„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Montag, 8. Oktober 2018

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch ...

von LePenseur



Nein, nicht der Schoß von »Mutti« (a.k.a. IM Erika) — der ist steril wie eh und je. Und auch der Schoß des Herrn Jens Span (bzw. der seiner Rosette, wie ein Poster im Gelben Forum etwas süffisant unter ein Photo der beiden schreibt) ist naturgemäß unfruchtbar. Gemeint ist vielmehr der virtuelle Schoß des Bilderberger-Vereins, der uns mit den Satrapen des East-Coast-Establishments versorgt, die dafür sorgen sollen, daß die Welt auch weiter nach den Vorstellungen dieser Verbrecher kujoniert wird.
Sind hinter den Kulissen bereits die Weichen gestellt? Ist Spahn der nächste Kanzler-kandidat? Diese Möglichkeit ist durchaus in Betracht zu ziehen, denn der Gesundheits-minister war vergangenes Jahr beim Bilderberger-Treffen in den USA eingeladen. Der homosexuelle Bilderberger Jens Spahn ist jetzt überraschend zu einem Besuch ins Weiße Haus eingeladen worden. Der CDU-Politiker traf sich mit dem Nationalen Sicherheits-berater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton. Dieser „Ritterschlag“ könnte der Startschuss für die Vorbereitung auf das Kanzleramt in Deutschland sein. Spahn gilt seit jeher als Merkel-Kritiker und wird seit seinem Besuch beim Bilderberger-Treffen als „heimlicher“ Kanzlerkandidat gehandelt.
2012 wurde er unter die „40 under 40 – European Young Leaders“ gewählt. Spahn absolvierte das „Young Leader Program“ des American Council on Germany, ein Partnerprojekt der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke und des American Council on Germany für aufstrebende politische und wirtschaftliche Führungskräfte. Im Juni 2017 war Spahn Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Spahn#Herkunft,_Ausbildung_und_Studium_(1980_bis_2017)

Der Typ ist 1980 geboren, also 38 Jahre alt, da kann er dann im Namen der Besatzer noch 40-50 Jahre lang als Statthalter dienen und die Ausplünderung munter voran treiben.

Wenn er alt und marode ist, wird Deutschland, wie wir es kennen fertig, ausgeplündert, umgevolkt, verrottet sein und nicht mehr existieren. Dann haben Morgenthau und Co. endgültig gesiegt.
Darf man sowas schreiben? Nun, LePenseur ist pflichtschuldigst entsetzt über derlei krude Thesen (geradezu Verschwörungstheorien und überhaupt einfach — Nazi!) ...

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P.S.: Ein Meteorit (aber kleiner als der für den Arizona-Krater verantwortliche, bitte, lieber Gott! Sonst haben wir wieder eine Eiszeit ... muß das sein?) auf Washington D.C. und ein zweiter (noch kleinerer — das reicht völlig für ein Hotel!) auf das nächste Bilderberger-Treffen wäre wirklich ein Segen für die Menschheit.

BITTE, BITTE, LIEBER GOTT!

Die Erfolgsschiene der Sozen

Kern ist nun also endgültig Geschichte. Voraussichtlich, genau weiß man das ja nicht bei dem Selbstdarsteller, der sich sein Universum im Wochentakt neu erklärt. Aber die Partei hat anscheinend endgültig die Schnauze voll von der selbstverliebten kleinen Diva. Was nun aus ihm wird? Naja, wenn das nicht irrelevant ist, weiß ich auch nicht. Wenn Siemens grad nichts frei hat und Gazprom mit einem Österreicher genug hat, nimmt ihn vielleicht der Haselsteiner als Hauptbetreuer der Praktikanten, dann kann er sich gleich um sein Hipster-Söhnchen kümmern, oder es findet sich was bei „Pizza Hut“. Da bringt er ja Berufserfahrung mit.

Obwohl, da ein Christian Kern niemals die zweite Geige spielen kann und auf seiner Visitenkarte mindestens „CEO“ stehen haben muss, wird er wohl doch eher ein eigenes Unternehmen gründen. Seine Frau besorgt ihm die entsprechende Start-up-Förderungen und dann wird er der fähigste und genialste Think-Tnak-Polit-Manager-Berater aller Zeiten. Vielleich ein Joint Venture mit seinem Kumpel Tal oder einer dessen kasachischen Kollegen aus der Blutdiamanten-Branche, wer weiß. Wenn das in dem Tempo weitergeht, wissen wir das spätestens in zwei Wochen. Und müssen in sechs Wochen feststellen, dass doch alles anders ist.

Derweil kümmert sich der neue Besen, was angesichts der Person Joy Pam nicht persönlich gemeint ist, um das Kehren und bastelt erstmal ein paar Personalien um, was eben das Wichtigste ist in einer Partei in der Situation der SPÖ, um dann die besten und fähigsten Köpfe in die exponierten Positionen zu bekommen. Da ja der genialste Ungewählte aller Zeiten sich auch weiterhin keiner Wahl stellen wird, die er auch verlieren könnte – zu tief sitzt das Trauma der einzigen jemals geschlagenen und jämmerlich vergeigten Wahl – musste schnell ein Spitzenkandidat für die kommende EU-Wahl gefunden werden, eine charismatische Persönlichkeit, ein kreativer und fähiger Kopf, um von dem Ruch der dekadenten kleinen Funktionärssöhne wegzukommen, die als Sprösslinge des Parteiadels eine Bilderbuchkarriere ohne Außenweltberührung in den Katakomben der Partei absolvierten um irgendwann nach oben gespült zu werden und auch mal fett abkassieren zu dürfen.
Also wurde es Andreas Schieder.
Ist das eine Art interner Galgenhumor der Sozen?

Ich weiß es nicht, aber irgendwie scheinen die Genossen sich eine neue Zielvorgabe gesetzt zu haben. „Bisher hat uns jeder vierte Österreicher gewählt, wir wollen, dass das in Zukunft mindestens jeder Fünfte, ach was, jeder Zehnte ist!“
Schaut aus, als steuern sie damit einer Erfolgssträhne entgegen.

I have a dream: Wenn das intellektuell blasse Parteiprinzchen Schieder die EU-Wahl fulminant vergeigt hat, wird auch Joy Pam wieder verschwinden und einen Versorgungsposten in einem ernergetisch durchgereinigten und beschutzkreisten Chefarztbüro im AKH Nord bekommen und die SPÖ wählt in letzter Verzweiflung Rudi Fußi zum neuen Obmann und Kanzlerkandidaten...

Sonntag, 7. Oktober 2018

Mediale Einpeitscher

In Marseille sind 22 „Identitäre“ in das Büro von „SOS Mediterrane“ marschiert, haben die dortigen Anwesenden nach draußen gedrängt und ein Plakat ins Fenster gehängt. Dann haben sie seelenruhig gewartet, bis sie von der Polizei abgeholt werden.
Die Medien berichten davon, dass „militante Rechtsextreme das Büro gestürmt“ hätten und in den linken Filterblasen wird von Einbruch, Terror und Gewalt getobt; man schaukelt sich mit Fakes hoch und weiß dabei genau gar nichts.

War das Büro für Parteienverkehr geöffnet? Wenn ja, dann gab es ja weder einen Einbruch noch einen Sturm sondern einfach ein Betreten durch eine Personengruppe. Es gibt keine Informationen.

Wurde Gewalt angewandt oder angedroht? Wenn ja, warum wird darüber nirgends etwas berichtet? Es gibt keine Informationen.

Wurde etwas beschädigt oder zerstört, besprayt, mit Asphalt übergossen oder entglast? Wenn ja, warum wird darüber nirgends etwas berichtet? Es gibt keine Informationen.

Eigentlich kann man nur davon ausgehen, dass es, weil die Identitären nach dem Betreten des Büros der Aufforderung, dieses sofort wieder zu verlassen, nicht nachgekommen sind, mutmaßlich Hausfriedensbruch war. Freiheitsberaubung finde ich seltsam, wenn man die Angestellten nach draußen geschickt hat. Man kann kaum freier sein als draußen, aber vielleicht kennt die französische Justiz da Winkelzüge.
Was es aber offensichtlich nicht gab, war ein Sturm durch eine militante Gruppe, Gewalt und Zerstörung. Aber die linke Filterblase verlässt sich da ganz auf die Hetzparolen ihrer medialen Einpeitscher und ihre Phantasie. Das genügt denen.
Bin mal gespannt, ob noch irgendwelche Fakten nachgeliefert werden.
Bis jetzt ist da nämlich nichts.
Absolut nichts.
Also für die medialen Einpeitscher genug.

Samstag, 6. Oktober 2018

Protestfolklore

Sie trafen sich also zum gemütlichen Dagegensein, die Donnerstagsdemonstranten, und feierten fröhlich ein Wiedersehen nach Jahren der Trennung. Irgendwas um die drei- bis viertausend Leute, also nicht einmal ein halbes Promille der Österreicher, versammelten sich in Wien und grölten widerstandsbesoffen einen Sommerhit wie am Ballermann nach und skandierten, sie wollten den Umsturz in Österreich herbeiführen.
Gut, alle haben wir gelacht, jetzt geht wieder spielen.

„Den Angaben der Organisatoren zufolge sind rund 20.000 Menschen an diesem Abend am Ballhausplatz. Die Exekutive wollte sich auf keine Teilnehmerzahlen festlegen.“

So lückenpresst der linksextreme „Standard“, denn es wird einmal wieder nur jener Teil der Informationen transportiert, der in die Agenda passt. Es stimmt, dass die Exekutive sich auf keine konkrete Zahl festgelegt hat, sie hat nämlich von „wahrscheinlich 3.000 bis 4.000“ gesprochen. Solche den aufrechten antifaschistischen Widerstandskämpfer demotivierenden Pimperlzahlen will die linksextreme „Standard“-Community sicher nicht lesen, also lässt die Redaktion sie einfach weg, und die Filterblase ist zufrieden. So geht intellektuell anspruchsvoller informativer Qualitätsjournalismus.

In den tausenden Postings der Community tobt sich dann auch der aufgeheizte Revoluzzergeist der Linksextremen aus. Und wenn dann einer nur mal in das Forum hineinfragt, ob jemand weiß, welchen historischen Hintergrund dieses mitgegrölte Partisanenlied denn hat, schießen die Kettenhunde sofort aus ihren Löchern und bellen ihn an, nicht jeder würde Nazimärsche lieben wie er. Das ist die Denkschiene des am linken Rand ausflockenden Bodensatzes: Wer nicht begeistert italienische Partisanenlieder schmettert, ist bereits ein Nazi. Wenn dieser linksdjihadistische Bodensatz dann dicker wird und irgendwann unweigerlich handgreiflich, weil er täglich mit aufpeitschenden Halbwahrheiten und Hetzartikeln aufgehusst wird, dann kann sich jeder ausmalen, in deren Feindschema zu passen, einfach weil man existiert und kein Teil ihres archaischen Stammesgebildes ist. „Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein.“ Kennen wir.

Einige von der anderen politischen Seite toben sofort dagegen, dass man solche Demos verbieten solle und sie ein Zeichen für mangelndes Demokratieverständnis seien. Das ist ebensolcher Blödsinn. Man kann gegen jede Regierung demonstrieren, man kann gegen jeden Politiker demonstrieren, das ist einfach freies Versammlungsrecht, freie Meinungsäußerung und gelebte Demokratie. Solange eine Demo eine reine Meinungsdemonstration ist und keiner austickt, ist alles gut. Man sollte sich nicht an der linken Argumentation orientieren, alle an einer Demo gegen eine ihr genehme Regierung (also eine, in der Sozialisten das Sagen haben) zu Rechtsextremen zu erklären und zum Nazi-Aufmarsch auszurufen.

Denn auch jetzt haben sich am Donnerstag mehrheitlich genau jene versammelt, die man dort vermuten würde: Studenten, die nichts studieren was hochkonzentriertes Lernen am Abend verlangen würde, die omnipräsenten „Omas gegen rechts“, die sonst keiner zum Kaffeekränzchen einlädt, gefeierte Berufskünstler der linken Filterblase wie die außerhalb davon nur als Peinlichkeit bekannte Stefanie Sargnagel und ähnliche irrlichternde Revoluzzergeister. Würde man deren eigener Logik folgen, müsste man von ihnen und gleich dabei der SPÖ verlangen, sich vollmundig, permanent und vollumfänglich von jedem linksradikalen Ausrutscher distanzieren. Keine Sorge, macht keiner, weil eben die Werkzeuge der Linken nicht nachahmenswert sind. Und außerdem müssten sie sich dann von sich selbst distanzieren, und das geht nunmal schwer.

Ach ja, eine Frage wäre noch zu klären: Gegen was wird eigentlich demonstriert?
Naja, gegen die Regierung eben. Gegen Kickl, weil sie ihn hassen. Warum? Weil er Kickl ist. Propaganda wirkt. Und gegen Kurz. Und gegen Strache. Warum? Naja, das sind Faschisten. Warum? Weil die Antifaschisten das sagen.
Aha.
Gut.

Das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinung sind hohe demokratische Güter.
Sie geben den Teilnehmenden an solcher Donnerstagsdemos das Menschenrecht, sich zu versammeln und sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Viel Spaß dabei.
Aber Sinn und Inhalt müssten sie sich schon selbst geben. Doch da kann ihnen ja nicht einmal die Politik von links Halt und Position geben, denn weder SPÖ noch Grüne wissen momentan überhaupt, wofür sie stehen. Sie wissen nur, dass sie sauer sind, nicht mitnaschen zu dürfen am Fressnapf der Macht, das war‘s aber auch schon. Ein Angebot an die Wähler, warum man sie dorthin zurücklassen sollte, fehlt komplett. Die Roten haben eine neue Chefin gekürt und keiner weiß, wo die sich überhaupt positioniert. Weiter links, weiter rechts, oben, unten, in einer Kiste hinter der Tür? Keine Ahnung. Die steht da und steht für nix. Wenn sie das länger durchhält muss sie nur noch die Raute üben.

Deshalb sind die Linken momentan zwar dagegen, aber keiner weiß, wofür sie sind.
Wenn die Demonstranten grölen, sie wollen die Regierung stürzen, dann muss man sie nur fragen, welche sie stattdessen wollen und wo die herkommen soll, dann wird es rasch still…

Freitag, 5. Oktober 2018

Orwell

Rechts ist böse. Immer. Deshalb sind Aktivisten gegen rechts die Guten. Immer.
Und wenn sich jemand „Aktivist gegen rechts“ nennt, und dann jemanden terrorisiert, dann muss dieser Jemand ein Rechter sein und der Terror des Aktivisten gegen rechts somit als tugendhafter Kampf aufrechter Demokraten gegen Verfassungsfeinde gesehen werden.
Da spielt es keine Rolle mehr, wer da wirklich wer ist in dieser Schmiere.
Die Deutung ist vorgegeben und lässt sich, das haben wir von Maaßen gelernt, nicht von der Realität oder konterrevolutionärem Zweifel verändern. Die Welt ist nicht, wie sie ist, sie ist, wie Merkel sagt oder Steinmeier oder Nahles. Das linksextreme Triumvirat an der Spitze Merkeldeutschlands bestimmt, was wahr ist und was nicht. Die Kanzlerin, die Kanzlerin, die hat immer Recht, und wenn sie sagt sie hat Recht, ja dann hat sie Recht.

Doch zurück zum Deutungsdogma, wer gegen rechts ist ist gut und wer von jemandem, der gegen rechts ist, als rechts bezeichnet wird, ist ein Rechter und fertig. Wenn das „Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen rechts!“ also ausreitet um rechtsextreme Zusammenrottungen, die sich als harmlose Vorträge von Bürgerrechtlerinnen wie Vera Lengsfeld tarnen, die somit automatisch auch zu einer Rechtsextremen mutiert, zu verhindern, indem man Wirten klarmacht, dass es heutzutage immer mal passieren kann dass unvermittelt ganze Fensterfronten zu Bruch gehen, jemand aus Versehen den Gastraum asphaltiert oder ein überraschendes Feuer ausbricht, wenn man Rechten eine Bühne bietet, dann ist das der gute Kampf um Freiheit und Demokratie. Da muss der Staat nichts unternehmen; diese Idioten sind einfach zu nützlich in ihrem Hass auf die Opposition, dass die Herrschenden nicht auf sie verzichten wollen.

Wer sind diese aufrechten Demokraten, diese zivilcouragierten Kämpfer für den freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat und gegen Rechtsradikale Umstürzler wie Vera Lengsfeld?
Zu Frau Lengsfeld muss ich wohl weniger sagen als zu Leuten, die sie für rechtsextrem halten.
Auf „sciencefiles“ hat man sich dieser Aufrechten intensiv angenommen und mal die Hintermänner und Hinterfrauen beleuchtet, und siehe da, es kam zutage, was man unter der Hand eh weiß, aber nicht gerne öffentlich macht, weshalb man lieber einem aufgeblasenen rechten Popanz aus Chemnitz nachhechelt als sich mal um die echten Verfassungsfeinde zu kümmern.

Da wäre nämlich die inzwischen sattsam bekannte „Aktionistische Linke“, eine vom Verfassungsschutz beobachtete linksradikale gewaltaffine Truppe, die den kapitalistischen demokratischen Rechtsstaat abschaffen will oder die ebenso vom Veerfassungsschutz beobachteten linksradikalen Sturmtruppen der „Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend“, einer direkten Vorfeldorganisation der Deutschen Kommunisten, deren erklärtes Ziel es ebenfalls ist, den demokratischen Rechtsstaat abzuschaffen, Individualfreiheit und Eigentumnsrecht zu keulen und nach einer durchaus blutigen Revolution eine kommunistische „Diktatur der Arbeiterklasse“ nach Vorbild der DDR zu errichten.

Die bis auf den letzten Blutstropfen überzeugte Demokratin, Bürgerrechtlerin und Bekämpferin des sozialistischen Unrechtsstaates DDR, Vera Lengsfeld, wird bekämpft von selbsternannten Verteidigern der Freiheit und Demokratie, die selbst beides zur Not mit Gewalt abschaffen wollen um eine neue DDR zu errichten.
Links ist rechts und Krieg ist Frieden.
Orwell lässt grüßen.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Gefickt eingeschädelt

Eines muss man den Sozen ja lassen: die permanenten internen Intrigen und Machtkämpfe stählen sie für taktisch kluge Winkelzüge, und wenn dann noch ein hochkarätiger Fachmann für Dreck und Schleudern vom Format eines Tal Silberstein ein paar brauchbare Tipps einstreut und man sich mit einem Meister der Intriganz wie dem Herrn Pilz zusammentut, dann sind sie kaum zu schlagen.

Beispiel: Man nehme einen Maulwurf (den man in jeder Behörde hat, wenn man so lange Regierungsbeteiligung nachweisen kann wie die SPÖ, aber auch die ÖVP) und das bereitwillig bei Fuß stehende Mediennetzwerk, und dann trete man einen ganz normalen, alltäglichen Behördenvorgang los, heize nach und lasse dann eskalieren.

Wer sich bei der sogenannten „Liederbuch-Affäre“ gefragt hat, was das eigentlich soll, warum man eine in Jahrzehnten alten Liederbüchern vorkommende und inzwischen sogar ausgeschwärzte Textzeile so zum Popanz aufbläst, der bekommt jetzt die Antwort. Ich habe damals schon darauf hingewiesen, dass dieses Sauflied den permanent alles durchwühlenden Nazijägern ganz sicher schon lange bekannt sein muss. Es ergab keinen Sinn, jetzt so etwas herauszukramen.

Es wurde auch nur benötigt, um irgendwie einen egal wie dünnen Faden von alten Nazi-Romantikern zur aktuellen Regierungspartei zu ziehen, denn dadurch ergab sich die Gelegenheit, das Thema „rechtsextremistische Situation in Österreich“ in den Nationalen Sicherheitsrat zu tragen, der am 30. Januar zu einer Sitzung zusammentrat.

Nun ist es aber Aufgabe der Regierung, dem NSR wie generell dem Parlament und seinen Abgeordneten Rede und Antwort zu stehen. Wenn also eine Oppositionspartei wie die SPÖ im NSR mit Sicherheit die Frage stellen wird, welche Erkenntnisse die Regierung zu dieser Situation hat, dann muss die Regierung antworten. Und damit die Regierung, in diesem Fall der verhasste Innenminister, eine Antwort geben kann, müssen Informationen eingeholt werden. Und zwar von der Behörde, die sich mit dieser Thematik beschäftigt. Und das ist, tata, das BVT. Zwickmühle perfekt, denn jetzt kann Kickl nur noch alles falsch machen.

Möglichkeit eins: Er lässt die Finger davon und verweist in der Anfrage auf geheime Erkenntnisse der Behörden. Dann wird die bereitstehende Propagandapresse sofort titeln: Kickl deckt seine rechtsextremen Nazifreunde und verweigert dem NSR die Auskunft. Die Propagandapresse würzt das mit ein paar „rechten Skandalen“ die offensichtlich von Kickl „verheimlicht“ werden sollten, und schon hat man seine Schlagzeilen.

Möglichkeit zwei: Kickl beauftragt in einer vorbereitenden Besprechung einen Mitarbeiter, in diesem Fall Goldgruber, damit, beim BVT, also Gridling, nachzufragen, wie der Erkenntnisstand ist. Übrigens der ganz normale und bei jedem Thema auch so durchgeführte Vorgang: Wenn der Chef zum Aufsichtsrat muss und weiß, die fragen nach einem bestimmten Thema, dann holt er sich bei seinen Abteilungsleitern die Infos dazu. Und das BVT untersteht dem BMI, das vergessen die Linksblätter gern zu erwähnen. Der Chef fragt in einer Abteilung zu einem Thema, zu dem er am nächsten Tag befragt werden soll von den Gleichen, die aus der Tatsache, dass er zu diesem Thema nachfragt, eine Verschwörungstheorie stricken. Ist das bisher wirklich niemandem aufgefallen?

Zu dieser ganz normalen Anfrage wird natürlich beim BVT ein Aktenvermerk gemacht, den man jetzt nur noch durch den Maulwurf dem Habacht stehenden Propagandablatt „Falter“ zuspielen muss, dessen Chefhetzer Klenk dann die Sensation herausbringt, dass der Innenminister beim BVT erfahren wollte, was dieser über Rechtsextremismus weiß. Was keine Schlagzeile ist, da er das ja machen musste, wenn er von den SPÖ-Abgeordneten oder Peter Pilz dazu befragt wird. Aber bei linksradikalen Hetzern heißt das dann: Kickl will seine rechtsextremen Nazifreunde warnen, wenn er die Ermittlungsergebnisse kennt.

Alles klar? Fragt Kickl nicht, wird er geröstet, fragt er, wird er gegrillt. Es ist egal.
Wer sich jetzt noch fragt, warum die eher knallrot durchwirkte Wiener Staatsanwaltschaft eine Blitzrazzia beim BVT durchgepeitscht hat, in einem Korruptionsfall, der seit Jahren angezeigt ist der wird wohl bald auch dafür die Antworten bekommen. Der Knoten löst sich, die Nebel verziehen.

Die Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft ist nämlich auch nicht erst seit gestern dort. Aber just zur richtigen Zeit wird plötzlich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion beschlossen – nicht durch das BMI, wie die Medien dreist lügen, sondern durch die Staatsanwaltschaft, wie jeder weiß, der auch nur ein bisschen Basiswissen in Rechtsstaat besitzt – statt einer ganz normalen Anfrage eine Razzia beim BVT durchzuführen.
Und wieder sitzt Kickl in der Zwickmühle: lehnt er ab, heißt es, er würde rechte Netzwerke im Verfassungsschutz decken und damit sogar das BVT in Verruf bringen; organisiert er die Razzia mit einer Polizeitruppe, die auch nur irgend eine Verbindung zum BVT haben könnte, behauptet man, er hätte die Möglichkeit zum Beseitigen wichtiger Beweise geschaffen, greift er auf eine Polizeieinheit zurück, auf die er vertrauen kann, heißt es, er hätte Parteisoldaten in den Verfassungsschutz geschickt, um dort an empfindliche Daten zu kommen. Dass das vollkommen absurd ist, weil er als Innenminister sowieso das Recht hat, jederzeit auf alle Erkenntnisse des BVT zuzugreifen, weil er dort eben der oberste Chef ist, ist klar. Aber egal, in jedem Fall gibt es Munition.

Und das Allerbeste: es gibt, wie er mehrfach vor dem Nationalrat den jeweiligen Abgeordneten, die darüber nur grinsen konnten, erklärte, eindeutige Beweise, dass Kickl Recht hat. Diese Beweise liegen den Abgeordneten des NSR auch vor, sie haben volle Akteneinsicht. Aber da es sich um empfindliche Daten unter strenger Geheimhaltung handelt, können sie wider besseres Wissen einfach irgendwas anderes behaupten und Kickl hat keine Möglichkeit, sich zu verteidigen ohne Geheimnisverrat zu betreiben, was ihm dann wirklich und zurecht den Job kosten würde, wenn er es tut.

Aufdecken könnte das Ganze die Staatsanwältin, wenn sie unter Wahrheits- und Auskunftspflicht aussagen muss. Aber auch da wurde bereits die Sicherung eingeschraubt: Die eigenen Kollegen haben sie wegen des Versuchs auf Amtsmissbrauch angezeigt. Nicht, weil der Verdacht besteht, dass sie eine Erfüllungsgehilfin der linken Kickl-Jagdgesellschaft sein könnte, sondern dass sie sich von Kickl habe dazu drängen lassen, etwas zu tun, was ihm den Kopf kosten könnte. Ist absolut hanebüchen und wird wahrscheinlich im Sande verlaufen, aber erfüllt ja auch einen ganz anderen Zweck. Damit kann sie sich nämlich jederzeit jeglicher Aussage entschlagen, allein mit der Begründung, dass sie als Angeklagte in einem Verfahren nirgends, auch nicht vor einem U-Ausschuss, etwas aussagen muss, von dem sie nicht weiß, ob es nicht später als belastendes Material in diesem Verfahren verwendet werden kann.
Jeder, der etwas weiß, was Kickl entlasten könnte, will, darf oder muss darüber Stillschweigen bewahren.

Die ganze Causa BVT ist nichts anderes als ein großes Intrigenspiel, eine Schmiere silbersteinschen Ausmaßes, an deren Beginn das „Aufdecken“ uralter Liedertexte oder irgendwelcher Tweets von Provinzdeppen aus der siebenten Reihe stehen, die zu einer parlamentarischen Befragung führen, zu deren Beantwortung der Innenminister nur noch die Wahl hat, sich mit Pest oder Cholera anzustecken, und die über eine Razzia beim Geheimdienst in einen U-Ausschuss mündet, der zu dem Zweck installiert wurde, Kickl zu demontieren.
Eines muss man den Genossen lassen: Gefickt eingeschädelt!

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Deutschland steckt im umgekehrten McCarthy-Modus.«

von LePenseur


»Wo der alte US-Senator in den fünfziger Jahren nur noch «Rote» sah, wittern die Regierenden und ihre Medien nur noch Rechtsextreme und Nazis. Bezogen auf die Nazigefahr, befinden wir uns in der Eröffnungsszene von Stanley Kubricks Kalter-Krieg-Satire «Dr. Strangelove», als der US-General Jack D. Ripper mit irrem Augenglühen erzählt, wie ihnen die Russen «an die Lebenssäfte» wollen.«

Prägnante Analyse von Roger Köppel in der Weltwoche (Hier weiterlesen).

Chapeau! Touché!

»Mitleid mit einer verlorenen Seele«

von LePenseur


Wer? Mit wem? Ach so — es geht um die #metoo-Chefschlampe, die mit einem 17-Jährigen gefickt hat, als sie schon reife 37 Jahre zählte — doch der junge Stecher habe sie »überrumpelt«. Ooops, und drin war er ... oder so. Sagt sie. 

Ist ja mindestens so glaubwürdig, wie wenn uns Herr Weinstein mit dramatischem Augenaufschlag verklickern wollte, die Schauspielerin habe sein Hosentürl überrumpelt und einfach seinen Schniedel zu lutschen angefangen, wo er sie doch bloß ins Hotelzimmer zum Small-Talken eingeladen habe.

Sorry, Schätzchen. Verarschen können wir uns selber! Da braucht es kein #metoo dazu. Denn daß die meisten (von den paar wirklichen Vergewaltigungsopfern abgesehen, die es vielleicht gegeben haben kann) von denen sich einfach die Karriereleiter im Schnellgang raufgeschlafen und -geblasen haben, und jetzt mit Erpressung noch einmal absahnen wollen, nachdem die Karriere ohne hinreichendes Talent halt irgendwann doch einen Hänger hat, ist so sonnenklar, daß man nur fragen kann: für wie fetzendeppert halten die uns eigentlich?

Etwa für so deppert, wie sie selber gewesen sein müßten, wenn sie eine Einladung zu einer Job-Besprechung ins Doppelbett des Produzenten nicht als das erkannt haben wollten, was sie war.



Der Bonsai-Putsch

Deutschland ist nur knapp einer Katastrophe entgangen. Am heutigen Tag der Einheit wollte eine Gruppe von sage und schreibe sechs schwer mit Knüppeln und Reizgas Bewaffneten den Umsturz herbeiführen. Das konnte in letzter Sekunde verhindert werden!
Dazu ein paar Gedanken.

Erstens: Ein Land, in dem ein halbes Dutzend Vollpfosten mit Knüppeln in der Hand die Macht an sich reißen können, ist so ziemlich fertig, oder? Was sagt das eigentlich über Deutschland aus? Dass neben dem kaputten Militär auch der Rest der Staatsmacht auf dem Level von BER angekommen ist? Was machen die, wenn sich morgen nicht sechs sondern sechshundert Leute organisieren und den Führerinnenbunker stürmen? Mit knallharten Wattebällchen?

Zweitens: Was genau hat man jetzt eigentlich verhindert? Vorgestern wurden die Wohnungen der sechs Glatzen ausgeräuchert und man fand eigentlich nichts als das großspurige Gedöns vom Großen Umsturz – also nichts, was man nicht auch bei den Antifanten findet, wenn man deren „indymedia“-Einträge filtert. Ich will ja nichts verharmlosen, jede Tat beginnt mit einem Vorsatz, aber wenn die vorgestern noch nicht einmal die Waffen hatten, mit denen sie heute den Großen Umsturz herbeiführen wollten, dann rutscht das irgendwie ins Lächerliche ab.

Drittens: Diese Nazi-Idioten gibt es ja schon seit Jahren, die werden auch permanent infiltriert (man sieht ja, bei jedem Chat hat die Polizei mitgelesen, bei den Telefonaten mitgehört), aber rein zufällig jetzt, wo man massive Anti-Merkel-Demonstrationen bei den Einheitsfeiern befürchten musste, muss man urplötzlich einen Staatsstreich von rechts vereiteln, der von wem nochmal durchgeführt werden sollte? Sechs Neonazis mit Knüppeln?? Das stinkt doch eher nach einem Futterhäppchen für die sensationsgeilen Medien, um kurzfristig massive Polizeipräsenz und sofortige Auflösung ungenehmigter Anti-Merkel-Demonstrationen, die in Merkeldeutschland neuerdings wieder ganz nach dem Vorbild des Stasi-Sprech „Zusammenrottungen“ heißen, zu begründen und im Eilverfahren schnell ein paar weitere Einschränkungen der Bürgerrechte durchzubringen, um die Bürger angeblich vor sich selbst zu schützen.

Apropos Futterhäppchen. Neben der noch halbwegs lesbaren, wenn man bedenkt, wem sie gehört, „Welt“ befrage ich ja bei solchen Themen auch gerne den linksextremen „Standard“, faktisch die austriakische Alpen-Prawda, die ungefähr so linksliberal ist wie die DDR demokratisch war, und die dortigen Redakteure enttäuschen mich nicht.

„Unter den Randalierern, die im Sommer am Rande einer Kundgebung rechter Gruppierungen Jagd auf Ausländer gemacht, den Hitlergruß gezeigt, Andersdenkende attackiert und ein jüdisches Restaurant überfallen haben, könnte sich auch das halbe Dutzend Rechtsextremisten befunden haben, das am frühen Morgen unter dem Verdacht der Bildung einer terroristischen Vereinigung festgenommen wurde.“

Diesen Satz allein muss man in ein edles Gefäß gießen, ihn genüsslich schwenken, das Bouquet aufsteigen lassen und dann in ganz kleinen Schlucken genießen.

Es beginnt schon damit, dass der ganze Satz eine vollkommene Null-Aussage ist. Denn das „könnte“ entlarvt das Konstrukt als reine Aufzählung von Propagandafloskeln ohne irgend eine sichere Verbindung zu den Festgenommenen. Sie könnten zu der Zeit auch gerade in ihrem Stammlokal „Rettet den Föhrer!“ gespielt haben, was sie dadurch versuchen wollten, ihn aus einer besonders großen Flasche Nordhäuser Doppelkorn zu rubbeln. Sie könnten aber auch einfach vor der Glotze gesessen haben und sich irgend einen schwachmatischen Schrott reingezogen haben wie die Mehrheit der Deutschen an diesem Tag. Sie könnten auch in der Hecke hinter einem Spielplatz um die Wette onaniert haben. Oder was Neonazis in ihrer üppigen Freizeit sonst noch so tun. Keine Ahnung. „Sie könnten“ beinhaltet immer „sie könnten auch nicht“ und ist damit eben eine Null-Aussage. Man kann den Satz also inhaltlich abhaken und sich fragen, warum ein Journalist überhaupt einen Satz mit Null-Aussage schreibt.
Gut, die Antwort ist einfach: Null-Aussagen verwendet man immer dort, wo man Fakten vortäuschen will, die man nicht hat, um ohne greifbaren Inhalt trotzdem eine Meinungslenkung vorzunehmen. „Bei den Teufelsanbetungen und Hexensabbaten im Forst von Salem hätte auch diese Rothaarige dabei sein können.“ Netter Stil der Berichterstattung, oder?

Welche Gräueltaten werden da aufgezählt?

Die Hetzjagden gegen Ausländer am Rande rechter Kundgebungen zum Beispiel.
Das mit der „rechten Kundgebung“ kommentiere ich nicht mehr. Ich weiß ja, wie die Linksextremen ticken, da ist alles jenseits der Antifa „rechts“. Aber den Beweis der „Hetzjagden“ bleiben die bis heute schuldig. Der einzige Beweis dafür sind Aussagen linksradikaler Antifanten, deren Parolen Merkel inzwischen unreflektiert nachplappert. Und ein Video, das zeigt, wie ein mutmaßlich pöbelnder Migrant von einem ihm wenige Schritte nachlaufenden ebenso pöbelnden Demonstranten verjagt wird. Sonst nichts. Selbst der Verfassungsschutz hat keinerlei Hinweise auf solche Taten, aber eine Behörde darf in einer (Meinungs.)Diktatur grundsätzlich kein anderes Ergebnis liefern als die Große Vorsitzende fordert, sonst gibt es einen Karriereknick. Das haben wir von Maaßen gelernt.

Andersdenkende sind anscheinend attackiert worden, das mag stimmen. Man hat nach deren eigenen Angaben einigen linken „Gegendemonstranten“ ihre roten Winkelemente mit SPD-Logo entrissen. Schrecklich! Ansonsten ist auch die Polizei attackiert worden, mit geworfenen Flaschen und „Gegenständen“, allerdings aus den Reihen der Toleranzdemonstranten. Da waren die jetzt Festgenommenen aber sehr wahrscheinlich nicht dabei.

Der Hitlergruß ist belegt. Es gibt Beweisfotos und Anzeigen, die Polizei ermittelt. Es waren ganz sicher nicht die jetzt Festgenommenen, denn das wäre bereits bekannt, da sie ja von der gleichen Polizei überwacht und festgenommen wurden, die im Falle der Hitlergrüße ermittelt. Also könnten sie sogar eher nicht diese Leute sein. Sonst hätte man sie schon wegen dieses Zeigens der Rekerlänge einkassiert.

Ein jüdisches Restaurant wurde definitiv nicht überfallen. Kann man im „Tagesspiegel“ nachlesen: der Restaurantbetreiber stand vor der Tür und rief einer kleinen Gruppe vorbeiziehender „Rechter“ zu: „Haut ab!“ Daraufhin wurde er angepöbelt und mit einem Gegenstand beworfen. Das ist ebenso wenig ein „Überfall“ wie das Verjagen des Migranten eine „Hetzjagd“ war oder die ganze Demo ein „Pogrom“. Es war ein provozierter und trotzdem nicht minder strafbarer Fall von Körperverletzung. Und w,äre der Wirt nicht Jude gewesen, kann man davon ausgehen, dass in der gleichen Situation auch die gleiche Reaktion erfolgt wäre.

Man fädelt also eine lustige Girlande aus Vermutungen, Deutungen und offensichtlichen Lügen und verbindet sie mit einer Null-Aussage. Wenn man zu diesen Mitteln greifen muss, um aus der Festnahme einer Handvoll Neonazi-Idioten einen vereitelten Putsch zu stricken, dann ist für mich der kleinste Funke Glaubwürdigkeiit bereits in einem Meer aus propagandistischen Ausflüssen ersoffen. Das wird eine Schmiere der Extraklasse, die nur einen einzigen Zweck hat: weiteres Aufheizen der Stimmung, weiteres Spalten der Gesellschaft, weiteres Teilen und Herrschen.
Und unweigerlich: weitere Einschränkungen der Bürgerrechte.

Erdogan wird blass sein vor Neid. Er musste ein Hotel mit Kampfbombern beschießen lassen und Panzer ausrücken lassen, damit ihm seine Osmanen den Putschversuch abkaufen. Bei den effizienten Deutschen genügen sechs geistige Pantoffeltierchen mit großer Klappe und Knüppeln, die vielleicht sogar bei einer Nazidemo mitgemacht haben könnten, was man jetzt aber nicht so genau weiß, um einen Putschversuch auszurufen.
Ich habe kein Mitleid mit denen. Wer sich, wie auch immer, irgendwo verabredet, um Leute anzugreifen, gehört in den Bau. Aber das Getöse, das um diesen Fall gemacht wird, wird allzu offensichtlich gepusht und scheint gewollt. Auf „indymedia“ hört man kernigere Aussagen und offene Aufforderungen zum Sturz des faschistischen Drecksstaates, ohne dass da irgendwer in Politik oder Medien ein Ohrwaschel rührt. Da wird ein Popanz aufgeblasen, um anderes dahinter zu verbergen. Franco A. 2.0.


Ach ja, noch ein kleines Schmankerl für die mitlesenden Blockwarte: Ich gehe seit zehn Jahren jeden Abend vor die Tür und klatsche dreimal in die Hände, um die Horden alles kaputt trampelnder Nilpferde zu verjagen. Und wisst ihr was? Es hilft! Nicht einmal in diesen zehn Jahren hat es ein Nilpferd gewagt, auch nur in die Nähe meines Hauses zu kommen!
Also weiter in eurem unermüdlichen Kampf! Ihr seid einfach die Besten auf eurem Gebiet!

Dienstag, 2. Oktober 2018

Leben im Irrenhaus

von LePenseur


Nein, es ist nicht mehr normal, was da jeden Tag so abgeht! Alleine, daß MMNews überhaupt auf den Gedanken kommen kann, eine Schlagzeile wie diese zu texten, sollte Bestürzung auslösen:
Und nun zur Messervorhersage: Es bleibt blutig
In den vergangenen Tagen kam es wieder zu einer blutigen Serie von Messerangriffen, bei denen es mindestens einen Toten und Verletzte gab. Statt Hintergründe aufzuklären und Ursachen abzuschaffen steht bei Politik und Medien der Kampf gegen Rechts im Vordergrund.
Bestürzung nicht deshalb, weil die Schlagzeile falsch oder zu marktschreierisch wäre — sondern weil noch vor zwanzig, ja sogar noch vor zehn Jahren sie jeder für einen satirisch überspitzten Gag gehalten hätte.

Aber weit gefehlt, wenn man hier nachsieht! Es fällt dem ausgewiesenen Menschenfreund LePenseur schwer, das folgende hinzuschreiben – aber es dürfte einfach keine andere Chance geben: hoffen wir, daß demnächst auch Mit- und Ohneglieder der Politruk-Klasse – samt eigenen Angehörigen und medialen Hofnarren – »gemessert« werden. Dieses Pack lernt offenbar nur durch eigenen Schmerz, endlich auch (aufs erste Hinsehen) »unbequeme« Konsequenzen aus ihren Fehlentscheidungen in der Vergangenheit zu ziehen ...