„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Samstag, 16. Juni 2018

Pöbelei II

Die teutonische Kampagne gegen missliebige Meinungsäußerungen geht in die nächste Runde. So jubelten die Medienknilche, die ja selbst im Falle eines Falles mit einer kleinen Berichtigung auf Seite 27 links unten wegkommen, dass die Hasspolizei bei 29 mutmaßlichen Postern von „Hasskommentaren“ aufmarschiert ist und die Bude auf den Kopf gestellt hat. Leider geht aus dem T-online-Artikel nicht hervor, welche Staatsanwaltschaft das angeordnet hat und ob überhaupt, so dass man nicht weiß, ob sich das jetzt um eine konzertierte Aktion gegen einen Ring von Menschen handelt, gegen die konkrete Straftatbestände vorliegen, oder ob es nur eine Einschüchterungsaktion ist, bei der das Wichtigste das Verbreiten der Nachricht ist, die kurz zusammengefasst lautet: Wer Hass postet muss damit rechnen, dass die Polizei die Wohnung stürmt und man selbst jahrelang hinter Gitter kommt.

Da aktuell das Merkel aus den Reihen um Söder und Dobrindt angezählt wird, ihr Leute wie Bosbach und Spahn immer offener die bedingungslose Gefolgschaft versagen und die Bamf-Affäre ebenso wie die fragwürdige Rückholaktion des irakischen Mörders der kleinen Susanne als kreischende Sägeblätter an den Stuhlbeinen unter Merkels voluminösem Hinterteil die Späne fliegen lassen – auf Dauer wird es sich nicht mit dem permanenten Schlachten kleiner Bauernopfer klären lassen – muss anscheinend mal wieder dem sonst zu mutig seinem Unmut Luft lassenden Pöbel signalisiert werden, dass er besser die Fresse hält.

Eines hat Merkel in ihrer jugendlichen Sozialisation als FDJ-Funktionärein wohl gelernt: Wenn es eng wird, schnell um sich schlagen und den Pöbel an die kurze Leine nehmen; Abschreckung heißt die Parole. Was sie auch gelernt haben sollte, ist, dass es auf Dauer nicht funktioniert, aber bei Merkel habe ich schon lange den Verdacht, dass das Wort Dauer in ihrem Vokabular nicht vorkommt. Die handelt aus dem Stegreif, nur dem eigenen Machterhalt verpflichtet, wobei die Macht sehr eingeschränkt scheint – auch Merkel ist nur eine Marionette.

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