„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Dienstag, 28. Mai 2019

Die Benkö-Krone

Kurz wurde „gestürzt“, er wurde „aus dem Amt gedrängt“ - so die sensationsheischenden Titel der Benkö-Presse. Vergebens die Versuche, diesen Schreiberlingen klarzumachen, dass nur Herrscher „gestürzt“ werden können und in einer Demokratie aus einer Mehrheit im Parlament entweder das vertrauen oder das Misstrauen gegen eine Regierung ausgesprochen wird – sie wird entweder gewählt oder abgewählt. Kurz wurde abgewählt, von einer Parlamentsmehrheit seines Amtes enthoben. Niemand hat ihn „gestürzt“ und schon gar nicht „aus dem Amt gedrängt“.
Dass Kurz aber sehr wohl Kickl aus dem Amt gedrängt, um nicht zu sagen, geputscht hat, das wird tunlichst vermieden zu erwähnen.
Aber obwohl die Kommentare dort im Forum zu etwa 95% mit tiefblauer Verachtung für Kurz durchtränkt sind, wird eine Twitter-Umfrage veröffentlicht, die man nur noch damit erklären kann, dass die „Krone“ bereits ihre Rolle als Wahlkampfhelfer für den Spezi ihres neuen Miteigentümers übernommen hat, also genau das tut, von dem der besoffene Strache offenen Auges geträumt hat:



Die Medien sind gekauft, die Rollen sind verteilt, der neue Stil des Dreckwerfens etabliert; es wird ein grauslicher Wahlkampf werden, dass der Silberstein seine Freude haben wird. Der kann seine Dienstleistung jetzt allen Parteien anbieten. Und Kurz wird greinen, wie gestern Abend, dass er ein armes Opfer ist, verfolgt und gestürzt von einer Koalition der Rache und des Hasses, mimimi, obwohl er doch nur das Allerbeste für das Land wollte, mimimi. Mit wem der nochmal regieren will, möchte ich wissen. Den nimmt keiner mehr für voll. Ob die Österreicher so dumm sind, ihm die Absolute zu geben, um die er buhlen wird, wage ich zu bezweifeln. Auch nach dem vorgestrigen Wahlergebnis. Und wenn er die nicht erreicht, ist im September ganz Schluss mit seiner Politkarriere.

Montag, 27. Mai 2019

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem

von LePenseur



Die heutige Parlamentssitzung verspricht »interessant« zu werden. Und wie wir wissen, ist der Wunsch, jemand möge in interessanten Zeiten leben, auf chinesisch ein ziemlich hinterfotziger Fluch.

So, wie's derzeit ausschaut, wird der "Jetzt"-Mißtrauensantrag, der sich nur gegen Bundeskanzler Kurz richtet vermutlich abgeschmettert werden, der SPÖ-Mißtrauensantrag (der sich gleich gegen die gesamte Bundesregierung richtet) hingegen von der FPÖ unterstützt werden.

Ich bleibe dabei: für besonders klug halte ich das nicht unbedingt. Die FPÖ wäre weitaus besser beraten, einen eigenen Mißtrauensantrag einzubringen, über welchen dann gesondert abgestimmt werden müßte. Dieser sollte sich zwar gegen Kurz richten, daneben explizit auch dem neuen Innenminister, und vielleicht auch dem einen oder anderen »türkisen« Minister (z.B. Justizminister Moser). Die FPÖ könnte sich dann, unter Hinweis auf ihren eigenen Mißtrauensantrag, bei den anderen beiden Anträgen, bequem zurücklehnen und nicht mitstimmen. Daß SPÖ und "Jetzt" unter diesen Umständen dann dem FPÖ-Antrag zur ihre Zustimmung zu einer Mehrheit verhelfen, ist eher unwahrscheinlich. Und wenn — dann wären sie es, die dem FPÖ-antrag zur Mehrheit verholfen hätten und nicht die FPÖ, die dem SPÖ-Antrag zur Mehrheit verhilft (was »psychologisch« durchaus einen Unterschied macht)!

Die Folge einer solchen Vorgangsweise wäre, daß Kurz zwar noch kurz im Amt bleibt (womit die FPÖ nicht in den Geruch kommt, als »beleidigte Leberwurst« den Kanzler gestürzt zu haben), aber deutlich »angezählt« ist. Zugleich macht sie klar, daß sie die Intrige, mit der Kickl aus dem Amt gedrängt wurde, nicht ungeahndet lassen wird.

Was wäre denn die Folge eines Sturzes der kompletten Regierung? Der linke Hofbürger hätte carte blanche, sich ein »Expertenkabinett« ganz nach seinem Gusto zusammenzustellen — und der wird denkbar links sein. Andeutungen wie z.B. Ex-Bundespräsident Fischer zum Interims-Kanzler zu machen, lassen Fürchterliches ahnen. 

Noch eines: Rache — diese Mahnung sei der FPÖ vermutlich schon zu spät, aber dennoch zugerufen — ist ein Gericht, das kalt genossen am besten schmeckt. Derzeit kocht sie noch — und man kann sich nur zu leicht daran verbrühen ...


Der Drops ist gelutscht

Österreich
Naja, ernüchternd ist es schon, dass die Strategie des Intriganten aufzugehen scheint. Die Leute wählen den ärmelschonerbewehrten Apparatschik Karas und die Vorzeigemarionette Edtstadler, die mit den Parolen der FPÖ deren Wähler abgrasen sollte, ohne wirklich vorzuhaben, diese umzusetzen – oder glaubt wirklich jemand, dass die ÖVP jetzt plötzlich zum Widerpart der EVP wird, die den Kurzen eh gerade brutal zurückgepfiffen hat? Nein, die eiserne Lady ist nur ein Feigenblatt, um dort abzukassieren, wo die Intrige gegen die FPÖ gewirkt hat.
Zumindest erbaulich war es, die langen Gesichter der Roten zu sehen, als klar wurde, dass sie nicht den fulminanten Sieg eingefahren haben, den sie sich versprachen. Dass sie aber auch nichts verlieren, scheint ein Zeichen zu sein, dass sie bei der Kernzahl ihrer Wählerschaft angekommen sind. Treu bis in den Tod, wir wählen immer Rot!

Erstaunlich ist, dass die Grünen fast konstant geblieben sind. Die Leute wählen die Grünen ins Europaparlament, aber bei der Natianalratswahl fliegen sie aus dem Parlament. Kann das auch daran liegen, dass bei der EU-Wahl auch EU-Bürger wahlberechtigt sind, bei der NR-Wahl aber nicht? Sind das alles begeisterte Grüne? Naja, wenn man sich anschaut, dass viele aus Deutschland kommen und dort die Grünen gerade zur zweitstärksten Partei aufsteigen, dann wundert das nicht viel.
Alles in Allem kann man feststellen: 82% haben begeistert für die derzeitige Politik der EU gestimmt, sind für Massenmigration und Abschaffung der Nationalstaaten. Die Karten liegen offen am Tisch, wer wofür inhaltlich steht. Das Volk hat gesprochen, der Souverän hat immer Recht. 82% haben bestellt, an 100% wird geliefert.

Deutschland
In Deutschland schaut es so aus, als hätten fast 89% bestellt. Bei einer Quote von 11% für die AfD und einem großen Überhang an ekligen alten weißen Männern, die diese Partei wählen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass es mit einer Fehlerquote von gerade mal 6-7% bei einer allfälligen bereichernden Sonderbehandlung die Richtige trifft. Also nur jede 15. oder 16. wollte das nicht. Wer bestellt hat, braucht nicht jammern, wenn geliefert wird. Die Programme von Schwarz und Rot und Grün in Brüssel sind bekannt, ihr Handeln seit Jahren ist belegt, keiner kann mehr sagen, irgendwas nicht gewusst zu haben.

Auf dem richtigen Weg ist die SPD. Kaum damit konfrontiert, dass sie nur noch 15% der Menschen erreichen, palavert die dralle SPD-Maid Svenja Schulze in das n-tv-Mikro glühenden Gesichtes, dieser herbe Verlust würde nur daran liegen, dass man sich nicht ausreichend beim Thema Klimaschutz engagiert habe, was man nun korrigieren muss und dieses Thema weiter forcieren. Wenn etwas nicht funktioniert, heißt die Antwort also: mehr davon! Typische SPD-Taktik; der Erfolg ist absehbar und ich gönne ihn den Roten von Herzen.

Angelas Kleiner Klon derweil quakt begeistert, dass nun endlich ihr Manni Weber der Thronfolger des trunkenen Truchsess in Brüssel wird, weil die EVP ja die größte Kraft in der EU bleibt. Ob sie da schon den Rauswurf Orbans eingerechnet hat oder die Folgen des präpotenten Polterns gegen die osteuropäischen Konservativen, weiß ich nicht, aber ich würde bei aller Erfolgsbesoffenheit den Ball erstmal flach halten. Das schwarze Streifchen am Tortendiagramm des EU-Parlamentes ist nämlich recht dünn. Dass die anderen noch dünner sind, hilft da nicht viel.

Dass über ein Viertel der Deutschen die bekennenden linksradikalen Deutschlandhasser der Grünen und Linken wählen, zeugt vom Erfolg derer illegaler Meinungsmanipulationen Marke Rezo und Greta. Die Linkspopulisten und Linksradikalen haben die Chancen der direkten Beeinflussung junger Menschen über die virtuellen Netzwerke gut erkannt und genutzt. Die gleichen, die permanent kreischen, der pöse Putin würde Pöses planen – die tun genau das. Und es wirkt, wie es scheint. Die Jugend wählt ihre eigene Zukunft, also bitte, passt schon. Wenn die nächste Generation den Hass auf das eigene Land und die eigene Identität bereits so tief verinnerlicht hat, naja, dann sollen‘s nicht jammern, wenn sie einst alt sind und all das, was ihnen ihre Jugend erst ermöglicht hat, zerstört am Boden liegt. Wer sein Haus freiwillig abbrennt, der endet eben obdachlos. Ist logisch, ist bekannt, also auch hier: nicht jammern, wenn geliefert wird, was bestellt wurde. Ihr habt es nicht anders gewollt.

Europa
Ich mache jetzt keine Nachtschicht, aber da wird sich wohl nicht mehr viel am Ergebnis ändern. Anders als in Österreich, wo Kurz mit seiner Intrige Erfolg hatte, werden die sogenannten „Volksparteien“ europaweit ziemlich abgeklatscht. Es gibt keine dicken Brocken mehr in den Tortendiagrammen, nur noch schmale Streifen.
In Frankreich gewinnt LePen mit fast 24% deutlich vor dem Makrönchen, was bei diesem zu einem recht säuerlichen Gesichtsausdruck führt. Das ist mir eine gute Flasche südfranzösischen Roten wert. Wird wohl eine nicht reichen. Aber auch hier hat die Jugend die Grünen gewählt. Da bahnt sich was an, es scheint ein europaweites Konzept des Kaperns der Jugend über die Neuen Medien zu geben. Denen werden panische Ängste vor Klimakatastrophen und Nazihorden eingetrichtert und in Schule ebenso wie sozialen Netzwerken in den jugendlichen Schädel gewummert, bis sie es glauben und meinen, durch die Wahl der Grünen und Kommunisten ihre Zukunft retten zu können. Nichts Neues also, nur durch den Einsatz neuer Kommunikationsmethoden heute weit wirkungsvoller als früher. Aber die Jugend ist verführbar, und jene, die auch unerfahrene 16-jährige an die Wahlurnen gelassen haben, haben das nicht ohne Strategie getan.
Naja, die Wahl ist gewählt, der Drops ist gelutscht, die nächsten Jahre stehen fest. Es ändert sich manches an der Sitzverteilung aber nichts an der Politik, es wird weitergehen wie bisher. Die Zugewinne der Opposition sind klein und werden keine große Wirkung entfalten.
Ich rechne mit keinen Änderungen.

Sonntag, 26. Mai 2019

Video zum Sonntag

Der momentan beste Kommentator der Ibiza-Schmiere.


Enttäuschend ist nur, dass zwei Parteiführer, deren Parteien eine gute Regierungsarbeit geleistet haben, sich als charakterlicher Müll entpuppt und damit die ganze Arbeit der letzten zwei Jahre zerstört haben. Bei den anderen habe ich eh nichts anderes vorausgesetzt.
Der Schaden für Österreich ist nicht der von den Linken herbeifabulierte „im Ausland“, zu dessen Beweis sie sogar das radikalkommunistische SED-Kampfblatt „Neues Deutschland“ zitieren müssen, sondern der für die österreichischen Eltern und Steuerzahler, denen man nun wieder genüsslich die fiskalischen Daumenschrauben anziehen wird, während man ihren Kindern die Zukunft zerstört. Die Zersetzer und Zerstörer haben gewonnen, dank der Dummheit eines Prahlhanses und der Intriganz eines Machtbesessenen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Begraben wird sie in einer GroKo.
Noch ein Tag bis zum Bastit.

Samstag, 25. Mai 2019

Noch kürzer vor der Wahl

Nach der gestrigen Erinnerung an die inhaltlichen Anker der europäischen Schwarzen nochmal ein Blick auf die Roten, die wir ja jetzt durch die Hintertür der alten schwarzen Bonzen wieder in der Regierung sitzen haben, so dass der österreichische Normalzustand – wähle, was immer du willst, am Ende fressen dich die GroKodile – wieder hergestellt wurde. Zumindest wollen die GroKoXperten diesmal nicht in gewohntem Stillstand verharren, sondern machen als erste Amtshandlung gleich mal Beschlüsse der abgereisten Blauminister rückgängig; so als kleiner Vorgeschmack, was mit Steuerreform und Asylgesetz unweigerlich folgen wird.

Aber zurück zu den Roten, dieser sich im aktuellen Kreischmodus als absolute Moral- und Sauberpartei selbstfühlende Elite der Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Mit voller Lautstärke lässt sich leicht übertönen, falls jemand Worte wie AKH Nord, Heumarkt, BWSG oder HTL Ottakring flüstern sollte. Oder, momentan besonders brisant, ein Verein für „Kinderbetreuung“, den die Stadt Wien mit mehreren zig Millionen pro Jahr „gefördert“ hat, und an dessen oberem Ende sich Ehefrauen und Angehörige strammer Stadtgenossen jahrelang äußerst üppige Bezüge in die Taschen stopfen konnten. Die Leichen im Keller des Roten Rathauses dürften schon eine meterdicke Kompostschicht gebildet haben, auf der der typische rotbeparteibuchte Magistratsbeamte gezüchtet wird; damit sind diese an die Methode „Management by Champignon“ perfekt angepasst, die da lautet: Im Dunkeln werken lassen, und wenn sich doch mal ein heller Kopf nach oben recken sollte, wird der sofort abgeschnitten.

Auf europäischer Ebene stehen diese Roten, die es national ehrlicher und einfacher ausdrückten, als sie einfach ankündigten, sie würden nur holen wollen, was ihnen zusteht, offiziell für soziale Gerechtigkeit, Fairness und Humanismus, und was sie sich sonst noch für Wieselwörter gekapert haben. Ihr aktivistischer Rand hängt in Merkelstan bereits Werbeplakate aus, auf denen sie mit Antifa-Wording und Baseballschläger des Schwarzen Blocks dem politischen Gegner klarmachen, dass sie bereit sind, die gute Tradition sozialistischer deutscher Jugend-Prügeltruppen weiterzuführen, allfällige Gegner mit aggressiver Gewalt zu beseitigen.
Ihr Spitzenkandidat und Ritter um Junckers Nachfolge, Frans Timmermans, hat aus seinem Herzen auch keine Mördergrube gemacht und bereits vor Jahren klargestellt, dass er homogene Gesellschaften und „monokulturelle“ Nationalstaaten für entbehrlich erachtet und deren Verschwinden aktiv beschleunigen möchte. Dazu dient auch das Mittel der geförderten „Durchmischung“ durch eine mit Anreizen angeheizten Migration. Egal, wer kommt, Hauptsache viel und das schnell, um dem Ziel der multiethnischen Buntheitsgesellschaft schnellstmöglich näher zu kommen. Wenn man sich die Realisierung dieser feuchten Träume vorstellt und dazu die Prügeltruppen aus Nahles‘ Jugendverein, die bereits am linken Rand der SED angekommen sind, dann frage ich mich schon, wie man drauf sein muss, um dieser Partei seine Stimme zu geben.

Also, wer morgen schwarz wählt, wählt den Wunsch nach 70 Millionen Migranten in den nächsten 15 Jahren; wer morgen rot und grün wählt, wählt den Wunsch nach unbegrenzter Massenmigration und erzwungener „multikultureller Durchmischung“ zwecks der Abschaffung „monokultureller Gesellschaften und Nationalstaaten“ möglichst schnell und bald. Die Pinken kann man da getrost dazurechnen, fordern sie auf ihren Plakaten doch explizit die „Vereinigten Staaten von Europa“, also die Aufgabe jedweder Souveränität, die das Völkerrecht den Völkern gegeben hat. Sie alle stehen begeistert hinter dem „Migrationspakt“ Merkels und hinter der Selbstauflösung der Nationalstaaten und jeder Souveränität der Völker, die es ja dann eh nicht mehr gibt.
Nur nochmal zur Erinnerung, wenn man sich nicht wegen Inhalten sondern Videoschnipseln entschieden hat, sein Kreuzchen zu machen: Dieses Kreuzchen ist eine rechtsverbindliche Bestellung, und wenn diese aufgegeben wurde, wird auch das geliefert, was bestellt wurde. Niemand soll hinterher sagen, das hätte er nicht gewusst. Doch, inzwischen muss jedem exakt klar sein, was er bestellt, wenn er sein Kreuzchen macht...

Freitag, 24. Mai 2019

Kurz vor der Wahl

Um sich die innereuropäischen EVP-Parteifreunde unseres im Sinkflug befindlichen Kurz-Kanzlers am Europäischen Kaiserhof noch einmal in Erinnerung zu rufen, bevor man am Sonntag letzgültig entscheidend sein Kreuzchen pinselt, hier noch einmal der Hinweis auf die nicht nur vom scheidenden trunkenen Truchseß, sondern auch seinem griechischen Parteikollegen und damaligen EU-Migrationsbeauftragten Dimitris Avramopoulos deutlich zum Ausdruck gebrachte Ansicht, dass Europa dringendst in den nächsten 20 (davon sind jetzt noch 16 übrig) Jahren mit mindestens 70 Millionen Migranten geflutet werden müsse.
Was, schon vergessen? Ist doch erst vier Jahre her.
Hier nochmal ein kleines Post-it zur Erinnerung.
Und die ORF-Diskussion der Spitzenkandidaten nochmal anschauen. Mit den Schildchen und den Fragen, ob es eine geregelte Migration brauche und eine Vereinigten Staaten von Europa. Da war nur ein einziger Kandidat, der bei all diesen Fragen mit „Nein“ votierte; nur einer. Alle anderen, auch der Ärmelschoner Karas und selbst seine kleine laut kläffende, aber zahnlose Begleiterin Edtstadler, apportierten brav das Ja.

Und wenn man sich überlegt, woher diese 70 Millionen mehrheitlich kommen sollen, dann sollte man auch diesen Gedankengang nicht außer Acht lassen:

Arabien hatte eine Hochkultur. Dann kam der Islam.
Persien hatte eine Hochkultur. Dann kam der Islam.
Ägypten hatte eine Hochkultur. Dann kam der Islam.
Pakistan hatte eine Hochkultur. Dann kam der Islam.
Äthiopien hatte eine Hochkultur. Dann kam der Islam.
Mitteleuropa… da kommt der Islam gerade.
Wie das wohl enden wird?

Wenn ich mir so überlegen, was ich für schlimmer halte, zugekiffte Machtbesoffene auf Ibiza oder Leute an den Schalthebeln der Macht, die glauben, sie müssten uns durch das Zuschütten mit zig-Millionen Steinzeitreligiösen vor Inzucht retten, dann weiß ich, wo ich mein Kreuz machen werde. Nämlich da, wo ich mir sicher bin, auch in Zukunft Kreuze machen zu dürfen.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rattengedicht

Und wieder ist ein schröckliches „Rattengedicht“ aufgetaucht!
Es sind die Ergüsse eines gewissen Harry H. aus Düsseldorf, einer zwielichtigen Gestalt mit seltsamer Vita. Ein Burschenschafter und Freimaurer, der mit spitzer Feder gegen die Weisheit des Regimes und politisch Andersdenkende polemisiert, gegen Religionen und Homosexuelle hetzt und es sich als Ungustl mit so ziemlich jedem verscherzt. Und der hat ein wirkliches Rattengedicht veröffentlicht, also nicht etwa sich selbst als Ratte bezeichnet, die das Treiben der Menschen beobachtet, sondern

Die Wanderratten

Es gibt zwei Sorten Ratten:
Die hungrigen und satten.
Die satten bleiben vergnügt zu Haus,
Die hungrigen aber wandern aus.

Sie wandern viel tausend Meilen,
Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält sie auf.

Sie klimmen wohl über die Höhen,
Sie schwimmen wohl durch die Seen;
Gar manche ersäuft oder bricht das Genick,
Die lebenden lassen die toten zurück.

Es haben diese Käuze
Gar fürchterliche Schnäuze;
Sie tragen die Köpfe geschoren egal,
Ganz radikal, ganz rattenkahl.

Die radikale Rotte
Weiß nichts von einem Gotte.
Sie lassen nicht taufen ihre Brut,
Die Weiber sind Gemeindegut.

Der sinnliche Rattenhaufen,
Er will nur fressen und saufen,
Er denkt nicht, während er säuft und frißt,
Daß unsre Seele unsterblich ist.

So eine wilde Ratze,
Die fürchtet nicht Hölle, nicht Katze;
Sie hat kein Gut, sie hat kein Geld
Und wünscht aufs neue zu teilen die Welt.

Die Wanderratten, o wehe!
Sie sind schon in der Nähe.
Sie rücken heran, ich höre schon
Ihr Pfeifen - die Zahl ist Legion.

O wehe! wir sind verloren,
Sie sind schon vor den Toren!
Der Bürgermeister und Senat,
Sie schütteln die Köpfe, und keiner weiß Rat.

Die Bürgerschaft greift zu den Waffen,
Die Glocken läuten die Pfaffen.
Gefährdet ist das Palladium
Des sittlichen Staats, das Eigentum.

Nicht Glockengeläute, nicht Pfaffengebete,
Nicht hochwohlweise Senatsdekrete,
Auch nicht Kanonen, viel Hundertpfünder,
Sie helfen Euch heute, Ihr lieben Kinder!

Heut helfen Euch nicht die Wortgespinste
Der abgelebten Redekünste.
Man fängt nicht Ratten mit Syllogismen,
Sie springen über die feinsten Sophismen.

Im hungrigen Magen Eingang finden
Nur Suppenlogik mit Knödelgründen,
Nur Argumente von Rinderbraten,
Begleitet mit Göttinger Wurst-Zitaten.

Ein schweigender Stockfisch, in Butter gesotten,
Behaget den radikalen Rotten
Viel besser als ein Mirabeau
Und alle Redner seit Cicero.

Was für ein menschenverachtender, zynischer Autor! So ein rechtsrechtes Gehetze, in dem Menschen zu Ratten erklärt und das Verhalten von Geflüchteten und Zuwanderern auf das Erniedrigendste karikiert wird!
Was für ein Hasser und Hetzer nach Maasschem Verständnis! Er wird nur deshalb nicht von den Kahane-Schergen gejagt und Merkels Kettenhunden zur Unperson zerrissen, weil er die Gnade der frühen Geburt erfuhr und bereits im neunzehnten Jahrhundert werkte.
Hier eine Quelle dieses Machwerkes, das im Sinne des Migrationspaktes wohl bald aus dem deutschen Kulturgut, das es nach Ansicht der Progressivdenker eh nicht gibt, zu tilgen ist.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Ein Satz zur Medienfreiheit

Nur mal so, weil beim anscheinend koks- und schwanzgetriebenen Mentalorgasmus des kleinen Hazeh vor der russigen Schönheit über die gleiche Übernahme der „Kronenzeitung“, die Kurzens Spezi Benko längst mit weniger Alkohol und dafür mehr Erfolg über die Bühne gezogen hat, besonders aus dem linken Blätterwald so lautstarke Sorgen über den freien Journalismus und die Medien- und Pressefreiheit rauschten, hier ein kleiner Hinweis aus den renitent unbeugsamen helvetischen Bergen, dass es mitten in Europa, wenn auch in einer kleinen von den Segnungen der EU abgeschotteten und dem Elend der Selbstverwaltung bockig anhängenden Enklave, durchaus zu Angriffen auf die Freiheit der Journalisten und Medien gekommen ist – nur haben es die Medienfreiheitsvertreter mit dem feinen sahnigen Fischgeschmack ob der unangenehmen politischen Einstellung der Angegriffenen irgendwie nicht bemerkt und sind deshalb, die Ausdünstungen eidgenössischer Regionalpamphlete nicht zu Wasser kondensierend, das dann den üblichen Mühlenbetreibern auf ihre bösen braunen Räder gegossen werden kann, gekonnt schweigend darüber hinweggegangen, in der begründeten Hoffnung, dass in den zivilisierten Gebieten eh kaum jemand den inneralpinen Urwaldtrommeln lauscht.

P.S. Weil es doch wieder nicht mit einem Satz getan ist: Wirklich putzig ist ja, dass die von Empörung ergriffene austriakische Medienlandschaft bereits durch Straches Pöbelei gegen den unbescholtenen, politisch neutralen und strikt objektiv-faktischen Superstar-Anchorman des ORF, Armin Wolf, sich dazu veranlasst sah, eine Erklärung zu verfassen, in der alles Übel dieser Welt, das man als Angriff gegen die Medienfreiheit betrachten muss, penibel aufgeführt wurde, wie etwa
die Unterstellung, die menschlichen Überwesen aus der Familie der Journalisten würden jemals Lügen verbreiten oder auch nur unprofessionell arbeiten, oder das Lostreten von „Cybermobbing“ (das man strikt, woran auch immer erkennbar, vom von gleichen Journalisten oftmals schlagzeilig bejubelten „Shitstorm“ gegen dann durchaus beleidigend bezeichnet werden Dürfende unterscheiden muss) oder „Hasstiraden“ oder Fotomontagen (die man strikt, woran auch immer erkennbar, von, äh, also, nun ja, Fotomontagen unterscheiden muss, die in den Medien verbreitet werden). Mit keinem Wort und keiner Silbe, ja nicht einmal dem winzigsten Serifen eines tiefgestellt im Keller der Erklärung vor sich hinversauernden Letters, werden jedoch Antifa-Schmierereien, Angriffe Vermummter gegen Familienangehörige von Journalisten oder offen kommunizierte Drohungen gegen Leib und Leben von Journalisten als Erkennungsmerkmle von Angriffen gegen die Pressefreiheit erwähnt.
Na puh, dann ist es ja gut.
Und wieder mal wurden wir erfolgreich darüber belehrt, dass verbale Auslassungen gegen Angehörige der sakrosankten Klasse der weit links genug agierenden Journalisten, dass sich sogar Liberale über sie empören, bereits schwerste Angriffe gegen die Medienfreiheit darstellen, während reale körperliche Angriffe und Drohungen, auch gegen Angehörige von menschenähnlichen Kreaturen, so sie zum weniger sakrosankten Biotop der nicht weit genug links stehenden Journalisten gehören, die daher auch eher von linken Vermummten angegriffen werden, ein Kavaliersdelikt, wenn nicht gar ein Akt medienfreiheitsbeschützender Zivilcourage ist.

Dienstag, 21. Mai 2019

Der Politsumpf

Erinnert sich noch jemand an den Fall Chorherr? Dieser grüne Wiener Gemeinderat, der gegen großzügige Spenden von Leuten, deren Namen man immer wieder in solchen Zusammenhängen hört (Hemetsberger, Benko), in deren Sinn auch mal gegen die eigene Parteilinie stimmte? Der von der Stadt Wien seinen Verein üppig fördern ließ, ohne Belege vorzulegen, über die Förderungen aber, da selbst im Gemeinderat, positiv abstimmte, sich also Hunderttausende an Steuergeld selbst zuschob? Immerhin einer der Knüppel, über die die Grünen vor der Nationalratswahl stolperten.

Wo war da die rote Empörungsmaschine, das sofortige Sprengen der Wiener rot-grünen Koalition? Wo tobten sich „Falter“ und „ORF“ in Sonderausgaben und Sondergesprächsrunden genüsslich daran aus und erklärten das (nicht nur im Suff erträumte sondern jahrelang aktiv gelebte) Fehlverhalten Chorherrs zum „typischen Sittenbild der Partei“? Wo war da die grenzüberschreitende Sorge um die Demokratie und den Missbrauch von Macht?
Es ist erst eineinhalb Jahre her, und keinem fällt auf, dass der dicke Brocken, der damals real passiert ist, weit schwerer wiegt als das Gesabbel besoffener Machtgeiler, die bei dem Spiel auch gerne mittricksen wollten und vor einer vermutlichen russischen Milliardenerbin dicke Eier und eine lose Zunge bekamen.

Jaja, liebe Whataboutismus-Blöker, es geht nicht um Relativierung sondern um Klarstellung. Die blauen Trottel sind Trottel, nur wenn sich jetzt die anders gefärbten Trottel darüber aufplustern, ist das eine Mischung aus Peinlichkeit und Realsatire. Meine oft genug ventilierte Einschätzung der moralischen Minderwertigkeit und intellktüllen Unterbelichtung des Durchschnittspolitikers in den oberen Rängen der Staatsmacht wurde ein weiteres Mal bestätigt; jetzt so zu tun als wären da zwei blauen Idioten die einzigen Idioten in dieser machtgeilen Klapsmühle, wäre mehr als Realitätsverweigerung.

Denn das Einzige, was wirklich passiert ist, ist die nun auch für Leichtgläubige sichtbare komplette Entzauberung der selbsterklärten „Saubermänner“ und die nur für Menschen mit Obrigkeitsglaube wirklich überraschende Erkenntnis, dass die FPÖ eine Partei ist wie jede andere auch, sich der gleichen Mittel bedient und getreu dem universell gültigen Peter-Prinzip die gleichen Idioten in ihren (besonders den vorderen) Reihen hat. (Daher auch meine seit Jahren immer wieder bestätigte Erkenntnis, dass die Parteien selbst das Grundübel der repräsentativen Demokratie sind und nur eine direkte Demokratie und ein Verbot jeglicher Cliquenbildung, eine Regierung aus Experten unter strenger Aufsicht eines mit allen Machtmitteln ausgestatteten Parlamentes direkt gewählter Volksvertreter Heilung bringen kann – man wird ja noch träumen dürfen…)

Wenn aber aus der Lucona-SPÖ (die mit Meidlinger und Co. momentan mehr als ein sehr glühendes Eisen im juristischen Feuer hat und in Wien offenen Medienkauf betrieben hat) und der Strasser-ÖVP (neben einigen anderen g‘schmackigen Gestalten) und von den Chorherr-Grünen (nebst ihrer Glückspielprinzessin) jetzt Empörungsschreie ertönen, dann ist das mehr als nur lächerlich. Vom Pilz, der sich durch Mandatsschacher am Rande der Illegalität aus einem laufenden Verfahren in die Immunität geschlichen hat, will ich gar nicht erst anfangen.
Das Sittenbild der österreichischen Politik wurde durch Strache und Gudenus nicht beschädigt, sondern nur dessen bisher eher erahnte Allgemeingültigkeit bestätigt. Es hat sich nur gezeigt, dass die Blauen um nichts besser sind als der Rest. Wenn der Rest darüber kreischt, hat das höchstens Belustigungspotential.

Montag, 20. Mai 2019

Frauen in die Politik

Hahaha, gestern im „Zentrum“ im ORF eine wirklich putzige Szene: Rosenkranz erklärt, dass, wenn Kickl gehen muss, auch die anderen FPÖ-Minister ihre Ämter zur Verfügung stellen, und genau jene drei Weiber, die die ganze Zeit nichts anderes gefordert haben, gackern auf einmal los, das wäre „unverantwortlich“. Noch lächerlicher geht es kaum...
Die Rendi kennt den Unterschied zwischen Regierung und Parlament nicht, die Meinl-Reisinger gräbt ständig in irgendwelchem Klein-Klein und die Stern plappert sinnleere Floskeln. Der Rest ist Dazwischenkreischen und das Abarbeiten persönlicher Befindlichkeiten – bei Rendi-Wagner purer Hass auf Kurz, weil er sie 2017 aus der Regierung gefeuert hat, bei Stern einfach nur persönlicher Hass auf weißen Mann an sich – es ist ein Offenbarungseid.
Frauen in die Politik!
Huahahaha!