„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 16. Juni 2018

Pöbelei II

Die teutonische Kampagne gegen missliebige Meinungsäußerungen geht in die nächste Runde. So jubelten die Medienknilche, die ja selbst im Falle eines Falles mit einer kleinen Berichtigung auf Seite 27 links unten wegkommen, dass die Hasspolizei bei 29 mutmaßlichen Postern von „Hasskommentaren“ aufmarschiert ist und die Bude auf den Kopf gestellt hat. Leider geht aus dem T-online-Artikel nicht hervor, welche Staatsanwaltschaft das angeordnet hat und ob überhaupt, so dass man nicht weiß, ob sich das jetzt um eine konzertierte Aktion gegen einen Ring von Menschen handelt, gegen die konkrete Straftatbestände vorliegen, oder ob es nur eine Einschüchterungsaktion ist, bei der das Wichtigste das Verbreiten der Nachricht ist, die kurz zusammengefasst lautet: Wer Hass postet muss damit rechnen, dass die Polizei die Wohnung stürmt und man selbst jahrelang hinter Gitter kommt.

Da aktuell das Merkel aus den Reihen um Söder und Dobrindt angezählt wird, ihr Leute wie Bosbach und Spahn immer offener die bedingungslose Gefolgschaft versagen und die Bamf-Affäre ebenso wie die fragwürdige Rückholaktion des irakischen Mörders der kleinen Susanne als kreischende Sägeblätter an den Stuhlbeinen unter Merkels voluminösem Hinterteil die Späne fliegen lassen – auf Dauer wird es sich nicht mit dem permanenten Schlachten kleiner Bauernopfer klären lassen – muss anscheinend mal wieder dem sonst zu mutig seinem Unmut Luft lassenden Pöbel signalisiert werden, dass er besser die Fresse hält.

Eines hat Merkel in ihrer jugendlichen Sozialisation als FDJ-Funktionärein wohl gelernt: Wenn es eng wird, schnell um sich schlagen und den Pöbel an die kurze Leine nehmen; Abschreckung heißt die Parole. Was sie auch gelernt haben sollte, ist, dass es auf Dauer nicht funktioniert, aber bei Merkel habe ich schon lange den Verdacht, dass das Wort Dauer in ihrem Vokabular nicht vorkommt. Die handelt aus dem Stegreif, nur dem eigenen Machterhalt verpflichtet, wobei die Macht sehr eingeschränkt scheint – auch Merkel ist nur eine Marionette.

Pöbelei

Den Roten brennen vollkommen die Sicherungen durch. Nachdem sie merken, wie ihnen argumentativ die Felle davonschwimmen und das inzwischen mit abgrundtiefem Hass besprühte Duo „Basti und Bumsti“ auch noch Erfolge verzeichnen kann, toben und pöbeln sie nur noch wildgeworden herum.

Als neuesten Clou drehte der knallrote Anwalt Jarolim vollkommen durch und pöbelte Sobotka an, dieser würde „austrofaschistische Anwandlungen“ haben. Naja, die Immunitätsverkleideten vom Schlage eines Jarolim können schon mal ordentlich tief sitzende Rülpser absetzen, auch wenn sie jeden nicht solcherart Bepanzerten sehr wahrscheinlich selbst verklagen würden, würde dieser solcherart gegen sie selbst pöbeln.

Normalerweise geht mir das dümmliche gegenseitige Anpöbeln im parlamentarischen Kasperletheater so ziemlich am Hintern vorbei. Aber hier kann man erleben, wie die Roten, schon lange am Ende ihrer Argumentationskette angekommen und festgestellt, dass da gar kein Anker dran ist sondern nur ein Luftballon, damit umgehen, wenn einer aus ihren Reihen lospöbelt. Denn was hat der Silberstein den Genossen beigebracht? Wenn man Mist baut sofort losbelfern und alle anderen ankreischen.

Man ist ja zunehmend ratlos, was da gerade bei der ÖVP passiert. Die Sonne der politischen Kultur steht mittlerweile sehr tief.“

So zitiert also das Pizzaprinzesschen pseudointellektüll aus seinem Rhetorikbüchlein „Rabulistik für Anfänger“; immerhin ist der Geschwätzstudierte die alternativlos kompetenteste Fachkraft, die die SPÖ bundesweit noch auftreiben kann. Zur Erinnerung: Jarolim ist ein Roter, also aus der gleichen Genossenschaft wie Kern und Schieder. Da lassen die Roten einen so richtig stinkenden Gesichtsfurz fahren und schreien sofort los, welche Sau das gewesen wäre, denn es stänke so erbärmlich – und finden die Schuldigen dann ausgerechnet bei denen, die sie selbst gerade angestänkert haben. Silberstein-Strategie aus dem Bilderbuch. Der scheint da ganze Arbeit geleistet zu haben, und dafür, dass keiner bei den Sozen davon was wusste, beherrschen sie die Strategie sehr gut. Vielleicht sind es aber auch natural born assholes.

Ach ja, fällt mir da unverdächtigerweise ein, der moralinsaure und von selbstgefühlter Wichtigkeit ausgefüllte Schnösel Schieder hat natürlich auch noch seinen Senf dazugedrückt.

Die Debatte im Nationalrat muss fair und nicht verletzend geführt werden! Es ist auch die Aufgabe des Nationalratspräsidenten dies sicherzustellen.“

Haha, der schwarze Nationalratspräsident Sobotka muss also sicherstellen, dass er nicht von einem roten Pöbler angeschnauzt wird, sonst wird er von den Roten angeschnauzt, dass er sicherstellen muss, nicht von einem Roten angeschnauzt zu werden! Das ist rote Logik. Jeden primitiv anrotzen und dann aufregen, dass so viel herumgerotzt wird.

Zumindest einem Viertel der Wähler scheint es ja immer noch zu gefallen, aber irgendwie klingt das trotzdem alles wie das laute Herumpoltern eines Hilflosen, der keine Argumente mehr hat und nur noch durch Pöbeln und Schreien von seiner Inhaltsleere ablenken kann.

Freitag, 15. Juni 2018

Was heute wichtig ist

von LePenseur



Absurdistan lebt! Jeder Blick in die Online-Ausgabe (wer kauft sich schon das Papier ...) einer sogen. »Qualitätszeitung«, wie z.B. DiePresse vorgibt eine zu sein, beweist schlagend die Existenz eines Paralleluniversums, in dem ein in seiner angeblichen Buntheit dennoch eintönig gräuliches Völkchen von Politruks, Bürokraten, Journaillisten und sonstigen Berufsgutmenschen das Territorium (bzw. die Volière) mit den Vögeln teilen, die sie haben. 

Beispiele gefällig? Eh voilà — beliebig aus der gestrigen Ausgabe zwei herausgegriffen:

I. 

DiePresse empört sich redaktionell, also ausnahmsweise nicht von APA abgerschrieben (aber deshalb auch nicht intelligenter):

Ein Politikwissenschaftler einer Wiener Fachhochschule erregt mit fragwürdigen Prüfungsfragen Aufsehen.

"Stellen Sie sich vor, Sie sind ein tschetschenischer Terrorist, und man stellt Sie vor die Wahl, einen russischen Panzer in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny oder ein Kino in Moskau in die Luft zu sprengen. Was werden Sie tun? Begründen Sie Ihre Antwort in einem Satz." Diese Prüfungsfrage soll ein Politikwissenschaftler der Fachhochschule des Wiener BFI seinen Studenten gestellt haben, berichtet der "Kurier".

Der Politologe und Islamismus-Experte Thomas Schmidinger hat die Prüfungsfrage von einem Studenten zugespielt bekommen und auf Facebook gestellt. "Wenn 'Kollegen' solche Prüfungsfragen stellen, kann ich nicht schweigen", schrieb er dazu. Er habe den Professor bereits via E-Mail konfrontiert, aber keine Antwort erhalten. Daher wolle er den Fall nun öffentlich machen. Er bezeichnet die Fragestellung als "stereotyp und unwissenschaftlich". "Für mich ist dies ein absolutes Negativbeispiel einer ressentiment-geladenen Prüfungsfragestellung, die nichts im Bildungswesen verloren hat." Die FH habe auch Studenten mit tschetschenischen Wurzeln, die sich diskriminiert fühlen würden.
(Hier weiterlesen)
 Immerhin: DiePresse ist noch soviel »Qualitätszeitung«, daß sie »rassistisch« in Anführungszeichen setzt! Denn die Tschtschenische »Rasse« ist höchstens, soweit sie terroristisch ist, auf gut Wienerisch als »Packlrass'«*) zu bezeichnen.

Also, stellen wir uns vor, jemand würde gefragt, sich vorzustellen, der »Politologe und Islamismus-Experte Thomas Schmidinger« wäre ein Volltrottel — wäre damit gesagt, daß besagter Herr Thomas Schmidinger deshalb auch einer ist? Wohl nicht, den das »Stellen Sie sich vor« macht hinreichend klar, daß es sich um eine Fiktion und nicht um die Realität handelt.

DiePresse-Poster sehen das zumeist ebenso, z.B.:
pmxpt



Ich finde die Fragestellung ziemlich drastisch. Aber da ist kein Rassismus.

"Stellen sie sich vor sie sind ein tschetschenischer Terrorist"
1. "Stellen sie sich vor" zeigt schon, dass es Phantasie ist und keine Realität. Ginge auch mit "Stellen sie sich vor sie seien ein Suppentopf"
2. "ein" … als Einzahl also keine Pauschalierung
3. Aus Satz geht weder hervor dass alle Tschetschenen Terroristen sind, noch dass ein Terrorist nur ein Tschetschene sein kann. Also auch hier kein Rassimsus
4. Die Empirie zeigt das es Terroristen gibt die Tschetschenen sind. Also auch keine Lüge oder Unterstellung

Da will sich nur einer aufpudeln
 Ein anderer geht das Problem grundsätzlicher an:
schroedingerkatze


"Stellen Sie sich vor, sie sind ein österreichischer Nazi in den 1930er Jahren als die Partei verboten wurden. Wie würden Sie vorgehen, um Aufmerksamkeit und Zustimmung für ihre Ideologie zu erlangen?"
Wo ist das Problem?
Das sagt weder aus, dass Sie ein Nazi, noch dass alle Österreicher Nazis sind.

Zum politischen Denken gehört auch sich vorzustellen, wie politische Gegner vorgehen könnten. Auch Kriminologen müssen sich in Verbrecher versetzen und überlegen, wie sie an dessen Stelle handeln würden.
Die Fragestellung im Test behandelt einen sehr wichtigen Aspekt des Terrors (mediale Aufmerksamkeit), damit ist die Frage eine sachliche, zulässige und korrekte.
Themenbereiche der Politischen Philosophie (unter anderem):


Bestimmung und Begründung zentraler politischer Prinzipien, wie Freiheit oder Gerech-tigkeit, Begründung und Begrenzung politischer Herrschaft und deren Legitimation, Begründung und Schutz ethischer Prinzipien in der Gesellschaft, Verhältnisbestimmung von öffentlichem Handeln und persönlichem Glück (!)*, Verhältnisbestimmung von Politik und Moral, Verhältnisbestimmung von Politik und Gewalt.

* Was darf ich alles tun, um meinen Willen/mein Glück zu verwirklichen. Ist Massenmord ok?
Und schließlich zutreffend
kannbis3zählen



Ein weiteres kapitel in der welt der dauerempörten...
Es reicht! Dementia præcox im pseudowissenschaftlichen Gewand der Antidiskriminierung ...

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*) für Piefkes: am ehesten mit »übles Gesindel, Verbrecher, mafiöse Clans« übersetzbar.


II.

DiePresse schreibt (von APA/dpa/Reuters ab):

Kurz katapultiert sich mit seinem gestrigen Besuch in Berlin in die deutsche Flüchtlingsdebatte. Während Deutschlands Innenminister Seehofer und Kanzlerin Merkel nach einer Lösung suchen, sorgt sein Achsen-Vergleich für Kritik.

Kurz wurde in der deutsche Presse daraufhin "wenig sprachliches Feingefühl" vorgeworfen. Der Terminus "Achse" sei im Zusammenhang mit Berlin und Rom aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Jahre davor "historisch vorbelastet". So titelten mehrere Regionalzeitungen der "Funke-Mediengruppe" gleichlautend in ihren Online-Ausgaben: "Kurz eckt mit Nazi-Rhetorik an."

Weiters hieß es: "In den sozialen Medien fand die begriffliche Verirrung des öster-reichischen Bundeskanzlers am Mittwoch ein großes Echo. Abgesehen davon, dass eine 'Achse Rom-Berlin-Wien' rein optisch irgendwie einen Knick hätte, gab es Kritik an der Wortwahl, aber auch Kopfschütteln über die offensichtliche Gedankenlosigkeit bei der Formulierung."

Historisch gesehen, so die Funke-Medien, "ist die 'Achse Berlin-Rom' eine Bezeichnung für das Bündnis zwischen den Machthabern Adolf Hitler in Nazi-Deutschland und Benito Mussolini in Italien, das beide 1936 besiegelten. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs 1938 gehörte dann gewissermaßen auch Wien dazu. Japan komplettierte den Pakt der 'Achsenmächte'."
Aha. Und weil der Chef der Parteiorganisation der FPÖ als »Generalsekretär« bezeichnet wird, ist damit angedeutet, daß die FPÖ eine Nachfolgeorganisation der KPdSU ist, die bekanntlich auch ein Generalsekretär leitete. O HErr, laß Hirn regnen!
Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs 1938 gehörte dann gewissermaßen auch Wien dazu. Japan komplettierte den Pakt der 'Achsenmächte'.
Sinnlosschwatz in Reinkultur! So wenig, wie der Begriff »Generalsekretär« durch seinen Träger Stalin »vorbelastet« ist, ist deshalb jede Achse schon eine faschistische. Und durch den sogenannten »Anschluß« ging Österreich — metaphorisch: »Wien« — unter, wurde also, wenn man metaphorisch bleiben möchte, höchstens von der Achse Berlin-Rom durchbohrt, aber gehörte dann keineswegs »gewissermaßen dazu«. Und daß Japan von Kurz in dem Zusammenhang überhaupt erwähnt wurde, war auch nicht der Fall. Mit einem Wort: alles bloß sinnloses Geschwurbel von Berufsempörten!

Nicht nur Östrreicher oder Deutsche beherrschen die Kultivierung von Vögeln, auch (und gerade!) die Schweden (die noch in den 1970er-Jahren für ihren ungenierten Umgang mit Vögeln bekannt waren) sind heute fest in den Klauen der politkorrekten Gender- & Feminazissen-Diktatur gefangen. 

Das verdienstvoll die Vögel unserer diversen GutmenschInnen dokumentierende Wochenmagazin ZurZeit berichtet:
„Es ist wichtig, dass die die Einwohner von Stockholm sicher fühlen können“, sagte Daniel Hellden dem Online-Medium „The Local“. Allerdings denkt der Vizebürger-meister der schwedischen Hauptstadt dabei nicht an die hohe Zahl von Vergewalti-gungen, die zumeist von Einwanderern verübt werden. Was Hellden, ein Politiker der Grünen, der auch Vorsitzender des Verkehrsausschusses ist, wirklich stört, sind Plakate, auf denen leichtbekleidete Mädchen zu sehen sind. Und so stimmte der Verkehrsaus-schuss für eine Veränderung der Werberichtlinien, dagegen waren nur die patriotischen Schwedendemokraten. Damit die Werbezensur in Kraft treten kann, muss noch der Stadtrat zustimmen.


Tiefe Einblicke in die Verfasstheit Schwedens, das auch als Narrenhaus der politischen Korrektheit bezeichnet werden kann, bietet die Begründung, warum Stockholm eine Werbezensur braucht: „Die Stadt hat eine Verantwortung gegenüber ihren Bürgern sicherzustellen, dass die Werbung, mit der sie konfrontiert sind, nicht in irgendeiner Weise beleidigend oder ärgerlich ist. Wir müssen gewährleisten, dass keine sexistische oder rassistische Werbung auftaucht“, erklärte Hellden.
Nochmals: O HErr, laß Hirn regnen! Ein Bittgebet, das bei GrünInnen allerdings vergeblich bleiben wird ...

Will man sich ein BILD über Muttis aktuelle Lage machen

von LePenseur


dann muß man nur folgendes lesen:
Angela Merkel riskiert an dieser Stelle die politische Stabilität im Land, die gewählte Regierung, die Einigkeit ihrer stolzen Partei, Neuwahlen mit einem weiteren Aufstieg radikaler Kräfte, all das für eine Politik, die die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland und in ihrer eigenen Partei so nicht mehr will.

Auch die CSU riskiert viel mit ihrer Sturheit, aber sie hat in der Sache recht: Im Kern geht es um die Frage, ob wir Menschen aufnehmen, die mit höchster Wahrscheinlichkeit und nach Recht und Gesetz keinen Anspruch haben, in Deutschland zu bleiben.

Nach, ja, vereinzelten, aber insgesamt doch viel zu vielen grauenvollen Gewalttaten, die in den letzten Monaten von Menschen begangen wurden, die niemals oder längst nicht mehr in Deutschland hätten sein dürfen, ist es nicht mehr zumutbar, den Kern einer Politik fortzusetzen, deren Konsequenzen unsere Behörden nicht mehr bewältigen können.
(Quelle: www.bild.de/politik/inland/politik-inland/bild-meint-die-kanzlerin-sollte-umkehren-56010530.bild.html)
BILD macht nicht nur Politiker — diese stürzen auch über (und durch) BILD. Merkel ist also schon mehr als »angezählt«, wie das im Box-Jargon heißt. Nun, wenn »Mutti« — rein metaphorisch, wie sich versteht! — endlich eine final in die Fresse bekommen haben sollte, soll's mich nicht stören ...

Lernresistenz

Im „Standard“ wird lautstark verkündet, dass in Deutschland die Polizei gegen einen Zwölfjährigen ermittelt, der von einer Zwölfjährigen beschuldigt wird, sie vergewaltigt zu haben.

Eigentlich weiß man noch gar nichts, außer dass die Polizei ermittelt. Nichts. Null.
Komisch, dass der Fall trotzdem sofort international in die Presse kommt, es muss wohl daran liegen dass "Bube aus Deutschland" da steht, weil bei Vergewaltigungen durch andere Buben hatte das bisher maximal lokales Interesse. Oder wusste jemand bis vor Kurzem, dass der Mörder von Susanna in einem Vergewaltigungsfall an einer Elfjährigen beschuldigt ist? Stand das damals im „Standard“ oder sonst irgendwo? Also warum jetzt diese Eile, wenn nicht aus dem einzigen Grund, den „Buben aus Deutschland“ zu erwähnen? Da scheint in einigen Redaktionsstuben richtige Freude zu herrschen, dass man das endlich dazuschreiben kann, da kann man gar nicht erwarten, das endlich zu verbreiten und auszuwalzen. Noch immer nichts aus dem Fall „Dean Martin“ gelernt?

Presseshow

Wie es für die „Tagesschau“ die „Tagesshow“ gibt, sollte es für die „Presseschau“ auch die Presseshow“ geben. Nun denn, ans Werk.

Seite 1: „Immer mehr Frauen reden anonym ganz offen über schreckliche sexuelle Erfahrungen. B. Wurde von ihrem Chef als „süße Maus“ tituliert und K. sogar zum Essen eingeladen!“

Seite 3: Kommentar von Sybille Humpenbichler-Knöckrath: „Das Tier im alten weißen Mann: Frauen werden als Stück Fleisch betrachtet!“

Seite 5: Bild. Oben ohne. „Das ist Heather. Sie ist süße 18 und liebt kuschelige Welpen. Sie sagt: ‚Männer sollten sich mehr trauen, ich stehe auf Draufgänger!‘ Sie träumt von heißem Oralsex mit einem Fremden.“

Seite 11: Gerichtsreport. „Im Fall des Angeklagten Mahmud C., der im Verdacht steht eine Zwölfjährige vergewaltigt, erstochen und im Wald abgelegt zu haben, sprach die vorsitzende Richterin K. Wimsheimer-Schnuckenbach eine sehr milde mehrmonatige Strafe auf Bewährung aus, da der traumatisierte Geflüchtete aus Afghanistan von der xenophoben Gesellschaft zu wenig auf unser Wertesystem vorbereitet wurde. Der Vater der Getöteten, der vor dem Gerichtssaal dem diesen lachend verlassenden Schutzerflehenden eine hasstriefende rassistische Drohung zurief, wurde umgehend festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt. Der Staatsschutz ermittelt.“

Seite 14: Kulturreport. „Die Genderbeauftragte der Städtischen Bühnen Humpendorf zeigt sich entsetzt über die offensichtlich rassistisch motivierte Hetzkampagne von Rechten, die unter dem Vorwand ‚das Frauenbild hochhalten zu wollen‘ die künstlerische Freiheit des Rappers Fuckido einschränken wollen, indem sie fordern, solche gesellschaftskritischen und jugendkulturellen Titel wie ‚Fickt die dreckigen Nazischlampen‘ und ‚Du bist eine eklige Drecksfotze“ nicht aufführen zu lassen. Voller Empörung weist sie diesen Versuch der Instrumentalisierung des gelebten Feminismus durch eine politischen Gruppierun zurück, deren einziges Ziel doch bekanntermaßen ist, Frauen mit der Kette in die Küche zu ketten und diese in den Keller zu verlegen, den man im Anlassfall auch mal fluten kann.“

Ach ja, Seite 28: Intern. „Wir haben uns nach dem massiven Rückgang der Auflagenzahlen der Printausgabe dazu entschlossen, uns nur noch auf einen Internet-Auftritt zu beschränken.“

Donnerstag, 14. Juni 2018

Wolfgang Katzian neuer ÖGB-Chef: "Wir sind keine Hosenscheißer"

von LePenseur




... sondern — wie dieses Bild überzeugend dokumentiert — einfach raffgierige Arschlöcher, und zwar: so ganz richtige! 

Schon vor einer gefühlten Ewigkeit (nein, es sind nicht einmal acht Jahre — also doch eine Ewigkeit in der Politik unseres Alpenlandes ...) hatten wir auf diesem Blog (hier & hier) schon das Vergnügen, diesen  Experten der Milchmädchenrechnung und des erpresserischen Raubrittertums gebührend zu würdigen, nun wird unser Lobpreis dem obersten Gewerkschafter umso öfter erklingen, denn der Mann ist nicht nur inkompentent (außer in Fragen der Intrige und Wadelbeißerei), sondern auch Wiederholungstäter: kein wirtschaftspolitischer Unsinn wird von ihm bloß einmal gefordert, denn repetitio ist nicht nur mater studiorum, sondern auch die Mutter aller politischen Schlachten, die stets mit einem Kampfruf, und mag er noch so blöd sein, gewonnen werden wollen.

Ob die Österreicher ebenso blöd sein werden, wie die Vorstellungen von Gewerkschaftsfuzzis, die immer noch glauben, daß man durch Geldausgeben reich wird, und Arbeit ein zu vermeidendes Übel der Menschheit darstellt, wird sich noch weisen. Immerhin haben sie mit dem Ergebnis der letzten Wahlen gezeigt: ganz so blöd, für wie man sie hielt, sind sie halt doch nicht. Wie das Ergebnis aber zeigte: besonders gescheit kann man sie auch nicht nennen, sonst hätten sie eine Kern-SPÖ mit Silberstein-Hintergrund nicht auf den zweiten Platz gewählt.

Die Ablöse eines verknöcherten Apparatschiks der Sorte »fleischgewordener Schreibtisch« (im Bild hinten: Erich Foglar, der bisherige ÖGB-Präsident) durch einen bauernschlau-unbedarften »Hoppla-jetzt-komm-ich«-Rüpel verspricht spannende Zeiten. Was im Chinesischen bekanntlich eine ziemlich bösartige Verwünschung ist, und durch Worte in der Siegesrede Katzians durchaus anklang, etwa wenn er meinte:
»Wir reichen ihnen schon die Hand, aber wenn sie sie nicht annehmen, kann sie schnell zur Faust werden.«
So etwas von einem Bürger gegenüber einem Politruk geäußert, landet vor dem Strafrichter unter der Anklage »gefährliche Drohung«. Aber Gewerkschafter dürfen das halt, den sie haben Narrenfreiheit, wie sie eben Narren gebührt ...


Von Achsen und Guten

Die Grünen, immer wieder gut für zukunftsweisende, die heutigen Probleme mit Feingefühl und Zielsicherheit am Schopfe packende Lösungsansätze, haben den rettenden Gedanken ausgebrütet, wie man der Dieselkrise in Deutschland entgegentreten könnte: mit Lastenfahrrädern. Natürlich mit Milliarden gefördert, denn mit dem Geld anderer Leute lässt es sich leichter Klotzen als Kleckern. So können in den Städten die Supermärkte sicher beliefert werden und man könnte ja auch Rikschas anschaffen. Und ruckzuck wären Millionen Arbeitsplätze für schutzerflehende Geflüchtete geschaffen, denn für den Job braucht man nur Fahrrad fahren können, und das sollten doch zumindest die cleversten dreißig Prozent von denen gebacken bekommen.

Für den Ferntransport könnten wir auf Eselkarren setzen, oder noch besser auf Kamelkarawanen. Auch dafür haben wir inzwischen genug Fachkräfte, jetzt müssen wir nur noch Kamele importieren. Oder einheimische dafür nutzen. Warum nur fällt mir gerade ein nicht genannt sein wollender Name einer Bundestagsvizepräservativin ein?

Ach ja, die teutonische Regierungsmannschaft. Es hat den Anschein, dass der bisher eigentlich nur durch behäbige Bettvorlegerigkeit für Merkel und ihren Wellkammistenfeldzug bekannt gewordene Innenministerbär Seehofer in Anbetracht des sich ankündigenden extremen Wahldebakels in Bayern auf die Hinterbeine stellt und etwas mehr als nur brummelt. Zusammen mit Kurz und Salvini hat er eine Zusammenarbeit bei der Grenzsicherung und Migrationsbremsung ausgerufen, just in dem Momente, als sich Ihre Alternativlosigkeit im Kreise eines „Integrationsgipfels“ im Ruhme ihrer Güte sonnte. No na, die Linken putzen sich mal wieder an ihren „Rächtsäxträmen“ ab, Pöbel-Ralle der teutonischen Zwölfprozentsozen pöbelt, das Standard-Forum geifert sich die Seele aus dem Hals und man bekommt das seltsame Gefühl: Doch, jetzt könnte sich etwas in die richtige Richtung bewegen.

Wenn immer mehr Leuten „Rechtsaußen“ als das kleinere Übel erscheint, sollten die Linken mal anfangen, darüber nachzudenken, was sie falsch gemacht haben. Aber Selbstreflexion ist deren Stärke nicht. Und so wird es wohl deren Ende sein, das sie gerade lautstark bekreischen.
Es wird interessant.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Einfache Frage

Wenn es eigentlich egal ist, ob das angeblich dumme kleine Blag Susanne nach dem leichtsinnigen Herumtrieben in der Nähe von Heimen voller junger Männer von einer muselmanischen Bereicherungsfachkraft bis zur Unkenntlichkeit zersäbelt und am Bahndamm verscharrt wird oder einfach von einem Auto überfahren, weil ja nach Ansicht einer offensichtlich willkommensesoterischen Dumpfnuss mit Funktionärshintergrund am linken Rand der Merkelpartei das Mädchen sowieso zu ihrem Herrn gerufen worden wäre und es keine Bedeutung hat, dass es ausgerechnet ein „Flüchtling“ war, der diesmal diese Aufgabe übernommen hat, und nicht ein besoffener Porschefahrer, dann stellt sich mir eine einfache Frage: Warum schicken die Wellkammgeschwister im unterbelichteten Geiste dieser Teddywerferin „Rettungsschiffe“ ins Mittelmeer und vergießen Ritualtränen über ersoffene Schlauchbootler, wenn die doch sowieso zum Sterben dran waren und sie andernfalls in der Wüste verdurstet oder von einem Rennkamel niedergetrampelt worden wären?

Gedanken zum Tag

Linke Politik: Wenn man merkt, dass man bei 120 auf der Autobahn die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, Gas geben!


Das Geheimnis des kürzlich in einem Stadion vernommene Pfeifens ist gelüftet: Ein Geist ist aus der Flasche entwichen.


Merkel bittet als Reaktion auf Pfiffe gegen Özil und Gündogan die Fußballfans, für „die Mannschaft“ zu klatschen. Dass als Reaktion auf Morde Frau Merkel ihre Gäste gebeten hätte, sich zu benehmen, ist nicht überliefert.


So lange sich in Lebensgefahr zu bringen die wirksamste Methode ist, sein Wunschticket in die soziale Hängematte der EU zu bekommen, wird es Ertrunkene im Mittelmeer geben - nicht trotz, sondern wegen der dort kreuzenden „Rettungsschiffe“.


Zum Fall „Aquarius“: Wenn zwei sich streiten, schluckt der Dritte die Krot‘.


Migration ist Bereicherung. Aborigines und Indianer können das bestätigen.


Man wollte keine hässlichen Bilder an den Grenzen. Jetzt hat man sie in den eigenen Straßen.


Was ist der Unterschied zwischen Nordzypern und der Krim? Richtig: Erdogan hat noch keine Brücke gebaut.


Der letzte deutsche Kanzler, unter dem jemand, der die Räumung des Kanzlerpostens forderte, automatisch zum Staatsfeind erklärt wurde, beging am Ende vor Verzweiflung Selbstmord. Sollte man sich langsam Sorgen machen, wenn Merkel in die Nähe von Waffen kommt?


Woran erkennt man, dass am Donnerstag der Ramadan endet? An den Schlagzeilen am Freitag.