„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 16. Februar 2019

Bloß »Eitle Provokation« ...?

von LePenseur


DiePresse in Gestalt von Rosa Schmidt-Vierthaler hadert etwas mit der Moderation einer Servus-TV-Sendung unter ihrem ehemaligen Chefredakteur Fleischhacker. Und mit Herrn Broder natürlich:

„Talk im Hangar“: Eitle Provokation zum Mord in Dornbirn


Während auf Servus TV deutlich wurde, dass viel zu viele Fragen zu Dornbirn offen sind, ließ der Publizist Henryk Broder jede Sachlichkeit vermissen.

[...] Wer sich von dem Querdenker Broder, der oft als eitler Populist gescholten wird, interessante Beiträge zur Diskussion erhoffte, wurde allerdings enttäuscht: Er verwirrte mit Aussagen, die nicht zur Sache passten und hatte ganz offensichtlich weder Ahnung vom Thema noch Interesse daran. So sagte er, die Politik müsse „die Bevölkerung schützen, nicht die Beamten“. Mit Betonung auf „nicht“ — und das wenige Tage nach dem Tod des Beamten in Dornbirn.
(Hier weiterlesen)
Nun, konzediert: Broder ist eitel (wie die meisten Journalisten). Und er ist provokant (ganz im Gegensatz zu vielen Journalisten, die höchstens pseudoprovokant sind — wenn sie ganz im Strom der allgemeinen Meinung schwimmend bissig zu sein vorgeben).

Aber ihm verdanken wir immerhin zarte Ansätze in dieser Diskussion in Richtung auf eine Realitäts-Wahrnehmung außerhalb der Filterblase des politisch-medialen Komplexes, der sich gegenseitig auf die Schulter klopft und versicher, wie kritisch und wahrheitssuchend sie doch unterwegs sind. Gegen solche unerwünschte Ansätze fordert DiePresse sogleich »Sachlichkeit« ein. Ein Kommentarposter findet dafür eine treffende Antwort:
Die Sachlichkeit soll also Menschenleben ersetzen. Die Realität ersetzt ja schon jede Sachlichkeit. Oder will man einen Mord an einer 16 jährigen oder an zwei über 80ig jährigen um nur zwei zu nennen auf die Grundlage von Sachlichkeit stellen. Ist ein Mensch der als Beamter gearbeitet hat und sein Leben verloren hat mehr wert als ein 16 jähriges Mädchen. Ist damit eine Sachlichkeit gemeint. Ist die Wahrheit bereits eine Provokation ?.
Herr Broda hat in allen seinen Ausführungen absolut recht.
Ist eine Verhinderung einer Veröffentlichung von Straftaten nicht bereits eine Gefährdung der Bevölkerung ?.
Alle Politiker ausser Kickel sitzen im selben Boot. Deshalb verteidigen sie in einer einer Agenda vorgebenen Vorgehensweise mit allen Mitteln. Die Bevölkerung wird mit fehlenden Aufdrucken auf Nudelpaketen uber die Kochzeit beschäftigt. Eine ehemalige Finanzministerin hat einen Fleischauer wegen Geruchsbelästigung heraugeklagt und dafür einen Dönerhersteller hineingenommen, ein Schmied hatte die Schnauze voll das er einen Papierkram erledigen mußte der sogar den Beweis verlangte aus welcher Erzmine sein Eisen gewonnen worden ist. Das mit einer 30jährigen Berufserfahrung. Ist das unter Sachlichkeit zu verstehen? Nein es ist glatter Irrsinn.  
Und die Einäugigkeit, mit der das gefordert wird, läßt auch tief blicken — kein Wort im Artikel über die flagrante Unsachlichkeit, mit der Griss unterwegs war. Doch auch hier sprang ein Kommentator in die Bresche:
Statt einen "Provokateur" in der Luft zu zerreissen, würde ich eher die unglaubliche Aussage einer Griss ins Visier nehmen, die da nämlich behauptete, dass in der Vergangenheit es nach Kirchgängen auf dem Land Messerstechereien gegeben hätte — es also in ihren Augen völlig normal ist, was derzeit abgeht.
Diese Aussage hat mich viel mehr empört! Ich bin in ähnlicher Umgebung wie Griss aufgewachsen (gar nicht so weit von ihrer Heimat entfernt), zwar ein wenig jünger, aber ich habe NULL Erinnerung oder Kenntnis von derartigen Vorkommnissen. Schlägereien ja, aber danach reichten sich die Burschen die Hand und hatten ihre Gaude. Griss verbreitet Geschichten, die einfach nicht stimmen. Für mich ist das mehr als bedenklich, da sie ja eigentlich der "Wahrheit" verpflichtet wäre. Diese "Geschichtslüge" darf man so nicht stehen lassen!
Sorry, liebe Mainstream-Journaille! Mit bloßer Wehleidigket über angebliche »Provokateure« werdet ihr den Untergang der Systemmedien nicht aufhalten können ...


Wollen sie uns verarschen? Natürlich wollen sie!

von LePenseur


DiePresse titelt über München:

„Russland will Nato in neues Wettrüsten treiben“

Der britische Verteidigungsminister übt zum Auftakt der Großveranstaltung Kritik an Moskau. Am Rande der Konferenz soll mit Russland aber auch über die Rettung des INF-Vertrages geredet werden.

München. Es waren harte Worte, die der britische Verteidigungsminister für Russlands Regierung fand: „Ein alter Gegner ist zurück“, sagte Gavin Williamson. „Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen, aber vor fünf Jahren hat Russland die Krim illegal annektiert.“ Russland sei eine Bedrohung für die Sicherheit, denn seine „illegale Aktivitäten“ gingen weiter.

Die verbale Attacke gegen Moskau war Teil seines Vortrags, den der britische Verteidigungsminister am Freitag zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hielt. Williamson eröffnete gemeinsam mit der deutschen Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, die Großveranstaltung im Hotel Bayerischer Hof.
(Hier weiterlesen)
Nicht einmal bei ihren durch jahrzehntelagen transatlantische Gehirnwäsche konditionierten Lesern kann DiePresse für derlei Propagandamüll noch viel Sympathien ernten. Die Kommentare reichen von süffisant bis verärgert, wie z.B.:
Lächerlich. Es genügt, die Verteidigungsausgaben Russlands und der NATO anzusehen. 

Die Amis steigen aus dem Vertrag aus, aber die Russen sind die bösen?  

Im kalten Krieg in den 80er Jahren haben beide Seiten spiegelbildlich hochgerüstet? Ja, bis der UdSSR die (finanzielle) Puste ausgegangen ist, dann ist sie implodiert.
Heute will Russland die NATO in ein Wettrüsten zwingen? Kann ich nicht glauben, denn wenn die russischen Bürger Gras zu fressen beginnen, werden sie auf die Strasse gehen und Ärger machen... 

Wenn der vormalige britische Kaminverkäufer etwas Sicherheitspolitisches behauptet, dann muss dies sicherlich pure Wahrheit sein und bedarf keiner Beweisführung.  
Natürlich gibt es ein paar Unentwegte, die noch immer den Kalten Krieg wiederbeleben wollen — aber die Glaubwürdigkeit der Systemmedien ist mittlerweile so ramponiert, daß das wohl nicht für eine Kriegsbegeisterung reichen wird. Die Gurkentruppe Deutschlands mit schwangerentauglichen (dafür gefechtsuntauglichen) Panzern wird trotz aller Martialität der Flintenuschi (ein Psychologe mutmaßte gesprächsweise, daß diese wohl an einem ausgeprägten Penisneid laborieren dürfte) wohl eher nicht gen Moskau marschieren — oder wenigstens nicht lange ...

Das alles wäre durchaus von einigem Unterhaltungswert, wenn nicht einige »Dr. Seltsams« bei dieser Münchener Konferenz unschöne — aber für ihre Hintermänner und Auftraggeber höchst profitable — Pläne hegen würden. Business as usual in der Welt der Politverbrecher, wird man jetzt einwerfen. Ja, stimmt. Nur macht das verantwortungslosen Wahnsinn auch nicht besser.




Glaskugeln

Mal wieder was vom virtuellen Dachboden gekramt, was vor drei Jahren dorthin verfrachtet wurde aber irgendwie aktuell geblieben ist:

Während hochbezahlte Glaskugel-Schwafler permanent daneben liegen, hat der "dumpfe" (ganz wichtiger Zusatz, ebenso wie "dubios" oder "primitiv") Stammtisch meistens Recht. Der Unterschied liegt eben darin, dass die Schwafler sich "Experten" nennen und ein jahrelanges Studium zur Optimierung des Selbstverkaufes absolviert haben (und natürlich das richtige Parteibuch, also mindestens ein rotes und ein schwarzes, man weiß ja nie...), weswegen andere Schwafler aus Politik und Wirtschaft (die ja auch keinen Eierschwamm auf ihr eigenes Geschwätz von vor dem Frühstück legen) ihnen glauben, während der Stammtisch "nur" praktische Erfahrung und bis zum dritten Bier einigermaßen gut geölten Hausverstand hat. Und eben "dumpf" ist, also "primitiv" und damit latent braun. Nach dem vierten Bier sagen die eben solche Sachen wie "Neger" oder "Zigeuner" oder auch "Jehova" und sind deshalb indiskutabel.

Es ist das Phänomen des Akademikers, wie wir es aus der Wirtschaft kennen. Nur während der studierte Techniker, mit stolz geschwellter Brust seinen Ing vor sich hertragend, nach der Übernahme in die erste Firma erstmal einen veritablen Bauchfleck absolvieren muss um schmerzhaft den Unterschied zwischen der aus geschützten Werkstätten vermittelten Theorie und gelebter Praxis zu begreifen, wenn er versucht einem älteren Facharbeiter zu verklickern, dass er die letzten Jahrzehnte uneffektiv und ineffizient gearbeitet hat, während er selbst die geistige Verkörperung höchster Produktivität darstellt, wenn er versucht, einen Nagel mit der bloßen Stirn in die Wand zu schlagen, wechseln Volkswirte und ähnliche Gestalten (man könnte jetzt auch Kommunikationswissenschafter und ähnliche Kernige Gestalten hernehmen) aus der einen geschützten Werkstatt in die nächste und brüten dort ihre Weisheit möglichst ohne störenden Realitätskontakt aus. Und während sich der Ing ein Pflaster für seinen Dipl auf der Stirn besorgt und lernt, brutzelt die geistige Inzucht in den virtuellen Realitäten der Master of Desaster fröhlich neues Selbstbewusstsein aus.

Man könnte eigentlich den ganzen Tag darüber lachen, wenn es nicht so wäre, dass aus diesen Kreisen genau jene selbstgefühlten "Eliten" ausflocken, die aus einigen klaren Hausverstandsregeln einen trübe Brühe pseudowissenschaftlicher Quasireligion mit schlammigem Schaum aus permanent aufgequirlter Selbstherrlichkeit kochen.

Durch das Einrühren von 400 Geschlechtern, Binnen-I's, diversity management, political correctness, Antidiskriminierung und Klimawandel wird das Ganze dann so gewürzt, bis nicht nur der Anblick sondern auch der Geruch Brechreiz verursachen und dann wird uns das Gebräu als Geistesnahrung angeboten. Und wer das dann ablehnt, der lässt sich - Brechreiz eben - nur von niederen Instinkten leiten und versteht nicht, dass Medizin eben bitter schmecken muss.
Volker Pispers, der weit neben dem linken Gleis schon über die schiefe Ebene des wohlbeschotterten Bahndammes holpert, hat es aber mal schön auf den Punkt gebracht, was es mit "Analysten" und "Wahrsagern" so sinngemäß auf sich hat: "Früher saß das betrügerische Gesindel am Jahrmarkt mit einer Kristallkugel in Zelten, heute hat es eine Professur an der Wirtschaftsakademie und die Kristallkugel auf einem Mahagonischreibtisch stehen."

Freitag, 15. Februar 2019

Unsere Medien

von LePenseur


»Ein mieses Stück Scheiße«, möchte man — eine verhaltensoriginelle Bundestagsvizepräsidentin zitierend — ausrufen! Nein, es ist nicht nur Relotius, der gelogen hat, daß sich die Balken biegen. Auch die ehrpusselige, alte Tante BBC kann's perfekt!
Ein Produzent der BBC hat eingeräumt, dass die Videoaufnahmen, in welchen vermeintliche Opfer eines Chemieangriffs im syrischen Duma gezeigt wurden, inszeniert waren. Dies hatte zu Vergeltungsschlägen durch Frankreich, Groß-britannien und die USA geführt.
Relotius war da ja noch eine Quisquilie! Denn ob irgendein Kaff in den USA mit größerer oder kleinerer Mehrheit Trump wählte, oder jahrelang einen Clint-Eastwood-Film sah oder nicht, kümmert in Wahrheit doch keinen, außer die sich vielleicht mißverstanden fühlenden Kaff-Bewohner.

In Syrien hingegen wurden Kriegshandlungen, Bombardements ausgelöst durch einen Falschbericht: das hat wohl eine andere Unrechtsqualität als die Verletzung des Egos einiger US-Provinzler. Wobei die Wahrheit wohl andersrum plausibler erklärbar wird: weil man in Frankreich, Großbritannien und den US Aendlich einen Vorwand für einen Bombeneinsatz haben wollte, hat die BBC die Fake-Bilder geliefert, die benötigt wurden.

So wächst zusammen, was zusammen gehört — die Scheißkerle in der Politik mit denen der Medien. Und wenn Herr Dr. Döpfner unlängst blumig meinte, Journalisten seien »Wahrheitssucher«, dann hätte er dazusagen müssen, daß er damit bloß meint, sie suchten alles Mögliche — und somanches Unmögliche — zusammen, um uns daraus eine »Wahrheit« zu basteln: denn das wäre der Wahrheit wohl weitaus näher gekommen ...


Balkan im Kopf

Nur mal so als Gedankenspiel: ein blauer Funktionär greift sich eine Kopftuchmadam, die mit Pro-Islam-Propaganda durchs Land tingelt, und rotzt sie an, sie sei ein Dreckstück, die nur mit ihrer Fut (für Piefkes: ja, es ist das Körperteil gemeint, wonach es klingt) Österreicherin geworden sei, eine dumme Kuh, ein Bauerntrampel, und wenn sie es wagen sollte, in seiner Stadt aufzutauchen, dann werde er kommen und sie „werde schon sehen“…
Holla, die Waldfee! Das gäbe Stimmung und das Standard-Forum würde toben, als Mindestes den kompletten Rücktritt der FPÖ-Regierungshälfte fordern, besser den Suizid von Strache und Kickl, möglichst zusammen mit Kurz, sich überschlagen in Vergleichen zum Fall Maurer, zu #metoo und wasweißichnoch, Interviews mit Siggi Maurer und eine handverlesene Offenbarung der Katzentreterin Sargnagel würden sich ablösen mit Wünschen nach Konzerten gegen Rechts und Aufmärschen der Zivilgesellschaft. Der knitterige Kopftuchfan müsste sich mit einschlägigen Kommentaren aus der Hofgruft melden. Dass der Absender wegen gefährlicher Drohung zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Polizeigewahrsam sitzen würde, wäre eine präventive Selbstverständlichkeit.

Aber zum Glück ist es ja kein FPÖ-ler, der auf eine Muselmanin losgeht.
Sondern ein grüner Mohammedaner, der eine FPÖ-lerin mit Hass überschüttet.
Hier wie da und dort zu lesen.
Also ist nichts weiter passiert.

Soll sich keiner so haben. Trifft mit Schuster eh eine „Rechte“, also alles in Ordnung was der Herr Kesetovic da auskotzt. Bezugnehmend auf deutsche Gerichtsurteile, darf man zwar eine Grüne nicht als „eklig“ empfinden, nicht mal wenn sie es in einem Ausmaß ist wie Claudia Roth, aber eine Alice Weidel ungestraft als „Nazischlampe“ bezeichnen. Und so schweigen all die üblichen Maulheldinnen, ist nichts zu hören von der Maurer oder der Sargnagel, die sich im umgekehrten Falle schon auf allen Kanälen um die Wette echauffieren würden. Man lehnt sich zurück und genießt die Fäkalauswürfe des kleinen Hetzers, den übrigens an der FPÖ-Frau nur zwei Dinge stören: dass sie gegen den politischen Islam auftritt und gebürtige Serbin ist. Dass er selbst Bosnier ist und der Balkankrieg seit 24 Jahren vorbei scheint in seinem Kopf noch nicht angekommen zu sein. Das zeigt auch die Tatsache, dass der sich, wenn man seine Anspielungen ernst nimmt, als wirklicher Österreicher fühlende Bosniake seine wüstesten Beschimpfungen gegen seine Intimfeindin in seiner eigentlichen Heimatsprache abgesondert hat. Der Kopf, mit einem gerüttelt Maß an Suren verkleistert, scheint noch immer fester am Balkan als am Hals verankert zu sein.

Und sowas darf sich von den Zwangsabgaben der Arbeiter in Österreich durchfressen. Die ihn mehrheitlich nicht einmal gewählt haben.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Apple läßt die Masken fallen

von LePenseur

Apple demands Natural News stop writing about abortions or Satanism; threatens to block Natural News app from all Apple devices

In a series of shocking “demand” emails containing screen captures showing lists of Natural News articles, Apple has demanded Natural News stop publishing articles critical of abortions or Satanism, threatening to block the Natural News app from all Apple devices if Apple’s demands are not met.
This is the first time that a dominant tech company has overtly come out in defense of Satanism while threatening to censor a prominent publisher that exposes the evils of Satanic influence. Many people will see this as yet more proof that Apple, along with other tech giants, is literally aligned with Satan and is exploiting its power of censorship to silence those who criticize Satanism.
With Democrats now openly pushing infanticide and the legalization of the serial killing of infants, tech giants like Apple are serving as the censorship “speech police” to silence all criticism of the gruesome practice. In threatening Natural News over our coverage of infanticide and abortions, Apple is staking out the position of being pro-infanticide, and anyone who dares to speak up for innocent children is deemed by Apple to be engaged in “hate speech.”
Zensur? »Och, ne!« werden uns die 150%-Libertären antworten, denn das macht ja nicht der pöhse Staat, sondern das ist doch das gute Hausrecht des Eigentümers. So, wie ein Kneipenbesitzer ja auch das Recht hat, Hunde nicht in sein Lokal zu lassen (womit Hundebesitzer schwerlich dort einen heben gehen können) — is ja alles nicht schlimm, oder vielmehr ganz suppi, oder nicht?

Der kleine Unterschied, daß die XY-Kneipe im Umkreis gleichstarke Konkurrenten hat, bei denen man sein Bierchen trinken kann. Bei marktbeherrschenden Giganten wie Apple, Google & Co. ist das jedoch nicht so: an denen kommt man nämlich nur höchst theoretisch vorbei! Dort heißt es nicht: dann geh mal einen Häuserblock weiter, sondern: schmeiße dein Iphone weg; höre auf zu bloggen; nimm in Kauf, daß du sozial ausgegrenzt und isoliert bist; akzeptiere berufliche Nachteile, weil du auf bestimmte Ressourcen nicht mehr zugreifen kannst (im Gegensatz zu deinen Konkurrenten).

Im Effekt ist es daher eneso Zensur, die hier geübt wird. So, wie in Somalia ein Mord durch einen Stammesältestens, der wegen seines Einflusses ungestraft bleibt, nicht weniger skandalös ist, wie in Deutschland die sanktionslosen Rechts- und Verfassungsbrüche durch unsere Politiker.

Aber das werden die 150%-Libertären auch anders sehen. Denn Somalia ist ja dem erstrebenswerten freier Markt der »privaten Rechtsagenturen« schon gaaanz nahe. Keine pöhsen staatlichen Gerichte, sondern frei ... hüstel ... gewählte »Schlichter« sind am Werke.

Manchmal glaube ich fast, mich in diesen Kreisen auf einem Sonntagsausflug einer Nervenklinik zu befinden ...

Annegret von Storch

A.K.K., Angelas Kleiner Klon, hat in einem „Werkstattgespräch“ (eine Beleidigung für alle ehrlichen Schlosser, aber solches Gespür haben diese Wichte ja nicht) mit ihren lieben „Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ von der CDU/CSU (ja, Freud lebt…) eine neue harte Linie in der Asylpolitik gefunden. Sie macht den Christgenossinnen und Christgenossen die Prinzessin von Storch und ruft als „ultima Ratio“ sogar das konsequente Abriegeln der deutschen Grenze im Falle eines neuerlichen Flüchtlingsansturms aus.

Abgesehen davon, dass nur die Tatsache, dass die CDU im Gegensatz zur AfD ihre Knechte im Verfassungsschutz sitzen hat, die CDU jetzt davor bewahrt, wegen dieser beispiellosen Hetze und Menschenverachtung gegenüber Geflüchteten Blablafloskel zum „Prüffall“ zu werden, würde ich mir das fast schon wieder gerne in der Praxis anschauen. Bei welcher Anzahl an Hereinschneienden will denn die kleine Rautenprinzessin die Grenze schließen? Denn mehrere Tausend bis Zehntausende pro Monat sind momentan der ganz normale Durchsatz, der in die Bunte Merkelrepublik einsickert. Vollkommen ungebremst und widerstandfrei. Und wenn sie dann Ernst machen will – wie will sie das tun? Ich erinnere an die Bilder von tausenden Anstürmenden, die Absperrgitter einfach niedergerissen und Grenzbeamte beiseitegeschoben haben. Will sie den ungarischen Weg gehen? Stacheldraht, Wasserwerfer und Gummigeschosse? Auf Frauen und Kinder schießen lassen? Grüß Gott, Frau Storch, das schau ich mir an!

Was bleibt ist der schale Geschmack im Mund, wenn man gerade verschaukelt wird und merkt, dass das nicht passen kann. Anni, die kleine Krampe, erzählt hier was vom Pferd, weil der Arsch vor den Europawahlen dermaßen tief auf Grundeis geht, dass sie nicht mehr wissen, wie sie die Kurve noch hinbekommen sollen. Es ist die (angekündigte) Offensive zum Zurückholen der AfD-Wähler zur CDU: Man erklärt denen einfach, die bessere AfD zu sein, die Grenzen dichtzumachen, die Kriminellen rauszuschmeißen, schon bei der ersten Anzeige konsequent abzuschieben – ohne zu erklären, wie man das machen will wenn man gleichzeitig Hunderttausende Illegale im Lande duldet, keine Identitätsnachweise und Papiere für die Leute hat, um sie überhaupt irgendwohinzuschieben, keine Handhabe hat, keine Polizei, keine Möglichkeit zur Produktion der „bösen Bilder“, die ja bis gestern per Definition an „die dunkelsten Kapitel“ erinnern und nur von bösen Nazis wie den renitent alles hinterfragenden AfD-Rebellen überhaupt angedacht werden dürfen? Wie will das Ännchen aus Püttlingen das schaffen, im Ernstfall so „rechts“ zu sein wie die AfD, die dafür immerhin pauschal zur Nazipartei erklärt wurde?

Nein, liebe Leute, das nimmt euch einfach keiner mehr ab. Das ist Theaterdonner; da darf Merkels Heckwellensurferin mal ein bisschen spielen, während die Rautenmatrone weiterhin am Steuer seelenruhig ihren Kurs fährt, um die Schlagworte zu liefern, die man für den Wahlkampf braucht. Das sind leere Floskeln, das ist alles, was man glaubt, dass AfD-Wähler das hören wollen, um die Sessel von Gestalten wie Elmar Brok nicht ins wohlverdiente Wanken geraten zu lassen. Da ist real gar nichts dahinter. Das ist einfach dreiste Lüge.
In diesen „Werkstattgesprächen“ haben die doch nicht besprochen, wie sie die Politik der nächsten Jahre neu gestalten und Deutschland in eine bessere Zukunft führen, wer das glaubt, gehört besachwaltet; die haben besprochen, wie sie die Wähler bis Mai einkochen können.
War es jemals anders?

Mittwoch, 13. Februar 2019

Die Lumpen sind unterwegs

Woran erkennt man, dass ein Blog wahrscheinlich systematisch durchgescannt wird? An den Zugriffszahlen. Die Statistik wirft dann solche Bögen:

Übrigens alle den Durchschnitt übersteigenden Zugriffe aus Deutschland, in dem ja gerade ganz massiv propagiert wird, man müsse das ganze Internet per KI auf „Hassrede“ durchscannen, wobei dann anscheinend die KI festlegt, was als solche zu gelten hat (juristisch gibt es ja keine Definition) und den Marker für die KI wahrscheinlich ein Mensch gesetzt hat – ein antifantischer Blockwart zum Beispiel.
Ja, diese Schlenker gab es nicht nur in meinem Blog, den haben auch andere erlebt. Sogar zeitgleich. Sehr zufällig, das.
Es werden wohl gerade wieder Dossiers gefüllt; mit massenhaft ehemaligen Stasi-Knechten hat Deutschland ja einen immer noch prall gefüllten Pool an Denunzianten, Spitzeln und Freiheitshassern, die sich bereitwillig in ein Stasi-System reintegrieren lassen.
Viel Spaß beim Sammeln, und damit ihr fündig werdet, liebe Denunzianten und Spitzel, hier ein bisschen Hassrede: Ich halte euch für ein widerliches und verachtenswertes Dreckspack, den übelsten Abschaum und Bodensatz. Aber ohne Groll, denn ich habe Verständnis für euch: Ihr seid eben so klein, unbedeutend und wertlos, dass ihr euch irgendwie über andere erheben müsst, und das aus der Anonymität heraus, denn ihr glaubt eure Kleingeistigkeit würde man dann nicht erkennen. Wenn man zu jenen gehört, ohne deren Existenz die Welt als Ganzes einfach ein besserer Ort wäre, dann muss man sich eben an den anderen dafür rächen.
Aber ich habe eine schlechte Nachricht für euch: Ihr bleibt trotzdem die unbedeutenden kleinen Arschlöcher, die ihr seid, auch wenn ihr jetzt Macht empfindet.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“
In diesem Sinne, das seid ihr:


Am Semmering heißt's: »Her mit dem Zaster!«

von LePenseur



Niederösterreichs proletoide Landes»hauptfrau« (wie sie sich ebenso zeitgeistkonform wie trottelhaft nennen läßt), Mikl-Leitner, hat in ihrem früheren Leben als Innenministerin mal kurz das Börserl des Steuerzahlers aufgemacht – und husch, husch sind ein paar Milliönchen herausgekullert. Verteilt über fünfzehn Jahre, wie man gerechterweise hinzufügen muß, aber eben doch: für nichts!

Semmering: Leeres Flüchtlingsheim kostet 45.000 Euro im Monat

Die Betreuerfirma ORS hatte mit Ex-Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) einen 15 Jahre langen Kündigungsverzicht vereinbart, weshalb der Vertrag bis 2029 bezahlt werden muss.

45.000 Euro Miete pro Monat für ein leeres Gebäude: Die Asylwerber-Unterkunft Steinhaus am Semmering ist zwar stillgelegt worden, wird aber in den kommenden Jahren noch eine Stange Geld kosten. Der Mietvertrag kann nämlich bis 2029 nicht gekündigt werden, weil ein 15-jähriger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, geht aus einer Anfragebeantwortung des Innenministeriums an die SPÖ hervor.
So etwas hat ein klein bisserl ein »G'schmäckle«, wie der Schwabe sagt, und dieses intensiviert sich, wenn man die — was DiePresse, oder genauer gesagt: die APA, von der sie abschrieb, ganz diskret ausblendet — Umstände etwas näher ansieht: wer ist denn der Liegenschaftsbesitzer in diesem Deal? Wem gehört  die »ORS Service GmbH«? Fragen, denen nachzugehen keine Geheimdienstaktivitäten erfordert, wie der sachdienliche Hinweis eines Kommentarposters beweist:
Da unterschreibt also ML einen 15 jährigen Vertrag , mit einem ehemaligen AK/ Gewerkschaftshotel*), das nun einem Betreiberpaar eines Wirtshauses Bierrutschn in Deutsch Altenburg (oder wars nur eine Firmenhülle zur Verschleierung?) gehört, einen Miovertrag - supersauber 
Und, damit die »neoliberalen« (d.h. vorzugsweise Steuergeld abzockenden) Kreise der Schwarzen auch ihre mentale (und pekuniäre?) Befriedigung finden, ist diese »ORS Service GmbH« eine Tochterfirma der Schweizer »ORS Service AG«, über die man hier Erbauliches und Edles lesen kann (bzw. hier halt auch weniger Erbauliches ...). Insgesamt ein perfektes Pendent zu den »NGOs«, die übers Mittelmeer Schlepperdienste leisten.

Da geht einem doch das Herz auf und der Mund über, bei diesen edelmütigen Seilschaften ...


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*) zur Info für Nicht-Ösis: »AK« = »Kammer f. Arbeiter u. Angestellte«, traditionell der »offiziöse« Arm des ÖGB — und mit der SPÖ bestens verbandelt.


Scheidung auf Wienerisch

Und wieder ein erschütternder Fall eines armen, schwachen zugewanderten Männchens, das, wie uns ja unlängst eine dralle nordgermanische Frauenmordexpertin erklärte, durch den Kontakt mit aggressiven, frauenverachtenden und traditionell mordenden Österreichern kontaminiert, statt des in seinem Herkunftsland üblichen sanften und verständnisvollen Weges einer einvernehmlichen Trennung von seiner Freundin den in Österreichs Kultur tief verwurzelten Weg der Hinrichtung gegangen ist. Man kann nur allen Männern und auch Frauen dieser Welt dringendst davon abraten, in diesen Pfuhl der Sünde und Brutalität zu ziehen, wo durch die bekannt brutale und menschenverachtende alpenländische Kultur die Gefahr exorbitant groß ist, vom bekanntlich weltweit einzigartig sanften südosteuropäischen Metrosexuellmännchen zur testosterongesteuerten machohaften mordenden Bestie zu mutieren oder als Frau, Opfer eines solchen austriasierten Monsters zu werden. Internationale Volksliedexperten durchforsten gerade die Texte des Herrn Gabalier auf codierte Frauenmordaufrufe.
Schrecklich, dieses Österreich.
Ich gehe jetzt erstmal wie jeden Morgen meine Kinder durchprügeln und meine Frau an den Haaren durch das Haus schleifen; macht zwar keinen besonderen Spaß, aber man muss ja alte Traditionen hoch halten und wer bin ich, dass ich eine pummelige Nordfemanze der Lüge zeihe. Danach kann ich dann, um unseren Forentroll zu bestätigen, in den Keller gehen und vor meinem Putin-Anbetungsaltar niederknien und dreimal das Wladimirunser und den Raketenkranz beten und dann die rituellen sto gram Weihwodka auf Ex kippen.
Falls meine Familie nicht mehr mitmacht, habe ich ja noch immer meine Magnum im Nachtkastl.
Denn jeder weiß ja, wie die weltberühmte Scheidung auf Wienerisch funktioniert.