„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Freitag, 12. Oktober 2018

Apocalypse now

von LePenseur



Die Klimahysteriker überschlagen sich wieder:

Klimawandel: So begrenzen wir die Erwärmung

Das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, ist mit den jetzigen Methoden fast nicht mehr zu erreichen, so der UN-Weltklimarat. Es braucht drastischere und teurere Maßnahmen.
(Hier weiterlesen)
...hyperventiliert DiePresse. Irgendwie ruft mir das alles einen Artikel in Erinnerung, der auf dem LePenseur-Blog im Frühjahr 2007 (!) veröffentlicht wurde. Das lähmende Gefühl einer Zeitschleife, in der man immer wieder genötigt ist, auf den gleichen Unsinn mit den gleichen logischen Argumenten zu replizieren, macht sich breit ...

Der wie immer nüchtern beurteilende Dr. Klaus Peter Krause meint dazu:
Der Klimawandel-Alarmismus nimmt schon wieder schrille Töne an. Der Ausschuss für Klimaänderungen trompetet wieder Warnungen in die Welt. Einen Sonderbericht hat er veröffentlicht. Die Lückenmedien können sich gar nicht lassen vor Begeisterung mitzutrompeten. Beispiele dafür sind diese: „Klimarat: Jetzt helfen nur noch radikale Maßnahmen“ – „Klimabericht befeuert Debatte um den Kohleausstieg. Umweltschützer sehen sich durch Weltklimarast bestätigt“ – „Klimawandel: Die Zeit drängt. UN-Experten fordern rasches Handeln“ – „Jetzt mal schnell die Welt retten“ – „Erderwärmung: Lübecks Kampf gegen das Wasser“ – „Die Welt geht unter, macht was draus“. So tönen sie ihrem Publikum entgegen, das – weil dauerhaft indoktriniert – tief ergriffen und entsetzt ist, weil es nicht sämtliche Fakten kennt, auch nicht kennen kann, denn sie werden ihm vorenthalten. Da wir mit diesen Alarmtönen schon so lange und immer wieder traktiert werden, muss man auch immer wieder dagegenhalten.
Man weiß nicht — soll man schaudernd die Perfidie bewundern, mit der interessierte Kreise, die eine gesellschaftliche Destabilisierung durch möglichst grelle Ankündigung von Apokalypsen auslösen und die öffentliche Meinung durch Alarmismus zu steuern versuchen, oder über die ideologische Vernageltheit ihrer politisch-medialen und »zivilgesellschaftlichen« Nachbeter den Kopf schütteln.

Tröstlich jedenfalls, daß die Leserkommentare (soweit DiePresse sie zuläßt ...) noch immer eine gesunde Skepsis (wenigstens der intelligenteren Teile der Bevölkerung) verraten. Bspw.:
Eugen L

Na was wird ein "Weltklimarat" denn sagen?
Die leben doch alle davon dass sie ihre frei erfundene Story vom Weltuntergang mit immer absurderen Behauptungen in die Köpfe der wohlhabenden Industrieländer pflanzen.
Wir erleben hier den größten und teuersten Popanz aller Zeiten. 
Dr.Gernot Stöckl

……..wenn man von den Religionsstiftern absieht! Aber diese Klimahysterie ist ja auch schon so etwas, wie eine Religion! 
 Dem ist nichts hinzuzufügen.



EU und Demokratie

Als die Linksextremen sich noch nicht ganz darauf versteift hatten, dass jede Kritik an der EU und deren Demokratiedefizite rechtsradikales Nazigedöns ist, hatten sie noch einen klaren Blick. Dass ihre Kritik nur nichtlinke Politiker trifft, ist ein Detail, das man überblenden kann, denn in der Sache haben sie Recht, wenn sie hier in einer älteren Folge der „Anstalt“ den Leuten mal bildlich vor Augen führen, von wem sie in Brüssel da gerade verarscht werden (auch wenn die Liste unvollständig ist, zeigt sie zumindest die Rolle des Kleinen Mannes im Brüsseler Reich sehr deutlich).



Ach ja, ganz bezeichnend ist für mich die Passage um die Definition des Wortes „Demokratie“. Da wird, weil Lincoln dreimal das Wort „Volk“ verwendete, das Zitat erst Frauke Petry zugeordnet und der brav linksgepolte Zuschauersaal der „Anstalt“ jauchzt und schenkelklopft, ohne eine Sekunde zu behirnen, was da gerade passiert ist, nämlich die Erklärung der Grundfunktion der Regierungspropaganda gegen die einzige funktionierende Oppositionspartei in Deutschland: Wenn Demokraten bei der Definition ihrer Vorstellung von Demokratie das Wort „Volk“ verwenden, werden sie zu Nazis und Demokratiefeinden erklärt. Die Demokratie nach der Deutung der Merkeldeutschen Vordenker kommt komplett ohne Volk aus und allein seine Erwähnung macht einen Demokraten zum Demokratiefeind.

Ein Demokrat ist somit ein Demokratiefeind, wer auf gesellschaftliche Rechtsnormen und Gesetze pocht ein Gesellschaftsfeind, wer das Einhalten des Grundgesetzes fordert ein Verfassungsfeind, Freund ist Feind, Krieg ist Frieden, Schwarz ist Weiß.
Und die Schenkelklopfer freuen sich, weil „Volk“ und „Petry“ in einem Satz genannt werden, jo mei Gaudi! Sie erkennen nicht nur keinen Lincoln, sie kapieren auch nicht, dass Merkel und Co. sie bereits in eine Orwellsche Dystopie geführt haben. Und diese Leute fühlen sich als linksintellektuelle Elite.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ach, bloß eine Geste ...

von LePenseur


DiePresse jubelt mit einem Artikel von Herrn Wolfgang Greber:

Erstmals Manöver mit Nato-Kampfflugzeugen in der Ukraine

Beim Nato-ukrainischen Luftwaffenmanöver "Clear Sky 2018" nehmen Abordnungen aus acht Nato-Ländern teil, von Belgien bis zu den USA. Es ist die erste militärisch-politische Geste dieser Dimension in der Ukraine in Richtung Russland.
(Hier weiterlesen)
Offenbar wollen die Kriesgstreiber des Military Industrial Complex so lange zündeln, bis es kräftig »rums« macht — so wie vorgestern in einem Munitionslager der Ukraine.

Nur, daß dann vermutlich halb Europa (inkl. Ukraine) in Trümmern liegt. Shit happens halt ...

Daß die transatlantische begeisterung der Redaktion nicht so recht auf die Leserschaft überspringen will, beweisen die Kommentare, der m.E. treffendster lautet:
Man stelle sich vor Russland würde solche Manöver in México abhalten. 
Tja, man stelle sich so eine »Geste in Richtung USA« vor. Oder würde DiePresse dann etwa von »Provokation« sprechen? Und was verrät uns der unterschiedliche Wortgebrauch über die angeblich so »unabhängige« Presse ... ?


Die femina(r)zistische Erschütterung wird fortgesetzt

von LePenseur


... und zwar in einem Kommentar einer gewissen Frau Christine Irmlinger, die DiePresse-Leser mit folgendem Artikel beglückte:

Welche Lücken der Fall Maurer zeigt: Wer sich wehrt, verliert


Dass Frauen nur der öffentliche Pranger bleibt, um sich zu wehren, und sie dann auch noch Strafe zahlen sollen, ist unerträglich. Die Gesetzeslücke gehört geschlossen.
(Hier weiterlesen)
Nein, p.t. Frau Irmlinger — nicht das ist unerträglich, sondern Ihre offensichtliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, über den Tellerrand femina(r)zistischer Befindlichkeiten hinauszusehen, und so etwas wie Gesetzeskenntnis zu erwerben. Zwei Kommentarposter bringen dieses offensichtliche Defizit der Autorin aus verschiedenen Blickwinkeln perfekt auf den Punkt:

1.
ohne idee

Sie hätte einen Screenshot posten und sagen können, dass das von diesem Account geschrieben wurde. Dann kann sie Worte wählen, die sie will (derb, feine Klinge...). Das ist etwas subtiler als die Person an den Pranger zu stellen und hätte den gleichen Effekt gehabt.

Sie wollte ihn über Social-Media fertig machen, das liegt auf der Hand. Und das ist eben zu verurteilen. Der Richter sah es ebenso.

Den Accountbesitzer zur Verantwortung zu ziehen halte ich für problematisch, denn im Falle eines gehackten Accounts kann man auch nichts dafür (analog zu einem gestohlenen Autos oder einem Brief wo jemand einfach meinen Namen und Adresse als Absender drauf schreibt). Gibt es tatsächlich kein Gesetz um das löschen zu lassen und im Wiederholungsfall den Account zu sperren - ähnlich Mobbing oder Stalking?.

Nur so, wie Frau Imlinger es darstellt, greife ich mir auch auf den Kopf. "Wer sich wehrt, verliert...", "Das Weib, es hat das Maul zu halten...das ist der...Beigeschmack" oder "Frauenverachter, Chauvinisten, Sexisten...belästigt und beleidigt, wie es euch gefällt...keine Konsequenzen...". Frau Maurer hat sich nicht gewehrt, das steht ihr zu, das soll sie, solche Dinge sind zu verurteilen. Aber auch was Frau Maurer getan hat. Nämlich jemanden an den Pranger zu stellen und bewusst fertig machen zu wollen. Dies steht in keiner Relation zu der vermeintlich von ihm begangenen Dinge, so derb sie sein mögen, finde ich. Es ist zudem auch nicht besser als das, was er gemacht hat. 
2.
Eugen L

Ich darf ihnen, sehr geehrte Frau Kommentatorin, die Fakten als Gleichnis in Erinnerung bringen:

1. Frau Maurer hat einen für sie persönlich bestimmten "Brief", bekommen, nur an sie adressiert, mit einem obszönen Inhalt, den aber sonst NIEMAND lesen konnte.

2. Am "Brief" war ein Absender vermerkt. Dieser Absendervermerk war jedoch kein Beweis dafür, dass der vermeintliche Absender den Inhalt tatsächlich verfasst hat.

3. Frau Maurer hat sich trotzdem entschlossen, den obszönen Inhalt des nur für sie bestimmten und nur ihr selbst bekannten "Briefes" ÖFFENTLICH zu machen und gleichzeitig mit großem tamtam ÖFFENTLICH den vermeintlichen Absender als Schreiber des obszönen "Briefes" zu beschuldigen.

4. In der Gerichtsverhandlung konnte sie nicht nachweisen, dass der von ihr so Geoutete tatsächlich der Verfasser des Schreibens war. Es gab im Gegenteil vielerlei mögliche Schreiber.

5. Somit war Frau Maurer schuldig zu sprechen der üblen Nachrede.

Gegen einen ANONYMEN Brief kann man sich mit den Mitteln des Rechtsstaates wehren! Aber einen nur Verdächtigen ÖFFENTLICH der Urheberschaft zu beschuldigen ist völlig unzulässig und MUSS bestraft werden.

Man muss sich nur den Fall vorstellen dass jemand auf die Idee kommt ein facebook-Profil anzulegen und sich dabei "Christine ImIinger" nennt. Dann verschickt derjenige einen ungustiösen Brief und schon wird eine gewisse Frau I. öffentlich und zngestraft der Urheberschaft beschuldigt...?!?

Bitte das zu bedenken. DANKE! 
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer der Prognose, daß unsere Obergerichte vermutlich vor geballten Medienhetze einknicken werden (Beispiele dafür gibt's leider ohne Zahl!), und dann wieder einmal ein Fundament des Rechtsstaates aus feiger Anlaß-»Rechtsspechung« (und in der Folge mit ideologisch motivierter legistischer Barbarei »gedeckt«) irreparabel kaputtgemacht wird.

Aber genau das wollen die Linken ja — Rechtsstaatlichkeit hat sie schon immer gestört, weil sie diese durch eine parteiliche Linksstaatlichkeit ersetzen wollen ...






Ersessenes Bleiberecht

Wie kann man sich als bereits abgelehnter geschenkter Merkelgast ewiges Bleiberecht „ersitzen“?
Richtig: Indem man „einsitzen“ geht.
Eine im besten Deutschland, diesem laut den Grünen miesen Stück Scheiße, aller Zeiten nicht mehr funktionierende Masche ist es, einfach loszugehen und irgendwelchen köterrassigen Kartoffeln in die Fresse zu hauen. Dafür kommt man zwar vor den Kadi, dieser schickt einen aber mit einem verschmitzten „Dudu!“sofort wieder auf die Straße zurück, um sich weiter volksbereichernd zu betätigen.

Also dachte sich ein gewisser Mohamed, wenn selbst Teutonen vermöbeln oder ihre Schnallen durchknödeln einen nicht mehr in den Knast bringt, dann muss man gleich auf die Polizei losgehen. Die deeskalierenden Abschnittsbevollmächtigten der DDR 2.0 halten ja erst eine langweilige Gefährderansprache und dann die rechte Wange hin; ein New Yorker Cop hätte dem Idioten das Stroh aus dem Schädel geblasen und dann mal nachgeschaut, ob da noch was anderes zwischen den Ohren war. Diese Gefahr besteht in Schland nicht, also ran an die Buletten und fröhlich Keile an die Bullen verteilen, sich dann auf den Boden werfen und kreischen, man wäre rassistisch angegriffen worden und die Polizei hätte kein Recht, einen Ausweis von ihm sehen zu wollen, immerhin wäre er ein Flüchtling, also hauptberufliches Opfer. Das übliche Programm eben,

Nun denn, das arme Opfer deutscher rassistischer Behördenwillkür muss nun zwölf Monate fix hinter schwedische Gardinen, und somit ist ihm, als abgelehntem Mehrfachkriminellen, ein weiterer Verbleib in Deutschland gesichert, und wenn er wieder rauskommt noch ein paarmal diese Show abziehen und das Bleiberecht ist „ersessen“.
Das ist Deutschlands „repressive Einwanderungspolitik“, die die Grünen so anprangern.
Jeder kriminelle Idiot kann rein und sich aufführen, wie er will, denn eines muss er nicht befürchten: dass ihn jemand abschiebt und in das Loch zurückjagt, aus dem er gekrochen kam. Jetzt hat er erstmal für die nächsten Monate ausgesorgt und auch danach wird ihm Merkeldeutschland nicht die Tür weisen.
Und dann wundert sich jemand, dass es Menschen gibt, die AfD wählen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein interessantes Interview

von LePenseur



... mit dem Mitinitiator der Plattform »Juden in der AfD«, Wolfgang Fuhl, bringt »Die Freie Welt«:

Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden ist in Richtung AfD gekippt

Der Mitinitiator der Initiative »Juden in der AfD«, Wolfgang Fuhl, sprach mit der »Freien Welt« über die Schnittmengen zwischen konservativen Juden und der AfD sowie über die Kritik des Zentralrates an der Initiative.
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Wolfgang Fuhl, Jahrgang 1960, ist seit 2013 Mitglied der der Partei Alternative für Deutschland und war stellvertretender Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Lörrach, Delegierter zum Oberrat der Israeliten Badens und zwischen 2007 und 2012 dessen Vorsitzender. Von 2009 bis 2012 war er Mitglied im Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland. Seit 2011 ist er Träger des Landesverdienstordens von Baden-Württemberg.

Freie Welt: Was war Ihre persönliche Motivation, sich in der AfD zu engagieren?

Wolfgang Fuhl: Im Jahr 2013 hatte ich große Befürchtungen um die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland. Der Bruch von Gesetzen durch staatliche Vertreter alarmierte mich. Die Sorgen um die Zukunft Deutschlands und um die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder bewogen mich für das Engagement.
Tja — wenn man die klug-abwägenden Worte von Herrn Fuhl liest, dann wird der verzweifelte Versuch von Merkel, Maas & Consorten, die AfD als Neonazi-Gang zu verfemen, wohl in die Hose gehen ...


Die Prophezeiten

Da ist doch einem bayerischen SED-Genossen aus Versehen seine wirkliche Gedankenwelt aus dem Gesicht gefallen. Nicht nur, dass für diese alten kommunistischen Klassenkämpfer jeder, der kein strammer Marxist ist, ein „Rechter“ und „Nazi“ ist, macht er auch aus seinem Herzen keine Mördergrube, was er diesem dunkeldeustchen Dreckspack für eine Zukunft wünscht: „zentralisierte Unterbringung“.
Also auf Klartext: Gulag.
Sie kriechen wieder aus ihren Löchern, die wirklichen Faschisten, die Andersdenkende in Lager stecken. Sie sind die, die sich Antifaschisten nennen.
Sie waren prophezeit.

Possenreigen

Posse #1

Der tägliche Kickl-Bashing-Artikel im „Standard“ nimmt immer skurrilere Züge an. Immer wieder ein Quell wahrer Heiterkeit ist ja die vollkommene Inhaltsleere dieser Artikel, um dessen Deutung, warum Kickl denn nun eine Schande des Abendlandes sei, die entweder zurücktreten oder vom Bundesopa rausgeschmissen oder – da ja auch die ganz Linksradikalen was beitragen wollen – mitsamt allen Blaunazis und Burschis an der nächsten Laterne aufgehängt werden soll, sich dann die linksextreme Foristenmeute balgt wie räudige Köter um einen substanzlosen Knochen.

Das gestrige Beispiel war eine ganz besondere Posse.
Ein Sammelbecken parteien- und steuergeldfinanzierter Vorfeldorganisationen der Vereinigten Linken zwischen moralherrenmenschlichen Kulturmarxisten und Evangelischen Kumba-Ya-Besoffenen hat sich im Rahmen des EU-Gedöns eine kleine Zusammenrottung zwecks gegenseitigem antirassistischen Schulterklopfens gegönnt und dabei einen besonderen Fake gebastelt, den die linksextremen Empörmedien natürlich sofort aufkochen: Sie haben Kickl als Stargast und Halter der Eröffnungsrede ihrer „Antirassimus-Konferenz“ angekündigt.
Zeitgleich haben sie mit Kickl – genau, gar nichts. Weder eingeladen noch einen Termin vereinbart. Nichts. Jetzt, kurz vor Veranstaltungsbeginn, kommt raus, dass Kickl nicht kommt. Wie auch, wenn er gar nicht eingeladen war. Und schon passieren zwei skurrile Dinge:

Als Erstes jubeln die vereinigten NGOs, dass sie es geschafft haben, Kickl als Festredner zu verhindern. Keiner fragt, warum sie ihn dann überhaupt auf die Liste gesetzt haben, wenn sie ihn sowieso nicht wollten. Keinem fällt auf, dass Kickl von sich aus gar nichts getan und auch keine Ambitionen gezeigt hat, dort aufzutreten. Weil er auch gar nicht geladen war.
Allein hier steigt der normal denkende Mensch kopfschüttelnd aus und fragt sich, was diese Leute noch nötig haben, um sich wenigstens gegenseitig das Gefühl von Wichtigkeit zu geben. Die fallen sich gerade schreiend und jubelnd in die Arme, dass sie gerade mit Heldenmut und Zivilcourage den Auftritt ihres ultrarechtsrechtsrassistinazischen Lieblingsfeindes verhindern konnten, der gar nicht auftreten wollte, ja nichts mal von seinem geplanten Auftritt wusste.
Kann man noch blöder sein?
Ooooh, ja!

Denn als Zweites tobt die linksextreme Forengemeinde des rosaroten Wiener Klassenkampfblattes sofort los, um sich gegenseitig aufzupeitschen, wie abgesandelt das neofaschistische Österreich doch ist, wenn aufrechte antirassistische NGO‘s, also ultralinke Vorfeldorganisationen der europäischen Linksparteien, nicht einmal mehr den österreichischen Innenminister beim Reden zuhören wollen. Dass der sowieso nicht reden wollte, und wahrscheinlich vor diesen Deppen erst recht nicht – egal. Dass sie sich auch den Älteren der zwei Unrasierten an der Spitze unseres Staates hätten ausborgen können, der ihnen gerne eine antirassistische Rede über das Tragen von Kopftüchern als Protest gegen Diskriminierung von Muslimen gehalten hätte – auch egal. Hauptsache man kann seinen täglichen Hass ausrotzen und sich dabei als moralische Herrenmenschen fühlen.

Und die wollen, dass sie jemand ernst nimmt? Die fragen sich, warum sie keiner mag außerhalb ihrer Filterblase?

Posse #2

Ein Trio amerikanischer Forscher hat die ganze Gender-Sozio-Pampe am Nasenring gegriffen und lachend durch die universitäre Manege gezerrt. Mit insgesamt zwanzig absolut sinnfreien Artikeln über das Paarungsverhalten von Hunden, aus denen die Dressierbarkeit von Männern abgeleitet wird (man wusste, was man liefern muss, um bei den Kampfemanzen die hanfseidenen Höschen feucht werden zu lassen) oder darüber, dass inklusives Bodybuilding auch den Aufbau von Fett fördern müsse bis hin zu wörtlichen Absätzen aus Hitlers „Mein Kampf“ eroberten die Drei die einschlägigen Fachmagazine der sogenannten Gender-“Wissenschaften“ und feministische Kampfblätter. Schon, um zu zeigen, welcher Schrott dort widerstandslos gefressen wird, wenn er nur in das eigene hasszerfressene Weltbild passt.
Wo wir ja auch wieder bei der Posse #1 wären...

Dienstag, 9. Oktober 2018

Feminazistische Erschütterung

von LePenseur


... bricht aus angesichts einer Verurteilung einer grünen Ex-Nationalratsabgeordneten, die einen Bierlokalbesitzer beschuldigte, sie übelst beschimpft zu haben, indem sie Facebook-Beflegelungen veröffentlichte, und ihn aufgrund dessen beschuldigte, sie sexuell (und überhaupt) damit belästigt zu haben.

Der Lokalbesitzer klagte und bekam recht — wider Erwarten! Denn es handelte sich 
  1. um ein Frau — und die sind sowieso zu allem nicht nur fähig sondern auch berechtigt; 
  2. um eine Grüne — also Gute, wohingegen ein Bierlokalwirt eigentlich rechtens in die Kategorie Untermensch gehört, oder so (wenigstens für Gute = Grüne)
So, jetzt wollen wir mal die Polemik beiseitelassen und den Fall einfach nach juristischen Kriterien in einem Analogbeispiel betrachten:

Herr A. beschuldigt Herrn B., in seinem Facebook-Account einen Artikel mit dem Aufruf zum Mord bspw. an Joy Pamela Rendi-Wagner veröffentlicht zu haben. Dies ist zweifellos, wenn's nicht wahr ist, eine üble Nachrede. Herr B. legt nun dar, daß besagter Facebook-Account einer größeren Zahl von Personen zur Verfügung steht, und bestreitet, diesen Mordaufruf gepostet zu haben. Herr A. ist nicht in der Lage, seine Beschuldigung gegen Herrn B. zu verifizieren, und wird daher wegen übler Nachrede verurteilt.

Was, bitte, soll an einem solchen, glasklar aus der Gesetzeslage abzuleitenden Urteil zu kritisieren sein? Der Paragraph der üblen Nachrede soll eben verhindern, daß irgendwer irgendwelche Vorwürfe, die das Ansehen eines anderen zu schädigen geeignet sind, erhebt, ohne den Wahrheitsbeweis für seinen Vorwurf anzutreten.

Es ist eigentlich kleines Einmaleins unter Juristen, daß der, der beschuldigt, dies auch beweisen muß. Jede Beweislastumkehr ist eigentlich per se ein Verrat am Rechtsstaat — obwohl bedauerlicherweise derlei legistische Skandale seit einigen Jahrzehnten zunehmend häufiger werden. Gott sei Dank aber nicht beim Tatbestand der üblen Nachrede. Hier gilt eben (noch! Denn jetzt wetzen die Feminazis die Messer, auch diesen Tatbestand zeitgeistig in ein Frauenprivileg umzugestalten — oder bessergesagt: zu verunstalten) der alte Grundsatz, daß Anschuldigungen zu beweisen sind.

Ich kann eben nicht ungestraft einen Herrn Kern (um einen beliebigen Massennamen zu nennen) als Versicherungsbetrüger oder Kinderschänder bezeichnen, und erwarten, daß mit einem »Oooops! Das kann ich jetzt leider nicht beweisen, aber ich dachte, es stimmt!« die Sachen schon irgendwie gut ist. Oder gar (und das scheint besagte Ex-Abgeordnete wohl gedacht zu haben) einfach aufgrund meiner Anschuldigung besagten Herrn Kern als bereits verurteilt betrachten.

Daß der Richter trotz seiner offenkundigen Angst vor dem backlash der vereinigten Kampfemanzen sich traute, ein — an sich selbstverständliches! — Urteil zu sprechen, ehrt ihn. Die obiter dicta à la »achtenswerte Beweggründe« (was, bitte, ist an einer unbewiesenen, ehrenrührigen Anschuldigung »achtenswert«?) oder »Was Ihnen angetan wurde, ist nicht strafbar — das steht aber auf einem anderen Blatt.«, hätte er sich sparen können, denn ein Richter ist nicht dazu da, die mimosenhaften Befindlichkeiten von Straftätern zu evaluieren, sondern Recht zu sprechen.

Wer das nicht akzeptiert, der riskiert den Rechtsstaat an seiner Wurzel zu verwunden. Zu dessen Grundsätzen seit jeher gehört, daß nicht der Beschuldigte seine Unschuld zu beweisen habe, sondern der Beschuldiger seine Anschuldigungen!


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P.S.: ein Kommentarposter zum — merklich erschüttert rüberkommenden — Artikel über dieses Geschehen, den DiePresse (von APA/cim wie so oft ab-)geschrieben hat, stellt nicht unberechtigt
Nur eine Frage: Hat die Frau Maurer nach der Urteilsverkündung dem Richter auch den Mittelfinger gezeigt?

Wie gesagt: Nur eine Frage. 
 
Antwort nötig?

Dies und Das

Die Glaubenskongregation der Holy Church of Global Warming hat ihr jährliches Glaubensbekenntnis herausgegeben und ihren Anweisungskatalog aktualisiert, wie sich der Wahre Klimagläubige zu verhalten hat. Wie jede Endzeitreligion erhebt sie dabei den Anspruch auf den Besitz der Einen Wahrheit. Leugnen ist Ketzerei und auf die Ketzer wird der Gott des Klimawandels Naturkatastrophen, Heuschrecken und Greenpeace-Aktivisten regnen lassen.


Berlin, so berichtet der Kurier, will plötzlich harte Kante gegen arabische Clans zeigen. Sollte es wirklich sein, dass die Roten plötzlich ein Problem mit den Folgen ihrer jahrzehntelangen Politik des Wegschauens und Ankuschelns an Hochkriminelle haben? Dass sie sich nicht mehr wohl fühlen, wenn Wahlumfragen plötzlich ergeben, dass sie als progressive Vorreiter von Kulturzerstörung, Familienzerschlagung und Schwulenhochzeit für stramme muselmanische Familienverbände keine wählbare Option darstellen?
Oder ist es einfach so, dass AfD wirkt?


Davon gehe ich mal aus. Denn das linksextreme Fischblatt „Zeit“ ergießt sich inzwischen in Lobgesang über die keusche mohammedanische Frauenverhüllung, dass es unserem präsidialen Kopftuch-Fan eine Freude sein wird. Also nichts Neues bei unseren islamophilen Genossen.
Dabei ist man sich nicht mal zu blöd, vollkommen wirren Blödsinn abzusondern:
„Eine verhüllte Frau muss keine unterdrückte Frau sein. Umgekehrt kann das modische Diktat, den Körper möglichst sexy und textilfrei zu präsentieren, genauso eine Bevormundung der Frau sein wie ein Verhüllungsgebot.“
Oh ja, das kennen wir. Über den Hamburger Fischmarkt patroulliert täglich unter den Augen der wachsamen Zeit-Investigatoren die Modepolizei und schleift jede Hausfrau an den Haaren vom Platz, die es wagt, einen Rock zu tragen, der die Knie bedeckt. Die wöchentlichen Steinigungen von Pulloverträgerinnen in den Hinterhöfen der Modeboutiquen nehmen immer größere Ausmaße an und erst letztens hat ein wütender modebewusster Vater einer zu dick angezogenen Tochter diese an der Hängerkupplung seines Cabrios die ganze Reeperbahn entlanggeschleift.
Man weiß echt nicht, was die Fischblattbedrucker in ihren Redaktionsstuben so in ihre Shisha krümeln, aber es scheinen recht interessante Kräuter zu sein. Würde mich nicht wundern, wenn die bis zum Abend schon so vollgedröhnt sind, dass sie auch glauben, der Erzengel Gabriel würde zu ihnen im Namen Allahs reden.


Ach ja, eines noch zur Sozendämmerung: In der SPÖ-Zentrale in Wien, in der die beim letzten Bilderberger-Treffen in Turin rein zufällig anwesende Joy Pam ganz überraschend das Ruder übernommen hat, scheint man gerade dabei zu sein, alle Bilder und Schriften des in der Versenkung verschwundenen Herrn Kern zu retuschieren und auszuradieren. Nichts soll mehr an die Kurzzeit-Herrschaft des ungewählten Selbstverliebten erinnern. Und so wird selbst das Einzige, was er unter aktiver Mithilfe des inzwischen ebenfalls abgesägten Herrn Lercher noch auf die Reihe bekommen hat, nämlich die Mitgliederbefragung zur Statutenreform, fröhlich eingestampft. Ich nenne das inzwischen den Tutanchamun-Effekt.
Die Partei der roten Betonkopfbonzen setzt ein klares Signal an ihre Mitglieder: Was ihr meint und was ihr wollt, geht uns am Arsch vorbei! Demokratie ist was für Weicheier. Und den geschwätzigen klugscheißerischen Egomanen, der geglaubt hat, uns was erklären zu müssen, könnt ihr vergessen, und zwar in vollem Umfang!
Gut. Die Wahlen der nächsten Jahre sind für die Gegner der SPÖ gesichert. Die brauchen nicht mal was tun…