„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Sonntag, 11. März 2018

Die braunen Hände der österreichischen Sozis

von LePenseur


... werden von Andreas Unterberger in einem überaus lesenswerten Artikel thematisiert — da sie vom Österreichischen Rotfunk (Abk.: ORF) und den von linken Seilschaften etablierten, sogenannten »Zeithistorikern« à la Rathkolb et al. völlig verschwiegen werden:
Was vor und nach 1938 wirklich geschehen ist
08. März 2018 01:47 | Autor: Andreas Unterberger
An keine Epoche der österreichischen Geschichte wird so oft erinnert wie an den März 1938. Das geschieht alle fünf Jahre mit noch erhöhter Intensität, so auch jetzt 80 Jahre "danach". An sich rechtfertigen die katastrophalen Folgen von 1938 durchaus Intensität und Frequenz des Gedenkens; Österreich war ja damals nicht nur seiner Unabhängigkeit und Eigenständigkeit beraubt worden, sondern ist auch in ein mörderisch-totalitäres Regime sowie einen verheerenden Weltkrieg geraten. Jedoch erfolgt dieses Gedenken seit Jahren so seltsam einseitig, jedoch wird dabei Wesentliches so weitgehend weggeschwiegen, dass man von einer Fake- Geschichtsschreibung sprechen muss. Diese übertrifft die gegenwärtig europaweit für so viel Aufregung sorgende Geschichts-Umschreibung durch Polen bei weitem.
Ludwig von Mises hatte völlig recht, wenn er nationale und internationale Sozialistien nur als in ideologischen Details und graduell verschiedene Fraktionen derselben verachtenswerten Ideologie ansah. Jede Beschäftigung mit der Geschichte, die nicht mit zugekniffenem linkem Auge stattfindet, liefert dafür die Bestätigung!

Die Liste der Schande

Es ist schockierend. Das Land erstarrt vor Schreck und erhofft sich ein klärendes Statement vom Bundespräsidenten. Von Kurz wird eine Stellungnahme gefordert und Kriseninterventionsteams müssen sich um reihenweise Nervenzusammenbrüche unter züchtigen und moralstabilen Jungsozialistinnen und -grüninnen kümmern, die die jetzt an das Licht der Öffentlichkeit blubbernde Morastblase der Schande und Verderbtheit der ÖVP-nahen „Schülerunion“ nervlich nicht ertragen können.

Was ist geschehen? Nun, mangels irgendwelcher Liederbücher haben investigative Journalisten einen besonders schrecklichen Fall von Sexismus in den Reihen der ÖVP gefunden. Da haben sich einige Pubertierende der „Schülerunion“ eine Liste per WhatsApp geschickt, auf der es ein Punktesystem für das Schmusen oder Vögeln mit Funktionären verschiedener Ebenen gibt. Sieht mir nach schlechtem Witz aus und kann auch mehr nicht sein. Die Liste ist nämlich komplett gegendert, als hätten‘s die von den Grünen kopiert.

Jetzt ahne ich auch, was damals in Alpbach los war: Peter Pilz wollte unbedingt auf die Liste, deshalb hat er die junge Puppi von der EVP angebaggert. Der wollte Schmusepunkte oder gar Beischlafpunkte sammeln. Als das nichts wurde und nach hinten losging, dachte er sich: gründe ich meine eigene Liste. Liste Pilz eben. Naja, hat auch nicht so funktioniert.

Aber mal Ernst beiseite: Was soll das? Wir reden hier von Pubertierenden. Die legen Listen mit Punktesystemen nicht etwa an um ihren Sex zu bewerten, denn das würde voraussetzen, dass sie über Sex nachdenken, und das tun sie nicht. Sie denken an Sex. Aber mehr auch nicht. Denken findet nicht statt. Sex findet statt. Hormongesteuert. Übrigens genau das, was Linke und Grüne am Liebsten schon jedem Volksschüler zugestehen wollen, aber kaum kommt raus, dass Kinder von Konservativen auch an Sex denken, bricht deren Welt zusammen.
Es gibt auch keinerlei Hinweis darauf, dass da irgendwas ernst gemeint wäre. Dass es wirklich Ranking-Listen gibt wo konkrete Leute konkrete Ergebnisse vergleichen. Oder diese Listen auch nur von irgendwem für voll genommen werden. Das riecht eher nach einem seit Jahren durch die WhatsApp-Gruppen geisternden Joke.

Über WhatsApp brauche ich auch nichts mehr sagen. Das ist der Handy-Dienst, über den sich Dreizehnjährige gegenseitig Fotos von dem schicken, was mal ihre Brüste werden wollen, wenn sie groß sind. Und hoffentlich keine Ranking-Liste um den Umfang zu bewerten.

Doch jetzt kommt der eigentliche Witz, der komplette Brüller: Die linken Foren toben gerade wie die Irren und heulen ihre Empörung über die gar schröckliche Verderbtheit der ÖVP-Kinder heraus. Das muss man sich mal vorstellen: die konservative Jugend teilt Joke-Listen über Vögelbewertungen und die progressiv-freiliebenden Linksgrünen bejammern die fehlende Moral und Zucht der Kinder der Konservativen. Die nehmen das vollkommen ernst und interpretieren da tiefsinnigste Bedeutungen hinein, erkennen darin das Grundsystem Kurz und das Werken finsterer Mächte aus der katholischen Kirche und dem Großkapital. Grüne und Linke komplett auf prüde und spaßbefreit.
Dass ich das noch erleben darf!

Samstag, 10. März 2018

Der ORF manipuliert wieder einmal kräftig

... und verbreitet wilde Gerüchte. Zum — oberflächlich betrachtet recht »objektiven« — Artikel, den DiePresse darüber veröffentlichte (weitere Artikel zur causa u.a. hier, hier und hier), ein


Gastkommentar
von Don Quichote



Der ORF lieferte in der causa wieder einmal eine Glanzleistung in Sachen manipulativer Berichterstattung. Da setzt sich eine ORF-Mitarbeiterin hin und verbreitet hanebüchene Gerüchte, die zwei Minuten später vom Generalsekretär zerlegt wurden. Dem ORF-Schattenkanzler Kern wurde ausführlich Gelegenheit gegeben, sich bösartig zur causa zu äußern. Auch ein Strolz war sich nicht zu blöd, auf der Basis von Gerüchten Vorverurteilungen zu verbreiten. Und der BP fühlte sich zu einer mahnenden Äußerung aufgerufen, ohne die amtlichen Berichte abzuwarten. 

Da wird die Exekutiv-Gruppe bei einer Übung gezeigt und der fälschliche Eindruck erweckt, daß in dieser Sturmadjustierung der BVT heimgesucht wurde. Den Vogel schoß der ORF ab, indem er das Interview mit Gerd-Rene Polli, dem früheren Leiter des BVT erst um 24h ausstrahlte, obwohl es bereits um 22h verfügbar war. Herr Polli fand nämlich u. a. klare Worte zu den Zuständen im BVT, das offenbar im Dunst vieler inkompetenter (O-Ton) Protektionskinder erstickt. 

Auch andere recht unangenehme Dinge kamen zur Sprache. Etwa, daß die Leitung der Dienststelle nicht mehr zu europäischen Konferenzen eingeladen wird oder daß das Innenministerium auf eine Exekutivgruppe zurückgreifen mußte, die keine Verbindungen zum BVT hat. Um Indiskretionen vorzubeugen. Das sind die eigentlichen Skandale, die man — so gerne man auch möchte — ganz gewiß nicht den Freiheitlichen umhängen kann.

Flüchtlinge

von LePenseur


Der Kurier weiß gar Erschröckliches zu berichten:


Beamten-Flucht aus dem Innenministe­rium






Der langjährige Kabinettschef Michael Kloibmüller wechselt anscheinend in den Gesundheitsbereich in Niederösterreich.



Im Innenministerium erfolgt der erwartete große politische Umbruch. Das Match wird in einer Härte wie nie zuvor geführt. Die Großrazzia im Bundesamt für Verfassungs-schutz (BVT) und mehreren Privatwohnungen mit drei Suspendierungen war nur ein vorläufiger Höhepunkt. Viele bisherige Spitzenbeamte ergreifen jetzt die Flucht. Die FPÖ glaubt offenbar, aufräumen zu müssen. Ungewöhnlich ist allerdings, dass es selbst für dem Koalitionspartner nahe stehende Spitzenbeamte kein Pardon gibt.

Allein diese Woche sind wieder prominente Namen betroffen. Der langjährige Kabinetts- chef Michael Kloibmüller, der unter Ernst Strasser befördert wurde und mehreren ÖVP-Ministern bis Wolfgang Sobotka diente, legt seinen Posten als Präsidialchef nieder. Selbst engste Freunde wurden erst am Mittwoch über den Schritt informiert.
Na, schon ein starkes Stückerl, daß sich ein FPÖ-Minister nicht mit einer Riege schwarzer Polit-Beamter umgeben sehen will, sondern Leute seines Vertrauens bevorzugt — wie kann er bloß!

Darf man dem Kurier ein bisserl Nachhilfeunterricht geben? Ein Kabienttschef ist ein klassisch »politischer« Posten — mir ist nicht bekannt, daß bspw. nach dem Ende von Schwarz/Blau der natürlich »blaue« Kabinettschef des damaligen FPÖ-Sozialministers Haupt vom SPÖ-Amtsnachfolger übernommen worden wäre, und dergleichen mehr.

Daß andere hohe Beamte das Innenministerium verlassen, wundert im Einzelfall auch nicht wirklich. Jener famose Herr Verfassungsschutz-Chef Peter Gridling bspw., der uns Österreichern in diversen ORF-Fernsehsendungen bei der ob der grausamen »Flüchtlings«-Schicksale ergriffen moderierenden Frau Thurnher verklickern wollte, mit den Invasoren kämen keinerlei Islamisten und Terroristen nach Österreich und Deutschland; was er auch voll Engagement und Galle gegenüber seinem Vorgänger (und möglichen Nachfolger) Gerd-René Polli in einem »Talk im Hangar-7« vertrat. Nun, vielleicht findet sich auf den beim BVT jüngst beschlagnahmten Festplatten das Gegenteil der damaligen Behauptungen?

Um nochmals auf den armen Flüchtling Kloibmüller zurückzukommen: wie wäre es, wenn der Kurier einmal sein eigenes Archiv durchforstet, wo er so leckere Schmankerln wie dieses oder jenes fände, und nicht genötigt wäre, für einen fluchtartigen Abgang eines Polit-Beamten wilde Konstrukte angeblich verfassungsfeindlicher Aktivitäten seines neuen Chefs zu erdichten. Und unser Hofbürger könnte auch wieder einen Zacken im Alarmton zurückschalten, und ein bisserl weniger »irritiert« sein ...

Das Maasmännchen

Wie soll ich es sagen? Es gibt Dinge, wenn man die erfährt, möchte man sofort losschreiben. Und dann gibt es jene, die einen im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos machen. Dann ist es besser, sie sich erst einmal setzen zu lassen. Netzwerkdurch-Setzen gewissermaßen.
Es geht um einen meiner absoluten Lieblingspolitiker, ein literarisches Genie und auch vor der Kamera immer eloquenter und Kompetenz ausstrahlender Fachmann für Toleranz, Güte und Zurückhaltung. Es soll ja Leute aus den Reihen der üblen dunkeldeutschen Hetzer geben, die ihn einfach für einen inkompetenten, zurückgebliebenen, selbstverliebten und verklemmten kleinen linksradikalen Armleuchter halten, aber davon distanziere ich mich vehement! Vielleicht nicht aus Überzeugung, aber doch aus rechtlichen Gründen.

Heiko Maas, der kleine mit dem Schaufelchen in der Sandkiste um sich schlagende Heiko, ist nicht mehr Justizminister. Man könnte sich erleichtert zurücklehnen, aber auf seine Nachfolgerin möchte ich erstmal nicht eingehen. Frau Barley, Angehörige des linken Flügels der linken SPD, ist mir bisher nur selten aufgefallen, und wenn dann durch die in der SPD inzwischen für höhere Weihen absolute Bedingung darstellende Kompetenz in Floskelbingo und Verharmlosung linksextremer Gewaltausbrüche. Also besonders im Amt des Justizministers dürfte sich nicht viel ändern, nur dass die nächste Figur dort die Quotenforderung erfüllt. Da war dem Herrn Maas doch der Kleine Heiko im Weg.

Doch wird der Großmeister der Weltliteratur und überzeugte Kämpfer gegen Hass und Hetze (außer sie richtet sich gegen AfD, Pegida oder Trump – da legt er auch selbst gern mal ein Schäufelchen drauf) nun nicht etwa in den aus Versehen Deutschland zugefallenen französischen Wurmfortsatz zurückziehen, der uns auch schon Weltpolitiker wie Honecker oder LaFontaine bescherte und was die politische Ausrichtung dieser Leute angeht irgendwie ein linksradikal sozialisierendes Moment zu besitzen scheint. Nein. Er wird eine wichtige Funktion im Kabinett Raute-4 übernehmen, nämlich die gnadenlose Repräsentation des Niedergangs der Deutschen Sozialdemokratie in der ganzen Welt.

Ja, Heiko Maas, die wandelnde Peinlichkeit, der lebende Beweis, dass Gartenzwerge auch ohne Bart und Zipfelmütze existieren können, der beim Aufstehen die gleichen Höhen erklimmt wie andere beim Wegducken (und das nicht nur körperlich sondern ganz besonders auch geistig), der ultralinke Champagner-Revoluzzer, der für seine linksradikale Ideologie auch auf Verfassung und Menschenrechte pfeift und sich gerne mit alten Stasi-Tussen ins Bett legt (also metaphorisch, über seine sonstigen Vorlieben möchte ich nicht spekulieren), wird Außenminister des mangels schützbarer Grenze faktisch sowieso nicht mehr wirklich existierenden Deutschlands. Das wandelnde Maskottchen Ihrer Alternativlosigkeit. Als der dicke Pack-Siggi das Amt übernahm, dachte ich mir schon, ärger geht‘s nicht, aber da habe ich mir auch noch nicht vorstellen können, dass ausgerechnet Maas ihm nachfolgen wird. Da hätte es glatt auch gleich Schulz werden können.

Gut so.
Ja, ehrlich, nach dem ersten Schock freue ich mich über diese Wahl.
Denn sie zeigt, dass die SPD am Ende ist. Personell räumen die gerade ihre gammeligen Reste aus der Grabbelkiste und tönen mit marktschreierischer Feilbietung ihrer Bestände von der Resterampe präpotent von „Erneuerung“. Die haben fertig, deshalb klammern sie sich noch ein paar Jahre an die Macht, um sich noch einmal so richtig an den Futtertrögen vollzufressen.
Jede andere Entscheidung wäre besser gewesen. Aber solange noch irgendwas gut ist, wacht der Michel ja nicht auf. Also nehmen wir den Kleinen Heiko als das, was er ist und die nächsten Jahre sein wird: der größte (also von der Bedeutung her, alles andere wäre nicht argumentierbar) Wahlhelfer der AfD, der Garant für die Einstellige und den längerfristigen Abschied der SPD von der politischen Bühne. Auch wenn das, was nachdrängt, nämlich der andere Saarländer und seine Barbie mit dem politischen Erbe des dritten genannten Saarländers, das schon einmal einen Teil Deutschlands für Jahrzehnte mit Schwert und Feuer regiert hat, um nichts besser ist. Aber mit denen wird sich hoffentlich die Post-Merkel-Union nicht ins Bett legen. Aber wer weiß, auch Merkels Kronprinzessin kommt ja aus dem Saarland, das sich langsam zu Deutschlands Fluch zu entwickeln scheint…

Bahnhofsklatscher

So sieht also die Neudefinition von „Bahnhofsklatscher“ aus:



Ein Kommentator auf „Jouwatch“ wunderte sich:

„Schöner rechter Haken. Nur, warum hat er nicht weiter gemacht?“

Meine Antwort:
Weil er weiß, wo die Grenze ist zwischen dem Abwehren einer Gefahr im Verzug, also einer angemessenen Verteidigungshandlung zum Selbstschutz (wenn dich erst einer mit dem Umbringen bedroht und dann hinter dir her steigt und die Faust hebt, kann keiner mehr darauf plädieren, man hätte ja erst deeskalieren können, das ist eine eindeutige Angriffshandlung gegen die man sich verteidigen muss), und dem ihm garantiert sofort von den üblichen Verdächtigen als Hassverbrechen ausgelegten Übertreten der Verhältnismäßigkeit, die ihn in den Knast bringt und dem Aggressor einen fetten Batzen Schmerzensgeld und die geschenkte Opferrolle dazu.

Gut, dass alles so schön gefilmt ist. Das ist tausendmal mehr wert als die billige Freude über den Schlag auf den Großkotz. Es dokumentiert nämlich die Zustände dort. Das wurde mitten in Europa gedreht, in Rom, nicht in Timbuktu. Und gehört in Endlosschleife jedem Wellkammisten vorgespielt, der immer noch behauptet, dass das alles arme "Geflüchtete" sind.

Freitag, 9. März 2018

Vorschlag zur Güte ...

von LePenseur


Einem Kommentarposter verdanke ich den Hinweis auf folgende Ereignisse:
Revolution der Zärtlichkeit“ gegen kritische Nachrichtenseite

Vatikan verlangt Aus von InfoVaticana

(Rom) Die „Revolution der Zärtlichkeit“ fordert neue Opfer. Zuerst machte sich P. Antonio Spadaro SJ, Papst-Vertrauter und Chefredakteur der römischen Jesuitenzeit-schrift La Civiltà Cattolica, am 17. Februar die Forderung zu eigen, gegen EWTN eine Kirchenstrafe zu verhängen, bis sich der Sender von seinem Reporter Raymond Arroyo trennt. Nun will das vatikanische Staatssekretariat das spanische Nachrichtenportal InfoVaticana zum Schweigen bringen. Der Grund ist derselbe: Beide haben Kritik an der Amtsführung von Papst Franziskus gewagt. Es geht um Zensur.
[...]
Heute gab Herausgeber und Chefredakteur Gabriel Ariza bekannt:

„Der Vatikan beauftragt Baker & McKenzie, um InfoVaticana zu schließen“.


Wie Ariza berichtet, fordert das vatikanische Staatssekretariat, das Aus für InfoVaticana und „hat deshalb eine der mächtigsten Rechtsanwaltskanzleien beauftragt, die keinen Kompromiß akzeptiert außer die Schließung dieses Portals und die Übergabe der Internet-Domain Infovaticana.com an seinen Mandanten“. Die Kanzlei Baker & McKenzie gehört zu den globalen TOP 10 der International Business law firms.
Irgendwie kommt einem da ein Zitat in den Sinn:
Papst Franziskus verhält sich wie ein lateinamerikanischer Diktator, aber die liberalen Medien kümmert das nicht.
Das meinte Damian Thompson, Redakteur des »Catholic Herald« im britischen »The Spectator« vom 12.7.2017 über die damalige Nacht-und-Nebel-Aktion der Entlassung von Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation.

Daß ein Fisch am Kopf zu stinken anfange, weiß ja schon der Volksmund — und wie es aussieht, weiß diesen auch das altchristliche Fisch-Symbol der Sancta Ecclesia zu bestätigen.

Mein Vorschlag zur Güte — sollte angesichts dieser Umstände die Domain nicht eher lauten:

InfoBabylon.com

Das käme der Sache doch weitaus näher! Was die Offenbarung über das alte Rom zu sagen wußte, wird doch aufs neue ebenso maßgeschneidert passen. Ob der Papa Franz sich via Baker & McKenzie auch diesen Domainnamen sichern möchte, bliebe doch abzuwarten ...


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P.S.: bin ich froh, mich von diesem Verein verabschiedet zu haben ...

AfD, die Deutschlandhasser

Der gestrige Arbeitstag schnitt mich komplett von den Außenweltnachrichten ab, und des abends dachte ich mir, es würde wohl nicht viel passiert sein, denn irgendwie läuft die Welt ja so wie gewohnt: auf Arbeit sind alle gestresst, auf der Straße sind lauter Leute unterwegs die ihren Führerschein im Lotto gewonnen zu haben scheinen, beim späten Einkauf ist die Verkäuferin an der Kasse genervt und daheim gehen die Kinder über Tisch und Bänke, wenn der Papa nicht rechtzeitig für Kalmierung sorgt. Also nix Besonderes, Bemerkenswertes, Unnormales.
Und dann, als die Kinder im Bett liegen und das Abendmahl mit Hilfe südländischen Traubensaftes verdaut wird, schaue ich mal in die Schlagzeilen, in der Erwartung außer dem üblichen Frauentags-Opfergedöns nichts zu finden, und entdecke dann folgendes Schmankerl:

Cem Özdemir, diese augenklimpernde Karikatur eines tiefgrünen Empörautomaten, wünscht sich einen Stoiber und einen Beckmann zurück, träumt von Polizisten auf der Straße und harten Richtern, vom harten Durchgreifen des Staates gegen Kriminelle und bezeichnet die AfD als „Deutschlandhasser“. Vielleicht sollte ihm mal jemand erklären, dass es nichts Schlimmes ist und im Alter schon mal vorkommen kann, wenn man die Namen durcheinanderbringt, aber die quietschbunt aufgepudelte und mit offensichtlich gerade ausreichend Kompetenz zum Aufrechterhalten des körperlichen Stoffwechsels ausgestattete Weihnachtsbaumkugel neben den „Deutschland du mieses Stück Scheiße!“ grölenden Hirnamputierten war nicht Alice Weidel sondern seine Parteikollegin Claudia Roth.
Die Grünen als knallharte patriotische Law-and-order-Partei, das klingt wie die Spätfolgen überzogenen jugendlichen Drogenkonsums. Da hat jemand die Haftung unter den Schuhsohlen komplett verloren. Ein jämmerliches Bild.

Oder versuchen die Grünen in Anbetracht der Totalvernichtung ihrer südlichen Parteikollegen das Ruder herumzureißen und sich selbst als die eigentlich patriotische AfD darzustellen, um in deren Wählerpool zu plündern? Das wäre zwar vollkommene Idiotie, aber wir reden ja hier auch von den Grünen. Die gestern noch anregten, Deutschlandfahnen aus den Stadien zu verbannen und zu Olympia keine Nationalmannschaften mehr zu entsenden. Die Polizisten auf der Straße als sinnlose Provokation eines entfesselten Nationalistenstaates gegen arme traumatisierte Geflüchtete betrachtet haben. Die jeden, der mehr Sicherheit gefordert hat, zum diffuse Ängste verbreitenden Rechtsextremen und islamophoben Fremdenhasser gestempelt haben. Die wahren Patrioten eben, die wahren Patriotismus darin sehen, ihr Vaterland, das man nicht mehr so nennen sollte, aufzulösen und in der diktatorisch-zentralistischen EU aufgehen zu lassen. Die Deutschland so sehr lieben, dass sie es der ganzen Welt schenken und den depperten Deutschen gerne wegnehmen wollen. Die Tatsache, dass es dann eben nicht mehr Deutschland ist, aber billigend in Kauf nehmen.

Wie können studierte Leute, Akademiker, die sich selbst entgegen offensichtlicher Einschränkungen für intelligent halten, sowas wählen? Gibt es wirklich so viele Drogen-Spätgeschädigte?

Donnerstag, 8. März 2018

»Verprügelt« ...?

von LePenseur


DiePresse schreibt ausnahmsweise nicht einfach von der APA ab, sondern hat (wie der Vermerk »Red./APA«) die Sache »redaktionell« bearbeitet. Nun ja — besonders sprachsensible Redakteure waren da nicht am Werk, oder vielleicht: ganz besonders sprachsensible, die ihre Schadenfreude darüber, daß ein Feindbild der Linken sehr brutal zusammengeschlagen wurde, geschickt in nicht justiziable Wendungen kleideten:

FPÖ-Politiker Martin Graf bei U-Bahn-Station verprügelt

Der frühere Dritte Nationalratspräsident und jetzige FPÖ-Abgeordnete wurde im Februar von vier Männern in Wien-Donaustadt attackiert. Es wird ermittelt. 
(Hier weiterlesen)
Faktum ist, daß  dem 57-jährigen Nationalratsabgeordneten von vier Männern aufgelauert wurde, die von ihm Zigaretten verlangten, ihn nach seiner Antwort, keine zu haben, mit einer Metallstange niederschlugen und ihn, als er bereits am Boden lag, mit Fußtritten traktierten.

Dafür den beinahe-schon-Euphemismus »verprügelt« zu verwenden, ist schon höchst eigenartig! Fast so eigenartig wie die Tatsache, daß der Vorfall erst nach zwei inzwischen erfolgten Landtagswahlen von der APA als berichtenswert angesehen wurde, obwohl es sich beim Opfer immerhin um einen früheren 3. Nationalratspräsidenten handelt.

Interessant, daß sowohl die »Krone« (»FPÖ-Politiker in Wiener U-Bahn niedergeprügelt«) als auch »Österreich« (»Opfer ging zu Boden. FPÖ-Politiker Graf niedergeschlagen«) eine faktenadäquate Schlagzeile zu formulieren imstande waren. DiePresse hingegen nicht. Was auf Professionalität und Einstellung ihrer Redaktion ein durchaus bezeichnendes Licht wirft.





Videobotschaft

Wegen hohem Arbeitsaufwand heute mal wieder nur eine kleine Videobotschaft. Es ist eine Botschaft der Toleranz und Lebensfreude, der Buntheit und Bereicherung; sie zeigt Szenen folkloristischer Emotionalität, die unseren europäischen vergartenzwergten Dekadenzgesellschaften der Vergreisung und Verschlappschwanzung neue Agilität und Motivation bringt. Es ist eine Botschaft, die uns zeigt, wie lustig und emotional es nächtens auch in unseren zum Glück immer weniger ruhigen und langweiligen Städten alsbald zugehen kann und wird. Und es ist eine Botschaft aus einer italienischen Stadt, die den letztsonntäglich Gewählten in Rom eine unzweideutige Handlungsansweisung gibt: Tut etwas! Denn nur wenige von uns sind fortschrittlich und tolerant genug, um so viel Überschwang und Dankbarkeit dauerhaft ertragen zu können.


I have a dream.
Die Polizei kreist die ganze randalierende Bagage samt den sie aufhussenden NGO-Gestalten ein, kassiert sie und verfrachtet sie direkt zur nächtsparkenden Hercules und verschafft ihnen einen kurzen Interkontinentalflug bis in Äquatornähe, wo sie rausgeschmissen werden. Also nicht im Flug, auch wenn das einen gewissen Reiz hätte (jaja, schon mit Fallschirm, aber eben ohne Möglichkeit wieder einzusteigen…), sondern auf irgendeinem Flughafen. Timbuktu oder sowas.

Ach ja, und den Idioten, der besoffen zwei Tschetschenenkinder (egal, ob die provoziert haben oder nicht, da gibt es keine Beweise und keine Entschuldigung) mit einem Knüppel niedergedroschen hat, kann gleich miteingepackt werden. Brauchen wir nicht. Weder Tschetschenen noch Idioten.

P.S. Sollte diesmal der Link wieder so schnell verschwinden, bitte über Kommentar aufmerksam machen. I have a copy…