„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Mittwoch, 14. März 2018

»DiePresse« bricht eine Lanze für mehr Zensur!

von LePenseur


Irgendwie putzig, der »Meinungs«-Artikel von Michael Laczynski, der so markige Worte enthält wie:
Demnächst wird die Digitalkommissarin ihren Plan zur Bekämpfung von Des- information in den Sozialen Netzwerken vorlegen. Hält sie sich an die Vorschläge, die eine Arbeitsgruppe zu Wochenbeginn publik gemacht hat, dann dürfte sie allerdings nicht sehr weit kommen. Denn die Ideen der von ihr betrauten Experten erschöpfen sich darin, Facebook, Twitter und Co. freundlich darum zu bitten, sich, bitte schön, mehr für die Wahrheit einzusetzen. Von verpflichtender Zusammenarbeit bei der Erforschung des Phänomens Fake News ist bis dato keine Rede. Vielmehr erinnert das Vorgehenan das informelle Motto des Realsozialismus: "Wir tun so, als ob wir arbeiten, und ihr tut so, als ob ihr uns bezahlt" - die EU tut so, als ob sie ein echtes Interesse an der Kooperation der Internet-Konzerne hätte, und die Konzerne tun so, als ob sie sich am Kampf gegen Fake News beteiligen würden.
Zwei Leserkommentare (von viel zu wenigen! Oder wurden mehr von der Redaktionszensur erst gar nicht veröffentlicht?) sind mit gutem Grund anderer Ansicht:
La_x

Klar. Weil es “der EU” oder sonstwem um die Wahrheit geht. Da gehts wohl eher darum, selber zu bestimmen, welche Informationen die User als Wahrheit präsentiert bekommen und wer das entscheiden darf.

Als das Internet noch den Usern gehörte (bevor es von der Wirtschaft, den Medien und der Politik als nützlich für die jeweiligen Absichten entdeckt wurde), gabs vermutlich auch “Fake News” in den Newsgroups. Oder auch nicht - weil diejenigen, die am Meinungsmachen Interesse haben, noch nicht online waren.

Egal. Jedenfalls hat es früher keiner für wesentlich gehalten, als Fake News noch wirkliche, langanhaltende Konsequenzen hatten. Heute, wo jede noch so schockierende Nachricht nach einem Tag uninteressant ist, wo Medien-Mitarbeiter nicht einmal mehr die Grundregeln für guten Journalismus kennen und Ereignisse wahlweise verschweigen, aufbauschen oder sehr einseitig darstellen, ist das ein großes Thema (natürlich nur im “privaten” Bereich von und für User), das als Argument für erste zaghafte Zensurbestrebungen in der sogenannten “Freien Welt” missbraucht wird.

Warum ist eigentlich Zensur in “demokratischen” Regierungen überhaupt ein Thema? Und: wer wissen will, warum Trump gewählt wurde, sollte die Aufdrucke auf T-Shirts lesen, die auf US Seiten angeboten werden. Die spiegeln nämlich die Meinung großer Teile der Bevölkerung zu aktuellen Themen wider. Zum Beispiel zu PC.
und
Aufgiesser

Ob man jetzt überall Trolle sieht oder meinetwegen Putin oder die Chinesen schuld sind, Fakt ist jedenfalls, dass die etablierten Medien nicht mehr alles schön aufbereitet berichten können.
Das sieht man am besten in Deutschland, wo die Regierung einfach Gesetze zur Zensur schafft.
Also wenns um Desinformation ginge, Hr. Laczynski, müsste man doch jeden Verlag dauernd anzeigen.
In Wirklichkeit gehts um Meinungshoheit, und die ging eben besonders durch verbreitete Falschmeldungen à la "Nur Frauen und Kinder" oder "Griechenland wird den Steuerzahler nichts kosten" verloren.
Die Leute glauben ja nicht an die Sachen bei FB, Twitter, etc., weil sie es für seriös halten, sondern weil sie von der Berichterstattung der etablierten Medien so enttäuscht sind, da es einfach offensichtlich nach Manipulation aussieht.
Puncto Islam, puncto Terror, puncto Finanzen. 
Arme Systempresse! Immer mehr Leser sind mittlerweile aufgewacht und glauben eure Lügen nicht länger. Diese Zahnpasta wieder in die Tube zurückzudrücken, wird auch euch Lohnschreiberlingen nicht mehr gelingen ... 


Goldstücke

Irgendwie haben sich unsere Goldstückchen anscheinend zum Ziel gesetzt, wenigstens einmal am Tag ein paar Schlagzeilen zu füllen. Man muss schon sagen, sie geben sich gewaltige Mühe.

Zum Beispiel beim verhaltenskreativen Unmutsäußern. Nicht das vergnatzt-verknietschte „Merkel muss wech!“ griesgrämiger sächsischer Mindestpensionisten, die mit Pappgalgen im Kreis schlurfen, sondern jugendlich-bunte Randale, die selbst das Krawallieren der untervögelten Junkies von der Antifa blass aussehen lässt. Wie hier.

„Vier alkoholisierte Schwarzafrikaner gerieten gegen 23.25 Uhr beim Betreten des Geländes mit dem Sicherheitspersonal in Streit.“

Ja, wenn man sich das Fressen von der Tafel holt, die sonst nur Dhimmi-Deppen füttert, die trotz lebenslangem Arbeiten heute kein Geld mehr haben, sich auch nur ein warmes Essen zu leisten, weil der Staat mühsam erwirtschaftete Hilfsgelder für Scharen Schutzerflehender benötigt, die weltweit den einzigen Schutz vor dem Grauen von Eritrea nur in Deutschland finden können, dann bleibt dem Traumatisierten genug vom Geschenkten zum Saufen.

„In der weiteren Folge kam es zu Handgreiflichkeiten.“

Nein!
Doch!
Oh!!

„In der aufgeheizten Stimmung standen der hinzugerufenen Streifenwagenbesatzung rund 70 aufgebrachte Bewohner der Unterkunft entgegen. Erst als die Polizei kurze Zeit später mit fünf weiteren Streifenwagenbesatzungen und zweier Polizeihundeführer eintraf, konnte die Lage zusammen mit 28 Mitarbeitern des Sicherheitsunternehmens beruhigt werden.“

Man darf davon ausgehen, dass die Polizeihunde weit deesekalierender gewirkt haben als der Rest der Truppe. Wer die Tierchen schonmal im Einsatz gesehen hat, wenn die sauer werden, weiß, wie beruhigend deren Gegenwart wirken kann. Schon aus Selbstschutz. Kluger Schachzug der Polizei.

„Die Einsatzkräfte wurden aus der Menge heraus verbal beleidigt.“

Naja, ist ja auch eine Frechheit der Beamten jenes Staates, auf dessen Kosten sich die Früchtchen gerade ordentlich besoffen haben, herrenmenschliche Angehörige der Obertanenrasse blöd anzupöbeln.

„Mehrere Personen der Gruppe streckten den Ordnungshütern ihr entblößtes Hinterteil entgegen. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit an.“

Wieso Ermittlungen? Das Ergebnis ist doch sonnenklar: es waren Arschlöcher!
Übrigens wäre das ein guter Zeitpunkt gewesen, den Hunden auch mal ein bisschen Spaß zu gönnen.


Aus feigmaßlichen (Mut ist was anderes) Arschlöchern besteht auch die Gang aus waschechten Berlinern, die sich darauf spezialisiert hat, junge Mädchen so zu erpressen, dass sie sie zum Gruppensex zwingen konnten. Ein Abklatsch von diesem „Dean Martin“, wir erinnern uns, der Kerndeutsche, der sich blöderweise als Sinti entpuppte, lockte die Pubertierenden in die Kiste und filmte sie heimlich dabei. Dann drohte er, das Gefilmte zu „veröffentlichen“, also wohl den Familien zu zeigen. Vermutlich waren die Mädchen auch aus den Kreisen der Täter und mussten damit rechnen, zur Rettung der Familienehre vom eigenen Bruder geschächtet zu werden. So waren sie weich wie Butter.

Die meisten Medien verschweigen natürlich dezent gewisse Details der „Männer“. So muss man schon jenseits der österreichischen „Qualitätsmedien“ in teutonische Boulevardblätter ausweichen, und siehe da, da erfährt man dann, dass die echten Berliner Mohammad S. und Wael I. heißen, und man vermutet schon, dass die Nachnamen nicht Schulze oder Illich lauten.
Noch bekotzenswerter ist allerdings, dass die alle weiterhin auf freiem Fuß geblieben sind.
Es besteht wohl keine Tatbegehungsgefahr. Oder es ist, mal wieder, das Schicksal von jungen Mädchen der Polizei ebenso wie der Justiz herzlich egal. Sollten die inzwischen nochmal eine erwischen und bereichern, tja, wurscht, oder? So werden Telford und Rotherham möglich.

Solcherart und durch die widerliche, kriecherische Schleimerei vor der Politischen Korrektheit, die damit beginnt, dass Medien verschämt Details über Arschlöcher verschweigen und damit endet, dass Polizisten Arschlöcher mit Samthandschuhen angreifen oder Richter Arschlöcher frei rumrennen lassen, einfach nur aus dem Grund, von anderen Arschlöchern nicht als Rassisten bezeichnet zu werden, weil sie eben auch gegen nichtweiße Arschlöcher vorgehen. Der geistesgestörte Guterassismus, der die Welt pauschal in Weiße Schweine und den Geheiligten Rest einteilt, führt zu diesen Vergewaltigern, in gerader Linie. Und nach Telford und Rotherham.

Dienstag, 13. März 2018

Und wieder England

Wenn man den sowieso recht schütteren Lack der Zivilisation nur ordentlich verdünnt, schimmert irgendwann der darunterliegende Rost durch. Wenn die „Times“ heute vermeldet:

„Rail and Tube sex attacks have doubled in five years“

...dann liegt das wohl kaum daran, dass sich der John und der Jeremy auf ihre alten Tagen nicht mehr beherrschen können. Dass die Engländer, sonst eher dafür bekannt, dass das einzig steife an Ihnen ihre Melone ist, plötzlich beschlossen haben, mal so richtig die Sau rauszulassen.

„The number of reported sexual offences on British railways, including the London Underground, has more than doubled in five years.
Data released by British Transport Police after a Freedom of Information request by the London radio station LBC showed there were 2,382 such crimes reported on trains and at stations last year, up from 1,049 in 2013.“

Naja, so lange es der britischen Regierung wichtiger ist, „rassistische Hetzreden“ an der Speakers Corner zu vermeiden als das Zerbröckeln ihrer Gesellschaft zu verhindern und ihre Grenzen lieber vor legal einreisenden Nationalisten schützt als vor illegalen und kriminellen Eindringlingen, werden sich die Zeitspannen der Potenzierungen wohl weiter verkürzen. Wenn die Aasfressser totes Fleisch riechen, strömen sie heran. Das gilt auch für Zivilisationen.
Das heißt im Klartext: Was jetzt angelockt wird, ist schlimmer als das, was schon da ist.

Aber keine Sorge, unsere Medien werden uns auch weiterhin vor solchen Erkenntnissen bewahren, die die tumbe Herde nur unnötig beunruhigen könnten. So lange dpa und apa nichts dazu verlautbaren, wird es still bleiben im Blätterwald, denn im Gegensatz zu den britischen Zeitungen, deren Journalisten noch selbst recherchieren, tippen unsere Verlautbarungsorgane nur brav und wörtlich die Aussendungen der übergeordneten Informationsbehörde ab.

Irrsinn

Um mal klarzustellen, dass es nicht nur radikalmuselmanischen Irrsinn gibt sondern religiöser Fanatismus generell eine Geisteskrankheit darstellt, hat sich ein Deutscher zur Aufgabe gemacht, der Welt zu zeigen, dass Mord und abartiges Benehmen im Namen des Glaubens kein muslimisches Alleinstellungsmerkmal sondern „nur“ besonders ausgeprägt in den südlicheren Kulturen ist.
Da hat es einer nicht kapiert, dass sein Götze eben nicht nur Milch und Honig über diesen Planeten kübelt und alles Abweichende von satanischen Dämonen kommen muss, und deshalb versucht die Dämonen aus dem Körper seiner geistig behinderten Tochter herauszuexorzieren. Oder besser, aus diesem Körper herauszutrampeln. Was für das arme Geschöpf schlecht ausging.

In welchem Geistes-(darf man in diesem Zusammenhang den Begriff überhaupt verwenden?)-Zustand sich der Typ befand, der anscheinend zwischen den Ohren weit kranker war als seine offiziell geistig behinderte Tochter, erkennt man an seinen Ausreden.

„Der Vater bezeichnete sein Vorgehen vor Gericht als „Massage“, um einen Dämonen auszutreiben.“

Jo eh, man massiert die einfach raus. Das mögen die gar nicht. Zumindest wenn man es richtig macht. Und deshalb liest sich das dann so:

„Demnach trampelte er auf dem Körper der am Boden liegenden, geistig behinderten Tochter herum und trat ihr dabei auch in den Bauch.“

Kann man eigentlich nichts mehr dazu sagen. Morbus Religiosus in weit fortgeschrittenem Stadium eben, so etwa an der Stelle, wo die letzten Hirnzellen zu einer eitrigen Pampe zerfließen.
Wenn dann nicht die Sicherungen komplett bei dem Idioten durchgebrannt wären.
Ja, es geht noch schlimmer, als seine eigene Tochter zu Tode zu trampeln, weil man glaubt, damit ein neues Heilmittel gegen Behinderung gefunden zu haben.
Sie nämlich, wenn sie schon tot ist, auch noch sexuell zu missbrauchen.

„Die Anklage warf dem Mann zudem sexuelle Handlungen an der sterbenden oder bereits toten Tochter vor.“

Glaubt jeder, jetzt hätte der Irrsinn ein Ende?
Nein.
Einer geht noch. Aber diesmal nicht von dem Typen, der nach dieser Geschichte rein von der Logik her nach der Höchststrafe für Totschlag wegen inzestuöser Nekrophilie und allgemeingefährlichem Geisteszustand restlebens in psychiatrisch rundumbetreuter Sicherheitsverwahrung in eine Geschlossene gehört. Eine fest verschlossene Geschlossene mit dicken Gittern vor den Fenstern und handfester Medikation. Nein, der endgültige, der ultimative Irrsinn folgt, wenn man den abschließenden Kommentar zu dem mickrige neun Jahre (also in Praxis wahrscheinlich eher vier) umfassenden Strafmaß liest:

„Von diesem Punkt (also dem Poppen seiner toten Tochter, Anm.) sprach das Gericht den Mann allerdings frei. Der Vater habe geglaubt, mit einer sexuellen Handlung seine sterbende Tochter wiederbeleben zu können, urteilte das Gericht.“

Kann man das noch kommentieren?
Also ich nicht. Tut mir leid.
Aber es gibt Momente, in denen ich mich durchaus frage, wer eigentlich hinter dickere Gitter gehört, der in religionsfanatischem Dämonenwahn zum Mörder und Schänder der eigenen Tochter Gewordene oder der dafür Verständnis aufbringende Gerichtspräsident.
Naja, Göttin Justizia ist bekanntlich blind. Anscheinend auch bei der Auswahl ihrer Priester.

Ich merke immer mehr, es mit Petyr Baelish zu halten: Manchmal spiele ich ein Spiel. Was wäre der schlimmste Grund, warum jemand das tut, was er tut?
Vielleicht war es eiskalter Mord. Die behinderte Tochter war ein Klotz am Bein, also weg damit und dann selbst den Bekloppten spielen. Dann ist man schnell wieder draußen.
Scheint aufgegangen zu sein.

Montag, 12. März 2018

Isch disch messer ...

von LePenseur


DiePresse schreibt (sogar redaktionell bearbeitet, von APA ab — na, immerhin!):

Messerattacke vor iranischer Residenz: Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Angreifers

Bei dem 26-jährigen Angreifer, der vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien erschossen wurde, handelt es sich um einen Österreicher mit ägyptischen Wurzeln. Was ihn zu der Tat bewegte, ist noch unklar: "Ein terroristisches Motiv kann derzeit weder ausgeschlossen, noch bestätigt werden", sagt die Polizei.
(Hier weiterlesen)
 Aber vielleicht wollte Mohamed E. auch nur spielen ...

Dieses mustergültige Beispiel innermuselmanischer Konfliktbereinigung mit nichtmuselmanischem Kollateralschaden wird uns in Zukunft noch häufiger begegnen. 

Der Hinweis darauf ist selbstmurmelnd rassistisch (Rasse: muselmanisch?) und fremdenfeindlich (auch wenn Mohamed E. per Staatsbürgerschaftsnachwurf ein fast waschechter Wiener ist?). Deshalb verkneifen wir uns auch jeden solchen.

Das ist nicht Zensur — wo denken Sie hin! Das ist ständige Judikatur unserer Gerichte, und kann daher kein Unrecht sein ...
Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
 ... dichtete einst Brecht. Er hat das damals anders gemeint ... ja, wissen wir — aber er hat auch nicht geahnt, daß der Faschismus bei seiner Wiederkehr sich als Antifaschismus tarnen würde ...

24 Stunden

24 Stunden ist es her, seit in Großbritannien alle Medien überkochen wegen dem Staatsversagen gegenüber mehr als 1000 Kindern, deren pakistanische Peiniger und Zuhälter politisch korrekt und antirassistisch in Ruhe gelassen wurden. Rotherham zum Quadrat.
Was liest man in der österreichischen Presse?





Aha. Aber der ORF, der uns ja gerade weismachen will, wie unverzichtbar notwendig er als Volksinformator gebührenfinanziert er werden muss, der bringt sicher was.


Äh.

Naja, nicht so wirklich.
Scheint ein Thema zu sein, dass in Österreich niemanden interessiert.
Oder?
Ah ja, doch, eine brandaktuelle Meldung!
Ein russischer Politiker sieht sich Belästigungsvorwürfen ausgesetzt. Er streitet zwar alles ab, soll aber Frauen belästigt haben. Belästigt! Frauen!!
Ja, darüber muss der Österreicher brandaktuell informiert werden!
Wen interessieren schon 1.000 vergewaltigte Kinder?

Wenn das kein Grund ist, gegen den ORF zu unterschreiben…

Telford

Rotherham war gestern. Man war erschüttert, man sprach vom größten Vergewaltigerring aller Zeiten.
Heute ist Telford. Und Rotherham ist peanuts. Man mag sich gar nicht fragen, was morgen rauskommt.
40 Jahre lang wurden Mädchen, manche gerade erst 11, von einem riesigen Vergewaltigerring unter Drogen gesetzt, missbraucht, gefoltert, vergewaltigt und zum Vergewaltigen vermietet. Die Zahl der Opfer: unfassbare über 1000!
Und die Polizei?
Hielt sich vornehm zurück. Nach einem Mord mussten sie ermitteln, ein paar der Gestalten gingen hinter Gitter, doch der Rest machte fröhlich weiter. Bis heute. Wollten Mädchen raus, mussten sie damit rechnen, von der Polizei wegen illegaler Prostitution hinter Gitter gesteckt zu werden, immer das Versprechen ihrer Peiniger im Ohr, diese würden sich derweil um die Familie oder gar die kleine Schwester kümmern. Vielleicht steckte die Polizei auch mit drin, und das im ganzen widerlichen Sinne des Wortes.

In der „Bild“ faselt man verschämt von „asiatischen Gangs“. Doch wer jetzt an chinesische Mafia oder japanische Yakuzi denkt, liegt falsch. Da muss man dann aber schon das englische Original herholen, denn die teutonische Presse fasst den Fall mit den gleichen Samthandschuhen an wie die britische Polizei, man möchte ja nicht in „Rassismusverdacht“ geraten. Bei „t-online“ oder in der „Huffington Post“ relativiert man sogar die Zahlen herunter und verschweigt jeglichen ethnischen Hintergrund.
Die „Asiaten“ heißen zum Beispiel Mubarek Ali und Ahdel Ali und die Porträts dieser mutmaßlichen (soviel Korrektheit wird immer noch verlangt) Hackfressen kann man hier am Ende des Artikels bewundern.

Ach ja, ist da jemand? Irgendein #aufschrei? Irgend ein #metoo? Ach was, das sind ja keine alten weißen Männer und die haben ja auch nicht „Schatzi“ gesagt. Dann geht der Täterschutz absolut vor. Wen interessieren ein paar tausend (bekannte, Dunkelziffern kann sich jeder selbst schätzen) Kollateralvergewaltigte des Antirassismus?
Ich erwarte in Kürze die Statements aus den Kreisen der Feminazissen, dass es sich mal wieder um rechte Hetze handelt und um das Schüren von Ressentiments gegen arme Geflüchtete, und dann kotzen diese widerlichen Whataboutismus-Predigerinnen wieder ihre eigenen Ressentiments und ihren permanent brodelnden Hass gegen den bösen weißen Mann heraus und erzählen Märchen vom Oktoberfest.
Was sind Feministinnen doch für verlogene Drecksschlampen!
Zumindets mutmaßlich.

Sammelsurium und Volksbegehr

Das Wetter war endlich wieder von einer Art, die ein Warmblüter genießend ertragen kann, und das am Sonntag. Etwas so Seltenes muss man ausnutzen.
Trotzdem gibt es ein paar Themen, die ich anreißen möchte, deshalb heute mal ein kleines Sammelsurium.

Einmal noch die Bumsliste der „Schülerunion“. Da wittern in den Foren viele gleich eine bewusste Strategie von Kurz persönlich, beischlafwillige Frauen bereits im Kindesalter auszusortieren und dem Leistungsgedanken, also einer dem typischen Linken zwischen suspekt und verhasst eingestuften Denkwelt, brutal zu unterwerfen. Da war die ganze sexuelle Früherziehung und das Schmackhaftmachen von Kiffen und Saufen bis hin zur gelebten Orgie an die Freude, genannt Donauinselfestival, für die Katz: Die Kinder vögeln trotzdem nach Bewertungssystem mit christlich-konservativen Schulfunktionären.

Das Ganze kommt natürlich, wie die rosarote Glaskugel weiß, von ganz oben, Anweisung von Basti persönlich. Hat er bereits in der Volksschule herausgegeben, so lange existieren solche Pubertätslisten nämlich schon. Daran sieht man mal die Perfidie des Babyhitlers, der bereits damals als erstes Schulprojekt im kompetenzbasierten Kleingruppenseminar für Sechsjährige den Sturz der Regierung plante.

Und an diese Strategie wird sich auch von der ganzen brutal gekaperten Partei ganz rigide gehalten, die ÖVP-Listenbeauftragten in den Kammern kontrollieren penibel deren Abarbeiten und korrektes Einsortieren der Mädchen. Diese müssen zwecks Beweisaufnahme Abstriche machen lassen, sonst ist die Karriere im Eimer.

Dass es sich um einen WhatsApp-Joke handeln könnte, den ein paar pubertierende Testosteron-Idioten mit 15 untereinander ans Handy schicken ist unmöglich und nur billige Ausrede blauschwarzer Relativierer, die den faschistischen Putsch verheimlichen wollen.
Es ist eine riesige Intrige der ÖVP, ein Versuch des faschistischen neoliberalen Großohrkanzlers, die Dummheit unserer Kinder auszunutzen, die ja dank des roten Bildungsunwesens vergangener Jahre grenzenlos ist. Wenn die Roten je geahnt hätten, dass ihnen die Zucht leichtgläubiger Analphabeten mal auf den Kopf fällt, hätten die glatt das Notensystem und die Hauptschule am Leben gelassen.

Ach ja, eins noch: In der linken Jugend gibt es Listen (wie auf indymedia), wo sie sich Punkte vergeben und ein Ranking führen, wer mehr Polizisten verletzt, "Faschistenautos" abgefackelt oder Hauswände mit Hakenkreuzen beschmiert hat.
Da sind mir die mit dem Vögeln aber dreimal sympathischer.

xxx

Der vorletzte POTUS hat sich wieder zurück auf die Bühne gemeldet. Er will wohl eine Quasselshow auf Netflix produzieren. Also permanent auf dem Bildschirm erscheinen und für ordentlich Kohle einen Haufen großspuriges Gelaber absondern. Klingt wie eine dritte Amtszeit. Ob Michelle auch mit auftritt weiß ich nicht, würde ich mir aber wünschen. Schon, um zu erleben, wie zwanghaft jeder geschmacklose Fummel, der an mühsam ausgespachtelten Falten flattert, als die modischste und tollste Darstellung von Weiblichkeit abgefeiert wird, die der Redaktionspraktikant je gesehen hat und mit der angeblich primitiven Schlichtheit des amtierenden slowenischen Kleiderständers verglichen wird. Das ist wie der Versuch, einen Trabant 601 und einen Porsche 911 nebeneinanderzustellen und dem Publikum dann zu erklären, wie toll der Trabbi und wie primitiv der Porsche wäre. Allerdings unter Disqualifikation von Jeremy Clarkson.
Die Frage, welches der beiden Autos ich lieber in meiner Garage stehen hätte lässt sich ebenso leicht beantworten wie die Frage, neben welcher Doppelgängerin eines der beiden präsidialen Nebengeräusche ich morgens lieber aufwachen würde.

Bin mal gespannt, was bei dieser Obama-Show rauskommt. Zumindest klingt es logisch. Er muss nur quatschen und dampfplaudern, und das ist bekanntlich das Einzige, was er wirklich kann.
Als Themen würden sich anbieten: Eine Reportage über Guantanamo, die Wurzeln der atomaren Aufrüstung und das Geschehen in den Hinterzimmern New Yorker Pizzerien. Da könnte er dann unseren Ex auch mal als Pizzazustellungsdarsteller mit geborgter Rolex anheuern. Für die Gage könnten sich vielleicht die Roten die Aufstockung seines mickrigen Abgeordnetensalärs zu einem seiner sozialen Stellung als Wiener Schickeriasoze entsprechenden Lebegeld ersparen und das Geld den Grünen spenden, die sind gerade ein bisschen klamm. Und die Liste der Schülerunion mitnehmen, die könnte sich als nützlich erweisen.

xxx

Eine Umfrage hat ergeben, dass „nur 30% ORF-Gebühren für berechtigt halten“.
Nein!
Doch!
Ohh!!
Ich finde es viel verwunderlicher, dass man in diversen Blättern von „nur 30%“ schreibt. Ich halte „immerhin 30%“ für passender. Ob es ein Zufall ist, dass die Zahl fast der Menge der SPÖ-Wähler entspricht, weiß ich nicht. Eine Korrelation ist keine Kausalität – aber es ist auch nicht ausgeschlossen. Und wenn man jetzt die etwa 20% abzieht, die gar keine Gebühren bezahlen und denen das deshalb egal sein kann, bleiben nicht mehr viele freiwillige Zahler übrig.
Gute Voraussetzungen für ein bisschen direkte Demokratie. Auch wenn die Neuregierigen bis heute keinen allzu vehementen Nachdruck bei der Umsetzung ihres eigenen Wahlversprechens an den Tag legen. Ich täte den Schwarzen das Rauchverbot schenken und dafür den ORF an die Wand nageln. Aber ich bin ja auch nur ein kleiner Fragolin. Zum Glück für die selbsternannte vierte Säule der Demokratie. So ist meine Stimme nur eine von vielen.
Hoffentlich sehr vielen.
Kann man nämlich seit letzter Woche Unterstützungserklärungen für ein Volksbegehren zur Gebührenabschaffung in den Gemeindeämtern oder per Bürgerkarte abgeben. Und zwar hier:


Komisch, dass die vierte Säule der Demokratie den Pöbel darüber nicht adäquat in Kenntnis setzt, so wie wir es erst kürzlich beim Rauchverbotsbegehren erlebt haben. So sieht der Bildungsauftrag des ORF in dessen Selbstbild aus: Sie suchen aus, über was der Zahlpöbel in Kenntnis gesetzt wird und über was nicht. Weil genau das die Objektivität der selbstgefühlt rechtsstaatlich Bedeutsamen ist, könnte dieses Volksbegehren zu einem recht gewaltigen werden. Nur die Verbreitung der Information obliegt uns, denn die Medien, die es betrifft, sowie deren immer noch mächtige Netzwerke in der Politik und Verwaltung werden versuchen, es totzuschweigen.
Sorgen wir dafür, dass es jeder weiß. Über facebook und twitter, wer sowas hat, über WhatsApp, über Tratsch am Kaffeeautomaten, über Pausengespräche und über Zettel an der Heckscheibe. Zeigen wir den Medien, dass wir deren Arbeit locker selbst übernehmen können. Vertrauen tun wir ihnen sowieso nicht mehr.

Sonntag, 11. März 2018

OMG — was für Arschgeigen!

von LePenseur


Die Kronenzeitung berichtet betroffen:

Shitstorm gegen US-Club nach Pferde-Show mit Model


Der Auftritt eines Schimmels in einem Nachtclub in Florida hat für gehörigen Wirbel gesorgt: Das Tier musste mit einem halbnackten Model als Reiterin auf der Tanzfläche posieren. Doch die Menschenmassen, die Rauchschwaden und die Geräuschkulisse verschreckten das Pferd völlig. Das Tier warf das Model zu Boden und versetzte die Gäste in Panik. Der Club - die Mokai Lounge in Miami Beach - sieht sich nun mit einer polizeilichen Ermittlung und einem Shitstorm im Internet konfrontiert.
Der Bürgermeister ist ebenfalls zutiefst besorgt:
„Welcher Idiot würde einem Tier so etwas antun und Menschen gefährden?“, fragte Bürgermeister Dan Gelber in einer Pressekonferenz am Freitag. „Das ist nicht tolerierbar, nicht richtig und nicht human.“
Nicht richtig — mag sein. Nicht »tolerierbar«? Nicht »human«? Sorry, Mr. Mayor, aber da fallen mir wohl ganz spontan eine ganze Menge anderer Zustände in »God's Own Country« ein, die noch weit weniger tolerierbar bzw. human sind!

Warum es freilich im Internet zu einem shitstorm kommt, erschließt sich mir nicht. Wenn die in Panik geratenen Gäste (aber die Menge reicht einfach nicht für einen shitstorm) sich ihre Angst vom Leibe schreiben — soll sein. Aber all die anderen, die nicht dabei waren, und jetzt einfach Wortmüll zum Diskontpreis absondern ...?

Tierschützer, die wegen eines scheuenden Pferdes in eine Sinnkrise stürzen (ob das Pferd durch den Vorfall wohl Dauerschäden davontrug — wie unsere Flüchtilanten, denen die Traumata ihrer »Flucht« jegliche Tätigkeit außer dem Abzocken unserer Sozialsysteme mental verunmöglichen ...), Frauenschützer, die sich über ein — freiwillig! — spärlich bekleidetes Model echauffieren, autodidaktische »Sicherheitsexperten«, die ein mindestens 1000%iges Sicherheitssystem bei allen Veranstaltungen verlangen, und kleinkarierte Wichser, die auf dem Standpunkt stehen, daß Nachtclubs überflüssig, eine Gefahr für Moral und Anstand, und daher zu schließen sind. Gartenzwerge im Vorgarten tun's doch auch — oder? 

Wie ich oben schon schrieb: »OMG — was für Arschgeigen!«


Die Winde Francisci

von LePenseur


Die Kronenzeitung beglückt ihre Leser heute mit einem besonders eindrucksvollen Farbcover ihrer Sonntags-Beilage: vor der imposanten Fassade des Vatikans sieht man einen etwas ... nun sagen wir: beschränkt lächelnden Papa Bergoglio alias Franz, dem dafür die Seligkeit (»Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich« — Mt. 5,3) nur so aus seinen zusammengekniffenen Augen leuchtet, da er im Begriff ist, einen Vogel fortfliegen bzw. auf seinem Zeigefinger landen zu lassen (für Nicht-Ornithologen schwer unterscheidbar). Ein fürwahr erhebendes Bild, das mit der gar trefflichen Schlagzeile

FRISCHER WIND
     im Vatikan

in Balkenlettern untertitelt ist.

Nun entzieht es sich leider — bzw. Gott sei Dank! — der Kenntnis LePenseurs, wie frisch die Winde des Papstes Franz sind. Auch über die Taube des Papstes sei nicht spekuliert — nur dezent daran erinnert, daß nicht jeder Vogel, den ein Papst so hat, deshalb schon die Taube des Heiligen Geistes sein muß. Q.E.D. in pontificatu Francisci PP. feliciter regnantis.

Die Kronenzeitung untertitelt das noch mit den Worten:

 WIE DER POPULÄRE PAPST IN DIESER ZEIT DIE KIRCHE VERÄNDERT HAT! 

Ach, wie wahr! Nicht wiederzuerkennen ist sie, die fast zwei Jahrtausende überlebt hat, an der ein unergründlicher Ratschluß Gottes aber offenbar die Weissagungen des Malachias wahr werden lassen möchte. Denn — Hand aufs Herz: nach dem Papst, wenn der so weitermacht, kann eigentlich nur der Untergang kommen ...