat gefinkelt austricksen wollen, anstatt zugeben zu müssen, dass einer zusätzlich zum Sold auch noch einen fetten Nebenverdienst als armer Asylant in Grundversorgung abgegriffen hat, weil der Staat sämtliche Kontrolle über das, was in seinen Grenzen abläuft, verloren hat.
Putzig die Rolle der Medien, die bereits von der Vereitelung eines fremdenfeindlichen Terroranschlages schreiben, wenn sie noch nicht einmal wissen, was überhaupt los ist. Und entsprechend viele Kommentatoren in den Foren der Schmierblätter bereits im Kampf-gegen-rechts-Furor schäumen und die Bundeswehr generell als Hort brutaler bewaffneter Rassisten darstellen. Keine Flamme ist diesen Leuten zu klein, um nicht kanisterweise Öl hineinzugießen.

Aber vielleicht ist auch alles ganz anders.
Keiner weiß was, jeder spekuliert nur, weil die Story einfach zu schräg ist und die Faktenlage zu löchrig. Aber da kommt die nächsten Tage sicher noch was hoch. Abwarten, Tee trinken.
Und auf die nächste Taube warten.

Donnerstag, 27. April 2017

Jahrestag

Genau heute vor drei Jahren, am 27.4.2014, gab der Springer-Verlag folgendes Statement heraus, nicht kursiv sind meine Gedanken dazu vermerkt:

Über den Islam sind in den letzten Jahren viele gesellschaftlich wichtige Debatten geführt worden.“

Also nichts Neues unter der Sonne. Wir haben das Problem nicht erst seit gestern, und auch nicht erst seit gestern dürfen wir dieses Problem nicht als Problem sehen.

Wie tolerant, wie friedfertig ist diese Religion? Wieviel Einfluss sollte der Islam – Glaube von Millionen Menschen in Deutschland – in unserem christlich geprägten Land haben?

Eine Religion ist weder friedfertig noch kriegerisch, sondern Menschen sind dies. Wenn es Menschen im Namen einer Religion sind, die damit auch noch genau den Buchstaben des Gesetzes dieser Religion erfüllen, dann sagt bereits der gesunde Menschenverstand, Anhängern dieser Religion mit Vorsicht zu begegnen. So wie man schmierigen alten Männern, die sich mit Bonbons an kleine Kinder anwanzen, mit generalverdächtigem Misstrauen begegnet. Es gibt Verhaltensweisen, und das kann auch das offene Bekenntnis zu einer Religion sein, die haufenweise Anhänger ausflockt, die glauben, man müsse nur die Heilige Schrift befolgen, die wiederum zu Aggression und Mord aufruft, die führen einfach zu Vorsicht.

Einfluss soll der Islam gar keinen haben. Der Einfluss der christlichen Kirchen ist historisch reingewachsen und wird seit Jahrhunderten sukzessive zurückgedrängt. Das nennt sich Säkularismus und ist eine unserer höchsten Errungenschaften. Da brauche ich über den erwünschten Einfluss des Islam gar nicht diskutieren: mein erwünschter Einfluss von Religion ist gleich Null. Das beinhaltet auch den Islam. Ganz besonders den Islam, denn der ist momentan die einzige aggressiv missionierende und gleichzeitig auch noch politische Forderungen stellende Religion.

Für BILD und Axel Springer gab und gibt es bei all diesen Debatten eine klare, unverrückbare Trennlinie zwischen der Weltreligion des Islam und der menschenverachtenden Ideologie des Islamismus.“

Ach was. Und wo? Wo ist diese Trennlinie definiert? Gehört das Steinigen und Handabhacken, die Himmelfahrt am Baukran für Schwule oder auch nur der frauenverachtende Stoffkäfig zur friedlichen Weltreligion oder schon zu deren bösen Bruder? Sind hunderte Pakistani, die auf offener Straße eine Frau verfolgen, weil jemand unbewiesen behauptet hat, sie hätte eine Koranseite herausgerissen (=Todesurteil in der Religion des Friedens), steinigen, mit Knüppeln erschlagen und wutheulend korankonform zu Brei zermatschen, den sie dann in einen Fluss werfen (es gibt da ein sehr unappetitliches Video auf YouTube, ich verzichte auf Verlinkung), alles Islamisten oder nur aufgebrachte Muslime, die ihre friedliche Weltreligion ausleben?
Welche Islamexperten in den Springer-Redaktionsstuben legen das aus, was jetzt zum Islam gehört und was nicht?
Oder soll man eher dem Oberislamisten in Ankara glauben, der selbst sagte: „Es gibt keine Trennung zwischen Islam und politischem Islam. Es gibt nur den Islam.“
Wer kennt sich im Islam jetzt besser aus, Döpfner oder Erdogan?
Selbstgefühlt ganz offensichtlich Döpfner:

Wer heute gegen den Islamismus kämpft, kämpft für einen aufgeklärten, starken, gesellschaftlich selbstverständlich verankerten, erfolgreichen Islam“, so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer. „Es ist nicht antimuslimisch gegen den Islamismus zu sein. Im Gegenteil.“

Komisch, dass sehr viele Muslime es anders sehen und das Engagement westlicher Mächte gegen den IS, AlQaida, AlNusra, Boko Haram oder andere radikalmuslimische Verbrecher als Angriff auf die islamische Welt betrachten. Muslime selbst unterscheiden eben nicht zwischen Muslimisch und islamistisch, sondern zwischen sunnitisch und schiitisch, und beide Bewegungen flocken in großen Mengen Extremismus, Radikalität, Mord und Totschlag aus.

Auch komisch, dass man als Vorstandsvorsitzender eines Medienkonzerns glaubt, eine Definition des Islam zu haben, selbst wenn die von keinem Muslim auch nur halb so ernst genommen wird wie eine beliebige Fatwa eines Korangelehrten. Wie Islam zu sein hat und was ein guter Muslim zu tun hat, legt weder der Springer-Konzern fest, der sich mit seinen bei Biodeutschen recht gut funktionierenden Manipulationswerkzeugen bei im Glauben gefestigten bis fanatischen Muslimen die Zähne ausbeißt, noch Merkel oder der ganze Stasi-Maasi-Apparat, sondern einzig und allein die Religionsführer des Islam. Der zwischen Papst und Kaiser Trennung gewohnte Europäer begreift nicht, warum der Islam keinen Papst braucht: Weil jeder Herrscher gleichzeitig Stellvertreter Allahs auf Erden ist. In Personalunion. Frag die Saudis, die erklären das schlüssig. Und leben es auch konsequent vor.

In Berlin fand gestern ein gemeinsames Friedensgebet von Juden, Christen und Muslimen statt. Genau so sollte sich Religion präsentieren. Zu welchem Gott die Gläubigen dabei beten, macht keinen Unterschied, darf keinen Unterschied machen. Bei BILD und Axel Springer ist deshalb kein Raum für pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber dem Islam und den Menschen, die an Allah glauben.“

Man sollte generell gegenüber keinerlei Menschengruppe pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen tätigen. Hat Springer schon vergessen, spätestens seit den Jubelorgien auf Friede Springers Busenfreundin Merkel und den verlogenen Hasstiraden gegen Pegida und die AfD. Man unterstellt einfachen Demonstranten gegen Missstände in Dresden niederste Motive, Hass und Verstellung, aber solidarisiert sich mit Vertretern einer Religion, die genauso gut Taqqiya leben könnten, wenn sie gemeinsames Gebet heucheln, wie ihr Prophet es ihnen in Feindesland zur Vortäuschung von Loyalität geboten hat, gleich neben dem Gebot, niemals anderen gegenüber loyal sein zu dürfen.

Wer eine Religion pauschal ablehnt, der stellt sich gegen Millionen und Milliarden Menschen, die in überwältigender Mehrheit friedlich leben.“

Spätestens hier ist den Springer-Leuten das Hirn aus den Ohren geflossen.
Wer eine Religion ablehnt, lehnt sie ab. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist das unveräußerliche Menschenrecht eines jeden Menschen, eine Religion anzunehmen oder abzulehnen. Will sich Springer etwa gegen die universellen Menschenrechte stellen und lieber der Kairoer Version das Wort reden? Schariakonform?

Ich lehne den Islam ab. Und ich stelle mich nicht gegen Milliarden Menschen sondern gegen eine aggressive Eroberungsideologie, egal in welcher Religion sie sich versteckt. Ich habe auch nichts dagegen, dass es friedliche Muslime gibt. Anzahl ist mir auch egal. Aber die Arschlöcher unter denen so zu behandeln, als wären sie faktisch von den anderen abgekoppelt, ist mit dumm noch recht schmeichelnd umschrieben.

Zu dem Thema ist schon genug gesagt. Nur eines wiederhole ich immer wieder gern: Solange muslimische Communities lieber ihren Glaubensgeschwistern, die Springer so schön entlang einer nicht definierten Grenze absondern will, Unterschlupf und Schutz vor den Ungläubigen gewähren und die schwarzen Schafe nicht aus ihren Reihen selbst aussondern, sind Muslime einfach nur Muslime und müssen von mir leider erst einmal als Bundesgenossen der Radikalmuslime betrachtet werden, bis sie mir das Gegenteil bewiesen haben.

Genau solche Auseinandersetzung entlang religiöser Grenzen wollen wir NICHT. Wir wollen sie nicht führen, nicht befördern und nicht herbeischreiben. Denn sie enden immer verheerend – das hat die Geschichte oft genug gezeigt!“

Ja, das ist schön, wenn der Springer-Konzern, der gegen Hetze entlang politischer Grenzen keinerlei Abneigung verspürt, ja sogar beim Herbeischreiben politischer Auseinandersetzungen kräftig mitmischt, sich dann, wenn eine politische Ideologie sich als Religion tarnt, vornehm zurückhalten möchte.
Dass sie selbst ganz am Anfang eine undefinierbare religiöse Grenze quer durch den Islam gezogen haben, also von außen gewaltsam zwischen Muslimen und Islamisten, und das von Muslimen sehr wohl als heuchlerische und anmaßende Einmischung ahnungsloser Ungläubiger betrachtet, wegen seiner idiotischen Nützlichkeit aber schweigend toleriert wird, ist den Superintellektüllen aus den Meinungsschmieden glatt entgangen.
Ja, gut gemeint ist eben das Gegenteil von gut.

Äh, wie viele Abonnenten hat die Springer-Presse in diesen vergangenen drei Jahren verloren?
Ja, die Mühlen mahlen langsam, aber gerecht. Egal ob von Jehova, Gott oder Allah.

Wo die Zukunft liegt

Es gibt ein Land, das nicht nur Moslems verbietet, ihren Kindern muslimische Vornamen zu geben oder das einen Dreck auf das internationale Patentrecht gibt, sondern wo das Nachbauen westlicher Technik zu Neuentwicklungen führt. Vorbei die Zeiten, wo die Chinesen uns mit billigem Plastikspielzeug versorgten und dankbar dafür ein paar Dollar für eine Schüssel Reis bekamen. China kauft halb Afrika, baut eine Flugzeugträgerflotte und verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm, über das hier nur in Nischenartikeln berichtet wird. Während der Westen stagniert, boomt Asien.

Mit steigendem Wohlstand auf jenem Klumpen Festland von Indien bis China, der fast die Hälfte der Menschheit trägt, entkoppelt sich die dortige Wirtschaft vom hiesigen Markt. Nicht umsonst ist es einem Strategen wie Putin wichtiger, sich an eine aufstrebende Asiatische Union und nicht in eine absandelnde Europäische zu binden.
Dort ist die Leiter, hier ist die Rutsche.

Sascha der Prächtige

Oh, wie prunkvoll war sein Einzug in das Präsidentenamt, immerhin konnte nur er ein Alpen-Mordor verhindern und dafür sorgen, dass sich Österreich nicht international blamiert.
Und was macht er jetzt?
Blamiert.
Aber auf der ganzen Linie.

Dabei hat der Sascha doch nichts gesagt, was man ihm nicht absolut zugetraut hätte. Es weiß doch jeder, dass alles was da im Wahlkampf an Jägerliebe und Heimattreue geheuchelt wurde, genau so glaubwürdig war, als hätte Hofer sich als Schutzpatron der Volkshilfe ausgegeben. Besonders übrigens die Schwarzen, die genau wussten, wes Geistes Kind sie da unterstützten; bei den Roten und Grünen weiß man ja, dass das absolut konform mit deren Geisteshaltung ist.

Besonders deftig ist aber, dass er nachweislich einem Märchen, einer urban legend aufgesessen ist, als er auch noch den dümmlichen Davidstern-Vergleich absonderte, mit dem er übrigens auch noch an der Holocaust-Verharmlosung anstreifte. Noch viel blamabler als der Empörungswellen schlagende Ausrutscher mit der solidarischen Kopftuchpflicht für alle Frauen ist die historische Ahnungslosigkeit des Menschen, der immerhin das Amt des Bundespräsidenten innehat. Den Beweis, dass die politische Bildung am linken Rand auf Märchen beruht, von so hoher Stelle geliefert zu bekommen, hat was. Auf jeden Fall etwas Amtsschädigendes.

Auch wenn, wie Kollege LePenseur anmerkt, die Beleidigung des Präsidenten strafbar ist, fragt man sich, warum die Beleidigung des Amtes durch den Amtsinhaber ein Kavaliersdelikt darstellen sollte. Nach dieser Aktion ist, allen Relativierungsversuchen zum Trotz, der Sascha eigentlich rücktrittsreif. Aber das war er ja schon vor Amtsantritt auch schon, also was soll‘s.

International haben wir uns mit dieser Peinlichkeit zwar zur Lachnummer gemacht, aber zumindest auf EU-Ebene keinen Protest ausgelöst. Das tut man nur, wenn man keinen Blödsinn aus der linken Politakademie verbreitet. Oder gar warnt.
Also: Alles gut.
Gewöhnen wir uns dran.
Vielleicht macht er sogar noch ernst mit seinen Ankündigungen.