„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 3. Januar 2019

Silvesternacht

Kleiner Abriss einer bereicherten Silvesternacht im besten Deutschland ever. Es besteht kein Anspruch auf Vollzähligkeit und es ist auch noch zu früh, um mehr zu sagen. Erfahrungsgemäß brauchen die Fakten immer länger, um sich aus dem Gestrüpp der Beschwichtigungspresse zu wühlen.


In Hamburg gab es in einem dieser neuen Multi-Kulti-Tempel mit Drogenhintergrund vulgo „Shisha-Bar“ eine folkloristische Messerstecherei. Als ein zufällig vom Einsatz vorbeifahrendes Feuerwehrauto Hilfe anbietend vor der Bar stehenblieb, rasteten die Bereicherungsjünger komplett aus und tobten sich an den Rettern aus. Die „Bild“ erkannte zum Glück in kürzester Zeit ihren Fehler und folgte den rechtlich unverbindlichen Verpflichtungen aus dem Migrationspakt und machte aus der ursprünglichen Gruppe Afrikaner eine politisch korrekte „20-köpfige Gruppe“.


Weil eine Wohnung in einem mit Multikulturalität hoch angereicherten Wohnviertel in Köln brannte, rasteten etwa 50 „Beteiligte“ aus und prügelten sich gnadenlos. Die eintreffende Polizei wurde ruckzuck in die folkloristische Bereicherungsorgie integriert und konnte sich nur durch einen Aufmarsch mit Maschinenpistolen ausgerüsteter Kollegen daraus befreien.


Eine sich anbahnende bereichernde Zwangsdurchmäuselung an einer Bushaltestelle im nächtlichen Konstanz vereitelte eine spröde Teutonin durch herzhaften Biss in den Finger ihres für ihre nordische Kühle wohl etwas zu heißblütigen nordafrikanischen Verehrers. Sie schaffte es, dass er von ihr abließ; vielleicht war ihm aber auch nur die Lust an einer mit Platzwunden verunzierten Blutenden vergangen.


In Osnabrück wollten die zehn jungen „Männer“ gar nicht so weit gehen. Es genügte ihnen, den Mädels zwischen die Beine zu greifen, was bekanntlich nicht so schlimm ist, solange sie dabei nicht weiße Männer sind und „Schätzchen“ sagen. Ab und zu muss man schon mal zeigen, wer jetzt hier der Herr der Straße ist.


In Dortmund ging es nach Polizeiangaben ruhig zu.
So wurden Polizisten an der Möllerbrücke aus einer Gruppe von 400 Menschen mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen. Bei den Angriffen wurde kein Polizist verletzt, ein Streifenwagen allerdings beschädigt. Fotos zeigen eine zerborstene Heckscheibe und einen völlig verzogenen Kofferraum.“
Was man so unter Ruhe versteht.
(Ich stelle mir gerade vor, das Gleiche wäre aus einer Gruppe passiert, die mit Thor-Steinar-Klamotten aufmarschiert...)


In Cottbus goss ein junger Deutscher wieder Wasser auf die Mühlen der AfD, indem er einem bereichernden Goldstück mit Messerhintergrund mehrmals in die Klinge rannte. Blöderweise hat er es überlebt, so fallen die Cottbuser um ein Gratiskonzert von Campino Sahne Fischelmeyer um.

Ebenso in Cottbus schossen jene Ausländer, die es nach offizieller Deutung im faschistischen Osten ja gar nicht gibt, Feuerwerkskörper in Gruppen, worauf es zu einem Streit kam, bei dem – ach, was erwähnt man es überhaupt noch? Vier Deutsche mussten behandelt werden, einem wurde bei der Gelegenheit auch der Rucksack geklaut, also alles so, wie es neuerdings schon immer war.


Die Söhne Mannheims haben auch lustig gefeiert. Nach einer kleinen folkloristischen Schusswaffeneinlage ging ein 60-köpfiger Mob (dass die sich dieses Wort noch zu schreiben trauen…) auf die Polizei los. Wie es dort eben schon immer der Fall war, wenn der Günni mit dem Franzl zu tief ins Glas geschaut hat.


In Frankfurt kam es zu einer regelrechten Zusammenrottung von „Jährigen“, die sich damit hervortaten, andere anzustechen oder zu „schubsen“.
Dieses „Schubsen“ erhält übrigens von mir den Relotius-Verdienstorden der Woche. Sich mit einem anderen zu prügeln, diesen auf die Gleise zu stoßen und ihn dort vor einem herannahenden Zug, der knapp rechtzeitig bremsen konnte, festzuhalten, ist für die Investigativjournalisten der „Hessenschau“ ein „Schubsen“. Da weiß man gleich, mit was für einem „Jährigen“ man es zu tun hat.
Dort findet man auch das:
Bei zwei Schlägereien in Eschborn (Main-Taunus) und Hofheim-Wallau wurden ein 37-Jähriger aus Eschborn und ein 38-Jähriger aus Frankfurt verletzt. Auf beide schlugen die Angreifer unter anderem mit einer Glasflasche ein.“
Man schreibt, woher die Opfer sind, verschweigt es aber bei den Tätern.
Um es mal mit Watzlawick zu sagen: Man kann nicht nicht kommunizieren. Manchmal sagt das, was nicht gesagt wird, mehr aus als das, was gesagt wird.


Ach ja, im eigentlich eher beschaulichen Karlsruhe versammelten sich ein paar tausend Leute, darunter von der Polizei geschätzt etwa tausend Menschen mit Migrationshintergrund. Diese feierten ausgelassen ihre Kriegstraumata und böllerten fröhlich mitten in die Menschenmenge hinein. Ein dreijähriges Kind brachte das ins Krankenhaus und etliche Karlsruher mit weniger veredelndem Hintergrund um die Lust am Feiern.
Vermutlich aufgrund der Gefährdung durch die Feuerwerkskörper verließ ein Großteil der Besucher die Örtlichkeit.“
Mission erfüllt: den Kartoffeln das Leben versaut.
Eine etwa 20-köpfige afghanisch- syrische Personengruppe beging drei Körperverletzungsdelikte.“
Warum auch nicht? Ist doch lustig.
Würde diese Gesellschaft ihre Regeln noch ausverhandeln, hätte es etwa 20 Körperverletzungsdelikte gegeben, wenn die einheimischen Jugendlichen mit den zugereisten Arschlöchern fertig gewesen wären. Aber da verhandelt keiner mehr, da wird nur noch nach der Polizei gewinselt und gegreint.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Wenn man von nachstehendem Vorfall liest

von LePenseur

Sexattacke in Wien: Frau schlägt Täter spitalsreif

Eine 21-jährige Schweizerin hat in der Silvesternacht am Rathausplatz in der Wiener Innenstadt einem 20-jährigen Afghanen die Nase gebrochen, der zuvor sie und andere Frauen immer wieder sexuell belästigt bzw. sie auch angefasst haben soll. Laut Polizei dürfte ihn das Belästigungsopfer reflexartig beim Umdrehen geschlagen haben. Der 20-Jährige blutete heftig, er wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Angezeigt wurden sowohl der Täter als auch das Opfer.
...dann bedauert man nur, daß die begrabschte Schweizerin den Musel-Macho nicht ebenso reflexartig wie beherzt in die Eier getreten hat. Notwehr bleibt Notwehr, aber ein trittkastrierter Afghane ist halt eine Lachnummer, die sich die community der bergvölkischen — und sonstigen — Rechtgläubigen als warnendes Beispiel merken würde! Was aus Gründen der Generalprävention ja durchaus von Vorteil wäre ...


Das neue Jahr hat bereits stark angefangen

von LePenseur 


 Zunächst ein nicht eben beruhigender Artikel auf Voltairenet.org:


Die NATO bereitet eine Welle von
Anschlägen in Europa vor


Mehrere Quellen in verschiedenen Ländern berichten uns, dass die NATO Anschläge in Ländern der Europäischen Union vorbereitet.

Während der "bleiernen Jahre " (d. h. am Ende der 1960er bis 1980er Jahre) haben die NATO-Geheimdienste die "Strategie der Spannung" umgesetzt. Es ging darum, blutige Anschläge zu organisieren, die den Extremisten zugeschrieben wurden, um ein Klima der Angst zu schaffen und zu verhindern, dass Regierungen der Alleanza Nazionale, einschließlich der Kommunisten gebildet würden. Zur gleichen Zeit organisierte die NATO (angebliche Verteidigerin der "Demokratie") Staatsstreiche oder versuchte Staatsstreiche in Griechenland, Italien und Portugal.

Die NATO-Geheimdienste waren von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ab der politischen Koordinationsstelle der CIA aufgestellt worden. Sie informierten nur Washington und Berlin und nicht die anderen Mitglieder des Atlantischen Bündnisses. Diese Dienste wurden als Stay-Behind bekannt, weil von hinten handlungsfähig im Falle einer Besetzung Westeuropas durch die Sowjetunion, und besaßen die besten Spezialisten des antikommunistischen Kampfes des Nazi-Reiches.
Nun sind ja die Artikel auf Voltairenet.org immer ein bisserl cum grano salis zu nehmen, aber dieser Artikel hat schon einige Plausibilität für sich. Im »Gelben Forum« ergänzte ein Kommentator ihn mit:
Oder anders ausgedrückt: Wie können wir mit diesen Anschlägen eine optimale Ausgangsposition für einen Krieg der NATO gegen Russland schaffen?

• Reaktion auf Anschläge: Militarisierung der EU-Infrastruktur inkl. Polizei und Über-wachung
• Auswirkungen auf die Politik: Keine autonomen oder souveränen Entscheidungen zulassen, sondern Ausrichtung an Entscheidungsinstanzen der NATO
• Bevölkerungskontrolle durch Medienpropaganda: Zustimmung für Russland-Sank-tionen erzeugen, Atmosphäre des Zusammenhalts gegen einen gemeinsamen Feind schaffen

Von diesem Blickpunkt aus sind alle Aktionen der NATO zu sehen.
Auch das hat — leider — einige Plausibilität für sich. Interessant in dem Zusammenhang ein weiterer Eintrag im »Gelben Forum«:
Erster Fall? Autofahrer hatte die klare Absicht Ausländer zu töten
Top Meldung aktuell auf Spiegel Online:
Autofahrer hatte die klare Absicht Ausländer zu töten
Dramaturgie erster Schritt? Relativ niederschwellig, alle betreffend (Autofahrer, Sylvester), breite Streuung als Top-Meldung (Spiegel, Web.de usw.), Solidarität der Gläubigen schaffend... Keine Beweise, nur ein ungutes Gefühl. 
Seltsam: da ist gerade die Relotius-Bombe hochgegangen, und dann hat eine »Personengruppe« in der Silvesternacht (danke MMNews für die ethnische Identifizierung) auf Deutsche eingedroschen — und jetzt fährt ein Deutscher mit der (wenigstens für den SPIEGEL) klaren »Absicht, Ausländer zu töten« ein Passantengruppen. Ach, wie praktisch ist doch so ein Vorfall, mit dem man jederzeit allen »Ausländerfeinden« den Mund stopfen kann: »Deutsche sind doch genauso!« ...

Wie sagt doch der Volksmund?

»Man merkt die Absicht und man ist verstimmt«




Die Medien und die Demokratrie

Dass die tiefsinnigsten Sätze nicht mehr in den Artikeln unserer intellektuell hochwertigen Qualitätsmedien zu finden sind, sondern in den Kommentaren der Leser, ist inzwischen ebenso zur Normalität geworden wie das Ausflocken primitiver Hassausbrüche in den Foren der ideologisch zu tief einbetonierten Propagandatrompeten. Und so stolperte ich im Kommentarbereich unter einem Artikel in der „Welt“ über einen Satz, der mir sofort ins Auge stach und den Medien tief ins Herz:

Nur wenn die Presse die eigene Regierung kritisch begleitet, hat Demokratie eine Chance.“

Noch treffender kann man es nicht formulieren.
Was wie eine Binsenweisheit klingt (das tun Weisheiten häufig) und in einer normalen Medienlandschaft nur eine Randbemerkung wäre, fällt heute auf wie ein Tortenwurf in das Gesicht von Sarah Wagenknecht.
Die Presse begleitet die Regierung nämlich nicht kritisch.
Die überregionalen und meinungsbildenden Medien, täglich die Spaltung und Verrohung bejammernd, die sie selbst herbeigeführt haben, kennen nämlich nur zwei Formen der Begleitung der eigenen Regierung: Entweder wird sie bejubelt und besungen wie in Deutschland oder mit Hass und Häme überzogen wie in Österreich. Es gibt keine Kritik mehr, es gibt nur noch Liebe oder Hass.

Die deutschen Medien verehren Merkel, was zwischendurch zu sehr peinlichen Jubelorgien führt, bis zur Selbstvergessenheit, weil sie aus der CDU einen linken Ableger der Grünen gemacht hat. Die österreichischen Medien hassen Kurz, was sich zwischendurch in extrem menschenverachtenden Beschimpfungen und dem üblichen Nazi-Geplärre manifestiert, weil er die ÖVP aus der linken Umklammerung der Sozialisten befreit und dafür einen Pakt mit der zutiefst gehassten FPÖ geschlossen hat.
Da gibt es keine kritische Begleitung.
Es gibt nur eine vorgefertigte Meinung, und die Realität wird darum gebogen.

Es wird nämlich nicht die Regierung kritisch begleitet sondern „das Geschehen“. Und dann gibt es eine Werbung, ich glaube von der „Presse“, in der sie sogar damit angeben, dass es zwar Millionen Informationen gäbe, aber sie diejenigen wären, die die einzig interessanten herausfiltern. Sie haben also eine vorgefertigte Meinung und filtern dann Informationen über „das Geschehen“ heraus, die diese Meinung am besten transportieren können. Was zum „Geschehen“ gehört, wird also festgelegt, und ebenso, was nicht dazu zu gehören hat.

In Deutschland wird , nicht erst seit den „Hetzjagden“ in Chemnitz, bereits von der Kanzlerin persönlich festgelegt, was „das Geschehen“ und wie es auszulegen ist. Die Deutungshoheit der Kanzlerin wurde ohne große grundgesetzkonforme Umwege von der Regierung auf die gesamte „Bevölkerung“ ausgeweitet. Das Merkel-Regime hält sich auf seinem Weg nicht mehr mit allzu vielen demokratischen Schlenkern auf, und die Medien begleiten das höchstens als jubelnde Verlautbarungsorgane, aber nicht kritisch.

In Österreich lesen sich die Artikel querbeet dafür wie Ausflüsse direkt aus dem Silberstein-Büro. Nicht erst seit dessen aktiver Hilfe für die SPÖ dürfte jedem klar sein, dass es eine sehr aktive linke Propagandaabteilung gibt, die mit allen Mitteln arbeitet und bestens vernetzt ist. Das geht bis hin zum Initiieren von Sanktionen gegen das eigene Land. Deswegen wird jede Regierung, die es wagt, die SPÖ von den Futtertrögen der Macht auszuschließen, mit reinem Hass übergossen. Erst Schüssel, jetzt Kurz. Immer das gleiche Muster.

Relotius und Menasse sind keine Einzelfälle, sie sind Symptome.
Und die Medien, die sich selbst gerne so als Säule der Demokratie missverstehen, sind die treibenden Kräfte bei ihrer Demontage. Mit dieser lügenden, hetzenden Medienlandschaft hat Demokratie überhaupt keine Chance. Medien waren schon immer die stärksten Waffen von Diktatoren. Wenn die sich jetzt als Garant der Demokratie selbst beweihräuchern, ist das nur eine weitere Lüge in der ellenlangen Liste der Lügen...

Dienstag, 1. Januar 2019

Lügen wie gedruckt

Erst einmal ein herzlicher Dank an Hadmut Danisch, der hier einen interessanten Beitrag aus dem schwedischen TV über die medial hochgepimpte und zur Heldin hochstilisierte 15-jährige Schwedin Greta bringt. Deswegen interessant, weil der Fall Relotius doch gerade so als Hoppala und Einzelfall eines durch den Rost gefallenen Fake-Reporters dargestellt wird.

Wir erinnern uns immer wieder gerne an Bilder machtvoller Demonstrationen, die aus der richtigen Perspektive gefilmt als Aufstand der Zivilbevölkerung gefeiert wurden, während da keine drei Dutzend Leute zusammenkamen, an Bilder von solidarisch untergehakten Machthabern in einer abgesperrten Pariser Seitenstraße, die als Anführer eines riesigen Demonstrationszuges der gesamteuropäischen Solidarität gegen Terror auf einer Magistrale der Stadt verkauft wurden, und bekamen auch 2018 mit der vor der versammelten Klimakonferenz in Kattowice eine glühende Rede haltenden „Klimaschutzaktivistin“ Greta, die angeblich allen Staatschefs der Welt den Atem raubte, eine Story vorgesetzt, die eben kein einzelfälliges Hoppala eines Kreativschreibers wie Relotius oder Menasse sondern ein Beweis des kompletten Systemversagens der sich als „Säule der Demokratie“ selbstbeweihräuchernden Lügenmedien darstellt.

Jaja, liebe Nazi-Plärrer, da hat einer wieder das böse L-Wort gesagt. Aber wie soll man das sonst bezeichnen? Habt ihr alternative Vorschläge, die die Realität auch nur halbwegs besser beschreiben können?

Da wird eine kleine bezopfte Marionette (Tochter eines Schauspielers und einer Sängerin, da steckt Talent im Blut, und jung genug um noch das Kindchenschema zu erfüllen) mit einem vorbereiteten Manuskript auf die Bühne geschoben um ihre große Rede vor laufenden Kameras und Mikrofonen zu halten, und wenn sie von der Bühne runtergeht, dann sieht man plötzlich, dass der Saal komplett leer ist!

Das Ganze ist eine einzige große Schmiere, eine Aufführung, unterlegt mit Applaus aus der Dose, ein Fake ohnegleichen, und die Medien haben geschlossen, nicht einzelfällig oder hinters Licht geführt sondern um genau diese Botschaft zu transportieren, das Ganze zu einer riesigen Aktion aufgeblasen. Sogar eine eigene Wikipedia-Seite bekommt das kecke Frollein, und jeder der nicht in den feierlichen Jubel einstimmt, wird, auch da werden gleich einmal Fakten geschaffen, zum Klimaleugner und rechten Hetzer abgestempelt.

Die Fakten werden breitflächig der Botschaft angepasst.
Gesinnungsjournalismus.
Systemübergreifend.
Und die wollen präpotent über Trumps alternative Wahrnehmung zu seiner Amtsübernahme lästern? Sie selbst sehen sich als Produzenten alternativer Fakten, als Konstrukteure einer neuen, in ihr Weltbild passenden Realität.
Wenn diese Lügenmedien wollen, dass man sie nicht so nennt, bräuchten sie nur eines tun: aufhören zu lügen.
Nicht umsonst kannte schon meine Großmutter selig den Spruch: die lügen wie gedruckt.
Heute auch wie gefilmt.

Neujahrslied

Zum Neujahrstage ein kleines Reimchen von dem alten Goethe, also dem Johann Wolfgang von und nicht dem Fackju, den unsere Jugend wohl bald als einzigen Goethe kennt.
Allen Leserinnen, Lesern, Les*xen, Lesenden und Lesben (oder so) alles erdenklich Gute im Neuen Jahr und auf dass sich nur die positiven Erwartungen erfüllen.


Wer kömmt! Wer kauft von meiner War'!
Devisen auf das neue Jahr,
Für alle Stände.
Und fehlt auch einer hie und da,
Ein einz'ger Handschuh passt sich ja
An zwanzig Hände.

Du Jugend, die du tändelnd liebst,
Ein Küsschen um ein Küsschen gibst,
Unschuldig heiter.
Jetzt lebst du noch ein wenig dumm;
Geh nur erst dieses Jahr herum,
So bist du weiter.

Die ihr schon Amors Wege kennt
Und schon ein bisschen lichter brennt,
Ihr macht mir bange.
Zum Ernst, ihr Kinder, von dem Spaß!
Das Jahr! zur höchsten Not noch das,
Sonst währt's zu lange.

Du junger Mann, du junge Frau,
Lebt nicht zu treu, nicht zu genau
In enger Ehe.
Die Eifersucht quält manches Haus
Und trägt am Ende doch nichts aus
Als doppelt Wehe.

Der Witwer wünscht in seiner Not,
Zur sel'gen Frau durch schnellen Tod
Geführt zu werden.
Du guter Mann, nicht so verzagt!
Das, was dir fehlt, das, was dich plagt,
Findst du auf Erden.

Ihr, die ihr Misogyne heißt,
Der Wein heb euern großen Geist
Beständig höher.
Zwar Wein beschwöret oft den Kopf,
Doch der tut manchem Ehetropf
Wohl zehnmal weher.

Der Himmel geb zur Frühlingszeit
Mir manches Lied voll Munterkeit,
Und euch gefall es.
Ihr lieben Mädchen, singt sie mit,
Dann ist mein Wunsch am letzten Schritt,
Dann hab ich alles.

Montag, 31. Dezember 2018

Zentrale der Faschisten

Ach, wie sehr sich der ZDF doch immer strampelnd wehrt, wenn er als linksextreme Propagandatrompete hingestellt wird, das ist doch alles Ultrarechtsnazihetze und so.
Nein, nicht der Rollifahrer und sein Gesülze, das allerdings in diesem Kontext auch nicht uninteressant ist.
Es geht um den ZDF.
Bitte genau auf die normale Arbeitskleidung des ZDF-Kameramannes achten.
Es ist eine Uniformjacke der aggressiven Antifa. Da arbeiten nicht nur offene Unterstützer gewaltbereiter Linksfaschisten im ZDF, nein, sie stellen ihre Propaganda auch offen im Studio zur Schau.
Das ZDF hat Recht, sich zu empören, wenn man es als linksextrem bezeichnet. Es ist offensichtlich sogar linksradikal mit leichter Schlagseite zu faschistischen Tendenzen. Man hat sie also lange Zeit viel zu harmlos eingestuft. Sorry, Ehre wem Ehre gebührt, „ZDF“ steht für mich ab heute als Abkürzung für „Zentrale der Faschisten“.

Zum Abschluss noch ein kleines Kopfkino: Claudia Roth wird zu einem Interview gebeten und im Studio taucht ein Beleuchter mit Thor-Stainar-“88“-Shirt auf.
Das hätte die „heute“-Redaktion glatt in den Hauptnachrichten gebracht.

Sammlerstücke

Zum Abschluss des Jahres mal ein paar kleine Sammlerstücke aus dem Hause Coudenhove-Kalergi, in den letzten Jahren erschienen im transatlantischen und in Soros‘ Netzwerk gut organisierten Propagandablatt „Standard“, dem bedeutendsten Züchter einer linksextremen Filterblase neben dem „Falter“ in Österreich.

Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht. Wir leben in einer Ära der Völkerwanderung. Sie hat eben erst begonnen, und sie wird mit Sicherheit noch lange nicht zu Ende sein.“
Man beachte das Datum – das war einige Monate vor Merkels Streich.
Die geistigen Wegbereiter der Merkelschen Magnetkultur waren schon lange vor deren Staatsstreich aus dem Kanzleramt aktiv. Und nein, über die nur wenige Wochen später bekannt gewordenen Ankündigungen des IS, seine Kämpfer nach Europa einzuschleusen, liest man später bei B.C-K ebensowenig wie über das brutale Massaker im Bataclan oder den Anschlag von Nizza oder all die anderen Bereicherungen und täglichen Einzelfälle – die werden konsequent aus ihrem Weltbild ausgeblendet.

Christliche, jüdische und islamische Fundamentalisten sind wirklich lästig, nervig und potenziell mörderisch.“
Jaja, jetzt kommen zu den permanenten christlichen Massakern und jüdischen Blutbädern in unseren Städten die muslimischen Terroristen dazu – ach nein, die Terroranschläge blendet sie ja konsequent aus. So ein LKW am Weihnachtsmarkt, das ist lästig wie eine hinterwäldlerische Streitschrift eines evangelikalen Kreationisten, und so ein Massaker bei einem Rock-Konzert, das ist nervig wie ein Kippaträger, der provokant durch Berlin schlendert.
Dass sie das ohne mit der Wimper zu zucken nur wenige Wochen nach dem Blutbad im Bataclan niederschreibt, zu dem sie sich sonst keines Kommentares für berufen erachtet, hätte in jeder Gazette mit einem Krümel Rest-Anstand zum Rauswurf als Kolumnistin geführt. Aber im „Standard“ ist sie genau richtig, da gehören solche Leute hin.

Religion ist zumutbar, und die Beschäftigung mit ihr ist auch nicht peinlich.“
Es ist zumutbar, wenn Leute an Allah, Gott, den Osterhasen oder das Spaghettimonster glauben, aber es ist nicht zumutbar, sich den Anweisungen aus irgendwelchen angeblich „prophetischen“ Hetzschriften zu unterwerfen, in denen zu Unterwerfung, Unterdrückung und Ermordung Andersglaubender aufgefordert wird. Es ist nicht zumutbar, wenn es zu Anschlägen, Morden und Massakern im Namen egal welcher Religion oder Ideologie kommt. Dass sich genau damit nicht beschäftigt wird, mit den Auswirkungen auf das reale Leben, sondern alle Religionen einfach pauschal in einen Topf geworfen und als lustige Betrunden verharmlost werden, das ist peinlich.

Wer Parallelgesellschaften verhindern will, muss für Zuzügler die Teilhabe am österreichischen Leben attraktiv machen.“
Ich sehe das anders herum: Wer das österreichische Leben, so wie es ist, nicht ohne radikale Veränderungen attraktiv genug findet, um daran teilhaben zu wollen, muss erst gar nicht zuwandern.
Falsche Reihenfolge: Jemand kommt in unser Land und wir müssen sehen, wie wir unser Land für ihn attraktiv machen.
Richtige Reihenfolge: Jemand findet unser Land und unser Leben attraktiv und kommt dann hierher, um daran teilzuhaben.
Die Leistung, eine Kultur zu entwickeln und uns attraktiv für jene zu machen, die ähnlich ticken wie wir, haben wir bereits erbracht, die muss nicht mehr täglich neu ausverhandelt werden.
Übrigens erstaunlich, wie 2017 die Frau Coudenhove-Kalergi den Schwenk hinbekam von der glühenden Verteidigerin von Parallelgesellschaften zur Droherin vor solchen. Wie man noch ein Jahr zuvor am 2. März 2016 lesen konnte: Wer sonst als Landsleute, die schon länger hier sind, können den Neuen die hiesigen Sitten und Gebräuche erklären?“
Tun sie das? Oder führen sie einfach die eigenen weiter, um sich eben nicht mit den hiesigen beschäftigen zu müssen? Verhindert sie nicht eher Integration und Interesse an der deutschen Sprache, weil man in der Community eh alles bekommt? Ist sie nicht eine Blase, die sich durch mutwillige Ab- und Ausgrenzung aus sich selbst heraus jede Integration aktiv verweigert? Finden bisher nicht alle Mordbuben und Sprenggläubigen, mitten in ihrer Community „radikalisiert“, nicht sofort Unterschlupf in dieser Parallelgesellschaft?
Doch zurück zum Artikel:

Menschen muslimischen Glaubens stehen derzeit unter Generalverdacht. "Ich werde ständig kontrolliert, obwohl ich längst österreichischer Staatsbürger bin und seit Jahr und Tag hier arbeite", klagt ein junger Techniker. Schwarze Haare und eine nicht schneeweiße Hautfarbe sind schon verdächtig. "Meidet den Westbahnhof, auch wenn ihr mit Drogen nicht das Geringste zu tun habt", rät ein Menschenrechtsanwalt seinen afrikanischstämmigen Klienten. "Es wird für unsereins langsam ungemütlich", konstatiert ein Sozialarbeiter mit Migrationshintergrund.“
Selten so viel Rassismus und ideologisches Bullshit-Bingo in einem Absatz gelesen. Also alle Nicht-Weißen sind automatisch Muslime, und die stehen automatisch alle unter Generalverdacht, weil am Westbahnhof verstärkt Nicht-Weiße kontrolliert werden? Die Idee, dass das daran liegen könnte, dass es fast nur Nicht-Weiße sind, die am Westbahnhof Drogen verticken und Handys klauen, kommt der Gutmeinenden ebensowenig wie die Erkenntnis, dass sie gerade afrikanische Drogendealer aus katholischen Ländern Zentralafrikas zu Muslimen erklärt hat, weil sie keine Weißen sind und somit das Drogendealen den Muslimen umhängt, weil es von Schwarzen praktiziert wird. Hardcore-Rassismus.
Dass es die eigenen Landsleute der verstärkt Kontrollierten sind, die hier dafür sorgen, dass racial profiling weniger diskriminierend als vielmehr erfolgreich ist, wird in dieser intellektuell platten Suada komplett ausgeblendet. (Das „auch“ in der Aussage des „Menschenrechtsanwaltes“ spricht für sich und muss nicht mehr kommentiert werden.)
Nein, Schwarze werden nicht verdächtigt, weil sie schwarz sind, sondern weil es überdurchschnittlich viele andere Schwarze gibt, die kriminell sind. Faktisch ohne „auch“. Und das hat mit Muslimen genau gar nichts zu tun. Ich bedaure von ganzem Herzen die Ehrlichen, die in ihrer ethnischen Gruppe besonders viele Kriminelle haben, ich lasse mir aber nicht die Verantwortung dafür auf unsere Gesellschaft überwälzen. Dafür, dass neben den Ehrlichen und Wertvollen, die vor kriminellem Abschaum und Gewalttätern flüchtend eine neue Heimat in Europa suchen, eben auch überdurchschnittlich viel des kriminellen Abschaums hereingelassen, gehätschelt und mit Samthandschuhen angegriffen wird, sind eher Leute wie diese propagandistische Schildmaid der Umvolkungsstrategie ihrer Ahnen selbst verantwortlich. Sie schaufeln Kriminelle in unser Land und instrumentalisieren dann noch jene, die darunter zu leiden haben – Einheimische ebenso wie Zugewanderte.

Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir künftig Ärztinnen mit Kopftuch sehen werden, Straßenbahnlenkerinnen, Lehrerinnen, Managerinnen, Beamtinnen.“
Ach, und aus welchem Grund soll das Neutralitätsgebot für Lehrerinnen und Beamtinnen mit Islamhintergrund plötzlich nicht mehr gelten?
Eine neue Generation von hochqualifizierten Musliminnen drängt nach oben, die nicht gewillt ist, sich von außen in Sachen Kopfbedeckung etwas vorschreiben zu lassen.“
Aha. Gesetze gelten nicht bei den Kopftuchmädchen, die zu „hochqualifizierten Musliminnen“ umgedeutet werden, so geht also Integration.
Ich kenne sogar einige zumindest sehr gut qualifizierte Musliminnen, oder sagen wir besser, junge Frauen aus muslimischen Familien, die haben alle quer durch die Bank mit ihrem Glauben nichts mehr am Hut, würden sich eher die Haare abrasieren als sie unter einem Religionsfetzen zu verstecken und haben deshalb Probleme – aber nicht mit der achsobösen ultrarechtsxenophobislamophoben Hassgesellschaft, die nur in der Phantasie der Propagandatrommeln und der von ihnen aufgehetzten Idiologen (kein Schreibfehler) existiert, sondern mit der eigenen Familie und deren Community, die ihre Ehre besudelt glauben.

In Österreich leben derzeit rund 600.000 Muslime, das sind sieben Prozent der Bevölkerung. In Wien sind es 12,5 Prozent. Die allermeisten von ihnen werden hier bleiben und an ihrer muslimischen Identität festhalten. Entweder wir schaffen es, ihre und unsere Lebensstile kompatibel zu machen, oder wir müssen mit einer misstrauischen und von der Mehrheit mit Misstrauen beäugten Parallelgesellschaft leben.“
Also entweder wir schaffen das oder wir müssen mit einer Parallelgesellschaft (wie erwähnt: plötzlich ein Drohszenario) leben. Integration ist alleinige Aufgabe der Aufnahmegesellschaft, und so sie die Integrationsunwilligen nicht zu motivieren schafft, muss sie sich eben selbst anpassen oder mit einer Parallelgesellschaft leben. Die „muslimische Identität“ wird als hohes Gut verteidigt, aber jeder der die Quelle kennt weiß auch: jeder der von einer „österreichischen Identität“ spricht, die es zu bewahren gilt, ist ein Rassist, Europafeind und unverbesserlicher Nazionalist. Denn die gleiche Frau schreibt am 17. August 2016 noch: „In einem Land, in dem jeder Fünfte einen Migrationshintergrund hat, sollten wir die Frage nach Nationalität und Identität vielleicht nicht stellen“
Außer die Identität ist muslimisch? Und die Nationalität vielleicht „austrotürkisch“? Verlogenheit in Reinkultur.

Wenn wir wollen, dass sich die religiöse Minderheit der Muslime im Lande heimisch fühlt und sich mit Österreich identifiziert, dann müsste die Mehrheitsgesellschaft ihr ein Stück weiter entgegenkommen, als sie es derzeit tut.“
Halal Pappi schon im Kindergarten, gesetzliche Anerkennung und Sonderrechte, Mitspracherecht über Religionsverbände, Auftrittsverbote für den Nikolaus und Winterfeste statt Weihnachtsmärkte – ab welchem Punkt des „noch weiter Entgegenkommens“ dürfen wir von Unterwerfung sprechen? Wie viel Unterwerfung müssen wir leisten, bis sich Muslime hier „heimisch fühlen“? Und müssen wir das wirklich „wollen“? Wer sich nicht in der Gesellschaft und Kultur heimisch genug fühlt, um sie zu akzeptieren, nachdem er selbst freiwillig hierher gekommen ist, der hat hier, mit Verlaub, nichts verloren. Was hat den überhaupt hergezogen? Das üppige Sozialsystem und der schonende Umgang mit Verbrechern sollen es laut gültigem Narrativ dieser Leute ja nicht sein dürfen.

Wenn das nicht geschieht, ist die Alternative eine gespaltene Gesellschaft, Zwist und letztlich auch Gewalt.“
Die typische Drohung der Linksradikalen, da weiß man gleich, auf wessen Mühlen die Frau ihr Wasser lässt: „Ich hole was mir zusteht, rück es raus oder ich schlag dir den Schädel ein!“ Schuldig an der „Spaltung“ sind also jene, die sich dem Neuen, Importierten nicht willig anpassen und unterwerfen? Nein, schuldig an der „Spaltung“ und an der Schaffung von Parallelgesellschaften sind jene, die jeden, der etwas anderes als sie selbst zu meinen wagt, sofort niederschreien und zum Verfassungsfeind, Demokratiefeind und Menschenfeind erklären – mit soviel Hass um sich schlagen und dann bejammern, „die Anderen“ würden „die Gesellschaft spalten“ - geht es eigentlich noch verlogener?
Die Andersdenkenden sind die Ketzer und Hexen von heute, in den Systemmedien husst die Inquisition die Fackelträger und Bücherverbrenner gegen sie auf und wenn die ersten Scheiterhaufen brennen und sich die Delinquenten dagegen wehren, darauf gezerrt zu werden, wird das noch als Beweis für deren Renitenz und Aggression ausgelegt. Die, die sich als „progressiv“ bezeichnen sind die eigentlich Ewiggestrigen, sie sind der Mob mit den Mistgabeln, da ändern auch „Zeckenbiss“-Fakes und majestätische Meinungserlässe nichts daran, ganz im Gegenteil, sie machen es nur noch sichtbarer.

Antiislamismus ist der neue Antisemitismus. (…) Der Islam gehört zu Österreich. Daran sollten wir uns endlich einmal gewöhnen.“
Dass der Islam den neuen Antisemitismus im Schlepptau hat, verschweigt sie.

Die Besten der Besten kommen nie aus nur einem Land, sondern von überall. Wer Homogenität will, bekommt Mittelmäßigkeit.“
Dass nicht gerade die geistig-kulturelle Elite aus Afghanistan und Somalia zu uns strömt, aber aufgrund dessen immer mehr österreichische geistig-kulturelle Elite das Land verlässt – Stichwort brain-drain – lässt die wacker ergraute Maid im Kampf um die Umsetzung der Ideen ihres gräflichen Vorfahren gerne mal unter den Tisch fallen. Sie zerrt in inzwischen auch für Normalbürger sichtbar gewordener Relotius-Manier jene Einzelfälle vor den Vorhang (übrigens immer wieder die gleichen...), die propagandistisch zur Normalität aufgeputscht werden sollen.
Lerne: Wenn in einem Jahr drei Migranten positiv auffallen, so sind sie die Normalität und heben die einzelfällige Ausnahme der täglich negativ auffallenden Migranten komplett auf. Wer dieses Schema nicht schluckt, ist ein Nazi und fertig. Besonders pikant: die verlogenen Leute mit dieser dampframmigen Argumentationslinie werfen anderen die Zerstörung der Diskussionskultur, die Spaltung der Gesellschaft und die Radikalisierung der Worte vor…

Sonntag, 30. Dezember 2018

Der Präsident und der Machthaber

Ein schönes Beispiel, wie sich hiesige Medien vor der Eskalation des osmanischen Eroberungskrieges des irren Sultans propagandistisch auf die Seite der Aggressoren schlagen, liefert (wieder einmal) der linksextreme „Standard“:
Während der türkische Präsident bestrebt ist, den Terror in Nordsyrien zu bekämpfen, marschieren die Truppen des Machthabers Assad in Manbij ein.

Fakt ist, dass „Präsident“ Erdogan sich gerade nach einer lächerlichen „Putsch“-Schmiere die absolutistische Macht eines Sultans hat beschaffen lassen; nebenbei bemerkt durch die hündische Ergebenheit seiner sich im ungläubigen Westen ausbreitenden Jubelmassen, während „Machthaber“ Assad einfach gewählter Präsident Syriens ist.
Ich werde mir jetzt auch angewöhnen, von „Machthaberin Merkel“ zu schreiben. Klingt gut, immerhin scheren sie und ihr Regime sich ja auch einen Dreck um Parlament und Demokratie und solche lästigen Sachen.

Fakt ist auch, dass Manbij eine Stadt tief im syrischen Staatsgebiet ist. Die regulären Truppen Syriens haben jedes Recht, dort zu sein. Des Erdowahnsinnigen Geblöke von „Provokation“ ist ein Witz. Die syrische Armee in Manbij ist ebenso provokant wie das österreichische Bundesheer in Graz; das marschiert ja auch nicht ein, wenn es in eine Grazer Kaserne verlegt wird.

Der Sultan fährt (übrigens laut Erkenntnis des wissenschaftlichen Dienstes des deutschen Bundestages) einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Syrien und besetzt rechtswidrig fremdes Staatsgebiet. Was der „Standard“ und die ganze Meute der transatlantisch eingeschworenen Medienmacher an keinem Punkt thematisieren: Laut den Statuten der NATO müsste die Türkei sofort aus dem Verein geworfen werden. Aber die NATO hat ja selbst ausreichend Erfahrung mit dem Bruch von Völkerrecht. Stichwort Kosovo.
Deren Vertragswerk ist einen Dreck wert.
Erinnert an die EU.
Die sitzen nicht zufällig direkt nebeneinander.

Vor meinem geistigen Auge taucht gerade eine Schlagzeile auf: „Der deutsche Reichskanzler wird den Terror in den Ostgebieten beenden, wo die bolschewikischen Machthaber ihre Truppen aufmarschieren lassen!“ Ob „Standard“ und Co. Eigentlich merken, auf welcher Propagandaschiene sie unterwegs sind?

Ein Beweis mehr

Nun mag man ja zu Jens Maier stehen wie man will (ich gehe mit einigen seiner Aussagen absolut nicht konform); aber wenn ich mir jetzt einmal ausmale, was passiert wäre, wenn in Dresden nicht ein AfD-Bundestagsabgeordneter sondern, sagen wir mal, ein Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu Heiligabend aus dem Kino geworfen worden wäre, weil er eine politische Agenda vertritt, die einigen im Publikum nicht passt – Merkel hätte den (nach dem bereits seit Langem in Kraft befindlichen geistigen nun auch politischen) Notstand ausgerufen und Sachsen wohl endgültig mit militärischer Gewalt den Freistaatstatus aberkannt und zum Protektorat erklärt.

Man palavert wieder vom „Hausrecht“.
Aber wehe, ein Veranstalter macht von seinem „Hausrecht“ Gebrauch und verwehrt einer Eingewickelten oder einem Neubürger mit Exzellenzhintergrund den Zutritt zu einer Veranstaltung.
Dass Vertreter einer bestimmten Bevölkerungsgruppe vom sozialen Leben ausgeschlossen werden sollen, hat in Deutschland ja Tradition. Wie es ausschaut, will man auf diese auch unter dem Merkel-Regime nicht verzichten.

P.S. Nein, liebe Trolle, mir geht es nicht darum, dass der Mann von der AfD ist. Es ist mir sogar komplett egal. Ich würde das ebenso zum Kotzen finden, wenn man das einem Grünen, Linken oder Sozen antun würde. Nur müssen die ja nicht befürchten, dass ihnen sowas passiert. Die bejubeln das auch und wollen dann, als Krönung ihrer Verlogenheit, der AfD unterstellen, sie würden „die Gesellschaft spalten“.
Die AfD ist nicht der Produzent der Spaltung, die AfD ist deren Produkt. Die Radikalisierung geht von Links aus.